Seiten

Donnerstag, 18. Juli 2013

Rezension ~ Im Netz der Angst

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Im Netz der Angst
Autor: Eileen Carr
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Egmont LYX
Ersterscheinung: 11. April 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802590988
ISBN-13: 978-3802590986
Originaltitel: Hold back the Dark
Genre: Krimi/Thriller

 

Über die Autorin

Eileen Carr lebt in Davis, Kalifornien. Sie arbeitet im Büro eines Privatermittlers. Mit Im Netz der Angst gibt sie ihr Debüt als Thriller-Autorin.


Inhaltsangabe/Klappentext

Psychologin Aimee Gannon erhält einen nächtlichen Anruf von der Polizei: Eine ihrer Patientinnen, die rebellische siebzehnjährige Taylor, wird verdächtigt, ihre Eltern ermordet zu haben. Aimee glaubt nicht an Taylors Schuld. Zusammen mit Detective Josh Wolf will sie die Wahrheit herausfinden. Aber je näher Josh der Wahrheit kommt, umso größer wird die Gefahr für Aimee



Rezension/Meinung

Sehr wichtig bei dieser Geschichte ist, in meinen Augen, zu erwähnen, dass dieser Roman, der auf dem Cover als Thriller bezeichnet wird, dann doch eher in Richtung Krimi geht, als das man ihn als Thriller bezeichnen könnte.

Es ist einfach so, dass man keine großartigen Gruselmomente hat, in die Richtung, dass irgendwelche psychischen Aspekte auf den Leser einwirken und auch gibt es keine so bestialischen Morde oder auch einen so vollkommen irren Täter, dass ich da irgendwie einen Thriller in diesem Roman sehen konnte.

Viel mehr geht es einfach um die Ermittlungsarbeit den Mord betreffend, Zeugenbefragungen, Vernehmungen von Verdächtigen, das Beleuchten der Hintergründe der Familie und der Firma des ermordeten Vaters, sowie vor allen Dingen auch die Hintergründe um Taylors Psychose, die irgendwie so wirkt, als könne sie im Zusammenhang mit dem Mord stehen und somit als erster Ermittlungsansatz herhalten muss, um entweder sie als Täter zu überführen oder zumindest dazu zu führen, dass Taylor wenn sie wieder ansprechbar ist, einen wichtigen Hinweis zur Tat liefern kann.

Was ich etwas schade finde, ist, dass man einfach durch so manchen kleinen Hinweis, durch Gespräche und auch die Gedanken des Täters sehr schnell weiß, um wen es sich handelt, was Taylors Psychose ausgelöst hat, vor allen Dingen ganz am Anfang und wie das alles mit dem Mord zusammen hängt. Es fehlen einem schnell nur noch so wenige, kleine Puzzelteile, dass man nicht mehr wirklich mitfiebert und man in so ein, zwei Punkten auch echt verwundert sein muss, dass die Ermittler da noch nicht drauf gekommen sind, weil diese Hinweise einfach so enorm deutlich waren, dass man als Leser den Eindruck bekommt, die sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Bei den Protagonisten fand ich es ehrlich etwas übertrieben, was als Nebenhandlung noch für ein Rummel um Aimee und ihre Vergangenheit gemacht wurde, da ich es in diesem Fall irgendwie eher ablenkend von der Haupthandlung, denn  als Ergänzung fand. Und das, obwohl es recht gut in die Geschichte integriert wurde. Jedoch mochte ich die beiden Protagonisten einfach irgendwie. Aimee durch ihre stoische und ruhige Art und Josh durch seine zwar etwas brummige, aber irgendwie trotzdem irgendwie sympathische Art, waren einfach ein tolles Team beim Lesen.

Man muss das Buch also wirklich als Krimi sehen, denn dann ist es, abgesehen davon, dass es, für mich, ein zu leicht zu lösender Fall war, ein echt gutes Buch, bei dem es Spaß macht, es zu lesen und die Geschichte mitzuverfolgen, denn allein schon der sehr angenehme Schreibstil lässt einen, auch wenn die Spannung vielleicht gerade ein wenig mau ist, dennoch recht schnell durch die Seiten fliegen.


Fazit

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen