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Samstag, 27. April 2013

Rezension ~ Ein ganzes halbes Jahr

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autor: Jojo Moyes
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: rororohttp://www.blogger.com/blogger.g?blogID=4044335520015182791#editor/target=post;postID=7914707302737778874
Ersterscheinung: 21. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499267039
ISBN-13: 978-3499267031
Originaltitel: Me Before You
Genre: Gegenwartsliteratur


 

Über die Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex.


Inhaltsangabe/Meinung

Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer kleinen Heimatstadt ihren leicht exzentrischen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne als Kellnerin arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird, wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.



Rezension/Meinung

Die Art dieser Geschichte ist genau die, die ich selbst am seltensten lese, weil sie einfach eine der ist, die ich am wenigstens gern mag, von daher war ich ehrlich gespannt, wie dieses Buch wohl auf mich wirken würde und ich muss gestehen, dass ich ehrlich positiv beeindruckt bin.

Zunächst hatte ich beim Lesen ehrlich noch Bedenken, dass sich das Buch zu sehr in die Richtung von »Ziemlich beste Freunde« entwickelt, da mich der Anfang so extrem an den Film erinnert hat, ich verdammt viele Parallelen sehen konnte und ich einfach dadurch gehofft habe, dass es anders wäre, da es so schade ist, wenn sich zwei Geschichten zu sehr gleichen, mögen sie auch in vollkommen anderen Gegenden, ganz unabhängig entwickelt worden sein. Jedoch konnte man schon bald erkennen, dass sich das Buch gänzlich anders entwickeln würde, was schon der erste Punkt war, der es mir sympathisch gemacht hat.
Zudem lebt dieser Roman einfach so extrem von den Charakteren und ihren Emotionen, bei denen es der Autorin oft mit nur sehr wenigen Worten gelingt, dass sie so starke Gefühle in einem wach ruft und einen so mit den Personen mitfühlen lässt, dass ich das einfach nur bewundern kann, da ich das selten so erlebt habe. Außerdem hat sie mir Will und Lou sehr starke und sympathische Persönlichkeiten geschaffen, die man einfach gern haben muss und bei denen man in beiden Fällen ihre Meinungen auch so gut verstehen und nachvollziehen kann, was einen selbst als Leser in einen starken Zwiespalt bringt, was man für ein Ende erhoffen soll.

Interessant gemacht fand ich es, dass die Geschichte zwar vor allen Dingen aus der Perspektive von Lou erzählt wird, man aber auch ab und an diese mal wechselt und von anderen, eher Nebencharakteren, deren Emotionen und auch Meinungen, wie Gedankengänge nähergebracht bekommt, was einem der Geschichte nur noch näher bringt und einem auch teilweise diese zunächst unverständlich oder blass wirkenden Personen verständlich macht.

Ich war ehrlich enorm überrascht, wie sehr man jede Seite verstehen konnte und vor allen Dingen, wie sehr man sich selbst von seinen Gedanken beeinflussen lässt, sich eine Meinung zu jemandem bildet, wenn man ihn nicht richtig kennt und daher seine Handlungen nicht nachvollziehen kann und etwas falsches hinein interpretiert.

Gerade das hat mich an dem Buch sehr beeindruckt, auch wenn ich mir vielleicht noch ein bisschen mehr gewünscht hätte, dass die Nebencharaktere weniger passiv aufgetreten wären und nicht das Ganze einfach so hätten laufen lassen, denn leider wurden manche Aspekte des Plans des kontrollierten Selbstmords so für mich zu wenig beleuchtet, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass alle so ruhig die Zeit abgewertet hätten, wie es die Charaktere in diesem Roman machen.

Und trotzdem ist es einfach nur ein tolles Buch, das einem eine sehr emotionale, tragische und in vielen Punkten auch traurige Geschichte übermittelt, die aber durchgehend voller Hoffnung ist! Ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der auch mal etwas ernstes lesen möchte, das durch seine Leichtigkeit im Stil und seinen Inhalt, etwas Besonderes ist. 


Fazit

Lesemarathon - 6. und letztes Update


So, seit gestern Abend um 0:00 ist der Lesemarathon hier vorbei und ich bin echt irgendwie ein bisschen stolz auf mich, wie viele Seiten ich geschafft habe, die für mein Challengeergebnis jetzt doppelt gewertet werden ^^

Zumal ich jetzt auf das Ergebnis zurückblicken kann, dass ich innerhalb des Marathons ganze 4 Bücher beendet habe und noch 2 angefangen :o)

Lesemarathon Ergebnis von Freitag 26.04.
 
Gallagher Girls - Spione küsst man nicht
Seite 97 - 168 = 71 Seiten 


Südbalkon
Seite 38 - 51 = 13 Seiten
 

Elfenmagie
Seite 704 - 971 = 267 Seiten

Gesamte am Dienstag gelesene Seiten: 351
Gesamte gelesene Seiten: 1.508
 
 
Wie man sehen kann habe ich also gesamt 1.508 Seiten geschafft habe, was ich echt super finde! Also für so ca. eine Woche lesen, in der ich sowohl den Sonntag, der ja arbeitsfrei ist, vollkommen verplant war durch meinen Reitkurs und ich zudem auch noch die Woche ganz normal verbracht habe, ohne extra viel zu lesen, ist das einfach mal eine interessante Seitenzahl, denn normalerweise zähle ich so etwas nicht ^^ 
 
Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Freitag, 26. April 2013

Rezension ~ Der Tod schreibt mit

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Der Tod schreibt mit - Ein Cornwall-Krimi
Autor: Rebecca Michéle
Broschiert: 301 Seiten
Verlag: Goldfinch Verlag
Ersterscheinung: 27. September 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940258199
ISBN-13: 978-3940258199
Genre: Krimi
Reihe: Miss Mabel
Band: II
Kaufen?!


 Über die Autorin

1963 in Süddeutschland geboren lebt Rebecca Michéle heute als freie Autorin im Schwabenland. Ihre Leidenschaft zu England sowie zur britischen Geschichte entdeckte sie bereits in frühend Jugendjahren. Im Jahr 1984 reiste sie erstmals nach England und seither zieht es sie mehrmals im Jahr nach Großbritannien.. Rebecca arbeitete bereits in verschiedenen Berufen, widmet sich aber seit einigen Jahren ausschließlich dem Schreiben und einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierschutz. Tiere sind eine weitere große Leidenschaft der Autorin.



