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Freitag, 31. August 2012

August in Zahlen

Huhu alle zusammen!!!

Ich kann euch sagen, ich bin extrem geschafft, was wohl daran liegt, dass ich heute so gut wie alle meine Bücher in meine neue Wohnung in das tolle neue Bücherregal, was heute endlich angekommen ist, transportiert habe :D D.h. alle Bücehr mussten in den 2. Stock und das über die Treppe... Ich kann nur sagen: MEGA anstrengend!!!!

Und da ich kein Buch mehr so weit gelesen habe, als das ich es heute noch schaffen würde, habe ich mir gedacht, dass ich doch auch gleich nochmal meine Monatsstatistik veröffentlichen köbnnte. Die Neuzugänge kommen dann wohl morgen. In der letzten Zeit waren das auch nicht so viele. Was beim Schleppen heute von Vorteil war :D

Gelesene Bücher: 19

davon
 Wanderbücher: 11
  eigene Bücher: 8
  1. Fabelheim - Die Gesellschaft des Abensterns ~ Brandon Mull (WB)
  2. Nachricht von dir ~ Guillaume Musso (WB)
  3. Good Morning Dornröschen ~ Daniela Kögler
  4. In diesem Sommer ~ Veronique Olmi
  5. Frettsack ~ Murmel Clausen (WB)
  6. Alles wegen Werner ~ Bettina Haskamp (WB)
  7. Hannes ~ Rita Falk (WB)
  8. Mordsgeschäfte ~ Martin Sudermann (RE)
  9. Die Insel der besonderen Kinder ~ Ransom Riggs (WB)
  10. Jetzt ist gut Knut ~ Bettina Haskamp (WB)
  11. Die Nitribitt und das Ende im Backpackerhotel ~ Beate Baum 
  12. Von der Nacht verzaubert ~ Amy Plum (WB)
  13. Knochenfinder ~ Melanie Lahmer (RE)
  14. Der Himmel über der Heide ~ Sofie Cramer
  15. Sterbenswort ~ Siegfried Langer
  16. Dampfnudelblues ~ Rita Falk (WB)
  17. Sülze hilft gegen alles außer Heimweh ~ Moritz Baumstieger (WB)
  18. Die Stadt der verschwundenen Kinder ~ Caragh M. O'Brien (WB)
  19. Die Landkarte der Zeit ~ Félix J. Palma

 Gehörte Bücher: 0

 

Gelesene Seiten: 6.498

davon 
Wanderbücher: 3.795
 eigene Bücher: 2.703


Neue Bücher: 30

davon
Wanderbücher:7
eigene Bücher: 23
WB = Wanderbuch ; RE = Rezensionsexemplar

Donnerstag, 30. August 2012

Rezension ~ Sülze hilft gegen alles außer Heimweh

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh - Wie mir mein Metzger die Welt erklärte
Autor: Moritz Baumstieger
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: rororo
Ersterscheinung: 2. Juli 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499629550
ISBN-13: 978-3499629556
Genre: Comic & Humor


Über den Autor
©Nadine Löes

Moritz Baumstieger, geboren 1982, studierte Politik- und Islamwissenschaften in Köln und besuchte danach die Deutsche Journalistenschule. Seine erste journalistische Station war jetzt.de der Süddeutschen Zeitung. Heute lebt er in München und schreibt als freier Journalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, NEON, Stern und DIE ZEIT.




Inhaltsangabe/Klappentext

«Wie man in die Wurst beißt, so beißt man auch ins Gras.»
(Karl Wedl, Metzgermeister) 
Die Liebe führt Moritz nach München. Kurz darauf verlässt sie ihn auch schon wieder. Zum Glück gibt es Karl, den kleinen, schrulligen Metzger, der den einsamen Kölner bei sich aufnimmt. Als Kellner auf der Wiesn, als Schwammerlverkäufer auf dem Viktualienmarkt oder als Türsteher im P 1 – schon bald lernt Moritz, wie viel Münchens Stadtplan und eine gut sortierte Fleischtheke gemeinsam haben. Und glaubt Karl sogar irgendwann, dass die Seele aller Dinge in der Wurst liegt...
 


Rezension/Meinung

Ein philosophischer Metzger war ganz eindeutig etwas, das ich mir mal angucken musste, da es einfach vollkommen verrückt klang. Und mit verrückt lag ich bei dem Roman auch gar nicht so falsch, auch wenn philosophisch gesehen die besten Stellen schon auf dem Buchrücken und Cover verwurstet wurden.

Das Buch war letztendlich zwar deutlich weniger philosophisch als ich es erwartet hätte, denn irgendwie vermittelte mir da das Äußere dann doch mehr, als das Innere hielt und auch Metzger Karl hätte gerne noch eine etwas stärker Rolle spielen dürfen, da ich ihn irgendwie mochte, aber trotzdem hatte das Buch irgendwie was, auch wenn die Richtung eine vollkommen andere, als von mir erwartet war. Im Fokus des Romans stand nämlich ganz eindeutig Protagonist und Erzähler Moritz, dessen Selbstfindungsprozess, unterstützt durch Karl, man begleitet.

Wären die vielen doch eher sehr eigenen und charakterlich verrückten Personen in diesem Roman nicht, kann ich mir vorstellen, hätte mir der Roman nicht so sonderlich gut gefallen, da man zwar in vielen auch irgendwie seltsam anmutenden Situationen Moritz Leben begeleitet und das von Job zu Job, wo der eine verrückter und seltsamer ist, als der andere, aber letztendlich ist es auch immer wieder irgendwie das gleiche, abgesehen von Tätigkeit im Job und halt den Menschen denen er begegnet und die das Buch für mich auch ausgemacht haben, denn ohne diese, wäre ich durch die plätschernde Handlung wohl eingeschlafen.

Die Charaktere in dem Roman sind jedoch der Hammer, allen voran Karl, der mir mit seiner leicht kauzigen Art von Beginn an sympathisch war und der auch irgendwie des Öfteren sehr amüsante Sprüche von sich gegeben hat. Aber auch alle anderen Charaktere waren irgendwie immer ein wenig anders, was sehr dazu beigetragen hat das ganze ziemlich amüsant zu gestalten und aus der eher simplen Handlung eine doch ganz witzige Geschichte zu machen. Einfach auch weil die Charaktere teilweise leichte Stereotypen interpretieren, wie den Öko-Vegetarier oder ähnliches. Auf jeden Fall haben sie alle manche kleine Macke oder auch Besonderheit in ihrer Persönlichkeit, die sie auffallen lassen und die Handlung daher erfrischend aufgepeppt haben.

Insgesamt fand ich das Buch jetzt nicht wirklich überragend, denn die Story war für mich einfach eher ein Dahinplätschern, das ohne die skurrilen Charaktere schnell langweilig geworden wäre und daher einfach was zum Zwischendurch lesen und definitiv für mich nichts, wo man groß drüber nachdenken könnte oder müsste, auch wenn manche vielleicht Moritz Selbstfindungsprozess dazu geeignet fänden. Ein Buch das so ganz in Ordnung war, aber das ich nicht noch ein weiteres Mal lesen bräuchte, da es dann eindeutig nichts Neues mehr bieten würde, auch wenn es ganz amüsant war. 


Fazit

Rezension ~ Die Nitribitt und das Ende im Backpackerhotel

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Die Nitribitt und das Ende im Backpackerhotel
Autor: Beate Baum
Broschiert: 148 Seiten
Verlag: Fhl Verlag Leipzig
Ersterscheinung: 17. April 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3942829290
ISBN-13: 978-3942829298
Genre: Krimi & Thriller


Über den Autor

Beate Baum 1963 in Dortmund geboren. Während sie in Bochum Literaturwissenschaften studierte, arbeitete sie außerdem als Putzfrau, Behindertenpflegerin und Werbestexterin. Später machte sie eine Ausbildung als Tageszeitungsjournalistin in Thüringen und lebte einige Zeit im nordenglischen Liverpool. 1998 schlug sie der Liebe halber ihre Zelte in Dresden auf, wo sie seitdem als freie Kultur- und Reisejournalistin sowie Krimiautorin lebt. Ihre Reportagen über Großbritannien, Irland und die USA erscheinen in Zeitungen und Zeitschriften in ganz Deutschland; ihre in Dresden spielende Krimireihe umfasst bislang sechs Bände.


Inhaltsangabe/Klappentext

Kirsten Bertram kann es nicht lassen. Ob es um die verschwundene Tochter der Edelhure Rosemarie Nitribitt geht oder den Tod eines Gastrokritikers bei einer Eierscheckenverkostung, ein entwendetes Autogramm von Chick Corea oder einen Mordfall auf Dresdens Alternativ-Stadtfest, der Bunten Republik Neustadt - Beate Baums bekannte Ermittlerin findet heraus, was dahintersteckt.

Spannende Lektüre bieten auch drei Storys mit anderem Personal. Auch hier geht es um spannende Charaktere, nicht um blutige Metzeleien. Da werden lange verdrängte Eitelkeiten an die Oberfläche gespült, wenn vier Köche nach Jahren wieder zusammentreffen, da erhält ein unverschämter Vermieter in Radebeul seine verdiente Quittung und ein wankelmütiger Liebhaber findet in der Dominikanischen Republik sein Ende. Beate Baums Kurzgeschichten erstmals in einem Band: Ein intelligenter Lesespaß mit vielen gastronomischen Einsprengseln für wahre Krimigenießer.


Rezension/Meinung

Ich habe extrem lange keine Kurzgeschichten mehr gelesen und kannte bisher bei den Krimikurzgeschichten auch nur die von Arthur Conan Doyle mit seinem berühmten Detektiv Sherlock Holmes. Von daher war ich schon sehr gespannt, wie diese doch eher modernen Kurzgeschichten wohl sein würden.

