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Freitag, 28. September 2012

Rezension ~ Herbsttagebuch

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Herbsstagebuch
Autor: Kerstin Hohlfeld
Broschiert: 344 Seiten
Verlag: Gmeiner
Ersterscheinung: 9. Juli 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839212928
ISBN-13: 978-3839212929
Genre: Gegenwartsliteratur/Liebesroman
Reihe: Rosa Redlich
Band: 2


 

Über den Autor

Kerstin Hohlfeld, geboren 1965, lebt seit ihrem 6jährigen evangelischen Theologiestudium in Berlin. Sie hat 3 Kinder.
Nach einer Ausbildung an der Hamburger Schule des Schreibens und einem Drehbuchlehrgang an einer renommierten Medienakademie begann sie zu schreiben. 2007 gewann Kerstin Hohlfeld den EU-Drehbuch-Wettbewerb EuroWistdom. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Schneiderin Rosa findet ein uraltes Tagebuch. Es sind die Aufzeichnungen von Augusta von Liesen, einer lange verstorbenen Verwandten ihrer Freundin Vicki. Die Einträge enden rätselhaft und Rosa erfährt, dass Augusta urplötzlich gestorben ist. Sie will unbedingt herausfinden, was damals passiert ist. Zumal die alte Geschichte hochbrisante Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Wird es ihr gelingen, das alte Familiengeheimnis aufzuklären und dabei Ordnung in ihr eigenes turbulentes Leben zu bringen?



Rezension/Meinung

Mit diesem Buch hat Kerstin Hohlfeld eine richtig niedliche Liebesgeschichte kreiert, bei der ich ehrlich manches Mal mit der Protagonistin Rosa mitgelitten habe, bei der ich ihr aber auch manchmal gern ins Gewissen geredet hätte oder einen Schubs in eine andere Richtung, damit sie nicht schon wieder in die falsche Richtung losrennt.

Rosa mit ihrer sehr romantischen, leicht naiven, ziemlich tollpatschigen, aber irgendwie auch sehr lieben Art muss man einfach gern haben und war mir auch sehr schnell sympathisch. Während des Lesens fängt man sehr schnell an sich wie eine gute Freundin zu fühlen und das sogar, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat und ich wette, hätte ich es, dann wäre das Gefühl wohl eher noch mehr zu Tage getreten. Bei einigen von Rosas Entscheidungen hatte ich beim Lesen ehrlich das Bedürfnis in das Buch hineinzukriechen und ihr erstmal zu erklären, dass sie den Mist, den sie schon wieder vor hat, lassen soll, weil ich ehrlich so oft gedacht habe, oh Rosa, nicht alles ist so simpel. Da sie ehrlich oft nicht bedenkt ihre Entscheidungen auch mal wirklich zu überdenken und einfach so drauflos zu stürmen scheint.

Untermalt wird das ganze auch noch richtig toll von den Einträgen aus Augustas Tagebuch, das Rosa gefunden hat und doch manche Parallele zu ihrem Leben aufweist. Neben diesen Parallelen war es ehrlich interessant zu sehen, wie die beiden Frauen reagieren und vor allen Dingen auch, dass Rosa einige von Augustas Entscheidungen nicht verstehen kann, dann aber selbst eigentlich in eine gleiche Richtung für sich entscheidet, wo man wieder sieht, bei sich, denkt Rosa ehrlich wenig nach und naiv sind beide Frauen, wodurch sie sehr gut zueinander passen würden.

Aber der für mich wohl stärkste Aspekt an dem ganzen Roman war wohl seine Emotionalität, denn sowohl Rosa, als auch Augusta, als einfach die ganze Geschichte, samt Nebenhandlungen, ist einfach extrem von Gefühlen geprägt. Allein schon Rosa ist so eine extrem von Gefühlen beherrschte Person, was wohl auch erklärt, warum sie so oft das Nachdenken vergisst. Und da gerade sie dann auch noch zwischen zwei Männern stand, konnte das ganze nur noch hoch her gehen, was auch eindeutig der Fall und verdammt lustig, aber auch teilweise traurig zu lesen war. Ganz besonders auch, weil ich Rosa schon ein kleines bisschen verstehen konnte, wirkten ja doch beide Männer recht interessant.

Und gerade, weil sich Rosas Probleme nicht nur auf ihre Männergeschichte beschränkt, sondern noch so einiges anderes dazu kommt, war es ein angenehm turbulenter Roman, der einfach nur extremen Spaß gemacht hat und bei dem es mich echt gefreut hat zu lesen, weil er einfach auch mal was für Zwischendurch war, bei dem ich beim Lesen klasse entspannen konnte. Einfach ein spannendes, lustiges und ein wenig chaotisches, sowie auch emotionales Buch, das mich auch durch so manchen kleinen Wortwitz arg zum Schmunzeln gebracht hat und mir einige schöne Lesestunden bescheren konnte.


Fazit

Donnerstag, 27. September 2012

Rezension ~ Schnitt

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Schnitt
Autor: Marc Raabe
Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Ersterscheinung: 11. Mai 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548284353
ISBN-13: 978-3548284354
Genre: Krimi & Thriller

 

Über den Autor

© Gerald von Foris
Marc Raabe wurde 1968 in Köln geboren. Mit 15 Jahren begann er, mit einem Freund Super-8 Filme zu drehen. Zwei davon wurden ausgezeichnet. Mit 18 Jahren gründete er eine Produktionsfirma, machte Industriefilme, Musikvideos und begann wenig später fürs Fernsehen zu arbeiten.

Nebenbei studierte er Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Germanistik, beendete jedoch das Studium vorzeitig, um sich ganz seiner Firma zu widmen. Heute ist er Geschäftsführer und Gesellschafter einer Fernsehproduktion und lebt mit seiner Familie in Köln.

„Schnitt“ ist Marc Raabes erster Psychothriller. Er entstand aus dem Wunsch, neben den zahlreichen Fernsehprojekten, »Geschichten« noch einmal anders zu erzählen. Zur Zeit schreibt er an seinem zweiten Buch. 


 

Inhaltsangabe/Klappentext

Ein kleiner Junge beobachtet einen grausamen Mord.

Und er vergisst. Dreißig Jahre lang. Bis seine Freundin in die Hände eines gefährlichen Psychopathen gerät. Nur wenn er sich erinnert, kann er sie retten. Doch das bringt ihn in tödliche Gefahr.



Rezension/Meinung

Mit seinem Debüt ist Marc Raabe auf jeden Fall sofort ein ziemlich guter Thriller gelungen, der dem Leser, zumindest war es bei mir so, extrem viel Spannung verspricht.

Die Handlung lebt ganz eindeutig stark davon, dass niemand in der Geschichte wirklich weiß, was in der Nach, in der Gabriels Eltern starben wirklich passiert ist. Weder die Charaktere haben einen blassen Schimmer, noch man selbst als Leser hat wirklich eine Ahnung was damals wirklich passierte. Nur ein Charakter scheint mehr zu wissen und von dem weiß man zunächst eigentlich nur, dass er wahrscheinlich der Verantwortliche für die Taten in der Gegenwart ist.

Ich fand es auf jeden Fall ziemliche spannend Gabriel auf seiner Suche nach der Wahrheit und Liz, die ja eigentlich vollkommen unbeteiligt in die Sache hineingezogen wird, zu begleiten und zu verfolgen. Besonders auch, da ihm immer mal wieder Steine in den Weg gelegt werden und Gabriel nicht wie ein Überheld wirkt. Bei einem Charakter muss ich ehrlich zugeben, dass ich ihn nicht verstanden habe, denn Liz war mir von ihrem Verhalten her teilweise echt ein Rätsel. Sie schien mir nämlich oftmals in keiner Weise über ihre Handlungen und deren Folgen nachzudenken und wirkte damit so verdammt kurzsichtig und naiv. Und das fällt auch gleich am Anfang auf, geht sie doch nach einem Vorfall, nachdem ich wohl erstmal nicht so schnell wieder vor die Tür gegangen wäre, mitten in der Nacht spazieren, ohne auch nur im Ansatz über ihre Handlung zu reflektieren.

Bei Gabriel muss ich gestehen, fand ich es extrem klasse, wie seine instabile Psyche, aufgrund der Erfahrungen als Kind, während dem Tod seiner Eltern dargestellt wurde. Die Selbstgespräche, die er mit seinem Alterego, das ihn immer mit dem Namen »Luke« anspricht, in seinem Kopf führt, wirken einfach sehr passend für ein Trauma. Zudem finde ich die Wahl Luke Skywalkers, durch die Zeit seiner Kindheit und die Rolle an sich sehr interessant gewählt im Zusammenhang mit Gabriel. Und trotz dieser Probleme war für mich, vielleicht auch grade wegen dieses Zusammenhangs, das auffälligste an Gabriels Charakter seine große Willensstärke, die er trotzdem besessen und seine Persönlichkeit auch stark bestimmt hat.