Inhaltsangabe/Klappentext

Der Schriftsteller Clark Kernick wird brutal erschlagen in seinem Cottage aufgefunden. Für die Polizei ist der Täter schnell gefunden – Harrison Hickery. Dessen Ehefrau hatte eine Affäre mit dem Autor und deswegen ihren Mann verlassen. Als sich Harrison in der Untersuchungshaft das Leben nimmt scheint der Fall gelöst. Doch dann entdeckt Mabel Clarence ein Geheimnis – und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr. Very British – ein weiterer spannender Krimi im nicht immer idyllischen Cornwall


Rezension/Meinung

Hier habe ich mal wieder einen Krimi, der mich restlos begeistern konnte, denn allein der Charaktere wegen war der Roman einfach nur super, denn vor allen Dingen Miss Mabel habe ich enorm ins Herz geschlossen.

Ich wusste zu Beginn noch nicht so ganz, was auf mich wohl zukommen wird, kenne ich bisher den ersten Band noch nicht und trotzdem muss ich sagen, hat mich der Roman einfach nur umgehauen, da er so toll war. Was mir daran vor allem gefallen hat, waren die Charaktere, wie Mabel, die einfach nur extrem sympathisch und durch ihre vielleicht auch etwas verrückte Art genial war. Besonders toll an ihr war auch einfach, dass sie mit ihren über sechzig einfach nicht dem typischen Ermittler in einem Kriminalroman entspricht und dann auch noch alles auf eigene Faust, ohne jemals Detektiv oder bei der Polizei gewesen zu sein, aus purer Neugier und den Glauben daran, dass man nicht einfach vermutlich unschuldige vorschnell verurteilen sollte, nur um schnell ein Ermittlungsergebnis zu erzielen. Mabels resolute Art, gepaart mit ihrem restlichen Charakter, an dem man sowohl die Krankenschwester, die sie mal war, als auch ein wenig die Weisheit des Alters bemerkt, bereichern den Roman enorm. Zusammen mit dem Tierarzt Doktor Daniels, für den sie den Haushalt macht und der eher zur etwas menschenscheueren und ruppigeren Art gehört, bilden die beiden auch ein super Team.

Zudem sind alle anderen Charaktere, die irgendwie in den Mord verstrickt sind, bzw. in dem kleinen Örtchen in Cornwall auftauchen vom Charakter her sehr interessant oder auch einfach sehr passend zu dieser Gegend, wie auch einfach die Atmosphäre bei mir Cornwall aufkommen lässt. Dadurch macht der Roman auch einfach enorm Spaß beim Lesen, da man sehr in diese Art des Lebens hineinkommt und sich dem Fall auch deutlich mehr nähert.

Und ich muss auch zugeben, dass ich den Fall, trotz der vielen Krimis, die ich lese sehr spannend fand, da ich zwar auch Vermutungen hatte, aber diese nicht wirklich so klar und eindeutig waren, wie bei vielen anderen Krimis und man zudem beim mit Mabel Ermitteln einfach auf eine sehr angenehme Weise die Dinge erfahren hat, da es eher ein ruhiger Stil beim Ermitteln war, der sehr an klassische Krimis erinnert hat und weniger an viele der modernen. Zumal dabei auch wieder das britische an dem Roman durchgekommen ist. Außerdem erlebt man während des Lesens so einige sehr amüsante Augenblicke, die einfach nur genial waren und mir das Lesen noch ein bisschen mehr versüßt haben.

Ich kann Miss Mabel ehrlich nur allen empfehlen, die gern mal einen spannenden, humorvollen und nicht so ganz typischen Krimi lesen wollen, der einfach enorm Spaß macht und selbst für jemanden, der viele Krimis liest wirklich noch interessant ist.  


Fazit

Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag »goldfinch«, wie auch bei »Blogg dein Buch« für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Lesemarathon ~ 5. Update


Guten Morgen euch allen!!!

Gestern habe ich doch glatt, trotz Besorgungen für mein Pferd und einem Tierarzttermin mit dem Kleinen, schließlich muss er auch ab und an seine Impfung bekommen, was er sehr brav mitgemacht hat, aber irgendwie noch so einige Seiten gelesen und frage mich selbst, wo ich die ganze Zeit dafür her hatte oder wie schnell ich doch irgendwie gelesen haben muss :D

Und das schönste Ergebnis des gestrigen Tages ist auch, dass ich gleich noch zwei Bücher beendet habe, was ich als sehr schönes Ergebnis finde, da ich somit innerhalb des Marathons ganze drei Bücher schon durchgelesen hab!


Lesemarathon Ergebnis von Donnerstag 25.04.
Der verbotene Garten
Seite 302 - 380 = 78 Seiten


Ein ganzes halbes Jahr
Seite  415 - 520 = 105 Seiten

Gallagher Girls - Spione küsst man nicht
Seite 32 - 97 = 65 Seiten 


Elysion
Seite 1 - 36 = 35 Seiten


Elfenmagie
Seite 651 - 704 = 53 Seiten

Gesamte am Dienstag gelesene Seiten: 336
Gesamte gelesene Seiten: 1.157
Ihr versteht jetzt vielleicht, warum ich echt erstaunt bin, denn an einem Tag, an dem man an sich nicht wirklich gefühlt viel Zeit mit lesen verbracht hat und an dem man dann aber irgendwie es geschafft hat noch mehr zu lesen, als an den Tagen, wo man gefühlt ähnlich viel Zeit zum Lesen hatte, ist schon irgendwie verrückt :D
Ich bin auf jeden Fall aber auch irgendwie schon neugierig, wie viele Seiten ich dann heute noch zum Abschluss des Marathons schaffe, aber bisher habe ich das Gefühl, dass ich so ganz gut doch was zu Stande gebracht habe in diesem Marathon ^^

Donnerstag, 25. April 2013

Lesemarathon ~ 4. Update


Und wieder mal ein Update zum Lesemarathon den ich mitmache und mit dem ich soweit auch ehrlich bisher von meiner Seite aus recht zufrieden bin, da ich es doch wirklich jeden Tag schaffe einige Seiten zu lesen. Hätte ich zwar so auch gemacht, aber so ein bisschen Ehrgeiz ist ja auch nicht unbedingt Fehl am Platz, wenn man sich nicht von ihm stressen lässt, was ich ganz gewiss nicht vor habe :D
Dafür gibt es auch viel zu viele andere Dinge, um die ich mich noch kümmern muss, wie arbeiten oder z.B. heute Abend der Tierarztbesuch bei meinem Pony, denn der kleine muss mal wieder geimpft werden ^^

Aber genug der Rederei, hier erstmal mein Ergebnis von gestern!

