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Freitag, 21. Dezember 2012

Rezension ~ Verräter der Magie

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Verräter der Magie
Autor: Rebecca Wild
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Ersterscheinung: 1. August 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3473584177
ISBN-13: 978-3473584178
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Genre: Jugenbuch/Fantasy

 

Über den Autor

Rebecca Wild wurde am 21. Juni 1991 in Salzburg geboren, verbrachte jedoch einen Teil ihrer Kindheit in München. Schon früh zeigte sich ihre kreative Seite. So hat sie sich dem Zeichnen und dem Schreiben zugewandt und den Kern der Mathematik nie ganz verstanden. Heute lebt sie wieder in Salzburg und studiert neben ihren eigenen Tagträumen MultiMediaArt. "Verräter der Magie" ist ihr erster Roman.


 

Inhaltsangabe/Klappentext

Sie sind eine schrille WG: Wassernymphe Elly, Vampir Nick und Kira, das Feenwesen, die mit der hilfsbereiten Sorte Fee aus den Märchen so gar nichts gemein hat. Und obwohl sie - die Paranormalen - keinem Menschen je etwas zuleide taten, werden sie von der Regierung in Reservaten gefangen gehalten, denn die Menschen haben Angst vor ihren ungewöhnlichen Mitbürgern. Drahtzieher der Panikmache sind machthungrige Magiere, und in den schlimmsten von ihnen verliebt sich Kira.


Rezension/Meinung

In diesem Buch begegnet einem zunächst ein verdammt große Ansammlung der verrücktesten, aber auch bekanntesten mythischen Wesen, die man sich vorstellen kann und für diejenigen, die keine Ahnung haben, bietet das Buch sogar noch gleich ein Glossar an, in dem am Ende des Romans jeder Begriff, der eventuell unbekannt sein könnte noch einmal erläutert wird. An sich auf jeden Fall eine gute Idee, einziges Manko daran vielleicht ein wenig die Umsetzung, wird mit einer Art Fußnotensystem im Text gearbeitet, die die Begriffe aus dem Glossar markieren, zu denen es ja nun aber keine Fußnote gibt, was zunächst dann doch zu leichten Verwirrungserscheinungen führen kann. Darüber hinaus werden teilweise Begriffe erläutert, die dann doch schon bekannter sind und manch Unbekannterer leider nicht. Aber die Idee an sich, kann ich ehrlich nur loben.

Ach ja und es gibt noch die Magier, was das interessante daran ist, in gewissem Maß stehen sie in diesem Roman für die Bösen, da sie die anderen Feenwesen unterdrücken, was ja doch eher etwas seltener ist. Ansonsten lebt der Roman jedoch nicht zwingend von seinem phantastischen Aufbau, sondern vor allen Dingen durch seine Dialoge und verrückten Ideen, die er verfolgt. Allein die Persönlichkeit der Protagonistin Kira, die nicht nur eins dieser Feenwesen ist, das von den Magiern unterdrückt wird, sondern auch noch ein doch etwas untypisches Mädchen, ist einfach göttlich und als dann auch noch die Dialoge mit Cian, einem Magier, der sich in ihrem Kopf eingenistet hat dazu kommen wird das ganze einfach nur enorm amüsant.

Das Buch lebt einfach von seiner Dialogkomik und vor allen Dingen auch von mancher Situationskomik, dabei bleibt es aber immer auch irgendwie in einem gewissen Maß ernst und vor allen Dingen auch spannend und interessant, was natürlich eine echt tolle Mischung abgibt. Worauf man übrigens nicht hören sollte, ist wieder einmal der Klappentext, denn der geht an der Handlung so ziemlich direkt vorbei und verspricht Dinge, die dem Buch so nicht wirklich entsprechen bzw. überhaupt nicht im Fokus der Geschichte liegen, was glaube ich aber auch besser ist, denn die Geschichte, die hier erzählt wird, ist einfach klasse.

Ich musst auf jeden Fall so einige Male schmunzeln, lachen und vor allen Dingen mitfiebern, denn neben den beiden Protagonisten gibt es noch so einige Charaktere, die richtig gelungen sind und vor allen Dingen auch tolle Intrigen und alles was ein Roman so haben kann, um spannend und interessant zu sein. Und das alles, obwohl es schon ein Jugendbuch ist, das aber auch Erwachsene noch verdammt gut lesen können, da es einfach nicht zu kindisch oder kitschig ist. Nur ein paar kleine Sachen sind echt extrem gemein, wobei für mich da vor allen Dingen auch das Ende dazu zählt, was mich dazu bringt darauf zu hoffen, dass bald ein weiterer Teil erscheint, denn es ist doch noch ein wenig sehr offen.

Und was ich zum Abschluss noch erwähnen möchte, das Cover sieht im Original noch viel genialer aus, als hier auf dem Bild. Einfach ein echter Blickfang!


Fazit

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Rezension ~ Weil wir Mädchen sind

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Weil wir Mädchen sind
Autor/Herausgeber: Cornelia Francke
Taschenbuch: 200 Seiten
Verlag: Wölfchen Verlag
Ersterscheinung: 15. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943406091
ISBN-13: 978-3943406092 
Genre: Kurzgeschichtensammlung


Über den Autor/Herausgeber

Cornelia Franke wurde 1989 in Mönchengladbach geboren. Schon mit frühen Jahren entdeckte sie ihre Begeisterung für Bücher, besonders für Fantasy-Werke. Inspiriert und beeindruckt von Christopher Paolini und der Komplexität von Tolkiens „Herr der Ringe“ begann sie mit fünfzehn ihre ersten Geschichten zu schreiben.
Zunächst beendete sie jedoch ihre schulische Laufbahn im Jahre 2008 mit dem Abitur, um gleich im Anschluss nach Berlin zu ziehen. Zurzeit studiert sie Literaturwissenschaft an der Fernuniversität Hagen.
Ihr erstes Buch, „Timmy und die Allergomörder“, erschien im Dezember 2010 beim MTM Papierfresserchen Verlag.

 

Inhaltsangabe/Klappentext

Mädchen sind ein Mysterium. Sie können Männer mit einem Wimpernschlag um den Finger wickeln, streiten sich mit ihren Freundinnen wie Furien über die banalsten Dinge, um im nächsten Moment in Kichern zu verfallen. Tanzen nackt im Mondschein, um ihren Liebsten für sich zu gewinnen. Und natürlich verschafft so manches Mädchen einem Jungen Kopfschmerzen, weil er diese Geschöpfe einfach nicht nachvollziehen kann. Aber warum können und machen sie das alles? Weil wir Mädchen sind.


Rezension/Meinung

In dieser Kurzgeschichtensammlung finden sich ganz eindeutig die unterschiedlichsten Kurzgeschichten, die im Endeffekt alle ein Thema haben: Was und warum Mädchen toll sind, egal wie sie sind.

In einigen der Kurzgeschichten ist es so, dass sie ein wenig langweilig waren und teils auch etwas langatmig, andere waren richtig gut gelungen und bei manch einer, das muss ich auch ehrlich zugeben, habe ich mich gefragt, was diese mit dem Thema zu tun hat und vor allen Dingen auch, was sie mir überhaupt sagen soll.

Was ich auf jeden Fall klasse fand, ist die Tatsache, dass die Geschichte wirklich aus allen möglichen Richtungen kam, denn manche waren vom Fantasygenre geprägt und wieder andere waren sehr real gehalten, was die Abwechslung auf jeden Fall recht groß gemacht hat. Auch die einzelnen Themen in den Geschichten, was Mädchen so alles auszeichnen kann waren sehr schön abwechslungsreich, es kamen Mädchen vor, die sich wie Jungen benahmen, sehr mutige und taffe Mädchen, aber auch welche, die genau so waren, wie Mädchen allgemein hin gelten. Von daher eine recht große Vielfalt, die eindeutig abbildet, wie Mädchen alles sein können und das man sie nicht in eine Klischeeschublade packen sollte.

Richtig gut eignen sich die Geschichten natürlich, wenn man wenig Zeit hat und für zwischendurch, da sie alle recht kurz und knapp sind, wie es sich für eine echte Kurzgeschichte ja auch gehört und man sie immer mal bei wenig Zeit gut einschieben kann. Was nur leider auch auffällig ist, dass manche Autoren dann doch deutlich mehr Talent aufweisen konnten, als andere und mir manch eine der Kurzgeschichten allein vom Schreibstil, der Wortwahl und der Art, wie die Erzählung aufgebaut war, deutlich weniger gefallen haben als andere, was natürlich reine Geschmackssache ist, von daher auch von jedem anders gesehen werden kann.

Auf jeden Fall ein nettes Buch für zwischendurch mit vielen sehr unterschiedlichen Geschichten zu einem Thema, dass daher recht viel Abwechslung bieten kann, obwohl ich persönlich eher der Romantyp bin und Kurzgeschichten nicht so häufig lesen kann, da sie mich sonst schnell langweilen. 


Fazit

Rezension ~ Lara und das Vermächtnis der Hebamme

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Lara und das Vermächtnis der Hebamme
Autor: Julia Kröhn
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Ersterscheinung: November 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551650837
ISBN-13: 978-3551650832
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 14 Jahre
Genre: Kinder-/Jugendbuch
Reihe: Lara auf Zeitreise      
Band: III


Über den Autor

Julia Kröhn wurde 1975 in Linz (Österreich) geboren. Fast ebenso alt ist ihre Leidenschaft, Geschichten zu erzählen. Mit vierzehn Jahren schrieb sie den ersten abgeschlossenen Roman. Seit einigen Jahren ist sie hauptberuflich Schriftstellerin. Sie spielt gern Klavier und liebt das Reisen. Julia Kröhn lebt abwechselnd in Frankfurt am Main und in Österreich - letzteres nicht zuletzt wegen der leckeren Mehlspeisen ...


Inhaltsangabe/Klappentext

Eigentlich soll sich Lara im Krankenhaus von ihrer Mandeloperation erholen. Doch als ihr der Geist einer Schwangeren erscheint, kommt sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Sie erfährt von einer Hebamme im Frankfurt des 19. Jahrhunderts, die durch ihre neuen Behandlungsmethoden die Ärzte gegen sich aufbringt. Lara reist in die Vergangenheit, um ihr zu helfen ...


