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Sonntag, 8. September 2013

Rezension ~ Watersong - Sternenlied

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Watersong - Sternenlied
Autor: Amanda Hocking
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 25. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570161595
ISBN-13: 978-3570161593
Originaltitel: Watersong 1 - Wake
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Reihe: Watersong
Band: I

 

Über die Autorin

© Bibus Photography
Amana Hocking wurde 1984 geboren und lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit neun als E-Books selbst verlegten Büchern überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen verhandelt die ehemalige Altenhelferin über Filmrechte für eine ihrer Trilogien. Mit ihren selbst verlegten Romanen gilt Amanda Hocking als derzeit erfolgreichste Schriftstellerin der Welt.


Inhaltsangabe/Klappentext

Wer ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben. Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat.

Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...



Rezension/Meinung

Mal wieder der Auftakt zu einer weiteren Fantasy-Reihe, denn mir scheint, dass dort aktuell vor allen Dingen Reihen, egal ob sehr lange oder Dulogien oder Trilogien, sehr beliebt sind. Was dadurch natürlich sofort klar wird, man merkt den ersten Bänden immer sehr stark an, dass sie eigentlich nur den Auftakt bilden. Es werden in ihnen verdammt viele Dinge aufgeworfen und wenn überhaupt, nur die Hälfte davon wird aufgeklärt, so dass man am Ende mit so vielen offenen Fragen zurück bleibt, dass man den nächsten Band einfach lesen muss, weil es so einfach extrem unvollständig wirkt.

Genau so ist es auch mit diesem Buch, in dem einem eigentlich mehr oder weniger nur die wichtigsten Charaktere vorgestellt werden und dann ein kleiner Auftakt gegeben wird, bei dem etwas passiert, was für die weiteren Bände wichtig sein wird. Im Fall dieses Buches muss ich sagen, gab es einige Dinge, die ich gelungen fand und wieder andere, die für mich gar nicht so recht passen wollten.

Angefangen mit Gemma, die mir von ihrem Charakter her eigentlich die meiste Zeit sehr sympathisch war, aber die in vielen Situationen zu naiv wirkte und sich einfach manchmal vollkommen unlogisch benommen hat, für das was sie eigentlich gefühlt hätte oder auch ihr Verstand ihr sagt und handelt urplötzlich, ohne dass man wirklich einen Grund erkennen konnte, der die Handlung erklärt hätte, vollkommen anders. Das hat es für mich manchmal etwas seltsam gemacht, auch wenn ich den Charakter Gemma sonst sehr mochte, nur dass sie in manchen Situationen echt naiv dämlich schien. Sehr schön beschrieben fand ich aber, wie sehr sie das Schwimmen liebt und vor allen Dingen auch das im Meer und nicht nur in einem Becken im Schwimmbad. Das Freiheitsgefühl, dass sie im Meer empfindet, fand ich einfach richtig schön beschrieben.
Auch die anderen Charaktere waren alle irgendwie interessant, ich mochte vor allen Dingen auch ihre Schwester, auch wenn die oft etwas ein bisschen zu mütterliches hatte, aber irgendwie war sie mir sympathisch. Einzig bei den drei Antagonisten kam es mir alles ein bisschen zu dick aufgetragen vor. Die waren einfach zu toll beschrieben zusammen in der Kombination, dass die drei urplötzlich aufgetaucht sind und sie keiner kannte und sie doch die Aura des Mysteriösen um sich hatten, wurden sie mir einfach zu wenig misstrauisch beachtet, da sie sich nämlich auch eindeutig nicht so verhalten hatten, dass sie irgendwie als etwas Besonderes im sympathischen Sinn hätten angesehen werden können.

Was an Handlung in dem Buch schon da war, war aber auf jeden Fall interessant, wenn auch sehr vorhersehbar, da man einfach wusste, wer die Schuld trägt und wie sich Gemma am Ende entscheiden würde, da es einfach nicht anders laufen durfte, damit noch weitere Teile irgendwie einen Sinn machen würden. Einzig wie genau das Ganze ablaufen würde, war mir nicht klar, wodurch das Buch noch ein bisschen Spannung hatte, auch wenn es da dann leider manchmal so war, dass die Geschehnisse dann, z.B. durch Gemmas eher seltsames Verhalten, dann ganz anders abliefen, als ich sie erwartet hätte.

Es ist aber auf jeden Fall ein sehr schöner Auftakt der Reihe, bei der ich hoffe, dass die nächsten Bände ein bisschen weniger klar sind in ihrem Weg, so dass man auch wirklich das Spannungsgefühl auskosten kann. Was dieses Buch aber auf jeden Fall schon hat, sind interessante Charaktere, einen Hauch Mystery und natürlich auch ein bisschen Romantik, die ich wie sie hier eingesetzt wurde, in genau dem Richtigen Maß fand, dass sie das Buch super ergänzt, aber sich aus der Reihe an Romanen befreit, die nur dadurch leben. Zumal mit den Sirenen mal eine Fantasykreatur aufgegriffen wird, die noch nicht so verbraucht ist, wie die meisten anderen.


Fazit

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