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Mittwoch, 3. April 2013

Rezension ~ Harte Jungs

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Harte Jungs
Autor: Florentine Joop
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Eichborn Verlag
Ersterscheinung: 2. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3847905309
ISBN-13: 978-3847905301
Genre: Gegenwartsliteratur
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Über die Autorin

Florentine Joop ist 1973 in Hamburg geboren  und machte ihr Abitur am Wilhelm Gymnasium in Hamburg. Darauf folgte ein Studium an der „Hochschule für Angewandte Wissenschaften" in Hamburg ( Fachhochschule für Gestaltung), Studiengang Illustration bei Professor Stoye, sowie ein Diplom in Illustration mit dem Schwerpunkt Kinderbuch, Kurse in Comiczeichnen an der FH-Hamburg, Potrait-Kurse im Museum für Kunst und Gewerbe, Malerei und Zeichenkurse an der Kunstschule Blankenense, eine Schreibwerkstatt bei Professor Hegewaldt und Zeichnen bei Professor Ensikat, sowie Farbe und Form bei Prof. Rebec und Prof. Chone.

Bisherige Veröffentlichungen "Bonifacio" und "Don Igitti und die Bellkartoffel".


Inhaltsangabe/Klappentext

Als sei es gestern gewesen, rauscht „Puppe“ durch die Neunziger. Es wird nicht gejammert, es wird gefeiert, ein Bier ersetzt das Aspirin, und schlafen können wir später. Punkrock und Kurt Cobain mit Nirvana bilden den musikalischen Background für eine turbulente große Liebe. Furios und mitten aus dem Leben erzählt Florentine Joop diese Geschichte voller Emotionen, Musik und das Erwachsenwerden.


Rezension/Meinung

Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir bei diesem Buch sehr schwer fällt, eine Rezension zu schreiben, da das Buch zwar irgendwie nicht unbedingt schlecht war, aber auch nicht wirklich meins.

Die Personen, so wie sie dargestellt werden, wirken auf mich irgendwie alle so fremd, von ihrer ganzen Art her, auch wenn ich mir schon vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die auf diese Art erwachsen werden, aber auch wieder irgendwie eher in einem anderen Alter, als es hier geschildert wird, denn gefühlt sind die Personen in diesem Roman für mich noch unter 18, sollen aber durchweg schon über 20 sein, was für mich einfach nicht durchkommt. Es mag daran liegen, dass sich viele, die in Großstädten aufwachsen einfach vollkommen anders verhalten, als ich es machen würde und auch erlebt habe, weil man einfach eine vollkommen andere Entwicklung durchmacht, als auf dem Dorf und das es mit dem Alter um die 20 in den 90er Jahren noch vollkommen anders war, als es das heute ist, aber irgendwie wirkten die Personen einfach sehr seltsam auf mich.

Allein schon der sehr hoch wirkende Alkohol- und Zigarettenkonsum war für mich einfach irgendwie seltsam und ungewohnt, da ich mit solchen Dingen selbst nie viel am Hut hatte und mir auch einfach diese Einstellung nur schwer vorstellen kann. Ebenso, wie das Alleinleben in diesem Siff, in dem die ganzen Charaktere scheinbar hausen, denn durch die Beschreibungen bekomme ich irgendwie den Eindruck, dass eigentlich keiner Geld hat, alle nur aufeinander hocken und so in den Tag hinein leben. Außer ganz zu Beginn, wo wenigstens noch der ein oder andere scheinbar zum Zivildienst geht.

Auch Puppe ist von ihrer ganzen Art, wie sie geschildert wird für mich ein so wenig greifbarer Charakter. Will man durch sie eine eher wilde und unbeständige Zeit darstellen, macht das ja auch irgendwie noch Sinn, aber ansonsten muss ich gestehen, ist dies für mich einfach kein Charakter, den ich gut greifen kann. Vor allen Dingen auch, wie sie sich im Lauf des Romans entwickelt, ist für mich eine sehr seltsame Entwicklung, die ich vollkommen nicht nachvollziehen kann. Es ist zwar an sich gut dargestellt, so dass sie an sich und in sich irgendwie schon passt, aber für mich nicht richtig aus dem Leben gegriffen wirkt, was aber vermute ich, bei Stadtmenschen schon einen ganz anderen Eindruck hinterlassen könnte und auf diese wahrscheinlich realer wirkt.

Ein aber irgendwie interessantes Buch, das ich ganz bestimmt nicht als schlecht bezeichnen würde, das aber irgendwie nicht so ganz meins war.


Fazit

Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim »Eichborn«-Verlag, wie auch bei »Blogg dein Buch« für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

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