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Donnerstag, 28. Februar 2013

Rezension ~ Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest
Autor: Dagmar Hoßfeld
Broschiert: 288 Seiten
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355126001X
ISBN-13: 978-3551260017
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 18 Jahre
Genre: Jugendbuch


 

Über die Autorin

© privat

Dagmar Hoßfeld lebt in einem Dorf zwischen Ostsee und Schlei. Sie hat viele Jahre als Bauzeichnerin gearbeitet, wollte dann Pferdewirtin werden - und hat schließlich doch ihren Traum vom Schreiben verwirklicht. Seit 1999 sind etliche Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen.



Inhaltsangabe/Klappentext

Conni ist endlich fünfzehn geworden.
Sie fühlt sich wie immer. Kein bisschen anders. Aber das kann nicht sein. Irgendetwas muss anders sein! Immerhin hat sie fünfzehn Jahre ihres Lebens darauf hingearbeitet, fünfzehn zu sein. Besonders das letzte Jahr war echt hart. Mit vierzehn ist man irgendwie noch ein Kind. Zumindest wird man so behandelt. Mit fünfzehn ist man dagegen schon fast erwachsen. Es MUSS also einen Unterschied geben.
Im Kalender steht es schwarz auf weiß: Es ist der 30. April, ihr Geburtstag. Ab heute hat sie genau ein Jahr Zeit, um den Unterschied herauszufinden falls es einen gibt.
Conni freut sich auf grenzenlose Freiheit und wilde Abenteuer. Sie will endlich mal eine ordentliche Party mit der Clique feiern. Und sie will mit Phillip zusammen sein, ganz ohne wachsame Elternaugen ...



Rezension/Meinung

Eigentlich bin ich auf dieses Jugendbuch vor allen Dingen deswegen aufmerksam geworden, weil mich der Titel so extrem an einen Abklatsch eines Douglas Adams Titel ('Das Leben, das Universum und der ganze Rest') erinnert hat, dass ich es mir einfach angucken musste, also falls so eine Reaktion erwünscht war, bei mir hat es geklappt.

Dabei muss ich gestehen, hat das Buch ehrlich etwas für sich, denn es ist einfach ein klasse Jugendbuch, das wirklich eine reale Szenerie für Jugendliche aufzeigt, denn wer kennt es nicht von sich selbst, wie sich die Ansichten in dieser Zeit verändern und wie man dann irgendwann an den Punkt kommt, dass man sich doch langsam schon erwachsener fühlt und vor allen Dingen auch einiges anders machen will als es noch vor vielleicht 1-2 Jahren der Fall ist.

Ich finde es hier einfach echt gelungen, wie Conni und ihre Freunde endlich mal eine richtige Party planen wollen, bei der nicht, wie bei den Kindergeburtstagen etc. immer die Eltern noch im Hintergrund rumhängen und man sich doch immer beobachtet fühlt und das, obwohl man doch nun schon alt genug ist, um alleine zu feiern und nicht ständig unter Beobachtung stehen müsste. Und was natürlich auch zu erwarten war, denn war es bei uns selbst damals groß anders, es läuft natürlich nicht unbedingt alles wie geplant. Und es macht auch einfach Spaß, die Jugendlichen in diesem Buch dabei zu verfolgen, wie sie am Planen sind und nebenbei noch mit dem ein oder anderen weitern Problem zu kämpfen haben.

Es tauchen vor ihnen einfach die ganz alltäglichen Probleme eines Teenagers auf, die erste Liebe, Probleme mit den Freundinnen und Freunden, die ersten Trennungen, böse Gerüchte und natürlich auch, wie es in ihrer Beziehung so weitergehen soll. Geht man den nächsten Schritt oder wartet man noch ein wenig? Wobei ich es hier sehr gut gelöst finde, dass Conni und ihr Freund Phillip zwar deutlich zeigen, wie sehr sie sich mögen und sich auch berühren und küssen, es aber noch nicht weiter geht. Mit gerade erst fünfzehn wäre das für mich nämlich dann doch ein wenig zu schnell gewesen, als das ich das Buch guten Gewissens empfehlen könnte.

Auf jeden Fall aber machen Connie und ihre Clique echt Spaß mit ihren irgendwie ganz alltäglichen Problemen, die aber einfach spannend und spaßig zu lesen sind, wohl gerade auch, weil sie alle, von ihren Persönlichkeiten, ihrem Verhalten und ihren Problem, so nah am realen Leben sind und eigentlich kaum abgehoben wirken.


Fazit

Mittwoch, 27. Februar 2013

Bloggeraktion ~ Mit bloomoon unendlich gut lesen

Huhu!!!

Bevor mir die Zeit wegläuft, dachte ich mache ich auch noch bei dieser Aktion von »Blogg dein Buch« mit, wenn auch ein wenig später, als viele andere, aber daher auch nicht mit auf dem geballten Haufen :D

Weil seit einger Zeit jetzt schon, wenn auch noch nicht sonderlich lange, existiert ja der neue Verlag bloomoon ein Ableger von arsEdition der hauptsächlich Jugenbücher herausbringt, aber da ich selbst es nie so genau sagen kann, wie der Verlag selbst, hier mal die Verlagsvorstellung:


bloomoon ist das neue Imprint für Jugendliteratur aus dem Hause arsEdition für Preteens ab zehn Jahren sowie für Junge Erwachsene. Ob einfühlsame 'Coming of Age'-Geschichte oder Liebesroman mit Social Media-Bezug, Humoriges aus dem Jungenalltag oder mitreißender Thriller mit Gänsehaut-Effekt - bloomoon ist bewusst vielfältig. Unsere Autoren beschreiben die Dinge aus ihrer jeweils eigenen Perspektive und öffnen dem Leser damit Türen zu anderen Erfahrungswelten. Durch welche er geht, ist ihm selbst überlassen - er kann sich mit unseren Büchern wegträumen in entlegene und skurrile Welten oder hierbleiben, ganz nah dran an der Wirklichkeit. Denn sowohl atemberaubende Biografien, fesselnde Thriller, leise Töne oder lautes Herzklopfen haben im neuen Imprint von arsEdition Platz.Mehr
Informationen und tolle Aktionen findet ihr auf www.bloomoon-verlag.de und www.facebook.com/bloomoonVerlag !

 So und da bei dieser Aktion auch noch dabei ist, dass man sich aus dem aktuellen Februarprogramm des Verlags ein Buch wünschen kann, werde ich mir folgendes Buch wünschen:

Aus dem aktuellen bloomoon-Verlagsprogramm wünsche ich mir aus allen Februar-Titeln, dass "Dance of Shadows" demnächst bei Blogg dein Buch präsentiert wird.
Da noch die Frage bestehen könnte, warum genau dieses Buch: Ich habe es auf vorablesen.de schon gesehen und mochte die Leseprobe einfach ganz gern und bin daher neugierig geworden :D

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Rezension ~ Die schwarzbäuchige Tarantel

Allgemeine Daten zum Hörbuch

Titel: Die schwarzbäuchige Tarantel
Autor: Jean-Henri Fabre
Sprecher: Gert Heidenreich
Sound: Robert Rehnig
1 Audio CD
Spielzeit: 61 Minuten
Verlag: Buchfunk
Ersterscheinung: 5. Oktober 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868471219
ISBN-13: 978-3868471212
Genre: Sachbuch
Reihe: Erinnerungen eines Insektenforschers

 

Über den Autor

Der Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) war zunächst Kellner, dann Lehrer, später studierte er Mathematik und Biologie. 1879 kaufte er in Serignan (Departement Vaucluse) ein Landgut, wo er bis zu seinem Tod Insektenforschungen betrieb. Seine 'Souvenirs entomologiques' blieben bis heute das umfassendste Werk der Insektenforschung.
Fabre schrieb auch Gedichte und Lieder und wurde 1904 für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen.


Inhaltsangabe/Klappentext

Warmherzig und voller Lebensklugheit widmete sich Jean-Henri Fabre ein Leben lang der Beobachtung und Beschreibung der Insekten in ihrem Lebensraum.

Dabei entstanden seine »Erinnerungen«, ein literarisches Meisterwerk, eine gleichermaßen poetische wie genaue Naturbetrachtung und eine Liebeserklärung an die Insektenwelt. Die literarischen Gattungsbiographien zählen zu den schönsten und einfühlsamsten aber auch genauesten Tierbeobachtungen, die je geschrieben wurden.


Rezension/Meinung

Allein schon der Titel dieses Hörbuchs klingt ein wenig seltsam, aber irgendwie fand ich ihn schon wieder so seltsam, klang das Ganze doch sehr nach einem reinen Werk für Entomologen und das auch noch als Hörbuch, dass ich neugierig wurde und mich einfach mal bei BloggDeinBuch auf dieses Werk beworben habe.

Und ich kann euch allen jetzt sagen: Meine Meinung bzw. mein erster Eindruck war goldrichtig! Es handelt sich hierbei nämlich wirklich um eine entomologische Betrachtung der schwarzbäuchigen Tarantel durch den Autor, der selbst Entomologe war. Das aber schon vor so einigen vielen Jahren, nämlich um 1879, was man ehrlich merkt. Zudem erkennt man auch einen gewissen Hang des Autors zu einer eher poetischen Ausdrucksform, welche das Hören aber fast wieder interessant macht. Ich habe nämlich noch nie etwas, dessen Inhalt eindeutig aus einem Fachbuch für Wissenschaftler stammen könnte, so bildhaft und vor allen Dingen poetisch beschrieben gehört, dass man den Eindruck bekommen kann, dass dies für den Autor fast Kunst ist, was diese Tiere machen.