Lesemarathon Ergebnis von Mittwoch 24.04.

Der verbotene Garten
Seite 188 - 302 = 114 Seiten

Ein ganzes halbes Jahr
Seite  266 - 415 = 149 Seiten
Gesamte am Dienstag gelesene Seiten: 263
Gesamte gelesene Seiten: 821
Nach dem Ergebnis von gestern gehe ich für heute auch davon aus, dass ich eine gute Chance habe die beiden Bücher noch während des Marathons zu beenden, da ich bei beiden jetzt nur noch ca. 100 bzw. sogar weniger Seiten zu lesen habe und das sollte dann ja doch machbar sein, das heute und morgen irgendwie noch zu schaffen ^^
Aber ich muss auch zugeben, dass es für mich selbst mal interessant ist, so ca. zu sehen, wie viel ich ungefähr an einem ganz normalen Wochentag so lese, weil normalerweise achte ich da gar nicht so wirklich drauf :D, so dass ich ehrlich selbst gar nicht gedacht hätte, dass es meist zwischen 200 und 300 Seiten sind, aber man lernt ja nie aus ;o)

Mittwoch, 24. April 2013

Lesemarathon ~ 3. Update


Heute bin ich zwar ein bisschen später dran, aber mein aktuelles Update vom Lesemarathon wollte ich euch trotzdem nicht vorenthalten, weil ich doch bisher relativ stolz auf mich bin, wie viele Seiten ich trotz Arbeit und meinem Pferd nebenbei geschafft habe ^^

Lesemarathon Ergebnis von Dienstag 23.04.

Der verbotene Garten
Seite 78 - 188 = 110 Seiten


Ein ganzes halbes Jahr
Seite  131 - 266 = 135 Seiten
Gesamte am Dienstag gelesene Seiten: 245
Gesamte gelesene Seiten: 558
Wie man sehen kann, also noch eine kleine Steigerung zu meiner Seitenzahl von gestern und vorgestern, auch wenn man das jetzt auf die geringe Anzahl an Bücherwechseln schieben könnte, auch wenn ich sicher sagen kann, dass sie eher ein großer Zufall war, weil ich unterwegs kein zweites Buch dabei hatte und eine ganz schön lange Zeit im Zug festhing, da der zwar pünktlich im Gleis war, aber wir am Ende bis zu mir nach Hause mehr als das doppelte gebraucht haben, wie normaler Weise! Von daher natürlich viel Lesezeit, die ich auch genutzt habe, denn was anderes hätte ich ja eh nicht machen können :D 
Und ich bin schon sehr gespannt, wie viele Seiten es heute noch werden! ^^

Dienstag, 23. April 2013

Neuzugänge ~ April #4

Wie schon gestern verraten, sind bei mir am Wochenende ein paar Neuzugänge angekommen, die ich euch natürlich sehr gern auch noch vorstellen will. Insgesamt waren es zwar keine Unmengen an Büchern, aber ich habe auch beschlossen, dass ich nicht so lange sammeln will, bis es einen neuen Neuzugängepost geben wird, sondern euch die Neuzugänge viel lieber recht zeitnah vorstelle, weil das einfach viel schöner ist und die Posts auch nicht so mächtig werden! ^^

Einen meiner Neuzugänge habt ihr schon in den Posts zum Lesemarathon sehen können, da ich dieses Buch für die Lovelybooks-Lesechallenge im April unbedingt noch beenden möchte und daher natürlich sofort nach der Ankunft schon die ersten Seiten angelesen habe!

Inhaltsangabe:
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer kleinen Heimatstadt ihren leicht exzentrischen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne als Kellnerin arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird, wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.


Ich bin bisher echt sehr positiv beeindruckt von dem Buch, auch wenn ich mich die ersten paar Seiten doch sehr an »Ziemlich beste Freunde« erinnert gefühlt habe, aber ich wette, dass hier noch so viel mehr passieren wird und die Charaktere sind auch so ganz anders von ihrem Wesen her und ich bin ehrlich einfach schon gespannt, wie es weiter geht und freue mich auch schon total heute Abend noch ein wenig weiter lesen zu können ^^


Außerdem kam noch ein Buch, bei dem ich das Cover die ganze Zeit angucken könnte, weil es einfach so verdammt gut aussieht!

Inhaltsangabe:
Wer ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben. Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat 
Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...


Findet ihr das Cover nicht auch einfach nur klasse? Und Original sieht es sogar noch ein ganzes Stück schöner aus! Ich bin auch schon sehr auf die Geschichte gespannt, denn ich mag Geschichten mit Sirenen sehr gern, da es auch Geschöpfe sind, die in der Fantasy meist eher Nebencharaktere sind, aber selten eine relevante Rolle spielen.

Und neben dem Fantasy- und dem Liebesroman habe ich noch einen vollkommen gegensätzlichen und auch eher sehr düster wirkenden Roman erhalten, auf den ich aber auch sehr gespannt bin, da ich so etwas ehrlich seltener lese, weil es mir doch nicht ganz so oft in die Hände fällt.

Inhaltsangabe:
Als Joshua Pinson von seinem etwas wunderlichen Onkel Elijah dessen Anwesen tief im Herzen der Wälder von Florida erbt, glaubt er, dass sich sein Glück endlich gewendet hat. Nachdem seine Frau brutal ermordet wurde, lebt er mit den beiden gemeinsamen Kindern als alleinerziehender Vater in New York, doch die Stadt birgt zu viele Erinnerungen, und so beschließt Joshua, noch einmal ganz von vorn anzufangen und ins sonnige Kalifornien zu ziehen – in eine Umgebung, die für die Kinder wesentlich besser ist. Doch kaum haben die drei das abgelegene, einsame Haus bezogen, nehmen seltsame Ereignisse ihren Lauf. In einer zunehmend düsteren Atmosphäre muss Joshua erkennen, dass das Anwesen , das er geerbt hat, längst nicht die ersehnte Idylle ist ... es spukt in dem Haus, und die Ereignisse spitzen sich zu.


