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Mittwoch, 31. Oktober 2012

Rezension ~ Talisker Blues

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Talisker Blues
Autor: Mara Laue
Broschiert: 357 Seiten
Verlag: Goldfinch Verlag
Ersterscheinung: 2. April 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940258164
ISBN-13: 978-3940258168
Genre: Krimi
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Über den Autor

Mara Laue lebt als freie Schriftstellerin und Künstlerin am Niederrhein. Ihre Hauptgenres sind Krimis, Science-Fiction-, Fantasy- und Gruselromane sowie Lyrik. Einer ihrer Lieblingswhiskys, der 18-jährige Talisker, gab ihr die Inspiration für diesen Krimi. 



Inhaltsangabe

Kieran MacKinnon saß zwanzig Jahre im Gefängnis wegen Mordes an seiner Freundin. Völlig betrunken soll er sie eines Nachts am Strand erstochen haben, die Beweise sprechen dafür, er kann sich an nichts erinnern. Jetzt kehrt er zurück in seine Heimat auf die Insel Skye und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch bald darauf wird wieder eine Frauenleiche gefunden. Und wie damals liegt eine Whiskyflasche mit Kierans Fingerabdrücken neben ihr ...



Rezension/Meinung

Bisher kannte ich von der Autorin schon einen deutschen Krimi, der echt gelungen war und mich vom Stil her ein wenig an einen Tatort erinnerte. Mit diesem Krimi zeigt sie jedoch ganz eindeutig eine andere Seite ihres Talents, die mir aber mindestens genau so gut gefällt.

Man spürt in dem Roman nämlich einfach die Liebe zu den Schotten, der Isle of Skye und vor allen Dingen auch für den Talisker, die zudem eine sehr schöne Grundlage für den Krimi bilden und ein schönes stimmiges Konzept erzeugen. Allein die Atmosphäre, die durch das Setting auf Skye entstanden ist, hat das Buch für mich besonders gemacht. Denn neben Schottland kam noch der interessante Aspekt, der bekannten, aber doch recht einsamen Insel zum Tragen.

Auch wenn es sich nicht um einen ganz klassischen Krimi handelt, in dem zunächst eine Tat begangen und man dann den Kommissar bei den Ermittlungen begleitet, vollkommen spannend. Vielleicht hat er mir aber auch gerade genau daher so gut gefallen, weil er einfach mal anders war, als die ganzen anderen Krimis.

Was den Roman nämlich für mich für mich auf jeden Fall so gut gemacht hat, war die Intensität der Emotionen, die man in der Handlung gespürt hat. Allein schon die Feindseligkeit der Skyeman Kieran gegenüber war geradezu greifbar. Ebenso auch wie Kierans eigenen Bedenken, seine Vorsicht und auch der Schatten der Vergangenheit, der auf Kieran liegt. Insgesamt macht ihn das so angenehm menschlich und ließ es auch zu, dass ich Kieran auf der emotionalen Ebene doch sehr nah kommen konnte, was für mich das Lesen viel interessanter gemacht hat.

Allgemein waren die Charaktere einfach gelungen, da ich auch einfach mit ihnen fühlen musste, nicht nur mit Kieran, auch wenn dieser eindeutig den größten Raum eingenommen hat und ein genialer Protagonist ist. Und auch die anderen Charaktere wirkten sehr gelungen, besonders auch, weil man selbst den Nebencharakteren angemerkt hat, dass über sie nachgedacht wurde. Genau diese Charaktere machen auch viel der Spannung aus, da man sehr lange nicht weiß, was auf der Insel genau gespielt wird, ist dich jeder der Charaktere sehr facettenreich. Die Autorin schafft es dadurch auch sehr gut unterschiedlichste Fährten zu legen, denen man beim Lesen versucht nachzugehen, um zu ergründen, was damals und diesmal wohl wirklich auf der Insel geschehen ist und wer bloß der Täter ist.

Ein Krimi, den ich einfach richtig gut fand und der einem nebenbei auch noch so einiges über die Schotten beibringen und den ich nur empfehlen kann!

 

Fazit

Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag »goldfinch«, wie auch bei »Blogg dein Buch« für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Neuzugänge Oktober #8

Und weil es so schön ist, noch ein kleiner Neuzugang, weil meine Hoffnung, dass vielleicht, wenn ich nach Hause komme noch ein Buch auf mich wartet, wurde erfüllt ^^

Was das angeht habe ich aktuell ehrlich Glück, weil doch immer mal wieder ein Büchlein seinen Weg zu mir findet und das neue sieht auch echt genial aus! Was ich besonders interessant fand, ich habe das Buch für eine Leserunde bei lovelybooks erhalten und ob mans glauben kann oder nicht, bei manchen der anderen Teilnehmer ist das Paket gestern leer eingetroffen :o( 
Richtig, richtig doof für die Armen und ich hoffe mal, dass die Bücher von denen noch irgendwie wiedergefunden werden, weil so ist das ja echt irgendwie traurig. Besonders, wenn man auch noch ein leeres Päckchen bekommt, was ja dann doch eher seltsam ist.

Hier nochmal das Buch, von dem ich gerade spreche:

Inhaltsangabe
Sie sind eine schrille WG: Wassernymphe Elly, Vampir Nick und Kira, das Feenwesen, die mit der hilfsbereiten Sorte Fee aus den Märchen so gar nichts gemein hat. Und obwohl sie - die Paranormalen - keinem Menschen je etwas zuleide taten, werden sie von der Regierung in Reservaten gefangen gehalten, denn die Menschen haben Angst vor ihren ungewöhnlichen Mitbürgern. Drahtzieher der Panikmache sind machthungrige Magiere, und in den schlimmsten von ihnen verliebt sich Kira.
 
 
Was hier auf dem kleinen Bild übrigens gelb aussieht, ist noch mit kleinen Goldspritzern durchsetzt, was dann original richtig genial aussieht! Also optisch ein richtiger Hingucker und da das Buch bisher auch sehr gut bewertet wurde, bin ich schon verdammt neugierig auf die Leserunde und wie wir alle das Buch empfinden werden =)


Und es wäre echt Klasse, wenn ihr mir die Daumen drücken könntet, dass ich heute Abend gutes Wetter habe, denn der Schmied wird noch für meinen Kleinen kommen und das wäre echt ätzend dabei dann im Matsch und Regen zu stehen! ^^

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Neuzugänge Oktober #7

Huhu^^!!!!

Neben meinem Internet, was seit gestern ja wieder in meiem Haus gestiert, sind gestern sogar noch zwei Bücher angekomme ^^ Ein wirklich sehr erfolgreicher Tag würde ich sagen!

Auch wenn ich doch außer auspacken, mich noch nicht weiter mit den Büchern beschäftigen konnte und es zunächst auch beim Internet nur bei einem kurzen Test geblieben ist, weil ich einfach noch zu viel machen musste :D

Aber mein Wanderbuchstapel hat sich dann gestern erstmal noch um ein Buch erhöht, auf das ich mich auch echt schon richtig gefreut hatte ^^ Ich bin nämlich seit der ersten Leseprobe und wohl auch schon allein wegen des Covers neugierig auf dieses Buch und auch, wenn erst noch 2 Wanderbücher gelesen werden wollen, bis das hier an der Reihe ist, freue ich mich schon und werde mich bei den anderen beiden wohl beeilen :D

Inhaltsangabe
Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves – Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt. Sie bereiten ihre Kinder darauf vor, zu vollenden, was sie selber nie geschafft haben: den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Doch als Celia und Marco einander schließlich begegnen, geschieht, was nicht vorgesehen war: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Von ihren Vätern unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen sie verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.  


Und das Cover sieht in echt auch noch so was von viel genialer aus, als es hier der Fall ist, da alles silbrige auch richtig glänzt etc. Also vom Cover her echt schon einfach nur genial!

Mein zweiter Neuzugang von gestern ist ein Rezensionsexemplar, was ich bei den Buchbotschaftern erhalten habe und auf das ich auch schon neugierig bin, auch wenn es ein Kinderbuch ist. Zum einen weil ich den Vorgängerband schon bewerten durfte und der ein richtig gutes Kinderbuch ist und zum anderen, weil ich die Autorin auch richtig gut finde. Außer den Kinderbüchern kenne ich von ihr nämlich auch noch einen Roman für Erwachsene.

 Inhaltsangabe
Eigentlich soll sich Lara im Krankenhaus von ihrer Mandeloperation erholen. Doch als ihr der Geist einer Schwangeren erscheint, kommt sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Sie erfährt von einer Hebamme im Frankfurt des 19. Jahrhunderts, die durch ihre neuen Behandlungsmethoden die Ärzte gegen sich aufbringt. Lara reist in die Vergangenheit, um ihr zu helfen ...
  

Ich bin schon echt gespannt in diesem Fall, ob ich es genauso gelungen finde, wie den Vorgänger, der ein echt informatives Kinderbuch war, dass die ganzen historischen Gegebenheiten super herausgestellt hat und auch von seinen sozialen Aspekten war der echt super.

Irgendwie hibbel ich ja schon ein wenig, ob nicht vielleicht heute noch irgendwelche Bücher auf mich warten, wenn ich nach Hause komme, aber ich muss mich wohl überraschen lassen ^^

Bis später bestimmt nochmal.
Themis ^.^v

Rezension ~ Nach dem Sommer

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Nach dem Sommer
Autor: Maggie Stiefvater
Gebundene Ausgabe: 423 Seiten
Verlag: Script5
Ersterscheinung: 6. September 2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839001080
ISBN-13: 978-3839001080 
Genre: Gegenwartsliteratur/Fantasy/Jugendbuch
Reihe: Mercy Falls - Reihe
Band: 1


Über den Autor

Maggie Stiefvater, geboren 1981, hatte glücklicherweise immer Schwierigkeiten, ihren Hang zu Tagträumereien und Selbstgesprächen mit ihren Jobs zu vereinbaren. Anstatt also als Kellnerin, Kalligraphielehrerin oder technische Redakteurin zu arbeiten, versuchte sie es mit der Kunst. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin in den Bergen Virginias, ist verheiratet, hütet zwei kleine Kinder sowie zwei neurotische Hunde und hofiert eine verrückte Katze.