Interessant war für mich dabei, dass der Autor selbst extrem stark auf das Jagd- und Tötungsverhalten der Spinne eingegangen ist und vor allem darüber berichtet, wie er versucht herauszufinden, auf welche Weise die Spinne warum, wie tötet und welche anderen Insekten er dann dafür opfert. Ebenso, wie er dann händisch mit seinen Methoden versucht den Mord nachzustellen. Irgendwie bekommt man durch die Art, wie er schreibt, fast den Eindruck, dass er der Spinne am liebsten gleich selbst nacheifern würde, so begeistert wirkt er von deren Mordtechnik. Von daher hatte das Hörbuch an diesen Stellen auch einfach einen seltsamen Anklang, da ich mich echt gefragt habe, wie mörderisch in seinen Fantasien jemand veranlagt sein muss, damit er solche Szenen so enthusiastisch beschreiben kann.

Was mich jedoch arg gewundert hat, war der Punkt des akustischen Hörbuchs, welches mit Musik, Tönen, etc. unterstützt werden soll. Es gab zwar ab und an passende akustische Untermalungen, aber an manchen Stellen hätte man diese einfach weglassen sollen, denn mehrere Minuten die Geräusche, die Vermutlich die Tätigkeiten der Spinne verdeutlichen sollten, ohne direkt wirklich Bilder vor sich zu sehen, wie bei einer Filmdokumentation, wirkten einfach nicht. Das hat mich eher gestört, weil es seltsam klang und einfach nicht weiter ging.

Eindeutig ein Werk, zu dem ich echt nur wahren Spinnen- und Insektenfreunden raten kann oder denen, die gern ausführlich wissen wollen, wie man gewisse Wesen am schnellsten töten kann.


Fazit

 
Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim »BuchFunk-Verlag«, wie auch bei »Blogg dein Buch« für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.


Rezension ~ Der Glöckner von Notre Dame I - Der Tag der Narren

Allgemeine Daten zum Comic

Titel: Der Glöckner von Notre Dame - Der Tag der Narren 
Autor: Robin Recht
Zeichner: Jean Bastide 
Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
Verlag: Splitter
Ersterscheinung: Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868695702
ISBN-13: 978-3868695700
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 20 Jahren
Originaltitel: Notre Dame
Basiert auf: Der Glöckner von Notre Dame (Victor Hugo)
Genre: Comic/Literatur
Reihe: Der Glöckner von Notre Dame
Band: I


 

Inhaltsangabe/Klappentext

Die Geschichte ist bekannt: Im turbulenten Paris des 15. Jahrhunderts tanzt die junge und schöne Zigeunerin Esmeralda vor der Kathedrale Notre Dame. Deren Erzdiakon, Claude Frollo, ist dem Reiz der rassigen Schönheit verfallen und versucht, sie vom Glöckner der Kirche, dem buckligen Quasimodo, fangen zu lassen. Das Vorhaben wird jedoch von Hauptmann Phoebus vereitelt, der sich ebenfalls und trotz seiner Verlobung mit der sanften Fleur-de-Lys zu Esmeralda hingezogen fühlt. Gefangen zwischen dem Verlangen der drei Männer treibt Esmeraldas Schicksal unausweichlich auf ein tragisches Ende zu…



Rezension/Meinung

Bei dieser Rezension handelt es sich nicht, wie man vielleicht denken könnte, um die Rezension, zu dem bekannten Roman von Victor Hugo, sondern um eine Comic-Adaption von diesem, bei der aber zunächst nur der erste Teil erzählt wird, nämlich über "Den Tag der Narren".

Was mir schon gleich auf dem Cover aufgefallen ist, war die Ähnlichkeit der Esmeralda mit der von Disney. Irgendwie erinnern sie und die Ziege, die sie immer begleitet, mich in diesem Comic einfach extrem an die Film-Adaption von Disney. Ein bisschen schade finde ich, denn auch wenn ich zugeben muss, dass mir die Disney-Darstellung sehr gefällt, finde ich es schade, dass ich mich hier gefühlt einer Kopie gegenüber sehe, als einer etwas eigenen Interpretation dieser Figuren. Leider ist es auch bei dem Gardist Phoebus, der Esmeralda vor Quasimodo rettet, ebenso, dass er mich zeichnerisch sehr an sein Äquivalent von Disney erinnert.

Anders ist es bei den anderen Charakteren, die teilweise von Disney auch vernachlässigt wurden, die daher aber auch deutlich gelungener auf mich wirkten und den Comic, besonders, wenn man sich den Quasimodo so anschaut ein ganzes Stück erwachsener wirken lassen, da er doch in dieser Variante ein ganzes Stück entstellter wirkt und auch grausamer behandelt wird. Auch, dass der Frollo ein wenig anders ausschaut hat mir sehr gefallen, einfach, da ich es sonst sehr schade gefunden hätte, dass sich das Gefühl in mir breit machen würde die meisten Charaktere genau so schon von einer anderen Stelle zu kennen.

Was ich ein bisschen schade finde, ist die Tatsache, dass die Bilder manchmal etwas unübersichtlich wirken. Man weiß oftmals nicht genau, wer das da ist, der gerade spricht und überhaupt sind es vielleicht ein paar zu viele seltsame Statisten, die zu oft zu Wort kommen. Zudem wirkt es an sich für mich oftmals sehr drunter und drüber, ob das aber an dem Comic liegt oder daran, dass ich die Vorlage als Buch nicht kenne, weiß ich leider nicht wirklich. Auch sind die Bilder sehr, sehr düster gehalten, was zwar auf eine gewisse Weise real wirkt, aber selbst bei den Bildern, die am Tage spielen, auf Dauer einfach sehr bedrückend ist. Der Großteil des Comics wirkt einfach sehr in grau und braun gehalten. Wobei es mich auch ab und an gestört hat, dass für mich die Bilder verzerrt wirkten und Proportionen von Charakteren sich von einem auf das andere Bild stark änderten. Denn bei Esmeralda war es an einer Stelle so, dass sie zunächst hübsch und schlank wirkte und auf dem nächsten Bild plötzlich sehr gedrungen und daher deutlich pummliger war.

Zwar eine sehr interessante Idee, bei der ich die Umsetzung ok finde, aber die man auch vielleicht noch etwas besser hätte machen können, besonders, da man den Comic schon auf mehrere Bände aufgeteilt hat, so dass man bestimmt gut auf die wichtigen Passagen des Romans eingehen kann. Und was natürlich auch wichtig zu erwähnen ist, in diesem Band ist die Geschichte an sich noch relativ langweilig, denn meiner Meinung nach passiert noch gar nicht so wirklich viel, da der wirklich spannende Teil erst in den nächsten Abschnitten der Geschichte stattfindet.

Also für Comic-Freunde von eher realistischeren Comics auf jeden Fall etwas und in meinen Augen auch eindeutig eher ein Erwachsenen-Comic. 


Fazit

Dienstag, 26. Februar 2013

Neuzugänge Februar #2

Huhu!!!!!

Ich habe mal wieder so einige Neuzugänge zusammenbekommen, dass ich dachte, dass ich euch die heute gleich mal vorstellen werde :o)

Anfangen will ich auch gleich mit meinem wohl ungewöhnlichsten Neuzugang, weil es sich bei ihm nicht um einen normalen Roman handelt, sondern um einen Comic, den ich zur Bewertung gewonnen habe!
Von der Geschichte an sich und dem Buch dazu, wie auch dem Disney-Film, werden aber viele von euch ganz bestimmt schon gehört haben :D

Inhaltsangabe
Die Geschichte ist bekannt: Im turbulenten Paris des 15. Jahrhunderts tanzt die junge und schöne Zigeunerin Esmeralda vor der Kathedrale Notre Dame. Deren Erzdiakon, Claude Frollo, ist dem Reiz der rassigen Schönheit verfallen und versucht, sie vom Glöckner der Kirche, dem buckligen Quasimodo, fangen zu lassen. Das Vorhaben wird jedoch von Hauptmann Phoebus vereitelt, der sich ebenfalls und trotz seiner Verlobung mit der sanften Fleur-de-Lys zu Esmeralda hingezogen fühlt. Gefangen zwischen dem Verlangen der drei Männer treibt Esmeraldas Schicksal unausweichlich auf ein tragisches Ende zu…


Da man den Disney-Film schon kennt, ist klar, dass man die Geschichte auf jeden Fall gut in Bildern umsetzen kann, jedoch wie passend das gemacht wurde, ist immer fraglich, z.B. ist natürlich der Disney-Film relativ kindgerecht gemacht. Bei dem Comic bin ich auf jeden Fall schon gespannt, wie es sein wird, auch, wenn er mir nicht die ganze Geschichte erzählen wird, da er eine Bandnummer trägt.

 Achja und wo ich gerade eh schon bei den eher kuriosen Neuzugängen bin, kommt hier dann auch noch gleich mein zweiter etwas anderer Neuzugang, nämlich ein Hörbuch, dass ich für Blogg dein Buch bewerten darf, das auch eher ein bisschen anders ist, zum einen wegen des Inhalts, aber auch, weil es nur aus einer CD besteht.