Ich bin auf jeden Fall schon extrem gespannt auf das Buch, nur leider muss es wohl noch diese Woche abwarten, da ich erstmal ein paar von denen, die ich schon angefangen habe, zu ende lesen muss, aber dann ab nächster Woche werde ich mich wohl auch noch ein wenig gruseln gehen und hoffe mal, dass das Buch das auch schaffen wird :o)

Lesemarathon ~ 2. Update



Ein weiterer Tag der Challenge ist vorbei, so dass ich euch auch gleich zeigen kann, wie viele Seiten ich gestern noch geschafft habe, wobei man ehrlich merkt, wie wenig Zeit ich am Sonntag hatte und wie fertig ich abends dann wohl doch war, denn trotzdem ich gestern von 7:00 bis 16:00 gearbeitet habe und nicht wirklich viel mehr zu Hause war, als am Sonntag, habe ich dann doch deutlich mehr Seiten geschafft ^^

Lesemarathon Ergebnis von Montag 22.04.

Südbalkon

Seite 32 - 38 = 6 Seiten


Im Netz der Angst

Seite 167 - 348 = 181 Seiten


Ein ganzes halbes Jahr

Seite  109 - 131 = 22 Seiten


Gesamte am Montag gelesene Seiten: 209
Gesamte gelesene Seiten: 313


Wie man also sehen kann waren es doch glatt doppelt so viele Seiten, wie am Sonntag gewesen, was mich selbst doch glatt auch ein wenig überrascht hat, auch wenn ich natürlich gestern seltener das Buch gewechselt habe, was auch viel daran lag, dass ich tagsüber nur das eine mit hatte :D

Übrigens mag sich jetzt manch einer fragen, wie es zu diesen seltsam kleinen Seitenzahlen, wie den 6 Seiten aus dem einen Buch kommen kann, aber das liegt daran, dass ich morgens beim Frühstück immer noch ein kleines bisschen lese, während ich meinen Tee trinke und da ich nicht unbegrenzt Zeit habe, kommen da eher wenige Seiten zusammen ;o)

Montag, 22. April 2013

Lesemarathon ~ April Event von Lillys Feenglanzchallenge + 1. Update

Hallo zusammen!

Nach einem hier sehr ruhigen, aber für mich extrem anstrengenden, aber sehr schönen Wochenende, denn ich hatte einen Wochenendreitkurs mit meinem Heiðar, melde ich mich mal hier wieder zurück und gleich auch noch mit einem kleinen Post zu dem, schon im letzten Post angekündigten, Lesemarathon.


Wie schon erwähnt ist der Lesemarathon gestern gestartet und so viel ich noch geschafft habe zu lesen, bevor ich aus Erschöpfung eingeschlafen bin, will ich euch auch gleich noch berichten in diesem Post, da ich ja möglichst eine kleine Aktualisierung jeden Tag bringen wollte und damit es am Ende für Lilly bei der Auswertung einfacher wird, gibt es am Ende der Challenge, wo ich den letzten Tag erfasse, auch noch einmal einen Endstand geben wird, von allen Tagen, damit die Auswertung leichter wird :o)

Falls übrigens jemand wegen der Challenge oder vor allem auch dem Marathon neugierig ist, über das Banner kommt man direkt zu Lilly ;o)
Aber jetzt erstmal zu meinem Stand von gestern, auf den ich doch glatt stolz bin, da ich schließlich kaum Zeit zum Lesen hatte und dabei auch, naja, dem Schlaf immer näher gekommen bin, aber ca. 12 Stunden frische Luft lösen dann doch eine gewisse Erschöpfung aus :D

Lesemarathon Ergebnis von Sonntag 21.04.

Ein ganzes halbes Jahr
Seite 49 - 109 = 60 Seiten

Im Netz der Angst
Seite 148 - 167 = 19 Seiten


Elfenmagie
Seite 632 - 651 = 19 Seiten

Der verbotene Garten
Seite 72 - 78 = 6 Seiten

Gesamte am Sonntag gelesene Seiten: 104


Es mag jetzt vielleicht ein bisschen seltsam aussehen, dass ich so viele unterschiedliche Bücher gelesen habe, aber da ich immer eh mehrere gleichzeitig lese und ich mich durch meine Wohnung bewegt habe, bzw. gewisse Bücher diese Monat auf jeden Fall noch beendet werden müssen, auch wenn ich sie, wie »Ein ganzes halbes Jahr«, noch nicht so lange habe, war es ein kleines Buchdurcheinander :D 

Jedoch bin ich ganz zufrieden, dass es trotz meiner beschränkten Zeit gestern doch irgendwie noch über 100 Seiten geworden sind :o)

Übrigens wird es die Tage auch noch einen kleinen Bericht von meinem Reitkurs geben, wie auch einen kleinen Neuzugängepost mit den Neuankömmlingen von Freitag und Samstag und natürlich, wenn ich das noch schaffe, was ich mal hoffen will, ein paar weitere Rezensionen!

Liebe Grüße,
Themis ^.^v


Freitag, 19. April 2013

Neuzugänge April #3

Hallo euch allen!!!

Heute unterbreche ich die Rezensionenkette mal wieder mit einem kleinen Neuzugängepost, auch wenn es eher eine überschauliche Anzahl ist, aber man soll ja ab und an etwas Abwechslung in die Dinge bringen, sonst wird es langweilig :D

Von der Art her zwei vollkommen unterschiedliche Neuzugänge, bin ich aber auf beide in gleichen Maßen gespannt, da der eine der zweite Roman eines Autors ist, der mir zum einen während meiner ersten Leserunde und auch schon durch seine Art davor, sehr sympathisch geworden ist und bei dem anderen Roman war die Leseprobe einfach ehrlich doch schon ziemlich spannend!

Inhaltsangabe:
Das Jahr 2135. Um ihr Überleben in einer verwaisten Metropole zu sichern, dealt die siebzehnjährige Cooper Kleinschmidt mit der Droge Teer. Eine Droge, die ihren Usern außergewöhnliche Kräfte verleiht und nur durch die Tötung eines Malach gewonnen werden kann, jener gottgleichen Wesen, die über außergewöhnliche Macht verfügen und im "Elysion" außerhalb der alten Städte leben. Als Cooper auf ihrer Jagd nach Teer auf einen Malach trifft, der ihr eine geheimnisvolle Botschaft übermittelt, beginnt für sie eine Reise durch eine zerstörte, gefährliche Welt, in der eine falsche Entscheidung das Ende bedeuten kann.


