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Samstag, 19. Oktober 2013

Rezension ~ Teufelsherz

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Teufelsherz
Autor: Sabrina Qunaj
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus Taschenbuch)
Ersterscheinung: 16. November 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3843210438
ISBN-13: 978-3843210430
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Reihe: Teufel-Reihe 
Band: I


Über die Autorin

Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.



Inhaltsangabe/Klappentext

Die 17-jährige Emily wird dem Schutzengel Damian anvertraut. Jedoch nur auf Probe. Um sie vor Gefahren zu warnen, dringt er daher immer wieder in ihr Unterbewusstsein ein, obwohl dies streng verboten ist. Von nun an begegnet Emily ihrem Schutzengel fast jede Nacht in ihren Träumen und schon bald empfindet sie die Tage ohne Damian als lang und einsam. Doch dann stellt sich heraus, dass er in Wirklichkeit der Sohn des Teufels ist und eigene Absichten verfolgt. Für Emily bricht eine Welt zusammen. Mit allen Mitteln versucht sie jetzt den Schlaf zu verhindern, damit Damian jede Möglichkeit verwehrt wird, ihr wieder nahezukommen. Und dann geht sie schließlich einen Pakt mit dem Teufel ein ...



Rezension/Meinung

Mit einer der größten Pluspunkte bei diesem Buch ist ganz eindeutig der Anfang. Denn es war einfach so, dass der extrem amüsant geschrieben war, durch Damians sarkastische Art und seine Sprüche, sowie es auch einfach nur klasse gemacht war, wie er Gott davon überzeugt, ihn als Schutzengel einzusetzen. Als Einleitung in den Roman einfach nur klasse und es hat auch ehrlich richtig Spaß gemacht diesen Abschnitt zu lesen.

Danach flachte der Roman leider für einige Zeit ab und hatte eher weniger spannende Elemente, auch wenn ich manches in der Handlung schon durchaus interessant fand, unter anderem zum Beispiel, wie Damian Emily in ihren Träumen besucht, auch wenn das, was wirklich bei diesen Besuchen passierte nicht sehr viel war, außer reden, auch wenn mir die Gefühle zwischen den beiden nicht vollkommen abwegig erschienen und diese wenigstens eine gewisse Spannung noch erhielten, wie es da bloß weitergehen würde. Jedoch nimmt das Buch erst zur Mitte hin langsam wirklich an Fahrt auf, auch dadurch, dass zum Beispiel neben Will, Emily und Damian noch ein weiterer Charakter hinzukommt und an sich auch einfach endlich mal wirklich etwas passiert.

Die Charaktere an sich fand ich aber durchaus gut ausgearbeitet, da sie alle ihre sehr eigene Art hatten, auch wenn ich sie auch manchmal nicht ganz verstanden habe, vor allen Dingen wohl Damian. Obwohl ich auch ehrlich gestehen muss, dass mir bei den Charakteren Emilys bester Freund Will deutlich sympathischer war als Damian und ich, mal wieder und wie so oft bei solchen Büchern, es ehrlich tragisch fand, dass der sympathischste Charakter mal wieder die undankbarste Rolle bekam, weil er nun einmal nicht der Badboy ist, in den sich die Protagonistin verguckt, da diese sich immer in den Badboy vergucken muss. Das ist übrigens einer der Punkte, den ich etwas schade finde, so ganz allgemein gesehen, dass das irgendwie trotz so mancher neuer Idee, warum der Badboy denn eher zu den Bösen gehört, es ein so oft wiederkehrendes und schon so bekanntes Muster ist. Aber es ist wohl auch gerade das eher undurchschaubare am Badboy, was ihn immer so faszinierend macht, was mich bei Damians Art eher etwas gestört hat.

Auf jeden Fall fand ich das Ende aber gelungen, besonders nachdem der Roman dann endlich mal an Fahrt gewonnen hatte, jedoch zeigt es auch mehr als eindeutig, dass da noch sehr viel offen ist in der Handlung in alle möglichen Richtungen und ich bin doch auch schon gespannt, was die Autorin da noch draus spinnen wird, wenn der Roman fortgesetzt wird, denn dass es wohl eine Fortsetzung geben wird, wurde angekündigt.

Ein durchaus gelungener Roman, der mir trotzdem er nicht immer so spannend war und man vieles vorausahnen konnte, doch an manchen Stellen überrascht hat und auch Spaß beim Lesen machte, vor allem wohl auch, weil ich die Charaktere sehr gern mochte, ich hoffe nur, dass der nächste Band noch ein bisschen intensiver von der Handlung her würde.


Fazit

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