 

Rezension/Meinung

Dies ist schon der zweite Band, den ich aus dieser Reihe gelesen habe und ich muss sagen, dass ich sie für Kinder ehrlich richtig gut finde. Sie sind zum einen nicht zu kompliziert geschrieben, aber auch nicht zu simpel und haben außerdem noch einen Inhalt, bei dem man noch richtig gut etwas lernen kann, ohne das man es in dem Sinn direkt merkt, dass einem zum Beispiel Geschichte beigebracht wird. Gerade, dass es sich um Geschichte handelt, die den Kindern mit diesem Buch näher gebracht wird, finde ich gut, da es ja doch eher ein Thema ist, dass die meisten in der Schule verabscheuen, da es von vielen Lehrern zu trocken weitergegeben wird.

Ganz anders sind die Romane dieser Reihe, die so gar nicht trocken sind, sondern viel mehr spannend und dabei auch echt Spaß machen. Vor allen Dingen, wie Lara langsam die historische Zeit kennenlernt, in die es sie verschlägt und wie sie damit umgeht, dass dort dann doch so einiges ganz anders ist, als sie es kennt, finde ich toll gemacht. Unter anderem ist es in diesem Band auch toll, dass den Kindern nicht nur etwas über Geschichte beigebracht wird, sondern auch über die Medizin und das alles verpackt in einer tollen Geschichte, bei der man mit Lara richtig mitfiebert. Gerade dieser versteckte Lerneffekt ist einfach toll und das besondere, teilweise lernt man selbst als Erwachsener noch manche Kleinigkeit dazu, die man vorher so nicht wusste.

Davon abgesehen ist es auch so, dass man auch sehr viele zwischenmenschliche Dinge lernt, wie man sich anderen gegenüber verhalten sollte oder auch, wie wertvoll Hilfsbereitschaft ist. Allein auch das schon ist finde ich viel wert, da manche dieser Werte und Verhaltensweisen heutzutage doch sehr verloren gehen, was einfach traurig ist.

Von daher ist es einfach eine Kinderbuchreihe, die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann, da sie lehrreich, spannend und spaßig ist und das nicht nur für Kinder, denn selbst ich hatte ehrlich meine Freude an dem Roman und bin schon ganz gespannt, in welche Zeit es Lara als nächstes verschlagen wird und welche Probleme sie dort zu lösen bekommt. 


Fazit

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Rezension ~ Was du nicht weißt


Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Was du nicht weißt
Autor: Claus Beling
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag)
Ersterscheinung: 16. November 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404167473
ISBN-13: 978-3404167470
Genre: Krimi



Kaufen?!



Über den Autor

© Olivier Favre
Claus Beling, geb. 1949, war fast zwei Jahrzehnte lang Unterhaltungschef des ZDF und hat in dieser Funktion zahlreiche Filme und Serien kreiert, von Ulrich Mühes "Der letzte Zeuge" über internationale Romanverfilmungen bis zur Rosamunde-Pilcher- und Inga-Lindström-Reihe. Als profunder England-Kenner hat der promovierte Literaturwissenschaftler mehrere Reisebücher veröffentlicht.  
Was du nicht weißt ist sein erster Jersey-Krimi um die eigenwillige Teehändlerin Emily Bloom, die parallel zur Polizei auch in zukünftigen Fällen - und Romanen - ermitteln wird.



Inhaltsangabe/Klappentext

Zwei brutale Morde an jungen Frauen erschüttern die sonst so friedliche Kanalinsel Jersey und geben dem Chef de Police Rätsel auf. Dass dabei gefährliche und nie geklärte Ereignisse aus der Vergangenheit eine Rolle spielen, findet ausgerechnet die Zeugin Emily Bloom heraus. Denn die sympathische Teehändlerin mit dem "absoluten Gedächtnis" ist in der Lage, sich an alles in ihrem Leben genauestens zu erinnern. Doch schon bald muss Emily wegen dieser Fähigkeit um ihr eigenes Leben bangen...



Rezension/Meinung

Mal wieder ein Krimi und ehrlich gesagt, auch mal wieder einer von der etwas ruhigeren Sorte. Trotzdem fand ich persönlich ihn nicht schlecht, auch wenn er noch deutlich mehr Potential gehabt hätte, zumindest von den ganzen Ansätzen her, mit denen er arbeitet.

Allein schon die Idee eine Person mit einem absoluten Gedächtnis einzufügen fand ich sehr spannend, da man über diese Überfunktion des Gehirns und Gedächtnisapperats nur wenig weiß bisher und es auch nur wenig Menschen gibt, bei denen das Gedächtnis so ausgeprägt ist. Es ist dabei für mich sehr interessant auch festzustellen, wie diese Gabe bei den Menschen ankommt, die sie haben und was man in der Geschichte auf jeden Fall gut an Emily erkennen kann, ist die Tatsache, dass es schon irgendwie manchmal sehr praktisch ist, aber in vielen Fällen auch ein Fluch sein kann. Leider war das auch insgesamt einer der spannendsten Punkte in dieser Geschichte, da man bei dem Kriminalfall einfach zu schnell ahnen konnte was im Groben dahinter steckt.

Durch manche Dinge, die schon sehr früh in der Geschichte erwähnt wurden, war es einfach abzusehen, dass manche Personen noch eine wichtige Rolle spielen würden, auch wenn sie bisher eher nur am Rand erwähnt wurden, aber sie wirkten gleich für eine späteres Auftreten verdächtig. Zudem war es dann auch noch so, dass manch andere Charaktere irgendwie kurz vorkamen, den Fall oder auch sonstiges nicht wirklich vorantrieben und ich manchmal schon die Frage in meinem Kopf hatte, warum dieser Charakter jetzt erwähnt, bzw. so tief mit einbezogen wurde, da er scheinbar eh keine größere Funktion innerhalb der Geschichte hatte. Andere wenige Charaktere aber, wie Emily, sind mir aber schon ein wenig ans Herz gewachsen, da sie mir echt sympathisch war.

Außerdem habe ich mich an manchen Punkten dann doch ziemlich über die Polizei gewundert, die teilweise ihr Vorgehen etwas sehr stümperhaft durchgeführt hat und manche potentiellen Zeugen einfach ziemlich außer Acht gelassen hat, was mir auch ein bisschen suspekt war. Dadurch passierte es dann leider auch ein wenig, dass der Roman zur Mitte hin ein paar kleinere Längen hatte, da er nicht so recht vorankam und viel aus der Vergangenheit erwähnt wurde, wo der Bezug nicht 100% klar war. Zu der Polizei ist übrigens noch zu sagen, dass ich es aber ehrlich richtig klasse fand, wie der Autor einem die Gegebenheiten auf Jersey erläutert, da es dort eine ehrenamtliche Polizei gibt, was ja doch etwas ganz anderes ist. Auf jeden Fall war das aber auch echt interessant und spannend.

Letztendlich hat mir der Krimi zwar Spaß gemacht, aber manche Kleinigkeiten während des Lesens, als auch das Ende waren dann doch ein bisschen seltsam, so dass ich am Ende ein klein wenig enttäuscht war. Beim Ende vor allen Dingen, da manches einfach aus der Luft gegriffen wirkte und so extrem plötzlich kam, anderes aber halt auch einfach schon von der ersten Seite an zu erwarten war. Der Roman hatte eindeutig einen sehr starken Start, der am Ende ziemlich abgeschwächt wurde, aber trotzdem sehe ich das Buch noch als ganz ordentliche Lektüre, wenn man mal einen ruhigeren Krimi in einer interessanten Umgebung lesen will. 


Fazit


Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim »Lübbe-Verlag«, wie auch bei »Blogg dein Buch«
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Rezension ~ Fatale Bilanz

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Fatale Bilanz
Autor: Stefanie Ross
Broschiert: 344 Seiten
Verlag: Sutton Verlag
Ersterscheinung: 1. Juli 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 395400030X
ISBN-13: 978-3954000302
Genre: Krimi



Über den Autor

In Lübeck geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, zog es die Stefanie Ross bereits während der Schulzeit nach Amerika. Später unternahm sie weitere ausgedehnte Reisen durch die USA, Kanada und Mexiko, sowie Skandinavien und Südeuropa. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Kiel folgten leitende Positionen bei Banken in Frankfurt und Hamburg. Trotz Job und Familie gibt sie im Juli 2012 ihr Debüt als Thriller-Autorin -gleichzeitig im Bereich Romantic Thrill und mit einem Hamburger Regionalkrimi.



Inhaltsangabe/Klappentext

Schüsse peitschen über den Hamburger Rödingsmarkt. Ein Scharfschütze nimmt den Bankmanager Joachim Kranz und die herbeieilende Polizei aufs Korn. Doch er verschwindet spurlos, ohne jemanden zu verletzen.
Sven Klein vom Wirtschaftsdezernat des Hamburger LKA übernimmt den Fall auf Geheiß des Polizeipräsidenten und stößt auf mehr Fragen als Antworten. Warum bleibt Kranz so merkwürdig unbeteiligt? Und warum leugnet er strikt, dass er oder die Bank Feinde haben könnten, obwohl jeder Befragte schon beim Namen Kranz mit den Augen rollt?
Als die Bank in Verdacht gerät, als Deckmantel für die Finanzierung von Al-Qaida zu dienen, wird Klein richtig neugierig. Da spielen die Dienstvorschriften keine so große Rolle mehr – bis die Ermittler selbst ins Fadenkreuz der Terroristen geraten …

Stefanie Ross war viele Jahre in leitender Stellung in der Hamburger Bankenwelt tätig. Im ersten Fall für Kommissar Sven Klein und den Wirtschaftsprüfer Dirk Richter präsentiert sie ein Ermittlerteam, das den Verbrechern mit den weißen Westen und Kragen auf unkonventionelle Weise zu Leibe rückt.