Neben den Charakteren, die mir, abgesehen von Liz offensichtlicher Naivität oder vielleicht sogar gar Dummheit, ehrlich sehr gefallen haben, war aber auch die Haupthandlung des Thrillers sehr gut aufgebaut. Jedoch erkennt man an dieser auch, dass es wohl einen Charakter mit der naiven Persönlichkeit von Liz hat geben müssen, denn sonst hätte die Handlung so wohl wenige Chancen gehabt. Manche kleineren Nebenhandlungen hätten in meinen Augen ruhig fehlen dürfen, denn ich fand sie im Nachhinein eher etwas störend, da sie so gar nichts mit dem Rest zu tun hatten und auch einfach für mich nicht richtig interessant waren, aber trotzdem ab und an erwähnt wurden und ein wenig den Fluss der restlichen Handlungen störten, gefühlt. Sehr gepasst hat wiederum das Finale der Geschichte, dass nach der langen Suche durch seinen Effekt passend, wenn vielleicht im Allgemeinen ein wenig unrealistisch war. Es passte aber allgemein sehr gut zum Buch an sich und daher war auch der eher leicht unrealistische Teil sehr gut zu verkraften für mich.

Insgesamt hat der Thriller beim Lesen echt Spaß gemacht, da er spannend war, in meinen Augen nicht in übertriebenem Maß brutal und vor allen Dingen auch ein paar sehr interessante Charaktere hatte. Wer also gern etwas Spannendes liest, dass nicht zwingend extrem viele Morde und typische Ermittlungsmethode beinhalten muss, dem kann ich den Thriller auf jeden Fall empfehlen.


Fazit

Rezenison ~ Scheiß Liebe

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Scheiß Liebe
Autor: Anja Kömmerling & Thomas Brinx
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Ersterscheinung: Juli 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551359911
ISBN-13: 978-3551359919
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Genre: Kinder- & Jugendbuch



Über  den Autor

Anja Kömmerling wurde 1965 in München geboren. Sie studierte in Frankfurt/Main und machte in dieser Zeit bei einem Praktikum ihre erste Bekanntschaft mit dem Kinderfernsehen.

Thomas Brinx ist 1963 geboren und in Ringenberg am Niederrhein groß geworden, wo er vor allem viel Fußball gespielt hat.

1988 lernten sich Anja Kömmerling und Thomas Brinx in Südfrankreich kennen, seitdem schreiben sie zusammen Geschichten; einige Kinderbücher waren auch schon dabei. Anja Kömmerling lebt heute in Düsseldorf, Thomas Brinx in Bonn.


Inhaltsangabe/Klappentext

Lenes heile Welt bricht auseinander, als sie in der Tasche ihres Vaters die Liebesbotschaft einer fremden Frau entdeckt.

Ausgerechnet ihr rationaler Vater zerstört mit einer Affäre die Familie? Lene will nur an den einen Satz glauben: "Alles wird gut."
Ihre große Schwester Rose dagegen glaubt seit ihrer Beziehung zu dem Musiker Dante an gar nichts mehr, vor allem nicht an die scheiß Liebe!



Rezension/Meinung

Entweder bin ich einfach schon zu alt für den Stil solcher Bücher oder es ist wirklich so, dass viele Autoren im Bereich der realeren Kinder-/Jugenbücher ohne irgendwelche phantastischen Hintergründe irgendwie oft einen sehr anderen und eigenen Schreibstil verwenden, der mir einfach nicht liegt.

Bei diesem Roman lag mein größtes Problem ehrlich darin, dass ich den Stil doch ein wenig seltsam fand, wie auch die Charaktere nicht so wirklich meins und auch irgendwie für mich gesehen komisch waren. Allein, dass die Protagonistin so gut wie nichts ohne ihr Schwein macht, dass die verrückte Schwester gerettet hat, war für mich einfach nur seltsam und auch durch die ganzen Dingen, wie sie mit dem Tier umgeht, auch ein wenig sehr abgehoben. Ebenso fand ich manche wohl jugendlich wirken sollenden Ausdrücke und Wortschöpfungen, die die Charaktere nutzen mehr als gewöhnungsbedürftig und seltsam, sowie auch die Bezeichnungen, die sich die extrem kindliche Protagonistin für alle ausdenkt, wie "Lenebitte" oder "Etrib" fand ich einfach nur nervig. Zudem war nicht nur Lene sehr seltsam, sondern irgendwie auch die meisten anderen Charaktere, wobei ich vor allem auch die Mutter einfach nur als vollkommen durchgeknallt bezeichnen würde von ihrem ganzen Verhalten her.

Insgesamt fand ich das ganze in dem Sinn schade, dass mich das Buch eher genervt hat und das obwohl das angesprochene Thema in meinen Augen ein nicht grade seichtes und wenig erstes ist. Da ich mir schon sehr gut vorstellen kann, dass es schlimm ist, wenn die Eltern sie trennen und jeder sich als Kind in dieser Situation fragt, wie er bloß damit umgehen soll und kann. Und auch die unterschiedlichen Reaktionen darauf zu sehen, da beide Schwestern ja doch sehr anders reagieren, fand ich an sich eine echt tolle Idee, um das Thema zu vertiefen und näher zu bringen. Und trotz der seltsamen Charaktere und Schreibweise schaffen es die Autoren auf jeden Fall die Gefühle rüber zu bringen, die Lene zum Beispiel in unterschiedlichsten Augenblicken und immer wechselnd befallen, wie Wut über die Tat des Vaters, Trauer, weil alles so passiert ist, aber auch die Hoffnung, die sie immer noch hat, dass doch alles wieder gut werden könnte. Genau dieses Wechselbad ist auf jeden Fall sehr gut beschrieben, ebenso auch, wie die Gefühle der Mutter, die natürlich auch nicht kalt gelassen wird von der Geschichte. Und auch Roses Gefühle sind schön geschildert und vor allen Dingen auch der großer Unterschied, wie sie damit umgeht und wie Lene die Situation versucht zu bewältigen ist klasse dargestellt.

Manchmal sind dann die Reaktionen auf die Gefühl für meinen Geschmack ein großes Stück zu heftig, so dass ich es einfach viel zu übertrieben fand, was leider wieder etwas schade war, denn bei vielen ihrer Reaktionen konnte ich die Charaktere gar nicht mehr verstehen, was bei den Gefühlen noch ganz anders war, denn da konnte ich nachvollziehen, wie es für sie dazu kam.

Das Thema das Buches ist auf jeden Fall interessant und auch vor allem für die Altersgruppe, für die der Roman ausgelegt ist, nur darf man sich wohl ehrlich nicht an dem für mein Empfinden eher etwas seltsamen Schreibstil des Autorenduos, wie auch vor allem nicht an den nicht ganz normalen Charakteren stören, die für mich einfach das Bild der halbwegs realen Geschichte kaputt gemacht haben. Ein Buch aus dem man auf jeden Fall noch einiges lernen kann als Kind/Jugendlicher, nur für mich leider zu abgehoben war in manchen Punkten. 


Fazit

Neuzugänge September #4

Morgen!!!

Bei mir ist diesen Monat schon wieder ein Neuzugang eingetroffen über den ich mich sogar ziemlich wieder freue, am liebsten hätte ich euch das auch gestern schon erzählt, aber bei Entdecken des Schätzchens war ich leider schon wieder in meiner Wohnung, die immer noch ohne Internet auskommen muss, aber ich habe ja noch die Hoffnung, dass sich das jetzt die Tage ändern wird ^^

Schließlich hat der Internet-/Telefonanbieter meine Unterlagen jetzt bekommen und sollte eigentlich in der Lage sein mir alles flott zuzuschicken was ich brauche um mein Internet in Gang zu bringen =)

Auf jeden Fall ist gestern bei mir folgendes Buch eingetroffen, auf das ich schon echt gespannt bin, weil ich die Leseprobe erstens ziemlich gut fand und zum anderen, weil seine Vorgänger-Reihe doch ziemlich bekannt sein sollte, wenn ich mich nicht irre ;o)

Jason erinnert sich an nichts mehr - nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Und als es die drei dann plötzlich ins Camp Half Blood verschlägt, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden, versteht er gar nichts mehr ...
Allem Anschein nach gehören die drei Freunde tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem, los geht's -denn Leo treibt einen kaputten mechanischen Drachen als Transportmittel auf und macht ihn wieder flott!
Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson ...

Ich freu mich auf jeden Fall schon tierisch und auch, wenn ich so verdammt viele Bücher noch habe, die gelesen werden wollen und schon länger bei mir wohnen, werde ich es wohl nicht schaffen mich in diesem Fall hier zurückzuhalten und erst die älteren Gesellen zu lesen, sondern diesen dann doch recht schnell zur Hand nehmen *hihi*

Und um an der Rezifront wieder ein bisschen aufzuholen, ich hoffe mal 2 Rezis am Tag sind nicht viel zu viel für euch ;o) werde ich mich da mal wieder ein wenig austoben! 

