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Freitag, 29. November 2013

Rezension ~ Ludwig will es wissen!

Allgemeine Informationen zum Buch

 
Titel: Ludwig will es wissen!
Autor: Barbara Rose
Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: Kerle in Herder
Ersterscheinung: 19. September 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451711737
ISBN-13: 978-3451711732
Empfohlenes Alter: 5 - 7 Jahre
Genre: Kinderbuch
Reihe: Ludwig
Band: II



 

Über die Autorin

Barbara Rose, geboren 1965, ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie schreibt für verschiedene Zeitschriften, hat lange für Fernsehen und Radio gearbeitet und Sendungen im Kinderfunk moderiert. Hier entstanden auch ihre ersten Geschichten für Kinder und Jugendliche. Und weil ihr das so viel Spaß macht, denkt sie sich ständig neue aus. Inzwischen sind einige ihrer Geschichten als Bücher erschienen. Barbara Rose lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in der Nähe von Stuttgart.


Inhaltsangabe/Klappentext

Schule ist gar nicht so schlecht, findet Ludwig. Vorbei die Zeiten, als er ein pupswinziger Schulanfänger war! Damit es nicht langweilig wird, bringt Ludwig so einiges ins Rollen: Er findet eine Froschfrau für Luis, startet ein Pausenbrot-Tauschgeschäft und beweist mehr als einmal, dass man auf ihn zählen kann. Da kann es schon passieren, dass Ludwig alles ein bisschen zu viel wird. Aber mit Oma Lottis »Paxern« ist auch dieses Problem schnell gelöst ...


Rezension/Meinung

Ich habe mal wieder ein Kinderbuch gelesen, bei dem ich sowohl ein paar sehr schöne Punkte gefunden habe, aber doch auch so einige, bei denen ich sagen würde, dass das nicht sonderlich gelungen ist.

Gleich zu Anfang will ich erwähnen, was mich am meisten an diesem Buch gestört hat, dass laut einer Aufschrift auf dem Buchrücken "Zum Vorlesen und ersten Selbstlesen" sein soll, war die Tatsache, dass in ihm Wörter falsch geschrieben sind und das sichtlich absichtlich. Ich würde einem Leseanfänger nie ein Buch in die Hand geben wollen, bei dem ich ganz sicher weiß, dass es sehr grobe Rechtschreibfehler, wie »Ähliän« und »Läserschwert« enthält. Es gibt zwar Situationen, in denen mit Wörtern auch gern in Kinderbüchern gespielt werden darf, aber hier fand ich es einfach nur schlecht und unpassend.  

Davon abgesehen finde ich es sehr schön, wie einfach die Sätze in diesem Buch aufgebaut sind, so dass sie auch sehr leicht von Leseanfängern erlesen werden können. Der Aufbau der Sätze ist leicht, es gibt wenige sehr komplizierte Wörter oder Ausdrücke, die auch sehr schön erklärt werden und die kleinen Episoden aus Ludwigs Leben sind auch schön mit Bildern untermalt. Manchmal finde ich die Wortwahl zwar nicht ganz so gelungen, unter anderem gibt es häufiger auch mal Wortwiederholungen in den doch sehr kurzen Sätzen, aber ansonsten sind sie sehr kindgerecht. Auch die Kapitellängen und die Schriftgröße sind einfach für ein solches Buch sehr gut gewählt.

Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, wie ich das finden soll, sind dann noch so Dingen, wie die Bezeichnung des einen Mädchens als »mopsdick«, da ich mir zum einen darunter nichts vorstellen kann und es zum anderen auch noch so wirkt, als würde sie sehr stark durch ihr wohl etwas beleibteres Aussehen definiert. Außerdem gibt es ein Kapitel, in dem sich Ludwig gefährlich tief etwas in die Ohren steckt, bei dem aber nicht wirklich gesagt wird, dass das ziemlich dumm von ihm war und er das nicht wieder machen soll, was ich auch nicht ganz so geeignet finde.

Allgemein auf jeden Fall ein sehr schön aufgebautes Kinderbuch, das vor allen Dingen auch einmal Jungen anspricht, das sehr viele gute Ideen hat, bei dem ich aber auch so manches an der Umsetzung nicht wirklich gelungen finde und es vor allem durch die beiden absichtlich falsch geschriebenen Wörter wohl höchstens zum Vorlesen nehmen würde.


Fazit

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