Inhaltsangabe/Klappentext

eden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.


Rezension/Meinung

Mit diesem Buch habe ich einen weiteren Versuch gewagt, mich an eine Teenie-Liebesgeschichte zwischen einem eher noch recht normalen Mädchen und einem doch eher phantastischen Wesen heranzuwagen. Da es sich bei diesem Ansatz um einen in letzter Zeit eindeutig sehr beliebten handelt, war ich schon neugierig, wie er hier umgesetzt sein würde, da ich bisher meist den Eindruck hatte, dass man zwar eine neue Szenerie hatte, aber davon abgesehen ähneln sie sich häufig sehr. Ein neuer Autor für mich in diesem Fall und auch mal eine Szenerie, die von den andern deutlich abwich, machte das ganze aber schon interessant für mich.

In »Nach dem Sommer« sind die phantastischen Wesen eine Mischung aus Gestaltenwandler und Werwolf, zumindest für mich, da ihre Verwandlung anders als beim normalen Werwolf nichts mit dem Mond zu tun hat, sondern von der Temperatur abzuhängen scheint. Eine grundsätzlich auch richtig spannende und interessante Idee, zu der mir bisher nur leider noch ein wenig Hintergrundinformationen fehlen, was ich ein wenig schade fand, aber mir trotzdem erhoffe, dass sich das in den Folgebänden noch ein bisschen näher thematisieren wird. Denn in diesem Punkt bin ich eindeutig ziemlich neugierig geworden.

Weniger gelungen fand ich an diesem ersten Band die Charaktere und teilweise auch ihre Handlungen, die sie wegen anderen Charakteren begehen, da sie nicht immer glaubwürdig auf mich wirkten. Für mich waren allein schon die beiden Hauptcharaktere Grace und Sam einfach etwas zu flach angelegt und vieles zwischen den beiden ging mir auch einfach zu schnell, hatte für mich keine erkennbaren Hintergründe oder Gründe im allgemeinen. Von daher konnte ich ganz besonders manche Reaktion der beiden, mit doch oft sehr weitreichenden Folgen, nicht wirklich verstehen oder auch nachvollziehen. Es blieb für mich einfach vieles zunächst zu oberflächlich und auch, dass manche Charaktere, denen ich gar keine Bedeutung zugemessen hätte, da sie viel zu selten erwähnt wurden, noch tragende Rollen bekamen, passte für mich nicht so ganz, da ich diese Charaktere noch weniger verstehen konnte.

Zudem hatte ich manches Mal den Eindruck, dass teilweise etwas zu viel an Inhalt eingebracht werden sollte, der dann aber nur angerissen wurde, so dass es verdammt viele Informationen gab, zu denen man nur unbefriedigendes Wissen hatte, bei dem ich ehrlich hoffe, dass man das alles noch näher erläutert bekommt in den Folgebänden und am Ende diese doch nach diesem Band sehr vielen losen Enden geklärt bekommt. Denn neugierig hat mich das ganze auf jeden Fall irgendwie gemacht, da die Geschichte auf jeden Fall noch richtig Potential hat.

Noch auf jeden Fall schön aufgewertet, wurde das Buch auf jeden Fall durch die emotionalen Szenen, die vor allen Dingen durch ihre Art, wie sie beschrieben wurden sehr schön waren, abgesehen von meiner bisherigen Meinung zu den Charakteren. Auch wenn mir das ganze Buch bisher eh ein wenig zu sehr fixiert auf die beiden ist und ich hoffe, dass da noch ein wenig mehr kommt. Ebenso, wie mich trotz der klaren Verbindung der Handlung die Temperaturangaben bei den Kapiteln irgendwie verwirrt haben, da für mich keine klare Struktur zu erkennen war in Verbindung mit der Verwandlung.

Im Vergleich zu anderen Romanen mit einer ähnlichen Handlung bzw. aus dieser Richtung fand ich diesen Band bisher eher nur mittelmäßig, da das Buch zwar schön zu lesen war und auch nicht langweilig oder ähnliches, jedoch hat mir einfach irgendwie was gefehlt und ich bin gespannt, wie ich wohl die Nachfolger finden werde, da ich der Geschichte schon Potential zutraue und daher auf jeden Fall weiterlesen werde.  


Fazit

Dienstag, 23. Oktober 2012

Endlich...

...hab ich zu Hause wieder Internet!!!!

Ja, ich bin gerade von mir zu Hause aus im Internet =) Total genial wieder Internet zu Hause zu haben, wenn man doch über einen Monat bei sich zu Hause so gänzlich angeschnitten war :D

Nur mein Telefon mag mich noch nicht so richtig, aber das werde ich auch noch ergründen und zwar jetzt gleich dann!!! ^^ Also bist später eventuell nochmal!

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Montag, 22. Oktober 2012

Rezension ~ Heldenwinter

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Heldenwinter
Autor: Jonas Wolf
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch
Ersterscheinung: 1. Februar 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349226719X
ISBN-13: 978-3492267199
Genre: Science-Fiction & Fantasy


Über den Autor

Jonas Wolf, geboren 1976 in Hamburg, schrieb schon als Kind Geschichten und Märchen. Seine Liebe zur Fantasy entdeckte er mit J.R.R. Tolkiens Epos über die Vernichtung eines magischen Rings und Robert E. Howards Erzählungen um einen grimmigen Barbaren. Seine Roman »Heldenwinter« stehen in dieser ehrwürdigen Tradition und verbinden sie mit Einflüssen aus der modernen Fantasy.



Inhaltsangabe/Klappentext

Tolkien nannte die Halblinge »Hobbits«. Für all ihre Fans erzählt Jonas Wolfs »Heldenwinter« nun ein neues Abenteuer der Halblinge: Jede Legende hat ihre Helden. Jeder Schüler hat seinen Meister. Und jeder Meister hat ein dunkles Geheimnis … Seit Jahrhunderten leben die Halblinge geborgen auf der von Gebirgszügen umringten Hochebene. So auch der junge Schmiedegeselle Namakan, der als Findelkind aufgewachsen ist. Als wie aus dem Nichts eine Kriegerhorde erscheint, nahezu alle Halblinge ermordet und die Hochebene verwüstet, nimmt Namakan das Schicksal gemeinsam mit seinem Meister in die Hand. Aber der Meister verbirgt eine gefährliche Wahrheit vor Namakan. Und ihre Feinde, der grausame König Arvid und der Krieger in Weiß, sind übermächtig. Zum Wohl seines Volkes zieht Namakan in das größte Abenteuer, das die Halblinge je gekannt haben …


Rezension/Meinung

Bei diesem Debütwerk bin ich grundsätzlich positiv überrascht gewesen, denn die Welt, die für diesen Roman geschaffen wurde, ist grundlegend richtig gut durchdacht und auch die Geschöpfe haben mir gefallen und passten sehr schön in diese Welt.

Jedoch habe ich auch noch für mich selbst ein paar Mankos in der Erzahlung gefunden, durch welche die Geschichte leider in ihrer Gesamtheit nicht 100% überzeugen konnte. Insbesondere auch, da von meinem Gefühl her die Geschichte manche kleine Länge hatte und eigentlich locker hätte kürzer sein können, ohne etwas von ihrem Inhalt zu verlieren.

Dieses Empfinden liegt wohl darin begründet, dass der Aufbau der Geschichte so gestaltet ist, dass man immer zwischen den Geschehnissen der Jetztzeit und den Erzählungen eines Charakters über die Vergangenheit hin und her springt. Für mich war es dabei leider so, dass ich die Erzählungen teilweise ein wenig zu ausschweifend empfand. Zudem haben sie auch einfach extrem viel Raum eingenommen in dem Roman. Zu viel Raum für mein Empfinden, da sie die eigentliche Handlung viel zu sehr dominiert haben. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass in der Gegenwart so viel weniger passiert, als in der Vergangenheit und das auch noch mit Charakteren, die man eigentlich gar nicht kennt, so dass man irgendwann einfach einen zu geringen Bezug zu den aktuellen Ereignissen entwickelt und ich auch die Gegenwart als Hintergrund empfand.

Allgemein war es durch dieses Vorgehen so, dass mir nicht nur die Charaktere der Vergangenheitserzählungen, sondern ebenso die der Gegenwart recht fremd geblieben sind. Insbesondere bei Namakan war es so, dass er die meiste Zeit auf mich noch extrem wie ein Kind gewirkt hat, dann aber sich manchmal plötzlich wie ein Erwachsener benahm, und sehr erwachsene Handlungen begangen hat, was mich immer irgendwie irritiert hat, denn irgendwie blieb er vor meinem inneren Auge ein Kind und das passte dann teilweise einfach so gar nicht. Allein Namakans Meister war hingegen der Wirkung der anderen Charaktere auf mich durchaus ausgearbeitet und rund gewirkt und nicht ständig unterschiedliche, nicht zueinander passende Eindrücke bei mir ausgelöst.

Und auch, wenn mir die aktuelle Gegenwart der Geschichte nicht so zugesagt hat und ich es einfach schade fand, dass sie eher stiefmütterlich behandelt wurde, hab ich doch immer den Eindruck, dass gerade die aktuellen Ereignisse wichtiger sein sollten, fand ich die Erzählungen aus der Vergangenheit richtig gut, da sie einfach auch sehr spannend gestaltet waren. Und als reiner Hintergrund, wenn nicht so übermächtig, wären sie einfach nur genial gewesen, da sie einfach eine gewisse Tiefe in die Geschichte eingebracht hätten.