Bis später bestimmt!
Themis ^-^v 

Mittwoch, 26. September 2012

Rezension ~ Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Shades of Grey - Geheimes Verlangen
Autor: E.L. James
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Ersterscheinung: 30. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442478952
ISBN-13: 978-3442478958
Originaltitel: Fifty Shades of Grey
Genre: Erotik
Reihe: Shades of Grey
Band: 1


Über den Autor

© Michael Lionstar
E.L. James ist Mutter von zwei Kindern.
Bis zu ihrem Erfolg als Autorin war sie bei einem Londoner TV Sender angestellt.
Die "Shades of Grey" Trilogie erschien ursprünglich in einem kleinen, australischen Verlag und wurde durch reine Mundpropaganda zu einem sensationellen und internationalem Erfolg.
Die Übersetzungsrechte wurden in viele Länder verkauft und Universal Pictures und Focus Features sicherten sich die Filmrechte.
In Amerika wurde bereits das passende Magazin zu den Büchern von E.L. James entwickelt, welches unter dem Namen "Fifty Shades - of American Women who love the book and live the life" veröffentlicht wurde.
Heute lebt die Autorin in London


Inhaltsangabe/Klappentext

Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht …



Rezension/Meinung

Ein Buch über das extrem viel gesprochen wurde und das schon vor seinem Erscheinen und von dem es auch ganz eindeutig die unterschiedlichsten Meinungen gibt. Von einfach nur genial bis zu der größte Mist der auf dieser Welt verzapft wurde, habe ich schon alles zu diesem Buch gelesen und irgendwie habe ich mir dann, als mir meine Tante erzählte, dass sie das Buch hat, gedacht: »Versuch es einfach mal!«, denn auch wenn ich eigentlich ungern mit jedem Strom mitschwimme und mir das Buch so wohl eher nicht gekauft hätte, wollte mir dann aber bei diesem Angebot dann doch mal meine eigene Meinung zu dem Ganzen bilden.

Vollständig zustimmen kann ich jetzt auf jeden Fall keiner der von mir oben genannten extremen Richtungen und Meinungen, denn weder kann ich im Nachhinein den Hype verstehen, der um dieses Buch gemacht wird, noch diejenigen die das Buch vollkommen verdammen. Ganz besonders nicht diejenigen, bei denen das Buch durchgefallen ist, weil es starke Ähnlichkeiten in Richtung der Stephenie Meyer Romane aufweist, da wohl langsam so gut wie jeder wissen sollte, dass dieser Roman sich aus einer Fanfiction zu eben jenen Büchern entwickelt hat und man dann ehrlich mit so was einfach rechnen muss. Das Buch also als schlecht zu bezeichnen, weil sich doch so einiges wiederfindet, ist in meinen Augen einfach nur affig. Vor allem auch, da ich die Ähnlichkeiten nicht so gravierend fand, wie ich sie ehrlich nach den Berichten und einigen Rezensionen erwartet hätte. Zumindest waren sie nicht schlimmer als bei manchem Romance-Fantasy-Jugendbuch, dass nach dem Meyer Erfolg erschienen ist.

Jedoch bekam der Roman aufgrund mehrer Kleinigkeiten noch einige Abstriche von mir. Was mir nämlich unter anderem so gar nicht gefallen hat, war der Stil in dem der Roman geschrieben ist. Im Allgemeinen hat mich dieser nämlich sehr stark an ein Jugendbuch erinnert mit seinen vielen eher kurzen und einfachen Sätzen, vielen Wiederholungen und einfachen Wörtern. Da ich jetzt nicht unbedingt bei einem Erotikroman ein sprachlich hochtrabendes Machwerk erwartet hatte, fand ich diesen Teil jedoch noch nicht sonderlich schlimm.
Andere Aspekte an der Umsetzung fand ich jedoch durchaus sehr unpassend oder haben mir einfach so nicht gefallen. Manches mag davon eventuell der Übersetzung geschuldet sein, denn das kann ich leider nicht beurteilen, nur schön war es in meinen Augen nicht.

Dazu zählen unter anderem auch die vielen Wiederholungen im Roman in Bezug zum Beispiel auf Anas Gefühle, wenn sie mal wieder Lust bekommt, denn wirklich jedes Mal wird der zu 100% gleiche Wortlaut genutzt, was ich dann doch ein wenig einfallslos fand. Ebenso hat mich sehr stark das Wort »postkoital« gestört, dass ich an sich doch sehr bescheuert fand. Zumal es doch ein wenig zu oft und auch vollkommen sinnlos verwendet wurde, weil ehrlich mal, wer spricht schon von »postkoitalen Haaren«.
Auch, dass Ana ständig von ihrer »inneren Göttin« spricht hat mich irgendwie gestört, weil mir diese Wortschöpfung vollkommen unerklärbar war, ich nicht wirklich wusste was in sich sie damit eigentlich wirklich meint und ich ehrlich zugeben muss, es mich ab spätestens der Hälfte des Romans immer leicht aggressiv gemacht hat, davor fand ich es eher amüsant, weil für mich einfach nur irgendwie kindisch.
Davon abgesehen hat es mich auch irgendwie gestört, dass die beiden beim Reden ständig zwischen Siezen und Duzen wechseln und das mitten im Gespräch. Allein schon da das Englische kein förmliches Sie kennt und es daher irgendwie falsch wirkte. Und nur weil die beiden ab und an nicht ihren Vornamen, sondern ihren Nachnamen zum Ansprechen nutzen, aus neckenden Gründen oder ähnlichem, fallen die meisten dann nicht ständig ins Sie.

Von diesen kleinen stilistischen Punkten, die ich nicht so gelungen fand, war die Handlung einfach überhaupt nichts besonderes, außer man zählt eher zu den etwas prüderen Personen, dann mag man sich über die Sexszenen eventuell ein bisschen aufregen oder peinlich berührt sein. Davon abgesehen war das meiste nämlich sehr vorhersehbar und erinnert ein einen x-beliebigen Liebesroman. Wer Bella und Edward kennt, konnte dann auch schon von Anfang an sehr leicht darauf schließen, wie ca. die Persönlichkeiten von Ana und Christian ausgeprägt sind, denn diese gleichen ihren Vorbildern doch sehr, abgesehen von ihrem starken Sexualtrieb, der aber ja durch das Erotikgenre klar war.

Insgesamt für mich einfach ein Roman, den man ruhig lesen kann, der recht flott weg gelesen ist durch seinen sehr einfachen Schreibstil und seine lockere Handlung, der aber für mich wenig spannend war und nichts so berauschend Neues und Tolles geboten hat, wie manche in ihm sehen, von daher auch eindeutig nicht gelesen werden muss. In meinen Augen ein einfach durchschnittlicher Liebesroman mit einem ein wenig größeren erotischen Aspekt, bei dem ich es für mich selbst als schade empfunden hätte, das Geld für ihn ausgegeben zu haben, da ich doch schon froh war, als ich von der »inneren Göttin« erstmal wieder befreit wurde.


Fazit

Rezension ~ Blutsommer


Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Blutsommer
Autor: Rainer Löffler
Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: rororo
Ersterscheinung: 1. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499257270
ISBN-13: 978-3499257278 
Genre: Krimi/Thriller


Über den Autor

Im Juni 2012 erschien der erste Psychothriller mit dem Titel "Blutsommer" von Rainer Löffler im Rowohlt Verlag.

Er machte Ausbildungen zum Fachkaufmann für Einkauf und Materialwirtschaft, Industriemechaniker und Industriekaufmann. Hauptberuflich arbeitet er als technischer Einkäufer beim größten Lackieranlagenhersteller der Welt.

In seiner Freizeit macht Rainer Löffler gern Sport, schreibt und liest. Auch die Gitarre, Rockkonzerte und italienisches Essen haben es ihm angetan. Der Autor lebt mit seinen 3 Kindern und seiner Frau in Hemmingen bei Stuttgart.


Inhaltsangabe/Klappentext

Das 1x1 des Grauens 

Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension.



Rezension/Meinung

Ganz eindeutig hat Rainer Löffler hier einen Roman geschaffen, der es geschafft hat mich ein paar Mal auf die falsche Fährte geführt hat und gerade auch wegen seiner Charaktere so genial auf mich gewirkt und mir so viel Spaß beim Lesen beschert hat.

Mit Martin Abel hat Rainer Löffler nämlich eine sehr interessante Persönlichkeit entworfen, da dieser doch einen sehr speziellen Charakter hat. Nicht unbedingt leicht im Umgang und etwas eigen ist Abel ein mal wieder anderer Charakter, besonders, da sein Verhalten nicht aus großen psychischen Problemen entstanden ist, wie bei vielen modernen Ermittlern. Und trotz seiner vielen kleinen Macken und Eigenarten war er mir irgendwie trotzdem sympathisch, auch wenn er irgendwie ein ganz schöner Rüpel und selten von genießbarer Laune ist.

Gerade durch den Charakter des Martin Abel wird der Roman und der Fall um den Metzger so interessant, da Abel mit seinen Theorien und seiner starrköpfigen Haltung, sowie vor allen Dingen auch seinen nicht unbedingt ganz alltäglichen und gängigen Ermittlungsmethoden bzw. Profilingmethoden einfach auffällt. Ganz besonders halt auch, da Abel insgesamt ein ziemlicher Querkopf ist und in vielen Belangen nicht dem durchschnitt entspricht, aber seine Persönlichkeit insgesamt richtig schön stimmig erschien. Das hat ihn für mich auch einfach zu einem richtig guten Protagonisten gemacht und mir hat es auch einfach tierisch gefallen über ihn zu lesen, da er mir auch wirklich nur sympathischer wurde durch seine Macken.

Spannend wurde das Buch vor allen Dingen aber nicht durch Abel, der es eher bereichert hat, als vor allen Dingen durch die Tatsache, dass man immer mehr Informationen zum Täter erhält und ihn immer besser kennenlernt, so dass man ihn irgendwann ganz genau kennt und trotzdem immer noch nicht weiß wer er eigentlich ist. Gleichzeitig hat man einige Personen, irgendwann zwar deutlich fokussierter, die in Frage kämen der betreffende Täter zu sein, aber trotzdem tappt man immer noch ein wenig im Dunklen, da man ihm trotz dem ganzen Wissen, das man über ihn besitzt nicht genau darauf kommt, hinter welcher Person sich die Persönlichkeit, die man sogar mit Namen kennt, verbirgt. Für mich ehrlich eine sehr geniale Umsetzung, da ich grübeln, rätseln und vermuten konnte, noch ein kleines bisschen aber auch überrascht wurde gegen Ende, aber alles logisch und schlüssig war. Einfach genau die Dinge, die mir in solchen Fällen einfach extrem wichtig sind. Denn ich persönlich finde es, außer bei Columbo, immer ganz grausig, wenn ich schon von Anfang an ganz genau weiß wer der Täter ist, weil das für mich irgendwie die Spannung aus dem Roman nimmt. Löffler hat aber mit seiner Variante auf jeden Fall eine Lösung gefunden, die klasse passt und die Spannung eher unterstreicht, als untergräbt.

Ehrlich ein Roman, der mir vor allen Dingen durch seinen Aufbau und den Charakter Martin Abel glänzen kann, da zum einen Abel und der Aufbau gut zusammen passten, als auch beides für sich schon ein sehr guter Plan war. Ich freue mich ehrlich schon auf einen weiteren Fall mit Abel, den es hoffentlich irgendwann geben wird, denn gerade seine besondere Art und seine etwas anderen Methoden haben den Roman ehrlich aufgepeppt.  


Fazit

Dienstag, 25. September 2012

Bloggeraktion »Die Verratenen«

Huhu alle zusammen!!!


Ich habe gerade bei einem anderen Blog eine tolle neue Bloggeraktion vom loewe-Verlag entdeckt und zwar von einem Buch, dessen Autorin glaube ich jedem hier etwas sagt, nämlich


Von ihr hatte ich schon lange immer wieder gehört, wie gut ihre Bücher waren und bei »Fünf« kann ich auch nicht bestreiten, dass mir der Roman gefallen hat. Und die anderen werde ich auch auf jeden Fall noch lesen müssen!

Naja, aber um mal wieder zum Thema zu kommen ^^, denn bei der Bloggeraktion verlost der loewe-Verlag 10 Exemplare von Ursulas neustem Roman, nämlich:

Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt. „Die Verratenen“ ist der erste Band einer Trilogie. 
 
Mehr Infos rund ums Buch unter: www.Ursula-Poznanski.de
 
Auf jeden Fall ein Buch das wieder tierisch interessant klingt und bei der Autorin kann es doch auch eigentlich nur gut werden, oder?
Wie bei den meisten neuen Büchern gibt es auch noch einen Trailer zum Buch, den ich euch natürlich auch nicht verenthalten will:



Auf jeden Fall bin ich gespannt auf das Buch, wegen des Inhalts, der Autorin und auch wegen das Covers, das doch mal wieder ganz anders aussieht, als die meisten Cover in letzter Zeit!

Und falls irgendwer von euch auch seinem Blog auch mitmachen möchte, hier gibts die Anleitung!

Liebe Grüße,
Themis ^-^v
 
 

Rezension ~ Die Kane-Chroniken. Die rote Pyramide (Hörbuch)

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide
Autor: Rick Riordan
Audio CD
Verlag: Silberfisch
Ersterscheinung: Januar 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3867421153
ISBN-13: 978-3867421157
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 12 Jahre
Genre: Kinder- & Jugendbuch, Fantasy
Reihe: Die Kane-Chroniken
Band: 1
Version:  Hörbuch


Über den Autor

© Marty Umans
Rick Riordan wurde am 5. Juni 1964 in San Antonio, Texas geboren. Er studierte Englisch und Geschichte an der University of Texas und unterrichtete viele Jahre an Schulen in seiner Heimatstadt sowie in Kalifornien.

Sein Debütroman veröffentlichte er 1997 mit »Big Red Tequila« – dem ersten Band seiner »Tres Navarre-Reihe« in der zuletzt 2007 »Rebel Island« erschien.

Seinen internationalen Durchbruch erlangtre Riordan mit seine »Percy-Jackson«-Reihe deren erster Band 2005 mit »Diebe im Olymp« erschien, welche auch verfilmt wurde. Der fünfte Band »Die letzte Göttin« erschien Ende September 2011 auf deutsch. Der siebente Band »The Son of Neptune« erschien ebenfalls im Jahr 2011 in den USA. Parallel dazu veröffentlichte er 2010 den ersten Band einer weiteren Reihe, den »Kane Chronicles« mit dem Titel »The Red Pyramid«. 2011 erschien der zweite Teil der Chroniken "Der Feuerthron".

Riordan wurde für seine Werke schon mit verschiedenen Preisen geehrt. Bereits 1998 erhielt er den Shamus Award und den Anthony Award für Big Red Tequila. 1999 folgte der Edgar Award für das beste Originaltaschenbuch für den Widower’s Two-Step. 2008 und 2009 konnte er sich den Mark Twain Award sichern. Und ebenfalls im Jahr 2009 wurde er mit dem Rebecca Claudill Award für "Percy Jackson - Diebe im Olymp" ausgzeichnet.

Mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lebt er noch immer in seiner Heimatstadt in San Antonio, Texas.


Inhaltsangabe/Klappentext

Ein Besuch im Museum? An Heiligabend?

Eine bescheuerte Idee, findet Sadie. Sie sieht ihren Vater, den berühmten Ägyptologen Dr. Julius Kane, ja ohnehin nur zwei Mal im Jahr - und dann muss er sie und ihren Bruder Carter ausgerechnet ins British Museum schleppen. Aber ihr Vater will ihnen gar keine verstaubten Sarkophage zeigen - er plant nicht weniger, als den ägyptischen Gott Osiris zu beschwören. Doch das geht schief, und er wird von einem unheimlichen glutroten Kerl entführt. Um ihn zu befreien, müssen Sadie und Carter es mit der gesamten ägyptischen Götterwelt aufnehmen.


Rezension/Meinung 

Die ägyptische Götterwelt fand ich schon immer extrem interessant, da sie von ihrem Aufbau und ihren Regeln her für mich immer die spannendste darstellte und ich auch die Tiergeschöpfe hinter den Götterbildern von der Idee und der Umsetzung her, wie die Ägypter sich das alles vorgestellt haben, einfach klasse finde. Von daher hatte ich mich auf diese Geschichte auch schon extrem gefreut, da sie genau mit dieser Mythologie in Verbindung stehen sollte und was die Geschichte anbelangt, hatte ich mir auch nicht zu viel versprochen, tauchen verdammt viele der Götter auf und wird auch die restliche Mythologie richtig toll eingebunden.

Was bei der Geschichte klasse gemacht ist, war die Erzählweise, die immer zwischen den beiden Geschwistern und Protagonisten Sadie und Carter wechselt. Dadurch bekommt man den Einblick in die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Gesichtspunkten und nicht nur aus einem, da Sadie und Carter vom Charakter her doch recht unterschiedlich sind und die Dinge und Ereignisse daher auch oft unterschiedlich bewerten. Für mich hat das auf jeden Fall einen tollen und interessanten Aspekt bei der Geschichte gegeben, da es das ganze deutlich interessanter und spannender gemacht hat.

Für die Hörbuchversion konnten dies auch für eine eher ungewöhnliche Umsetzung mit zwei Sprechern genutzt werden, wodurch man aber immer sehr gut erkennen kann, von welchem der beiden Geschwister der jeweilige Part gerade erzählt wird ohne das erst der Name des anderen Fall muss, damit man weiß, wer am Erzählen ist. Zudem finde ich die Umsetzung an sich auch sehr gelungen, da die Sprecher sehr passend zu den beiden Charakteren gewählt wurden und auch ihre Stimmen sehr zu dem von mir vorgestellten Alter passen. Einzig die Sprecherin von Sadie versucht in meinen Augen ab und an ein wenig zu sehr die Stimmen der männlichen Charaktere herauszuarbeiten und männlich wirken zu lassen, was für mich zu übertrieben wirkte und gern etwas weniger ausgeprägt hätte sein können.

Mir haben die beiden aber als Charaktere ziemlich gut gefallen, auch wenn sie sich manchmal vielleicht ein bisschen zu erwachsen verhalten haben, da ihr doch junges Alter ziemlich gut durch die Sprache des Romans, die eher jugendlich ist und in der wörtlichen Rede auch ganz eindeutig oft ins umgangssprachliche umschlägt, klar zu erkennen ist. Besonders gefallen haben mir auch einige der Götter und anderen mythischen Geschöpfe, wobei mir Bastet mit eine der sympathischsten Götter war.

An manchen Stellen der Handlung war ich leider beim Hören ein wenig verwirrt, da ich irgendwie das Gefühl hatte, dass es jetzt etwas sehr schnell ging, was aber auch durch die Kürzung der Hörbuchversion gekommen sein kann, was aber doch ein wenig schade war. Jedoch war das Hörbuch trotzdem spannend und hat richtig Spaß gemacht und ich wette, wenn man selbst noch jünger ist, dann wirkt das ganze gleich noch ein Stück besser, auch wenn Sadie und Carter natürlich ein wenig etwas von Superhelden haben, die auch die schwersten und lernintensivsten Sachen aus dem Stegreif beherrschen. Zudem schafft es das Buch auch noch lehrreich zu sein und einem noch einiges über die ägyptische Mythologie beizubringen, was ich einem solchen Buch auch echt noch zu gute halte, da etwas lehrreiches nie verkehrt sein kann.

Ein Hörbuch, das mir echt Spaß gemacht hat und einen in die Welt der ägyptischen Mythologie zu entführen vermag und das teilweise mit doch recht modern eingestellten Göttern, die aber trotzdem richtig gut in die Geschichte passen.


Fazit

Rezension ~ Dunkler Schnee

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Dunkler Schnee
Autor: Barbara Klein
Broschiert: 203 Seiten
Verlag: Edition Oberkassel
Ersterscheinung: 15. August 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943121119
ISBN-13: 978-3943121117
Genre: Krimi
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Über den Autor 

Die in Köln geborene Autorin und diplomierte Pädagogin veröffentlicht seit einem Jahrzehnt Gedichte, Kurzgeschichten und Krimis.

Zu ihren erfolgreichsten Büchern gehören ein Wanderführer für den Niederrhein (Droste Verlag, 2007/ 2011), der Kinderroman „Josefus von Speckstein – Mäusefürst? Lügenbaron?“ (Peter Gallus Verlag, 2008) und der Erfahrungsbericht „Halifax And More“ (Dortmunder Buchverlag, 2009), in welchem sie ihre Beobachtungen während eines einjährigen Aufenthaltes in Kanada schildert. Bis 2010 betreute sie u.a. als Redakteurin in der Literaturzeitschrift „Der Federkiel“ die Rubriken Prosa und Glosse.

Sie ist in verschiedenen Autorengruppen in Köln und Düsseldorf aktiv.


Inhaltsangabe/Klappentext

Merkwürdige und beängstigende Dinge geschehen um Marisa, die eigentlich nur ihre Hochzeit vorbereiten will. Da gibt es einen Seitensprung, einen Ehevertrag und eine dubiose Verzögerungstaktik ihres Verlobten, die jede Menge Fragen aufwerfen.

Marisa zweifelt und kommt nach und nach einem bösartigen Komplott auf die Spur. Auf ihrem Weg zur Wahrheit scheitert sie fast an sich selbst und findet Trost im waldreichen Osten Kanadas. Doch auch hier ist sie nicht sicher...

Die prächtige Kulisse des kanadischen Ostens als Gegensatz zum deutschen Westen bietet dem Leser dieses psychologischen Thrillers ein literarisches Vergnügen mit zahlreichen Spannungsmomenten und bunten Bildern.Die 30jährige Marisa steht kurz vor der Hochzeit mit Laurens, den sie als Kollegen kennenlernte. Doch je mehr sie planen möchte und je konkreter es wird, desto merkwürdiger benimmt sich ihr attraktiver Verlobter. Welches Geheimnis verbirgt er? Als dann noch Volker auf der Bildfläche erscheint, und Marisa nicht mehr ihren eigenen Gefühlen trauen kann, geschehen Dinge, die sie in Angst und Schrecken versetzen.
Die junge Frau beginnt auf eigene Faust zu recherchieren, und findet in ihren Eltern und ihrer besten Freundin Yvonne rege Unterstützung. Ein böses Komplott tritt zutage, dessen Hintermänner vor Erpressung, Einbruch und Körperverletzung nicht Halt machen. Nicht nur Marisa gerät in größte Gefahr, sondern auch die Menschen, die ihr zur Seite stehen. Doch trotz aller Unterstützung gerät sie in einen Strudel der Hilflosigkeit, der sie fast zum Aufgeben zwingt.

Sie flüchtet schließlich nach Kanada, dorthin, wo sie einst einen wunderbaren Urlaub verlebte, und stellt schnell fest, dass sie auch hier nicht sicher ist. Nicht nur Eis, Schnee, Dunkelheit scheinen sich gegen sie und ihre kanadischen Freunde verschworen zu haben. Doch nichts ist, wie es scheint...


Rezension/Meinung

Irgendwie muss ich sagen, war ich ein wenig enttäuscht von der Auflösung dieses Falls, der im Allgemeinen zwar nicht schlecht war, aber gegen Ende dann doch ein wenig unübersichtlich und so leider auch nicht erahnen wirkte, was einfach bei einem solchen Krimi echt schade ist.

Ich hätte insgesamt auch gern ein wenig mehr Handlung in der Gegenwart in Kanada gehabt, denn auch wenn es mir gefallen hat und den Krimi auch in gewissem Maß spannender gemacht hat, nach und nach den Anfang der Geschehnisse kennenzulernen, war es so, dass dieser Teil der Vergangenheitserzählung zwischendrin die Handlung ein wenig zu stark eingenommen hat und die Gegenwart vollkommen in den Hintergrund rückte. Dadurch kam mir die aktuelle Situation und alles drum herum von meinem Gefühl her einfach zu stark ins Hintertreffen und wirkte so unwichtig.

Trotzdem reizte einem der Krimi zum mit ermitteln, da man immer weitere Details zu den einzelnen Charakteren bekam und sich immer fragte wer sind wohl die Täter, da einer nicht ganz wahrscheinlich wirkte und seine eigenen Vermutungen anstellen konnte. Wobei ich da das schon erwähnte Ende noch mal ansprechen will, dass mir im Nachhinein ein wenig den Spaß verdorben hat, da man selbst mit seinem Wissen nie auf die tatsächlich Beteiligten gekommen wäre, da es leider dahingehend weder Andeutungen noch Hinweise gab. Die Erklärung für die Taten am Ende war zwar in sich logisch, aber einfach nur dann, wenn man sie vollständig hörte, zum Ermitteln fehlten einfach viel zu viele kleine Details, um auf die Lösung zu kommen.

Wiederum recht gut gefallen, hat mir die Darstellung der Empfindungen Marisas, die trotz einer recht knappen und kurzen, wie auch eher kalten und tatsachen-nahen Schreibweise, bei mir ankamen und auch sehr logisch wirkten, wenn auch sie vielleicht nicht immer richtig gehandelt hat, wenn sie ihren Gefühlen gefolgt ist. Besonders gut zeigt das ganze auch einfach, wie sehr einen eine solche Situation mitnimmt, denn das war eine der für mich stärksten Aussagen, die ihre Gefühle übermittelten. Und auch, wenn das ganze eher immer sehr schnell abgehandelt wird, passt es zu dem Roman, da es an allen Stellen und bei allen Themen so der Fall war, auch wenn ich mir da manches Mal im Allgemeinen mehr gewünscht hätte.

Was der Roman bei mir jedoch geschafft hat, war eine sehr düstere und beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die fast schon ein bisschen zu beklemmend war, denn an manchen Stellen hatte ich irgendwie schon keine rechte Lust mehr weiter zu lesen, da mir die Atmosphäre irgendwie unangenehm war und auch stärker wirkte, als die Neugier herauszufinden, wer der Täter ist. Jedoch schon allein die ganze winterlich-düstere Atmosphäre Kanadas hat einen großen Teil zu dem beklemmenden Gefühl, neben der Situation, in der Marisa sich befindet, beigetragen.

Es handelt sich bei dem Roman zwar um einen Krimi, den man gut mal zwischendurch lesen kann, wenn einen die Atmosphäre nicht davon abhält, der recht schnell abläuft, da er mit recht wenigen Seiten auskommen muss, jedoch eher ruhigere Tathergänge hat, der mich aber nicht wirklich fesseln konnte und bei dem ich es echt schade fand, dass es keine Möglichkeit gab selbst auf die Täter zu schließen, da einfach zu wenig Anspielungen vorlagen.


Fazit


Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag »edition oberkassel«, wie auch bei »Blogg dein Buch« für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.


Montag, 24. September 2012

Rezension ~ Auf Heineken könn wir uns eineken

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Auf Heineken könn wir uns eineken
Autor: Kerstin Schweighöfer
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch
Ersterscheinung: 1. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492272924
ISBN-13: 978-3492272926
Genre: Biografie


Über den Autor



Inhaltsangabe/Klappentext

Nach ihrem Romanistikstudium träumt Kerstin Schweighöfer von Champagner und einem romantischen Tête-à-Tête mit einem Jean-Irgendwas. Doch wie immer hat das Leben einen anderen Plan, und Kerstin trifft Jan-Kees, bei dem einfach alles stimmt – außer der Nationalität. Jan-Kees kommt aus Holland. Kiffer, Kühe, Tulpen und Tomaten.  Soll das ihr großes Los gewesen sein? Oder können Holländer doch mehr als deutsche Autobahnen verstopfen? Ein Buch für alle, die bereit sind, unser oft belächeltes Nachbarland neu zu entdecken – und für eine Dose Heineken den Champagner schon mal stehen lassen.


Rezension/Meinung

Dieses Buch konnte mir neben viel Spaß beim Lesen, auch noch so einiges über unser Nachbarland, die Niederlande, und vor allen Dingen auch seine Bewohner beibringen.