Inhaltsangabe
Warmherzig und voller Lebensklugheit widmete sich Jean-Henri Fabre ein Leben lang der Beobachtung und Beschreibung der Insekten in ihrem Lebensraum. Dabei entstanden seine »Erinnerungen«, ein literarisches Meisterwerk, eine gleichermaßen poetische wie genaue Naturbetrachtung und eine Liebeserklärung an die Insektenwelt. Die literarischen Gattungsbiographien zählen zu den schönsten und einfühlsamsten aber auch genauesten Tierbeobachtungen, die je geschrieben wurden.


Ich kann euch übrigens jetzt schon erzählen, dass ich die ca. Stunde Laufzeit des Hörbuchs schon durch habe und doch, naja, sage kann, dass es durchaus sehr anders ist, aber dazu dann mehr in der Rezension ;o)

Zudem ist auch mal wieder ein Krimi dabei, der bisher einen sehr guten Eindruck auf mich macht, denn ich habe ihn gerade heute morgen angelesen. 

Inhaltsangabe
Postbote Stifter hat sich in eine oberbayerische Kreisstadt mit gutsituierten Pensionären versetzen lassen. Doch Gemütlichkeit und Wohlstand sind bloß Fassade. Ein Dämon hat sich eingeschlichen. Er heißt Mammon, und er fordert Blutzoll. 
Das Essen, die Natur, die zufriedenen Menschen Postbote Johannes Stifter fühlt sich wohl in seiner neuen Heimat. Doch allmählich schwant ihm, dass hier etwas nicht stimmt. Die Bewohner meiden ihn, allen voran Gudrun von Rechlin. Würde man es einer Dame von Welt zutrauen, eine Geisel in ihrem Keller gefangen zu halten? Würde man von einem Zahnarzt erwarten, dass er einen betrügerischen Finanzberater kidnappt? Würde man denken, dass der Tod mit scharfer Sense durchs Oberland geht? Ein packender Krimi über rüstige Rentner, die Opfer der Finanzkrise und einer beschleunigten Welt werden bis sie zurückschlagen. Und ein Fall, den Stifter nur mit Hilfe des Mordermittlers Thalmeier lösen kann.


Ich bin echt mal gespannt, wie das Ganze weitergeht, aber bisher mag ich den Postboten von einer Art her sehr gern. Weitere wohl definitiv wichtige Charaktere habe ich bisher noch nicht kennengelernt, aber ich bin schon recht positiver Meinung von dem Roman, mal gucken was noch kommen wird.

Dann habe ich noch einen neuen Roman auf den ich echt neugierig war, denn selten bekommt ein Roman den Zusatz ab 18, dem die Autorin diesem verpasst hat, aber bisher finde ich ihn eher etwas seltsam. Ich konnte mich einfach noch nicht so wirklich mit dem Schreibstil anfreunden, der eher sehr abgehackt ist, viele italienische Sätze beinhaltet, die nicht erklärt werden und zudem auch noch versucht etwas politisch bzw. gesellschaftskritisch zu sein, aber hier erstmal der Roman:

Inhaltsangabe
Eine gefährliche Affäre. Rache für Gerechtigkeit. Macht & Kontrolle. Eingebettet in mafiöse Machenschaften der schönen und reichen italienischen Welt auf der Insel Ponza, in Ferrara und London. Korruption. Die Größten Italiens sind involviert: die Industrie, der Clan. Mode, Automobilindustrie, Formel-1-Rennen, Alkohol. Sie sind es, die große Vermögen kontrollieren. Überall. Die Liebesgeschichte von Aelita und Amos, die nie einen richtigen Anfang noch ein wahres Ende fand. Er wird ermordet im Hafen von Neapel. Auf dem Weg zur Fähre nach Procida. Sie erzählt über ihn, über sich, über ihre Liebe. Kämpft gegen ihn für ihren gemeinsamen Sohn in England und Italien. Eine Geschichte, die in Berlin, London, Neapel, Rom, Emilia Romagna, Monte Carlo spielt. Emotional. Erotisch. Liebe und Revanche. Intelligent – kurz und scharf geschrieben. Kreativ. Rasant und witzig. Ein Mord zu Beginn, der am Ende aufgedeckt und gerächt wird. Eine neue Definition Italiens: sie beschreibt die korrupten Machenschaften der wenigen gefeierten Größen Italiens und lässt selbst Berlusconi im Vergleich charmant dastehen. Ein Ende, das auf ein neues Italien hoffen lässt?


 Naja, wie gesagt, ein eher seltsames Buch bisher für mich, aber vielleicht wird es ja noch besser :D.

Mein nächster Neuzugang sieht von außen etwas unscheinbar aus, ist aber irgendwie trotzdem deutlich interessanter, als es den Anschein macht und mir vom Anlesen her bisher auch recht gut gefallen hat.

Inhaltsangabe
Der begabte altgriechische Baumeister Daidalos über deinem Bett und ein trinkfester Weingott über meinem - das ist ungerecht! Gut, wie wäre es dann mit der Venus für dich?, schlug er vor, setzte sich neben sie und nahm ihre Hand.


Ich muss zugeben, der Klappentext ist ein wenig nichtssagend :D Aber ich würde sagen, dass es sich um einen eher etwas leichteren, aber angenehm zu lesenden Frauenroman handelt, aber genaueres kann ich euch dann in der Rezension verraten ;o)

Einen meiner Neuzugänge habe ich jedoch auch noch nicht angelesen, nämlich diesen hier, auf den ich aber nicht minder neugierig bin, aber manchmal muss man sich ja auch ein bisschen beherrschen können :D

Inhaltsangabe
Wie in seinem wunderbaren Bestseller Tender Bar erzählt J.R. Moehringer mit der Sprache des Herzens eine wahre Geschichte vom Leben des beliebtesten Bankräuber aller Zeiten, Willie Sutton.
New York, Weihnachten 1969. Willie Sutton packt seine Bücher ein und räumt die Zelle. Endlich Freiheit. Nach siebzehn Jahren. Doch die Zeit hat ihre Bedeutung verloren. Mit einem Fotografen und einem Reporter fährt er durch das verschneite New York auf den Spuren seiner legendären Vergangenheit: Die Kindheit im irischen Viertel, der erste Raub, dann 200 Banküberfälle, ohne je einen einzigen Schuss abzufeuern - und immer wieder Bess, die ihm das Herz brach. 
Wie ein Puzzle setzt sich Seite für Seite Suttons Leben zusammen. Was dabei Wirklichkeit und was Erfindung war, werden wir nie erfahren. Aber was macht das schon.


Ich bin eindeutig schon neugierig, was mit dem Buch auf mich zukommen wird, besonders, da ich Fotografie auf jeden Fall einfach spannend finde und irgendwie neugierig bin, wie genau diese Beschreibungen aus dem Klappentext hier zum Leben erweckt werden und wie sich seine Geschichte und Vergangenheit in dieser verrückten Stadt darstellen wird.

Und hier last but not least das Buch, dass ich am Freitag, dem Tag seiner Ankunft bei mir noch vollkommen durchgelesen habe, da ich einfach neugierig war und das Buch auch gut geschrieben ist, obwohl ich etwas mehr von ihm erwartet hätte.

Inhaltsangabe
»Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.«
Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen …



Wie erwähnt, hätte ich mir nach dem anderen Buch, was ich von dem Autor kenne, etwas mehr erwartet und dennoch war das Buch auf jeden Fall nicht schlecht. Aber auch dazu mehr in der bald folgenden Rezension ;o)

Und das wäre es dann auch erstmal wieder mit meinen Neuzugängen, aber es waren ja durchaus auch mehr als genug ^^

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Donnerstag, 21. Februar 2013

Rezension ~ Elfenkuss

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Elfenkuss
Autor: Aprilynne Pike
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: cbj
Ersterscheinung: 22. März 2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570138844
ISBN-13: 978-3570138847 
Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Wings
Genre: Fantasy/Jugendbuch
Reihe: Wings-Serie
Band: I

 

Über die Autorin

© Kenneth Pike
Aprilynne Pike wurde in Salt Lake City, Utah, USA geboren und wuchs in Phoenix, Arizona auf. Im Alter von 20 Jahren absolvierte sie das Lewis-Clark Sate College Lewiston, Idaho mit einem Bachelor Abschluss in Kreativem Schreiben. Ihr Debüt »Elfenkuss« (Originaltitel »Wings«) veröffentlichte sie 2009 und brachte ihr den Durchbruch. Nach dem Erscheinen in Deutschland, schaffte es der Titel auch auf die SPIEGEL Bestsellerliste.

Bereits ein Jahr später veröffentlichte sie den zweitel Teil ihrer Elfen-Fantasy-Reihe »Spells«.



Inhaltsangabe/Klappentext

Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blütenblätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als kleines Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Sie weiß, am Ende wird sie sich entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als College-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen …



Rezension/Meinung

Was mir bei diesem Roman ehrlich gut gefallen hat, war die Idee hinter den Elfen und was sie eigentlich sind. Bisher hatten Elfen in allen Geschichten die ich kenne ziemlich viel mit den Menschen gemein, dass sich jedoch wie hier hochentwickelte Pflanzen sind, war mir ganz neu und irgendwie fand ich die Idee richtig gut, besonders, da man Elfen ja auch irgendwie mit Blumendesigns verbindet und es auch mal eine vollkommen andere Idee ist.