Aber auch, wenn ich das Gesamtbild einfach nicht ganz stimmig fand, haben mir machen kleinen Details das Lesen doch immer mal wieder versüßt und den Spaß an dem Roman dann doch ein wenig gehalten.

Insgesamt eine schon schöne Geschichte von ihrem Grundkonzept her, die aber leider noch ein paar kleine Gegebenheiten aufweist, die nicht meinem Geschmack entsprachen und mich daher einfach nicht so ganz überzeugen konnte.


Fazit

Samstag, 20. Oktober 2012

Neuzugänge Oktober # 6

Ich bin aktuell bei meinen Eltern und nutzte da mal das Internet, um euch auf den neusten Stand zu bringen. ^^

Weil aktuell kommen gerade echt mal wieder so einige Bücher hier an, diesmal zwar keine Wanderbücher, aber trotzdem welche, über die ich mich entweder irre freue oder auch welche, auf die ich schon verdammt neugierig bin.

Eine Reihe in die ich mich einfach verliebt habe ist die der Katharina-Klein-Krimis aus dem Sutton-Verlag. Die beiden ersten Teile hatten nämlich sowohl ein geniales Cover, als auch eine extrem spannende und vor allen Dingen auch lustige Handlung und jetzt ist gestern, glaube ich, endlich der dritte Band erschienen. Und das genialste, ich habe ihn vom Verlag für eine Leserunde auf lovelybooks.de erhalten und ich freue mich wie irre das Buch wieder lesen zu dürfen, weil Band 1 in der Leserunde schon so einen Spaß gemacht hat. 

Aber bevor ich euch hier vollständig vollquatsche, will ich euch das Buch mal zeigen!

Inhaltsangabe
Gerade zurück aus dem unfreiwilligen Abenteuerurlaub auf Mafia Island und noch vor Antritt des neuen Jobs als Leiterin einer Spezialeinheit für unaufgeklärte Verbrechen stürzt sich Katharina Klein, Frankfurts explosivste Kriminalpolizistin, in den drängendsten unerledigten Fall, den es für sie gibt: den Mord an ihrer eigenen Familie vor 16 Jahren.
Die Vergangenheit wirft unangenehme Fragen auf: nach der Rolle des Gerichtsmediziners Andreas Amendt, in den sich Katharina so gerne verlieben würde, und ihres Mentors Polanski, der den Fall damals untersucht hat. Und nach dem eigenen Vater, denn warum sollte jemand die Familie eines harmlosen Kunsthändlers so professionell auslöschen? Doch vor allem scheint die Vergangenheit höchst lebendig: Irgendjemand will Katharinas Ermittlungen mit allen Mitteln stoppen und geht dabei wortwörtlich über Leichen.
Helmut Barz arbeitet nach einem Studium der Theaterwissenschaften und -regie als freier Autor, Regisseur und Texter in der Werbung und Unternehmenskommunikation. Mit der toughen Deutschkoreanerin Katharina Klein hat er eine einzigartige Krimiheldin geschaffen, deren Abenteuer in »Westend Blues« und »African Boogie« Leser und Kritiker gleichermaßen zu Begeisterungsstürmen hingerissen haben.


 Und wie gesagt, ich freue mich wie Bolle und bin schon extrem gespannt, wie es da wohl weiter geht. Neben diesem Buch habe ich auch noch ein anderes Buch gewonnen, nämlich einen lustigen Krimi, auch für eine Leserunde, der auch vom Cover her schon seiner Stilrichtung alle Ehre macht!

Inhaltsangabe
Elfriede Ruhland bringt selbst die schlimmste Ablage auf Vordermann. Sie hat für alles eine Lösung – auch wenn sie dazu die schikanösen Chefs aus dem Weg räumen muss, die ihren Angestellten das Leben zur Hölle machen. Plötzlich verläuft eines ihrer »Projekte« anders als geplant, und Kommissarin Alex droht ihr auf die Schliche zu kommen. Aber die hat mit der herrischen Tante Lydia selbst eine echte Tyrannin am Hals, die sie nur zu gern loswerden würde …
 
 
Allein Klappentext und Cover sind schon Klasse und lassen mich auf einen tollen Roman hoffe und ich bin ehrlich gespannt, ob diese Hoffnung erfüllt wird, weil ehrlich, ich bin schon verdammt neugierig und vor allen Dingen gefällt es mir auch, dass gerade 2 feine Krimis jetzt bei mir angekommen sind, da ich so was aktuell auch richtig gern lese =)
 
Und da der Abend schon so fein dunkel geworden ist, werde ich es mir jetzt fein mit einem Buch bequem machen ^^ 
 
Bis die Tage,
Themis ^.^v

 

Freitag, 19. Oktober 2012

Neuzugänge Oktober #5

Juhu!

Es ist endlich Freitag und damit auch bald Wochenede!!!!! Irgendwie freu ich mich schon richtig darauf, auch wenn sich dann mein Internetzugang wieder ein wenig einschränken wird, aber chakka, ich hoffe drauf, dass sich dieser Zustand nur noch bis Dienstag Vormittag hält ^^

Immer noch internetlos, aber um ein Buch reicher bin ich seit gestern, denn es kam mal wieder ein Wanderbuch an =) Im Augenblick sind es echt wieder verdammt viele, was sich aber wohl bald ändern wird, da ich mir erstmal vorgenommen habe mich nicht mehr bei ganz so vielen anzumelden, um dann doch auch mal meinen SuB ein wenig einzuschrumpfen, denn so komme ich zwar immer noch dazu Bücher vom SuB zu lesen, aber doch schon eher wenige, dafür, dass noch welche dazu kommen, weil ich so sehr mit den Wanderbüchern beschäftigt bin :D.

Also mal gucken, wie sich das in den nächsten Wochen dann gestaltet mit den ganzen Wanderbuchneuzugängen, aber ich glaube, es dürften doch schon deutlich weniger Wanderbücher sein, die noch auf dem Weg zu mir sind und die anderen arbeite ich sehr erfolgreich ab ^^

Hier jetzt aber noch mein Wanderbuchneuzugang von gestern, der auch gleich in meine Tasche für unterwegs gewandert ist, weil er einen schönen Themenbruch zu dem Thriller, den ich vorher mithatte stellt =)

Inhaltsangabe
Vera Kroemer schreibt als prominente Ordnungsexpertin einen Bestseller nach dem anderen. Was niemand ahnt: In Wahrheit verbirgt sich hinter dem Multitaskinggenie Vera die planlose Veronika, die ohne ihre beste Freundin, Büropartnerin und stetige­ Lebensretterin Charlotte verloren wäre. Veronika führt ein nervenaufreibendes Doppelleben, denn wenn man der größte Tollpatsch aller Zeiten ist, gestaltet sich die Imagepflege als Miss Perfect ziemlich schwierig. Zum Glück gibt es Koffein und die Ratschläge ihrer Tante Amanda – so schafft es Veronika, halbwegs unversehrt durch ihren Alltag zu stolpern. Auch in Sachen Liebe geht es bei der Single-Frau Veronika drunter und drüber: Gleich drei aufregende Männer stehen zur Auswahl. Als ihr alles über den Kopf wächst, entlarvt sie sich in einer Live-Sendung versehentlich als Chaosqueen! Nun muss sie schleunigst Ordnung in ihr Leben bringen und sich überlegen, wer sie eigentlich sein will: Vera oder Veronika …
Bisher auf jeden Fall ein echt niedliches Buch mit einem ganz eigenen Stil und ich bin schon gespannt, was da noch so auf mich zukommen wird ^^ Auf jeden Fall werde ich da bestimmt heute noch ein wenig weiterlesen =) In der Zeit, in der ich nicht gerade bei Heiðar bin, von dem es bald auch noch mal wieder ein paar Neuigkeiten geben könnte ^^ Irgendwie hab ich mal wieder Lust euch was von ihm zu erzählen!
Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Rezension ~ Das letzte Sakrament

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Das letzte Sakrament
Autor: Thomas Kowa
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag)
Ersterscheinung: 22. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404166744
ISBN-13: 978-3404166749
Genre: Thriller


 

Über den Autor

Thomas Kowa, geboren im Jahr der ersten Mondlandung, aufgewachsen in Ludwigshafen am Rhein, inzwischen wohnhaft im Wunder von Bern. Er hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitet beim größten Blutdiagnostikhersteller Europas. Darüberhinaus ist er Musikproduzent, Weltreisender und Autor verschiedener Kurzgeschichten. 2007 gewann er den zweiten Preis beim Krimiwettbewerb der Süddeutschen Zeitung. Am 22.06.2012 erscheint sein Debütroman 'Das letzte Sakrament' bei Lübbe.



Inhaltsangabe/Klappentext

Basel. In einem Labor wird die Leiche eines Mitarbeiters gefunden. Der Tote hat zuletzt an Untersuchungen im Auftrag des Vatikans gearbeitet. Die Ergebnisse unterliegen strengster Geheimhaltung, doch scheint es, als sei man auf hoch brisante Erkenntnisse gestoßen, deren Veröffentlichung die katholische Kirche um jeden Preis verhindern möchte.
Rom. Auf dem Petersplatz zeigt ein Journalist das Video eines Jungen, das die Welt in Schockstarre versetzt: Das Kind sei ein Klon von Jesus Christus. Während der Kirche die größte Bewährungsprobe seit der Reformation bevorsteht, sucht alle Welt den Jungen. Doch einige würden ihn lieber tot als lebendig sehen -



Rezension/Meinung

Mit diesem Roman habe ich seit langem mal wieder einen Kirchenthriller gelesen und muss gestehen, dass es ehrlich auch mal wieder Spaß gemacht hat, auch wenn der Hype in diesem Bereich ja langsam abgeflaut ist und in diesem Fall auch keine großen Verschwörungstheorien mit von der Partie waren.

