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Mittwoch, 26. Juni 2013

Neuzugänge Juni #1

Eigentlich vermute ich, dass die Nummerierung diesmal nicht notwendig gewesen wäre, da ich nicht davon ausgehe, dass noch extrem viel diesen Monat dazu kommt, denn so viele Tage hat er ja nun wirklich nicht mehr, aber es hätte ich auch nicht wirklich gelohnt, früher schon Posts für meine Neuzugänge zu machen, d dieser Monat ganz eindeuti für den SuB-Abbau sehr förderlich war!

Wenig neue Bücher, dafür aber schon so ein paar gelesen :D Besonders auch wieder jetzt in den letzten Tage, wo das Wetter doch deutlich schlechter war, mal wieder, und man weniger Zeit draußen verbringen konnte!

Ich werde beim Vorstellen auch gleich mal mit den Bücher anfangen, die ich schon gelesen habe oder bei denen ich gerade dabei bin, weil doch ein paar unter den Neuankömmlingen waren, die ich als Wanderbuch, geliehen oder zum baldigen rezensieren hatte.

Inhaltsangabe
Winn van Meter hielt sich immer an die Regeln bürgerlichen Lebens. Mit einem Harvard-Abschluss, einer Mitgliedschaft in den richtigen Clubs, einer Ehefrau mit Herkunftsnachweis und einem angemessen bescheidenen Sommerhaus am Atlantik auf einer der vornehmen Ostküsten-Inseln, ging er davon aus, er werde seinem 60. Geburtstag mit der Gelassenheit eines Mannes entgegensehen, der gut gelebt und sein Leben im Griff hat.

Dummerweise kooperieren weder die Vorsehung noch die Familie. Daphne, seine ältere Tochter, schwanger und uneinsichtig, beabsichtigt zu heiraten. Seine jüngere Tochter Livia muss sich von einem Nervenzusammenbruch erholen, und Winn wird feststellen, dass er, entgegen guter Vorsätze, noch immer verrückt nach einer von Daphnes Freundinnen ist, die, jetzt als Brautjungfer, einiges daransetzt, seine Selbsteinschätzung als anständiger Bürger und Familienvater zu unterlaufen...


 Ja, das Buch werdet ihr alle schon gesehen haben, da ich dazu auch gleich die Rezension schreiben musste, weil ich ehrlich zugeben muss, der Eindruck bei diesem Buch irgendwie sehr eindringlich war und ich doch bedenken hatte, es auch nur 1-2 Tage später nach dem Lesen, nicht mehr so treffend hätte formulieren können.

 Das Buch hatte ich übrigens von einer Freundin geliehen, ebenso wie ein weiteres, das ich auch schon gleich durchgelesen habe, weil ich wusste, dass ich sie dann erstmal über eine etwas längere Zeit nicht sehen würde.

 Inhaltsangabe
Ein altes Haus soll abgerissen werden. Da entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes im Keller: einen Käfig aus Menschenknochen. Und darin ein verwahrlostes Kind. Wer ist dieser Junge? Wer hat ihm das angetan? Mit ihren Ermittlungen stören Kommissar Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito einen kaltblütigen Menschensammler, der seit mehr als dreißig Jahren einem grausamen Ritual folgt. Und dieser Killer duldet keine Einmischung. Er will den Jungen zurück.


Von daher habe ich diesen Band einer jetzt dreiteiligen Reihe auch sehr schnell durch gelesen, aber ich muss auch zugeben, es war mit einer der besten Teile bisher, auch wenn ich eine Kleinigkeit etwas schade finde, aber dazu dann mehr in der Rezension, die bestimmt bald kommen wird ;o)

Außerdem hatte ich noch ein Wanderbuch diesen Monat bei mir, dass ich natürlich auch schleunigst beendet habe, damit es weiter wandern kann und das zumindest vom Titel alle von euch kennen werden!

Inhaltsangabe
Nach den Spiegel-Bestsellern „Die Auswahl“ und „Die Flucht“: Der dritte Band der Erfolgserie „Cassia & Ky“ Wenn jemand stirbt, den du liebst – würdest du den retten, der ihn getötet hat? Stell dir vor, du konntest fliehen – vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden – eine Liebe, die das System töten wollte. Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist. Es wird alles verändern. Dein Leben. Deine Liebe.
In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden – sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …


 Ich muss zugeben, dass ich das Ende ein wenig seltsam fand, auch wenn es okay war, aber irgendwie kam mir das Buch anders vor, als die Vorgänger. Allgemein vom ganzen Stil her und ich muss ehrlich sagen, dass das auch mal wieder eine Trilogie ist, wo ich den ersten Band eindeutig am besten fand und den Rest eher nur mäßig, aber auch hier wieder, mehr in der Rezension!

Und auch schon durchgelesen von den Neuzugängen, habe ich zwei Bücher, die ich zum einen für eine Leserunde und zum anderen zum Rezensieren bekommen habe.