Ich bin auf das Buch einfach extrem neugierig, da mir »Asylon« so richtig gut gefallen hat und da ich mir irgendwie vorstellen kann, dass das zweite Buch von Thomas auch wieder vom Stil her zumindest ähnlich ist, hoffe ich mal, dass mir die Story ebenso gefällt und werde das Buch auch schnellstmöglich anfangen :D

Inhaltsangabe:
Psychologin Aimee Gannon erhält einen nächtlichen Anruf von der Polizei: Eine ihrer Patientinnen, die rebellische siebzehnjährige Taylor, wird verdächtigt, ihre Eltern ermordet zu haben. Aimee glaubt nicht an Taylors Schuld. Zusammen mit Detective Josh Wolf will sie die Wahrheit herausfinden. Aber je näher Josh der Wahrheit kommt, umso größer wird die Gefahr für Aimee


Vom Schreibstil bisher auf jeden Fall ein sehr gutes Buch und ich bin irgendwie schon extrem neugierig, worauf das Ganze bloß hinauslaufen wird, da ich ehrlich keine Ahnung habe, es aber bisher sehr spannend ist, denn das Buch habe ich mir heute gleich für die Bahnfahrten eingepackt und bin schon ein paar Seiten weiter gekommen, als die Leseprobe war und finde es bisher immer noch sehr gut. Mal gucken, was am Ende für eine Meinung bei mir rauskommt :D

Am Sonntag startet dann auch noch zu einer meiner Challenges, der Feenglanz-Challenge eine Lesemarathon, der sich über die ganze Woche, bis zum 26.0.4. ziehen wird, bei dem dann die gelesenen Seiten, für die es Punkte gibt, doppelt gewertet werden und ich bin ehrlich schon gespannt, wie viele Seiten ich die Woche wohl schaffen werde und es wird dazu dann auch regelmäßige Updates von mir geben! Wenn ich es schaffe täglich, ansonsten auf jeden Fall jeden zweiten Tag! :D

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Mittwoch, 17. April 2013

Rezension ~ Marathonduell

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Marathonduell
Autor: Sabina Naber
Broschiert: 370 Seiten
Verlag: Gmeiner
Ersterscheinung: 4. Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839213797
ISBN-13: 978-3839213797
Genre: Krimi
Reihe: Mayer & Katz
Band: I

 

Über die Autorin

© Sven Teschke
Nach dem Studium der Theaterwissenschaft in Fächerkombination mit Germanistik, Geschichte und Philosophie (Diplom 1991) war Sabina Naber am Theater und beim Film (als Autorin und Regisseurin) sowie in den Medien (Print und ORF) tätig. 2002 erschien ihr erste Krimi mit der Wiener Kommissarin Maria Kouba (Rotbuch), im März 2011 Band 6; im Februar 2013 startete sie eine weitere Reihe mit den Ermittlern Mayer & Katz bei Gmeiner (Band 1: "Marathonduell").
Sie veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten, ist Herausgeberin zweier Krimi-Anthologien ("Die tödliche Elf", 2008, und "Gemischter Satz", 2010, beide echomedia buchverlag Wien) und wurde für "Peter in St. Paul" in "Mörderisch unterwegs" (hrsg. v. Edith Kneifl, Milena Verlag 2006) mit dem Friedrich-Glauser-Preis für die beste Krimikurzgeschichte 2007 ausgezeichnet.



Inhaltsangabe/Klappentext

Marathon in Wien. Eine Tote, ein Täter, ein perfektes Alibi und ein Chefinspektor namens Katz, der sich wie ein Pitbull in die Idee verbeißt, den scheinbar unschuldigen Verlobten des Opfers doch noch der Tat zu überführen. Zeitverschwendung in den Augen von Gruppeninspektorin Daniela Mayer, denn das Alibi ist wasserdicht. Katz lässt sich nicht beirren und entdeckt, dass schon mehrere Frauen im Umfeld des Verdächtigen abrupt gestorben sind...



Rezension/Meinung

Ich habe selten einen Krimi gelesen, bei dem ich irgendwie doch so zwiegespalten war im Nachhinein, wie bei diesem hier. Viele Dinge haben mir schon richtig gut gefallen und bei anderen war es so, dass sie mir auf eine gewisse Weise eher etwas missfallen haben.

Um mit den Dingen anzufangen, die ich weniger positiv fand, das waren vor allen Dingen die Charaktere. Irgendwie habe ich es einfach nicht so richtig geschafft mit den beiden Ermittlern Meyer und Katz warm zu werden. Beide waren mir von ihrer Art her einfach ein wenig unsympathisch, denn bei der Meyer hatte ich oft einfach dieses enorme Gefühl, dass sie einfach keine Lust hat, überhaupt zu arbeiten, dann kam da noch ihre extreme Fixierung auf ihre Sexualität dazu, was mich an ihr einfach irgendwie ein bisschen gestört hat und auch, wenn sie mal ein bisschen mehr auftaute, konnte sie mir nicht wirklich sympathischer werden. Bei Katz war es eher so, dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, was er mit einem Partner wollte, weil er mit ihr scheinbar nie zusammen etwas gemacht hat, wo ich den Eindruck bekommen hätte, dass ihre Anwesenheit auch nur im geringsten Sinn für ihn hatte. Einfach zwei sehr seltsame Charaktere. Viel besser fand ich jedoch den Täter, dessen Gedanken man im Verlauf des Romans und Marathons immer wieder mitbekommt und die irgendwie einfach zu diesem Menschen sehr gut passen wollen und ihn und diese Abschnitte, interessant machen.

Auch ist es in diesem Roman so, dass man eigentlich sehr früh schon weiß, wer der Täter ist, jedoch macht es irgendwie Spaß nach seinen Motiven zu suchen und auch zu erfahren, wie er den Mord wirklich abgewickelt hat, da das eine der größten Fragen des Romans für den Leser ist. In dem Fall hätte ich manche Kleinigkeiten so wirklich nicht erwartet, was etwas schade war, war der Aspekt, dass mir sehr schnell klar war, wie das Ganze im groben abgelaufen sein wird, da das einfach doch zu durchschaubar war. Neben dem fand ich es aber auch wiederum interessant, wie die beiden Ermittler langsam aber sich das Motiv versuchen zu ergründen und auf welche Dinge sie dabei noch stoßen, denn das war für mich noch interessanter, als das Motiv selbst, was man als Leser ja auch schon kannte.