Rezension/Meinung

Nachdem mich der Anfang dieses Romans dann doch ein wenig durcheinander gebracht hatte, wer denn nun wirklich zur Polizei gehört und wer nicht und ich mich erstmal an die ganzen Charaktere gewöhnen musste, kann ich jetzt sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt so lange zu warten. Insgesamt sind es eigentlich auch nicht extrem viele Charaktere, die diesen Roman wirklich prägen, jedoch war ich am Anfang irgendwie ein wenig verwirrt.

Trotzdem muss ich sagen, dass es sich um einen ziemlich guten Krimi handelt, bei dem es mir vor allen Dingen gefällt, dass der ganze Fall weniger auf Morden, Leichen usw. beruht, sondern eher auf etwas unscheinbareren Dingen, die man zunächst erstmal erkennen muss. Allein den ganzen Ansatz mit der Wirtschaftskriminalität finde ich einfach richtig gut, da er einfach ein wenig heraus sticht aus den meisten Krimis und auf seine Art auch sehr interessant umgesetzt ist. Ich hätte nämlich ehrlich gesagt in diesem Themengebiet schon erwartet, dass der Roman für mich eventuell ziemlich langweilig werden könnte, da Wirtschaftliches ja doch nicht immer wirklich interessant ist und es da wirklich extrem darauf ankam, wie der Autor das Ganze aufbauen würde.

Zudem fand ich die Charaktere auch sehr sympathisch, obwohl man in einigen Punkten dann doch ein wenig oberflächlich geblieben ist, oder auch manche Kleinigkeit dann doch vielleicht ein kleines bisschen sehr schnell passiert ist. Gelungen war an ihnen jedoch auch, dass sie alle ihre kleinen Geheimnisse haben schienen, die mich rätseln lassen haben, dazu die Geschichte etwas spannender machten und vor allen Dingen auch den Charakteren noch ein bisschen mehr Tiefe gaben, auch wenn sie für mich manchmal echt sehr seltsam reagiert haben. Besonders auch Alex, die eigentlich als junge Mutter nicht so viele Risiken hätte eingehen sollen in meinen Augen, da mir das sehr abwegig scheint, dass man sich als Mutter in so extrem gefährliche Situationen begibt, mit dem Wissen, dass wenn etwas schief geht, mein Baby allein dasteht. Teilweise daher für mich nicht immer verständlich.

Trotzdem sind die vielen kleinen Rätsel um Intrigen, Korruption und teilweise auch Mord einfach richtig gut gelungen und treffen auch den Zeitgeist, da man sich ja doch oft fragt, was die in den oberen Schichten mancher Banken und Unternehmen eigentlich so treiben. Und auch die vermutete Beziehung zu einer terroristischen Gruppierung wie der Al-Qaida trifft den Zeitgeist, auch wenn in diesem Punkt vielleicht manches ein bisschen weit hergeholt war.

Ebenso, wie manche Dinge, die eher gegen Ende herauskommen, die ich dann auch etwas sehr abwegig fand, da es mir dann doch fast schon ein bisschen zu sehr in Richtung mancher Agentenfilme tendierte, als noch als Krimi dazustehen. Und auch, wenn vielleicht nicht alles vollkommen real vorstellbar ist, manches einfach etwas überzogen wirkte, passt es trotzdem irgendwie zusammen und es macht Spaß den Krimi zu lesen.

Für alle Krimifans, die auch gern mal etwas anderes als Morde haben wollen auf jeden Fall ein guter Krimi, der zwar gegen Ende vielleicht ein bisschen unrealistischer wird, aber einem ein sehr interessantes neues Ermittlerteam präsentiert, auf dessen weitere Fälle ich auf jeden Fall freuen würde.


Fazit

Dienstag, 18. Dezember 2012

Rezension ~ Die Nacht von Shyness

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Die Nacht von Shyness
Autor: Leanne Hall 
Gebundene Ausgabe: 289 Seiten
Verlag: Aufbau Verlag
Ersterscheinung: 12. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3351041543
ISBN-13: 978-3351041540
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: The is Shyness
Genre: Jugenbuch/Fantasy


Über den Autor

Leanne Hall schrieb zunächst Kurzgeschichten, bevor sie sich längeren Romanen zuwandte. Die Autorin arbeitet halbtags als Buchhändlerin und ist spezialisiert auf Kinder- und Jugendliteratur. Leanne Hall kommt aus und lebt in Melbourne, Australien. Für ihr Buch »This is Shyness« erhielt sie den The Text Prize for Young Adult and Children’s Writing.


Inhaltsangabe/Klappentext

Es gibt Dinge, die kannst du nur im Dunkeln sagen.

»Wusstest du, dass die Sonne hier nicht aufgeht?« Sie lacht laut und herzhaft. Dann verebbt ihr Lachen. »Das ist dein Ernst, oder?« Ich nicke. »In ganz Shyness. Völlige Dunkelheit.« Sie stützt den Kopf auf. Ich sehe ihr an, dass sie überlegt, ob sie mir glauben soll. Ob ich spinne oder nicht. Ich weiß nicht, wie lange ich noch dasitzen kann, ohne sie zu berühren.

Am Stadtrand von Shyness, wo ewige Dunkelheit herrscht, trifft Wolfboy ein merkwürdiges Mädchen. Sein Name ist Wildgirl und es erklärt Wolfboy zum Fremdenführer für eine Nacht. Auf ihrer Tour durch Shyness kommen sie nicht nur den zuckerabhängigen Kidds in die Quere, sondern auch verrückten Affen, ewigen Träumern, Döner-verkaufenden Wahrsagerinnen, teuflischen Psychiatern und einer großen Liebe – denn eine Nacht ist lang genug, um zwei Leben zu verändern.

»Es ist originell. Es ist ausgefallen. Es saugt dich komplett auf. Die Nacht ist um, aber du weißt, dass die Geschichte weitergeht.« Good Reading


Rezension/Meinung

Das Cover von diesem Jugendbuch hat mich ja ehrlich irgendwie neugierig gemacht und es sieht auch ehrlich fantastisch aus, wenn die Häuserfronten im Dunklen leuchten, jedoch empfand ich es leider so, dass man sagen kann, super Verpackung, aber inhaltlich eher mau.

Irgendwie fand ich die Ideen teilweise zwar schon richtig gut, wie die unterschiedlichen Erzählperspektiven auch dadurch deutlich zu machen, dass bei ihr und ihm die Kapitelnummern einmal wirklich Ziffern waren und einmal ausgeschrieben, so dass man schon allein daran erkennen konnte, wer diesen Abschnitt jetzt genau erzählt. Aber damit war es dann auch schon bald vorbei mit den Dingen, die ich noch wirklich gut an dem Roman fand.

Die ganze seltsame Welt, die für diesen Roman aufgebaut wurde, wirkte auf mich von Beginn an extrem seltsam, da sie auch nie wirklich erklärt wurde und es dadurch irgendwie alles einfach nur komisch für mich war, da ein bisschen mehr Wissen dann doch immer nicht schadet. Außerdem habe ich auch die ganze Logik in dieser Welt nicht verstanden, was das mit diesen seltsamen Gruppierungen da zu tun haben sollte und auch die Namen, die Stadtteilen oder was auch immer Shyness etc. sein sollten, gegeben wurden, klangen alle einfach nur komisch für mich.

Abgesehen davon, dass ich diese zwar irgendwie skurrile Welt, einfach nur ungenügend erläutert fand, war auch die ganze zwischenmenschliche Beziehung zwischen den beiden Protagonisten komisch, ebenso, wie sie sich genannt haben, denn sowohl "Widgirl" als auch "Wolfboy" fand ich irgendwie grausig als Namen. Zudem werden in dem Umgang der beiden miteinander einige sehr ernste Themen aufgegriffen, wie Selbstmord, Drogenmissbrauch, Mobbing, Probleme in der Familie etc. aber alles so extrem oberflächlich, dass man sich fragt, warum es überhaupt erwähnt wurde. Ich fand es einfach extrem seltsam, was hier aus doch recht ernsten Themen gemacht wurde, besonders halt auch, da ich die Geschichte weniger skurril als einfach komisch fand. Mir fehlte einfach in allen Punkten viel zu viel, und die Handlung, die gebaut wurde, war auch eher unzureichend.

Allein, was die beiden scheinbar in einer Nacht alles erleben, passte nicht so wirklich zusammen. Es wirkte einfach unpassend viel, unpassend seltsam und dabei aber auch so, dass einem die Charaktere vollkommen fremd blieben, da sie so viel in so kurzer Zeit zu erledigen hatten, das einfach für mich nicht richtig zusammenpassen wollte.

Entweder habe ich das Buch wirklich nicht verstanden oder es ist einfach ziemlich komisch, aber das das etwas für Jugendliche sein soll, kann ich mir nur bedingt vorstellen, da es recht dünn und teilweise doch vom Sprachlichen diese Richtung trifft, aber inhaltlich passt das für mich nicht wirklich. Eindeutig nicht mein Buch!


Fazit

Rezension ~ A Short Stay in Hell

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: A Short Stay in Hell
Autor: Steven L. Peck
Taschenbuch: 108 Seiten
Verlag: Strange Violin Editions
Ersterscheinung: 20. März 2012
Sprache: Englisch
ISBN-10: 098374842X
ISBN-13: 978-0983748427
Genre: Gegenwartsliteratur




Inhaltsangabe/Klappentext

An ordinary family man, geologist, and Mormon, Soren Johansson has always believed he’ll be reunited with his loved ones after death in an eternal hereafter. Then, he dies. Soren wakes to find himself cast by a God he has never heard of into a Hell whose dimensions he can barely grasp: a vast library he can only escape from by finding the book that contains the story of his life.

In this haunting existential novella, author, philosopher, and ecologist Steven L. Peck explores a subversive vision of eternity, taking the reader on a journey through the afterlife of a world where everything everyone believed in turns out to be wrong.



Rezension/Meinung

Dieses Buch war einfach nur verrückt. Insbesondere dann, wenn man den Titel mit dem Inhalt vergleicht, denn dass einzige was vielleicht an diesem Aufenthalt in der Hölle kurz ist, ist der den der Leser dort verbringt, da das Buch mit ca. 100 Seiten nicht gerade besonders dick ist.