Inhaltsangabe
Hauptkommissar Axel Johnson von der Kripo Wiesbaden wird zu einem Tatort gerufen. In einer Jugendstilvilla findet er einen Doppelmord vor: eine junge Mutter und ihr Baby. Die Leichname sind wie überirdische Kunstfiguren auf dem Doppelbett drapiert: dramatisch, bühnenreif, publikumswirksam. Ihre nackte Haut ist mit Asche bestreut, ihre Stirn mit rätselhaften Farbenstrichen markiert. Die ganze Atmosphäre strahlt etwas Übersinnliches, Gespenstisches und beinahe Romantisches aus. Ein unheimliches Arrangement mit dem Tod. Ein schauriges Symbol der Vergänglichkeit. Unwillkürlich wird Johnson von dem morbiden Charme der Szenerie fasziniert. Die darauf folgende Obduktion der Leichen liefert grauenhafte Ergebnisse ans Licht. Handelt es sich um einen Ritualmord? Ist das ein makabres Werk eines einzelnen Psychopathen? Steckt etwa eine obskure Sekte im Hintergrund? 
Da es keine richtungsweisenden Indizien, Spuren, Beweise, Zeugenaussagen, geschweige denn ein Mordmotiv gibt, steckt Johnson ermittlungstechnisch in einer Sackgasse.
Zwei Monate später wird Hauptkommissar Oliver Sander von der Kripo Frankfurt am Main zu einem Tatort gerufen. Er wird mit einem Doppelmord konfrontiert, der unverkennbar die Signatur des Killers aus Wiesbaden trägt. 
Patrick Rosenthal, der obduzierende Professor für Forensische Medizin, ist fassungslos. Ebenfalls seine rechte Hand, der Sektionsassistent Damian Rix, eine ehemalige Größe aus dem Frankfurter Rotlichtmilieu. 
Was keiner ahnt: Johnson, Sander, Rosenthal und Rix sind befreundet. Als leidenschaftliche Jazzliebhaber treffen sie sich regelmäßig im Blue Note Club, wo sie ihre Informationen austauschen. 
Während der Zuständigkeitsstreit zwischen Wiesbaden und Frankfurt die polizeilichen Ermittlungen bremst, frischt Damian Rix seine Kontakte zur Unterwelt auf und stellt eine Truppe aus Ex-Kriminellen zusammen. Welches Team klärt die Morde auf? Wer hat den Vorsprung?
Die Zeit läuft davon. Der Killer hat bereits eine schöne Mutter und ihre süße kleine Tochter im Visier.


Das war das Buch für die Leserunde und ich war ehrlich erfreut zu merken, dass die anderen dieses Buch ebenso seltsam empfunden haben, wie ich, da der Schreibstil ganz komisch war. Alle haben hier so hochgestochen gesprochen etc. so das man einfach irritiert war. Von daher auf jeden Fall ein Roman, der super für die Leserunde geeignet war, aber der bei meiner Bewertung eher weit unten abscheiden wird.

Das Buch, was ich als Rezensionsexemplar erhalten habe, war hingegen deutlich besser und hat mir beim Lesen auch ehrlich Spaß gemacht, wie ihr in meiner Rezension auch schon lesen durftet!

Inhaltsangabe
Bei einem Unwetter an der Cote d’Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone – mit einem verstörenden Film im Speicher. Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stößt er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit.


Also von diesen beiden Neuzugängen der mehr als eindeutig bessere, auch wenn er ein paar kleinere Mankos hatte, die aber allgemein doch zu vernachlässigen sind.

Welcher meiner Neuzugänge sich beim Lesen gerade aber für mich als überraschend genial entpuppt, ist aus einem vollkommen anderen Genre und zudem auch aus dem, welches ich wohl eigentlich wenigsten lese, aber ich bin, muss ich ehrlich zugeben, einfach begeistert bisher!

Inhaltsangabe
Paula Schmidt mag keine Kinder. Klein, laut, dreckig, muss nicht sein. Karriere dagegen unbedingt! Gerade hat sie sich von Olaf und seinem Dauerthema Familienplanung getrennt, da ist Paula plötzlich schwanger. Ungewollt, versteht sich. Dass das bohnenförmige Wesen auf dem Ultraschall ihr das Herz stehlen könnte, damit hat sie nicht gerechnet. Ebenso wenig mit dem Chaos, das nun über ihr Leben hereinbricht: in Form von Kreißsaaltouren mit Duftlämpchen und Walgesängen, einer neuen beruflichen Laufbahn auf dem Ökohof und eines schweigsamen, aber sehr attraktiven Tischlers namens Simon …


Eigentlich bin ich nicht so der riesen Fan von typischen Frauenromanen, wie diesem hier, die man ja auch schon meist sehr deutlich am Cover erkennt, aber der hier ist echt ein Glücksgriff. Es macht einfach irre Spaß das Buch über das Bohnenprojekt zu lesen, da es nur so von Humor sprüht und einfach genial geschrieben ist, locker, lustig und mit klasse Charakteren. Und ich will mal hoffen, dass die Geschichte im Ganzen auch noch so gut abschneidet! :D

Neben der Bohne habe ich noch ein Kinderbuch, das diesen Monat bei mir eingetroffen ist, angefangen, das aber von seinem Inhalt meinen Krimis doch deutlich näher kommt, als der Bohne!