Von daher ein eher ungewöhnlicher Krimi, bei dem man für meinen Geschmack einfach schon viel zu viel Vorwissen hat, dass er noch wirklich spannend sein konnte, gleichzeitig mit zwei weniger sympathischen Ermittlern geschlagen war, der aber dennoch irgendwie Spaß machte beim Lesen, da er einfach sprachlich auch sehr gut war und einen trotzdem mitnehmen konnte, auch wenn man irgendwie schon alles wusste und nur noch erlebt hat, wie diese doch eher etwas eigenen Ermittler den Täter langsam einkreisen. Zudem war es einfach schön, dass durch den Marathon dann doch so einiges noch von Wien als Handlungsort eingeflossen ist, was ich sehr angenehm fand.

Eindeutig also eher ein Krimi für diejenigen, die keine Probleme damit haben, dass man den Täter schon sehr früh kennt und die außerdem noch damit leben könnten, dass die Ermittler eine sehr große Rolle spielen von ihrem Privatleben her und dabei doch irgendwie von diesem her etwas seltsamer sind.


Fazit

Dienstag, 16. April 2013

Rezension ~ Perla

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Perla
Autor: Carolina De Robertis
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: FISCHER Krüger
Ersterscheinung: 1. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3810508535
ISBN-13: 978-3810508539
Originaltitel: Perla 
Genre: Gegenwartsliteratur




Über die Autorin

© Pamela Harris
Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Oakland, Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Neben ihrem Engagement für Frauen und für die Rechte ethnischer Minderheiten in ihrem Land arbeitet sie als Autorin und Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman »Die unsichtbaren Stimmen« hatte sie gleich ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.


Inhaltsangabe/Klappentext

Der bewegende Roman einer jungen Frau in Argentinien und deren schmerzhafte Suche nach ihren Wurzeln und nach sich selbst.

"Carolina De Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende und Gabriel García Márquez." The Washington Post

Als einziges Kind gut situierter Eltern wächst Perla wohlbehütet in Buenos Aires auf: Ihre Mutter ist schön und elegant, aber unnahbar, ihr strenger Vater ein Marineoffizier, über dessen Beruf man nicht spricht. Obwohl Perla ahnt, dass über der Vergangenheit der Eltern ein dunkler Schatten liegt, ist ihre Liebe zu ihnen bedingungslos. Doch eines Tages kommt ein ungebetener Besucher zu ihr, und nichts ist mehr wie zuvor. Denn nun beginnt für sie eine Reise, auf der sie sich ihrem eigenen Schicksal stellen muss. Ein Schicksal, das sie mit vielen anderen ihrer Generation teilt das Schicksal eines ganzen Landes.



Rezension/Meinung

Bei »Perla« bin ich irgendwie sehr zwiegespalten, was meine Meinung zu dem Roman angeht, denn er behandelt schon zum einen ein sehr ernstes Thema und zum anderen auch eins, bei dem glaube ich, bis heute niemand so ganz genau weiß, was damals passiert ist, aber die Art, wie es hier behandelt wird, wirkt auf mich zum einen einfach sehr interessant und zum anderen vielleicht auch schon ein wenig zu abgehoben.

Allein der Zurückgekehrte, der als eine Art Wasserleiche, die lebt und sich von Wasser ernährt und dieses wieder ausscheidet bei Perla auftaucht und sie tiefer in ihre Gedanken, die sie sich schon seit ihrer Jugend um die Verschwundenen macht, noch anheizt, wirkt auf mich interessant, wie seltsam. Zunächst stellt man sich die ganze Zeit die Frage, ob es sich bei dieser Erscheinung um die Realität oder doch um Einbildung von Perla handelt und für mich bekam das Buch daher doch einen leichten Fantasy-Touch, den ich so nicht erwartet hatte, da sich für mich nicht klar geklärt hat, was er denn nun wirklich war. Trotzdem ist es einfach interessant, wie Perla nach und nach in ihrer und der Vergangenheit ihres Landes beginnt zu forschen, sich Fragen zu stellen und auch vieles in Frage zu stellen.

Verbunden mit diesem sehr poetischen und verdammt bildhaften Stil, in dem das ganze Buch geschrieben ist und der einen oft dazu verführt sich die Dinge sehr lebhaft vorzustellen, wird das Buch auf jeden Fall interessant, und man beginnt sich einfach zu fragen, was Perla aus der Vergangenheit ausgraben wird und man versteht auch einfach ihre zwiegespaltene Haltung, da sie einfach nicht sicher ist, ob sie auch wirklich erfahren will, was sie finden wird. Und daneben erfährt man immer wieder von den Erinnerungen des Verschwundenen, der in ihrem Wohnzimmer sitzt und gerade auch diese Passagen waren sehr eindringlich und haben die Grausamkeit des Regimes in Argentinien sehr deutlich gemacht.

Ich war auf jeden Fall sehr überrascht von dem Buch, da es mich irgendwie positiv beeindruckt hat, denn das es mir auch irgendwie wieder so gefallen wird, hatte ich eigentlich, durch die für mich doch sehr absurd konstruierte Ausgangslage des Romans einfach nicht erwartet und trotzdem hatte das Buch einfach was, auch wenn es schwer fällt dies zu beschreiben. Aber eins kann ich sicher sagen, dass es die Geschichte um die Verschwundene auf eine zwar sehr andere, aber sehr eindringliche Weise beschreibt, die einfach etwas besonderes ist und die man selbst erfahren muss, um sie richtig zu verstehen, man muss es nur schaffen, sich auf diese Geschichte einzulassen, was mir die ersten Seiten noch sehr schwer fiel, was vielleicht auch an Perla lag, die doch irgendwie so ganz anders war, von ihren Einstellungen.

Ein Buch, das ich zwar irgendwie empfehlen kann, bei dem ich aber glaube, dass es so einige gibt, die damit nicht warm werden und denen es nicht gefällt, denn auch bei mir hat es zu dieser Meinung ein wenig gebraucht.


Fazit

Montag, 15. April 2013

Rezension ~ Jetzt ist gut, Knut

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Jetzt ist gut, Knut
Autor: Bettina Haskamp
Broschiert: 288 Seiten
Verlag: Marion von Schröder
Ersterscheinung: 8. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3547711819
ISBN-13: 978-3547711813
Genre: Gegenwartsliteratur



© Andrea Gneist

Über die Autorin

Bettina Haskamp hat drei Jahre mit einem Segelboot die Welt bereist, danach als Journalistin für den NDR und Radio Bremen gearbeitet. Heute lebt sie als Autorin in Hamburg und Portugal.



