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Dienstag, 31. Mai 2016

Rezension ~ Spiel, Kuss und Sieg

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Spiel, Kuss und Sieg
Autor: Susan Mallery
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch
Ersterscheinung: 10. Dezember 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956492617
ISBN-13: 978-3956492617
Originaltitel: When We Met (Fool's Gold 13)
Genre: Belletristik / Frauenroman
Reihe: Fool's Gold
Band: XIII
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Über die Autorin

New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von der Literaturkritik als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwergpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.


Inhaltsangabe/Klappentext

„Wir wissen doch beide, worauf das hinausläuft.“ Als sie den Mann anschaut, der im Café vor ihr steht, muss Taryn zugeben: Ja, sie weiß es – und das nicht nur, weil sie sich als PR-Beraterin für Ausnahmesportler mit Männern auskennt, die vor Testosteron nur so strotzen. Schon viel zu lange umkreisen Angel, der breitschultrige Bodyguardtrainer mit der faszinierenden Narbe am Hals, und sie einander. Es ist definitiv an der Zeit, der Anziehungskraft nachzugeben … Denn nur weil sie in erster Linie an ihre Arbeit denkt, spricht ja nichts gegen ein kleines Abenteuer. Doch in Fool’s Gold ist es nicht leicht, einfach nur eine Affäre zu haben. Hier glaubt jeder an die große Liebe. Die große Liebe … Ein absurder Gedanke. Oder nicht?


Rezension/Meinung

Vor diesem Buch kannte ich die Serie um "Fool's Gold" noch nicht und ich muss ehrlich sagen, eigentlich war es nicht schade drum, dass ich diese Serie bisher nicht kannte.

Sowohl die Charaktere, als auch die Handlung, die ich persönlich ziemlich mau finde, sind zudem ebenfalls noch sehr seltsam. Allein das Verhalten der Personen habe ich nicht verstanden, dann hatte ich noch das Problem, dass man das Gefühl bekommen hat, man müsste diese ganzen Charaktere alle schon kennen, auch zum Beispiel Taryn und Angel, die Protagonisten dieses Bandes, denn so wie man in die Geschichte eingeführt wurde, standen mir nur mächtig viele Fragezeichen im Kopf, was das für seltsame Menschen, mit komischen Jobs, Verhaltensweisen etc. sind.

Abgesehen davon, dass ich diese Idee mit der Marketingfirma, die sich aus Ex-Footballspielern und dieser Taryn zusammensetzt, die sich alle seltsam benehmen, als wären sie teilweise noch Teenies, schon sehr komisch finde, kommt noch dazu, dass auch die Dinge, um die sie sich einfach so vom Marketing her plötzlich kümmern, wie der Slogan der Stadt Fool's Gold, der eh schon total dämlich ist, nicht so richtig passen wollen, weil wieso renne sie da einfach ungefragt los. Das war mir unverständlich. Wenn man jetzt merkt, um was ich mir so Gedanken mache, sollte auffallen, dass es scheinbar so ist, dass die Geschichte ehrlich wenig hergibt. Auch vieles andere rund um diese seltsame Stadt werden wohl nie meins werden.

Dazu kommt, dass ich Taryn einfach nur bekloppt finde. Ihre Fixierung auf ihre Kleidung und Schuhe, gepaart mit der Tatsache, dass sie in fast allem anderen wirkt, als wäre sie nicht überlebensfähig, sind schon schwer zu ertragen. Ebenso finde ich die Beschreibungen, wenn es dann zwischen den Charakteren zu mehr als unschuldigen Küssen kommt, einfach nur lächerlich. Die Anzahl an Höhepunkte, die die Menschen in solchen Romanen erreichen und wie, das ist schon ehrlich erstaunlich.

Allgemein so gar nicht meins und ich werde auch nie wieder ein Buch aus der Fool's Gold Reihe anfassen, wenn mir früh genug auffällt, dass es dazu gehört, was nicht schwer werden dürfte.


Fazit

Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim »Mira Taschenbuch Verlag«, wie auch bei »Blogg dein Buch« für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.