 Inhaltsangabe
Skandinavien-Krimis sind Kult jetzt auch für Kids
Brandstiftung mit Todesfolge! Zuerst mag niemand glauben, dass der Brand in einem kleinen Nebengebäude von Alexanders Schule absichtlich gelegt wurde. Zumal ein Obdachloser, der sich dort versteckt hatte, dabei zu Tode kam. Aber als Kommissar Ohlsen und sein Team die Ermittlungen aufnehmen, wird rasch klar, dass hier jemand seine Finger im Spiel hatte. Aber sollte es wirklich der verwöhnte Magnus aus der Oberstufe gewesen sein, der immer mal wieder beim Zündeln erwischt wurde? Als sich das Ohlsen- Team in seinen zweiten Fall stürzt, ahnen sie nicht, dass sich Alexander damit in größte Gefahr begibt ...


Bis zu dem Toten bin ich jetzt zwar noch nicht vorgedrungen, aber bisher gefällt mir das Buch schon sehr gut, auch wenn man merkt, dass es eindeutig schon der zweite Band ist und es bestimmt nicht schlecht wäre, wenn man den ersten gelesen hätte, um manche Dinge zwischen den Charakteren ein bisschen besser zu verstehen! Aber Potential scheint das Buch auf jeden Fall zu haben und ich bin schon gespannt, was ich abschließend von ihm denken werde!

Und wo ich schon bei den nach Krimi klingenden Romanen bin, kommt noch ein weiterer dazu, bei dem ich wette, dass er aber vor allen Dingen amüsant sein wird!

 Inhaltsangabe
Pflichtlektüre! «Setzt euch alle mal hin. Ich muss euch was Wichtiges sagen: Der Altmann ist tot.» «Wie, tot?», fragt Rosa. «Na, mausetot. Aus, Ende, finito», antwortet Oszan. «Herr Fischer hat gesagt, er sei eine Treppe runtergestürzt.» «Wie, Treppe? Welche Treppe?», fragt Rosa, in deren Hirn es offensichtlich mächtig rattert. «Bestimmt die behinderte Treppe in Haus B. Ich schwöre, die ist voll Todestreppe. Mieses Teil!», sagt Fuat wichtig. «Unfall ... tzzzz», sagt nun Emre. «Das war bestimmt Mord!» Als wären die Tage an der Berliner Problemschule nicht schon abenteuerlich genug, kommt nun auch noch der Mathelehrer Altmann auf mysteriöse Weise ums Leben. Da stimmt doch was nicht, denken die Kolleginnen Frl. Krise und Frau Freitag: Musiklehrerin Johanna Schirmer postet überraschende Details über ihre Affäre mit ihm, die Cousins einer türkischen Schülerin hatten Rache geschworen, seine sehr junge, sehr schwangere Witwe versteht sich etwas zu gut mit ihrem Powerplate-Trainer, und Schüler Hikmet hat eine Rechnung zu begleichen. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln - und das alles neben dem ganz alltäglichen Schulwahnsinn.


Zumindest klingt es ziemlich verrückt, würde ich sagen und ich bin ehrlich mal gespannt, wie ein Buch von den beiden Damen ist, das nicht aus ihrem eigenen Blog entstanden ist!

Ja, und dann fand noch ein Buch den Weg zu mir, auf das ich schon seit langem neugierig war, weil ich mir ehrlich einfach noch nichts darunter vorstellen konnte und ich bin echt gespannt, was sich da am Ende für eine Geschichte vor mir ausbreiten wird!

Inhaltsangabe
Als Barry Fairweather mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt? Rowlings erster Roman für Erwachsene ist getragen von britischem schwarzen Humor, stimmt nachdenklich und steckt voller Überraschungen.


Den Roman hatte sich meine Tante zugelegt und nun hat er seinen Weg zu mir gefunden und ich bin ehrlich neugierig, weil die Meinungen über das Buch ja echt polarisieren. Ob das nun daran liegt, weil viele einfach etwas vollkommen anderes erwartet hätten, als der Roman vom Genre her ist oder, oder, weiß ich nicht, aber ich bin extrem gespannt, wie es wirklich zu lesen sein wird!

Und last but not least noch wieder eine bestimmt amüsante, lustige und lockere Lektüre, bei der ich das Cover einfach nur genial niedlich finde!!!

Inhaltsangabe
Kindergärtnerin Paula ist verzweifelt. Ihre geliebte Kita soll geschlossen werden und einem Bürohaus weichen. Schon steht ein arroganter Typ auf der Matte. Der Makler? Nein! Ein junger Fotograf, der ihre Schützlinge unbedingt ablichten will. Und das, obwohl er offensichtlich keine Ahnung von Kindern hat. Paula ist misstrauisch. Andrerseits: Ein Fotokalender könnte bei der Rettung der Kita helfen. Sie schlägt dem attraktiven Lasse einen Deal vor.