Richtig gut gelungen an dem Buch ist für mich allein schon das Cover, dass ich einfach nur klasse finde. Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen ist es hier nämlich so, dass das Cover extrem stimmig in Bezug auf die Geschichte ist und man manches schon durch das Cover vermuten kann, was ich einfach nur eine tolle Idee finde. Zumal das Cover dann nicht mehr einzig Schmuck bleibt.

Mit den Kommissaren musste ich zu Beginn aber erstmal warm werden, da mir vor allen Dingen Pandera von seiner Einstellung, seinem Verhalten und allem, sehr negativ vorkam, aber im Lauf der Geschichte ist er mir dann doch nicht richtig sympathisch geworden. Seine neue Kollegin hingegen mag ich auch jetzt nach Beenden des Romans immer noch nicht ganz so gern, da sie mir für eine Polizistin einfach manchmal ein wenig zu kindisch und auch unbesonnen reagiert. Charakterlich auch einfach stimmig, wenn auch vielleicht ein wenig klischeehaft, wurde auch der Reporter Simovic getroffen, der für mich einer der interessantern Charaktere war, da er es geschafft hat, mich ziemlich in die Irre zu führen, da ich ihm ein anderes Schicksal angedacht hätte.

Ansonsten war das Buch vor allen Dingen durch seine große Spannung geprägt, denn die Intrigen im Hintergrund und die Ungewissheit in einigen Punkten machen einen einfach extrem neugierig, so dass man richtig von der Geschichte mitgerissen wird und einfach wissen will, wie es bloß weitergeht. Dabei spielt sich die Religion gar nicht so sehr in den Vordergrund, wie ich es zunächst durch Cover und Titel erwartet hätte. Denn im Gegensatz zu einem Roman von Dan Brown oder ähnlichen Autoren, nimmt dieser Bereich zwar Raum ein, aber nicht in diesem Maße, was das Buch schon aus dem Gros der Kirchenthriller herausstechen lässt und zum anderen auch eine für mich sehr angenehme Mischung ergeben hat.

Schön war es auch, dass viele der Schauplätze außerhalb Roms, in einem aber mit der Schweiz schon sehr interessanten Staat lagen, da dieser Staat zum einen sehr mit der katholischen Kirsche verbunden ist, aber zum anderen auch vom politischen Standpunkt doch sehr neutral bleibt. Wodurch die Ermittlungen und auch die Taten für mich irgendwie spannender wurden.

Insgesamt ein Roman, den ich ehrlich mit viel Spaß gelesen habe, da er spannend war und auch sein Hintergrundidee genial war. Eindeutig ein Krimi, den ich sehr gern gelesen habe und bei dem ich hoffe, dass noch ein paar weitere Romane mit Pandera folgen, auch wenn diese dann auch gern einen Fall abseits der Kirche behandeln dürften.


Fazit

Neuzugänge Oktober #4

Juhu!!!!

Bevor ich zu dem eigentlichen Thema komme, hier noch ein paar Worte zu meinem Internet, denn das Schreiben mit dem Termin für den 16.10. kam wann bei mir an? Genau, am 17.10.  -.-

Naja, soviel dazu! Aber wenigstens gab es gestern noch drei sehr freundliche Buchpakete zu entdecken, bei denen eins ein Gewinn und zwei Wanderbücher waren. Zu dem Gewinn sei gesagt, wenn ich das Buch nicht gewonnen hätte, hätte ich es mir nie im Leben gekauft, da diese Büchlein, muss man ehrlich sagen extrem überteuert sind.

Inhaltsangabe
Lehrer haben vormittags recht und nachmittags frei, 12 Wochen Urlaub im Jahr und gehen mit 55 Jahren in Rente. Toller Job!! Wären da nicht die natürlichen Vorgesetzten der Lehrer: die Schüler. Han's Klaffl räumt mit allen Vorurteilen auf und plaudert aus 30 Jahren Schule.
 
 
An sich kann ich inhaltlich noch nichts über dieses Büchlein sagen, aber allein schon wegen seiner geringen Größe, die vom Format an ein Langenscheidt Deutsch-Englisch-Wörterbuch erinnert, wenn es nicht sogar noch kleiner ist, als die kleine Ausgabe von diesem, aber dazu natürlich auch extrem dünn ist, sind mir selbst, die 9,99 für ein solches Juxbuch einfach ein wenig zu viel des Guten.


So viel zu dem Gewinn, denn ich muss gestehen, über das Eintreffen der Wanderbücher habe ich mich doch glatt noch ein wenig mehr gefreut =)

Inhaltsangabe
Wenn Liebe zu Magie wird Am Vorabend ihres siebzehnten Geburtstags findet sich Meghan als Wanderin zwischen den Welten wieder: Sie und Ash, der Winterprinz, wurden wegen ihrer verbotenen Liebe aus Nimmernie verbannt. Nun sind sie auf der Flucht. Denn die Eisernen Feen, denen Meghan im letzten großen Kampf empfindlichen Schaden zufügte, sinnen auf Rache und machen auch vor der Welt der Sterblichen nicht halt. Für Meghan gibt es keinen sicheren Ort mehr. Doch diesmal ist sie nicht allein: Ash weicht nicht von ihrer Seite, seine Liebe zu ihr ist ihm längst wichtiger als das Wohlwollen seiner Mutter Mab. Als sich die Eisernen Feen zu einem neuen Angriff rüsten, kehren Meghan und Ash nach Nimmernie zurück, um zu kämpfen. Denn es steht alles auf dem Spiel: die Zukunft Nimmernies und ihre eigene ...
 
 
Ich hab mich echt schon richtig gefreut, als ich wusste, dass bei den Wanderbüchern, kurz nachdem ich den zweiten Band durch hatte, der dritte schon an mich verschickt wurde, da mir die beiden ersten echt gut gefallen haben. Und zudem muss man ja echt sagen, vom Titel her passt das Buch doch aktuell einfach genial in die Jahreszeit ^^ (auch wenn es die nächsten Tage etwas wärmer werden soll :D)
 Auf jeden Fall wird das eindeutig eins der nächsten Bücher, die ich durchlese, einfach weil ich schon so verdammt neugierig bin ^^


Das dritte Päckchen hatte dann noch mehr oder weniger eine kleine Überraschung zu bieten, da neben dem eigentlichen Wanderbuch noch eine kleine Zugabe mitwandert. D.h. es blickten mir gleich zwei Bücher aus dem Päckchen entgegen ^^
 

Inhaltsangabe
Eine Frau wird in einem Teich ertränkt, ein Pfarrer qualvoll vergiftet, ein LKW-Fahrer unter seinem Truck zermalmt. Detective Carson Ryder jagt einen Serienmörder, dessen bizarre Mordlust keine Grenzen kennt. Er sieht nur einen Ausweg und bittet heimlich seinen psychopathischen Bruder Jeremy, ein Profil des Mörders zu erstellen. Doch als dieser ihm den entscheidenden Tipp gibt, ist es scheinbar zu spät –Carson wird selbst zum Gejagten.
 
 
 Inhaltsangabe
Beeindruckend, wie gut das Spiel gemacht ist! Es sieht fast so als, als wäre der Junge echt, der durch das Labyrinth irrt … Cierra hat zwar keine Ahnung, wer ihr das Computerspiel in den Spind gelegt hat, aber es ist sehr spannend. Wie gebannt beobachtet sie ihre beste Freundin, die den Blick gar nicht vom Bildschirm lösen kann. Als sie jedoch am nächsten Tag erfährt, dass ein blonder Junge erschossen wurde, ist Cierra schockiert. Kann es sein, dass das Spiel in Wahrheit …? Welche Macht herrscht über das Todeslabyrinth – in dem bereits der Nächste um sein Leben rennt?
 
 
Bei dem oberen der beiden handelt es sich um das Wanderbuch und bei dem unteren um die kleine Zugabe. Lesen werde ich einfach mal beide und mich von dem unteren überraschen lassen und ich bin mal gespannt, ob die Überraschung am Ende positiv oder negativ sein wird. Vom Aussehen erinnert der untere auf jeden Fall ein klein wenig an diese Groschenromane ^^

Beim Wanderbuch selbst bin ich auch schon gespannt, weil die Leserin vor mir es nicht ganz so spannend fand, aber ich hoffe mal, dass das nicht ganz so stark ausgeprägt ist, weil ich aktuell eigentlich ganz gern lieber einen etwas spannenderen Thriller/Krimi lese =)

Das wären dann also meine Neuerscheinungen, die ich gestern fröhlich aus ihren Paketen befreien konnte ^^ und jetzt mach ich mich noch an eine feine Rezension für euch!

Liebe Grüße,
Themis ^.^v
 

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Meine kleine Internet-Odysse

Huhu!!!

Ich muss das hier jetzt einfach mal los werden, auch wenn es nur wenig mit Büchern zu tun hat, sondern mit dem schönen Thema: »Mein Internet zu Hause«. 

Ob mans glauben will oder nicht, ich habe mal wieder etwas von den Telefonleuten gehört, aber das leider eher auf die unerfreuliche Weise. 

Ruft mich doch glatt meine Mutter gestern auf der Arbeit an und erzählt mir, dass gestern ein Telefontechniker bei denen vor der Haustür stand und da die Telefonanlage umstellen wollte auf den neuen Anschluss. Meine Mutter natürlich vollkommen verwirrt, weil an dem Anschluss bei denen sollte ja gar nichts gemacht werden. Nach kurzem Überlegen und der Erkenntnis, dass der Techniker auf seinem Wisch nur den Ort und meinen Nachnamen stehen hatte, aber keine genaue Adresse, sind sie auf die Idee gekommen, dass der wohl eigentlich zu mir sollte.