Rezension ~ BETA

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: BETA
Autor: Rachel Cohn
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 25. Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570161641
ISBN-13: 978-3570161647
Empfohlenes Lesealter: ab 13 Jahren
Originaltitel: ANANDA Series 1: Beta
Genre: Jugendbuch / Sci-Fi


Über die Autorin

Die US-amerikanische Jugendbuchautorin Rachel Cohn wurde am 14.12.1968 in Silver Spring im Bundesstaat Maryland geboren. Cohn ist eine renommierte Jugendbuchautorin. Schon lange ist sie mit David Levitahn befreundet, mit welchem sie auch zusammen schreibt. Sie lebt in New York City, er auf der anderen Seite des Hudson River. Nach ihren Erfolgstiteln „Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht“, welcher für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war, erscheint "Naomi und Ely". Im Februar 2013 wird auch in Deutschland ihr aktuelles Werk "BETA" veröffentlicht. Privat liebt Cohn Musik und Bücher und ihre beiden Katzen Bunk und McNulty.


Inhaltsangabe/Klappentext

Sie hat, was sie nicht haben soll: Gefühle. Elysia ist eine Beta, ein geklonter Teenager, und sie lebt als Dienerin der Menschen auf der paradiesischen Insel Demesne. Ihr einziges Ziel ist es, ihren 'Eltern' zu gefallen – bis sie entdeckt, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die heile Welt auf der Insel wird von Klonen gestört, die Gefühle und eine eigene Meinung haben, sogenannten defekten Klonen. Und dann entdeckt Elysia, dass auch sie Gefühle hat. Sie verliebt sich und hat Erinnerungen an ihre First, den Menschen, von dem sie geklont wurde und der längst tot sein muss. Ist sie selbst defekt? Dies würde ihren Tod bedeuten, doch Elysia ist bereit zu kämpfen, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Tahir. 


Rezension/Meinung


Die Idee mit dem Inselreich Demesne, was von seiner ganzen Umwelt und seinen Begebenheiten durch Menschen und Technik gesteuert wird, sogar eine Atmosphäre bzw. Luft hat, die einen in einen zufriedenen bis Glückszustand versetzt, klingt schon ziemlich genial. Vor allem auch, da es wirklich ein wenig utopisch wirkt. Sieht man einmal davon ab, dass die ganze Konstruktion nur dadurch funktioniert, dass man eine besondere Art von Sklaven hat, nämich die Klone.

Dabei ist die Art, wie das Klonen in diesem Roman dargestellt wird, vor allen Dingen auch, der Erzeugungsprozess eines Klons schon ein sehr spezieller. So richtig verstanden habe ich ihn nicht, muss ich gestehen, aber was ich interessant finde, dass die Klone keine Seele, somit keinen Geschmackssinn und vermeintlich keine Gefühle haben, sondern ihre Reaktionen über implantierte Chips gelenkt werden, die ihnen vermitteln, welche Reaktion von ihrem menschlichen Gesprächspartner erwartet wird. Eine sehr komische Vorstellung irgendwie, dass beim Klonen nur das körperliche übrig bleibt und gar nichts von ihrer ehemaligen Menschlichkeit bleibt. Die Idee mit den Tattoos, an denen man die Klone jedoch sofort als solche erkennt und auch die weiteren, die ihre Aufgabe symbolisieren, finde ich irgendwie mal sehr interessant.

Allgemein ist es auf jeden Fall ein interessantes Jugendbuch, da es spannend zu sehen ist, wie Elysia als einer der ersten Klone eines Teenager, doch merkt, dass sie anders ist, als sie ein sollte. Erinnerungen hat, die sie nicht haben dürfte, dazu weiter Fähigkeiten kommen, die eigentlich nur Menschen und keine Klone haben und welche weiteren Dinge noch über die Klone, Demesne etc. ans Tageslicht kommen.  Elysia ist dabei ein Charakter, den ich echt gern hatte, gefangen zwischen Gefühlen, die nicht da sein dürften und dann noch ihrer 'Programmierung' als Klon.

Ich muss nur gestehen, das Ende kommt mir dann doch ein bisschen zu schnell, dafür, dass es so lange gedauert hat an diesen Punkt zu kommen und es ist mir ehrlich gesagt immer noch viel zu offen. 

Alles in allem ein gelungenes und interessantes Jugendbuch, aber das Ende kann mich nicht zufrieden stellen, da fehlt mir einfach zu viel. 