Dabei war eine Sache zunächst sehr schnell zu erkennen, nämlich, dass die Geschichten doch recht große Qualitätsunterschiede aufweisen, was deren Handlung an sich anbelangt. Da ich da doch schon sehr unterschiedlicher Meinung war, was die einzelnen Geschichten anbelangte. Denn von ihrem Grad an Logik waren all auf einem sehr guten Niveau und sowohl Motiv, als auch Lösung des Tathergangs waren immer logisch verständlich und vollkommen nachvollziehbar. Jedoch gab es halt bei manchen der Geschichten als Mankos in meinen Augen manches Mal vollkommen fehlende Spannung, eine Handlung bei der einfach der Kriminalanteil verschwindend gering erschien, sowie auch, dass bei einer Geschichte das Motiv hinter der gesamten Geschichte, nicht nur hinter dem Kriminalfall selbst, einfach nur seltsam war und auch, dass mir bei einem der Fälle eine vollständige Aufklärung vorenthalten wurde, die ich dann doch noch gern erfahren hätte.

In den meisten Fällen ist es aber sehr gelungen, wie die Autorin es schafft einem auf so wenigen Seiten in die Geschichte mitzunehmen und auch sehr sympathische Protagonisten zu kreieren. Und obwohl jede Geschichte nur wenige Seiten fasst und für die Charakterentwicklung daher einfach nicht ganz so viel Platz ist, hat man schnell den Eindruck vor allem die Protagonisten sehr schnell sehr gut zu kennen.

Woran man sich jedoch auch erst gewöhnen muss, zumindest war das bei mir der Fall, sind die plötzlichen Enden der einzelnen Geschichten, denn häufig enden diese dann letztendlich gefühlt sehr abrupt, so dass ich bei den ersten Malen noch extrem verwundert war. Wirklich einem Stil, der mir gefällt, entspricht dieses Vorgehen leider nicht, aber es war auch nicht so, dass es die Geschichten vollkommen schlecht wirken lassen hat.

Insgesamt auf jeden Fall ein nettes kleines Buch mit einigen echt guten Geschichten und auch ein paar weniger guten, die man durch ihre Länge auch echt super zwischendurch lesen kann. Jedoch muss man sich schon an den Stil der Autorin gewöhnen können, der manchen auch eventuell stören könnte, da er eine spezielle Note hat. 


Fazit

Mittwoch, 29. August 2012

Rezension ~ Holundermond

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Holundermond
Autor: Jutta Wilke
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Coppenrath, Münster
Ersterscheinung: Januar 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3815753058
ISBN-13: 978-3815753057
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Genre: Kinder-/Jugendbuch


Über den Autor



Inhaltsangabe/Klappentext

Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen.


Rezension/Meinung

Mit diesem Roman ist Jutta Wilke ein richtig tolles Jugendbuch für jüngere Leser gelungen, denn mit Nele und Flavio hat sie zum einen zwei sehr sympathische Protagonisten entwickelt und zum anderen ist die Geschichte, die von den beiden erlebt wird, richtig schön.

Durch ihren Schreibstil und die schönen Beschreibungen schafft es Jutta Wilke schnell mich in das sommerliche Wien zu versetzen und auch richtig Sommergefühle zu verspüren. Nebenher fühlt man aber immer noch diese Spannung um die rätselhaften Geschehnisse rund um das Kloster, das seltsame Verhalten des wiener Historikers Holzer und vor allen Dingen wegen dessen Aktionen gegenüber Neles Vater Jan.

Anstatt schnell Auflösungen zu finden, passieren immer noch weitere seltsame Dinge, die einen immer neugieriger machen, was da eigentlich wirklich los ist und dahinter steckt. Von daher konnte ich Flavios und Neles Neugier nur zu gut verstehen, da es mir, obwohl ein bisschen mehr Wissen vorhanden, als bei den beiden, keinen Deut besser ging und mich die Geschichte immer neugieriger werden ließ, was ihren Fortgang anbelangte.

Sowohl Nele als auch Flavio sind für mich echt gelungene Charaktere, da ich ihre Gefühle immer richtig gut nachvollziehen konnte und auch ihr Verhalten einfach zu den Persönlichkeiten passte, die sie für mich nach den Beschreibungen der Autorin hatten. Mit am schönsten an diesen zwei Charakteren dargestellt, fand ich die Beziehung zwischen Nele und Flavio, wie die beiden sich kennenlernen, mit den Vorkommnissen in Berührung kommen, Abenteuer erleben und durch das was sie erleben, eine immer tiefer werdende Freundschaft zwischen den beiden zu wachsen scheint, die aber in dieser Intensität am Anfang noch lange nicht da war.

Richtig klasse war auch einfach, dass sich die Geschichte immer mehr zu einem fantasiereichen Abenteuer entwickelt hat, bei dem man als Leser richtig viele entdecken konnte, was mir ehrlich Spaß gemacht hat, auch wenn ich trotzdem schätzen würde, dass das Buch mit am besten auf eine Lesergruppe ab 10-12 Jahren passt. Älteren Lesern kann es aber ganz eindeutig auch Spaß machen, wie ich von mir selbst bewiesenermaßen sagen kann!

Insgesamt ein Roman, den ich nur empfehlen kann und der durch deutlich mehr überzeugen kann, als das wunderschöne Cover, das mich vordergründig auf den Roman aufmerksam gemacht hatte.


Fazit

Dienstag, 28. August 2012

Rezension ~ Rotes Gold

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Rotes Gold
Autor: Tom Hillenbrand
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Ersterscheinung: 19. April 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3462044125
ISBN-13: 978-3462044126
Genre: Krimi & Thriller


Über den Autor
© Benne Ochs



Inhaltsangabe/Klappentext

»Tom Hillenbrand regt genussvoll den Appetit der Krimileser an.« Die Welt.

Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pa riser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Ry?nosuke Mifune, Europas be rühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um. Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold – und wertvoller als ein Menschenleben.


Rezension/Meinung

Mit diesem Roman erlebt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer schon seinen zweiten Kriminalfall und wie schon im ersten Band spielt gutes Essen, wieder eine recht große Rolle.

In diesem Band, spielt die Hauptrolle beim Essen das Sushi und auch Fisch im Allgemeinen und obwohl ich selbst ein großer Sushiliebhaber bin, muss ich gestehen, dass dieser Teil es nicht ganz so sehr wieder Vorgänger geschafft hat, dass ich beim Lesen des Romans Hunger bekommen habe. Das mag aber auch daran liegen, dass nicht ganz so ausschweifend über Essen gesprochen wurde und häufig auch eher von seiner negativen Seite.

Den Fall um den toten Sushimeister Ryonusuke Mifune fand ich aber glatt noch spannender, als den Fall aus dem Vorgänger. Insbesondere was man noch alles über die Herstellung von Sushi und die Herkunft des wichtigsten Sushifisches, dem Blauflossenthun erfährt, war einfach genial, denn ich liebe es irgendwie, wenn mich ein Roman nicht nur unterhält, sondern auch noch mit ein wenig Wissen füttert. Viele Dinge, die man dabei erfährt, sind zwar extrem erschreckend, besonders, wenn man daher darüber nachdenkt, wie gierige Menschen teilweise mit der Umwelt umgehen und was sich aufgrund von deren Gier und mancher Umweltschädigung, sie sie begehen, so alles in unserem Essen befindet.

Kieffer lernt man in diesem Roman auch noch ein ganzes Stück besser und näher kennen, jedoch ist trotzdem mein altes Problem geblieben, dass Kieffer für mich wie eine Person ist, mit der ich oft telefoniert habe und viel über sie weiß und mir aus diesen Teilstücken und der Stimme ein Bild gemacht habe, das aber vollkommen falsch aussehen würde, wenn ich diesem Menschen dann wirkliche begegne, da ich die optischen Beschreibungen von Kieffer mit meiner Vorstellung von ihm, immer noch nicht in Einklang bringen kann.
Neben ihm trifft man auch noch auf weitere altbekannte Charaktere, die einem eindeutig teilweise sogar noch sympathischer werden können, wie bei mir Pekka, den ich in diesem Teil ehrlich schätzen gelernt habe und den ich extrem gern mal treffen würde, aber auch welche, die mir richtig unsympathisch wurden, wie der Pariser Bürgermeister, den ich ehrlich einfach nur richtig schlimm fand von seiner Persönlichkeit her, aber das ist vom Autor auch genial gemacht, wie man anfängt manchen Personen gegenüber zu fühlen.
Außerdem kamen auch noch einige grandiose Charaktere hinzu, vor allen Dingen Kieffers ehemaliger Kollege und Japaner, den er zu rate zieht, war einfach nur der Hammer durch seinen schrägen Charakter. Und einige dieser neuen Charaktere machen den Roman auch eindeutig verdammt spannend, allein durch ihre Art.

Genial finde ich einfach immer wieder, dass bei diesen Romanen, das neben den kriminalistischen Elementen auch politische und kulinarische Themen angesprochen und verarbeitet werden, wie in diesem Roman unter anderem die Überfischung der Meere und man zum Nachdenken über diese Themen angeregt wird und das so stimmig in den Roman integriert, dass es die Handlung auf keinen Fall stört, sondern nur positiv erweitert und einen auch teilweise sehr aufklärt, da man über vieles gar nicht so genau Bescheid weiß, wenn man sich nicht tiefer mit diesen Themen beschäftigt.

Ich hoffe ehrlich, dass bald ein weiterer Teil dieser Reihe erscheinen wird, denn beide Romane waren vom Stil, dem Inhalt und auch ihrem Spannungsgrad einfach nur klasse und ich wäre froh noch einige Fälle mit diesem sympathischen Koch erleben zu dürfen, denn ich muss gestehen, dass mir Kieffer irgendwie ans Herz gewachsen ist!