Ansonsten wird einem aber eine sehr poetische Betrachtung der Hölle in diesem Buch nähergebracht, bei der die Hölle ein sehr interessantes Aussehen hat, denn sie entspricht einer riesengroßen, nicht zu bemessenden Bibliothek und um aus der Hölle in den Himmel zu kommen, muss jeder das Buch seiner Lebensgeschichte finde. Das Problem hierbei und wohl die Strafe für alle, in dieser Bibliothek existiert jedes mögliche Buch. Von einem Buch, dass nur As enthält über alles was sonst noch so möglich ist. Es ist auf jeden Fall extrem interessant dargestellt, wie die Menschen, die in die Hölle kommen, mit ihrem Leben dort umgehen, sich langsam sogar Strukturen, wie auf der Erde herausbilden, da sie anders dieser Monotonie des Buchsuchens nicht entgehen können.

Und irgendwie schafft es das Buch, auf wenigen Seiten und mit dieser skurrilen Darstellung der Hölle trotzdem irgendwie, einem deutliche Probleme der Menschen, vor allen Dingen untereinander näher zu bringen. Es ist einfach interessant gemacht, zu sehen, wie sich aus dem Nichts manche Strukturen entwickeln oder wie die Menschen auch mit manchen Problemen umgehen. Vor allen Dingen aber auch mit dieser Tortur, die ganze Zeit und der Aufenthalt für den Protagonisten ist nie im Leben kurz mit mehreren Hundert Jahren, in einer solchen Monotonie zu verbringen, denn eigentlich ist jeder Tag dort gleich.

Es ist zwar zum einen vollkommen verrückt dieses Buch zu verfolgen, zum anderen aber auch irgendwie interessant und was es eindeutig erreicht, man denkt darüber nach, einfach weil alles so skurril wirkt. Ein interessantes Buch, das aber ganz bestimmt nicht jedem gefallen wird, da es einfach von seiner Aussage her sehr poetisch ist, aber in seiner Erzählweise einfach nur vollkommen gaga wirkt.


Fazit

Montag, 17. Dezember 2012

Rezension ~ Zorn - Vom Lieben und Sterben

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Zorn - Vom Lieben und Sterben
Autor: Stephan Ludwig
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 4. Oktober 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596195071
ISBN-13: 978-3596195077
Genre: Krimi
Reihe: Claudius Zorn
Band: II

 

Über den Autor
© Claudia Kern

Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Gaststättenbetreiber. Er lebt in Halle und hat sich als Rundfunkproduzent einen Namen gemacht. Beim Schreiben arbeitet er genau wie im Tonstudio: aus dem Bauch heraus. Krimis zu schreiben ist für ihn ein Glücksfall, dabei stellt er seine Ermittler Zorn und Schröder gerne vor echte Herausforderungen.





Inhaltsangabe/Klappentext

»das, was geschehen ist, war erst der anfang, es ist noch nicht vorbei – langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen. ich bin noch nicht fertig. denkt das bloß nicht.«

Hauptkommissar Claudius Zorn und Hauptkommissar Schröder müssen sich mit einer Einbruchserie in der städtischen Kleingartenanlage herumschlagen. Der Fall ist schnell geklärt, eine Clique von Jugendlichen hat die Einbrüche aus Langeweile begangen. Doch dann ist ein Junge aus der Clique tot. Er war gerade einmal 18 und wurde kaltblütig ermordet. Als ein Freund des Opfers, auch er Teil der Clique, stirbt, ist Zorn genervt – ein Mord pro Woche hätte auch genügt! Aber genau wie Schröder ist ihm sofort klar, dass hier jemand gezielt und durchdacht vorgeht, seine Opfer ganz genau auswählt. Sie vielleicht sogar kennt. Als es endlich eine erste vage Spur gibt, ist die Zeit bis zum nächsten Mord bereits abgelaufen. Und Zorn kann sich einfach keinen Reim darauf machen, weshalb Schröder sich plötzlich so merkwürdig verhält …

Ein neuer Fall für das originellste Duo der deutschen Krimiszene: Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder



Rezension/Meinung

Als ich dieses Buch in die Hand genommen habe, muss ich ehrlich gestehen, freute ich mich schon tierisch Zorn und vor allen Dingen auch Schröder wieder zu treffen, da mir die beiden, zwar Schröder noch ein wenig mehr als Zorn, im ersten Band so verdammt gut gefallen haben.

Und was die beiden angeht, habe ich mich auch eindeutig nicht zu früh gefreut, denn ihre Sprüche waren teilweise ehrlich einfach nur genial, wobei ich ehrlich über Schröder ein wenig überrascht war, denn was der so alles von sich gegeben hat, hätte ich ihm manches Mal gar nicht zugetraut. Auf jeden Fall macht es einfach irre Spaß die beiden noch ein klein wenig besser kennen zu lernen und auch mitzuerleben, wie sie eigentlich wirklich sind. Besonders auch bei Zorn, der ja doch sehr mürrisch scheint.

Zwei Dinge finde ich an dieser Reihe übrigens ziemlich auffällig. Zum einen haben sie immer extremes Wetter, entweder regnet es tagelang oder sie haben über Wochen eine extreme Hitze und Trockenheit. Von daher würde ich ungern dort leben müssen. Zum anderen ist es so, dass die Leute dort doch oft sehr altmodische Namen haben, über Frieda, den Vornamen der Staatsanwältin, musste ich immer wieder schmunzeln.

Ansonsten dominierten für mich vor allen Dingen Schröder und Zorn den Roman, da der Kriminalfall, mir zwar besser gefallen hat, als der aus dem ersten Band, ich aber auch zugeben muss, dass ich ihn zu schnell durchschaut hatte. Schon nachdem wenige Dinge bekannt waren, saß ich da beim Lesen und mein Gedanke war nur: »Genau der Charakter ist der Täter«. Irgendwie war der ganze Fall in meinen Augen einfach zu klar und leicht durchschaubar und desto weiter ich gelesen habe umso klarer wurde mir mit jeder Seite, dass meine Vermutung goldrichtig war. Ein wenige schade, da der Fall ansonsten sehr interessant gemacht war, aber für mich waren die kleinen falschen Fährten, die der Autor gelegt hat, einfach zu klein, um mich, da schon am Anfang sehr überzeugt von meiner Theorie, noch in andere Bahnen zu lenken. Ich weiß von anderen, dass sie dieses Problem nicht hatten und die Fährten des Autors sie schon ein wenig mehr beschäftigten als mich, von daher ist das wohl ein bisschen auch vom eigenen kriminalistischen Spürsinn oder der Häufung des Lesens kriminalistischer Romane geschuldet.

Trotzdem hat mir das Buch auf jeden Fall richtig gut gefallen, da Zorn und Schröder wieder einfach nur einmalig waren, es einfach auch einen klasse Humor hatte und mit einem etwas kniffligeren Fall, wäre es in meinen Augen richtig gut geworden. Überholt hat es Band eins in meinem Ranking auf jeden Fall, jetzt, wo ich beide Bände kenne. 


Fazit

Rezension ~ Werke eines großen Meisters - Ein wahr gewordener Traum

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Werke eines großen Meisters - Teil I von IV - Ein wahr gewordener Traum
Autor: Bernd B. Badura
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 238 KB (ca. 55 Seiten)
Verlag: Elfenglanz und Drachenfeuer
Ersterschienung: 31. Oktober 2012
Sprache: Deutsch
ASIN: B00A05W1JS
Genre: Fantasy 
Reihe: Werke eines großen Meisters
Band: I


Über den Autor

Viele Sagen und Legenden ranken sich über den Autor Bernd B. Badura. Einige behaupten sogar er hätte sich - nur vom Wasser nährend, daß er von den Wänden leckte - tausend Jahre in eine Höhle zurückgezogen, um über das wahre Wesen der Menschheit nachzudenken. Endlich zu Ergebnissen gekommen, hat er sie nun verlassen, um uns an seinen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Bernd B. Badura selbst begegnet solchen Geschichten eher mit einem Schmunzeln und meint, daß seine Person - im Gegensatz zu seinen Geschichten - eher uninteressant ist. Deshalb möchte er auch lieber seine Geschichten für sich sprechen lassen, als über sich selbst zu erzählen.
Und was kann man über seine Geschichten sagen?
Nun bei ihnen handelt es sich um intelligent geschriebene Phantastik. In Worte gekleidet, die den Leser verzaubern, mitreißen und in fremde Welten entführen.


Inhaltsangabe/Klappentext

Darf ich Ihnen Schapo Klack vorzustellen?
Schapo? Wo steckst du denn wieder? Entschuldigen Sie bitte vielmals, aber er hat schon wieder die Nase in diesem merkwürdigen Buch, das auch Sie gerade so interessiert betrachten!

Es heißt, hier können buchstäblich Träume wahr werden. Sie müssen wissen, dass Schapo – ja genau das hagere Kerlchen mit dem blassen Teint, das ständig diesen schicken, aber leider aus der Mode geratenen Zylinder trägt – ein Bibliothekar aus der Traumwelt ist, der von Morpheus in die Realität entsandt wurde. Eine gefährliche Mission für unseren gar nicht so nach Helden aussehenden Protagonisten. Wo soll er suchen, in einer Welt, in der jeder falsche Schritt den Tod bedeuten kann? Wird er wirklich auf Drachen treffen, wie es im Buch angedeutet wurde? Enthält "Werke eines großen Meisters" tatsächlich den Sinn des Lebens, oder hat es da doch zuviel versprochen? Finden Sie es heraus, während Sie sich in verschiedene Welten ver- und entführen lassen, die Sie be- und verzaubern werden. Werden Sie das Wagnis eingehen und Schapo auf seinen Abenteuern begleiten?


Rezension/Meinung

Als ich mit diesem doch noch eher kleinen, aber ganz eindeutig feinen Werk begann, war ich schon nach wenigen Sätzen ziemlich gefangen, denn diese Geschichte hat einen ganz eigenen Stil, auch wenn ich gleich noch manchen Vergleich ziehen werde, die sie auf eine ganze besondere Weise, besonders macht.

