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Donnerstag, 7. März 2013

Rezension ~ Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig
Autor: Jando
Gebundene Ausgabe: 131 Seiten
Verlag: Koros Nord
Ersterscheinung: 24. Juli 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981486315
ISBN-13: 978-3981486315
Genre: Märchen

 

Über den Autor



Inhaltsangabe/Klappentext

"Wenn wir anfangen, auf unser Herz zu hören, werden wir Dinge im Leben erkennen, die uns unvorstellbar erschienen." Mats glaubt nicht mehr an seine Träume – zu sehr ist er daran gewöhnt, in der Arbeitswelt zu funktionieren. Auch seine Frau Kiki erreicht ihn nicht mehr. Bis es zu einem Ereignis kommt, das Mats zwingt, innezuhalten. Ein kleiner Junge hilft ihm dabei, die Welt mit anderen Augen zu sehen und sein Leben neu zu gestalten. Dass man heute noch an Wunder glauben kann, davon erzählt Jandos modernes Märchen „Sternenreiter“, eine poetische Erzählung für Jugendliche und Erwachsene. Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und die Verwirklichung von Träumen.



Rezension/Meinung

Mit diesem Buch soll einem eigentlich ein Märchen für Erwachsene erzählt werden, aber irgendwie kam das Märchenhafte der Geschichte wohl nicht ganz bei mir an oder ich stelle mir unter Märchen einfach immer noch etwas anderes vor als der Autor.

Irgendwie hat mich das Buch von manchen seiner Aussagen an »Der kleine Prinz« erinnert und war doch so ganz anders und vor allen Dingen auch weniger gut. Vieles wirkte einfach so in den Raum geworfen und erzwungen, als müsste der Charakter das jetzt an genau dieser Stelle sagen, damit er denn überhaupt etwas gesagt hat, was ein bisschen poetischer, weiser und irgendwie lehrreich wirkt. Was eigentlich schade ist, denn vielleicht hätte manche der Aussagen, die in diesem Buch gemacht werden einen größeren Wert und eine stärkere Wirkung, wenn es in die Geschichte eingebundener wirken würde.

Zudem waren mir die Charaktere teilweise etwas suspekt. Der Junge, der hier als weiser Lehrmeister präsentiert wird, hat von Beginn des Romans an etwas extrem ruhiges und besonnenes, jedoch wirkt seine Ankunftsgeschichte dagegen vollkommen überladen und irgendwie für mich fehl am Platz, da sie einfach mit zu viel Tohuwabohu stattgefunden hat. Sie passte für mich einfach nicht zu diesem Charakter, der für mich auch wieder in sich seltsam war. Was er zum einen sagt und wie er sich selbst verhält, passt für mich nicht immer.

Gleichzeitig ist der Roman auch auf jeden Fall nur für diejenigen auch von seiner Aussage her stimmig, die höchstens ihre Träume verloren haben, weil sie sich zu sehr in die Arbeit stürzen und darüber einfach das Leben an sich vergessen. Wurde man durch größere Schicksalsschläge aus seinen Träumen gerissen, dann wirkt das Buch leider eher etwas verhöhnend, was schade ist, aber wohl auch wieder daran liegt, dass zu viel auf einmal gesagt werden sollte. Was wohl auch erklärt, warum die Aussagen, die das Buch vermitteln soll so oft einfach fehl am Platz wirkten.

Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen und wenn man kein wirkliches Märchen mehr erwartet oder auch Aussagen, die das Leben irgendwie wirklich fassen und einen dazu bringen können, dass man wieder mehr an seine Träume glaubt, außer man arbeitet einfach zu viel, dann kann man das Buch ganz gut lesen, aber es ist einfach nicht so gewesen, dass mich das Buch hätte bewegen können durch seine Geschichte, die mir wohl einfach etwas zu flach war.


Fazit

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