Auch die Verwirrung, die Laurel spürt, als plötzlich diese seltsamen Dinge mit ihrem Körper passieren, sowie auch der Scham, den sie spürt, dass über sie gesprochen werden könnte, wenn jemand entdeckt, was mit ihrem Körper passiert ist, denn wem wächst schon eine Blume aus der Haut, und vor allem auch die Angst vor der Entdeckung im Allgemeinen und das dieser Zustand dauerhaft ist, sind einfach nur genial dargestellt. Vor allen Dingen aber auch einfach so verständlich, denn wem würde es da schon anders gehen.

Insgesamt finde ich Laurel und David als Charaktere ziemlich gelungen, da sie beide ihre individuellen Persönlichkeiten haben. Zudem sind die Szenen zwischen den beiden immer mit diesen zarten Gefühlen gespickt, die das Ganze irgendwie niedlich, aber auch schön machen. Wobei mir an dem Ganzen auch einfach gefallen hat, dass es keine so Hals über Kopf Geschichte ist, dass die beiden sich sehen und mehr oder minder sofort in einander verliebt sind, sondern, dass alles etwas langsamer abläuft. Den Elf Tamani fand ich persönlich aber eher so gar nicht anziehen, da er auf mich einfach zu selbstüberzeugt, arrogant und gleichzeitig zu sentimental wirkte.

Die restliche, von der Liebesgeschichte losgelöste Handlung war für mich in dem Punkt, dass sie das Tor beschützen soll eher seltsam, da verdammt lange davon keine Rede ist und ich mir dahingehend etwas veräppelt vorkam. Etwas spannender wird die Handlung auch erst kurz vor dem Ende und manches ging mir dann auch einfach viel zu schnell und das letztendliche Ende war auch ziemlich abrupt.

Insgesamt hat mir die Idee hinter den Elfen richtig gut gefallen und auch die Geschichte war ok, jedoch glaube ich nicht, dass ich mir von diesem Roman eine Fortsetzung durchlesen wollen würde, weil mir einfach zu viel potentiell sinnvolle Handlung neben der für mich zumindest auch in eine Richtung etwas abwegige Romanze in diesem Band gefehlt hat. Das Buch war zwar ganz niedlich, aber auch nicht mehr.


Fazit

Dienstag, 19. Februar 2013

Statt Büchern mal ein wenig Ponyspam

Hallo alle zusammen!!!!!

In letzter Zeit hatte ich mal wieder ein bisschen weniger Zeit, um Rezensionen hier fertig zu machen, daher auch die kleine Flaute, aber ich hatte endlich mal meine Kamera bei meinem kleinen dabei und da ich ja eh nach ein paar Bildern von ihm gefragt wurde, wollte ich euch die hier auch nicht vorenthalten.

Mein kleiner knuddliger Kumpel

Hier also mein Kleiner mal in seiner ganzen Pracht ^^ und ich war echt froh, wie süß er in dem Augenblick geguckt hat, denn ich hatte ihn vorher schon eine ganze Zeit an der Longe und dann war er auch noch extrem neugierig, was ich denn da jetzt wieder in der Hand halte, denn wie sollte es anders sein, jede Technik ist extrem interessant :D Mein Handy findet er auch immer sehr faszinierend, besonders dann, wenn es gerade am Klingeln ist ^^

Hö? Was hast du da? Kann man das Essen?

Das war nämlich der erste Blick, den er riskiert hat, als ich die Kamera ausgepackt hatte ^^. Neugierig wie immer, denn das ist auf jeden Fall ein Aspekt, der meinem kleinen Heiðar zuzuschreiben ist. Auch wenn er Menschen gegenüber eher etwas vorsichtiger ist solange er sie nicht kennt! Was ja eine gute Eigenschaft ist, so landet er mir wenigstens nicht in der Lasagne ;o)

Und eine seiner anderen Eigenschaften ist eindeutig, dass er ein wenig verfressen ist, obwohl ich es echt überraschend fand, dass er manchmal im Sommer, wenn er mehr als genug zu futtern bekommt, da das Gras fröhlich am Wachsen ist, auch sein Zusatzfutter, was er immer nach seinen Sporteinheiten bekommt, nicht fressen wollte, weil er einfach satt war. Auch nicht unbedingt schlecht, weil so muss ich mir nicht zu viele Sorgen darum machen, dass mein Kleiner zu dick wird! :o)

Fröhlich beim Futtern
Und dann gibt es noch einen Augenblick bei so gut wie jedem Besuch bei ihm an dem ich immer am liebsten das genaue Gegenteil von dem machen würde, was ich eigentlich vor hatte, nämlich zu gehen!

Hey, nicht gehen! Ich mag noch mit dir knuddeln!



So, das war es dann erstmal von meinem Ponyspam und wenn euch so etwas ab und auch mal ein wenig gefällt, dann würde ich bei interessanten Kapriolen der Ponys oder lustigen anderen Erfahrungen auch immer mal wieder davon berichten!

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Mittwoch, 13. Februar 2013

Fragen über Fragen

Hallo Leute!

Als ich letzte Woche auf einem meiner Lieblingsblogs abseits der Bücherblogs gewesen bin, um mal wieder etwas über eine äußerst sympathische Truppe Ponys aus Östereich und ihre Besitzerin zu erfahren, bin ich dort doch glatt über einen Tag gestolpert, den viele von euch sicher schon kennen werden, da er hier auf den Bücherblogs vor einiger Zeit schon mal umging.

Ich selbst war auch damals schon unter den Opfern ;o), werde daher manche Regel das Tags, wie das Taggen anderer, nicht mehr wiederholen, aber die Fragen, die Tash, die Besitzerin dieses extrem knuddeligen Ponyblogs, mir gestellt hat, will ich natürlich sehr gern beantworten ^^

1. Was schätzt du besonders an deinem Leben?
  • Das ich mit Heiðar einen ganz besonderen Freund an meiner Seite habe und über die Ponys auch noch viele besondere Menschen kennengelernt habe, auf die ich so wohl nie getroffen wäre. Und auch, dass ich in vielen Fällen machen kann, was ich für richtig halte ohne dabei auf große Hindernisse zu stoßen und, durch meine eigene Art, auch ohne dabei jemandem zu schaden.
2. Warum und worüber bloggst du?
  • Ja, wie man wohl ziemlich genau sehen kann, wenn man den Blog allein nur überfliegt, blogge ich hauptsächlich über Bücher und alles was damit zu tun hat ^^. Ab und an dann noch ein wenig Off-Topic, was dann immer mit meinem Pony Heiðar zu tun hat. Warum das Ganze? Naja, Bücher lese ich für meine Leben gern und da ich eh schon auf anderen Plattformen meine Rezensionen veröffentlicht habe, kam ich irgendwann durch andere dort, irgendwie dazu, dass ich mir gedacht habe, dass ich es doch auch einfach mal mit einem Blog versuche ^^
3. Wenn du könntest, was an der Welt würdest du ändern?
  • Das die Menschen immer so rücksichtslos nur an sich selbst denken, denn der Großteil unter ihnen tut das und nimmt dabei werder auf andere Menschen, noch auf die Natur und die Tiere in irgendeiner Weise Rücksicht, was einfach nur traurig ist.
4. Dein Lieblingstier?
  • Mein Lieblingstier ist ganz eindeutig Heiðar! :D Aber da ich vermute, dass es hier um eine Art bzw. Rasse geht, kann ich da nur sagen: Islandpferde. Sogar genau diese ziemlich im Speziellen, da sie einfach von ihrem Charakter ganz tolle Tiere sind und ich alle unsere Ponys so verdammt gern habe mit ihren ganz individuellen kleinen Macken und Persönlichkeiten. Auch wenn ich natürlich auch andere Pony-/Pferderassen gern mag ^^ und es noch so das ein oder andere Tier gibt, was ich einfach toll finde, wie Katzen, Waschbären oder Eichhörnchen! :o)
5. Ein besonderer Moment in deinem Leben, an den du dich gerne erinnerst?
  • Ganz eindeutig den Moment in dem ich ganz sicher wusste, dass Heiðar nun wirklich zu mir kommt und auch zu sehen, wie er gleich bei uns mit allen auf der Wiese so super klar kam, nachdem es mit den Neuzugängen davor immer kleinere oder größere Probleme gab.
6. Was isst du besonders gerne?
  • Also ganz besonders gern esse ich Sushi. Das Problem bei dem Ganzen ist, dass Sushi zum einen sehr schwer selbst zu machen ist, denn dazu müssten man erstmal Fisch bekommen, der sicherlich noch ganz frisch ist, damit man ihn roh essen kann und wenn man es sich in einem Laden kauft, dann ist es meist doch ein sehr teurer Spaß. Aber ich mag es trotzdem sehr gern ^^
7. Beschreibe dich mit drei treffenden Worten.
  • Klein, aber oho (Sind genau 3 Worte! :D)
8. Was macht einen echten Freund aus?
  • Das er wirklich zu mir hält und zum Geben und Nehmen bereit ist und nicht wie viele Menschen, denen man in schweren Zeiten zur Seite steht und die dann, wenn es ihnen wieder gut geht, einen vollkommen links liegen lassen und gänzlich ignorieren. Zudem ist für mich in einer Freundschaft vor allen Dingen auch Vertrauen ein wirklich wichtiger Bestandteil, denn ich finde, dass man einem Freund bedenkenlos vertrauen können muss und dieser einem am besten auch noch. Ansonsten halt wohl auch einfach, dass man sich versteht, auf welche Weise auch immer und auch, egal wie verschieden man auch in manchen Dingen ist. In dieser Meinung von mir zur Freundschaft liegt wohl unter anderem auch begründet, warum mir oftmals Tiere lieber sind als Menschen.
9. Wie würdest du Tash beschreiben? Wie hast du sie kennen gelernt?
  • In meinen Augen ist Tash ein ganz toller Mensch! In manchen Augenblicken vielleicht ein bisschen verrückt, aber dabei immer sympathisch und vor allen Dingen eine sehr freundliche Person, zumindest, solange man sie nicht ärgert und in den meisten Fällen glaube ich auch eine Frohnatur. Zudem glaube ich, dass sie eine echt tolle Freundin wäre :o) und kennengelernt habe ich sie über ihren Blog, denn in der Realität wohnen wir dann leider doch ein wenig zu weit auseinander, was ehrlich schade ist!
10. Was isst du gerne?
  • Wie schon erwähnt, esse ich besonders gern Sushi. Da es das natürlich nicht so oft gibt, existieren da noch ein paar andere Sachen, die ich gern esse, wie unter anderem Reis in allen Formen und Zubereitungsvarianten, Schokolade, aber auch Käse und und und :D
11. Bist du Realist oder Träumer?
  • Ganz eindeutig beides! Ich bin in vielen Fällen Realist und versuche die Dinge so zu sehen wie sie auch wirklich sind und sage es dann auch den Leuten so, die das nicht wahrhaben wollen. Es ist aber auch so, dass ich noch immer Träume habe und auch an diese in gewissem Maß glaube und hoffe, dass ich so manchen davon noch irgendwann verwirklichen werde. Und auch wenn das nicht der Fall sein wird, träume ich einfach gern mal eine Runde vor mich hin und versuche mir vorzustellen: Was wäre wenn?! Einfach nur weil es mir Spaß macht und ich in vielen Fällen weiß, dass die Realität nun eben so ist, wie sie ist.