Allein durch ihren teilweise sehr verträumten Stil, der einen aber gekonnt in diese fremdartige Traumwelt versetzt, die einem geschildert wird, macht dieses Buch zu etwas besonderem. Zudem hebt diese Geschichte sich allein schon dadurch von den meisten aktuellen Romanen ab, da sie in einer deutlich älter und reifer wirkenden Art geschrieben ist, die vielleicht nicht gleich jedem liegt, aber für mich ihren ganz eigenen Zauber, vielleicht auch ein wenig des Besonderen hatte, der mich schon ein wenig verrückt gemacht hat, als ich am Ende dieses ersten Teils der Geschichte angekommen war und plötzlich nicht mehr weiterlesen konnte.

Ein wenig erinnert der Stil, besonders nach dem Prolog, ein wenig an eine Kombination aus Walter Moers und Terry Pratchett, denen sich eine dritte, bisher noch vollkommen unbekannte Person angeschlossen hat, die gemeinsam die Feder führen, um diese Geschichte aufs Papier zu bringen. Allein die Art, dieses Buchs im Buch fand ich toll, die Idee, dass das Buch die Geschichte erzählt, von der sogar ab und an durch dieses Buch der Protagonist, dessen Namen wirklich etwas leicht moershaftes hat, erfährt, da er es liest. Geschildert ist das Ganze auf eine gleichsam verrückte, wie verträumte Art, die zudem etwas hat, was mir beim Lesen noch das Tüpfelchen auf dem I beschert hat: Humor.

Es ist eher eine subtile Art von Humor, die einem nicht direkt mit brachialer Gewalt aus den Seiten entgegen springt, damit man sie bloß nicht übersehen kann und anfängt zu lachen, aber grade das macht sie toll, denn man muss doch schon ein wenig nachdenken in dieser Geschichte.

Abgesehen davon ist es sehr schön, wie sich auch in der Geschichte, wieder andere kleinere Geschichten wiederfinden, die auch ihre ganz besondere Aussagekraft haben und die mich auch dazu gebracht habe, über die Geschichte deutlich mehr nachzudenken und vor allen Dingen auch, nach dem Bezug der Haupthandlung, zu diesen kleinen Geschichten zu suchen, der sich mir zwar noch nicht einhundert Prozent erschlossen hat, aber hoffentlich in einem der folgenden Teile deutlicher wird. Und auch wenn ich nicht gleich einen Bezug finden konnte und die Geschichte doch sehr fremd zu Haupthandlung wirkten, fühlte ich mich durch sie ganz eindeutig nicht herausgerissen aus der Erzählung, sondern irgendwie ergänzte sich das Ganze trotzdem einfach.

Ich bin ehrlich froh, dass ich vom Autor selbst die Möglichkeit bekommen habe, in diese doch einmal ganze andere, in manchen Kleinigkeiten einem aber bekannt vorkommende Geschichte eintauchen durfte, die sich enorm vom Gros der aktuellen Literatur abhebt und durch ihre Art und dadurch, dass sie auch wirklich einfach stimmig und gelungen ist, zu etwas Besonderem wird, was einfach traumhaft ist. Und auch, wenn ich mich wiederhole, ich freue mich, dass ich mal wieder etwas lesen durfte, was enorm vom Mainstream abweicht und dabei nicht seltsam, sondern richtig gute Fantasy war, bei der ich mich jetzt schon extrem auf den nächsten Teil freue und bei dem sich schon diese wenigen Seiten sehr gelohnt haben. 


Fazit

Freitag, 14. Dezember 2012

Neuzugänge Dezember #2

Huhu!!!!

Ich muss zugeben, dass ich leider wieder nicht ganz so viel Zeit gefunden um hier etwas zu posten, aber heute kommt dafür jetzt ein ziemlich großer Post, denn ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte, aber ich habe irgendwie einen riesigen Haufen Neuzugänge zu vermerken :D

Ich bin selbst ziemlich erstaunt, wie viele Bücher sich seit meinem letzten Neuzugängepost hier bei mir angesammelt haben. Also glaubt mir, ich war mindestens genau so erschrocken, wie ich vermute ihr es gleich seid, wenn ihr den Post lest und bemerkt, wie viele Bücher ich euch präsentieren werde!

Also dann will ich mal anfangen:

Von meiner Tante, die am Montag zu Besuch war und die mindestens genau so viel liest wie ich, habe ich ein kleines Geschenk bekommen, nämlich jenes Buch, von dem sie gehört hat, dass es gut sein soll. Da es ein Krimi ist, hat sie meinen Geschmack ja auf jeden Fall schon mal getroffen, jetzt bin ich nur noch auf den Inhalt des Romans gespannt!

Inhaltsangabe
Drei Arten von Isolation Regina, erfahrene Schließerin in einer Strafvollzugsanstalt, hat sich einen Traum erfüllt: ein Refugium außerhalb der Stadt, ein idyllisches Häuschen mit wunderschönem Garten, wo sie die Härten ihres Alltags vergessen und ganz für sich sein kann. Ermöglicht wurde dieser Befreiungsschlag durch die Bekanntschaft mit der Angehörigen eines Häftlings: Die ältere Johanna brauchte Hilfe und wurde Reginas Wahltante. Doch das Paradies ist schon bedroht. In der dörflichen Gemeinde sieht man die zupackenden Frauen schief an, und als sie einem lokalen Strippenzieher in die Quere kommen, werden sie zur Zielscheibe übler Nachrede. Auch Johannas Gesundheit lässt rapide nach. Unterdessen wird nach siebzehnjähriger Haft ein Mörder auf Bewährung entlassen. Hassler scheint geläutert und willig, seine zweite Chance wie ein braver Bürger zu nutzen. Aber es ist nicht leicht, einen würdevollen Job zu finden. Außerdem hat Hassler noch eine ganz alte Rechnung offen … Als Johanna eines Nachts friedlich stirbt, steht Regina plötzlich allein da. Zwar erbt sie das Haus, doch bald häufen sich unangenehme Vorfälle. Die lockere Beziehung zu ihrem Kollegen Paul krankt an unvereinbaren Erwartungen: Paul will mehr Nähe, Regina nicht. Dann macht sie im Garten einen grausigen Fund – und muss sich fragen, ob Johanna ihr folgenschwere Dinge verschwiegen hat. Ein Alptraum beginnt … 

"Triangel" ist ein hintergründiger Thriller. Sachte entfaltet die packende Story ein Panorama aus zunehmender Vereinzelung und Ohnmachtsverhältnissen: Sanft und zugleich gnadenlos erzählt Anne Goldmann von Ängsten, Abschottung und innerer Isolation.


Klingt auf jeden Fall schon mal spannend, finde ich und von daher glaube ich schon, dass meine Tante eine gute Auswahl getroffen hat.

Zudem hatte ich noch das Glück den zweiten Band der Nachfolgerreihe zu Percy Jackson als Rezensionsexemplar zu ergattern, was mich mächtig freut. Und die Bücher sehen auch so toll aus =)

Inhaltsangabe
Die beiden römischen Halbgötter Hazel und Frank müssen ein wahnsinnig gefährliches Abenteuer bestehen: Sie müssen in die Eiswüsten von Alaska reisen und Thanatos, den Totengott, aus seiner Gefangenschaft befreien. Nur dann kann die Grenze zwischen Tod und Leben wieder stabilisiert werden. Und es wird sie noch ein dritter Halbgott begleiten, der ganz neu im römischen Camp ist und sein Gedächtnis verloren hat. Angeblich ist er der Sohn des Neptun - den er aber Poseidon nennt -, und er heißt Percy Jackson ...


 Ich freue mich schon so auf das Buch und im Schrank machen die sich auch ehrlich mächtig gut!!! :D

Bei einem weiteren Buch, dass mich erreicht hat bin ich ehrlich skeptisch. Ich hatte mich extra zur Leserunde beworben, da ich das Buch gar nicht einschätzen konnte, da die Inhaltsangabe recht gut klang, die es von der Autorin gab, aber sowohl das Cover, als auch der Titel irgendwie ein bisschen seltsam sind.

Inhaltsangabe
Natascha ist fasziniert von der Stärke und Unabhängigkeit, die Steve ausstrahlt. Entgegen der Warnungen ihrer Freunde stürzt sie sich voller Leidenschaft in die Nächte mit ihm. Doch die Beziehung hat ihre Schattenseiten: Ohnmächtig erleidet Natascha Steves Aggressionen, die sich in psychischer und physischer Gewalt entladen.
Die Autorin Doris Parrado liefert mit ihrem Debütroman eine ganz besondere Beschreibung einer fatalen Beziehung: Nataschas Liebe, getragen von Träumen, Wünschen und Hoffnungen, kann nicht gelingen. Ihre Suche nach Freiheit und Glück gerät zu einem Befreiungskampf aus einer Beziehung, die zur Gefangenschaft geworden ist.Die Beschäftigung mit der eigenen Weiterentwicklung, die Liebe zu Büchern und die Begegnung mit einem Millionär helfen Natascha schließlich, dem Tag entgegenzublicken.Die Autorin präsentiert mit dem vorliegenden Roman eine unvergessliche Lebensgeschichte, die aufwühlt und anrührt.
Die autobiografische Aufbereitung des Buches, in dem auch Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, vereinfacht den Zugang und das Verständnis zu der Problematik, da der Leser sich damit identifizieren kann.Nackt schwimmt Natascha im eigenen Pool auf Mallorca: Sie hat es geschafft, sie hat ihrem Leben einen Sinn gegeben. Beruflich eilt sie von Erfolg zu Erfolg. Doch das war nicht immer so: Ihr Lebensgefährte und Kindsvater hat sie blutig geschlagen, bevormundet und betrogen Natascha lebte wie in einem Gefängnis, das immer enger wurde. Bis sie eines Tages den entscheidenden Entschluss fasste: Ich will an mir arbeiten, ich möchte etwas ändern!
Die Neuwieder Autorin Doris Parrado beschreibt in ihrem Debütroman, wie ihre Heldin Natascha sich aus einer fatalen Beziehung löst und den Opferstandpunkt aufgibt. Schritt für Schritt überwindet Natascha ihr geringes Selbstwertgefühl, Schritt für Schritt kommt sie ihrem Ziel näher sie zieht das Positive in ihr Leben.
Die Autorin präsentiert in dem vorliegenden Roman eine Mut machende Lebensgeschichte, die aufwühlt und anrührt.
Natascha ist fasziniert von der Stärke und Unabhängigkeit, die Steve ausstrahlt. Entgegen der Warnungen ihrer Freunde stürzt sie sich voller Leidenschaft in die Beziehung mit ihm. Doch die hat ihre Schattenseiten: Ohnmächtig erleidet Natascha Steves Aggressionen, die sich in psychischer und physischer Gewalt entladen.
Die Autorin Doris Parrado liefert mit ihrem Debütroman eine ganz besondere Beschreibung einer fatalen Beziehung: Nataschas Liebe, getragen von Träumen, Wünschen und Hoffnungen, kann nicht gelingen. Ihre Suche nach Freiheit und Glück gerät zu einem Befreiungskampf aus einer Beziehung, die zur Gefangenschaft geworden ist.
Die Beschäftigung mit der eigenen Weiterentwicklung, die Liebe zu Büchern und die Begegnung mit einem Millionär helfen Natascha schließlich, dem Tag entgegenzublicken.
Die Autorin präsentiert mit dem vorliegenden Roman eine unvergessliche Lebensgeschichte, die aufwühlt und anrührt.