Inhaltsangabe/Klappentext

»Ich will so bleiben, wie ich bin!«, schreibt Lilli trotzig an ihre beste Freundin. Selten hat sie so gelogen. Dabei lügt Lilli oft und gern. Wildfremden erzählt sie Geschichten, in denen sie als erfolgreiche Ärztin oder als Tochter von Missionaren in Indonesien die Hauptrolle spielt. In Wahrheit ist ihr Leben mit dem Langweiler Knut, der lieblosen Tochter Julia und dem Ärger im Job so interessant wie trocken Brot. Aber dann bringen ein Hund, ein Lottogewinn und die überdrehte Marie-Anne mehr Aufregung, als sie sich je gewünscht hat. Und ausgerechnet Knut bewahrt Lilli vor dem Fehler ihres Lebens.



Rezension/Meinung

Bei diesem Buch handelt es sich wieder um eins dieser lockeren Bücher für Zwischendurch, wie ich finde, bei denen man keine extrem geniale Handlung erwarten darf oder auch die großen Emotionen, sondern bei denen es einfach eher darum geht, einem eine kurzweilig, entspannte und angenehme Unterhaltung zu liefern, bei der man auch weniger über die Geschichte nachdenken muss.

In diesem Fall ist es im Grunde genommen so, dass man Lilli Karg in ihrem Leben verfolgt, dass scheinbar so gar nicht dem entspricht, was sie davon erwartet hätte und weswegen sie sich auch schauspielerisch in andere Rollen schmeißt und das auch noch gut findet, da sie dann gefühlt ein anderes Leben, leben kann, wenn auch nur für einen Augenblick, in dem sie sich mit jemand vollkommen fremden unterhält. Für mich war Lilli auch aufgrund ihrer vielen Macken, die in ihrem Verhalten in diese Richtung sehr oft zum Tragen kamen, eher eine etwas unsympathischere Person, weil ich ihre Beweggründe zwar irgendwie verstehen, aber nicht emotional nachvollziehen konnte. Besonders nicht, da sie selbst etwas gegen Lügner zu haben schien, sie aber sich selbst nur wenig anders verhält, auch wenn ihre Art zu lügen, sprich, zu schauspielern eine etwas andere Richtung war, als das Ganze genommen hat, wenn es aus ihrer Sicht von anderen ausging.

Zudem ist es einfach so, dass Handlung extrem absurd wirkt, was zwar für einen rein unterhalten sollenden Roman nicht zwingend schlimm ist, hier aber doch sehr stark auffällt und die Geschichte einfach sehr unglaubwürdig macht, wobei ich mich frage, ob das nicht sogar gewünscht sein dürfte. Jedoch ist es dabei schön zu sehen, dass in den ganzen Übertreibungen auch die Entwicklung der Charaktere im Kleinen nicht vollkommen verloren geht und man schon eine deutliche Veränderung an Lilli wahrnimmt, wenn man die Lilli vom Anfang, mit der am Ende vergleicht.

Jedoch sollte man einfach nicht wirklich Tiefgang erwarten, sondern einfach einen etwas überdrehten, aber amüsanten, sowie leicht und locker geschriebenen Roman erwarten bei dem man das Lesen einfach angenehm dahinplätschern lassen kann und der daher auch eindeutig zum Entspannen taugt und einem auch ein kleines bisschen aufzeigen kann, dass man sich nicht von Äußerlichkeiten blenden lassen sollte.


Fazit

Freitag, 12. April 2013

Neuzugänge April #2

Hallo alle zusammen!!!

Es ist jetzt zwar der zweite in Folge, aber ich bin einfach nicht zu einem Rezensionspost gekommen die Woche :o( und Ponyspam gibt es auch erst die nächsten Tage, weil ich morgen nämlich ein Isländergestüt besuche, da die eine Art "Tag der offenen Tür" haben und ich da bestimmt ein paar chice Schnappschüsse machen kann :o)

Jetzt aber erstmal zu meinen Neuzugängen, die aufgrund meiner Tante, die uns ein paar ihrer Bücher zukommen lassen hat, noch ein wenig mehr geworden sind, als ich zunächst erwartet hatte.

Inhaltsangabe:
Lisa macht seit Jahren Urlaub in Marbella. Nur dieses Mal ist alles anders: Ihr Stiefsohn macht ihr das Wohnrecht in der Villa ihre Exmannes streitig. Als sie sich weigert auszuziehen, quartiert er den obdachlosen Rafael und die ehemalige Prostituierte Delia dort ein. Stampfende Flamencoschritte mitten in der Nacht und ein Heer streunender Katzen sollen Lisa das Leben zur Hölle machen. Ein häuslicher Kleinkrieg entbrennt, bei dem deutscher Perfektionismus auf spanische Lockerheit trifft. Doch dann stellt Lisa überrascht fest, dass aus Feinden Freunde werden können. Und wer solche Freunde hat, kann es sogar mit einem Teufel von Exmann aufnehmen.


Also so weit ich das Buch schon ein wenig angelesen habe, ist es auf jeden Fall schon sehr niedlich und auch ein wenig amüsant. Zudem hat es ein so schön sommerliches Cover und eins kann ich euch sagen, nach dem langen Winter brauche ich so was irgendwie, auch wenn es erstmal nur in einem solchen Bild ist :D

Inhaltsangabe:
Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Freundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in den Leuchtturm auf der kleinen Insel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem seit Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückgekehrt ist. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik beginnt zu ermitteln.


Bisher kenne ich von der Autorin nur den Vorgänger zu diesem Roman, aber da ich den schon echt gut fand, bin ich ehrlich extrem neugierig, ob ich diesen hier auch mag oder ob es doch viele Dinge geben wird, die mich stören werden. Lustig war, dass ich irgendwie mit einem Taschenbuch gerechnet hatte, ich weiß auch nicht warum, aber dann kam doch glatt ein gebundenes Wanderbuch an :D


Inhaltsangabe:
Die Entlarvung eines bundesweit gesuchten Frauenmörders hat Pawel Höchst, dem Rostocker Privatdetektiv mit russischen Wurzeln, viel Ruhm beschert – doch leider keine Aufträge. Deshalb zögert der bärbeißige Ex-Seemann auch keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo gegen ein Erfolgshonorar als Berater engagieren will. Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Luxushotel ermordet aufgefunden worden – eine Dame, die bestens mit Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt vernetzt war und womöglich auch mit der Schweriner Polizei. Deshalb soll Pawel erst einmal ganz diskret die Hintergründe untersuchen, nicht dass da am Ende ein Skandal droht. Klingt logisch. Klingt das wirklich logisch? Und wieso stößt Pawel dauernd auf einen Schweriner Privatschnüffler, der das Opfer angeblich schon seit Wochen überwacht? Ohne die Hilfe von Polizeianwärter Kevin kommt Pawel nicht voran, weder am Schweriner See noch am Warnowufer.


