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Freitag, 5. Juli 2013

Rezension ~ Zum Teufel mit Barbie!

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Zum Teufel mit Barbie!
Autor: Sylvia M. Dögler
Taschenbuch: 204 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Ersterscheinung: 21. November 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1480248452
ISBN-13: 978-1480248458
Genre: Jugendbuch

 

Über die Autorin

Sylvia M. Dögler hat nach dem Abitur beschlossen, Lehrerin zu werden, da ihr alles was mit Büchern zu tun hat, schon seit der Grundschule Spaß machte. Daher studierte sie Germanistik, Betriebswirtschaftslehre und plagte sich mit Latein herum.
Für sie hat sich  das alles aber gelohnt, weil ihrdie Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet und sie zudem motiviert haben, ein Buch für Jugendliche zu schreiben.



Inhaltsangabe/Klappentext

Er ist tot! Ich habe ihn erschlagen. Dabei hatte ich doch bis gestern mein Leben einigermaßen im Griff. Sue ist ein selbstbewusstes junges Mädchen, das perfekt zwischen Cyberwelt und Real Life jongliert, bis sie einen fatalen Fehler begeht ...
Mit einem Last-Minute-Ticket flüchtet sie, ausgerechnet ins verhasste Thailand, wo die Frau lebt, die Sue als Baby weggegeben hat. Dort trifft sie auf eine fremde Kultur und auf Menschen, die ihr Leben verändern …
Ein Jugendroman über Freundschaft, Gewalt und die Suche nach Identität.


Rezension/Meinung

Bei diesem Jugendbuch war ich echt überrascht, wie es so manche Themen anspricht. Denn es ist nicht nur so, dass es diverse für Jugendliche Themen auf eine Art und Weise aufarbeitet, die für sie auch wirklich verständlich und interessant ist, sondern leider auch in manchen Fällen in meinen Augen aber auch ein bisschen zu locker vielleicht.

Ich fand es ehrlich richtig, richtig super, dass einem gleich zu Beginn aufgezeigt wird, wie gefährlich es doch wirklich ist, wenn man im Internet einem eigentlich Unbekannten zu viel Vertrauen entgegen bringt und zu was das alles führen kann. Auch finde ich es einfach nur super, dass Sue adoptiert wurde und dass auch weiß, aber man mal wieder sieht, wie schnell Eltern doch im Angesicht eines solchen Kindes etwas falsch machen können. Verraten sie nichts von der Adoption bis zu einem gewissen Alter, dann drehen die Kinder ab, weil man ihnen etwas verschwiegen hat und erzählt man es ihnen, dann regen sie sich auf, dass man überhaupt so viel von der bösen leiblichen Mutter erzählt. Irgendwie eine tolle Darstellung, dieser in meinen Augen für Eltern sehr verzwickten Situation.

Gleichzeitig fand ich es etwas zu verrückt, wie die Abreise Sues nach Thailand dargestellt wurde, denn das klang für mich einfach alles zu einfach, ging viel zu leicht und das finde ich in einem Jugendbuch nicht wirklich passend, da ich einfach den Eindruck bekommen habe, dass es für einen ganz leicht sein muss, obwohl man nicht mal volljährig ist, einfach das Land zu verlassen und das auch noch auf dem Luftweg, nicht etwas per Auto in die Niederlande oder so, was ich mir dann schon eher vorstellen könnte. In meinen Augen halt eine Kleinigkeit an diesem Buch, die ich nicht ganz passend finde.

Jedoch ist es auf jeden Fall interessant mitzuerleben, was Sue so in Thailand erlebt, welche Gedanken sie sich dabei die ganze Zeit um ihre Familie zu Hause macht und wie ihre Entscheidungen ausfallen, wo sie jetzt doch in dem Land gelandet ist, in dass sie aufgrund ihrer Geburtssituation nie zurück wollte. Außerdem, was man selbst einfach auch über Thailand und die dortigen Sitten und Bräuche und die Lebensweise der Thais erfahren kann, ist einfach toll, besonders, da es so aufgebaut ist, dass man sich als Jugendlicher auch super einfinden kann, da ich mir schon gut vorstellen kann, das manch einer seine Reise, könne er selbst entscheiden, ähnlich wie Sue aufbauen würde.

Zudem ist Sue ein Charakter, der sowohl Merkmale aufweist, die sie mir sehr sympathisch gemacht haben, wie auch ein paar, durch die sie mir doch deutlich unsympathischer geworden ist, was einfach interessant war, da sie dadurch irgendwie etwas sehr real menschliches bekommen hat und nicht ganz flach blieb und das, obwohl das Buch nicht sonderlich dick ist!

Ein ehrlich ziemlich gutes Jugendbuch, über das man auch klasse diskutieren kann und ich mir glatt sogar mal als etwas moderneres Buch für den Schulunterricht vorstellen könnte. 


Fazit

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