Vor allem konnte ich verpackt in die Lebensgeschichte von Kerstin Schweighöfer erkennen, dass so manches Klischee der Niederländer viel zu weit hergeholt ist, andere aber mehr als gut zutreffen und man doch noch glatt so manche Eigenart bei diesem lustigen Völkchen finden kann, die sich super für Klischees eignen würde.

Ganz besonders die Art der Holländer zu leben, wäre nicht meine. So vollkommen von allen auf der Straße beobachtbar mit riesigen Fenstern ihnen Gardinen, samt starker Vorurteile, wenn man Gardinen besitzt, kann ich mir einfach so gar nicht vorstellen, wodurch die Niederlande wohl nie meine Wahlheimat werden könnten. Aber ich muss schon sagen, dass es mir richtig Spaß gemacht die vielen kleinen Eigenheiten der Niederländer nach und nach kennenzulernen und zwar auf genau die Weise, wie die Autorin mit ihnen konfrontiert wurde. Man konnte sich dadurch fast schon vorstellen, dass man selbst mit in der Situation war, wäre da genau so hineingeschlittert wie sie, einfach aus purer Unwissenheit, weil bei uns vieles doch so ganz anders ist und vielleicht auch prüder.

Erstaunlich fand ich vor allen Dingen auch ehrlich, welche Meinung die Niederländer doch wirklich noch lange Zeit von den Deutschen hatten, denn diese hat mich ehrlich erschreckt. Denn der Krieg hatte in diesem Land in den Köpfen noch sehr lange eine extrem negative Meinung zurückgelassen, die auch noch extrem stark ausgeprägt war, wie man merken muss, wenn man das Buch liest und ich gebe ehrlich zu, dass ich ganz froh bin, dass sich diese Ansicht doch noch wieder gewandelt hat.

Was ich natürlich nachvollziehen konnte, dass den Niederländern die Deutschen auf die Nerven gehen, wenn sie ständig meinen Witze über die Sprache der Niederländer etc. zu machen. Wobei ich dahingehend feststellen konnte, dass man diese Witze auch besser bleiben lassen sollte, denn geschrieben wirkt das Niederländische schon sehr kompliziert und man kann kaum noch eine Verbindung zu Deutschen herstellen. Zumal man, wenn man glaubt, dass die Sprachen sich sehr ähnlich sind, in so manches Fettnäpfchen treten kann, was sich ganz heimlich am Wegesrand befindet, denn einige Worte, klingen zwar gleich, haben aber eine vollkommen andere Bedeutung und da kann man dann doch schon sehr daneben liegen.

Auf jeden Fall bietet das Buch neben den vielen neuen Erkenntnissen über die Niederländer, die mich teilweise echt beeindruckt und mir ehrlich Spaß gemacht haben, auch viele lustige und emotionale Augenblicke in dieser Geschichte, die ihr noch eine Tiefe gegeben haben, die man zunächst vermutlich gar nicht erwartet, die das Buch aber richtig rund macht.


Fazit

Neuzugänge September #3

Am Samstag kamen noch ein paar weitere Neuzugänge bei mir an und ich glaube langsam unseren Postboten durchschaut zu haben, denn der bringt die guten Stücke wohl immer Dienstags, Donnerstags und Samstags :D

Ich fand es zwar irgendwie lustiger, als er noch jeden Tag Büchersendungen gebracht hat, dass war dann wenn mehrere Wanderbücher oder so kamen immer äußerst lustig, da jeden Tag eventuell ein Buch eintrudelte, aber naja, so ists auch gut, hat man dann halt auch ab und an mal mehr an einem Tag ^^

Hier jetzt erstmal meine Samstagsausbeute:

Wanderbücher

Inhaltsangabe
Dieser außergewöhnliche All-Age-Krimi hat die Herzen von Lesern, Buchhändlern und Kritikern aus aller Welt im Sturm erobert! Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur - bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schließlich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ...


Ein Buch, das ich zuallererst mal wegen des Titels haben wollte, da ich den irgendwie genial fand und das Cover ist auch einfach nur toll :o) Und Krimis lese ich ja eh verdammt gern, von daher hat sich das auch einfach super gepasst und ich muss auch zugeben, dass das Buch es auch sofort in meine Arbeitstasche für die Zugfahrt geschafft hat :D


Leserunden 

Inhaltsangabe
Elvion ist nach dem Krieg der Elfenvölker nur eine kurze Verschnaufpause gegönnt. Nun greifen die Drachen mit geheimnisvollen Nebelgestalten die Drachenelfen an. Nur Königin Aurün kann entkommen. Doch die Katastrophe konnte sie nicht verhindern: Die Nebelgestalten stahlen das sagenumwobene Drachenherz der Elfen, mit dem sie über eine ungeheure Macht verfügen.

Hier dachte ich ja fast schon, dass das Buch nicht mehr zu mir kommen will, weil so gut wie alle anderen aus der Leserunde das Buch schon hatten. Gott sei Dank kam es jetzt endlich an und es sieht so verdammt gut aus. Und um da den Anschluss wieder zu finden, werde ich mir dem Roman auch so schnell wie möglich anfangen ^^


Inhaltsangabe
Am Strand ist das Paradies. Am Strand verlor Kalifornien seine Unschuld. Aussteiger, die in Versuchung gerieten. Lokalhelden und Träumer, die nicht genug bekommen konnten. Drogen, Gier, der Sündenfall. Es ist eine Geschichte, die weit zurückreicht, bis in die Sechziger, als in Laguna Beach Surfer und Hippies zusammentrafen und einen Pakt mit dem Teufel schlossen. Eine brutale, majestätische, atemberaubende Geschichte.
Laguna Beach heute: Ben, Chon und O sind jung und sehen unverschämt gut aus, sie leben gefährlich und sind erfolgreich damit. Ihr Geschäft: erstklassiges Marihuana. Als korrupte Cops und rivalisierende Dealer mitverdienen wollen, wehren sie sich, planen ihren nächsten Zug. Sie sind klug, sie halten zusammen, doch ihr Spiel ist riskant, ihr Gegner übermächtig. Und noch ahnen sie nicht, dass ihr Schicksal unauflösbar mit der Vergangenheit ihrer eigenen Familien verknüpft ist. Dass sie die Sünden ihrer Eltern geerbt haben. Was folgt, ist ein blutiger Kampf der Generationen.

Bei diesem Buch bin ich vom Äußeren sehr beeindruckt, denn bis auf die Schrift, ist es wirklich durchweg schwarz, auch der Schnitt und das Cover fühlt sich leicht samtig an. Vom Inhalt bin ich noch zwiespältiger Meinung, da ich ihn einfach nicht einschätzen kann, da die Leseprobe doch ein wenig seltsam war. Aber wer weiß, vielleicht überrascht mich das Buch noch richtig!


Also, wie man sieht, für eine Bücherlieferung, schon nicht unbedingt wenig, aber mich hat es eindeutig gefreut :o) besonders weil endlich das Elfenbuch dabei war ^^
So und um die guten 3 heute noch zu vervollständigen, werde ich mich jetzt an eine Rezi machen! 

Bis dann!!!!
 

Ein neuer Award

Hallo alle zusammen!!

Über das Wochenende, an dem ich nicht ganz so oft ins Internet gekommen bin, weil ich ja noch keins habe, was sich aber Gott sei Dank bald ändern wird, erhielt ich von Julias Buchblog diesen Award hier:

Wie über jeden Award habe ich mich bei diesem hier natürlich auch tierisch gefreut! Vor allen Dingen auch, da es ein Award ist, den ich vorher noch gar nicht kannte und der sogar noch ein bisschen genialer ist, als viele der anderen :o)

Denn dieser Award hat ein paar mehr Regeln, die man erfüllen sollte, als die Awards, die ich bisher so gekannt habe, nämlich folgende:

  • Jede Person muss 11 Dinge über sich schreiben
  • Jede Person muss auch die 11 Fragen des Taggers beantworten
  • Jede Person muss sich wiederum 11 neue Fragen überlegen 
  • Jede Person muss sich dann 11 Blogger aussuchen, welche weniger als 200 Leser haben 
  • Wenn die Auswahl getroffen ist, muss dies natürlich den Bloggern mitgeteilt werden 
  • Zurück taggen ist nicht erlaubt

Wobei ich sagen muss, dass ich die letzte Regel auf jeden Fall für sinnvoll halte, auch wenn ich die 11 Blogs eventuell nicht zusammenbekomme :D

Hier komme dann mal 11 Dinge zu mir:
  1. Ich bin deutlich lieber in der Natur unterwegs als in der Stadt
  2. Ich liebe mein Islandpferd, meinen kleinen Heiðar, noch tausendmal mehr als das meiste andere auf der Welt
  3. Heiðar ist auch einer der Gründe, für die ich jedes Buch liegen lassen würde
  4. Einer meiner größten Wünsche ist es mal nach Island zu kommen
  5. Aktuell hänge ich immer noch ziemlich mit meinen Rezensionen hinterher
  6. Aber ich mag auch mit dem Lesen nicht warten, bis ich das endlich wieder aufgeholt habe :D
  7. Irgendwie bin ich diesen Monat durch meinen Umzug echt wenig zum Lesen gekommen
  8. Ich wollte übrigens schon immer mal fragen, wie viele Rezensionsposts pro Tag ihr noch ok finden würdet?
  9. Und ich merke grade, dass sich 11 Dinge zu überlegen mir irgendwie schwer fällt :D, ich gerade irgendwie also wenig kreativ bin, obwohl ich echt gern mal wieder Malen würde, denn dazu komme ich aktuell kaum, habe aber noch eine so tolle Leinwand bei mir liegen
  10. Bei dem Regenwetter was wir hier aktuell gerade haben, würde ich mich lieber mit einem Buch und Tee auf die Couch verziehen, als hier auf der Arbeit zu sitzen -.-
  11. Und ich hoffe und bete, dass mein Internt zu Hause bald erreichbar ist, damit ich hier wieder aktiver werden kann!