 Ich hoffe mal, dass dieser kleine Tag-Ausflug auch für alle anderen außer Tash interessant war und verabschiede mich damit für heute erstmal :D

Dienstag, 12. Februar 2013

Neuzugänge Februar #1

Hallo alle zusammen!

Heute habe ich mal wieder einen Neuzugängepost für euch, da sich über das Wochenende doch ein paar Bücher bei mir eingefunden haben, ich aber unter anderem wegen des bei uns echt extrem tollen Wetters, die Sonne hat aus allen Knopflöchern geschienen, bis heute gewartet habe, um euch von ihnen zu berichten.

Es ist auch wieder eine ziemlich bunte Mischung, die da bei mir angekommen ist, was das Lesen für mich aber jedes Mal umso interessanter macht, denn ein wenig Abwechslung kann ja nie schaden ;o)

Eins der Bücher gehört in eine Sparte mit der ich mich noch nie beschäftigt habe, aber ich muss gestehen, dass mich da meine angeborene Neugier dazu gebracht hat, dass ich unbedingt mich für das Buch zur Leserunde bewerben musste und irgendwie ist das Buch gleichzeitig interessant, als auch irgendwie doch auch seltsam :D

 Inhaltsangabe
Angekommen am Ende der Zeit, steht ein Bewusstseinssprung bevor. Es geht nun um innere Klarheit und Zentriertheit, es geht nun um den Herzensfokus das Sehen und Fühlen mit dem Herzen, das Verstehen, Handeln und Agieren aus- und mit dem Herzen. Dieses Buch lädt ein, seinen Innenraum zu durchleuchten, Altes hinter sich zu lassen, neue Horizonte zu erschließen und neue Ebenen des SEINS zu erforschen.Es möchte: Anstoß geben, Tatsachen und Wahrheiten infrage zu stellen und nicht mehr nur hinzunehmen; Ermuntern, in Neues hinein zu fühlen und auf Entdeckungsreise zu gehen - im Innen als auch im Außen; Auffordern, sich dem eigenen Kern zuzuwenden und sich der Frage zu stellen: Wer bin ich wirklich? Von mir zu Dir: Impuls- und EnergieTexte, Spirituelle Impressionen, Dialoge und gechannelte Botschaften. Ein Buch zum Nachdenken, zur Inspiration, zur Begleitung, zum Anstoß für neue Horizonte und die Erforschung des eigenen Weges, des eigenen Selbst, des eigenen Kerns. Niemand ist allein mit seinen Gefühlen und Gedanken, seinen Empfindungen und Wahrnehmungen. Wir sind alle auf der gleichen Reise wenn auch auf unterschiedlichen Wegstrecken und mit unterschiedlichem Gepäck.


Für mich ist das Buch ehrlich eine ganz neue Erfahrung, allein schon von der Art, wie es geschrieben ist und ich muss zugeben, dass ich selbst nicht wirklich viel mit manchen dieser doch eher esoterischen etc. Ansätze anfangen kann, aber interessant ist es schon, zu sehen, wie mancher die Welt so sieht.

Und wo ich schon bei den Büchern in diese Lebensweisheiten Richtung bin, will ich euch auch gleich noch das zweite vorstellen, das mir in diese Richtung gehend am Wochenende ins Haus geflattert ist. Wobei mir hier der Ansatz, dass man das Träumen nicht verlernen sollte und in jedem Alter noch Träume haben sollte, die man vielleicht sogar noch verwirklicht, einfach eher zusagt und ich das Buch auch durch seine Geschichtenform noch lieber mag, als das andere, welches doch sehr sachlich ist.

Inhaltsangabe
"Wenn wir anfangen, auf unser Herz zu hören, werden wir Dinge im Leben erkennen, die uns unvorstellbar erschienen." 
Mats glaubt nicht mehr an seine Träume – zu sehr ist er daran gewöhnt, in der Arbeitswelt zu funktionieren. Auch seine Frau Kiki erreicht ihn nicht mehr. Bis es zu einem Ereignis kommt, das Mats zwingt, innezuhalten. Ein kleiner Junge hilft ihm dabei, die Welt mit anderen Augen zu sehen und sein Leben neu zu gestalten. Dass man heute noch an Wunder glauben kann, davon erzählt Jandos modernes Märchen „Sternenreiter“, eine poetische Erzählung für Jugendliche und Erwachsene. Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und die Verwirklichung von Träumen.


Es ist zwar ein sehr kleines Buch, jedoch eins, wo ich echt sagen muss, dass ich es sehr gelungen finde und das ich auch ziemlich gleich, noch am Wochenende durchlesen musste :D

Und wo ich schon bei den durchgelesenen Büchern bin, will ich noch zu denen kommen, die ich von meinen Neuzugängen auch schon gleich angefangen habe zu lesen, weil ich einfach zu neugierig war bzw. ein neues Buch für unterwegs in der Bahn benötigte ;o)

Inhaltsangabe
Als Pham Kim Dao von einer Reise in ihre Heimat Vietnam nach Shanghai zurückkehrt, findet sie ihre beste Freundin Thanh grausam ermordet vor. Die Polizei gibt sich bei der Aufklärung des Falles, der bald Seriencharakter zu entwickeln scheint, keine besondere Mühe, denn die Opfer arbeiten im Hinterhof der Metropole als illegale Prostituierte.

In einer Stadt, deren glanzvolle, moderne Fassade einen Untergrund von Gewalt, Korruption und den Exzessen einer reichen Oberschicht verbirgt, greift Dao deshalb zu ihren eigenen Mitteln. Sie muss lernen, echte von falschen Freunden zu unterscheiden, muss eine alte Schuld büßen und schließlich neue Schulden eingehen, um den Mörder vielleicht zu stoppen.


Mein zweites Buch von diesem Autor in kürzester Zeit, das auch noch vom Schauplatz sehr ähnlich ist, nur scheint es diesmal weniger in die Fantasy-, als wirklich eindeutig in die Thrillerrichtung zu gehen. Bisher auf jeden Fall ein interessantes Buch, das von seiner Innengestaltung richtig gut mit dem anderen Band des Autors zusammenpasst, denn sie sehen einfach so extrem indentisch gestaltet aus :D

 Und ja, ich sprach gerade davon, dass dieses Buch diesmal nicht aus dem Fanatsygenre kommt, aber aus diesem Bereich habe ich doch glatt auch noch ein Buch unter meinen Neuzugängen, dass auf jeden Fall bei der optischen Schönheit der Cover ganz weit vorn liegt und auch beim Anlesen einen sehr guten Eindruck gemacht hat!

Inhaltsangabe
Abenteuer und Magie im Reich der Katzen
Bastet Merit, die Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer sterbenden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe. Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist nicht nur in unserer Welt gefangen, sondern auch im Körper einer wehrlosen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist der Ohrring, den sie einst Gesa schenkte und der über die gleichen Fähigkeiten verfügt wie das Ankh. Aber Gesa hat den Talisman ihrer Enkelin Feli hinterlassen – und es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzubereiten.

Feli ahnt nicht, was auf sie zukommt. Bis drei ziemlich unerfahrene Kater in Menschengestalt auf der Suche nach ihrer Königin unvermittelt bei ihr auftauchen. Außerdem ist Finn, der Bruder von Felis bester Freundin, ebenfalls in die Sache verwickelt. Und obendrein ist er auch noch in sie verliebt! Als ob Feli nicht schon genug eigene Probleme hätte ...


