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Mittwoch, 10. Juli 2013

Rezension ~ Silber - Das erste Buch der Träume

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Silber - Das erste Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: FISCHER FJB
Ersterscheinung: 8. Juni 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841421059
ISBN-13: 978-3841421050
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Genre: Jugendfantasy
Reihe:  Silber-Trilogie
Band: I

 

Über die Autorin

Kerstin Gier wurde 1966 in der Nähe von Bergisch Gladbach geboren. Bereits als Kind wollte sie Schriftstellerin werden. Sie studierte Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, wechselte dann allerdings zu den Fächern Betriebspädagogik und Kommunikationspychologie, worin sie auch ihren Abschluss machte. Nach dem Studium arbeitete sie unter anderem als Sekretärin und gab Kurse am Familienbildungswerk. 1995 begann sie schließlich mit dem Schreiben und veröffentlichte 1996 ihren Debütroman "Männer und andere Katastrophen". Er wurde später mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. Es folgten zahlreiche weitere (Frauen-)Romane, aber auch Fantasy- und Jungendbücher. Besonders bekannt ist die Edelstein-Trilogie Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün. Auch die "Mütter-Mafia" war ein großer Erfolg bei den Leserinnen. Mit ihrem Roman "Das unmoralische Sonderangebot" gewann sie 2005 die "DeLiA" für den besten deutschsprachigen Liebesroman. Seit 2007 ist sie zudem Jurymitglied bei "DeLiA", der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autoren und -Autorinnen. Kerstin Gier veröffentlichte ebenfalls Werke unter den Pseudonymen Sophie Bérard und Jule Brand.


Inhaltsangabe/Klappentext

Endlich Der erste Band der neuen Jugendbuchreihe von Kerstin Gier: Silber Das erste Buch der Träume - Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil

Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen



Rezension/Meinung

Mein erstes Buch von Kerstin Gier und ich muss zugeben, dass ich nach den Leseproben anderer Bücher von ihr, doch positiv überrascht war. Ich selbst hatte mich vorher nie von dem Hype um die Edelstein-Trilogie anstecken lassen, so dass ich dieses Buch auch relativ unbefangen bewerten konnte, ohne es immer im Kopf mit der doch sehr hoch gelobten Reihe zu vergleichen, ob nun bewusst oder unbewusst.

Was auf jeden Fall sofort auffällt, ist die Tatsache, dass man bei »Silber« einfach sofort das Gefühl hat, dass die Charaktere sehr natürlich rüberkommen und sich mit ihnen sehr viel Mühe gegeben wurde. Besonders natürlich bei Liv, aber auch die anderen Charaktere sind einfach sehr einzigartig, haben alle ihre kleinen Macken, Schwächen und Stärken und vor allen Dingen ihre kleine Schwester Mia stach für mich, neben ihrem Au Pair Lottie besonders hervor. Allein Mias ganz besondere Art, die total sympathisch, aber auf eine richtig kluge Weise frech ist, hat sie mir einfach irre sympathisch gemacht, besonders auch noch mit ihrer Vorliebe für Krimis a la Sherlock Holmes. Und auch Liv ist mir über das Buch sehr sympathisch geworden mit ihrer Vorliebe für Rätsel, auch wenn sie ab und an fast noch ein bisschen naiver wirkte, als ihre kleine Schwester. Und wie schon erwähnt, ich finde Lottie das deutsche Au Pair einfach zu genial, wie auch den Hund der Familie.

Und auch die Handlung der ganzen Geschichte ist interessant und spannend. Wie die Familien von Liv und dem neuen Freund der Mutter zusammen kommen, wobei ich Florence, Graysons Zwillingsschwester, einfach genial beschrieben finde von ihren Reaktionen her. Bei den ganzen Jungs ist es ein wenig seltsam mitunter, da sie mir irgendwie etwas abgehoben vorkamen, was aber auch teilweise an einer etwas versnobten Art lag, die irgendwie alle von ihnen hatte, selbst die, die doch etwas netter wirkten, aber man merkte einfach sofort, dass mit denen etwas nicht stimmen konnte. Wo ich übrigens gerade bei versnobt bin, teilweise waren die Namen in diesem Buch echt der Brüller und einfach nur zum Schmunzeln oder lauthals Lachen, auch wenn sie super zu kleinen Snobs passten.

Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich die Traumszenen, die den Fantasyteil des Romans ausmachten, zwar wunderschön beschrieben fand, in den meisten Fällen und es auch einfach Spaß machte sie zu lesen, besonders dann, wenn sie einfach so richtig traumhaft verrückt waren und man einfach schmunzeln musste, weil es so verrückt war oder auch Livs Sprüche das ganze angenehm aufgeheitert haben. jedoch habe ich es noch nicht so ganz verstanden, was hinter dieser Traumgeschichte etc. stecken soll, d.h. der Fantasyteil des Romans, wenn auch an sich toll erzählt, ist bei mir im Kopf noch nicht so ganz logisch und verständlich, wie der reale Teil, der mir wirklich richtig gut gefallen hat.

Von daher bin ich einfach mal gespannt, was mit dem nächsten Band kommen wird und hoffe einfach mal, dass der Fantasyanteil da dann noch besser verständlich wird und man dann außer den tollen Figuren und der an sich sehr schönen Beschreibung der Träume und im realen schönen Handlung, auch das noch besser wird und ich mich nicht länger fragen muss, wozu so etwas überhaupt in das Buch eingebaut wurde, wäre es auch gut ohne ausgekommen, eigentlich.


Fazit

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