Fazit

Montag, 27. August 2012

Rezension ~ Good Morning Dornröschen

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Good Morning Dornröschen
Autor: Daniela Kögler
Gebundene Ausgabe: 119 Seiten
Verlag: Fhl Verlag Leipzig
Ersterscheinung: 23. Dezember 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3942829304
ISBN-13: 978-3942829304
Genre: Gegenwartsliteratur


Über den Autor

Daniela Kögler, geb. 1986 in Roth, ist ausgebildete Mediengestalterin für Design und Print und in einer Prepress-Agentur im Costumer Service Bereich tätig. Nebenbei hat sie sich ein zweites Standbein als Model erarbeitet. 2010 traf sie den spontanen Entschluss zu einem Ausbruch aus dem Alltag. Sie schloss einen Vertrag mit einer Modelagentur in Peking ab und ging für drei Monate nach China. Daniela Kögler lebt heute in Nürnberg. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Einfach raus, dem Trott den Rücken kehren und all den festgefahrenen Alltäglichkeiten entfliehen. Ohne einen Gedanken an Morgen, ohne den Job zu kündigen und sogar ohne Aufladekabel für den geliebten iPod, verlässt Daniela ihre Heimatstadt und fährt nach München – um sich selbst zu finden, um gefunden zu werden. Und das wird sie dann letztlich auch. Ein Designer entdeckt die attraktive Frau, und so kann sie für einige Zeit den Traum eines Models leben. Doch ihre Suche beginnt erst dann richtig, als der Traum endet. Begegnungen – unscheinbare, wie es scheint – erwecken sie, und in ihr erwacht eine Ahnung dessen, was wirklich wichtig ist, um glücklich zu sein ...


Rezension/Meinung

Bei diesem Buch bin ich leider irgendwie ziemlich enttäuscht, denn versprochen wurde ein modernes Märchen und wenn ich mir allein schon das so geniale und auf jeden Fall märchenhaft aussehende Cover angucke, dann konnte ich mir auch gut vorstellen, dass das zutreffen und auf mich zukommen wird.

In vollkommenem Gegensatz steht da für mich nun leider aber der Inhalt, der zum einen einfach nur abgehoben ist und bei dem ich auch sagen muss, dass ich die Erzählerin und Protagonistin vollkommen unsympathisch fand.

Genau dieser Zusammenhang schon allein hat dafür gesorgt, dass ich mit dem Roman nur wenig anfangen konnte. Bei der Erzählerin und Protagonistin war es so, dass ich viele ihrer Wünsche einfach nicht nachvollziehen konnte, ebenso wenig wie ihre Gedankengänge. Mit denen sie mir eh auf die Nerven gegangen ist, denn sie denkt manche Dinge irgendwie ziemlich tot, schweift mit den Gedanken seltsam ab oder ähnliches in die Richtung, was mich doch ziemlich gestört hat. Zudem wirkt sie dabei immer sehr selbstherrlich und extrem egoistisch, so dass man das Gefühl hatte, dass sie bei allem immer nur sich im Vordergrund haben wollte und das möglichst positiv. Außerdem lügt sich doch an einigen Stellen und das auf eine ganz ekelhaft egoistische Weise und auch vollkommen sinnlos, da es ihr in meinen Augen nicht weiterhilft und auch einfach nur aus egoistischen Motiven geboren zu sein scheint.

Den restlichen Teil des Romans, d.h. die Handlung, fand ich auch einfach nur viel zu abgedreht, verrückt und vor allem auch vollkommen unrealistisch in allen Belangen. Dabei aber auch auf keinen Fall märchenhaft, da meine Assoziation mit märchenhaft wohl eine vollkommen andere, als die der Autorin zu sein scheint, denn für mich wäre das etwas traumhaft schönes und nicht so ein egomanisches Durcheinander, wie einem die Protagonistin hier bietet. In diesem Fall lag daher alles für mich irgendwie gar nicht in diesem märchenhaften Bereich, was mir erzählt wurde.

Für mich daher leider ein Roman mit dem ich nichts anfangen konnte, der auch noch eine Protagonistin hat, die mir extrem unsympathisch war und bei dem ich froh war, als ich ihn endlich beendet hatte und das trotz seiner eher geringen Seitenzahl.


Fazit

Freitag, 24. August 2012

Rezension ~ Der Himmel über der Heide

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Der Himmel über der Heide
Autor: Sofie Cramer
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: rororo
Ersterscheinung: 1. August 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499257742
ISBN-13: 978-3499257742
Genre: Gegenwartsliteratur 


Über den Autor:

© by Sabine Felber
Sofie Cramer wurde 1974 in Soltau geboren und in der Lüneburger Heide aufgewachsen. Sie studierte Germanistik und Politik in Bonn und Hannover. Im Anschluss an ihr Studium absolvierte sie ein Volontariat. Inzwischen lebt und arbeitet sie als freiberufliche Journalistin, Drehbuchautorin und Trainerin in Lüneburg und Hamburg.
Sophie Cramer ist ein Pseudonym, unter ihrem echten Namen Heidi Goch hat sie bereits Romane veröffentlicht.
Sofie Cramers "SMS für dich", war ihr erster Roman, welchen sie unter Pseudonym veröffentlicht hat.
Als Sofie Cramer veröffentlicht sie sogenannt "blaue Bücher". Sie zeigen alle ein blaues Cover, das häufig einen Himmel beinhaltet. Es werden tiefsinnige Themen wie Liebe und Tod behandelt, gleichzeitig schwingt aber auch eine gewisse Leichtigkeit mit.
Durch Cecilia Ahern hat sich diese Art von Büchern etabliert.



Inhaltsangabe/Klappentext

Nur ungern kehrt Kati zurück in die Lüneburger Heide. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Was genau damals geschah, weiß niemand. Nun muss sich Kati um den familieneigenen Gasthof kümmern. Der Vater liegt im Krankenhaus, die Großmutter wird alleine mit Küche und Gästen nicht fertig. Gemeinsam hauchen sie dem Heidehof neues Leben ein. Dann begegnet Kati dem attaktiven Andi wieder, und alte Wunden reißen auf. Denn Andi war der Freund ihrer Schwester und der Letzte, der sie lebend sah ...


Rezension/Meinung

Bei diesem Roman war es ehrlich so, dass fast genau das auf mich zugekommen ist, was ich durch das Cover und den Klappentext erwartet hatte.

Denn irgendwie entspricht das ganze einer Lektüre mit einer sommerlichen Atmosphäre, die jedoch ein wenig von Schatten der Vergangenheit geprägt ist und leicht überdeckt wird. Zusammen mit den tollen Beschreibungen der Landschaft der Lüneburger Heide macht das Buch damit und in diesem Rahmen gesehen schon einen sehr lesenswerten Eindruck, da beides ehrlich gelungen ist, sowohl die Atmosphäre, als auch die Landschaftsbeschreibungen, die mir geradezu Lust auf einen Spaziergang gemacht haben.

Von der weiteren Handlung her ist der Roman jedoch eine typische Familientragödie mit dem irgendwie immer dazugehörenden romantischen Anteil in sich. Viel Neues und in diesem Bereich Unbekanntes liefert der Roman allerdings damit nicht und vieles ist halt auch einfach sehr vorhersehbar. Vor allen Dingen, da mich der Roman doch sehr, allein schon durch Setting und Handlung, an die Romanzen und Familiendramen aus dem ZDF erinnerte, für welche er bestimmt auch sehr gut als Vorlage dienen würde. Jedoch fand ich ihn trotz diesem schon sehr bekannten Ablauf einfach von seiner gesamten Zusammensetzung sehr stimmig, da diese ihn einfach locker, leicht und gut zu lesen machte.

Auch die Charaktere fand ich im allgemeinen schon sehr gut, auch wenn sie in vielem recht stereotypisch für diese Art von Romanen und Filmen waren und daher einige Kleinigkeiten in ihrem Verhalten sehr vorhersehbar waren, da sie einfach immer so handeln, wenn sie diese Rolle spielen. Das hängt jedoch wohl auch einfach wieder mit dieser Art von Roman zusammen und ich muss zugeben, dass ich es mir schwer anders vorstellen könnte, was ja aber auch alles wieder Prägung ist.
Vor allen Dingen Kathrin war jedoch in ihren Reaktionen für mich manches Mal weniger vorhersehbar, da sie ab und an sehr heftig reagierte, was ich selbst schon etwas zu sehr überzogen fand, auch wenn es in ihrer Situation vom Typus der Reaktion sehr passte, nur wäre vielleicht ein bisschen weniger intensiv besser gewesen. Abgesehen davon fand ich sie vom Charakter her aber dann doch noch recht sympathisch.

Von einer Sache war ich dann doch auch noch sehr überrascht, denn auch wenn es sich nicht um eine Romanze handelte, war ich doch verwundert, wie gering doch entgegengesetzt zu meiner Erwartung der romantische Anteil dieses Buches war. Er trat oft sehr versteckt auf und war daher gar nicht so extrem präsent, auch wenn ich zugeben muss, dass mich das eher weniger gestört hat, obwohl ich dieses Thema raumgreifender erwartet hätte.

Toll finde ich übrigens die Idee, dass die ortstypischen Speisen, die im Roman erwähnt werden im Anschluss an den Roman als Rezepte noch im Buch aufgeführt sind. Ausprobieren werde ich wohl noch manches dieser Rezepte, vor allen Dingen die Süßspeisen und ich bin schon echt gespannt, wie die Ergebnisse wohl schmecken werden.

Von daher ein echt schöner Roman zum Entspannen und für Zwischendurch, da man einfach sofort schon weiß, wie die Geschichte vermutlich laufen wird, der aber eine echt tolle Atmosphäre hat, durch welche das Lesen ehrlich Spaß macht.


Fazit

Mittwoch, 22. August 2012

Rezension ~ Knochenfinder

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Knochenfinder
Autor: Melanie Lahmer
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag)
Ersterscheinung: (16. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404166698
ISBN-13: 978-3404166695
Genre: Krimi & Thriller

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Über den Autor 

Melanie Lahmer geboren 1974 in Rotenburg/Fulda, lebt mit ihrer Familie in Siegen. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften arbeitete sie als Redakteurin und veröffentlichte Kolumnen und Kurzkrimis sowie Beiträge zum Wahrnehmungsphänomen Synästhesie. 2009 erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen. "Knochenfinder", ihr erster Kriminalroman, erscheint 2012 bei Lübbe. Nebenher betreut und schreibt sie Rezensionen fürs MinD-Magazin von Mensa und erkundet weiterhin die Synästhesie.


Inhaltsangabe/Klappentext

Ein Schüler verschwindet spurlos. Wenig später wird in einem Geocaching-Versteck im Rothaargebirge ein Finger gefunden, und an der Schule des Vermissten kursieren brutale Gewaltvideos. Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen suchen nach einem Täter - und ahnen nicht, welches grausame Spiel dieser mit ihnen spielt. Denn kurz darauf gibt es einen weiteren Geocaching-Fund ...


Rezension/Meinung

 Bei diesem Roman war ich schon extrem gespannt, wie wohl das Thema des Geocachings in die Krimihandlung integriert wird. Vor allen Dingen, da ich mit »Fünf« von Ursula Poznanski schon einen Roman kenne, der dieses thematisiert.

Was ich dabei ehrlich gut fand, war die Tatsache, dass sich die Ansätze der beiden Romane, so ähnlich sie im ersten Augenblick auch sind, sich in der Tiefe dann beginnen zu unterscheiden. Es ist zwar in beiden Fällen so, dass Leichenteile in den Caches, d.h. den Dosen, die beim Geocaching versteckt und gesucht werden, enthalten sind, aber da dies auch der schlimmsten Vorstellung von wohl jedem entspricht, der dieses Hobby betreibt, ist dies als Ausgangspunkt zu nehmen kein Wunder. Jedoch unterscheiden sich die Bücher stark darin, was sowohl die Intention des Täters anbelangt, als auch darin, wie die Funde in den Fall eingebunden sind. Ist es noch bei Poznanski so, dass die Polizisten durch ein Rätsel in der ersten Dose auf die Suche nach weiteren gehen, ist der Ansatz hier ein ganz anderer und auch irgendwie ein wenig realerer. Die Vorstellung, dass die Inhalte durch Geocacher eher durch Zufall gefunden und wegen ihrem Ekelfaktor gemeldet werden, in Verbindung mit einem Vermisstenfall, scheint mir einfach deutlich glaubwürdiger, was die ganze Sache interessanter gemacht hat.

Daher kann ich nur sagen, dass mir der Fall an sich schon sehr gut gefallen hat, einziges Manko war, dass während der Ermittlungen und Nachforschungen in alle Richtungen ich an manchen Stellen ein wenig das Gefühl hatte, dass einfach viel zu lange nichts mehr passiert ist und auch mehr Unwichtiges ans Tageslicht kam, als wirklich relevantes. Das war auf die Dauer, da solche Stellen immer wieder auftauchten ein wenig lästig und diese kleinen Längen haben mich schon ein wenig gestört. Obwohl ich es an sich schon interessant fand, dass in vielerlei Richtung ermittelt wurde und welche auch wirklich relevanten Themen dabei noch angerissen wurden.

Was mir die Längen wohl auch ab und an etwas unerträglicher gemacht hat, war wohl auch, dass ich nicht mit allen Charakteren 100% warm geworden bin und bei einigen noch kleinere Probleme hatte. Es war unter anderem zum Beispiel so, dass ich mich zwar recht gut in Natascha als Protagonistin einfühlen konnte und auch die Fähigkeit der Autorin, der Synästhesie, die sie ihr übertragen hat, verdammt spannend fand, aber es war auch so, dass ich mit ihren Kollegen Simon, Hannes Winterberg und Lorenz nicht richtig klargekommen bin. Simon war mir einfach zu undurchsichtig und ich habe die meisten Handlungen von ihm nicht nachvollziehen können. Lorenz wirkte zunächst wichtig, verschwand dann aber viel zu lange, um sich von ihm wirklich ein Bild zu machen und bei Hannes Winterberg hatte ich ein extremes Problem mit seinem Charakter, der für mich einfach nicht richtig passen wollte. Und das obwohl auf ihn von allen Charakteren glatt noch am meisten eingegangen wurde und trotzdem nahm er in meiner Vorstellung nicht so richtig Gestalt an.

Insgesamt war der Fall jedoch sehr spannend und es hat Spaß gemacht den Ermittlungen zu folgen, besonders, da man zwar gut verdächtigen konnte, aber nicht zwingend gleich den richtigen Riecher hatte, da der Täter doch auch sehr undurchsichtige Seiten hatte, was sehr schön gelöst wurde. Und auch, wenn der Protagonistin das Siegerland nicht so sonderlich zusagt, muss ich gestehen, dass ich die Beschreibungen schon irgendwie angenehm fand und mir die eher ländliche Atmosphäre auch sehr gefallen hat.

Zu guter letzt kann ich nur noch mal sagen, dass ich schon fand, dass sich das Buch zu lesen gelohnt hat, ich aber aufgrund mancher kurzen und kleinen Länge im Text, dann doch ein wenig Länger zum Lesen gebraucht habe, da die mich doch immer mal wieder aus dem Lesefluss geschlagen haben. Einen weiteren Band mit dieser Ermittlertruppe kann ich mir auch irgendwie vorstellen, obwohl ich hoffen würde, dass mir die Männer in einem solchen Fall vielleicht doch noch ein wenig verständlicher würden.


Fazit


Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim »Lübbe-Verlag«, wie auch bei »Blogg dein Buch«
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Dienstag, 21. August 2012

August Neuzugänge #4

Huhu!!!

Wie versprochen kommen hier jetzt erstmal die Neuzugänge der letzten Woche, samt einem Neuzugang von heute, den ich mal nicht verschweigen will =)

Wanderbücher

Inhaltsangabe
Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr. Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen. Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird …


Nachdem ich euch ja letztes Mal schon gezeigt hatte, dass ich den dritten Teil gewonnen habe und ich wie man bei den ausstehenden Rezensionen sehen kann, auch schon den ersten Band gelesen habe, musste es ja auch irgendwie noch dazu kommen, dass ich den mittleren Band schaffe zu lesen und da kam er auch recht pünktlich, so das ich ihn noch fix vor dem dritten Lesen kann =)



Inhaltsangabe
Die Liebe führt Moritz nach München – kurz darauf verlässt sie ihn auch schon wieder. Zum Glück gibt es Karl, den kleinen, schrulligen Metzger, der den einsamen Kölner bei sich aufnimmt: «Sülze hilft gegen alles, Junge, doch gegen Heimweh hilft nur, eine neue Heimat zu finden.» Und dies bedeutet Arbeit, die dank Karl bald gefunden ist: als Kellner auf der Wiesn, als Schwammerlverkäufer auf dem Viktualienmarkt oder als Türsteher im P1. An der Seite von Metzgermeister Karl überlebt Moritz so manches Abenteuer – und lernt, endlich erwachsen zu werden.


Das Buch hatte ich bei vorablesen.de gesehen und irgendwie klang es allein schon vom Titel her so verrückt, dass ich es unbedingt lesen musste und jetzt bin ich soweit, dass ich mal gucke, was mir Wurstwaren so noch alles im Bereich der Philosophie beibringen können, nachdem ich das ganze schon als Thema im ABI hatte :D


Inhaltsangabe
Der Schongauer Henker Jakob Kuisl ist in eine Falle getappt: Bei einem Besuch in Regensburg findet er seine Schwester und den Schwager tot in der Badestube. Die Stadtwache verhaftet ihn als Verdächtigen und wirft ihn in den Kerker. Nun drohen ihm, dem Henker, selbst Folter und Hinrichtung. Fieberhaft suchen seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf ein Komplott, bei dem die Zukunft des Kaiserreichs auf dem Spiel steht.


Von der Reihe habe ich bisher noch keinen Teil gelesen und auch, wenn dieser Roman schon der 3. Teil ist, bin ich ehrlich neugierig, wie der Roman wohl ist, weil ich Pötzsch Stil in dem Roman über den Märchenkönig Ludwig II. richtig genial fand.


Inhaltsangabe
Das 1x1 des Grauens Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension.

Hier war die Leseprobe einfach nur spannend, was auch der Grund ist, warum ich das Buch lesen möchte, was ich dazu aber auch auf jeden Fall sagen muss, der Titel passt mächtig gut zum Wetter am letzten Wochenende :D


Rezensionsexemplare 

Inhaltsangabe
Rätselhafte Symbole auf dem Friedhof von Varange, eine mysteriöse Statue und eine jungeFrau, brutal ermordet und in einer Felsspalte verborgen. Ein schwerer erster Fall für Kommissar Simon Dreemer, der soeben aus Paris in die Provinz strafversetzt worden ist. Die Ermittlungen führen ihn in einen Sumpf aus Verrat, Gewalt und Eifersucht. Denn die Bewohner des lothringischen Dorfes hüten ein dunkles Geheimnis, das weit in der Vergangenheit liegt und bis heute Opfer fordert.
 
 
Diesen Roman habe ich von vorablesen.de erhalten und ich bin ehrlich neugierig, weil die Leseprobe war auf jeden Fall schon mal nicht schlecht und ich muss gestehen, das Cover mag zwar recht schlicht sein, aber es gefällt mir irgendwie ausgesprochen gut =)
 
 
 

Inhaltsangabe


Seit dem Tod ihres tyrannischen Vaters ist Bitterblue die alleinige Herrscherin eines ganzen Königreichs. Während sie langsam in ihre Aufgabe hineinwächst, muss sie sich unausweichlich der Vergangenheit stellen: Wer war ihr Vater, König Leck, wirklich? Was gehört zu den Lügengebäuden seiner Herrschaft und was ist tatsächlich die Wahrheit? Für ihre Nachforschungen schleicht sich Bitterblue Nacht für Nacht verkleidet aus dem Schloss, schließt unter falschem Namen ungewöhnliche Freundschaften in den Straßen und Wirtshäusern und verstrickt sich ihrerseits in ganz neue Lügen ...
 
Dieses Buch, das ja doch aus einer recht bekannten Reihe stammt, habe ich von den  Buchbotschaftern erhalten und ich bin verdammt neugierig, wie es wohl sein wird und ich muss sagen, ich war verdammt überrascht, als ich erkannt habe, dass der Roman sogar gebunden ist, denn damit hatte ich irgendwie nicht gerechnet :D
 
 
 
Inhaltsangabe
Nur ungern kehrt Kati zurück in die Lüneburger Heide. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Was genau damals geschah, weiß niemand. Nun muss sich Kati um den familieneigenen Gasthof kümmern. Der Vater liegt im Krankenhaus, die Großmutter wird alleine mit Küche und Gästen nicht fertig. Gemeinsam hauchen sie dem Heidehof neues Leben ein. Dann begegnet Kati dem attaktiven Andi wieder, und alte Wunden reißen auf. Denn Andi war der Freund ihrer Schwester und der Letzte, der sie lebend sah ...
 
 
Das Buch habe ich für die lovelybooks-Lesechallenge gewonnen und das ist bisher das erste Mal, dass ich das Buch für die Teilnahme gewonnen habe :o)
Und ich gebe zu, da es vom Cover her so zum Wetter passte, habe ich es auch schon gelesen und es war ehrlich ganz gut!
 
 
 
Inhaltsangabe
Schüsse peitschen über den Hamburger Rödingsmarkt. Ein Scharfschütze nimmt den Bankmanager Joachim Kranz und die herbeieilende Polizei aufs Korn. Doch er verschwindet spurlos, ohne jemanden zu verletzen.
Sven Klein vom Wirtschaftsdezernat des Hamburger LKA übernimmt den Fall auf Geheiß des Polizeipräsidenten und stößt auf mehr Fragen als Antworten. Warum bleibt Kranz so merkwürdig unbeteiligt? Und warum leugnet er strikt, dass er oder die Bank Feinde haben könnten, obwohl jeder Befragte schon beim Namen Kranz mit den Augen rollt?
Als die Bank in Verdacht gerät, als Deckmantel für die Finanzierung von Al-Qaida zu dienen, wird Klein richtig neugierig. Da spielen die Dienstvorschriften keine so große Rolle mehr – bis die Ermittler selbst ins Fadenkreuz der Terroristen geraten …
Stefanie Ross war viele Jahre in leitender Stellung in der Hamburger Bankenwelt tätig. Im ersten Fall für Kommissar Sven Klein und den Wirtschaftsprüfer Dirk Richter präsentiert sie ein Ermittlerteam, das den Verbrechern mit den weißen Westen und Kragen auf unkonventionelle Weise zu Leibe rückt.

Diesen Roman habe ich, wie schon den letzten Krimi aus dem Sutton-Verlag, vom Verlag selbst, als Leseexemplar erhalten und ich bin schon extrem gespannt, wie er wohl sein wird, da der letzte Krimi ja leider nur am Rande wirklich ein Krimi war.


Leserunden 

Inhaltsangabe
Freiburg 2011, im Café Montparnass: Am Tresen schwadroniert die Alt-68er-Riege bei Bier und Cappuccino über den revoltierenden Geist der Vergangenheit, besinnt sich der Lebensträume einer Generation, träumt von bewaffnetem Kampf und Unabhängigkeit. Doch die Gegenwart kennt keine Nostalgie. Breiviks Amoklauf und die Sarrazin-Debatte geben den Takt vor. Und dann stirbt plötzlich der Plotter. Der manische Plot-Erfinder, der nie ein Buch fertig bekam, wurde offenbar vom eigenen Bücherregal erschlagen. Als sein Freund Martin im Nachlass ein brisantes Manuskript findet, eröffnen sich aber ganz andere Theorien, Nur müsste man dann mit einer Bullin zusammenarbeiten, Juli, einer offenbar karrieregeilen Nichtswisserin. Dien Polizei ihrerseits würde die Geschichte gerne den Wagenburglern anhängen: zwei Fliegen mit einer Klappe. Doch Juli hat reichlich Grips und geht mit Martin auf Mördersuche im Freiburger Hier und Jetzt. Dabei geraten sie in einen undurchsichtigen Strudel von einseitigen Polizeiinteressen, inkorrekter Fremdenfeindlichkeit und islamistischem Fundamentalismus. Doch irgendwann holt die Vergangenheit alle ein...

Ein Krimi, der irgendwie anders klingt, aber trotzdem spannend und das Cover sieht auch interessant aus und ich freu mich schon ehrlich auf den Austausch über den Roman in der Leserunde!


Inhaltsangabe
Dele Sanchi, eine junge Guatemaltekin, kommt nach Köln und möchte nur eines: ihre Tochter Luz finden. Dele verdient ihren Lebensunterhalt zunächst als illegale Aushilfe beim Zirkus, doch während sie im Zirkuszelt Brezeln verkauft und in ihrer Freizeit nach ihrer Tochter sucht, ahnt sie nicht, dass sie in größter Gefahr schwebt. Als sie noch des Mordes verdächtigt wird, scheint ihre Situation ausweglos. Doch Florian Halstaff findet im Rahmen der Recherche für die nächste Sendung Unglaubliches heraus … 
 
Bei diesem Krimi fand ich schon allein, dass der Titel irgendwie interessant ist und irgendwie freu ich mich auch schon auf diese Leserunde, auch wenn meine Bücher und auch Leserunden im Augenblick sehr von Krimis dominiert werden :D
 

 Selbst gekauft

Das ist ein Buch, wie man am Titel unschwer erkennen kann, das einem ein paar Grundlegende Informationen zur Bodenartbeit mit Pferden geben kann und da ich keine Lust hatte, wenn ich das an vollkommen warem oder heißen Tagen oder wenn ich mal nicht unendlich Zeit habe, mit meinem Kleinen zu machen, etwas falsches zu tun, habe ich mir lieber dieses kleine Büchlein zugelegt.

Eine erste Einheit Bodenarbeit haben wir auch schon hinter uns und zwar bei den ca. 37° und ich war ehrlich überrascht, wie begeistert unsere Isis bei der Sache war und das, obwohl es so warm war.

Aber vielleicht hat es ihnen auch so gut gefallen, dass wir sie vorher erstmal gut nass gespritzt haben, denn die armen hatten ehrlich ganz schön geschwitzt!


Das wäre es dann auch schon mal wieder mit meinen Neuzugängen. =)
Ich finde aber ehrlich, dass es doch schon ziemlich viele sind, besonders wieder bei den Wanderbüchern und dabei war ich gerade mal wieder so weit, dass ich nur noch ein einziges bei mir hatte :D aber was solls ^^

Die versprochene Rezension oder auch eine andere kommt wohl erst morgen früh, weil mein Laptop und die Außentemperatur merklich keine Freunde sind und da tippe ich sie lieber morgen früh in klimatisierter Umgebung ;o)

Ich lebe noch!

Hallo alle zusammen!!!

Ich war das Wochenende über ja sehr still, was vor allen Dingen durch die Temperaturen bedingt war, denn bei so ca. 37° hatte ich irgendwie weniger Lust mich an den PC zu begeben, zudem das nur unnötig die Zimmer in der Wohnung aufheizt.

Draußen an den Laptop ging auch nur beschwerlich, da an den meisten schattigen Orten bei uns auf dem Grundstück einem dann ganz eindeutig die W-LAN-Verbindung abhanden kommt, was auch nicht gerade toll ist :o(

Aber ich kann euch alle beruhigen! Ich lebe noch ^^ und heute werden im Lauf das Tages auch noch ein Post zu meinen Neuzugängen, wie auch eine kleine Rezension zu meinem ersten Blogg dein Buch-Buch kommen :o)

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Donnerstag, 16. August 2012

Rezension ~ Morgen, morgen, wird alles zum guten Ende kommen!

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Morgen, morgen, wird alles zum guten Ende kommen!
Autor: Thomas Gatzemeier
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Soll und Haben Verlag
Ersterscheinung: 26. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 398134233X
ISBN-13: 978-3981342338
Genre: Zeitgenössische Literatur


Über den Autor


Am dunkelsten Tag des Jahres 1954 im sächsischen Döbeln geboren, wurde Thomas Gatzemeier ungefragt von einem katholischen Pfarrer getauft und absolvierte wenige Jahre danach eine Ausbildung als Schrift- und Plakatmaler. Arbeitete als Steinmetzgehilfe und Grabsteindesigner. Nach dieser Grundausbildung studierte er Malerei und Grafik an der renommierten Hochschule für Grafik und Buchkunst zu Leipzig. Seine Lehrer waren Arno Rink und Volker Stelzmann. 1980 beendete er sein Studium und ist seit dem freier Künstler.
Nach Konflikten mit den Machthabern und einem Ausstellungsverbot verlies er 1986 die DDR.