Man beachte vor allen Dingen das Kind unten rechts mit den beiden Kuscheltieren! So knuffig! :D Naja, aber da die Protagonistin hier auch Paula heißt und ich da mit der Bohne jetzt schon gute Erfahrungen gemacht habe, will ich mal hoffen, dass dieses Buch auch toll wird :o)

 Das waren dann auch schon meine Neuzugänge, von denen ich, muss ich zugeben, schon überraschend viele gelesen habe :D aber irgendwie passte das diesen Monat auch so richtig gut ^^

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Donnerstag, 20. Juni 2013

Rezension ~ Leichte Turbulenzen bei erhöhter Strömungsgeschwindigkeit

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Leichte Turbulenzen bei erhöhter Strömungsgeschwindigkeit
Autor: Maggie Shipstead
Taschenbuch: 440 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 1. Mai 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423249676
ISBN-13: 978-3423249676
Originaltitel: Seating Arrangements
Genre: Gegenwartsliteratur

 

Über die Autorin

© Alisha &. Brook Photographers
Maggie Shipstead wurde 1983 in Mission Viejo, California, geboren und studierte von 2002 bis 2005 Amerikanische Literatur in Harvard. Erst im Alter von achtzehn Jahren, während ihres Studiums, kam sie erstmals mit der amerikanischen Ostküste in Berührung. Anschließend besuchte sie den berühmten Iowa Writers' Workshop, wo Zadie Smith sie unterrichtete. 2008 schloss sie mit einem Master of Fine Arts ab. Von 2009 bis 2011 hatte sie ein Stegner-Fellowship in fiction writing an der Stanford University inne.


Inhaltsangabe/Klappentext

Winn van Meter hielt sich immer an die Regeln bürgerlichen Lebens. Mit einem Harvard-Abschluss, einer Mitgliedschaft in den richtigen Clubs, einer Ehefrau mit Herkunftsnachweis und einem angemessen bescheidenen Sommerhaus am Atlantik auf einer der vornehmen Ostküsten-Inseln, ging er davon aus, er werde seinem 60. Geburtstag mit der Gelassenheit eines Mannes entgegensehen, der gut gelebt und sein Leben im Griff hat.

Dummerweise kooperieren weder die Vorsehung noch die Familie. Daphne, seine ältere Tochter, schwanger und uneinsichtig, beabsichtigt zu heiraten. Seine jüngere Tochter Livia muss sich von einem Nervenzusammenbruch erholen, und Winn wird feststellen, dass er, entgegen guter Vorsätze, noch immer verrückt nach einer von Daphnes Freundinnen ist, die, jetzt als Brautjungfer, einiges daransetzt, seine Selbsteinschätzung als anständiger Bürger und Familienvater zu unterlaufen...



Rezension/Meinung

Eigentlich sind Bücher, die eher nur sehr wenig Handlung haben nicht wirklich etwas für mich, da ich doch schon sehr viel Wert auf eine gute Handlung lege und doch muss ich zugeben, dass ich diesen Roman, der sich eigentlich nur über einen Zeitraum von eigentlich zwei Tagen und einem kleinen Stück des dritten Tages erstreckt, irgendwie interessant fand.

Es ist nicht mal so, dass in diesem Zeitraum wenig passiert, sondern ehr doch recht viel, wenn auch eher fast schon alltägliches und das trotzdem auf über 400 Seiten, was für manchen sicher langweilig klingen mag. Jedoch punktet das Buch vor allen Dingen dadurch, dass man die Charaktere in ihren Persönlichkeiten sehr gut kennenlernt. Winn der sehr pedantisch, ruhig und auf seine Außenwirkung bedacht wirkt, der jedoch seine Jugend durchaus sehr ausgenutzt hat und gegen seine jetzige Art extrem wild war und scheinbar deutlich mehr Frauen hatte, als man an seinen Händen abzählen kann. Dann seine Frau Biddy, die ich so weit sehr interessant finde, da sie von vorn herein davon ausging, als sie heiratete, dass kein Mann treu sein kann, aber man solange es nicht nach außen dringt, auch einfach darüber hinweg sehen könne. Ihre beiden Töchter Livia und Daphne, die vollkommen unterschiedlich sind, wobei trotzdem es alles um Daphnes Hochzeit geht, diese scheinbar eine der unwichtigeren Nebenrollen zugewiesen bekommt und Livia viel stärker im Mittelpunkt der Erzählung steht. Dazu noch die ganzen Bekannten und Verwandten, die zur Hochzeit kommen, bei denen vor allen Dingen die Brüder des Bräutigams herausstechen, wie auch Agatha und Dominique, zwei Freundinnen der Braut.

Vor allen die greifbare, aber doch eher unterschwellige sexuelle Spannung, die sich zwischen den unterschiedlichsten Charakteren aufbaut, deren teilweise sehr seltsames Verhalten, was aber im Zusammenspielt mit der gezeichneten Persönlichkeit, die immer wieder durch kleinere Erinnerungssequenzen an ihre Vergangenheit untermauert wird, einfach sehr stimmig wirkt, machen das Buch alles andere als langweilig und das, obwohl nichts wirklich großartig besonderes passiert, weil man sich schon durchaus vorstellen kann, dass auch in der Realität manche Menschen ein solches Verhalten aufweisen.

Besonders gut dabei dargestellt, fand ich, diesen leichten versnobten Aspekt an den Familien, der in so vielen Kleinigkeiten immer wieder sehr zu Tage tritt, so dass man ihn einfach spürt und merkt, wie sehr er auch den Charakter der einzelnen Personen bestimmt und vor allen Dingen an Winn und seiner starken liebe für irgendwelche Clubs, ist dieser Aspekt einfach so stark spürbar. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich diese Clubstrukturen, die ja eher ein sehr englisches Phänomen sind, dass wohl auch mit in die USA geschwappt ist, mir durchaus weiterhin rätselhaft blieb.

