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Sonntag, 29. September 2013

Rezension ~ Das Labyrinth des Daidalos

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Das Labyrinth des Daidalos
Autor: Ursi Breidenbacher
Broschiert: 324 Seiten
Verlag: Iatros Verlag
Ersterscheinung: 18. Oktober 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3869634286
ISBN-13: 978-3869634289
Genre: Liebesroman

 

Über die Autorin

Ursi Breidenbach ist die jüngste von drei Schwestern. Sie wurde 1975 in der obersteirischen Kleinstadt Leoben in eine Apothekersfamilie geboren. Während ihrer Schulzeit liebte sie es, ihre Freunde zu kleinen Theatergruppen zu formieren, für die sie Stücke schrieb und bunte Abende am Dachboden ihres Elternhauses organisierte. Überhaupt dachte sie sich gern Geschichten aus, die sie handschriftlich in Kalenderbüchern festhielt oder auf Mutters Schreibmaschine tippte. Als Ursi 1993 das Gymnasium abgeschlossen hatte, studierte sie Kunstgeschichte an der Universität Wien, wobei sie sich immer besonders für psychologische Überlegungen zu den Künstlern sowie die beim Betrachter durch Kunst ausgelösten Gedanke und Gefühle interessierte. Die Studentenzeit war darüber hinaus von mehreren prägenden Aufenthalten in Großbritannien sowie Reisen nach Amerika, Ägypten, Israel, Belgien und Italien geprägt. 1999 schloss Ursi das Universitätsstudium mit ihrer Diplomarbeit über den Bildhauer "Heinrich Natter" ab - ein Jahr später einen zweijährigen Lehrgang für Kulturmanagement. Im selben Jahr (2000) heiratete Ursi den Münchner Software-Entwickler Achim Breidenbach. Nachdem sie zwei Jahre in Wien, München und Umgebung im Museums- und Ausstellungswesen tätig war (Schwerpunkt Ausstellungs- und Pressetexte sowie Kunstvermittlung), zog sie gemeinsam mit ihrem Mann in ihre Heimatstadt. Dort angekommen gründete sie in der Endresvilla die Galerie "Kunstraum-Leoben", die sie fünf Jahre mit viel Herzblut und gutem Erfolg betrieb. 2004 und 2007 kamen Ursis Söhne auf die Welt. Um sich der Familie besser widmen zu können, zog sie sich 2006 aus dem Ausstellungswesen zurück und arbeitete von zu Hause aus - meistens mit einem Baby oder Kleinkind auf dem Schoß - als Kunstjournalistin und Beraterin für Kulturmanagement und Eventorganisation. Im Sommer 2009 an einem Wochenende im oberösterreichischen Mühlviertel auf Besuch bei Verwandten begann Ursi mit ihrer Arbeit an "Das Labyrinth des Daidalos" mit der Absicht, ein Buch zu schreiben, das sie selbst gern lesen würde. Einige Monate später hielt sie die Rohfassung ihres ersten Romans in Händen. Seitdem hat das Schreiben Ursi nicht mehr losgelassen. „Das Labyrinth des Daidalos“ erschien im November 2011, „Im Zeichen der Vanitas“ im Oktober 2012. Band 3 ihrer obersteirischen Liebesgeschichten wir im Oktober 2013 erscheinen. Seit September 2012 ist sie auch Mitglied bei den DeLiAs (Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren/-innen).



Inhaltsangabe/Klappentext

Der begabte altgriechische Baumeister Daidalos über deinem Bett und ein trinkfester Weingott über meinem - das ist ungerecht! Gut, wie wäre es dann mit der Venus für dich?, schlug er vor, setzte sich neben sie und nahm ihre Hand.


Rezension/Meinung

Für mich bei diesem Buch ein wenig unpassend, wenn auch doch wieder passend, aber nur, wenn man die Geschichte dann auch liest, ist das Cover. Ich finde einfach, dass es nicht so wirklich gut gewählt ist für ein solches Buch, da es auf mich eher seltsam wirkt und mich auch gar nicht darauf vorbereitet, worum es in diesem Buch eigentlich gehen wird. Von daher ist das glatt ein bisschen schade, denn zwischen den Buchdeckeln befindet sich ehrlich eine sehr schöne Geschichte, bei der es schade wäre, wenn sie kaum jemanden auffällt, weil das Cover ein wenig abschreckend ist.

Es handelt sich, was man nämlich meiner Meinung nach dem Cover so gar nicht ansieht, um eine ehrlich sehr niedliche Romanze. Romy, die immer gedacht hat, dass sie mit ihrem Partner die beste Art von Partnerschaft überhaupt hat, zusammen leben und arbeiten, beide im künstlerischen Bereich, wird von ihm betrogen und flieht weit weg in die Steiermark. Dort angekommen, ist es einfach von der Autorin super dargestellt, wie verletzt Romy noch von der Männerwelt ist, aber auch wie sie langsam versucht aus dem Tief wieder ins Leben zu kommen und dabei sehr kämpferisch ist, aber auch ein wenig unsicher, besonders, da sie sich in einer vollkommen fremden Branche beim Job wiederfindet, da sie mehr oder weniger auf eine Eingebung gehört hat. Auf jeden Fall schließt man Romy einfach von Seite zu Seite mehr ins Herz, da sie einfach einen irre sympathischen Charakter und es definitiv nicht leicht hat, denn ihr Chef, bei dem man zwar ahnt, was noch kommen wird, macht es ihr ehrlich nicht leichter sich neu zu erfinden.

Wie eben schon erwähnt, der Plot von seiner groben Handlung ist natürlich vollkommen vorhersehbar, wie man es bei einem solchen Buch einfach erwartet, weil es immer so ist. Aber man würde so etwas ja nicht lesen, wenn man es so nicht gut finden würde. Und ich finde einfach, dass es hier auch richtig toll gemacht ist, der grantelige Jan, Romys Chef und sie ergeben einfach ein super Protagonistengespann und auch so manch anderer Charakter wurde mir durch seine Ecken, Kanten und netten Eigenschaften sehr sympathisch, wie auch Romys Abteilungsleiter, den ich sehr mochte. Das Schöne ist auch, es gibt trotzdem man weiß, wie es ganz am Ende aussehen wird, noch so viele kleine Wendungen, dass man immer mal wieder eine Überraschung erlebt und es trotzdem spannend ist.

Spaß macht das Lesen bei diesem Buch sowieso, da es einfach toll geschrieben ist und man schon nach wenigen Seiten vollkommen in der Geschichte drin ist und daher gar nicht mehr aufhören will zu lesen, bevor das Buch beendet ist, besonders, da es ein so lockeres und entspanntes Lesen ist, bei richtig tollen Charakteren und einem süßen Happy-End.


Fazit

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