Hielt sich in Karlsruhe aber auch längere Zeit in Zürich und nahe Worpswede auf. Nach 1989 war er häufig zu temporären Arbeitsaufenthalten in Leipzig, wo er seit 2006 auch ein fest installiertes Atelier betreibt. 2002 arbeitete Gatzemeier ein Jahr lang an einem 60qm großen Altarbild in der Marienkirche Crailsheim - Onolzheim.

Sein malerisches Werk umkreist - stilistisch nicht gebunden - immer wieder den weiblichen Leib, ist an der Natur orientiert und mit der Tradition des gegenständlichen Abbildes verbunden. Auch wenn diese Gegenständlichkeit in früheren Werkphasen abstrahiert wurde, gründete sie immer auf explizit organischen Formen.

Seit 1987 stellt Gatzemeier in Galerien, Kunstvereinen und Museen aus.

Zahlreiche Werke befinden sich in renommierten Sammlungen des In- und Auslandes.
Seit einigen Jahren wendet er sich wieder stärker der Literatur zu und macht sie jetzt auch öffentlich. Zugunsten der literarischen Arbeit reduziert er zeitweise seine Ausstellungstätigkeit. Der 1983 begonnene Roman "Der Sekretär" erschien 2010. Danach gab er einen schmalen Band mit Erzählungen heraus. Im Frühjahr 2012 folgte der Roman "Morgen, morgen wird alles zum guten Ende kommen."
Wie auch in seiner Malerei ist die Spiegelung der Realität der Antrieb für seine schriftstellerische Arbeit.
Für Thomas Gatzemeier ist Literatur "Malerei mit anderen Mitteln". Auch in ihr entwickelt er die Spannung aus den Gegenpolen des Apollinischen und des Dionysischen. Des Eros und Thanatos. Des sowohl als auch. Des Soll und Haben.

Er lebt und arbeitet in Karlsruhe und Leipzig. Malt derzeit an einer "R-Klasse". Landschaftsbilder romantischen Ursprungs ins Jetzt transferiert. Auch sind die Vorarbeiten für einen neuen Roman so gut wie abgeschlossen.


Inhaltsangabe/Klappentext

Edgar Wünschel, studierter Mathematiker, arbeitete in der DDR als Friedhofsgärtner, ging mit seiner Frau nach Westdeutschland und fand keinen angemessenen Job. Sie verließ ihn, weil er trank, und er wurde, nach einem Besuch des Gerichtsvollziehers, Aktienhändler an der Frankfurter Börse.

Wieder in Leipzig, nun als Leiter des »Eigenhandels« einer großen Bank, dreht er ein erfolgreiches, aber auch hochriskantes Rad. Er hat schnellwechselnde Frauenkontakte, einen Porsche, eine Designerwohnung und einen Kühlschrank, der zu jeder Zeit Eiswürfel für Drinks bereithält. Edgar ist vom rational-mathematischen Denker zum Spekulanten geworden und frönt den Insignien des Erfolgs. Auf einem Segel-Törn verletzt er sich und wacht im Krankenhaus neben einem ehemaligen hohen Funktionär der SED auf. Die erste Finanzkrise beginnt. Ihm wird klar, welchem Trug alle aufgesessen sind und mit welchen Methoden die Bank gearbeitet hat. Edgars jugendlich rebellischer Geist bricht wieder hervor.

Er ersteigert liegengebliebene Gepäckstücke und schüttet den darin befindlichen Unrat im Büro seines Vorstandsvorsitzenden aus. Die karrierebewußte Tochter eines schwäbischen Bankers, mit der er gern geschlafen hätte, beschimpft ihn als Verräter. Edgar fährt zu seinem Jugendfreund. Zieht sich am darauffolgenden Morgen, noch unter Alkohol stehend, einen alten sowjetischen Trainingsanzug an. Geht in die Bank, kündigt und handelt mit dem inzwischen ausgetauschten Vorstand eine beachtliche Abfindung heraus, geht in sein Büro zurück und sieht auf den Monitoren die Zeit gekommen, wieder ganz groß in den Markt einzusteigen ...


Rezension/Meinung

Ich bin eine Frau und bei dem Roman hier hieß es damals vom Autor, dass es einige Leute gab, die meinten, er sei eindeutig ein Männerroman, mit dem Frauen nicht so wirklich viel anfangen könnten. Jetzt, nach dem lesen, kann ich sagen: »Ich konnte mit dem Roman nur wenig anfangen! «. Ob das jedoch mit meinem Geschlecht in irgendeiner Verbindung steht, kann ich nicht beurteilen.

Ganz sicher weiß ich jedoch warum der Roman nicht wirklich meins war. Die Hauptaugenmerke des Romans liegen auf zwei Dingen, zum einen auf Edgars Liebesleben und seiner sexuellen Einstellung. Zum anderen auf Aktien, dem Aktienmarkt und allem, was irgendwie mit Aktienhandel, der Börse und ähnlichem zu tun hat.

Man könnte jetzt denken: »Gut, der Roman soll ja eher etwas für Männer sein, also scheint der Knackpunkt in Edgars Einstellung zu Frauen und seinem sexuellen Verhalten zu liegen!«. Denkt man das jedoch, liegt man, was meine Einschätzung angeht ziemlich daneben, denn mein Problem lag deutlich sichtbar an der Börse.

Die Beschreibungen hinsichtlich Edgars Transaktionen an der Börse werden nämlich äußerst ausschweifend und für Menschen, die mit der Börse, der Finanzwirtschaft und dem Aktiengeschäft allgemein nur wenig bis gar nichts zu schaffen haben, sind diese Ausschweifungen oftmals vollkommen unverständlich. Zudem nimmt sie zwischen der Hälfte und einem Drittel des Romans ein, so dass das Thema einen sehr hohen Stellenwert in diesem Roman hat, den man auch nicht ignorieren kann.

Außerdem neigt der Autor noch dazu, dass er gern Fremd- und Fachwörter nutzt, die das Verständnis, zusätzlich zu komplexen und komplizierten Satzstruktur, noch deutlich verschlimmern.

Positiv zu sehen ist jedoch, wie gut Edgars Charakter herauskommt, denn der ist in jeder Situation seines Lebens ein echter Spieler und Zocker, wobei er mir meist doch bei allem was er tat ein wenig zu gut weg kam und immer Glück zu haben schien, zumindest im Endeffekt.

Insgesamt also einige Punkte, die mich gestört haben, die aber wohl eher allgemein sind, als durch mein Geschlecht zu kommen und die wohl jeder andere auch vollkommen anders sehen könnten, denn ich wette, dass wenn man sich selbst sehr für den Aktienmarkt etc. interessiert und da auch stärkere Kenntnisse besitzt, das ganze Buch besser verstehen wird, denn zumindest ein sehr gutes Grundwissen in diesem Bereich, hätte bestimmt auch mir noch sehr geholfen.


Fazit

Mittwoch, 15. August 2012

Rezension ~ Geisterfjord

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Geisterfjord
Autor: Yrsa Sigurðardóttir
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 11. November 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596192730
ISBN-13: 978-3596192731
Originaltitel: Ég man ðig
Genre: Krimi & Thriller


© TimDuncan - CC 3.0

Über den Autor

Vilborg Yrsa Sigurðardóttir wurd am 24. August 1963 in Island geboren. Die Autorin besuchte das Gymnasium und beendete es schließlich 1983 erfolgreich. Diesem Abschluss folgte ein Bauingenieursstudium, welches sie 1988 ebenfalls erfolgreich abgeschlissen hat. 2005 erschien ihr erster Kriminalroman in Deutschland unter dem Namen "Das letzte Ritual". Heute wohnt sie mit Mann und zwei Kindern bei Reykjavík und arbeitet als Ingenieurin.



Inhaltsangabe/Klappentext

Von Islands Königin des Spannungsromans!

Drei junge Leute aus Reykjavík planen, ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen; sie ahnen nicht, welch gewaltige Ereignisse sie damit in Gang setzen. In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt zur selben Zeit Polizistin Dagný gemeinsam mit Freyr, einem Psychologen, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubigen Polizeiakten aus dem vorigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die grausige Wahrheit. Dieser unheimliche und furchteinflößende Roman der internationalen Bestseller-Autorin Yrsa Sigurðardóttir ist, neben diversen Kinderbüchern, ihr sechstes Buch für Erwachsene und beruht zum Teil auf Tatsachen.


Rezension

Ich für meinen Teil finde Island durch seine Natur vollkommen faszinierend und auch, wenn in diesem Roman Island in seinem ganzen Umfang gar nicht so sehr beachtet wird, bemerkt man sofort diese besondere Atmosphäre in diesem Roman, die durch dieses raue und eher menschenarme Land entsteht.

Sehr gut gelungen ist in meinen Augen auf jeden Fall die gesamte Atmosphäre des Romans. Unterstützt durch die Atmosphäre Islands und die Abgelegenheit des Ortes, auch noch in einer Jahreszeit, zu der sich dort wegen des Klimas kaum einer befindet, bringen eine sehr kalte, düstere und einsame Atmosphäre in die Geschichte, welche angereichert durch die mysteriösen und geisterhaften Vorkommnisse wunderschön gruselig und vor allem spannend ist, denn diese Spannung liegt einfach in der Luft.

Des Weiteren ist es auch sehr gelungen, dass ma, während man dieser gespannten Atmosphäre und der allgemeinen Spannung ausgesetzt ist, nebenbei immer weiter rätselt, warum diese Vorkommnisse geschehen und ob sie wirklich übersinnlicher Natur sein können oder ob sie nicht doch eher irgendwie natürlich und logisch erklärbar entstehen und von den dreien nur durch die ganze Stimmung und Situation anders und vielleicht falsch interpretiert werden.