Da meine Mutter einen Schlüssel zu meiner Wohnung hat für den Notfall, sind sie da dann zusammen hin. Und dann begann auch schon die Suche, denn wo in dem Haus, befindet sich wohl der Kasten, wo er was für das Telefon umstellen musste? Eigentlich sind diese Teile immer im Keller oder irgendwo außen am Haus, nur leider konnten die beiden nichts finden. 

Sie haben dann sogar noch eine meiner Nachbarinnen geweckt, in der Hoffnung, dass die vielleicht etwas weiß, aber Pustekuchen, auch die war ratlos. Die Handynummer von meinem Vermieter hatte von den dreien auch keiner, so dass sie es am Ende aufgeben mussten. Folglich, muss der Techniker irgendwann anders nochmal wiederkommen.

Nachdem meine Mutter mir das erzählt hat, habe ich dann von der Arbeit aus gleich mal bei diesen Telefonmenschen angerufen und das war auch sehr spaßig. Die haben mir dann erstmal erzählt, dass der Termin sehr plötzlich kam und dass sie daher am Montag, für Dienstag, mit der Post das Schreiben, dass ich einen Termin habe, rausgeschickt haben -.- Sehr genial! Ich kann jetzt schon verraten, dass das Schreiben nicht mal gestern angekommen ist, so dass ich wahrscheinlich nachher einen Brief in der Post habe mit dem Termin für gestern -.-

Ich war durch das ganze natürlich echt erfreut, weil jetzt muss ich bis zum nächsten Termin warten, der erst nächste Woche Dienstag ist *grummel* , in der Hoffnung, dass dann wenigstens jemand kommt, man weiß ja nie und dann auch noch irgendwann zwischen 8:00 und 12:00. Eine kasse Zeit, weil ich da ja eigentlich Arbeiten würde, also muss ich da jetzt auch noch frei machen :o( Und das vermutlich für am Ende eine Aktion von so ca. 2-3 Minuten, weil ich nicht wirklich glaube, dass das länger dauert -.-

Naja, wenigstens habe ich gestern dann noch die ganzen anderen technischen Geräte bekommen, die ich so brauchen werde, um das alles dann lauffähig zu bekommen. Leider hätten die mir auch nichts genutzt, wenn der Techniker gefunden hätte, was er gesucht hat, weil die ganzen Papierunterlagen, die ich noch brauche, auch immer noch nicht da sind :o(

Jetzt hoffe ich ehrlich einfach, dass das alles dann nächsten Dienstag klappt, weil ich echt keine Lust mehr habe :o( 
Und Telefondienstleister sind echt seltsame Firmen!

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Dienstag, 16. Oktober 2012

Rezension - Feennacht

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Feennacht
Autor: Nina Hansemann
Broschiert: 208 Seiten
Verlag: Sieben-Verlag
Ersterscheinung: Mai 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864430577
ISBN-13: 978-3864430572
Genre: Fantasy


 

Über den Autor

Nina Hansemann wurde 1983 in Alfeld an der Leine geboren. Ihre Ausbildung zur Assistentin für Hotelmanagement schloss sie erfolgreich ab. Anschließend verbrachte sie einige Zeit in Schottland und arbeitete in Edinburgh. Nebenbei veröffentlichte sie Beiträge in verschiedenen Printmedien. Seit 2010 lebt sie in Puchheim. 



Inhaltsangabe/Klappentext

Schlafen, trainieren, Kreaturen töten – Leilas Leben ist perfekt.

Bis zu dem Tag, an dem sich die Fee Vanora aus ihrem Kristallkäfig und somit aus dem ihr auferlegten Bann befreit. Auf Rache sinnend, wird Vanora zu einer Bedrohung für die Welt der Menschen. Der Einzige, der Leila im Kampf gegen Venora helfen kann, ist ausgerechnet ebenfalls vom Volk der Feen. Der unwiderstehliche Luthias. Ihm hat Leila ihre seltenen Niederlagen zu verdanken. Luthias lässt keine Gelegenheit aus, Frauen zu erobern, und lebt auch sonst die hinterlistige Art seines Volkes mit Genuss aus. Obwohl sich Leila nicht in die Schlange seiner Verehrerinnen einreihen will, und ihm keinesfalls zu trauen ist, fällt es ihr zunehmend schwerer, sich seinem Charme zu entziehen. Nicht ahnend, dass Luthias in der Tat seine eigenen Pläne verfolgt, lässt sie immer mehr Nähe zu ..



Rezension/Meinung

Bei diesem Roman war ich ehrlich überrascht. Vor allen Dingen zunächst von dem Format, das der Verlag hier nutzt. Hingegen den meisten anderen Romanen, die ich kenne und die eine normierte Seite nutzen, befinden sich in diesem Roman deutlich mehr Zeilen pro Seite, was beim Lesen zunächst echt ungewohnt war, kam ich mir doch sehr langsam vor und wunderte mich immer, wie wenig ich an Seiten erst geschafft hatte.

Geschadet hat das dem Roman an sich nicht, auch wenn ich mir ähnlich langsam vorkam, wie bei einem langweiligen Roman, obwohl dieser das ganz eindeutig nicht war, denn die Geschichte hat mir doch überraschend gut gefallen.

Insgesamt stand die Handlung des Romans für mich beim Lesen ein wenig hinten an, da ich einfach den Eindruck bekommen hatte, dass auch der Autorin die Handlung nicht wirklich wichtig war, sondern vor allen Dingen die Beziehung zwischen Luthias und Leila. Allein schon dadurch, dass die eigentliche Handlung oft sehr wenig Raum einnahm und manches Mal auch vielleicht etwas zu schnell verlaufen ist. An manchen Stellen hätte ich mir dahingehend auch ein wenig mehr gewünscht, da mir die Handlung doch ab und an sehr vernachlässigt vorkam und ein bisschen mehr Tiefe in diesem Bereich auch schön gewesen wäre.

Richtig gut gelungen und eindeutig auch mit mehr Aufmerksamkeit seitens der Autorin bedacht, waren aber auf jeden Fall die Szenen zwischen Leila und Luthias, in denen man die aufgeladene Atmosphäre, das Knistern und sie Spannung zwischen ihnen einfach extrem gespürt hat. Und das für mich auch einfach tolle an der Sache war auch, das man viele Szenen aus der Sicht von beiden Charakteren erleben durfte und damit den jeweiligen Gefühlen beider Parteien nahe kommt. Und gerade durch dieses erleben der Gefühlswelten der beiden, muss ich ehrlich gestehen, ist mir Luthias immer sympathischer geworden und er ist auch ganz eindeutig ein sehr anziehender Charakter. Insgesamt waren dadurch auch einfach die Persönlichkeiten der beiden herausgearbeitet und auch die der anderen, so dass man die Charakter immer mehr zu lieben oder auch zu verabscheuen begann.

Was mir auch richtig gut gefallen hat, waren die intimeren Szenen, die ehrlich richtig schön beschrieben wurden und sich richtig schön stimmig in die gesamte Geschichte eingefügt haben und nicht so herausgerissen wirkten.

Einzig noch sehr seltsam, war das aufgreifen mancher Themen, die angeschnitten wurden, zu denen aber im späteren Verlauf der Geschichte keinerlei Informationen mehr kamen, wo ich mich doch etwas gewundert habe, was der Anschnitt dieses Themas überhaupt sollte. Irgendwie fühlte ich mich dadurch nämlich doch ein wenig in die Irre geführt.

Trotz den kleinen Mankos war das Buch allein wegen des interessanten Feenkonzepts und der tollen Atmosphäre zwischen Leila und Luthias, sowie auch wegen Luthias an sich, ein großer Lesespaß.


Fazit

Montag, 15. Oktober 2012

Rezension ~ Weiblich, jung, flexibel

Allgemeine Infromationen zum Roman

Titel: Weiblich, jung, flexibel: Von den wichtigen Momenten im Leben und wie man sie am besten verpasst
Autor: Felicitas Pommerening
Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
Verlag: Verlag Herder
Ersterscheinung: 12. Januar 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451305321
ISBN-13: 978-3451305320
Genre:  Gegenwartsliteratur, Sach- & Fachbuch


Über den Autor

Felicitas Pommerening ist 1982 geboren und im Ausland aufgeweachsen. Nach dem Studium der Filmwissenschaft, Publizistik und Psychologie hat sie fast jährlich den Job und den Wohnort gewechselt, bis sie keine Lust mehr dazu hatte... In Mainz hat sie schließlich Wurzeln geschlagen, ist heute promoviert, Mutter von zwei Kindern und Autorin.

Hompage des Autors


Inhaltsangabe/Klappentext

Felicitas Pommerening erzählt, was junge Frauen heute bewegt: Wie viel beruflichen Ehrgeiz haben wir? Wollen wir Kinder? Funktioniert die Liebe im Alltag? Und wie sind wir eigentlich in das Leben geraten, das wir gerade führen? Sie schreibt darüber nicht abstrakt und trocken, sondern erzählt die Geschichte zweier Freundinnnen, typische Vertreterinnen dieser Generation junger Frauen, auf der Suche nach sich selbst und den wichtigen Momenten im Leben.


Rezension/Meinung

In manchen Fällen ist es schon vorgekommen, dass mich vor allen Dingen das Cover in eine vollkommen falsche Richtung gedanklich getrieben hat, als es eigentlich in dem Buch gehen wird. Auch bei diesem Roman war das der Fall, denn das Cover scheint mir irgendwie sagen zu wollen, dass es sich hier um ein Sachbuch handelt. Damit liegt man aber eindeutig ziemlich daneben, denn im Grunde handelt es sich bei dem Buch doch eher um einen Roman. Wer also hier nach dem Cover geht, wird nicht unbedingt das Vorfinden, was man zunächst erwarten würde. Zumindest ging es mir da so.