Nur den Titel, den verstehe ich bis jetzt nicht und ich frage mich mal wieder ehrlich, warum man nicht den englischen direkt übersetzt hat, denn auch, wenn er vielleicht weniger plakativ geklungen hätte, passt »Seating Arrangements« einfach zu gut zu diesem Roman, da sie subtil einfach auf die zwischenmenschlichen Beziehungen anspielt, die in diesem Roman so wichtig sind, denn ohne diese, wäre die Geschichte einfach stinklangweilig.

Ein mal ganz anders Buch, das überraschend gut war, da ich ehrlich eher mit sehr dröger Unterhaltung gerechnet habe, aber irgendwie brachte es mich dazu immer weiter zu lesen, auch wenn ich am Anfang ehrlich gedacht habe: »Das ist sehr seltsam, aber irgendwie muss ich trotzdem immer weiter lesen, weil es irgendwie interessant ist...«. 


Fazit

Mittwoch, 19. Juni 2013

Rezension ~ Der Schock

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Der Schock
Autor: Marc Raabe
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Ersterscheinung: 10. Juni 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548285244
ISBN-13: 978-3548285245
Genre: Thriller



 

Über den Autor

© Gerald von Foris
 Marc Raabe wurde 1968 in Köln geboren. Mit 15 Jahren begann er, mit einem Freund Super-8 Filme zu drehen. Zwei davon wurden ausgezeichnet. Mit 18 Jahren gründete er eine Produktionsfirma, machte Industriefilme, Musikvideos und begann wenig später fürs Fernsehen zu arbeiten. Nebenbei studierte er Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Germanistik, beendete jedoch das Studium vorzeitig, um sich ganz seiner Firma zu widmen. Heute ist er Geschäftsführer und Gesellschafter einer Fernsehproduktion und lebt mit seiner Familie in Köln. »Schnitt«, Marc Raabes erster Psychothriller, war über mehrere Wochen auf der Spiegel Online Bestseller Liste, stand auf der Krimi Short-List des LovelyBooks Leserpreises 2012 und wurde beim Krimi Blitz 2012 von Krimi-Couch zum drittbesten deutschen Krimi gekürt. Im Juni 2013 erschien sein zweiter Thriller, »Der Schock«.



Inhaltsangabe/Klappentext

Bei einem Unwetter an der Cote d’Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone – mit einem verstörenden Film im Speicher. Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stößt er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit.



Rezension/Meinung

Eine Sache, die Marc Raabe in meinen Augen auf jeden Fall sehr gut gelingt, in seinem ersten Roman "Schnitt", wie auch in diesem, ist es, den Leser zu fesseln und ihn dazu zu bringen das Buch relativ schnell zu lesen, da man auf jeden Fall neugierig wird, wie es weiter geht. Auch schafft er es einfach, dass der Roman spannend ist und man einfach in der Geschichte ist, obwohl ich selbst zugeben muss, dass ich die Bezeichnung »Psychothriller« auf dem Roman in meinen Augen nur wenig zutreffend ist.

Denn obwohl eine gewisse Spannung vorherrscht und man einfach mitfiebert, weiß man für meinen Geschmack schon viel zu viel vom Täter, als dass es einen noch psychisch irgendwie stark berührt, sondern eher, wie ein einfach als Thriller zu bezeichnender Roman wirkt, denn wirklich diese psychischen Spiele, die ein richtiger Psychothriller auch mit dem Leser spielt, fehlen mir in diesem Roman einfach, auch wenn er einen manchmal mit diversen Wendungen und Ereignissen durchaus überrascht, aber nicht auf dieser psychischen Ebene.

Es war zwar nicht so, dass mir diese psychischen Aspekte gefehlt hätten, da das Buch auch ohne sie sehr interessant war, nur kann einen die Aufschrift auf dem Cover doch schon ein wenig in die Irre führen, wenn man denn nun wirklich einen Psychothriller erwartet und etwas anderes erhält. Was mir zwar im Hinblick auf den Täter nur mäßig gefallen hat, nämlich, dass man ihn zu oft zu Wort kommen lässt und ihn als Leser einfach zu gut anfängt zu kennen, fand ich jedoch im Allgemeinen sehr gut, da es einfach spannend war, von Kapitel zu Kapitel den Erzähler zwischen Jan, Laura und dem Täter zu wechseln, auch wenn mir persönlich wohl Laura und Jan ausgereicht hätten, da ich es irgendwie immer spannender finde, wenn ich zwar etwas vom Täter weiß, aber das eher durch die subjektive Wahrnehmung eines anderen Charakters und nicht so direkt durch ihn selbst.

Wobei ich sagen muss, dass ich die Charaktere in diesem Buch auf jeden Fall sehr gut und sehr interessant dargestellt fand, wobei ich es auch sehr mochte, dass es nicht zu überladen war und sich der Autor auf einige wichtige Charaktere sehr beschränkt hat und Randfiguren auch solche blieben. Als einziges wirkliches Manko am Roman an sich, wenn man ihn unabhängig von persönlichen Vorlieben und Genrezuordnungen betrachtet, war für mich nur das Ende.