Auch der zweiter Erzählstrang um den Psychologen Freyr und die Polizistin Dagný, die seltsamen Todesfällen nachgehen, ist einfach nur richtig spannend, so dass ich beim Lesen aus diesem Gefühl unter Strom zu stehen, gar nicht mehr wirklich rausgekommen bin. Zumal mir Freyr im Lauf der Geschichte immer sympathischer wurde, da er einfach von seiner Art her so war, dass ich ihn gut verstehen konnte. Die Mordfälle und Todesfälle jedoch machen es einem nicht leichter hinter die Geheimnisse des Romans zu kommen, da man nun eine weiter Baustelle hat, an der man beginnt zu rätseln, was hinter den Dingen steckt und auch hier besteht wieder die Frage, ob übersinnliches am Werk ist oder ob doch noch logische Erklärungen gefunden werden, denn mit rechten Dingen, schien es auch hier nicht wirklich zuzugehen. Und auch, wie die beiden Erzählstränge irgendwie zusammenspielen, ist klasse, denn man merkt, dass beides irgendwie den gleichen Grund hat.

Das Einzige, was mich an dem Roman wirklich ein wenig gestört hat, ist das Ende, das sehr seltsam ist und das ich auch nicht wirklich verstanden habe, da jegliche Erklärung fehlte, wie es dazu kam. Dadurch hat mich das Buch, nachdem der Rest einfach richtig genial gemacht war, ich gespannt war, mich gegruselt habe und auch meinen Spaß mit der Geschichte hatte, ein wenig unbefriedigt zurückgelassen.

Insgesamt ist es jedoch ein richtig guter Gruselthriller, den ich nicht am Abend lesen wollen würde, da ich dann um meinen Schlaf fürchten müsste, da mich einerseits das Buch zu sehr fesselte und ich andererseits, sollte ich doch von ihm loskommen, wohl immer noch den Grusel im Hinterkopf hätte und der Schlaf sich dagegen nur schwer durchsetzen könnte.


Fazit

Dienstag, 14. August 2012

Ich plane...

Huhu!!!

So, durch zwei Bücher, die vor Kurzem ihren Weg zu mir gefunden haben, hatte ich die Idee demnächst nochmal ein kleines Gewinnspiel zu starten und wollte euch mal fragen, welches der Bücher ihr lieber gewinnen würdet!

Also welches Buch würdet ihr lieber gewinnen können:

Seit dem Tod ihres tyrannischen Vaters ist Bitterblue die alleinige Herrscherin eines ganzen Königreichs. Während sie langsam in ihre Aufgabe hineinwächst, muss sie sich unausweichlich der Vergangenheit stellen: Wer war ihr Vater, König Leck, wirklich? Was gehört zu den Lügengebäuden seiner Herrschaft und was ist tatsächlich die Wahrheit? Für ihre Nachforschungen schleicht sich Bitterblue Nacht für Nacht verkleidet aus dem Schloss, schließt unter falschem Namen ungewöhnliche Freundschaften in den Straßen und Wirtshäusern und verstrickt sich ihrerseits in ganz neue Lügen ...

Der Frühling kehrt zurück nach Mercy Falls und mit dem Winter streifen die Wölfe ihre Pelze ab. Sam, nun fest in seiner menschlichen Haut verankert, hat die vergangenen Monate nur auf diesen Moment gewartet: Grace‘ Rückkehr aus dem Wald.
Doch ihr Glück währt kurz. Als man ein Mädchen findet, das von Wölfen getötet wurde, verfällt Mercy Falls in Hysterie. Auf einer Treibjagd sollen die Wölfe ein für alle Mal ausgerottet werden. Nun ist es an Sam, sein Rudel – seine Familie – zu retten.
Zusammen mit Grace, Cole und Isabel fasst er einen verzweifelten Plan: Sie wollen die Wölfe umsiedeln, in ein Waldgebiet weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Sam weiß, dass er dafür einen hohen Preis zahlen wird. Denn damit das Rudel ihm folgt, muss er seine menschliche Gestalt aufgeben.
„In deinen Augen“ ist der dritte Band einer Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten „Nach dem Sommer“ und „Ruht das Licht“.


Also erzählt mir einfach, welches Buch euch mehr interessieren würde!!! Ich bin ehrlich gespannt, weil ich mich nicht entscheiden kann :D

Montag, 13. August 2012

Rezension ~ In diesem Sommer

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: In diesem Sommer
Autor: Véronique Olmi
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Verlag Antje Kunstmann
Ersterscheinung: 27. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3888977762
ISBN-13: 978-3888977763
Originaltitel: CET-ETE-LA
Genre: Zeitgenössische Literatur


Über den Autor

Véronique Olmi wurde 1962 in Nizza geboren und lebt heute mit ihren zwei Kindern in Paris. In Frankreich wurde sie, als eine der bekanntesten Dramatikerinnen des Landes, für ihre Arbeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seit 1990 hat die ausgebildete Schauspielerin zwölf Theaterstücke verfasst, am Anfang stand sie bei deren Aufführung auch selbst auf der Bühne und/oder führte Regie. Ihre Theaterstücke wurden in viele Sprachen übersetzt, einige Stücke liegen auch in deutscher Übersetzung vor (bei Suhrkamp) und wurden und werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt .


Inhaltsangabe/Klappentext

Ein Sommerwochenende: Drei Paare treffen sich in einem Ferienhaus in der Normandie, um den 14. Juli zu feiern, wie jedes Jahr. Auf der Terrasse über dem Meer, im Schatten der großen Kiefer zusammen essen; die alten Zeiten beschwören und den jüngsten Klatsch austauschen – jetzt, wo alle älter und die Kinder schon bald erwachsen sind, sehnt sich jeder nach der Geborgenheit vertrauter Rituale.
Doch in diesem Jahr ist es anders als sonst: Delphine und Denis, die Gastgeber, stehen kurz vor der Trennung; Nicolas und die Schauspielerin Marie versuchen sich durch demonstrative Nähe über seine Depression und das Ende ihrer Karriere hinwegzutäuschen, und Lola hat wieder einen neuen Liebhaber mitgebracht. Und dann taucht noch der rätselhafte junge Dimitri auf. Warum erzählt er jedem eine andere Geschichte? Hat er es auf Jeanne, die Tochter der Gastgeber, abgesehen? Als beide in einer Gewitternacht vermisst werden, machen sich die Erwachsenen in ganz neuen Paarungen auf die Suche.


Rezenison/Meinung

Ein Buch, das meiner Meinung nach mächtig gut in das Land passt, in dem es spielt und auch von seinem Stil her etwas unverkennbar Französisches an sich hat.

Allein die Art, wie das ganze Buch geschrieben ist, macht für mich die ganze Atmosphäre vollkommen französisch, da die Autoren aus Frankreich, gefühlt, einen sehr eigenen Stil haben. Ansonsten wäre das nicht gegeben, dann könnte der Roman auch in jedem anderen Land spielen, aber der Schreibstil legt den Ort der Handlung sehr präzise fest.

Ingesamt fand ich es schon interessant, was man so alles über die einzelnen Charaktere im Lauf der Handlung erfahren kann, wobei die Handlung an sich sehr unscheinbar und ereignislos verläuft, denn die Charaktere sind einigermaßen interessant und es kristallisieren sich auch recht unterschiedliche Persönlichkeiten heraus, nur muss ich auch sagen, dass auf mich alle irgendwie unscharf und abgehackt wirken. Man kann an ihnen zwar manche Facette sehen, aber bei keinem wirklich einen ganzen Menschen, denn dazu fehlen einfach zu viele Informationen.

Mich hat auch in vielen Fällen die Art von den dargestellten Persönlichkeiten sehr gestört, denn jeder von ihnen hat sich über etwas oder jemanden geärgert, spricht aber nicht darüber und meckert lieber still in sich weiter. An sich finde ich alle in diesem Punkt ganz schlimm, denn ich hatte den Eindruck, dass alle Charakter vollkommen alles ernste, was hätte aufkommen können, verschwiegen haben und wenn dann nur über Belanglosigkeiten gesprochen haben. Mich hat das beim Lesen auch irgendwie ziemlich aufgeregt, da ich diese, für mich dumme, Verhalten der Charaktere so gar nicht nachvollziehen konnte.

Ebenfalls gar nicht nachvollziehen konnte ich bis jetzt einen Satz aus dem Klappentext, nämlich den, die ganzen Konstellationen bei der Suche nach Jeanne, da es einfach irgendwie nicht stimmte bzw. ich es eventuell auch nicht erkennen konnte, was ich aber nicht glaube. Von daher ist der Klappentext auch ehrlich einfach eine Sache, die ich an dem ganzen Buch echt schlecht fand, da er mich etwas vollkommen Falsches hat erwarten lassen hat.

Ein einfach irgendwie ganz anderes Buch, was wohl auch daran liegt, dass es französisch ist, das mir auch irgendwie, ich kann nur nicht genau sagen kann, warum, auch ein wenig gefallen hat, aber auch in vielen Punkten auch wieder nicht, da mich die Charakter zum Beispiel ehrlich aufgeregt haben!


Fazit

Sonntag, 12. August 2012

Rezension ~ Kein Wort zu Papa

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Kein Wort zu Papa
Autor: Dora Heldt
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 1. Mai 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423213620
ISBN-13: 978-3423213622
Genre: Zeitgenössische Literatur


Über den Autor

© Regina Geisler
 Dora Heldt ist das Pseudonym der 1961 auf Sylt geborenen Autorin Bärbel Schmidt. Das Pseudonym wählte sie nach dem Namen ihrer verstorbenen Großmutter. Nach ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin in Bad Godesberg war sie jahrelang als Verlagsvertreterin für den Deutschen Taschenbuch Verlag tätig. Ihren Debütroman »Ausgeliebt« veröffentlichte sie 2006 ebenso wie »Unzertrennlich« – Ihr eigentlicher Durchbruch als Bestsellerautorin gelang ihr dann aber mit ihrer dritten Veröffentlichung 2008, »Urlaub mit Papa«, die für das ZDF auch als Fernsehfilm mit Julia Stinshoff und Steffen Groth adaptiert wurde. Neben ihren Veröffentlichungen für Erwachsene, schrieb Heldt mit »Siebenmeter für die Liebe« ihren ersten Jugendroman. Im Oktober 2011 erscheint voraussichtlich ihr nächstes Buch mit dem Titel »Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt«. Dora Heldt lebt heute in Hamburg.