Und hier kommt wieder der Krimifan in mir durch :D Als das Buch angekommen ist habe ich mich ehrlich gefreut, denn irgendwie hatte ich in letzter Zeit nur wenig gute Krimis und hoffe immer noch, dass mir mal wieder einer unter die Finger kommt. Von daher will ich mal hoffen, dass es dieser hier vielleicht. ist.

Oder auch mein nächster Neuzugang!


  Inhaltsangabe:
Der Schriftsteller Clark Kernick wird brutal erschlagen in seinem Cottage aufgefunden. Für die Polizei ist der Täter schnell gefunden – Harrison Hickery. Dessen Ehefrau hatte eine Affäre mit dem Autor und deswegen ihren Mann verlassen. Als sich Harrison in der Untersuchungshaft das Leben nimmt scheint der Fall gelöst. Doch dann entdeckt Mabel Clarence ein Geheimnis – und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr. Very British – ein weiterer spannender Krimi im nicht immer idyllischen Cornwall


Der letzte Krimi aus dem Verlag war nämlich ehrlich richtig gut! Von daher habe ich hier auch wieder gute Hoffnung, dass der Krimi auch ein richtig guter Krimi ist und nicht ein normaler Roman, der sich unter dem Namen Krimi versteckt und sich dann doch als etwas ganz anderes als ein Krimi herausstellt oder einfach nur unlogisch ist.


Inhaltsangabe:
Die Gallagher Akademie für hochbegabte junge Mädchen ist alles andere als eine gewöhnliche Mädchenschule, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint. Denn hier werden die Top-Agentinnen von morgen ausgebildet! Doch was passiert, wenn sich ein Gallagher Girl in einen ganz normalen Jungen verliebt? Cameron Cammie Morgan beherrscht zwar 14 Sprachen, kann sich wie ein Chamäleon tarnen und CIA-Codes knacken, aber die Gallagher Akademie hat sie nicht auf das erste Herzklopfen vorbereitet. Als sie Josh trifft, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Klar ist sie in der Lage, sein Handy abzuhören, aber kann so überhaupt eine Beziehung funktionieren? Ihr Freund darf niemals die Wahrheit über Cammies Schule, ihre Familie von Top-Agenten und ihr wirkliches Leben erfahren ...


Irgendwie wieder ein bisschen Krimi, aber vor allen Dingen gepaart mit typischen Mädchenthemen und irgendwie wirkt das Buch interessant und auch ein wenig amüsant, wodurch ich echt gespannt bin, was ich am Ende zu dem Roman sagen werde :D

Und um meine Krimisucht zu befriedigen habe ich auch gleich noch einen dabei, den ich aus der Büchertüte meiner Tante entführt habe :D


Inhaltsangabe:
Eine Ladung Schrot aus dem eigenen Jagdgewehr beschert dem Frankfurter Oberstaatsanwalt ein schnelles, wenn auch sehr hässliches Ende. Die schöne junge Frau, die tot am Fuß eines Aussichtsturms im Taunus liegt, ist viel zu unversehrt, um an den Folgen eines Sturzes gestorben zu sein. Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine neue Kollegin Pia Kirchhoff sind sich einig: Der erste Todesfall war ein Selbstmord, der zweite jedoch ein Mord. Bald häufen sich sowohl die Motive als auch die Verdächtigen. Doch was hat den Staatsanwalt in den Tod getrieben?


 Falls ihr euch erinnert, bei einer ihrer letzten Tüten war der zweite Band der Nele Neuhaus-Reihe drin und endlich kann ich mir lesen anfangen, weil ich jetzt auch Band eins habe :D Ich bin auf jeden Fall neugierig, denn bisher kenne ich sehr viele positive Meinungen zu der Autorin.

Und dann habe ich noch ein Buch entdeckt, von dem ich schon so viel Gutes gehört hatte und das ich ehrlich nie im Leben in der Tüte erwartet hätte, aber mir einfach mal unter den Nagel reißen musste!


Inhaltsangabe:
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Ich gebe zu, dass ich mir unter dem Buch noch gar nicht wirklich etwas vorstellen kann, aber da so viele so gut darüber gesprochen haben, lasse ich mich mal vollkommen blind auf dieses Buch ein!

Und last but noch least, habe ich mir mal dieses Buch aus der Tüte geschnappt!


Inhaltsangabe:
Ein weiterer Geniestreich und Weltbestseller aus der Feder Carlos Ruiz Zafóns - erstmals auf Deutsch. Direkt nach ihrer Geburt in Kalkutta wären die Zwillinge Ben und Sheere beinahe einem Auftragsmord zum Opfer gefallen. Um die Kinder vor dem unbekannten Verfolger zu verbergen, wachsen sie getrennt auf: Ben in einem Waisenhaus, Sheere bei ihrer Großmutter, mit der sie durch ganz Indien irrt. Doch 1932, als die beiden sechzehn werden, beginnen die Schrecken von neuem; es kommt zu mysteriösen Todesfällen in ihrem Umfeld. Ben vermutet eine Verbindung zu ihrem Vater, der bei einem tragischen Unglück ums Leben kam. Auf der Suche nach der Wahrheit geraten die Zwillinge immer tiefer in die düstere Unterwelt Kalkuttas. Es beginnt ein grausiges Spiel um Leben und Tod – mit einem Widersacher, dessen Wahn alles Vorstellbare übersteigt.


Den musste ich mir einfach raussuchen, weil mich der letzte Roman des Autors, den ich gelesen habe und der auch der erste von ihm war, der mir in die Hände geraten ist, mich so extrem positiv überrascht hat, dass ich gern nochmal eine so positive Überraschung erleben würde.

 So, und jetzt werde ich mich erstmal gemütlich mit einem Buch auf das Sofa verkrümeln!