Irgendwie war es zwar in sich schlüssig konstruiert, aber dennoch muss ich zugeben, kam es mir so weit hergeholt und einfach extrem unglaubwürdig vor, dass ich es einfach nicht richtig stimmig fand, auch wenn irgendwie am Ende alles logisch aufgelöst wurde. Wobei das nicht die Gründe und Handlungen des Täters betrifft, sondern viel mehr die Verstrickungen, die noch um alles herumexistieren und eher einen riesigen Hintergrund zu seinen Taten bilden. Denn genau dieser Aspekt war für mich einfach zu abgehoben, auch wenn er, wie gesagt, irgendwie logisch im Roman erklärt wird und auch irgendwie insgesamt logisch bleibt.

Ein spannender, unterhaltsamer und interessanter Thriller, der zwar in meinen Augen wenig mit der Psyche spielt, aber beim Lesen auf jeden Fall Spaß macht und den ich auf jeden Fall empfehlen kann, auch wenn mir das Ende ein bisschen dick aufgetragen war. 


Fazit

Dienstag, 18. Juni 2013

Rezension ~ Singleton Soul

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Singleton Soul
Autor: Mara Laue  
Broschiert: 308 Seiten
Verlag: Goldfinch Verlag
Ersterscheinung: Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 394025827X
ISBN-13: 978-3940258274
Genre: Krimi
Kaufen?

 


Über den Autor

Mara Laue lebt als freie Schriftstellerin und Künstlerin am Niederrhein. Ihre Hauptgenres sind Krimis, Science-Fiction-, Fantasy- und Gruselromane sowie Lyrik. Selbst einer ihrer Lieblingswhiskys, der 18-jährige Talisker, gab ihr schon die Inspiration für einen ihrer Krimis. 



Inhaltsangabe

Eine schlechtgehendes Büro für Privatermittlungen, ein stressiger Spagat zwischen Observierungen und dem Unterrichten an einer Kampfsportschule, obendrein ein undurchsichtiger Ex-Söldner als Mieter - Rowan Lockharts Neustart im heimatlichen Edinburgh nach der Scheidung von ihrem japanischen Ehemann lässt sich alles andere als gut an. Da kommt ihr der Brief von Captain Finn Macrae gerade recht, in dem er sie mit der Überwachung seiner Frau beauftragt.§Doch bevor Rowan mit ihm Kontakt aufnehmen kann, ist Macrae tot: Selbstmord. Angeblich hat er militärische Geheimnisse verraten und sollte deswegen zur Rechenschaft gezogen werden. Obwohl die Beweise für seine Schuld erdrückend sind, beginnt Rowan im Auftrag seiner Schwester nachzuforschen und sticht damit in ein gefährliches Wespennest mit fatalen Folgen nicht nur für Rowan.



Rezension/Meinung

Ich bin einfach ein großer Freund von klassischen Kriminalgeschichten à la Arthur Conan Doyle, Agatha Christie etc. und war daher ehrlich schon erfreut, als ich auf diesem Roman gesehen habe, dass angedeutet wurde, dass er ein wenig mehr in diese Richtung tendieren würde.

Und ich muss sagen, dass es auch so war, dass mich der gesamte Roman schon sehr an die klassischen Krimis erinnert hat, da die Protagonistin Detektiv war und nicht direkt Polizistin und weil sich wirklich die gesamte Geschichte sehr auf die Ermittlungsarbeit von ihr konzentriert hat und das auch in diesem besonderen Stil, den man eher erlebt, wenn es um einen privaten Ermittler geht und die Ermittlungen nicht von der Polizei ausgehen.

Zudem kam dann noch dazu, dass Rowan keine uninteressante Protagonistin war, mit der Geschichte, die ihren Hintergrund bildet und daher auch durch ihren Charakter der ganze Roman noch spannender und auch besonders wurde, weil sie einfach ein wenig herausgestochen ist. Das alles auch ohne größere psychische Probleme, sondern eher durch einfach einen sehr interessanten Werdegang, der besonders auch noch durch relativ aktuelles Zeitgeschehen geprägt wurde und für mich auch einfach diese Dinge super eingegliedert hat. Außerdem kommt es ja nicht so oft vor, dass ein Ermittler im europäischen Raum auch noch einen vollkommen anderen Kulturkreis, wie den japanischen kennengelernt hat und auch noch so von diesem geprägt ist, wie Rowan. Ebenso gab es auch bei den Nebencharakteren so manchen, den ich einfach sehr interessant fand und über den ich sehr gern noch mehr erfahren würde, was ich bei dieser an eine Reihe erinnernden Aufmachung des Romans auch einfach mal erhoffe.

Gepaart damit, dass ich den Fall, um den scheinbaren Selbstmord, den Verrat militärischer Informationen an Nordkorea und auch alles andere drum herum einfach interessant und spannend fand, kann ich einfach nur sagen, dass Mara Laue, mal wieder, ein richtig guter Krimi gelungen ist, der sich einfach durch interessante Charaktere, die ich vor allen Dingen bei Rowan hoffe, noch mal wieder in einem Krimi zu treffen, wie auch durch diese besondere Atmosphäre Schottlands auszeichnet, die dem Krimi an sich schon so eine leicht klassische Atmosphäre verpasst hat.

