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Mittwoch, 31. Juli 2013

Rezension ~ Der verbotene Garten

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Der verbotene Garten
Autor: Amy McKay
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: btb Verlag
Ersterscheinung: 11. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442745322
ISBN-13: 978-3442745326
Originaltitel: The Virgin Cure
Genre: Historischer Roman

 

Über die Autorin

© Ian McKay
Ami McKay ist im amerikanischen Bundesstaat Indiana zwischen Weizenfeldern und der Autobahn aufgewachsen. Früh hat sie gelernt Geschichten zu erzählen und Piano zu spielen. Nach einem Musikstudium hat sie in Chicago an einer High School Musik unterrichtet. Im Jahr 2000 ist sie nach Kanada gezogen und hat sich dem Schreiben gewidmet. Ihr Romandebüt "In Mondnächten" war mehrere Wochen an der Spitze der kanadischen Bestsellerlisten. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern an der Nova Scotia. Ihr neuer Roman "Der verbotene Garten" erscheint im März 2013.


Inhaltsangabe/Klappentext

Es war mein Vater, der mir meinen Namen gab …

»Es war mein Vater, der mir meinen Namen gab. Mama sagte, ein Baum, so alt, dass er alle Geheimnisse von New York kannte, hätte ihn ihm zugeflüstert.« 1871: Das Mädchen Motte wächst in Manhattans Lower East Side auf. Die ersten Wörter die sie lernt, sind jene, die die handgemalten Schilder ihrer Mutter, der Wahrsagerin, zieren: »Der Ring des Salomon«, »Der Gürtel der Venus«, »Herz«, »Schicksal«, »Glück« und »Leben«. Sehnsüchtig blickt sie oft in die verbotenen Gärten der großen herrschaftlichen Gebäude, bevor sie sich abends mit der Mutter auf ihr Lager legt. Als sie zwölf wird, erhält sie als Hausmädchen Zutritt in diese Welt. Doch ihre Hausherrin pflegt seltsame Gewohnheiten, und bald erkennt Motte, dass sie selbst ein Gut besitzt, dass manch einer höher erachtet als allen Schmuck und Besitz …



Rezension/Meinung

An diesem Roman gab es doch relativ schnell eine Sache, die ich doch mächtig unpassend fand, auch wenn der restliche Roman nicht schlecht war, aber auch ganz anders, als ich es erwartet hätte.

Allein vom Titel und Klappentext her, bekommt man irgendwie die Vermutung, dass die Geschichte irgendetwas mit einem Garten zu tun haben könnte, aber eins kann ich vorweg sagen: Der deutsche Titel führt einen vollkommen in die Irre und passt eigentlich so gar nicht zum Romaninhalt. Nach dem Lesen wollte ich dann unbedingt den englischen Titel wissen, da ich neugierig war, ob dieser wohl den Kern der Sache besser trifft und ich muss gestehen, dass es in meinen Augen sehr dumm war diesen Titel nicht einfach direkt zu übersetzen, sondern sich etwas anderes, deutlich unpassendes auszudenken, denn der englische Titel passt einfach super.

Davon abgesehen, war der Roman aber sehr interessant gemacht, da er ab und an im Text durch kleinere, aber gut gekennzeichnete Anmerkungen ergänzt wurde und zudem immer mal wieder durch Zeitungsartikel, Poster, Verkaufsanzeigen etc. unterbrochen wurde, was einem einfach die Zeit damals noch näher bringt und zudem auch die Geschichte irgendwie auflockert und unterstützt.

Und die Geschichte schafft es auch einfach sehr gut, einem das Leben in dieser Zeit in einer großen Stadt, wie New York näher zu bringen und vor allen Dingen auch aufzuzeigen, mit welchen Problemen man als Mädchen oder auch Frau damals zu kämpfen hatte.  Besonders halt auch, wenn man aus ärmlichen Verhältnissen stammte und irgendwie versuchen musste, einen Platz für sich in dieser Welt zu finden und dabei natürlich, wie jeder Mensch es wohl versuchen würde, einen besseren. Aber genau diese Punkte trifft der Roman einfach ganz toll.