Wie man sieht, ist die Inhaltsangabe auch sehr lang.Wie sie wirklich zum Roman passen wird und ob der Titel bzw. vor allem auch das Cover zum Inhalt passen. Mal gucken. Ein Gutes hat das Buch aber auf jeden Fall, es ist signiert :D

Und wo wir schon bei signiert sind, auch hier habe ich noch ein weiteres Buch, dass samt Signatur bei mir angekommen ist ^^. Über die freue ich mich übrigens immer ehrlich besonders, denn irgendwie macht das allein jedes Buch ja schon zu etwas Besonderem.

Inhaltsangabe
Die große Liebe, Intrigen und Verrat, verbotener Sex, versuchter Selbstmord und den sicheren Tod vor Augen. Mit solchen Dramen muss sich der Filmstudent Lukas als neuer Autor der legendären Fernsehserie “Schöneberg“ beschäftigen. Bei der Arbeit? Nein! In seinem eigenen Leben. Denn das wird plötzlich zur Seifenoper. Ausgerechnet unter den neuen Kollegen findet er seine Traumfrau – die Freundin des Chefautors. Doch damit fangen Lukas’ Probleme erst an …
Michael Meisheit – seit 15 Jahren Drehbuchautor bei der „Lindenstraße“ – gibt mit seinem Debütroman „Soap“ spannende und witzige Einblicke in die Leiden eines jungen Serienautors. Während sich das Leben seines Helden rasant zum mustergültigen Drama entwickelt, kann der Leser ungeniert hinter die Kulissen einer Fernsehproduktion blicken.


Es klingt auf jeden Fall schon mal lustig finde ich und vielleicht werde ich ja auch noch herausfinden, was viele Leute so faszinierend an Soaps finden, denn das konnte ich bisher noch nicht wirklich herausfinden :D

Dann will ich jetzt noch zu einem weiteren Neuzugang kommen, der mich vom Cover her vollkommen überzeugt, weil es einfach extrem genial aussieht, irgendwie fast schon ein bisschen edel und auch total zur Richtung des Romans passt!

Inhaltsangabe
Der chinesische Medicus
China, um das Jahr 1200: Mitten in den turbulenten Zeiten der Song-Dynastie arbeitet sich der mittellose und verwaiste Song Ci mit Fleiß und Entschlossenheit vom Leichenbestatter zum besten Studenten der angesehenen Ming-Akademie hoch. Seine Gabe, die dunklen Geheimnisse aufzudecken, die sich hinter den Verletzungen der Toten verbergen, erregt Aufsehen – aber auch Missgunst. Ci wird denunziert und wegen seiner revolutionären Obduktionsmethoden von der Justiz verfolgt. Doch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten sprechen sich herum, bis sie schließlich auch dem Kaiser Song Nin Zong zu Ohren kommen. Er lässt den „Totenleser“ zu sich rufen und bittet ihn, eine Reihe grausamer Morde am Hof zu untersuchen, die seine Dynastie zu vernichten drohen. Song Ci willigt ein – nicht ahnend, zwischen welche Fronten er schon bald gerät, gegen welche Mauern aus Schweigen er stoßen und welchen Intrigen er begegnen wird. Als er sich leidenschaftlich in die kaiserliche Konkubine Blaue Iris verliebt, wird die Luft im Palast dünn für ihn. Wem kann er vertrauen, und wer wird ihn verraten?
Ein atemberaubender Roman über den ersten Gerichtsmediziner der Geschichte, ausgezeichnet mit internationalen Preis des Historischen Romans von Zaragoza.


Irgendwie freue ich mich schon richtig auf das Buch, allein auch, weil es mal mit dem alten China als Handlungsort etwas von den anderen Romanen abweicht, die ich aktuell so lese.

Und da ja schon einige Genre dabei waren, will ich dann auch gleich noch ein weiteres folgen lassen, nämlich einen Frauenroman :D Und ich mag dieses Spiegelei auf dem Cover. Wie es mit dem Inhalt sein wird, werde ich bestimmt demnächst herausfinden dürfen ^^

 Inhaltsangabe
Von Exfreundinnen, In-spe-Schwiegermüttern und dem ersten gemeinsamen Liebesurlaub … Juli musste echt einiges durchstehen, um den Mann ihrer Träume zu finden. Bis zum Happy End hat sie gedatet, was das Zeug hielt. Aber halt! Happy? End? Es geht doch gerade erst los! Mit Konrad an ihrer Seite durchliebt und -lebt sie das nächste Jahr. Und sie erfährt den ganz normalen Wahnsinn einer frischen Beziehung: von »Wie werde ich seine zickige Exfreundin los?« bis zum Schwiegermutter-Härtetest. Nur gut, dass Juli über all dies ihren Humor nicht verliert. Denn wo gelacht wird, wird geliebt!


Vom ersten Buch der Autorin habe ich schon so einige Meinungen gehört, die auch teilweise ein wenig auseinandergehend waren, von daher bin ich schon echt gespannt, wie es hier sein wird und was ich so davon halte ^^.

Und jetzt zwei Bücher, bei denen eins ganz eindeutig sehr zur Jahreszeit passt und mir auch allein schon vom Cover her irgendwie ein wenig Lust auf Winter macht. 

 Inhaltsangabe
Ein Weihnachtsgeschenk von Tiffany entpuppt sich als Schlüssel zum Glück
Cassie Fraser wollte eigentlich ihren zehnten Hochzeitstag feiern, als sie herausfindet, dass ihr Mann sie betrügt. Hals über Kopf flieht sie aus Schottland und findet Unterschlupf bei ihrer Freundin Kelly, die in der New Yorker Modeszene arbeitet. Dies ist für Cassie die erste Station eines Plans, den sich ihre drei besten Freundinnen für sie ausgedacht haben. Ein Jahr lang soll Cassie bei jeder von ihnen ein paar Monate verbringen: bei Kelly in New York, bei Anoukh in Paris und schließlich bei Suzy in London. Und Suzys Bruder Henry schickt sie auf eine Schnitzeljagd, die Cassie an Weihnachten zu Tiffany‘s führt – und zu einem Geschenk, das ihr Leben verändern wird ...


Und dann noch eins, dass genau das Gegenteil erreichen zu wollen scheint, wenn ich mir das Cover so angucke, die beide aber auf mich doch jeweils einen gewissen Charme ausüben, denn sowohl sich auf Weihnachten noch ein bisschen einzustimmen, als auch dem trüben Wintergrau zu entfliehen, sind zwei Dinge, die ich beide sehr gut und häufig passend, finde.

Inhaltsangabe

Benjamin ist gerade 30 Jahre alt geworden, als ihn das unbestimmte Gefühl beschleicht, dass sein Leben nicht perfekt ist. Sein mieser Job als Talentscout in einer Plattenfirma in Hamburg hängt ihm zum Hals heraus und hätte er nicht damals, vor 10 Jahren einen Hit entdeckt, von dem die Plattenfirma noch immer gut lebt, hätte er seinen Job schon längst verloren. Jetzt braucht sein Chef den Künstler von damals zurück, es geht um viel Geld und eine Chance wieder in das Geschäft einzusteigen. Doch der Künstler ist seit seinem Erfolg verschwunden. Er lebt irgendwo in Südfrankreich. Benjamin soll ihn finden und reist in die Provence, in das Bergdorf Saignon. Hier gibt es mittags schon den ersten Pastis, abends unbekannte Delikatessen auf dem Teller, die eigentlich nicht schmecken, und Menschen, deren Sprache er nicht versteht. Aber plötzlich wird alles anders, denn Benjamin verliebt sich und muss sich plötzlich entscheiden. Und Entscheidungen zu fällen, das war noch nie seine Stärke... Über die Entstehung: Auf die Geschichte bin ich in meinem letzten Frankreich - Urlaub gekommen. Wir fuhren durch die Provence und entdeckten ein Dorf mit dem komischen Namen Saignon. Es liegt mitten im Luberon und trotz allem Tourismus, scheint es seine Ursprünglichkeit erhalten zu haben. Zwischen uralten, mit Wein bewachsenen Steinmauern, inmitten von Lavendelfeldern thront das Dorf wie eine Festung auf einem der sanften Hügeln der Provence. Ich wusste in dem Moment, dass dieses provençalische Dorf der Ort sein wird, in dem die Geschichte spielt. Es sollte aber jemanden hierher verschlagen, der mit der Natur, dem Essen, der Sprache und vor allem mit dem beschaulichen Dorfleben überhaupt nichts anfangen kann. Das Buch spielt in einem kleinen Bergdorf in der Provence. Fotos aus dem Ort kann man in dem Album Saignon auf Facebook sehen. Viele Schauplätze gibt es tatsächlich, wie die Auberge und die Bibliothek. Über die Buchveröffentlichung gibt es regelmässige Blogs auf der Internetseite des Magazins Bücher.