Neben der spannenden, sehr positiv klassisch gehaltenen Handlung, muss ich auch einfach noch mal den Schriebstil hervorheben, der sich einfach so super lesen lässt, dass man mit dem Roman einfach nicht mehr aufhören mag, einen einfängt und alles sehr bildlich vor einem erscheinen lässt, ohne dabei irgendwie zu verschnörkelt für einen Krimi zu sein. Eindeutig, durch alle seine Aspekte ein Roman, den ich verdammt gern, nur jedem empfehlen mag, der sich auch für klassische Krimis, ohne vollkommen kaputte Protagonisten und besonders spektakuläre, sondern eher verzwickte Morde auszeichnet, begeistern kann und der es auch gern mag, wenn die Charaktere schon ein bisschen besonders sind, durch ihre Geschichte, die sie einfach sehr einzigartig macht.

Ich freu mich auf jeden Fall, wenn ein weiterer Roman mit Rowan rauskommen sollte, denn diesen würde ich sofort lesen wollen, nachdem mich dieser Band auf jeden Fall in seiner Gesamtheit sehr begeistert hat.

 

Fazit

Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag »goldfinch«, wie auch bei »Blogg dein Buch« für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Montag, 3. Juni 2013

Rezension ~ Elysion

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Elysion
Autor: Thomas Elbel
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch
Ersterscheinung: 12. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492268811
ISBN-13: 978-3492268813
Genre: Dystopie/Science-Fiction



 

Über den Autor

Thomas Elbel, Jahrgang 1968, aufgewachsen hinter den beschaulichen Kulissen Hildesheims, studierte Rechtswissenschaften, die bekanntlich dunkelste aller dunklen Künste, in Deutschland und den USA. Anschließend erlitt er einen jahrelangen Anfall beruflicher Gestaltwandelei. Als Anwalt, Syndikus, Doktorand, Dozent und schließlich Ministerialreferent versuchte er sich an der Stiftung maximalen Unheils, nur um sich am Ende vor seinen Verfolgern mit knapper Not in eine Professur zu retten. Unheilvolle Zukunftsszenarien von Blade Runner bis Matrix faszinierten ihn schon seit früher Jugend. Nachdem sein Plan, die Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen, vorerst gescheitert ist, zerstört er sie jetzt von seinem Wohnort Berlin aus zumindest literarisch.



Inhaltsangabe/Klappentext

Das Jahr 2135. Um ihr Überleben in einer verwaisten Metropole zu sichern, dealt die siebzehnjährige Cooper Kleinschmidt mit der Droge Teer. Eine Droge, die ihren Usern außergewöhnliche Kräfte verleiht und nur durch die Tötung eines Malach gewonnen werden kann, jener gottgleichen Wesen, die über außergewöhnliche Macht verfügen und im "Elysion" außerhalb der alten Städte leben. Als Cooper auf ihrer Jagd nach Teer auf einen Malach trifft, der ihr eine geheimnisvolle Botschaft übermittelt, beginnt für sie eine Reise durch eine zerstörte, gefährliche Welt, in der eine falsche Entscheidung das Ende bedeuten kann.


Rezension/Meinung

Wie schon von Thomas Elbels Debüt Asylon, bin ich auch von seinem zweiten Werk, Elysion, restlos begeistert, besonders auch, da beide Romane so gänzlich verschieden voneinander sind, obwohl sie thematisch grob in eine ähnliche Richtung gehen.

Ich ehrlich allein schon von diesen großen inhaltlichen und szenischen Unterschieden begeistert, die einem trotz ähnlicher Cover der beiden Werke, in vollkommen andere Formen, unserer Welt, entführen, die allein durch ihre Beschreibungen bei mir für Begeisterung sorgen. Und gerade diese Einzigartigkeit seiner Geschichten und wie er deren Umwelt beschreibt, ist bisher auf jeden Fall ein Punkt, den ich an den Werken von Thomas Elbel richtig gern mag.

Man kann sich den Wald, der sich über die Welt ausgebreitet hat und die zerstörten und langsam immer mehr von der Natur eingenommenen Städte nur zu gut vorstellen und allein die Qualität der Bilder, die diese Beschreibungen hervorrufen, ist einfach genial. Fast, als sähe man es live vor sich.

Neben diesen tollen Beschreibungen, kommen für mich noch die grandios ausgearbeiteten Charaktere dazu, die einfach sehr facettenreich sind und einen immer mal wieder zu überraschen schaffen, denn hinter manchem Charakter, den man für ein Mauerblümchen halten könnte, verbirgt sich dann doch noch weitaus mehr, als der Charakter zu nächst offenbart und man auch je erwartet hätte, und zudem merkt man an den Charakteren auch einfach sehr stark und deutlich, wie einen, eine solche Veränderung der Umwelt, der Verlust der sichern Städte, gegenüber der Natur, auch den Menschen, der an den Umgang mit dieser kaum noch gewöhnt ist, verändert. Zumal einfach die Charaktere von ihren Perdönlichkeiten so klar zu erkennen sind und man selbst, wenn keine Namen vorhanden wären, sofort wüsste, von wem die Rede ist, was mir einfach sehr gefallen hat.