Dabei ist Moth eine extrem interessante Person, da sie einfach für ihr Alter, ihre Herkunft und alles andere, sehr kämpferisch ist, aber dabei auch relativ ruhig und zurückhaltend, manchmal vielleicht sogar ein bisschen naiv bleibt. Es ist auch einfach interessant zu beobachten, wie Moth nach und nach durch ihre Erfahrungen wächst, sich verändert und manches Mal doch hart getroffen wird von der Realität, die ihr immer wieder vor Augen führt, was für ein junges Mädchen sie doch eigentlich noch ist, denn man merkt eindeutig, dass man damals oft dazu gezwungen wurde, durch die Umstände, zu früh erwachsen werden zu müssen.

Eine schöne, aber auch manchmal traurige und brutale Geschichte, von der man manches noch lernen kann und bei der man merkt, wie wichtig Zusammenhalt sein kann, vor allem auch, um stark genug zu werden, um so einiges überstehen zu können.


Fazit

Dienstag, 30. Juli 2013

Rezension ~ Bist du noch wach?

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Bist du noch wach?
Autor: Elisabeth Rank
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Berlin Verlag
Ersterscheinung: 12. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3827010950
ISBN-13: 978-3827010957
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
Genre: Gegenwartsliteratur

 

Über die Autorin

Elisabeth Rank hat 2010 im Suhrkamp-Verlag den Roman „Und im Zweifel für Dich selbst“ veröffentlicht. Mit acht Jahren hat Elisabeth Rank ihre ersten Kurzgeschichten geschrieben. Das Internet schreibt sie voll, seit sie 16 ist. Zum Glück für ihre Leser ist noch ein wenig Platz da. Elisabeth Rank träumt davon, sich ausschließlich von Götterspeise ernähren zu können und von schneeweißer Zuckerwatte. Sie würde gerne öfter ans Meer fahren. Auch wenn der Leser ihres ersten Buches das nicht glauben kann, hat sie  keine Angst davor, ein Leben lang glücklich zu sein. Vielmehr fürchtet sie sich vor Hamburgern (der Speise, nicht den Einwohnern der Hansestadt, die mag sie sehr gerne) und davor, ihr wichtige Menschen zu verlieren. Elisabeth Rank ist 26 Jahre alt, arbeitet in einer Agentur für Digitale Markenführung als Senior Konzeptionerin und lebt in Berlin. Sie schreibt gerade ihr zweites Buch.



Inhaltsangabe/Klappentext

Freunde: das ist die Familie, die wir uns selbst aussuchen. Ihnen vertrauen wir oft mehr an als jedem anderen. Aber wie stabil sind unsere Wahlverwandtschaften? Elisabeth Rank hat einen poetischen und feinnervigen Roman über Einsamkeit, Liebe und Freundschaft, aber vor allem auch über den Abschied geschrieben. Von eigenen Lebensplänen und Idealen - und manchmal auch von den Menschen, die dazugehörten.
Mit wem soll man darüber reden, dass es niemanden mehr gibt, mit dem man über alles reden kann?
Rea und Konrad sind Mitbewohner - und die allerbesten Freunde. Doch je näher Reas 30. Geburtstag rückt, desto deutlicher spürt sie ihre Unzufriedenheit: Sie hat das Gefühl, alle Clubs gesehen, alle Erfahrungen gemacht und alle wilden, schönen Sonnenuntergänge erlebt zu haben. Permanent muss sie sich hinterfragen: Kommt jetzt der nächste Schritt? In welche Richtung? Was hat ihr die Stadt noch zu bieten? Konrad scheint seinen Weg bereits geplant zu haben: er führt weg von Rea. Und er hat plötzlich eine Freundin; die erste in all den Jahren. Rea erträgt die neuen Schritte in der Wohnung nicht, die neuen Geräusche. Also flüchtet sie in die Sorglosigkeit eines Sommerurlaubs - natürlich nur um dort die Verfahrenheit ihrer Lage umso klarer zu spüren. Könnte es sein, dass wir selbst für Freundschaft zu frei und egozentriert geworden sind?