Inhaltsangabe/Klappentext

»Das schaffen wir doch mit links!« Wie gut, dass Ines nichts schrecken kann. Ohne ihre patente Schwester wäre Christine sonst nämlich ziemlich mulmig zumute. Sie soll für einige Tage die Pension ihrer Freundin Marleen auf Norderney übernehmen – ein Job, von dem die 47-Jährige nicht die leiseste Ahnung hat. Kein Wunder, dass die beiden Schwestern schnell an ihre Grenzen stoßen. Und das nicht nur, weil sie nicht kochen können. Ihre Anwesenheit spricht sich auf der Insel schnell herum. Zu schnell. Und so dauert es nicht lange, bis Papa Heinz und Mama Charlotte vor der Tür stehen, um ihre Töchter mit höchst eigenwilligen Ideen zu unterstützen ...


Rezension

»Kein Wort zu Papa« vermittelt nicht nur durch das Cover eine sommerliche Urlaubsatmosphäre, sondern auch die Geschichte trägt ganz eindeutig dazu bei. Jedoch eher auf eine sehr turbulente und leicht amüsante Weise, denn an Entspannung ist in der Pension auf Norderney während Ines und Christianes Übernahme weder für die Angestellten noch die Gäste wirklich zu denken.

Da mit Ines und Christiane gerade zwei Charakter gewählt wurden, die weder vom Gastgewerbe verstehen und trotz hauseigener, vom Betreiber geführten Küche, keinerlei Kochtalent besitzen, geht bei ihnen natürlich schnell alles drunter und drüber, was ganz eindeutig einen sehr amüsanten Charakter hat und ohne die weiteren Angestellten aus Marleens Pension wäre die Lage eindeutig vollkommen hoffnungslos.

An der ganzen Geschichte extrem gut gelungen ist, dass die vielen Missgeschicke und Probleme nicht vollkommen überzogen und denkbar unrealistisch wirken, aber doch auch oftmals wieder etwas verrückter sind, dass sie verdammt amüsant, aber irgendwie auch glaubhaft wirken.

Auch die Entwicklung der beiden Schwestern während sie in der Pension ihren Aufgaben nachgehen, die sie oftmals vor bisher unbekannte Probleme führen, ist richtig passend zum Geschehen und man merkt als Leser richtig, wie sie sich durch ihren Aufenthalt und die neuen Aufgaben langsam verändern. Ebenso wird deutlich, wie sie an den Aufgaben wachsen, auch wenn sich ihnen immer mehr Probleme in den Weg stellen, wie unter anderem ihre Eltern.

Ich muss jedoch auch sagen, dass ich den Titel ehr unpassend finden, denn »Papa« ist in der Geschichte gar nicht mal so relevant, wie der Titel einen vermuten lässt und viele andere Charaktere verursachen mindestens genau so viele Turbulenzen, wenn nicht gar mehr, als »Papa«.

Auf jeden Fall lebt der Roman sehr durch seine, doch eher etwas verrückten Charaktere, da sich unter ihnen viele sehr unterschiedliche und teils auch sehr verrückte Persönlichkeiten befinden, die einfach Spaß in die Geschichte bringen und auch an romantischen Einlagen fehlt es ganz eindeutig nicht. Und auch die beiden Schwestern haben einfach eine Persönlichkeit, dass man sie gern haben muss, auch wenn sie beide erfrischend unterschiedlich sind, aber sie passen einfach zusammen!

Insgesamt ein schön turbulenter, sommerlicher Roman, der sich vortrefflich als leichte und lockere Sommerlektüre eignet, da er schon locker flockig geschrieben ist und man nicht viel nachgrübeln muss über das Geschehen, sondern sich einfach mitnehmen lassen kann.


Fazit

Samstag, 11. August 2012

Dumm di dumm + August-Neuzugänge #3

Hallo Leute!!!

Ich habe heute die große Ehre zur Arbeit zu müssen -.- und zwar, weil ich ja in der IT arbeite und wir unser neuen Programme heute online bringen, da ja sonst keiner bei uns arbeitet.

Und wie man vielleicht erahnen kann, sitze ich hier immer noch und das sei 11:00 und bisher habe ich nichts machen können, als zu warten, denn eigentlich, sind wir wegen des Testens da, ob alles geklappt hat. Problem, die Technik spielt bisher nicht mit und das an einem Samstag *sniff* 

Eigentlich wollte ich ja noch zu Heiðar nachher und hoffe auch irgendwie, dass ich das noch hinbekommen, aber bis 15:00 werde ich hier noch warten müssen und nichts wird passieren *freude* :o(

Naja, da ich aber wenigsten schon zwei kleine positiver Erlebnisse, gestern spät abends und heute morgen hatte, wollte ich euch während der Wartezeit davon mal ein wenig erzählen. Nebenbei, das Warten nutze ich aber auch sinnvoll, denn ich war so klug mir ein neues Buch mitzunehmen und lese nebenbei »Die Insel der besonderen Kinder«.

Aber jetzt zu meinen zwei erfreulichen Dingen. ^^ Wenn wir nicht da sind, dann packt der Postbote häufig Pakete in unsere Garage, wenn diese dann offen ist. Da meine Eltern aber bis gestern weg waren und ich das Auto aus der betreffenden Garage nicht brauchte, sondern nur meins aus dem Carport, habe ich vor gestern Abend das Tor gar nicht geöffnet, denn gestern musste ich noch meine Eltern am Flughafen abholen.
Und was strahlte mir beim Öffnen entgegen, ein Päckchen!

Ich natürlich vollkommen neugierig, habe erstmal, vor dem Losfahren das Päckchen noch öffnen müssen :D
Und guckt mal, was mich angelächelt hat:

Der Frühling kehrt zurück nach Mercy Falls und mit dem Winter streifen die Wölfe ihre Pelze ab. Sam, nun fest in seiner menschlichen Haut verankert, hat die vergangenen Monate nur auf diesen Moment gewartet: Grace‘ Rückkehr aus dem Wald.
Doch ihr Glück währt kurz. Als man ein Mädchen findet, das von Wölfen getötet wurde, verfällt Mercy Falls in Hysterie. Auf einer Treibjagd sollen die Wölfe ein für alle Mal ausgerottet werden. Nun ist es an Sam, sein Rudel – seine Familie – zu retten.
Zusammen mit Grace, Cole und Isabel fasst er einen verzweifelten Plan: Sie wollen die Wölfe umsiedeln, in ein Waldgebiet weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Sam weiß, dass er dafür einen hohen Preis zahlen wird. Denn damit das Rudel ihm folgt, muss er seine menschliche Gestalt aufgeben.
„In deinen Augen“ ist der dritte Band einer Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten „Nach dem Sommer“ und „Ruht das Licht“.


Richtig genial und sieht auch echt hübsch aus das Buch, ich muss nur noch erst darauf warten, dass Teil 2 bei mir als Wanderbuch ankommt und dann werde ich mich um dieses Schätzchen kümmern :D Aber war gestern Abend ehrlich noch eine angenehme Überraschung!

Heute morgen, kurz bevor ich dann hier her musst, kam dann auch noch der Postbote vorbei und hatte eine weiter kleine Überraschung dabei! Obwohl, klein trifft es eher nicht, denn das Paket war schon ziemlich groß, aber wie ich nach dem Auspacken feststellen konnte, denn das Buch hat über 700 Seiten und ich habe mich glatt noch ein bisschen mehr gefreut, als bei meiner abendlichen Entdeckung, denn es handelt sich um folgendes Buch:

 
SEIN GEGNER IST IHM EBENBÜRTIG.

Wieder wurde in Stockholm eine Frau ermordet, es ist bereits das dritte Opfer. Auch sie trug ein hellblaues Nachthemd, wurde brutal vergewaltigt, ihre Kehle aufgeschlitzt.
Kommissar Höglund und seine Kollegen stehen unter großem Druck, denn die Abstände zwischen den Taten werden kürzer. Und die Handschrift deutet auf einen berüchtigten Serienmörder: Edward Hinde, manipulativ, grausam, hochintelligent. Doch Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt.
Höglund bleibt nichts anderes übrig, als jenen Mann ins Team zu holen, der Hinde einst hinter Gitter brachte – Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Für den Kommissar und sein Team ist der arrogante Einzelgänger eine Zumutung, für Bergman wird der Fall zum Albtraum: Denn der Name des vierten Opfers ist ihm nicht unbekannt  ...


Ich fand von der Reihe den ersten Band nämlich echt genial. Gut, ich mag eh skandinavische Krimis total gern, aber bei dem hier bin ich da der erste mir schon so gut gefallen hat schon vollkommen hibbelig drauf, ihn zu lesen *.*
Auch wenn ich vorher noch ein paar andere Bücher lesen muss, die eindeutig Vorrang haben, da sie für Leserunden etc. sind :D aber man, ich freu mich ^^ Und heute könnte ich sogar vor Freude durchs Büro hüpfen, denn hier bei uns sind wir aktuell nur zu zweit :D

So und jetzt werde ich mich erstmal weiter der »Insel der besonderen Kinder« widmen. Bis später vielleicht nochmal!!!