Jedoch sollte einen das nicht vom Kauf abhalten, denn der Roman schafft es auf eine richtig schön gemachte Art und Weise, da in einer Geschichte verpackt, die vielen kleinen und großen Schwierigkeiten und Probleme, denen sich junge Frauen in ihrem Leben, vor allen Dingen auch was ihre Arbeitsperspektiven angehen, gegenüber sehen und auf welche Weise man damit versuchen kann, umzugehen. Von daher wird ein Thema, dass sich wunderbar für ein Sachbuch eignen könnte, auf eine andere, von mir selbst sogar glatt als verständlichere und bessere Art, verarbeitet.

Gerade für mich, da ich selbst noch ungefähr in dem Alter der Protagonistinnen bin, hatte der Roman in vielen Szenen einen gewissen Wiedererkennungswert von Dingen, die man bei sich oder auch Bekannten und Freunden schon erlebt hat. Vor allem auch die Unsicherheit im Job. Die Frage, was man bloß machen soll, kommt mir einfach extrem bekannt vor, denn es gibt einfach viel zu viele Möglichkeiten beim Studium oder auch der Jobwahl. Und bei diesen hat man mindestens bei der Hälfte der Bezeichnungen keine Ahnung, was man in diesem Studium oder Beruf überhaupt macht. Klar irgendwie, dass da die Entscheidung schwer fällt. Ebenso, wie die Arbeitgeber es einem beim Einstieg oft nicht leicht machen, erhält man doch meist nur befristete Verträge, oftmals zu schlechten Konditionen und gleichzeitig wird aber von einem alles was auch nur irgend möglich und unmöglich ist erwartet.

Genau dieses Dilemma ist in dem Buch so extrem treffend dargestellt und auch, wie die die beiden Protagonistinnen versuchen mit diesem Problem umzugehen und welche Probleme sich daraus dann wieder ergeben können, ist einfach richtig gut herausgearbeitet und wirkt auch doch ziemlich real, denn vorstellen, dass es so läuft, kann ich mir schon.

Ich finde es insgesamt einfach genial, wie gut diese Generation getroffen wurde und wie man durch das Buch dazu angeregt wird über sich, seine eigene Situation und vor allem aber auch die Gesamtsituation nachzudenken. Zudem gefällt mir der Gedanke, dass man bei allem sich selbst treu bleiben sollte und vor allen Dingen nicht immer nach den Erwartungen der Gemeinschaft lebt.

Ein ehrlich gelungenes kleines Buch, dass mir gerade wegen seiner Realitätsnähe gefallen hat und das beim Lesen nicht nur wegen des Wiedererkennungswertes Spaß macht, sondern weil auch die beiden Charaktere mir durchaus sympathisch waren.


Fazit

Rezension ~ Feuer & Glas - Der Pakt


Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Feuer und Glas - Der Pakt
Autor: Brigitte Riebe
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Ersterscheinung: 21. Mai 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453267389
ISBN-13: 978-3453267381
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre  
Genre: Kinder- & Jugendbuch 
Reihe: Feuer & Glas
Band: 1




Über den Autor




Inhaltsangabe

So magisch, romantisch und spannend wie in „Feuer und Glas” war die deutsche Erfolgsautorin Brigitte Riebe noch nie Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus - und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen - außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit ...



Rezension/Meinung

Venedig, eine Stadt, die irgendwie immer wieder gern in aktuellen phantastischen Büchern als Schauplatz der Handlung gewählt wird, ist in diesem Buch auf jeden Fall richtig klasse dargestellt, da man sich direkt in das noch recht mittelalterliche Venedig zurückversetzt fühlt. Nicht nur, dass man die Atmosphäre dieser Kanalstadt spüren kann, ihre positiven und auch negativen Seiten, sondern vor allen Dingen auch einfach die Besonderheit, die von ihr für viele Menschen ausgeht, spürt man direkt.

Abgesehen von dem Schauplatz Venedig, klang die Geschichte für mich auch sofort sehr interessant und ich war auch ehrlich gespannt, was mich erwarten würde und im ersten Augenblick wurde ich auch nicht wirklich enttäuscht. Milla wirkte sofort sehr sympathisch auf mich, auch wenn ich sie trotzdem extrem naiv fand, was aber vielleicht auch bei Mädchen dieser Zeit öfters normal war. Im Lauf der Geschichte hat sich meine Meinung dann aber doch noch ein ganzes Stück gewandelt. Millas Verhalten wurde nämlich einfach immer seltsamer und ich glaube, dass ich in keinem Buch auch nur irgendeinen Charakter so oft aus unangenehmen, peinlichen, schwierigen oder anderen Situationen weglaufen sehen, wie Milla. Das fand ich einfach extrem überzogen und ein wenig affig und hat mir Milla immer weniger glaubwürdig gemacht. Und nicht nur Millas Verhalten, auch das ihrer Familie, sowie aller Männer in diesem Roman war oftmals doch sehr eigenartig. Irgendwie hatte sie für mich nämlich nichts besondere und trotzdem sind alle Männer hinter ihr her und vor allen Dingen, auch wie die Familie miteinander umgeht, war für mich wenig überzeugend, hatte man das Gefühl, da redet eigentlich niemand mit dem anderen mal über etwas Wichtiges, sondern nur über Belanglosigkeiten.

Davon abgesehen, war die Geschichte aber eindeutig sehr schön gestaltet und die Atmosphäre Venedigs passte einfach perfekt zu den ganzen Intrigen und Machenschaften, die innerhalb der Handlung von unterschiedlichsten Seiten gesponnen werden. Und auch, wenn es für mich als Leser sehr leicht zu erkennen war, wer denn jetzt zu den »Bösen« gehörte, auch wenn Milla dafür doch eindeutig extrem lang gebraucht hat und ehrlich den Wald oft vor lauter Bäumen nicht zu sehen schien. Für mich ein wenig verwunderlich, aber vielleicht merkt man diesem Roman den Jugendbuchcharakter einfach stärker an.

Da das Buch den Eindruck auf mich erweckt hat, dass es noch weitere Bände geben wird, hoffe ich, dass die Idee mit den Feuer- und Wasserleuten noch ein wenig ausgebaut wird, da ich die Idee dahinter richtig gut fand, aber mir alles ein klein wenig zu wenig erläutert wurde und zu sehr nebenher lief, als das es für mich so wirklich gut gepasst hätte und mir alles in diesem Zusammenhang klar geworden wäre. Von daher hoffe ich einfach, dass es da noch ein wenig mehr Detail zu geben wird, die dann auch vielleicht verständlicher sind und das ganze klarer machen.

Neben Millas Verhalten hat mich noch am meisten das Ende gestört, da nach dem langen Vorlauf, eigentlich der Showdown in zwei drei Seiten abgehandelt war und das fand ich ehrlich gesagt, einfach nur schlecht. Es ging dann alles zu schnell und das war einfach so schade, da man aus dem Ansatz der Geschichte so viel hätte machen können.

An sich aber ein schönes Buch zum Träumen, auch wenn Milla und das Ende doch ein wenig sehr seltsam sind.


Fazit

Neuzugäng Oktober #3

Morgen alle zusammen!!

So, ich habe immer noch kein Internet zu Hause, ja ich weiß, ich wiederhole mich, aber irgendwie dauert das Ganze jetzt schon so verdammt lange :o(

Aber wenigstens bekomme ich genug Bücher aktuell, so dass ich wenigstens eine gute Ausgleichsbeschäftigung habe, auch wenn die Berichte über die Bücher nicht ganz so schnell online kommen können ^^. Und ich bin momentan auch richtig gut im Abbauen meiner Wanderbücher, auch wenn die echt in einer ziemlich flotten Geschwindigkeit auch wieder aufgestockt werden. Ich wollte da jetzt zwar wieder etwas kürzer treten, weil mein SuB sonst zu langsam schrumpft, habe mich also bei keinem mehr neu angemeldet, hatte aber doch noch erstaunlich viele Anmeldungen bei denen die Bücher bisher noch nicht bei mir waren.

Aber auch jetzt, obwohl ich Samstag schon vier Wanderbücher weitschicken konnte, sind am Wochenende insgesamt wieder zwei neue bei mir eingetrudelt, nämlich:

Inhaltsangabe
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem – in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben! Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Sie beide wissen, dass es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Sind seine Gefühle ihr gegenüber vielleicht doch nicht nur gespielt, um das Publikum vor den Bildschirmen für sich einzunehmen? Katniss weiß nicht mehr, was sie glauben darf – und vor allem nicht, was sie selbst empfindet….
 
 
Ein Buch, dass wohl so gut wieder jeder schon kennt, ich bisher noch nicht und irgendwie hatte ich den Hype um die Reihe auch erst wirklich mitbekommen, als dann der 3. Band erschienen ist. Irgendwie war ich schon echt gespannt, ob es denn wenigstens bei der Reihe hier so sein wird, dass sie halten kann, was man so von der Grundstimmung der Leser den Romanen gegenüber hört und ich habe dann auch gleich als das Buch da war mit lesen angefangen. Naja und durch bin ich auch schon, aber dazu dann später in der Rezi mehr, ich kann nur schon sagen, ich war positiv überrascht.
 
Inhaltsangabe
Er muss sie töten. Alle. Zusehen, wie ihre Augen brechen. Sie zerstören… Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Doch davon ahnt sie nichts. Lena weiß, wie Mörder ticken, was Obsession ist: Denn sie hat ihre eigenen Abgründe. Und dennoch sitzt sie bald in der Falle.
 