Fazit


Montag, 30. Mai 2016

Rezension ~ Eiskaltes Vergessen

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Eiskaltes Vergessen
Autor: Linda Castillo
Broschiert: 304 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch
Ersterscheinung: 10. Dezember 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956492587
ISBN-13: 978-3956492587
Originaltitel: A Hero To Hold
Genre: Romantic Thriller



Über die Autorin

Linda Castillo wurde in Dayton/Ohio geboren und arbeitete lange Jahre als Finanzmanagerin, bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte. Ihre Thriller, die in einer Amisch-Gemeinde in Ohio spielen, sind ein internationaler Erfolg, in über 30 Ländern werden ihre Thriller mit Polizeichefin Kate Burkholder sehnsüchtig erwartet und verschlungen. Alle Bände in dieser Reihe stehen in Deutschland regelmäßig wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Texas.
Ein Ausflug ins Amisch-Country in Ohio und eine 200 Jahre alte Farm waren der Auslöser für die Kate-Burkholder-Serie. Als Linda Castillo in dieser Stille die Schneeflocken fallen hören konnte und dann wie aus dem Nichts plötzlich ein Amisch-Buggy, also eine Pferdekutsche, auftauchte, war das der Moment, in dem ihr klar wurde, dass sie über diese Gegend und diese Menschen schreiben wollte.
Sie hat mittlerweile so viele gute Kontakte zu den Amischen, dass sie nicht nur wertvolle Tipps von ihnen erhält, sondern auch zu Familien nach Hause eingeladen wird. Bei ihren Schilderungen geht es ihr besonders darum, eine realistische Welt zu schildern und kein stereotypes Bild dieser einzigartigen Kultur zu zeigen. Aber auch die Arbeit einer Ermittlerin im Polizeidienst ist ihr nicht fremd. Linda Castillo hat zwei Polizeidiplome, für die sie jeweils zwölfwöchige Lehrgänge in allen Bereichen der Polizeiarbeit absolvieren musste. Für ihren letzten Kriminalfall "Teuflisches Spiel" kam ihr die zündende Idee, als sie selbst einen Buggy lenken durfte und sich dabei der unmittelbaren Gefährdung durch die Automobile der ,Englischen' ausgesetzt sah. Nach eigenen Aussagen arbeitet Linda Castillo bereits wieder an einem neuen Roman mit Ermittlerin Kate Burkholder. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Wer bin ich? Diese Frage stellt sich die rothaarige Frau, seitdem sie im Tiefschnee der Rocky Mountains gefunden wurde. Sie hat keine Ahnung was passiert ist oder woher sie kommt. Nur dieses unterschwellige Gefühl, in Gefahr zu schweben, scheint vertraut. Ein Zettel in ihrer Tasche verrät ihren Namen: Hannah. Als John, der Mann der sie gerettet hat, sie in eine Unterkunft bringen will, versucht jemand, ihren Wagen einen Abhang hinunterzudrängen. Hannah weiß, wenn sie überleben will, muss sie herausfinden, wer sie wirklich ist. Ihre einzige Hoffnung ist John, der geschworen hat, sie zu beschützen …


Rezension/Meinung

Irgendwie hatte ich mich bei diesem Buch wohl ein bisschen zu wenig informiert, hatte ich doch eher mit einem Thriller, kannte ich ja schon die Kriminalromane  von Linda Castillo, als mit Romantic Thriller gerechnet. Jedoch tut das dem Buch im Großen und Ganzen keinen Abbruch, da es in seiner Kürze doch gelungen ist.

Vor allem John mochte ich sehr gern, auch wenn ich ihn manchmal wenig verstanden habe, hatte er ja doch Komplexe, die eigentlich so gar keinen Sinn für mich machen wollten. Er ist auf jeden Fall ein ziemlich sympathischer Charakter und ich kann verstehen, dass man sich charakterlch zu ihm hingezogen fühlt. Hannah, die Frau mit dem Gedächtnisverlust, ist für mich eher ein Charakter, den ich seltsam fand. Nicht, weil ich wie viele weitere Charaktere in diesem Buch davon ausgegangen bin, dass sie eigentlich kein guter Mensch ist, sondern eher, weil ich sie nicht richtig greifen konnte. Das beste am ganzen Buch war irgendiwe für mich Honeybear, Johns Hund.