Einfach ein bisher sehr cooles Buch, besonders wohl auch weil ich Katzen echt gern mag und zudem ist es auch noch richtig schön geschrieben und ich bin schon mächtig neugierig, wie es wohl weitergehen wird :o) Auf jeden Fall bisher ein Buch, von dem ich mir noch viel erwarte!

Und wo die Fantasy ist, ist meist auch die Sience-Fiction nicht allzuweit entfernt und auch davon habe ich noch einen neuen Roman, bei dem ich mal echt gespannt bin, denn die Leseprobe war eher ein wenig eigenartig :D

Inhaltsangabe
Wie aus dem Nichts ist es da.
Dieses Wesen, das sie „den Glits“ nennen.
Mit einer Stimme, die an die Gesänge von Walen erinnert.
Und einer Kraft, die jeden verändert. Von Grund auf. Für immer.


Auch Jay, den Eigenbrötler. Und Rachel, die stets kurz vorm Explodieren ist. Als die Staatsmacht den Geheimdienst aktiviert, um den großen Unbekannten auszuschalten, und die Presse eine Jahrhundertsensation wittert, starten Jay und Rachel zu einem Roadtrip quer durchs Land. Mit dem Glits an ihrer Seite 


 Bisher habe ich noch nicht weiter als die Leseprobe gelesen, aber ich bin ehrlich neugierig, ob es noch ein wenig besser wird bzw. verständlicher, denn bisher fand ich den Roman eher nur einfach verwirrend :D aber man sollte ja allem mal eine Chance geben.

Ein Genre das ich bisher noch nicht hatte, ist ja ein historischer Roman und da ich ja am Anfang eine sehr bunte Mischung versprochen hatte, will ich euch auch genau einen solchen jetzt auch noch bieten ;o
 
Inhaltsangabe
Sie liebt einen Ritter. Doch sie will ihre Freiheit niemals aufgeben.

Die Mark Brandenburg zur Zeit der Hussitenkriege: Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Hedwig im Wald verloren. Dort wird sie von dem geächteten Adligen Richard von Restorf aufgenommen und wächst bei ihm auf. Auf ihren Wunsch bildet er sie in der Kunst des Bogenschießens aus. Jahre später verspricht sie dem sterbenden Richard, seinen Sohn zu suchen. Ganz allein macht sich Hedwig auf die gefahrenvolle Reise und muss noch viele ungewöhnliche Wege gehen, bevor sie ihr Glück als Gemahlin eines königlichen Ritters finden kann ...


Also optisch wirkt das Buch auf jeden Fall toll und es hat ein eigenes Lesezeichen dabei, was ich ja auch immer irgendwie toll finde, denn man kann ja nie genug Lesezeichen habe :D Ansonsten kann ich bisher aber noch nicht viel mehr zu diesem Roman sagen, außer, dass ich schon neugierig auf ihn bin ;o)

 Jetzt bin ich auch schon fast am Ende mit meinen Neuzugängen, aber da ich noch keinen realen Roman hatte, der weder Krimi, Thriller noch historisch ist, muss so etwas natürlich auch noch dabei sein!

Inhaltsangabe
Als Josie ihren Freund inflagranti mit ihrer besten Freundin erwischt, packt sie kurzerhand die Koffer und flieht nach Neuseeland, auf die Farm ihrer Tante Rose. Zwischen Kühen und Schafen hofft sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Tante Rose empfängt sie mit offenen Armen - und einem kräftigen Gin Tonic. Das hilft fürs Erste. Aber dann begegnet Josie ihrer Jugendliebe Matt, und das Gefühlschaos ist komplett. Als Rose schwer erkrankt, wird Matt zu Josies wichtigster Stütze. Gemeinsam kümmern sie sich um Rose, die Farm und das Hausschwein Percy. Dabei kommen sie sich schnell wieder näher, und Josie muss sich fragen, ob die große Liebe nicht vielleicht doch in der neuseeländischen Provinz auf sie wartet.


Auch hier war es so, dass die Leseprobe schon was gutes verspricht und was mich an dem Buch dann im Original ehrlich verzaubert hat, was man hier auch nicht sehen kann, ist, dass der Schnitt richtig chic, mit diesen Blüten, die sich ja auch über das Cover ziehen bedruckt ist, was einfach nur toll aussieht!

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Montag, 11. Februar 2013

Rezension ~ Wie ein Splitter im Mosaik

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Wie ein Splitter im Mosaik
Autor: Nikola Huppertz
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Gabriel Verlag
Ersterscheinung: 29. Oktober 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 352230294X
ISBN-13: 978-3522302944
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Genre: Jugendbuch


Über die Autorin

Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, studierte Violine und Psychologie in Duisburg und Berlin. 2007 gewann sie den ersten Preis beim Literaturwettbewerb "Meine Nachbarn" der Bonner Buchmesse Migration mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman "Karla, Sengül und das Fenster zur Welt", der 2009 bei Thienemann/ Gabriel erschien. Mit Mann, Tochter und Sohn lebt sie heute als freischaffende Autorin in Hannover.




Inhaltsangabe/Klappentext

Sie halten zusammen, egal was kommt. So war es schon immer, auf jeden Fall so lang die fünfzehnjährige Lioba zurückdenken kann. Denn sie waren nicht immer dieser reine Frauenhaushalt, diese verschworene Gemeinschaft, die alles miteinander teilt. Irgendwann gab es da auch ihren Vater. Der will nun plötzlich wieder dazugehören und das bringt Lioba ziemlich durcheinander. Wenn sie doch nur mit ihrer Großmutter Helene reden könnte, aber die hat kaum noch einen lichten Moment. Lioba flüchtet sich in ihre Leidenschaft, das Orgelspielen. Werden sich dadurch die Splitter ihrer Familiengeschichte zu einem Mosaik zusammenfügen?



Rezension/Meinung

Sehr turbulent, aber auch sehr emotional dringt man mit dieser Geschichte in das Leben von Lioba ein, die eigentlich nur einen Wunsch hat, nämlich sich selbst zu verlieben. Aufgrund ihrer Familiensituation, die auch nicht gerade die einfachste ist, der Vater, der einst die Familie sitzen gelassen hat, kommt zurück und tut so, als wolle er doch wirklich nach Jahren einen Neuanfang wagen und die Mutter will das scheinbar auch noch zulassen, ist Liobas Gefühlswelt jedoch eh schon vollkommen verwirrt. Außerdem hat sie, außer der Musik, dem Orgelspielen, nur wenig Möglichkeiten ihren Gefühlen wirklich Ausdruck zu verleihen, da sich aufgrund ihres eigenen Drucks, sich verlieben zu wollen, warum auch immer, ihr bester Freund Florin sich plötzlich seltsam benimmt, mit ihren Eltern ist eh nicht zu reden, zumal sie dem Vater eh nichts zu sagen hätte und auch zum Beispiel ihre Großmutter, bedingt durch eine Krankheit, kann ihr auch nicht mehr helfen, sondern bringt alles eher noch mehr durcheinander.

Es ist einfach spannend zu erleben, wie Liobas Gefühlswelt vollkommen verrückt spielt und sich alles, was so passiert, direkt auf diese auswirkt. Allein die ganzen psychischen Aspekte in diesem Roman machen das Buch extrem spannend und interessant und man muss als Leser auch einfach an so vielen Stellen mitfühlen, da man einfach gar nicht kann.

Für mich selbst, war vor allen Dingen die Großmutter einer der Charaktere, die ich am intensivsten erlebt habe, da sie an Altersdemenz leidet und wer jemals in seinem Leben diese Krankheit oder noch schlimmer Alzheimerdemenz an einer einem nahestehenden Person erleben musste, dem würden diese Szenen ähnlich nahe gehen. Zum einen die Trauer darüber, was aus diesem Menschen geworden ist und wie übel ihm das Schicksal mitspielt. Zum anderen aber auch diese für einen wohl schlimmsten Gefühle der Scham, wenn dieser Mensch sich seltsam verhält, diese schreckliche Distanz, die man innerlich und äußerlich aufbaut, vor allen Dingen, um sich selbst davor zu schützen, miterleben zu müssen, wie eine geliebte Person so anders wird, man sie nicht mehr wiedererkennt. Und leider auch die Wut auf diese Person, wenn sie, aus für sie vielleicht vollkommen logischen Gründen, etwas für einen sehr schreckliches tut und in vielen Fällen auch diese eigene Verzweiflung, dass man sich selbst nicht vor solchen Gefühlen schützen kann, da man doch weiß, dass diese Person einfach nicht anders kann, da sie krank ist. Genau diese widerstreitenden Gefühle Liobas ihre Großmutter betreffend, waren einfach nur genial beschrieben und ja, ich konnte sie leider nachempfinden.

Und auch, wenn ich selbst nicht ganz so extrem viel mit der Musik anfangen kann, war diese doch auch mit sehr schönen Bildern in die Geschichte eingeflochten und man merkt einfach, wie sehr sie manche Menschen auch in ihrer Gefühlswelt stabilisieren kann. Es war zwar vor allem die Beziehung zu ihrer Großmutter, die mich am meisten emotional berührt hat, aber auch in allen anderen Beziehungen, kann man so viele Emotionen greifen und vor allen Dingen wirken sie so real und was man auch alles an Erkenntnissen für sich draus ziehen kann. Manche Menschen schätzt man vielleicht aufgrund ihrer Taten, die man zu kennen scheint, vollkommen falsch ein und unterstellt ihnen etwas, obwohl doch vielleicht alles ganz anders war. Andere Menschen können einfach nicht immer über alles sprechen, da ihnen zu große Lasten auf dem Herzen liegen und auch das erkennen wir manchmal gar nicht oder einfach zu spät. Und trotzdem sieht man auch, dass wenn man sich auf die Dinge einlassen kann, dass am Ende vielleicht auch noch alles gut wird und man den Menschen noch näher kommen kann, weil sich mancher Irrglaube so aufklären lässt und so manche Ängsten überwinden.