Elisabeth Rank schreibt nicht über den großen Streit, sondern über eine langsame Entwöhnung, ein Sich-Auseinanderleben mit dem eigenen Lebensplan. Und am Ende steht eine Erkenntnis: Manchmal hören Dinge einfach auf. Auch wenn das nicht das ist, was wir wollen.



Rezension/Meinung

In meinen Augen ein irgendwie recht seltsames Buch, was vor allen Dingen wohl auch daran lag, dass es einfach von den Charakteren, ihren Persönlichkeiten und ihrem Verhalten lebt und ich die Charaktere, allen voran Rea, einfach nicht verstanden habe, in ihrer Art und ihrem Handeln.

Zum einen was es allein schon so, dass mir Rea von ihrem Benehmen her wie so um die 16-18 höchstens vorgekommen ist, dass sie aber ja schon 30 sollte, wollte bei mir im Kopf einfach nicht passen und das hat es mir schon sehr schwer gemacht, Rea auch nur im Ansatz emotional näher zu kommen. Außerdem konnte ich viele ihrer Handlungen auch so schon nicht nachvollziehen und auch die Beschreibung von ihrem Job und Studium waren irgendwie komisch, da mir gar nicht wirklich klar war, was sie da eigentlich wie, wann und überhaupt macht.

Es hat mich auch gestört, dass dieser Charakter Rea so Ich-bezogen und ständig am Jammern war, aber nichts dazu getan hat, um etwas an den Zuständen zu ändern und für sie scheinbar immer nur alle anderen die Schuld zu tragen schienen, wenn etwas nicht lief, wie Rea es wollte und zudem in der Bringschuld für sie standen, es so zu ändern, dass es auch ihr wieder passte.

Einfach eine extrem komische Protagonistin, umgeben von einigen eher seltsamen anderen Persönlichkeiten und auch Situationen, die für mich ehrlich einfach nur merkwürdig waren und keinen richtigen Sinn ergeben, deren Zusammenhang mir teilweise vollkommen schleierhaft war. Es passte auch einfach nicht so ganz zu dem, wie ich den Inhalt durch den Klappentext verstanden hätte, nämlich diesem irgendwie notwendigen Loslassen in der eigenen Entwicklung. Stattdessen hatte das ganze Buch einfach etwas von der Erzählung einer eher psychisch labilen Person, die mit ihrem Leben und Veränderungen in jedwedem Sinn, ehrlich starke Probleme hat.

Mir als Leser hat es nur keiner der Charaktere geschafft irgendwie emotional nahe zu kommen, vor allem einfach Rea nicht, es wurden einfach keinerlei Emotionen wachgerufen, außer Unverständnis für die gesamte Erzählung und Verwunderung, wie man das erzählen kann bzw. wie die Charaktere bloß so handeln können.

Es mag bestimmt jemanden geben, der dieses Buch irgendwie versteht, dem Rea nahe kommen mag, aber ich konnte ehrlich einfach gar nichts mit der Person Rea und ihrer Geschichte anfangen.


Fazit

Montag, 29. Juli 2013

Ich wurde seit langem mal wieder getagged

Hallo alle zusammen!

Um mal die vielen Rezensionen, die die letzten Wochen gekommen sind, ein wenig mit etwas anderem zu unterbrechen, dachte ich mir erst, dass ich mal meine Neuzugänge vorstelle, aber, da ich dann sehen konnte, dass ich getagged wurde und das jetzt auch schon zum zweiten Mal seitdem ich den letzten Post zu einem Tag gemacht hatte, dachte ich mir, beantworte ich doch einfach mal die Fragen der Tags.