Es passiert an vielen Stellen in diesem Roman nicht sonderlich viel, wenn etwas passiert, ist es aber meist sehr spannend. Vor allem, da sehr lange offen bleibt, warum Hannah genau passiert ist, was ihr passiert ist und was so alles noch dahinter steht. Ein bisschen anstrengend sind für mich die Stellen gewesen, an denen es um die Augen des jeweils anderen der beiden geht, denn es wird sich für meinen Geschmack ein wenig zu häufig daran hochgezogen, dass er so wunderhübsche eisblaue Augen und ihre so toll bernsteinfarben sind. Ein bisschen zu viel des Guten einfach.

Ein Liebesroman mit einer für dieses Genre sehr guten Portion an Thrill, den man zwischendurch auf jeden Fall sehr gut lesen kann.


Fazit


Rezenison ~ Der Geschmack des Sommers

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Der Geschmack des Sommers
Autor: Sarah Ockler
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 9. Juni 2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357030907X
ISBN-13: 978-3570309070
Empfohlenes Lesealter: ab 13 Jahren
Originaltitel: Fixing Delilah Hannaford
Genre: Jugendbuch / Familiendrama


Über die Autorin

Sarah Ockler lebt mit ihrem Mann in Colorado, und weil sie immer noch an den Spätfolgen ihrer turbulenten Teenagerjahre leidet, hat sie sich aufs Verfassen von Jugendbüchern spezialisiert. Ihre Romane wurden in der Presse gefeiert und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. ALA's Best Fiction for Young Adults.


Inhaltsangabe/Klappentext

Delilahs Leben fällt überall auseinander: ihre schulischen Leistungen sind miserabel, sie hat einen Nicht-Freund, mit dem sie nichts außer der Möglichkeit zu vergessen verbindet, und die Beziehung zu ihrer Mutter Claire ist alles andere als harmonisch. Vor allem der große Familienstreit vor acht Jahren steht zwischen ihnen. Als ihre Großmutter plötzlich stirbt, kehrt Delilah mit Claire in das Haus zurück, in dem sie früher jeden Sommer verbracht haben. Und dort begegnet sie nicht nur der Vergangenheit, sondern auch Patrick – ihrem gut aussehenden Freund von damals …


Rezension/Meinung

Ein bisschen hadere ich bei diesem Buch noch mit dem Titel, denn diesen kann ich nicht wirklich mit dem Inhalt des Romans in Zusammenhang bringen. Denn ja, er spielt im Sommer und es geht auch um diverse Dinge, die vor vielen Jahren im Sommer geschehen sind und trotzdem passt Geschmack für mich einfach nicht. Es ist wieder eins dieser Bücher, das zwar einen hübschen Titel hat, bei dem es aber besser gewesen wäre, man hätte sich ein bisschen mehr am englischen Originaltitel oder dem wirklichen Inhalt orientiert hätte.

Es ist auf jeden Fall eine sehr schöne Familiengeschichte, bei der es spannend ist, langsam immer mehr in die Vergangenheit der Familie einzutauchen, herauszufinden, warum die Familie nach diesem einen bestimmten Streit so extrem zerrüttet war, wie die einzelnen Beziehungen der Charaktere zusammenhängen und wie sich daraus die Situation von heute entwickelt hat. Das gepaart mit der Freundschaft aus Kindertagen zwischen Patrick und Delilah, die durch ihre Rückkehr in des Haus ihrer Großeltern wieder aufblüht und noch einen weiteren Aspekt hinzu gewinnt, machen das Buch sehr angenehm zu lesen, da man Spannung, Emotionen und auch einfach so ein bisschen auch die Leichtigkeit des Sommers in diesem Buch spürt.

Delilah ist dabei einer der wenigen Charakter, die ich in diesem Buch relativ gut verstehen konnte, denn vor allem ihre Mutter finde ich sehr seltsam und auch ihre Tante ist auch ein wenig komisch. Patrick ist wohl der insgesamt normalste Mensch in diesem Buch und er hat auch so eine Art, dass ich mir vorstellen kann, dass es jemand wäre, den auch ich gern einemal kennenlernen würde. Die Probleme der Familienmitglieder Delilahs aus der Vergangenheit finde ich fast schon ein bisschen sehr arg, aber es bleibt noch halbwegs glaubwürdig.