Jedoch zeigt das Buch auch, dass man sich manchmal einfach auch auf Neues einlassen sollte, Dinge, wie Menschen, auch wenn es einem vielleicht am Anfang ein wenig seltsam vorkommt. Man kann dadurch zum einen auch neue Dinge für sich lernen und vielleicht sogar dadurch eingefahrene und bekannte Dinge ändern.

Ein insgesamt sehr bewegendes Buch, voller Emotionen und auch sehr komplizierter Beziehungsstrukturen, das einen einfach bewegen muss, einen fesselt und aus dem man vielleicht auch für sich noch einiges lernen kann. Ich für meinen Teil kann dieses Buch einfach nur empfehlen, da es etwas sehr besonderes ist und mich sehr tief bewegt hat.


Fazit

Sonntag, 10. Februar 2013

Rezension ~ Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Autor: Rachel Joyce
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: FISCHER Krüger
Ersterscheinung: 14. Mai 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3810510793
ISBN-13: 978-3810510792
Originaltitel: The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry
Genre: Zeitgenössische Literatur

 

Über die Autorin

Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Original-Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. ›Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry‹ ist ihr erster Roman. Er erscheint in über 30 Ländern auf der ganzen Welt. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land.


Inhaltsangabe/Klappentext

Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert. »Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.« Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle. Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.



Rezension/Meinung

Eine Geschichte, die einen auf jeden Fall zum Nachdenken anregen kann, die eine sehr interessante Aussage hat und aus der mancher, wie ich finde noch so einiges lernen kann, wobei ich auch sagen muss, dass ich Harold in manchen Augenblicken so gar nicht verstehen konnte.

Zunächst fand ich es ehrlich interessant, was für ein Mensch Harold eigentlich ist, war ich doch am Anfang des Romans echt erstaunt, dass dieser Mann scheinbar, wenn ich seiner Beschreibung folgte, seit Ewigkeiten keiner großartigen Bewegung nachgegangen ist. Ansonsten hätte er es nämlich wohl nicht ganz so schwer gehabt seinen Weg zu gehen, aber gerade das macht es ja auch besonders, was dieser Protagonist Harold hier schafft und zeigt einem auf eine gewisse Art und Weise auf, das man verdammt vieles schaffen kann, wenn man es nur will und auch nicht aufgibt, auch wenn sich einem so manches größeres Problem in den Weg stellen will und einen blockiert, sowie man auch manchmal von seinem Weg abkommt.

Besonders schlimm fand ich da die Darstellung der Mitläufer, die plötzlich von allen Seiten auftauchten und die Reise Harolds für sich ausnutzen wollten, und man kann irgendwie an diesem Verhalten sehen, dass manches, vollkommen ungewollt und auch unaufhaltsam, einfach verselbstständigt und man eigentlich nichts mehr dagegen tun kann, auch wenn das alles nicht die eigene Intention war. Jedoch wunderte es mich schon ein wenig, dass Harold bei diesen Dingen einfach mitgemacht hat und gar keine eigene Meinung mehr zu haben schien.

Gleichzeitig war es wiederum beeindruckend, wie Harold die Natur, die ihm wohl vom Erleben her ziemlich abhanden gekommen war, langsam wieder wahrnimmt und wie sich mit jeder Etappe seiner Reise seine eigene Geschichte mehr und mehr offenbart und er sich selbst, durch die Ruhe der Natur wieder kennenlernt. Und wie er außerdem seine Vergangenheit langsam immer mehr annimmt und auch versucht für manches Lösungen zu finden bzw. auch vieles, was passiert ist am Ende bedauert, hinterfragt oder sich einfach darüber freut, dass es so war, ist einfach sehr schön.

Insgesamt lernt man Harold, wie auch seine Frau, die mir selbst ein sehr unsympathischer Mensch war, immer tiefer kennen und versteht nach und nach, wie es wohl dazu kommen konnte, dass Harold jetzt diesen Weg geht und sich erst wieder selbst finden muss und warum seine Frau zu ihm stand, wie sie es tat und ich gebe zu, dass ich es eine sehr traurige Erfahrung empfand, auch wenn sie verdammt schön geschildert ist.

Manchmal scheinen Vergangenheit und Gegenwart geradezu zu verschmelzen, während Harold seinen Weg fortsetzt und auch, wenn das Ende kein reines Happy End ist, passt es doch einfach sehr zu diesem Roman, bei dem man doch viel darüber lernen kann, warum Menschen sich manchmal so verhalten, wie sie es tun und wie manch simple Tat eigentlich, wie das Laufen, einem auch manchmal helfen kann, vielleicht sogar, weil es eigentlich eine so einfache Tat ist.

Ein Buch, in das man zunächst vielleicht erst reinkommen muss, das einem aber doch so einiges aufzeigt und das auf eine besondere Art spannend und interessant ist, auch wenn eigentlich nicht viel passiert und Harold auch eher ein sehr seltsamer Mensch ist. 


Fazit

Samstag, 9. Februar 2013

Rezension ~ Abenteuer mit Archimedes, Pythagoras und Co.

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Abenteuer mit Archimedes, Pythagoras und Co.
Autor: Michael Zeidler
Gebundene Ausgabe: 298 Seiten
Verlag: Stories & Friends
Ersterscheinung: 13. Juli 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3942181312
ISBN-13: 978-3942181310
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
Genre: Kinderbuch

 

Über den Autor

Michael Zeidler, geboren 1970 in Berlin, absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann und ein Biologiestudium an der FU Berlin. Heute arbeitet er als Genetic Engineer an der University of Michigan, USA, und schreibt mit Vorliebe populärwissenschaftliche Romane, die Evolution und Genetik zum Thema haben. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Der 11-jährige Simon verbringt die Sommerferien bei den Großeltern in Wollebach, ein Dorf in Franken mit einer sagenumwobenen Burgruine: der Westerburg. Schnell findet Simon Freunde und gründet mit Tanja und Olli einen Ritterorden. Vor langer Zeit wurden die Westerburger aus tausendjährigem Schlaf erweckt und leben jetzt in Wollebach, erzählt der Großvater. Doch wer sind sie? Um ihr Geheimnis zu lüften, müssen die Wollebach-Ritter zahlreiche Abenteuer und Prüfungen bestehen. Es ist schwerer als vermutet, eine schnurgerade Linie auf dem Marktplatz zu ziehen oder die Höhe eines Baumes zu messen. Wie lässt sich ein Gemisch aus Salz, Pfeffer und Wasser trennen, wie macht man überhaupt Salz und woran lässt sich erkennen, welcher der drei Metallarmreifen wirklich aus Kupfer ist? In 12 Abenteuergeschichten werden naturwissenschaftliche Fragestellungen aus Mathematik, Chemie und Physik beleuchtet. Was ist ein Hebel und wozu braucht man den Satz von Pythagoras? Was genau versteht man unter dem archimedischen Prinzip, wie trennt man Stoffe, was sind Basen und Säuren? Ein spannender Roman für kleine Wissenschaftler ab 13 Jahren. Eine praktische Experimentieranleitung für Eltern und Großeltern.


Rezension/Meinung

Von diesem Buch war ich ehrlich extrem positiv überrascht, da ich hinter dem doch eher schlichten und sehr erwachsen wirkenden Cover kein so gutes und kindgerechtes Buch erwartet hätte.

Im Buch sind nämlich dann doch auch noch ein paar niedliche Zeichnungen verborgen, mit denen ich zunächst ehrlich nicht gerechnet hätte und die zudem auch immer sehr gut zum Inhalt passten. Neben diesen Zeichnungen, die einfach niedlich sind und das Buch auch gleich etwas kindlicher machen, passt auch der Aufbau klasse zu einem Kinderbuch für etwas ältere Kinder. Nicht nur, dass die Geschichte verdammt niedlich geschrieben ist, auch die Lernaspekte sind einfach toll in diese Geschichte eingebunden.

Für mich war es einfach nur toll gemacht, wie auch manchmal etwas komplexere Themen gut verständlich und ausführlich, mit Beweisen etc. erklärt werden und das Ganze so, dass es einfach toll in die Geschichte eingebunden war. Mir hat dabei auch einfach super gut gefallen, dass der wirklich sehr sympathische Großvater des Hauptcharakters in diesem Fall auch als Lehrer fungiert und ein wenig den lieben netten älteren, weisen Herren repräsentiert, der einfach schon viele Erfahrungen in seinem Leben gemacht hat und die er an seinen Enkel und dessen Freund mit viel Spaß weitergibt.

Bei manchem der Experimente wäre es zwar noch super gewesen, wenn es eine erklärende Zeichnung gegeben hätte, da manches physikalisches oder mathematische Gesetz damit noch ein wenig klarer geworden wäre, auch wenn allein schon die Erklärungen, wie schon erwähnt, einfach toll waren.