Und damit es nicht nur bei reinen Romanen bleibt, sondern auch nochmal was lockeres für Zwischendurch dabei ist, wo man leicht das Lesen unterbrechen kann, ist auch noch folgendes Buch dabei, bei dem mich allein schon das Inhaltsverzeichnis der 101 Dinge neugierig gemacht hat, wie ihr unnützes Dasein erläutert wird ;o)

 Inhaltsangabe
Guter Rat ist teuer, vor allem aber nervig – deshalb unterziehen die beiden Comedy-Autoren Bräuer & Nagel 101 Dinge einem strengen (Ab-)Rating. Wer nicht länger von den Trenderscheinungen unserer Zeit belästigt werden will, sollte also zu diesem Buch greifen. Es sorgt für sofortige Entspannung und Beruhigung. Lehnen Sie sich zurück: Hier steht, was Sie sich getrost sparen können. Das reicht vom flotten Dreier über Wellness, den Opernbesuch in Bayreuth, eine Doktorarbeit schreiben, nach Mekka pilgern (nur für Moslems – Christen können sich alternativ den Jakobsweg sparen), Pärchenurlaub, gelassen älter werden, eine Kreuzfahrt unternehmen, bis hin zum Baggerfahren. Wobei? Baggerfahren ist eigentlich doch ganz gut, oder?! Brmm, brmm...


Wobei es da für einen weiteren Neuzugang mal interessant wäre, ob Pilgern bei den 101 Dingen auch vertreten ist, was ich nachher unbedingt nochmal nachgucken muss, aber trotzdem bin ich auf dieses Buch hier auch schon irre gespannt!

Inhaltsangabe
Wir schreiben das Jahr 2012: Die Wirtschaft ist am Ende, das Klima kaputt, bald soll auch noch die Welt untergehen, und in einem kleinen Apartment im Herzen Hamburgs schnürt ein blonder Reisereporter seinen Rucksack. Sein Ziel: Die eigenen Sünden büßen und Mutter Erde ein wenig besser machen. Sein Problem: Dafür muss er über die Alpen. Zu Fuß. Fast eintausend Jahre nach Heinrich IV. tritt wieder ein Deutscher den legendären Weg nach Canossa an. Natürlich auch, weil es dort so tolle Tortellini geben soll. Dennis Gastmann führt uns auf seiner ungewöhnlichen Pilgerreise von einer Grenzerfahrung in die nächste: In Osnabrück lässt er sich von einem Orakel die Zukunft vorhersagen, im Rothaargebirge trifft er NVA-Veteranen, in Frankfurt wagt er sich aufs Börsenparkett, in der pfälzischen Provinz begibt er sich auf eine „spirituelle Nachtwanderung“, im Dom zu Speyer legt er die erste Beichte seines Lebens ab (und lügt dabei), in Besançon, der Stadt der falschen Brustimplantate, übernachtet er, bevor ihn der Weg auf die schmutzigen Spuren Uwe Barschels im Genfer Luxushotel „Beau Rivage“ führt und – nach tausend Kilometern – in die einsamen Berghütten des Schweizer Mont Cenis. Ein mitreißendes Reise- und Abenteuerbuch – und ein großartiges Lesevergnügen!


Klingt einfach irgendwie spannend der Roman, denn gerade, wenn es so ein wenig auch auf Tatsachen beruht. Gerade das macht es für mich spannend und auch, weil ich hoffe, dass es nicht in Richtung Kerkeling abdriften wird ;o)

Achja und da ich vorhin bei den Chinesen in der Geschichte war, gibt es passend dazu auch noch einen Roman, der mir Shanghai näher bringen wird, wie ich hoffe ^^ Zumal die Geschichte ansonsten auch ein wenig abgefahren wirkt. Mal gucken, was da wieder auf mich zukommt :D

Inhaltsangabe
Shanghai. Eine brodelnde, undurchschaubare Metropole, deren Anziehungskraft sich niemand entziehen kann. Ein Moloch, der sich schleichend verändert: Wer hat alle Schatten verkürzt? Warum weht der Wind ständig auf die Stadt zu? Welche unsichtbaren Fäden ziehen verirrte Seelen in das Straßengewirr? Woher kommt die Welle unmenschlicher Gewalt, deren auf Zeitungspapier getrocknete blutige Gischt die 16-jährige Hannah Harlof seit einiger Zeit in ihrer Facebook-Chronik postet? Die Berlinerin, die erst seit kurzem mit ihren Eltern in Shanghai lebt, muss sich hier nicht nur einer neuen, komplizierten Sprache stellen. Sie erlebt uralte chinesische Traditionen und seltsame Rituale einer neuen Oberschicht. Sie erforscht düstere Schauplätze wie aus einer Alptraumversion ihrer Heimatstadt. Hannah stürzt in eine unmögliche Liebe, sie verschmilzt mit der "Meltworld Shanghai" – doch mehr als das: Ahnungslos treibt sie die ewige Vorherrschaft des absolut Bösen in der Welt der Menschen voran. Mit Original-Illustrationen.


Die Bilder in dem Roman sind übrigens wirklich richtig Spitze, die habe ich mir nämlich schon angeschaut beim kurzen Reinschnuppern in das Buch!

Bisher waren es ja wirklich noch recht wenig Krimis oder Thriller, von daher müssen davon natürlich auch noch welche kommen, wie könnte es bei mir anders sein und hier sind sie. Nebenbei, es war nicht so, dass ich mir extra Romane rausgesucht habe, die eine ähnliche Farbgestaltung beim Cover haben :D

Inhaltsangabe
Zwei brutale Morde an jungen Frauen erschüttern die sonst so friedliche Kanalinsel Jersey und geben dem Chef de Police Rätsel auf. Dass dabei gefährliche und nie geklärte Ereignisse aus der Vergangenheit eine Rolle spielen, findet ausgerechnet die Zeugin Emily Bloom heraus. Denn die sympathische Teehändlerin mit dem "absoluten Gedächtnis" ist in der Lage, sich an alles in ihrem Leben genauestens zu erinnern. Doch schon bald muss Emily wegen dieser Fähigkeit um ihr eigenes Leben bangen...

Diesen Roman habe ich übrigens von BloggDeinBuch, weswegen ich ihn auch schon durchgelesen habe ^^ Die Rezension kommt natürlich auch möglichst bald und ich muss euch sagen, ich bin etwas zwiegespalten, aber dazu später mehr!

 Inhaltsangabe
Es ist der Alptraum aller Eltern: Der kleine Johann kommt eines Abends vom Spielen nicht nach Hause. Der Vater verständigt die Polizei, die Mutter fühlt sich wie gelähmt. Und hegt schon bald den Verdacht, dass das Leben ihres Jungen für die Polizei nicht oberste Priorität hat. Doch einer Mutter geht es nur um ihr Kind, eine Mutter tut alles, um es zurückzubekommen. Dafür trifft sie sich sogar heimlich mit dem Entführer. Ein fatales Katz-und-Maus-Spiel nimmt seinen Lauf ...


Hier bin ich schon so gespannt, da es ja auch ehrlich ein erstes Thema ist, wie das ganze verarbeitet wurde und vor allen Dingen, wie der Roman emotional rüberkommt, da ich darin die größte Herausforderung sehe, die den Roman aber richtig gut machen könnte.

 Inhaltsangabe
Als ihr Vater stirbt, erbt Kinga eine Wohnung in einer fernen Stadt am Meer. Und einen Bernstein, in dem eine Spinne gefangen ist. Kein totes Insekt ist das, sondern eine leibhaftige Zeugin einer ungewöhnlichen Familiengeschichte. – Nach ihrem vielfach ausgezeichneten Debüt „Katzenberge“ schreibt Sabrina Janesch die Chronik einer deutsch-polnischen Familie, die vom stetigen Wandel und einer dunklen Gabe geprägt ist. Fünf Jahrzehnte nach der „Blechtrommel“ porträtiert sie eine Stadt, in die die rätselhafte Geschichte der Myszas eingeschlossen ist wie in einen Bernstein.
"Denn in dieser Stadt hat jeder ein Geheimnis und jeder ein Schweigen, das er darüber legt."
Es ist Herbst, als Kinga Mischa in der fernen Stadt am Meer eintrifft. Der Wind rast durch die Backsteinfluchten und kündet von einem turbulenten Jahr. Nur ein Bernstein, in dem eine Spinne gefangen ist, erinnert die junge Frau an ihren verstorbenen Vater. Noch ahnt sie nur, dass der Träger des Steins nicht bloß das Schmuckstück, sondern auch eine seherische Gabe geerbt hat: eine faszinierende wie dunkle Fähigkeit, die für Kinga zunehmend zur Qual wird. In der Stadt trifft sie auf ihre polnische Verwandtschaft. Die Familie Mysza arrangiert sich trotz aller Konflikte mit ihrem Zuwachs, bis plötzlich zwei Menschen verschwinden, die Kinga sehr nahe standen: die schöne Renia und der kriegsmüde Bartosz. Plötzlich steht Kinga im Verdacht, ihre Kräfte auf grausame Art angewandt zu haben. – Eine zauberhafte Geschichte, die von einer Spinne, einem Stadtschreiber und einer jungen Deutschpolin widerstreitend erzählt wird – mit viel Poesie, Raffinesse und Wärme. Ein Roman über die seelischen Verletzungen einer Familie, die mit der schmerzvollen Geschichte einer ungewöhnlichen Stadt korrespondieren. 


Ein ganz anderes Buch, als alle anderen Neuzugänge, dass einen sehr interessanten Inhalt hat in meinen Augen, vor allen Dingen aber auch wieder ein so geniales Cover aufweisen kann. Dieses schlichte weiß macht es für mich irgendwie zu etwas Besonderem, da es genau wie das Cover von »Der Totenlese« richtig Stil hat.