Puuuh, das war schwer :D, irgendwie, dann hier schon mal die Beantwortung der Fragen an mich:

  • Erinnert ihr euch noch an euer erstes selbstgelesenes Buch?
Ich erinnere mich noch ziemlich genau an mein erstes selbstgelesenes Buch, auch wenn ich den Titel nicht mehr genau weiß und dazu erstmal auf den Dachboden klettern müsste, aber ich weiß noch, dass es um eine kleine Mäusefamilie und deren kleine Mäusetochter ging. Das Buch hatte ich damals von meiner Mama geschenkt bekommen :o)
  • Wart ihr schon als Kinder Bücherwürmer oder hat euch das Lesefieber erst später gepackt?
Ich gehöre ganz eindeutig zu denen, die schon als Kind ziemliche Bücherwürmer hatten, was aber wohl auch ein wenig durch meine Mutter kam, die schon immer viel gelesen hat und es mir immer schon irgendwie Spaß gemacht hat und ich als Kind auch vollkommen Stolz gewesen bin, dass ich lesen konnte.
  • Lest ihr mehr als früher oder eher weniger? 
Ich lese heutzutage mehr, als noch als Kind, was aber wohl dadurch erklärbar ist, dass man in jungen Jahren einfach noch nicht so vielen zu lesen schafft, wie später, da man einfach immer routinierter wid etc. Zwischendrin während des Abis und der Uni hatte ich ein bisschen weniger gelesen, weil mir einfach die Zeit fehlte, aber ich würde sagen ganz am meisten lese ich heutzutage, wenn mir nicht gerade so was wie mein Umzug dazwischen kommt.
  • Habt ihr oft unter der Bettdecke gelesen? 
Auf die Idee unter der Bettdecke zu lesen wäre ich nie gekommen, weil mir das viel zu ungemütlich gewesen wäre. Wenn ich als Kind früher nachts lesen wollte, dann ging das irgendwie auch immer ohne Bettdecke ;o)
  • Was war euer Lieblingsbuch als Kind?
Das kann ich so gar nicht wirklich beantworten muss ich gestehen, da ich verdammt viele Bücher sehr gern gelesen habe und das auch ehrlich immer wieder, so dass es kein wirkliches Lieblingsbuch gegeben hat, außer vielleicht eine Zeit lang »Ronja Räubertochter«.
  • Eher Pippi Langstrumpf oder eher Hanni und Nanni?
Gemocht habe ich beides immer sehr gern, auch wenn ich, warum auch immer, früher nie eine Pippi Buch gelesen habe, dafür hatte ich jedoch alle Hanni und Nanni Bände. Pippi habe ich dann immer im Fernsehen geguckt, wenn die Serie kam, kannte sie also daher. Aber mögen tu ich beides gleich gern.
  • Ein Buch, das euch als Kind/Teenie schockiert hat?
Hier muss ich ehrlich passen, denn ein Buch das mich schockiert hat, fällt mir beim besten Willen nicht ein :D
  • Welche eurer Kinder-/Jugendbücher würdet ihr euren Kindern empfehlen?
Je nach Alter und Geschlecht der Kinder, wären es bei mir am Anfang wohl die Leselöwen-Bücher, dann die Hanni + Nanni, Ronja Räubertochter, Pippi etc. bei Mädchen und bei Jungen wohl eher so ???, 5 Freunde, etc. Und dann finde ich auch die Bücher von Cornelia Funke unter anderem sehr schön. Viele andere Kinderbücher müsste ich dann wohl auch erst kennenlernen, da ich mit den neueren weniger zu tun habe ;o)
  • Und welche sind in der Zwischenzeit veraltet?
Also ich glaube ich würde meinen Kindern weniger mit solchen Kinderbüchern wie dem Struwelpeter komme, da ich die Ansichten aus diesem Buch doch ein wenig fragwürdig finde.
  • Blättert ihr noch ab und zu in euren Kinderbüchern?
Ab und zu kommt das auf jeden Fall mal vor.
  • Versteht ihr heute eure damalige Begeisterung noch? 
Bei vielen der Bücher kann ich das auch heute noch vollkommen nachvollziehen, denn z.B. die »Meine Schwester Klara«-Bücher finde ich auch heute noch verdammt niedlich!

Auf zu den eigenen 11 Fragen :D

  1. Welches Buch wolltest du immer mal lesen und hat dich dann enttäuscht?
  2. Welches war dein erstes Buch, dass du gelesen hast?
  3. Ab welchem Alter wurde bei dir die Lust am Lesen geweckt?
  4. Können Kinderbücher deiner Meinung nach auch von Erwachsenen gelesen werden?
  5. Welches aktuelle Buch steht am höchsten auf deiner Wunschliste?
  6. Welches Buch habt ihr als Kind am meisten geliebt?
  7. Welches Buch findet ihr aus heutiger sich als eines der Besten, die ihr je gelesen habt?
  8. Könntet ihr euch vorstellen, dass ihr irgendwann keine Lust mehr zum Lesen habt?
  9. Wie würdet ihr damit umgehen, wenn ihr z.B. durch Blindheit plötzlich nicht mehr lesen könntet?
  10. Könnt ihr euch noch aufs Lesen konzentrieren, wenn um euch herum eine recht hektische Geräuschkulisse herrscht?
  11. Was ist euch beim Lesen bei einem Buch ganz besonders wichtig, das es euch gefällt?

Huuui, so, das wäre auch geschafft, jetzt nur noch ein paar Blogs heraussuchen ^^


Wie vermutet, komme ich nicht auf 11, aber das macht ja auch nichts :o)
Dann mal alle ausgewählten viel Spaß mit dem Award ^^ Ich bin auf jeden Fall schon mal neugierig!!

Liebe Grüße,
Themis ^-^v

Freitag, 21. September 2012

Neuzugänge September #2

Huhu!!!

So, gut, dass ich wieder arbeite, denn sonst hättet ihr mich wirklich nur extrem selten gesehen -.-
Bei der Abgabe der Daten aus dem Internet muss nämlich etwas extrem schief gelaufen sein, so dass mein Antrag da nicht ankam und hätte ich nicht aus Verwunderung von meinen Eltern aus da angerufen, dann hätte ich mich wohl tot gewartet -.-

Naja, die wollten das jetzt schnellstmöglich in Gang bringen und mit viel Glück stehe ich nicht mehr ganz so lange telefon- und internetlos da.

Solange also nur Posts, wenn ich mal bei meinen Eltern für länger hocke, oder hier von der Arbeit aus abgesandte, weil ich wenigstens ins Netz komme :D :D

Auch wenn es noch nicht so viele waren, wollte ich euch schon mal meine Neuzugänge vorstellen :o),
denn bevor ich versuche mir alle zu merken, die im Lauf des Monats gekommen sind und dabei vermutlich die Hälfte vergesse, mache ich es doch lieber in kleinen Häppchen!

Wanderbücher

Inhaltsangabe
Von jeher wacht der Rat der Schattensprecher über das Gleichgewicht zwischen Menschen und Schatten. Noch bevor die sagenumwobene Maria Dolores das Licht der Welt erblickt, wächst ein Kind mit einer unglaublichen Begabung heran: Jonas Mandelbrodt. Er ist dazu bestimmt, die Sprache der Schatten zu erlernen. Mithilfe eines fast vergessenen magischen Zaubers ist er die einzige Hoffnung, den Krieg zwischen Mensch und Schatten zu verhindern. Als Jonas und Maria Dolores aufeinandertreffen, beginnt ein phantastisches Schattenspiel um Magie, Intrige und Macht.

Das Buch wollte ich schon lesen, seit ich es bei vorablesen.de gesehen hatte und dann, als danach so viele unterschiedliche Meinungen, von grandios bis ganz mies auftauchten, wollte ich es noch mehr. Jetzt ist es bei mir. Mal gucken, zu welchem Ergebnis ich am Ende komme ^^


Inhaltsangabe
Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert. »Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.« Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle. Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.