Und dabei ist das Buch von der ersten Seite her spannend und actionreich, so dass man manchmal sogar regelrecht atemlos den Geschehnissen folgt und doch auch so manche überraschende Wendung miterleben darf, bei denen auch häufig die schon erwähnten Facetten der Charaktere, deutlich zu Tage treten.
Außerdem wurden mit den Malach Geschöpfe ersonnen, die in einem einfach die unterschiedlichsten Gefühle, vor allen Dingen Abscheu und Ekel, aber manches Mal auch Neugier und sogar ab und an Mitgefühl, hervorrufen. Und an ihnen merkt man auch, dass nicht nur ein großes Talent bei der Beschreibung der Umwelt vorhanden ist, sondern auch bei anderen Dingen, denn die Malach konnte ich mir nur zu gut vorstellen.

Neben diesen ganzen Aspekten, die mich schon sehr für das Buch eingenommen haben, kam dann noch dazu, dass ich sehr beeindruckt war, aus wie vielen Genres man Aspekte in diesem Roman finden kann, was ihn zwar schwer zu einem zuzuordnen macht, aber es gleichzeitig schafft, dass er einfach für viele Interessengruppen interessant wird. Er weißt einfach einen großen Teil Dystopie, einen hauch von Fantasy, einen leichten Touch Jugendbuch, allein durch das Alter der Protagonisten, und durch manche Technologie auch einen Funken Sience-Fiction auf, was eine sehr stimmige, aber bunter Mischung ergibt.

Ein einfach großartiges Buch, dass einem super spannend in diese dystopische Welt mitnimmt und einen, nicht auch zuletzt durch manchen genialen Spruch, super unterhält und ich nur jedem, der etwas für eins der genannten Genres über hat, empfehlen kann.


Fazit

Samstag, 1. Juni 2013

Mai in Zahlen

Es ist mal wieder ein weiterer Monat in diesem Jahr vergangen und irgendwie kam mir der Monat auch ziemlich kurz vor, bzw. die Zeit die er brauchte, um vorbei zu sein, wirkte auf mich sehr gering.

Trotzdem habe ich diesen Monat eindeutig relativ viel gelesen, auch wenn ich, wie ich ehrlich zugeben muss, meinen Blog diesen Monat ein wenig vernachlässigt habe, aber ich hatte einfach zu wenig Zeit, um Rezensionen zu veröffentlichen, was mir auch irgendwie ein wenig Leid tut. Von daher werde ich auf jeden Fall versuchen mich im nächsten Monat, nämlich dem, der ab heute anfängt ;o), wieder ein bisschen regelmäßiger zu melden, aber ich glaube auch, dass ich dafür jetzt auch wieder etwas mehr Zeit haben werde!

Also, ich verspreche hiermit, dass es diesen Monat noch mehr Veröffentlichungen von mir geben wird! ^^ Und komme damit auch erstmal zu den Romanen, bei denen ihr auf jeden Fall mit dem baldigen Erscheinen von Rezensionen rechnen könnt!

Gelesene Bücher: 21

davon
 Wanderbücher: 3
  eigene Bücher: 18
  1. Elysion ~ Thomas Elbel
  2. Waterson - Sternenlied ~ Amanda Hocking
  3. Das Schicksal ist ein mieser Verräter ~ John Green
  4. Mutter bei die Fische ~ Marie Matisek
  5. Südbalkon ~ Isabella Straub
  6. Verflucht seist du ~ Inge Löhnig (WB)
  7. Schwarze Schafe in Venedig ~ Chris Ewan
  8. Mitternachtspalast ~ Carlos Ruíz Zafon
  9. Zirkus Mortale ~ Bärbel Böcker
  10. Jarid ~ Sandra Gernt
  11. Zum Teufel mit Barbie ~ Sylvia M. Doegler
  12. Schloss der Engel ~ Jessica und Diana Itterheim (WB)
  13. Eine unbeliebte Frau ~ Nele Neuhaus
  14. Mordsfreunde ~ Nele Neuhaus
  15. Tödliches Requiem ~ Paolo Roversi
  16. Singleton Soul ~ Mara Laue (RE)
  17. Die letzte Sünde ~ Katharina Höftmann
  18. Schatten des Baums ~ Piers Anthony
  19. Das Mädchen mit den gläsernen Füßen - Ali Shaw (WB)
  20. Grießnockerlaffäre ~ Rita Falk
  21. Leichtmatrosen ~ Tom Liehr


 Gehörte Bücher: 0

 

Gelesene Mangas: 0

 

Gelesene Seiten: 6.925

davon 
Wanderbücher: 1.255
Mangas: 0
 eigene Bücher: 5.670

Neue Bücher: 12

davon
Wanderbücher: 2
eigene Bücher: 10
WB = Wanderbuch ; RE = Rezensionsexemplar
 
 
Wie man an der Statistik sehen kann, eindeutig ein Monat in dem ich mehr Bücher abgebaut, als reinbekommen habe und eine Senkung des SuBs um ca. 9 Bücher, je nachdem, wie man die Wanderbücher reinwerten möchte, finde ich schon gar nicht mal so schlecht ;o)
 
Liebe Grüße,
Themis ^.^v