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Donnerstag, 28. Februar 2013

Rezension ~ Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest
Autor: Dagmar Hoßfeld
Broschiert: 288 Seiten
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355126001X
ISBN-13: 978-3551260017
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 18 Jahre
Genre: Jugendbuch


 

Über die Autorin

© privat

Dagmar Hoßfeld lebt in einem Dorf zwischen Ostsee und Schlei. Sie hat viele Jahre als Bauzeichnerin gearbeitet, wollte dann Pferdewirtin werden - und hat schließlich doch ihren Traum vom Schreiben verwirklicht. Seit 1999 sind etliche Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen.



Inhaltsangabe/Klappentext

Conni ist endlich fünfzehn geworden.
Sie fühlt sich wie immer. Kein bisschen anders. Aber das kann nicht sein. Irgendetwas muss anders sein! Immerhin hat sie fünfzehn Jahre ihres Lebens darauf hingearbeitet, fünfzehn zu sein. Besonders das letzte Jahr war echt hart. Mit vierzehn ist man irgendwie noch ein Kind. Zumindest wird man so behandelt. Mit fünfzehn ist man dagegen schon fast erwachsen. Es MUSS also einen Unterschied geben.
Im Kalender steht es schwarz auf weiß: Es ist der 30. April, ihr Geburtstag. Ab heute hat sie genau ein Jahr Zeit, um den Unterschied herauszufinden falls es einen gibt.
Conni freut sich auf grenzenlose Freiheit und wilde Abenteuer. Sie will endlich mal eine ordentliche Party mit der Clique feiern. Und sie will mit Phillip zusammen sein, ganz ohne wachsame Elternaugen ...



Rezension/Meinung

Eigentlich bin ich auf dieses Jugendbuch vor allen Dingen deswegen aufmerksam geworden, weil mich der Titel so extrem an einen Abklatsch eines Douglas Adams Titel ('Das Leben, das Universum und der ganze Rest') erinnert hat, dass ich es mir einfach angucken musste, also falls so eine Reaktion erwünscht war, bei mir hat es geklappt.

Dabei muss ich gestehen, hat das Buch ehrlich etwas für sich, denn es ist einfach ein klasse Jugendbuch, das wirklich eine reale Szenerie für Jugendliche aufzeigt, denn wer kennt es nicht von sich selbst, wie sich die Ansichten in dieser Zeit verändern und wie man dann irgendwann an den Punkt kommt, dass man sich doch langsam schon erwachsener fühlt und vor allen Dingen auch einiges anders machen will als es noch vor vielleicht 1-2 Jahren der Fall ist.

Ich finde es hier einfach echt gelungen, wie Conni und ihre Freunde endlich mal eine richtige Party planen wollen, bei der nicht, wie bei den Kindergeburtstagen etc. immer die Eltern noch im Hintergrund rumhängen und man sich doch immer beobachtet fühlt und das, obwohl man doch nun schon alt genug ist, um alleine zu feiern und nicht ständig unter Beobachtung stehen müsste. Und was natürlich auch zu erwarten war, denn war es bei uns selbst damals groß anders, es läuft natürlich nicht unbedingt alles wie geplant. Und es macht auch einfach Spaß, die Jugendlichen in diesem Buch dabei zu verfolgen, wie sie am Planen sind und nebenbei noch mit dem ein oder anderen weitern Problem zu kämpfen haben.

Es tauchen vor ihnen einfach die ganz alltäglichen Probleme eines Teenagers auf, die erste Liebe, Probleme mit den Freundinnen und Freunden, die ersten Trennungen, böse Gerüchte und natürlich auch, wie es in ihrer Beziehung so weitergehen soll. Geht man den nächsten Schritt oder wartet man noch ein wenig? Wobei ich es hier sehr gut gelöst finde, dass Conni und ihr Freund Phillip zwar deutlich zeigen, wie sehr sie sich mögen und sich auch berühren und küssen, es aber noch nicht weiter geht. Mit gerade erst fünfzehn wäre das für mich nämlich dann doch ein wenig zu schnell gewesen, als das ich das Buch guten Gewissens empfehlen könnte.

Auf jeden Fall aber machen Connie und ihre Clique echt Spaß mit ihren irgendwie ganz alltäglichen Problemen, die aber einfach spannend und spaßig zu lesen sind, wohl gerade auch, weil sie alle, von ihren Persönlichkeiten, ihrem Verhalten und ihren Problem, so nah am realen Leben sind und eigentlich kaum abgehoben wirken.


Fazit

1 Kommentar:

  1. Schöner Blog :)
    Ich hatte eine Leseprobe (als Heftchen) davon und fand es ganz gut. Ich fand auch die Seitendeko ganz schön (gab es die im richtigen buch auch? In der Leseprobe war das gestaltet wie ein Tagebuch?) und auch das Cover mochte ich, aber sowas ist nichts für mich.
    Mir fehlt bei dir aber irgendwie ein bisschen wie du das Cover fandest und welche Personen dir am besten/welche eher nicht gefallen haben. Aber das ist nur ein Tipp.

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