Bei diesem Wanderbuch handelt es sich ja um ein ganz spezielles Wanderbuch, weil bei ihm das Buch ja verändert werden soll auf seiner Reise, denn es ist der Wunsch bei den meisten da, dass die Mitleser ihre Gedanken am Rand des Buches verewigen und zwar jeder in einer anderen Farbe. 
Was ich irgendwie etwas schade fand, war die Tatsache, dass vor mir schon 5 Leute das hatten und das Buch noch extrem jungfräulich aussah, denn nur 1 1/2 hatten sich wirklich verewigt, was ich fast schon ein wenig schade fand, als ich es gesehen habe, denn das Erste was ich gemacht habe, war das Buch auf Einträge von den anderen zu scannen :D 
Ich werde aber auf jeden Fall versuchen das Buch ein wenig bunter zu gestalten ^^


Inhaltsangabe
Sei stark und mutig, Gaia! Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe …

Gestern kam dann auch noch der 2. Band der Birthmarked-Trilogie bei mir an und ich bin schon gespannt, wie die ganze Geschichte wohl weitergeht, denn auch wenn der Titel des ersten Bandes nicht wirklich zur Geschichte passen wollte, fand ich die Geschichte auf jeden Fall schon mal nicht schlecht, aber dazu in meiner Rezension dann mehr. Aber ich freu mich schon auf das Buch.

 
Inhaltsangabe
Der zweite Band der Feen-Saga: Willkommen im eisigen Reich der Winterkönigin So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen, Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash, der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …

Und noch ein zweiter Band ^^. Hier freu mich schon wie irre drauf den Teil hier zu lesen, weil mir der erste echt extrem gut gefallen hat, aber auch hier wieder mehr dann in der Rezi, die noch kommen wird ;o), denn leider hinke ich mit denen immer noch hinterher. Echt ärgerlich! Aber jetzt nur so viel, das Buch wird auf jeden Fall jetzt möglichst bald gelesen ^^
 

Rezensionsexemplar 


Inhaltsangabe
Nützliche Entscheidungshilfe oder nerviges Geschwafel? Wer im Internet Bücher kauft, kann auf den entsprechenden Websites meist auch seine Meinung über die angebotenen Werke zum Besten geben. Da wird gelobt und gelästert – und manchmal unfreiwillig sehr viel über sich selbst preisgegeben. Auf diese Weise werden hier Bücher besprochen, die die meisten von uns kennen: von der Bibel bis zu Jonathan Franzen, von der «Kritik der reinen Vernunft» bis zu «Simplify your life». Täuschend echt!


Also die in der Leseprobe gezeigten Rezensionen hatten meist etwas echt lustiges, von daher bin ich schon gespannt, was mich noch im Buch erwartet und vor allen Dingen auch, zu welchen Büchern wohl Rezensionen ausgewählt wurden! ^^


Das war es dann auch erstmal schon wieder mit den Neuzugängen, aber 5 Bücher sind ja auch schon mal was ^^ und ich wette, dass wenn ich wirklich mir alle Bücher der letzten 2 Wochen gemerkt hätte, noch 1-2 mehr dabei gewesen wären, aber leider habe ich das nicht gemacht :o( dazu war ich irgendwie noch zu sehr mit umziehen beschäftigt :D

Und nicht nur ich bin umgezogen, sondern auch mein kleiner Heiðar, denn der hat wieder die Wiese gewechselt, von der auf der sie im Sommer/Winter stehen auf die, die im, ja klar, Frühling/Herbst besucht wird.

Das schöne ist auch, dass ich den Kleinen endlich mal wieder auspacken konnte und das auch für länger als einen Ausritt, auch wenn er ab und an noch mit einer normalen Fliegendecke rumlaufen muss, wenn es mal doch überraschender Weise etwas sonniger und wärmer wird. 
Und auch wenn ich eigentlich ein vollkommener Sommermensch bin und den Sommer vielen der anderen Jahreszeiten doch vorziehen würde, freue ich mich aktuell extrem darüber, dass das Wetter kälter und auch schlechter wird, denn dann sind die Mücken bald alle passé und meinem kleinen Kerlchen geht es wieder ganz gut! Zumal die kühleren Temperaturen zum Reiten eh schön sind :D

Also, bis zum nächsten Post ^.^v  

Mittwoch, 19. September 2012

Rezension ~ Rückkehr nach St. Elwine

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Rückkehr nach St. Elwine
Autor: Britta Orlowski
Taschenbuch: 414 Seiten
Verlag: Aaronis Collection
Ersterscheinung: 22. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3936524521
ISBN-13: 978-3936524529
Genre: Gegenwartsliteratur
Reihe: St. Elwine
Band: 1 


Über den Autor

Britta Orlowski wurde im Jahr 1966 geboren – eine Schnapszahl ich weiß, meine Eltern hätten gleich stutzig werden sollen. Stattdessen zogen sie mich mit viel Liebe, Wärme und schönen Geschichten auf. Sie nahmen meine zahlreichen kreativen Experimente gelassen hin und nährten meine ohnehin uferlose Fantasie noch mit zauberhaften Erzählungen über Spielzeug, welches zum Leben erwacht, sobald ich des abends eingeschlafen sei.



Inhaltsangabe/Klappentext

Der erste Roman über das Quilter- und Patchworkmilieu aus der Feder einer deutschen Autorin

Elizabeth Crane kehrt nach Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Sie nimmt die Stelle der Oberärztin am St. Elwine Hospital an und widmet sich mit großem Elan ihrer Arbeit. Dank des Einflusses ihrer Freundin Rachel schließt sich Liz der örtlichen Patchworkgruppe an.
Bereits nach wenigen Wochen trifft sie auf ihren alten Gegenspieler aus der Highschool – Joshua Tanner.
Glaubt er noch immer der unwiderstehliche Herzensbrecher zu sein?
Elizabeth ahnt: irgendetwas hat sich geändert. Sie kann nicht verhindern, dass ihr Leben erneut kompliziert wird und schon bald steht sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens...

Dies ist der Auftakt einer Serie spannender Geschichten über die Menschen in St. Elwine – einer gewöhnlichen Kleinstadt an der Küste von Maryland.


Rezension/Meinung

Wirkt das Setting dieses Romans zunächst wie eine lockere und auch ab und an lustige Liebesgeschichte, war ich inhaltlich von dem Roman doch sehr positiv überrascht, zeigen sich doch verwoben in diese Geschichte immer wieder sehr tiefgründige Stellen und Themen auf, die häufig auch sehr ernste Themen aufgreifen.

Schön daran ist, dass das Ganze aber so gut ineinander verwoben ist, dass es einfach stimmig wirkt und sich eine angenehm runde Handlung ergibt, und das an einem Ort, an dem ich selbst gern einmal Urlaub machen würde, da er einfach nur toll wirkt. Vor allen Dingen auch wegen der tollen und vielen sympathischen Menschen, die dort leben und die mich während des Lesens und vor allen Dingen zum Abschluss des Romans dazu gebracht haben, St. Elwine nicht verlassen zu wollen.

Bei den Charakteren habe ich vor allen Dingen Liz, Rachel und auch Josh in mein Herz geschlossen, da die drei so verdammt sympathisch wirkten und man sie glatt gern mal persönlich kennenlernen würde. Und auch viele der anderen Charaktere wirkten einfach richtig nett, auch wenn ich bei manchen doch das Gefühl hatte, dass sie ein wenig anders sind, wenn das auch auf eine sympathische, manchmal etwas tollpatschig wirkende Weise, wie die aus Deutschland eingereiste und in St. Elwine gestrandete Florentine, die mir durch ihre ganz eigen Art manchen Schmunzler geschenkt hat.

Richtig toll gelungen ist auch einfach die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit durch die Erinnerungen der Charaktere an ihre ehemalige Highschoolzeit zusammen in St. Elwine. Dadurch konnte man die Charaktere einfach so viel besser verstehen und ihre Persönlichkeit und wie sie zu dem geworden sind, der sie jetzt sind, konnte man einfach nur toll verstehen und auch nachvollziehen. Genial daran war auch, dass man viele der Erinnerungen von mehreren beteiligten Personen aus deren Sicht erlebt, wodurch man den Charakteren auch emotional sehr nahe kommt und oft besser verstehen kann, wie eine Situation bei jedem anders ankommen kann und vor allen Dingen auch die Zusammenhänge toll zu verstehen waren.

Insgesamt fand ich es eh toll, wie emotional das ganze Buch ist, denn genau diese spürt man in jeder Situation sehr stark und sich machen in meinen Augen auch extrem viel von dem Buch aus, da man wirklich mit den Charakteren anfängt mitzufühlen und ihre teils komplizierten Situationen besser verstehen kann. Besonders auch in den ersten Szenen, die oft stark emotional geprägt sind, finde ich diese einfach nur klasse dargestellt, da sie so sehr stark zu Geltung kommen und den Roman auch sehr bereichern.

In meinen Augen eindeutig ein Buch, das es wert ist gelesen zu werden, da es eine ganz tolle Geschichte erzählt.


Fazit

Donnerstag, 13. September 2012

Sorry...

...dass ich mich aktuell so selten melde :o(
Aber ich habe in meiner neuen Wohnung immer noch kein Internet *grummel* und außerdem habe ich auch noch Urlaub und kann auch nicht wie sonst, regelmäßig auf der Arbeit ins Internet gucken, sondern nur, wenn ich bei meinen Eltern vorbeigucke, wie jetzt aktuell! 

Von daher hoffe ich mal, dass ihr es mir nicht übel nehmt, wenn ich mich bis Montag nicht ganz so regelmäßig melde, wie sonst immer, aber drückt mir mal die Daumen, dass die das mit dem Internet schnell hinbekommen :D

Liebe Grüße,
Themis ^.^v