Alles in allem ein sehr niedliches Buch, was Spaß macht beim Lesen und eine schöne und teils sehr dramatische Familiengeschichte erzählt.


Fazit

Rezension ~ Half Bad - Das Dunkle in mir

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Half Bad - Das Dunkle in mir
Autor: Sally Green
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: cbj
Ersterscheinung: 31. März 2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357015842X
ISBN-13: 978-3570158425
Empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Originaltitel: Half Life Trilogy 1 - Half Bad
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Reihe: Half Life
Band: I


Über die Autorin

Sally Green lebt im Nordwesten Englands. 2010 hat sie zu schreiben begonnen und seitdem nicht mehr aufgehört. Früher hatte sie Hühner, sie kocht ziemlich gut Marmelade, es macht ihr nichts aus zu bügeln, sie liebt es in Wales spazieren zu gehen, selbst wenn es regnet. Und sie möchte wirklich weniger Kaffee trinken. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Wenn das Böse in dir lauert, bist du dann dazu verdammt? Nathan wird gejagt. Seit seiner frühesten Kindheit wird er von der Regierung beobachtet, verfolgt, eingesperrt. Denn Nathan lebt in einer Welt, in der – mitten im modernen Alltagsleben – Hexen existieren. Weiße Hexen, die sich selbst für gut erachten und die Regierungsmacht in ihren Händen halten. Schwarze Hexen, die gefährlich und skrupellos sind und im Untergrund arbeiten. Und Nathan, der beides ist – denn seine Mutter war eine Weiße und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze aller Zeiten. Nathan ist ihm nie begegnet, aber von so einem Vater kann er nur Dunkles und Böses geerbt haben. Oder? Um an Marcus heranzukommen, stellt der Rat der Weißen eine tödliche Falle – mit Nathan als Köder. Bald wird Nathan von beiden Seiten gejagt und muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt: für die gute Seite in ihm – oder für die böse … 


Rezension/Meinung

Am Anfang dachte ich noch, was habe ich mir da bloß für ein seltsames Buch angeschafft, ob ich es wirklich schaffe dieses Buch bis zum Ende durch zu lesen. Denn ehrlich, der Anfang ist seltsam. Ich musste mich so arg an den Schreibstil gewöhnen, wusste zudem nicht, um was es bei dem Ganzen überhaupt gehen würde, was es mit den schwarzen und weißen Hexen und vor allen Dingen der komischen Szenerie mit dem Käfig und dem Band um den Arm eigentlich zu tun haben sollte. Ich war einfach nur verwirrt, irritiert und dann noch dieser irgendwie spezielle Schreibstil.

Jedoch muss ich gestehen, dass das Buch dann doch im Verlauf der Geschichte immer interessanter wird, man Nathan besser versteht, seine Probleme und er auch deutlich an Charakter gewinnt, auch wenn er für mich durchweg ein wenig undurchschaubar geblieben ist. Man beginnt aber ihn zu verstehen, sein Dilemma, denn grundsätzlich wirkt er eigentlich wie eine ziemlich nette Person, die es nur nie richtig zeigen kann, da fast alle von ihm erwarten, dass er eben nicht nett, sondern böse ist, da er zur Hälfte etwas von den "bösen" Hexen in sich trägt. Die Art, wie in diesem Buch Hexen und ihre Kräfte aufgearbeitet sind, finde ich dabei sehr spannend, was wohl auch daraus resultiert, dass ihre Kräfte so beschränkt wirken, wenn man bedenkt, dass jeder eigentlich nur eine Gabe hat, die er wirklich einsetzen kann.

Sehr spannend finde ich dabei, dass die weißen Hexen, die sich selbst als gute Wesen sehen, eigentlich das ziemlich genaue Gegenteil sind und ich gestehen muss, dass sie mir so gar nicht postiv vorgekommen sind in vielen Belangen. Es war eher so, dass sie häufig ziemlich bösartig sind und dieses verquere Selbstverständnis dieser Hexen ist schon exht sehr interessant. Vor allem, da sie sich immer im Recht sehen und man den Eindruck bekommt, dass sie davon ausgehen, dass sie mit jemandem wie Nathan machen können, was sie wollen.

