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Freitag, 29. März 2013

Rezension ~ Rebellen der Ewigkeit

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Rebellen der Ewigkeit
Autor: Gerd Ruebenstrunk
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: arsEdition
Ersterscheinung: 6. Februar 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3760765394
ISBN-13: 978-3760765396
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17
Genre: Jugendbuch


 

Über den Autor

Gerd Ruebenstrunk wurde im August 1951 in Gelsenkirchen geboren. Er flog von der Schule, kam ins Internat, flog dort ebenfalls raus und machte trotzdem das Abitur. Als Rache arbeitete er ein Jahr als Lehrer, bevor er zur Vernunft kam und Psychologie studierte. Es folgten zwei Jahrzehnte als Werbetexter, Kreativdirektor und TV-Autor, bevor er die Faxen dicke hatte und für ein Jahr nach Mallorca flüchtete. Die Liebe führte ihn wieder zurück nach Deutschland, wo er 2008 sein Debüt »Explosion in der Motorenhalle« und kurz darauf "Arthur und die Vergessenen Bücher" veröffentlichte. Heute lebt er als freier Texter, PR-Autor und Schriftsteller mit seiner Familie im Ruhrgebiet.



Inhaltsangabe/Klappentext

Was, wenn die Ewigkeit nur einen Wimpernschlag entfernt ist ...?

Der internationale Konzern Tempus Fugit hat den Zeithandel kommerzialisiert. Lebenszeit zu kaufen und zu verkaufen ist nun für jedermann möglich. Doch ist diese Technologie wirklich so ungefährlich, wie Tempus Fugit behauptet? Oder gibt es bereits Risse in der Realität, die so verheerend sind, dass sie die Welt über kurz oder lang ins Chaos stürzen, wie es die Geheimorganisation Rebellen der Ewigkeit prophezeit?

Der junge Willis gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der sich im Verborgenen abspielt - und muss sich für eine Seite entscheiden. Doch sein Schicksal ist weit tiefer mit beiden Seiten verbunden, als er ahnt ...


Rezension/Meinung

Ich weiß gar nicht mehr so genau warum, aber bei diesem Buch hat es irgendwie etwas länger gedauert, bis ich es endlich zur Hand genommen hatte, um es endlich mal zu lesen und heute kann ich nur sagen, dass es eigentlich eine dumme Entscheidung war, das Buch so lange im Schrank stehen zu lassen, da es ehrlich richtig gut ist.

Zunächst hätte ich irgendwie doch eher mit stärkeren Fantasyelementen in diesem Roman gerechnet, die es aber so gar nicht gab, was ich zunächst fast ein wenig irritierend fand, den Roman aber eigentlich richtig gut gemacht hat, weil wirklich alles irgendwie logisch und eher wissenschaftlich erklärt wird. Zudem ist der ganze Roman einfach extrem spannend und von seinem Aufbau her sehr interessant. Die Haupthandlung wird nämlich immer mal wieder durch kleiner Episoden anderer Menschen unterbrochen, die mit der Handlung scheinbar nicht zu tun haben und alle in allen möglichen Orten der Welt stattfinden und in gewissem Maß absurd sind, aber die Spannung extrem steigern, da man sich einfach fragen muss, wie es bloß dazu jetzt kommt und was wohl diese Episoden mit der Haupthandlung zu tun haben.

Vor allem aber mochte ich auch die Hauptpersonen sehr gern, die gerade, durch ihre Unterschiede zueinander und auch die Art, wie sie sich kennenlernen etc. für mich einfach sympathisch wurden und die auch einfach etwas individuelles hatten, auch wenn trotzdem noch auffällig war, dass der Hauptfokus nicht unbedingt auf den Charakteren liegt, die trotzdem sehr gut gestaltet sind, sondern auf der Handlung, was ich in diesem Fall aber auch nicht schlimm finde, da es so einfach echt gut zusammenpasst.

Und was mich einfach ehrlich überzeugt hat, war das Ende des Romans, da es einfach zu dem ganzen Setting, den Geschehnissen und den Erklärungen, wie alles zusammenspielt, gepasst hat. Zudem mangelt es dem Buch bis zu diesem Ende hin in keiner Weise an Spannung, die einfach durch das ganze Buch hin erhalten und zum Ende auch noch ein ganzes Stück gesteigert wird. Außerdem muss ich übrigens gestehen, hätte ich dieses Buch nicht unbedingt für einen Jugendroman gehalten, hätte ich nicht gewusst, dass es einer ist, da ich ihn auch als Erwachsenenlektüre mehr als geeignet finde.

Ein insgesamt echt klasse Buch, dass ich jedem, der eine spannende und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen spielende Geschichte interessant finden würde, nur empfehlen kann, auch wenn er kein Jugendlicher mehr ist. 


Fazit

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