Ab und an war ich mir nicht ganz sicher, ob die Themen für Kinder, auf die ich die restliche Geschichte sehr gut passend fand, nicht noch etwas zu komplex sind bzw. für die Kinder, zu denen die Experimente vom Anspruch her sehr gut passen, die Geschichte ein klein wenig zu kindlich ist. Aber allgemein mochte ich das Gesamtpaket dieses Buches sehr gern.

Insgesamt ein echt tolles und lehrreiches Buch, das beim Lesen echt Spaß macht und das auch, wenn man nicht mehr im Kindesalter ist. 


Fazit

Freitag, 8. Februar 2013

Rezension ~ Forgotten

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Forgotten
Autor: Cat Patrick
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Marion von Schröder
Ersterscheinung: 30. September 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3547711827
ISBN-13: 978-3547711820
Originaltitel: Forgotten
Genre: Jugendbuch

 

Über die Autorin

©: Judith Fernstrom
Cat Patrick wurde am 18. Januar 1974 in Cheyenne, Wyoming geboren. Ihren "ersten" Roman, Dolly the Purple Spotted Dolphin, hat sie schon als 8-jähriges Mädchen geschreiben und an alle Familienmitglieder verteilt. Nach eigenen Angaben ist sie in der herbstlichen Jahreszeit am produktivsten, "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak ist ihr Lieblingsroman, wenn sie nur einen auswählen müsste, und das Konzert, dass ihr bis heute am besten gefallen hat, war jenes der kanadischen Indie-Rockband Arcade Fire. Für sie gehört zu einem perfekten Tag: Kaffee, lustige, Leute, Filme und Wein. Cat Patrick lebt mit ihrem Mann und ihren Zwillingstöchtern in der Nähe von Seattle. "Forgotten" ist ihr Debütroman. 2012 erscheint mit "Die fünf Leben der Daisy West" ihr aktueller Roman in deutscher Sprache.



Inhaltsangabe/Klappentext

London Lane kann sich an nichts aus der Vergangenheit erinnern. Die Zukunft hingegen kennt sie. Beim Aufwachen an jedem Morgen bleibt ihr nur ein Zettel mit ihren Notizen vom Vortag.

An einem kalten Wintertag lernt London den geheimnisvollen Luke kennen. Aber begegnet sie ihm wirklich zum ersten Mal? Er ist ihr so seltsam vertraut und wird ihre große Liebe. Doch warum hat London plötzlich schreckliche Visionen von einer Beerdigung? Wird Luke sterben?



Rezension/Meinung

Irgendwie ein Roman, bei dem ich mal wieder unentschlossen bin, wie ich ihn genau bewerten soll, da ich einige Punkte echt klasse fand, mir aber auch manches ziemlich missfallen hat.

Vor allen Dingen die Grundidee, dass London nach jeder Nacht alle ihre Erinnerungen an die Vergangenheit, vor allen Dingen selbst die an den Vortag, vergessen hat, dafür aber irgendwie weiß, was die Zukunft bringen wird, finde ich einfach nur genial. Auch die Art und Weise, wie London mit diesem Problem umgeht, ist klasse geschildert, da ich die Idee mit den Notizen, die sie sich am Vortag über diesen Tag macht, echt gut finde, auch wenn ich sie manches Mal ehrlich nicht verstanden habe. Das mag entweder an Zeitsprüngen innerhalb der Geschichte gelegen haben oder auch wirklich daran, dass die Notizen manchmal wirklich seltsam waren.

Ansonsten war die Liebesgeschichte in diesem Roman zwar sehr niedlich, aber ich hätte gern noch eine ein wenig stärker ausgeprägte Handlung außen um diese Geschichte herum gehabt. Ich fand es einfach ein wenig schade, da man aus der Grundidee von den Erinnerungen an die Zukunft und dem vergessen der kompletten Vergangenheit so verdammt viel mehr hätte machen können, als nur diese fast reine Liebesgeschichte.

Manche Kleinigkeiten waren mir auch manchmal ein wenig zu zufällig bzw. wirkten zu gestellt und ich hätte mir manchmal andere Konstruktionen gewünscht, da sie so fast schon ein wenig zu schicksalsbeladen wirkten.

Trotzdem war die Liebesgeschichte ehrlich sehr niedlich gemacht und hat mir auch ehrlich sehr gut gefallen, vor allen Dingen auch, da ich London und Luke von ihren Persönlichkeiten her sehr gern mochte, nur war mir die Idee für diese Art von Geschichte fast zu schade.

Von daher kann ich gewiss nicht sagen, dass mir die Geschichte nicht gefallen hätte, sie hat mir nämlich wirklich richtig Spaß gemacht, auch wenn ich gern noch ein wenig mehr in der Geschichte gehabt hätte, bei dem Londons Gabe bzw. Fluch eine richtig relevante Rolle gespielt hätte.

Jedem, der aber gern mal eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchte, kann ich das Buch nur empfehlen. 


Fazit

Donnerstag, 7. Februar 2013

Rezension ~ Die Schriften von Accra

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Die Schriften von Accra
Autor: Paulo Coelho
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Diogenes
Ersterscheinung: 7. Januar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3257068484
ISBN-13: 978-3257068481
Originaltitel: Manuscrito encontrado em Accra
Genre: Zeitgenössische Literatur

 

Über den Autor

Inhaltsangabe/Klappentext

14. Juli 1099. Vor den Toren Jerusalems steht das Heer der Kreuzritter, die im Morgengrauen angreifen werden. Es wird wahrscheinlich die letzte Nacht sein, die die bisher friedlich zusammenlebenden Muslime, Juden und Christen in ihrer Stadt verleben werden.

Die meisten schärfen ihre Waffen. Doch ein kleines Grüppchen alter und junger Männer und Frauen versammelt sich um einen Fremden, der einst in Athen aufgebrochen war, die Welt zu erobern, und in Jerusalem einen Schatz fand, den ihm keiner mehr rauben kann: die Antworten auf die großen Fragen der Menschheit.



Rezension/Meinung

Mein erstes Buch von Coelho und auch mein erstes Buch, dass in einem solchen Stil geschrieben ist, wie es »Die Schriften von Accra« sind. Ich muss dazu sagen, dass ich ein Mensch bin, der eher wenig von Religionen hält und dabei die Meinung vertritt, dass jeder gern seine Religion leben soll, solange er damit andere nicht negativ beeinflusst oder jemanden bekehren will etc. Jedem das seine ist in diesem Fall einfach meine Meinung.

Von daher war es für mich schon sehr interessant zu sehen, wie sehr doch dieses Buch an religiösem auch immer mal wieder festgemacht wurde, da ja bei dem Gespräch mit dem Kopten, der ja selbst schon deutlich macht, dass es einen religiösen Anstrich haben wird, auch extra aus allen der wichtigsten religiösen Richtungen ein Vertreter dabei ist. Jedoch muss ich auch sagen, dass ich die Art der Umsetzung wiederum sehr gern mochte, da eigentlich in vielen der Erklärungen zu den Fragestellungen der Menschen weniger auf religiöses eingegangen wurde, sondern auf Dinge, die irgendwie, wenn man sie so zu Papier gebracht liest, verdammt klar erscheinen und eine große Wahrheit in sich bergen, die so mancher noch nicht erkannt hat.

Ganz besonders bewegend finde ich persönlich das Kapitel in dem es um das Alleinsein geht, da für mich in diesen wenigen Worten teilweise ein sehr große Wahrheit gelegen hat, die ich auch selbst schon bei anderen Menschen erkennen musste, wie zum Beispiel in folgenden Zitaten:

»Daher sind diejenigen gesegnet, die gut mit sich
selbst allein sein können und die sich nicht voller
Angst in Arbeit vergraben oder mit Zerstreuungen
abzulenken versuchen.
Denn wer niemals allein ist, kennt sich selbst
nicht.
Und wer sich selbst nicht kennt, fürchtet die
Leere.«

»Wenn du nicht allein sein kannst, wird die Liebe nicht lange an deiner Seite verweilen.«

Mich erinnert das einfach daran, dass ich so viele Leute kenne, die immer was zu tun haben müssen und einfach keinen Augenblick allein sein können, weil sie dann vollkommen verrückt werden, weil sie nicht wissen, was sie mit sich selbst anfangen sollen. Für mich eine seltsame Vorstellung, aber irgendwie passt dieser Satz so verdammt gut auf viele Menschen und genau dieses Verhalten.
Ebenso wie viele andere Weisheiten in diesem kleinen Buch, die mich auch sehr zum Nachdenken gebracht haben.

Ich kann das Buch daher zwar nicht mit anderen von Coelho vergleichen und ob sich hier dem passionierten Coelho-Leser etwas neues bietet, aber für mich zeigt dieses Buch so einiges auf, das mir vollkommen neu aus einem Buch war, aber wirklich viel Weisheit enthält. Und neben den schon genannten Zitaten hat mich, wohl dadurch, dass ich selbst ein Pferd besitze und weiß, wie mancher mit diesen wunderschönen Tieren umgeht, auch dieser Satz begeistert:

»Wenn du reitest, lausche dem Wind, aber vergiss darüber das Pferd nicht.«

Und genau gerade wegen diesen vielen sehr weisen Aussagen, aber auch der poetischen Art, in der es geschrieben ist, hat mich dieses Buch auf eine gewisse Weise fasziniert, die ich so gar nicht beschreiben kann, aber eins weiß ich, das man aus diesem Buch, so seltsam es auch für manchen klingen mag, noch so einiges lernen kann.


Fazit