Einziges richtiges Manko ist das Ende, denn ja, es handelt sich bei dem Buch um einen Mehrteiler und trotzdem ist es ein so plötzliches Ende, mit wirklich einem ziemlichen Cliffhanger, dass ich jetzt wissen will, wie es weitergeht, aber noch nicht richtig herausgefunden habe, ob es den zweiten Band denn auf deutsch schon gibt.


Fazit


Samstag, 30. April 2016

Rezension ~ Blaubeermorde

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Blaubeermorde
Autor: Mareike Marlow
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Knaur TB
Ersterscheinung: 1. Februar 2016
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426516993
ISBN-13: 978-3426516997
Genre: Krimi



Über die Autorin

Geboren 1974, wuchs Mareike Marlow in einer Stadt im Grünen auf. Ihre ersten Geschichten erfand sie, als sie mit ihrem Hund, im Urstromtal der Isar, auf Abenteuersuche ging. In Berlin verbrachte sie ihre Studentenzeit, genoss zwar die Annehmlichkeiten der niemals schlafenden Großstadt, doch tief im Herzen wuchs die Sehnsucht nach Landluft. Nach 12 Jahren aufregendem Metropoleleben zog sie mit ihrem Mann in ein wunderbares niedersächsisches Dörfchen. Dort widmet sie sich ihrem Garten, stromert mit ihren Kindern durch die Natur und findet dadurch immer wieder neue Ideen für ihre Bücher.


Inhaltsangabe/Klappentext

Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschchen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf die Tatsache, dass sie Halbschwestern sind – und das Haus am See, das sie zusammen geerbt haben. Ach ja, und natürlich die Leiche in ebenjenem See ... Mit norddeutscher Gelassenheit und Berliner Elan machen die ungleichen Schwestern sich an die Lösung ihres ersten Mordfalls.


Rezension/Meinung

»Blaubeermorde« stellt für mich eine sehr besondere Art des RegionalKrimis dar, denn nicht ein typische Polizist vom Lande hat hier die Hauptrolle inne, sondern zwei Schwestern, die sowohl vom Alter, als auch Charakter und allem anderen, unterschiedlicher nicht sein könnten. Allein schon diese zwei unterschiedlichen Frauen machen den Krimi sehr interessant, denn ihre Schlagabtäusche etc. sind einfach nur klasse. Vor allem auch, wie viel unterschwelligen Humor man dadurch in vielen Szenen finden kann, ist einfach nur klasse.

Zum einen die noch relative junge Tessa aus Berlin, die unbekannter Weise das Haus ihres Vaters zusammen mit ihrer Schwester geerbt hat. Zum anderen Jana, die deutlich ältere der Schwestern, schon kurz vor der Rente stehend und immer auf dem Land in der Nähe ihres Vaters lebend. Der Altersunterschied und die vollkommen unterschiedlichen Situationen, aus denen die Frauen kommen, sind einfach klasse mit in ihren Charakter, ihre Persönlichkeit, eingewoben. Tessa ist eher der flippige Typ, hat Probleme damit, dass es zu ruhig um sie wird und echte Dunkelheit hat sie auch noch nicht erlebt. Jana hingegen lebt die Traditionen bei ihr auf dem Land, es wird typisch norddeutsch Tee getrunken und zudem ist sie deutlich ruhiger und abgeklärter. So unterschiedlich die beiden jedoch auch sind, ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Vor allen Dingen mochte ich auch den ermittelnden Dorfpolizisten sehr gern, da er mit seiner kleinen Marotte ständig Dinge zu backen einfach eine sehr sympathische Angewohnheit hatte, die ihn zwar nicht zum grandiosen Polizisten, aber zu einem sehr interessanten Charakter machte. Es gibt jedoch auch Charaktere in diesem Buch, die mich teils zur Verzweiflung getrieben haben. Aber gerade diese Würze an Charakteren macht dieses Buch schon sehr lesenswert.

Und das ist nicht alles, denn der Fall, dem die beiden Frauen hinterher sind und bei dem man merkt, wie interessant es ist, dass sie so unterschiedlich an die Dinge herangehen, sich teils auch ergänzen ist einfach sehr spannend und teilweise auch ziemlich undurchsichtig. Auch wenn ich ab einem gewissen Punkt einen verdacht hatte, obwohl ich etwas brauchte, um das Motiv wirklich greifen zu können.