 
Das Buch hier ist irgendwie ziemlich genau zum richtigen Zeitpunkt zu mir auf dem Weg gewesen, da ich für die "The Bookworms"-Challenge ja noch Bücher brauche, die entweder ein O enthalten, oder mit O anfangen und das Buch hier da ja richtig gut passt :o). Ein wenig reingelesen habe ich hier auch schon, weil ich so neugierig war, da ich ja schon einen anderen Roman der Autorin kannte. Aber durch bin ich hier noch lange nicht :D
 
 
 
Naja, neben den Wanderbüchern hat mich dann noch ein anderes kleines Büchlein erreicht, dass ich von »Blogg dein Buch« erhalten habe. Nämlich dieses hier, so dass sich echt von den Genre her an diesem Wochenende ein lustiger bunter Mix ergeben hat :D
 
Inhaltsangabe 
Kieran MacKinnon saß zwanzig Jahre im Gefängnis wegen Mordes an seiner Freundin. Völlig betrunken soll er sie eines Nachts am Strand erstochen haben, die Beweise sprechen dafür, er kann sich an nichts erinnern. Jetzt kehrt er zurück in seine Heimat auf die Insel Skye und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch bald darauf wird wieder eine Frauenleiche gefunden. Und wie damals liegt eine Whiskyflasche mit Kierans Fingerabdrücken neben ihr ...
  

Ein feiner Krimi, auf den ich schon gespannt bin, denn ich liebe ja Schottland als Schauplatz und der letzte Krimi, den ich von Mara Laue gelesen habe, war eigentlich auch ziemlich gut. Von daher erwarte ich doch schon irgendwie schon recht viel von dem Buch =)

 
So und jetzt drücke ich mir erstmal weiter die Daumen, dass mein Internetkrams bald endlich mal da ist und tippe vielleicht noch eine Rezi ;o)

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Neuzugänge Oktober #2

Da bin ich mal wieder!

Zu Hause leider immer noch internetlos :o(, so dass ich denen langsam gern mal in den Hintern treten würde, damit sie vielleicht ein bisschen schneller die Sachen schicken, weil so schwer kann das doch gar nicht sein.

Naja, auf jeden Fall hoffe ich irgendwie jeden Tag, dass wenn ich nach Hause komme da ein Päckchen von den Telefon/Internet-Menschen gekommen ist, in dem endlich meine Hardware etc. sind, damit ich das bei mir fertig machen kann. Ist nämlich echt irgendwie ein wenig ungewohnt, dass man nicht mal schnell nach was gucken könnte, wenn man wollte oder am Wochenende auch nicht auf den Blog kommt, jetzt wo ich mich schon so dran gewöhnt habe, so gut wie täglich was zu schreiben :D

Statt eines Pakets von denen habe ich dann gestern zwei Buchpakete vorgefunden, was ja auch mal nicht so schlecht war, auch wenn ich im ersten Augenblick echt vor denen gestanden habe und vollkommen platt war, weil beide Pakete irgendwie einfach gigantisch groß und dick aussahen. Und irgendwie war mir gar nicht so bewusst, dass die beiden Bücher so extrem dick sein würden :D 

Auf jeden Fall habe ich dann erstmal ganz neugierig die beiden Pakete ausgepackt, um zu gucken was wohl drin ist, weil von Außen war da nichts zu erkennen und zu vermuten. Und das Erste, was mir in die Hand fiel, war folgendes:

Inhaltsangabe
Auftragsmörderin mit Herz Die 17-jährige Ismae flüchtet vor einer Zwangsheirat und findet Zuflucht im Kloster von St. Mortain, wo die Schwestern noch den alten Gottheiten dienen. Doch um selbst ein neues Leben beginnen zu können, muss sie das Leben anderer zerstören: Der Gott des Todes hat ein Schicksal als Auftragsmörderin für sie vorgesehen … Ismaes erster Auftrag führt sie an den Hof der bretonischen Herzogin, wo sie mit einem unlösbaren Gewissenskonflikt konfrontiert wird: Wie kann sie den Auftrag des Todes ausführen, wenn das Opfer ihr Herz gestohlen hat?


Irgendwie hätte ich nie gedacht, dass das Buch mit seinen 544 Seiten so dick aussehen würde, aber es verbarg sich doch glatt wirklich in einer dieser Megaverpackungen und hat die auch ehrlich gut ausgefüllt!!!
Aber ich muss schon sagen, wenn man das Buch so in der Hand hält, sieht es auch richtig chic aus und ich freu mich schon verdammt auf die Leserunde :o)

Und aus dem nächsten Päckchen kam dann folgendes heraus:

 Inhaltsangabe
Endlich ein neues Buch von Félix J. Palma, dem Autor vom Bestseller "Die Landkarte der Zeit". Bei "Die Landkarte des Himmels" handelt es sich um die aufregende Fortsetzung.

Und darum geht es in Band 2 der Reihe:
Fremde Welten, gefährliche Abenteuer und eine große Liebe.
New York 1829: Der Forscher Jeremiah Reynolds bricht mit einem Expeditionsteam zum Südpol auf. Das Ziel ist die Entdeckung des Eingangs zum Mittelpunkt der Erde. Doch im Ewigen Eis macht die Mannschaft eine andere spektakuläre Entdeckung: ein Raumschiff. Kurz darauf werden die Expeditionsmitglieder von einem geheimnisvollen Wesen attackiert. Sie kämpfen, doch schon bald wächst die Gewissheit, dass der grausame und perfide Angreifer nicht von dieser Welt ist.
Einige Jahrzehnte später findet der Schriftsteller H.G. Wells – bekannt bereits aus "Die Landkarte der Zeit" – in einem geheimen Saal des Londoner Naturkundemuseums den toten Außerirdischen, der durch einen Unfall wieder zum Leben erwacht. Die Invasion der Extraterrestren kann beginnen. Oder ist alles nur ein Spiel?



Nachdem ich ja vor Kurzem den Vorgänger beendet habe, der mich, gebe ich ja auch zu, nicht ganz zufriedenstellen konnte, was aber auch daran lag, dass ich etwas anderes erwartet hätte, bin ich hier auch ganz besonders gespannt. Zumal ich diesemal wohl auch eher darauf vorbereitet bin, was kommen könnte, was mir das Buch eventuell gepaart mit dem leicht anderen Thema interessant macht, auch wenn hier ein Wells Roman behandelt wird, den ich im Gegensatz zur Zeitmaschine, nicht kenne.
  
Aber ich wette, dass das Buch richtig genial auch für eine Leserunde geeignet sein wird, weil das schon beim Vorgänger der Fall gewesen wäre :o)

So, und jetzt drücke ich mir mal weiter die Daumen, dass ich wenn ich nach Hause komme nachher da ein Päckchen von den Telefonleuten finde ^^

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Rezension ~ Galgenmann

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Galgenmann
Autor: Aline Kiner
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
Ersterscheinung: 10. August 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548610889
ISBN-13: 978-3548610887
Originaltitel: Le Jeu du Pendu
Genre: Krimi


Über den Autor

Aline Kiner ist als Tochter eines Minenarbeiters in einer Kleinstadt in Lothringen aufgewachsen. Sie hat Literaturwissenschaft studiert und arbeitet heute als Journalistin. Galgenmann ist der erste Fall des Kommissars Simon Dreemer.


Inhaltsangabe/Klappentext

Rätselhafte Symbole auf dem Friedhof von Varange, eine mysteriöse Statue und eine jungeFrau, brutal ermordet und in einer Felsspalte verborgen. Ein schwerer erster Fall für Kommissar Simon Dreemer, der soeben aus Paris in die Provinz strafversetzt worden ist. Die Ermittlungen führen ihn in einen Sumpf aus Verrat, Gewalt und Eifersucht. Denn die Bewohner des lothringischen Dorfes hüten ein dunkles Geheimnis, das weit in der Vergangenheit liegt und bis heute Opfer fordert.



Rezension/Meinung

Von dem Buch hatte ich mir nach den ersten Seiten ganz eindeutig mehr erwartet, da der Anfang noch angenehm spannen und auch ein wenig mysteriös war, genau wie der Klappentext es versprach. Jedoch nahmen Spannung, als auch Mysteriöses sehr schnell ab, so dass der Roman nach nur wenigen Seiten eigentlich nur noch so vor sich hinplätscherte. Meine Erwartungen zeigten sich dadurch natürlich sehr schnell als hinfällig.

Spannung kam nämlich den gesamten Roman eigentlich nicht mehr wirklich vor, da er trotz seines eigentlichen Krimicharakters oft in historischen Ausschweifungen aufging, die zwar nicht uninteressant waren, aber auch nicht wirklich Spannung aufkommen lassen wollten. Unter anderem blockierten für mein Empfinden auch sehr die Kommissare die Spannung, da sie eine für mich oftmals sehr seltsame Art zu ermitteln hatten, zwischen ihnen scheinbar kaum Kommunikation stattfand und ich die ganze Zeit das Gefühl hatte eigentlich zwei Kommissaren zu folgen, die miteinander nichts zu tun haben. Persönliches kam bei beiden Protagonisten, trotz mancher Erläuterungen nicht wirklich auf, da sie sehr fremd, unnahbar und auch vollkommen gefühlskalt auf mich wirkten. Eine Charaktertiefe, die einem als Leser hilft, die Persönlichkeiten näher zu verstehen, konnte ich nämlich gar nicht feststellen. Insgesamt konnte ich einfach nicht nachvollziehen, was sie wann warum taten und das hat dem Ganzen, neben der Wirkung der Kommissare, dass sie alle am liebsten gar nichts tun würden, da sie so lustlos wirkten, extrem die Spannung genommen.

Allgemein hatten die Ermittlungen etwas sehr dumpfes an sich, als wäre über allem eine dicke Staubschicht, die erstmal durchdrungen werden müsste, um wirklich an die Charaktere, ihr Verhalten und vor allen Dingen auch ihre Motivation zu gelangen und das nicht nur bei den Protagonisten und Ermittlern, sondern eigentlich bei allen. Diesen Elan der Ermittler, der auch mich als Leser gefangen nimmt und zum Rätseln bringt, hat mir einfach extrem gefehlt und dadurch konnte eigentlich nichts die fehlende Spannung bzw. fehlende interessante Gegebenheiten wettmachen.

