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Samstag, 9. November 2013

Rezension ~ Never Go Back

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Never Go Back
Autor: Lee Child
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Bantam Press
Ersterscheinung: 29. August 2013
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0593065751
ISBN-13: 978-0593065754
Genre: Agententhriller
Reihe: Jack Reacher
Band: XVIII


 

Über den Autor

© Jerry Bauer
Lee Child wurde 1954 in Coventry, England geboren. Hinter dem Pseudonym Lee Child verbirgt sich der Thrillerautor Jim Grant, der zunächst Jura studierte und dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen arbeitete. Bei Granada Television betreute er zahlreiche Thrillerserien, u.a. "Prime Suspect" ("Heißer Verdacht") oder "Cracker" ("Für alle Fälle Fitz"), in Summe war er bei der Übertragung von mehr als 40.000 TV-Programm-Stunden beteiligt, bevor er 1995 der Fernsehwelt und England den Rücken kehrte. Child zog in die USA und beschloß Romanautor zu werden. Mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller "Killing Floor" (dt. Titel: "Größenwahn") landete er 1997 gleich einen internationalen Bestseller. Weitere Romane, in deren Mittelpunkt der ehemalige US-Militärpolizist Reacher steht, folgten. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem "Anthony Award", dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur. Lee Child lebt zur Zeit mit seiner Frau Jane in New York.


Inhaltsangabe/Klappentext

After an epic and interrupted journey all the way from the snows of South Dakota, Jack Reacher has finally made it to Virginia. His destination: a sturdy stone building a short bus ride from Washington D.C., the headquarters of his old unit, the 110th MP. It was the closest thing to a home he ever had. Why? He wants to meet the new commanding officer, Major Susan Turner. He liked her voice on the phone. But the officer sitting behind Reacher's old desk isn't a woman. Why is Susan Turner not there? What Reacher doesn't expect is what comes next. He himself is in big trouble, accused of a sixteen-year-old homicide. And he certainly doesn't expect to hear these words: ‘You're back in the army, Major. And your ass is mine.' Will he be sorry he went back? Or – will someone else?


Rezension/Meinung

Dieses Buch war mein erster Jack Reacher und es war doch schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig in diese Reihe mit Band 18 einzusteigen, weil ich mich doch an manchen Stellen schon gefragt habe, was bloß vorher war, was für eine Art Mensch der Protagonist Jack Reacher wirklich sein dürfte und auch, wenn man das Vorwissen nicht zwingend brauchte, fiel mir doch immer wieder auf, dass es mit Vorwissen, sicherlich leichter gewesen wäre.

Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn ich mich nicht der ganz großen Begeisterung vieler anschließen kann. Vor allen Dingen hatte ich einfach nicht das Gefühl, dass das Buch so actionreich sei, wie viele bisher darüber geschrieben haben. Viel mehr erschien mir das Buch eher etwas dahin zu plätschern und ab und an mal einen etwas actionreicheren Moment zu haben, aber nicht so, dass ich es mit der Action aus z.B. einem typischen Actionfilm vergleichen könnte. An vielen Stellen war es einfach etwas zu ruhig und zog sich fast.

Und auch, wenn das Buch für mich nicht voller Spannung war, war es trotzdem nicht uninteressant, denn der Fall selbst, war durchaus sehr spannend gestaltet, da man nicht wirklich wusste, was die Wahrheit sein wird, wer dahinter steckt und was überhaupt am Ende bei der Geschichte herauskommen wird. Dabei war es auch einfach so, dass Jack Reacher und seine Begleitung zwei Charaktere waren, die mir auf ihre Weise sympathisch wurden, auch wenn ich sie beide auch oftmals sehr seltsam fand, aber das bringt vielleicht einfach ihre Militärzugehörigkeit mit sich.

Es hat eindeutig Spaß gemacht das Buch zu lesen und mitzuerleben, wie die beiden auf der Flucht sind und gleichzeitig grob zu wissen, wie weit die Verfolger wirklich informiert sind, was das Buch für mich auf jeden Fall sehr voran gebracht hat. Nur das Ende hat es mir dann doch noch ein wenig vermiest, denn irgendwie war da etwas für mich, was ich nicht ganz rund fand, vielleicht, weil es am Ende zum einen zu einfach war und zum anderen doch auch wieder so, dass man als Leser allein nicht hätte auf die Lösung kommen können, was mich immer ein wenig wurmt, denn ich mag es nicht, wenn der Gegner am Ende ein vollkommen Unbekannter zu sein scheint.

Jedem Jack Reach-Fan ist das Buch sicherlich zu empfehlen und auch ansonsten macht es beim Lesen Spaß, auch wenn ich keinen extrem actionreiche Unterhaltung versprechen würde.


Fazit

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