Und last but not least, ich frage mich wer alles den Post bis hier unten liest :D :D es sind nämlich ja doch extrem viele Bücher zusammengekommen, noch einen historischen Roman über die Zeit der Hexenverfolgung. Das geniale daran, der Vorgänger war einfach nur grandios und ich bin schon auf diesen zweiten Teil gespannt, auch wenn das Cover beim ersten schöner war :D

Inhaltsangabe
Wird Satan geboren, ist das Ende nah. Im Winter 1629 erreichen die grausamen Hexenverfolgungen in Würzburg ihren Höhepunkt: Die Stadt versinkt im Chaos. Als ein blutroter Komet am Himmel zerbirst, scheint das Ende der Welt gekommen. In eben jener Nacht stirbt Kathis Mutter im Kindbett. Nun muss sich die Elfjährige um das lang ersehnte Brüderchen kümmern, das ein auffälliges Muttermal trägt. Antonius und Crispin, Gesandte des Papstes aus Rom, wissen um die Bedeutung des fallenden Sterns: Er ist das Zeichen für die Ankunft des Antichrist. Eine tödliche Seuche, die nur Gottesfürchtige dahinrafft, scheint die Prophezeiung zu bestätigen. Und es beginnt eine erbarmungslose Hetzjagd nach dem Teufelskind, die Kathi und ihren Freunden alles abverlangt.


Puh :D Das waren jetzt alle Neuzugänge der letzten 2 Wochen, die ich bisher noch nicht vorgestellt hatte und die ich auch alle am liebsten jetzt gleich und auch noch gleichzeitig lesen würde, wenn ich es könnte, da ich auf alle diese Bücher so neugierig bin.

Leider geht das natürlich nicht und ich muss eins nach dem anderen lesen :D Mal gucken, in welcher Reihenfolge sie mir zum Opfer fallen werden ;o)

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Freitag, 7. Dezember 2012

Rezension ~ Erebos

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Erebos
Autor: Ursula Poznanski
Broschiert: 485 Seiten
Verlag: Loewe Verlag
Ersterscheinung: 6. Juni 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785573618
ISBN-13: 978-3785573617
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Genre: Jugendbuch


Über den Autor



Inhaltsangabe/Klappentext

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos – bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen …



Rezension/Meinung

Dieses Buch hat mich einfach fasziniert. Das es gut sein sollte, wusste ich schon von so einigen Rezensionen, aber ich glaube ungern anderen Leuten ohne mir selbst ein Bild gemacht zu haben, aber trotzdem ist es so, dass ich auch sehr gerne mal ein Buch zur Hand nehme, dessen Rezensionen allgemein einen positiven Trend aufweisen. Bei Erebos war das eine sehr gute Wahl, denn das Buch ist einfach nur genial gemacht.

Was mir an dem Roman schon mal sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass er in keinem Funken etwas mit Fantasy zu tun hat, wie man vielleicht zunächst vermuten kann, sondern alles logische Begründungen hat und gerade das macht es für mich verdammt spannend.

Richtig genial ist es auch, wie Posnanzki die Erlebnisse in Erebos schildert, so dass man als Leser fast selbst schon das Gefühl hat das Spiel zu spielen. Ich musste mir einfach bei jeder der Schilderungen der einzelnen Aspekte des Spiels vorstellen, wie es wohl aussähe, wenn ich selbst gerade diese Schilderungen an einem PC-Monitor verfolgen würde. Und genau diese Vorstellungen waren so detailliert und bildhaft, dass ich enorm begeistert von den Beschreibungen war, da sie einfach so extrem präzise waren und so leicht die Bilder heraufbeschwört haben. Zudem konnte ich dadurch auch mehr als genau nachempfinden, wie es dazu gekommen ist, dass die Charaktere in dem Roman so schnell abhängig von dem Spiel geworden sind, da es ehrlich sehr genial wirkte.

Zudem wurde es einfach nur von Seite zu Seite spannender, da man selbst einfach immer neugieriger wurde, worauf das Spiel bloß hinauslaufen würde und was sein Ziel sein könnte. Ich musste einfach extrem mitfieber, besonders auch mit Nicks Abhängigkeit vom Spiel, bei der ich mich immer gefragt habe, wie weit sie ihn wirklich treiben würde und was er wohl alles durchführen würde von den Aufgaben, die das Spiel von ihm verlangt. Zudem hat es auch einfach Spaß gemacht zu rätseln, welcher der anderen Charaktere im Spiel wohl welcher Mensch im echten Leben sein könnte. Insgesamt hat das Rätseln einfach so verdammt viel Spaß gemacht.

Und allein der weitere Verlauf der Geschichte, nachdem das Spiel Nick eine wirklich schreckliche Aufgabe gestellt hat, wurde nur genialer, da es einfach spannend war zu sehen, wie Nick in seiner Abhängigkeit mit dieser Aufgabe umgeht und was für Folgen seine Entscheidung hatte.

Und nicht nur die Darstellung des Spiels war genial, auch die der Charaktere hatte einfach was für sich, da es doch die unterschiedlichsten Menschen in dem Roman gab und sie alle ihre kleinen Macken hatten, was es natürlich noch interessanter für mich machte, reale Person und Spielcharakter zusammen zu bringen.

Ein Buch, das eine geniale Aussage hat, wenn man sein Ende bedenkt, das einfach nur genial geschrieben ist und das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann, egal ob schon Erwachsen oder noch Jugendlicher. Einfach nur ein geniales Buch!


Fazit

Dienstag, 4. Dezember 2012

Neuzugänge Dezember #1

Sooo, und jetzt kommen nochmal die ersten Neuzugänge dieses Monats, die gestern und am Samstag noch bei mir eingetrudelt sind :D

Ich war nämlich ehrlich doch irgendwie erfreut, als ich die letzten Tage die Post aufgemacht habe, weil da so manch ein Schätzchen, hoffe ich zumindest, dabei war.

Zum einen habe ich noch ein etwas verspätetes Geburtstagsgeschenk bekommen, nämlich ein Buch, dass schon viele von euch kennen werden, das ich aber bisher eigentlich immer noch nicht gelesen hatte. Den Film kenne ich zwar, aber da mir schon gesagt wurde, dass das Buch doch ganz anders sein soll, bin ich schon gespannt. Und handeln tut es sich bei dem genannten Buch um folgendes:

 Inhaltsangabe
Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen.
Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen.
Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer ...


Ich bin schon ehrlich gespannt auf das Buch, da es zum einen gut sein soll und zum anderen finde ich es immer interessant, herauszufinden, welche Unterschiede es zwischen Buch und Film gibt.


Zudem dann noch endlich mal wieder ein Buch über Drachen, dass ich für eine Leserunde erhalten habe und auf das ich verdammt gespannt bin, gibt es doch nur sehr wenig wirklich richtig gute Bücher, bei denen Drachen eine große und wichtige Rolle spielen.

 Inhaltsangabe
Kann EIN Mädchen ZWEI Welten vereinen?
Die Drachen könnten die Menschen vernichten. Doch sie sind zu fasziniert von ihnen. Dies ist die Basis des fragilen Friedens zwischen beiden Völkern, die jäh brüchig wird, als der Thronanwärter ihres gemeinsamen Königreichs brutal ermordet wird – auf Drachenart. Die junge Serafina hat guten Grund, beide Parteien zu fürchten. Hütet doch das erst seit kurzem am Hofe lebende Mädchen selbst ein Geheimnis. Als sie in die Mordermittlungen verwickelt wird, kommt der scharfsinnige junge Hauptmann der Garde, Lucian Kiggs, ihm gefährlich nahe und droht, ihre Verstrickung mit der Welt der Drachen zu enthüllen und ihr ganzes Leben auf immer zu zerstören.


 Und das Cover, muss ich sagen, ist wirklich noch schöner, als es auf dem Bild aussieht! Echt ein tolles Buch von der Gestaltung her!

Und da ich ja nicht nur Bücher aus dem gleichen Genre immer wieder lesen möchte, hier auch nochmal ein, das noch angekommen ist, dass diese eher fantasylastige Reihe ein wenig durchbricht, nämlich ein, ich vermute eher lustiger Frauenroman ^^

Inhaltsangabe
Umzug ins Gefühlschaos Eigentlich hat die quirlige Michelle Lawrence alles, was man sich nur wünschen kann: einen tollen Mann, zwei süße Kinder, viele Freunde und genug Geld. Doch dann wird ihr Mann Chad nach San Francisco versetzt, und die Familie muss mit. Eigentlich geht Michelle Probleme immer selbstbewusst an, aber hier in der Fremde wird sie doch langsam zaghaft. Da lernt sie Aishe kennen, die verschrobene Schwägerin ihrer besten Freundin. Die beiden haben mehr gemeinsam, als sie zunächst vermuten, und so beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft, in deren Verlauf die Frauen einiges über sich selbst lernen.


Das Cover ist doch ehrlich mal zu knuffig, oder? Naja und man sieht ihm ja auch irgendwie an, in welches Genre man ihn packen kann :D Ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt, ob das Buch mich packen kann, da es eindeutig eher ein Genre ist, was ich sehr selten lese.

Und dann kam zu guter Letzt noch ein Buch, dass mich am Ende noch glücklicher Weise erreicht hat, kam es doch durch einen Fehler bei der Anschrift, bei jemand ganz anderem bei uns im Ort an, der aber so lieb war es mir noch zu bringen.
Ich gebe zu, dass ich da echt happy war, besonders, da es dem Buch trotz eingerissenem Umschlag und der falschen Adresse gut ging, denn es war auch noch von der Autorin signiert :o)

Inhaltsangabe
Einst sandten Leben und Tod vier Wächter aus. Einen für jedes Element. Und sie sandten einen fünften Wächter, den Ecares Vigil - Mittelpunkt der Ewigkeit. Sein Name ist Savinama - die Legende des ersten Wächters, Waage der Ewigkeit, Bote von Anfang und Ende. Wenn er erscheint, droht der Untergang der Welt und aller Hoffnungen. Sein Weg trägt Asche unter den Füßen, sein Wort ist Geburt und Tod. Und doch steht sein eigenes Sein auf dem Spiel. Was ist, wenn die Elemente beginnen in Gut und Böse zu unterscheiden? Wenn Leben und Tod verbannt werden? Und was, wenn der Preis für das Überleben der Welt zu hoch ist? - 
„Savinama - der Wächter“ ist das Begleitbuch zur 2012 erscheinenden Trilogie "Magie der Schatten".

Naja, ich bin auf jeden Fall schon neugierig, was da auf mich zukommen wird, aber allein schon wegen der Klasse Signatur bekommt das Buch ein Ehrenplätzchen bei mir :o)