Vom Stil her war der Roman daher ganz eindeutig nicht meins, denn mir fehlte einfach zu viel, was für mich einen guten Krimi ausmacht, denn weder war er spannend, noch wollte ich miträtseln, noch hatte ich auch nur im Ansatz am Ende, bei der Auflösung des Ganzen einen AHA-Effekt. Auch wenn wenigstens die Auflösung einer gewissen Logik nicht entbehrte, die man auch halbwegs verstehen konnte, auch wenn ich mir beim Täter nicht sicher gewesen wäre, also wenigstens eine kleine Überraschung blieb.

Ein Roman, den ich für Zwischendurch vollkommen in Ordnung fand, der aber nicht in meinem Gedächtnis haften bleiben wird, da er weder etwas besonderes, noch interessante Charaktere hatte, sondern simpler Durchschnitt war. Und sollte die Autorin planen weitere Romane mit diesen Charakteren zu schreiben, wünsche ich mir, dass die Charaktere dann wenigstens schon mal verständlicher und dem Leser näher sind, denn das wäre ein ganz großer Fortschritt.


Fazit

Dienstag, 9. Oktober 2012

The Bookworms

Huhu!!!

Ich hab gerade durch Zufall auf lovelybooks eine kleine Challenge entdeckt, bei der ich jetzt beschlossen habe mitzumachen, weil ich sie verdammt gut ergänzend zu meinen anderen Challenges fand und da ich auch irgendwie die Idee, obwohl eigentlich eine einfache gerade niedlich fand.

Dabei handelt es sich übrigens um folgende Challenge (ganz genaue Infos bei Klick auf das Bild ^^)


Bei der Challenge geht es darum, dass man Bücher liest, deren Titel mit den einzelnen Buchstaben des Blogtitels beginnen, wobei netter Weise die deutschen Artikel beim Auswählen weggelassen werden dürfen und auch bei den vielen Os es in Ordnung geht, wenn der Titel ein O enthält.

Ich freue mich auf jeden Fall schon, besonders, da es auch noch ein paar englische Bücher gibt, die ich zu dem Thema lesen kann und dann gleich noch was für die Englisch-Challenge schaffe =)

Montag, 8. Oktober 2012

Neuzugänge Oktober #1

Hallo alle zusammen!

Ich hab leider zu Hause immer noch kein Internet *grummel* und da ich seit Mittwoch frei hatte, wieder mal sehr wenig zugriff auf selbiges.

Dadurch haben sich aber mal wieder ein paar keine Neuzugänge bei mir angesammelt, die ich euch sehr gerne mal vorstellen würde =)

Wanderbücher

Inhaltsangabe
Manuela Sperling ist neu bei der Polizei. Gleich an ihrem ersten Tag muss sie sich mit dem grausigen Mord an einer Prostituierten befassen, deren Leiche ein­gekeilt zwischen Baumwurzeln im seichten Teil des Flusses liegt – ertränkt. Auf dem Bauch der Toten finden die Spurensicherer eine grausige Botschaft, gerichtet
an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Stiffler.
Manuela muss erkennen, dass ihr Eifer nicht von allen im Präsidium gern gesehen wird. Da ertrinkt erneut eine Frau, direkt vor ihren Augen. Eine unsichtbare Macht zieht sie auf den See hinaus und unter die Wasseroberfläche. Und Stiffler dreht durch …


 Das Buch wollte ich nach der Leseprobe einfach irgendwie sehr gern lesen und es wurde auch sehr schnell von jemandem angeboten, so dass ich die Chance einfach wahrgenommen habe. Da ich durch das miese Regenwetter am Wochenende auch recht viel Zeit zum Lesen hatte, habe ich das Buch sogar schon durch :D Es war nur leider nicht ganz so gut, wie erhofft.


Inhaltsangabe
Im Supermarkt lernt Judith, Mitte dreißig und Single, Hannes kennen. Kurz darauf taucht er in dem edlen kleinen Lampengeschäft auf, das Judith, unterstützt von ihrem Lehrmädchen Bianca, führt. Hannes, Architekt, ledig und in den besten Jahren, ist nicht nur der Traum aller Schwiegermütter - auch Judiths Freunde sind restlos begeistert. Am Anfang empfindet Judith die Liebe, die er ihr entgegenbringt, als Genuss. Doch schon bald fühlt sie sich durch seine intensive Zuwendung erdrückt und eingesperrt. All ihre Versuche, ihn wieder aus ihrem Leben zu kriegen, scheitern - er verfolgt sie sogar bis in ihre Träume ...


Bei dem Buch, muss ich gestehen, war die Leseprobe damals auf vorablesen schon nicht so meins, aber ich fand die inhaltliche Idee so interessant. Beim Lesen habe ich dann gemerkt (ja, auch das Buch habe ich schon durch, Regen beschleunigt meine Lesegeschwindigkeit nochmal enorm :D), dass ich den Stil nicht wirklich gern mögen kann, aber der Inhalt wirklich interessant war. Mal gucken, wie ich das wohl noch bewerten werde ^^

Leserunden 

Inhaltsangabe
Glückstadt an der Elbe, 1894 Er hat alles verloren: sein Schiff, seine Mannschaft, seinen Ruf. Kapitän Hauke Sötje steht vor dem Nichts. Ein ehrenvoller Tod scheint ihm der einzige Ausweg aus einer gescheiterten Existenz – doch zuvor will er in der Hafenstadt Glückstadt eine alte Schuld begleichen. Dabei wird er in einen Mordfall verwickelt. Einzig Sophie, die Tochter eines angesehenen Bürgers der Stadt, glaubt an ihn und seine Unschuld. Als Feuer und Intrigen die Stadt bedrohen, erkennen beide, wer Freund und wer Feind ist.


Hier habe ich auch gleich schonmal reingelesen und muss ehrlich sagen, dass mir das Buch bisher richtig gut gefällt ^^, auch wenn ich noch nicht ganz so weit gekommen bin, aber ich war froh, dass sich meine Vermutung, dass das Buch gut sein könnte, bisher auf jeden Fall bestätigt =)



Inhaltsangabe
Jan Hellsterns Familien- und Kriminalgeschichte lebt von ihrer dichten Atmosphäre, von ihrem Sog und von Figuren, die man nie vergessen wird Der junge Deutsch-Tscheche Honsa Kralik wird in den Wirren des letzten Kriegswinters 1945 gezwungen, seinem Elternhaus den Rücken zu kehren und in seine Geburtsstadt Prag zu fliehen. Und Honsa scheint zunächst Glück zu haben: Er entkommt an die Ostgrenze, noch im Zug begegnet er der schönen Lenka, die ihn bei sich aufnimmt. Kaum in Prag angekommen, trifft er auf einen alten Arzt und Forensiker, der ihm Arbeit gibt. Doch der seltsame Doktor weiß offenbar mehr über Honsa, als er preisgibt und Honsa wird wider Willen immer tiefer in eine düstere Geschichte gezogen, an deren Ende er nicht nur ein dunkles Familiengeheimnis aufdeckt, sondern selbst Teil einer schrecklichen Wahrheit wird.

Trotz des eher unscheinbaren und in meinen Augen nicht ganz so schönen Covers, wollte ich das Buch gern lesen, da der Titel interessant klang und auch der Aufruf des Autors spannend wirkte. Soweit ich das Buch bisher angelesen habe, ist es innen drin auf jeden Fall schon besser, als es von Außen den Anschein hat.

Rezensionsexemplare

Inhaltsangabe
Ein Fluss, von Grün umsäumt

„Dies ist die Geschichte meiner masurischen Großmutter, die ich nicht kennen konnte, weil sie im Januar 1945 erschossen wurde. Ich habe nie ein Foto gesehen, lange wusste ich nicht einmal ihren Vornamen. Es gibt keinen Kirchenbucheintrag, keinen Grabstein. Es ist, als hätte es sie nicht gegeben.“
Minna ist eine junge Landarbeiterin, die den anderen Dorfbewohnern hochmütig erscheint, weil sie selbstbewusst ist und davon träumt, der Enge des Dorflebens zu entkommen. Eines Tages, noch vor dem Krieg, lernt sie auf einem ihrer Streifzüge durch die Wälder den Vogelkundler und Biologen Gwidon kennen. Er ist polnisch, katholisch und glücklich verheiratet. Trotzdem üben die beiden aufeinander eine immer stärker werdende Faszination aus. Um dauerhaft in Gwidons Nähe zu sein, zieht Minna schließlich in die Stadt, in der er lebt, und nimmt eine Stellung als Kindermädchen an. Wieder beginnen die beiden, sich heimlich zu treffen. Sie verbindet inzwischen mehr als eine Seelengemeinschaft ... Stimmungsvoll und zugleich herb erzählt: Anna Kaleri füllt eine Leerstelle in ihrer eigenen Biographie und erschafft eine berührende Romanfigur.

Das Buch ist am Samstag angekommen und ich bin schon ehrlich gespannt, denn die Leseprobe war vielversprechend, mal wieder etwas anderes und auch vor allen Dingen der Hintergrund bei dem Buch reizt mich sehr.


Also doch auch wieder eine kleine Sammlung, von der ich doch glatt schon wieder welche durch habe und da es auch immer wieder Wanderbücher gibt, die mich erreichen, wächst erstmal mein eigener SuB ein wenig an, da ich zunächst natürlich die Bücher, die weiter wollen durchlese und meine eigenen eher nebenbei ^^

Euch allen noch einen schönen Tag und eventuell kommt nachher auch noch eine Rezi ;o)