Es handelt sich auf jeden Fall um einen, lockeren, lustigen, aber auch spannenden Krimi, der einfach Spaß macht. Und als kleines Gimmik enthält das Buch zudem noch ein paar Backrezepte, bei denen mir durchaus das Wasser schon beim Lesen im Mund zusammenläuft.


Fazit


Freitag, 29. April 2016

Rezension ~ Madame Picasso

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Madame Picasso
Autor: Anne Girard
Taschenbuch: 478 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuc
Ersterscheinung: 9. März 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746631386
ISBN-13: 978-3746631387
Genre: Belletristik



Über die Autorin

Anne Girard ist schon von klein auf eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin. Mit fünfzehn Jahren schrieb sie ihr erstes handschriftliches Buch und hat seitdem nicht mehr aufgehört sich immer neue Handlungen auszudenken. Sie studierte Englische Literatur und Psychologie und entdecke ihr Interesse an historischen Themen. Für ihren Roman „Madame Picasso“ reiste sie von Paris über die Provence nach Barcelona und sprach mit vielen Zeitgenossen von Picasso. Anne Girard lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Südkalifornien.


Inhaltsangabe/Klappentext

Er war der größte Künstler des Jahrhunderts – sie war die Liebe seines Lebens. Der Maler und seine Muse Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde Metropole. Hier, im Herzen der Bohème, verliebt sie sich in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso. Gegen alle Widerstände erwidert er ihre Gefühle, und eine der großen Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf. Eva wird Picassos Muse – und ihr Aufeinandertreffen wird sein Leben für immer verändern. Berührend, sinnlich, voller Leidenschaft – und die wahre Geschichte einer hingebungsvollen Liebe.


Rezension/Meinung

Vielleicht habe ich mir von einer Geschichte rund um den Künstler Pablo Picasso und dem, was der Klappentext verspricht, ein bisschen zu viel erwartet, denn irgendwie bin ich überrascht, wie seicht und teilweise auch ein bisschen langatmig und langweilig mir dieser Roman wurde. Trotzdem ist er auch nicht wirklich schlecht, denn es ist vor allem auch interessant diese Zeit kennen zu lernen. Das Moulin Rouge, welches zunächst eine sehr große Rolle in Evas Leben spielt, die schrillen Menschen, die man durch diesen Ort kennenlernt und vor allem auch, wie es hinter den Kulissen dieser Show zugegangen sein kann, ist schon sehr interessant. Zudem machte es mir sehr viel Spaß diese Passagen zu lesen.

Pablo Picasso selbst ist für mich eher ein seltsamer Charakter, kann er sich, so mein Gefühl, einfach zu nichts wikrlich durchringen, keine klaren Entscheidungen treffen, da ihm sein künstlerischer, sehr spezieller Geist, in diesen Dingen einfach sehr im Weg steht. Man merkt in diesem Charakter, bzw. wie er von der Autorin dargestellt wurde, dass er etwas sehr besonderes hat, trotzdem fand ich es teils eher anstrengend, dass er immer wieder so extrem in seine Malerei und vor allen Dingen dies auch irgendwo außerhalb von Paris aufgegangen ist, und sich dabei auch noch zwingend mit anderen Künstlern messen musste, weil seine Kreativität sonst nicht ausreichend stimuliert würde.

Ein bisschen ging mir dabei die Geschichte zwischen ihm und Eva unter und auch manche ihrer Schwierigkeiten konnte ich nicht so wirklich nachvollziehen, kam doch eigentlich alles aus Picassos Extravaganz heraus und aus nichts anderem. Eva ist mir dabei fast schon ein wenig zu nett, läuft ihm ein wenig zu arg hinterher, auch wenn er und diese von Künstlern geprägten Kreise zu dieser Zeit, wenn man in Paris oder anderen eher durch Künstler geprägten Städte lebte, sicher einer der interessantesten Orte ist.
Sehr schön beschrieben sind jedoch die Szenen zwischen Eva und Picasso, in denen man die Gefühle der beiden auch wirklich wahrnehmen kann und beim Lesen diese Verbundenheit spürt und nicht vor allem seine spezielle Art so sehr in den Vordergrund rückt.

Alles in allem eher ein leichtes Buch für zwischendurch, das unterhält, aber auch nicht viel mehr.


Fazit