Gänzlich nach den Regeln erfüllen, werde ich beide aber nicht, da ich mir keine Fragen ausdenken und andere Leute suchen mag, die sie beantworten könnten, da ich das schon gefühlt relativ oft gemacht habe :D Auch, wenn es jetzt schon ein bisschen her ist ;o)

Den ersten Tag hatte ich von

Bei Verfilmungen: Erst das Buch lesen oder den Film gucken?

Eigentlich ist mir das ziemlich egal, da ich schon beides gemacht habe. Bei »Der Herr der Ringe« war es beim ersten Film noch so, dass ich die Bücher nicht kannte und bei den anderen beiden dann schon, gefallen haben sie mir trotzdem gut. Bei anderen, wie »Harry Potter« kannte ich von Anfang an die Bücher zuerst, bei »Interview mit einem Vampir« wieder nur den Film und dann das Buch, ebenso bei »Dracula«. Ich finde einfach beide Varianten haben irgendwie ihren Reiz und ich könnte mich für keine direkt entscheiden.

Bei welcher Bücherreihe wartest du gerade sehnsüchtig auf den nächsten Teil?

 Das wird eine sein, die die meisten von euch nicht kennen, nämlich »The Good Thiefs Guide through ....«. Das ist eine Krimireihe, bei der es um einen Krimiautoren geht, der nebenbei auch Meisterdieb ist und die ich einfach von ihrer gesamten Art, wie sie gemacht ist liebe und nach den Teilen in Amsterdam, Paris, Las Vegas und Venedig, soll demnächst ein Band in Berlin folgen :o)

Lässt du dich im Buchhandel auch gern beraten oder stöberst du lieber selbst?

 Ich stöber eigentlich immer nur selbst. Beraten finde ich eh immer schwer, weil ja jeder einen vollkommen anderen Geschmack hat, was ich schon oft erlebt habe. Da gab es Bücher, wo alle geschrien haben, wie toll sie wären und ich fand sie nur ok, bis doof :D und anders herum.

Welches Buch aus der Pflichtlektüre in der Schule hat dir richtig gefallen?

Also, da gab es ein paar :D Ganz schlimm fand ich aber auf jeden Fall "Das Parfum", auch wenn viele dieses Buch grandios finden, aber mir ging der gute Grenouille in seiner Höhle einfach irgendwann so dermaßen auf den Keks, dass der Rest des Buches diese Szene nicht mehr herausreißen konnte.

Welchen Film hast du dir zuletzt angesehen?

Ich glaube, das war eine Film-Doku :D »Kraftur - The Last Ride«, der ehrlich extrem ergreifend ist, denn ich stelle mir das so schrecklich vor, als Isländer bei der WM teilzunehmen, denn dann muss man sein Pferd, mit dem man angetreten ist, ja verlassen und ich glaube, wenn man mit einem Pferd so gut reitet, dann hat man eine ziemlich starke Bindung und das muss so schwer sein. Naja, und genau das bringt der Film richtig toll rüber.

Liest du auch mal in der Öffentlichkeit (z.B. im Café) oder kommst du dir da blöd bei vor?

Da ich regelmäßig in Bus und Bahn lese, was ich auch mal als Öffentlichkeit zähle, so wie in der Pause bei der Arbeit. Ja!

Hast du (außer dem Blog) auch selbst schonmal was geschrieben?

Meine Praxisarbeiten und die Bachelor Thesis :D Auch wenn das wohl außer meine Professoren wenig Leute wirklich extrem interessiert haben wird :D

Wenn du dich jetzt gleich auf den Weg zum Flughafen machen und irgendwohin fliegen könntest, wohin würde die Reise gehen und was würdest du da machen?

Ich würde sofort nach Island fliegen, mir da einen Pferdehof suchen, auf dem ich ein paar Wochen leben und helfen könnte :o)

Jemand schleppt dich in den Buchladen und du darfst dir fünf Bücher aussuchen. Welche fünf sind das?

Oh, tja :D gute Frage, die ich so gar nicht beantworten könnte, da gibt es viel zu viele tolle Bücher...

Was schreit für dich "Sommer"?

Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen, auch wenn es nicht über 30° sein müssen ;o)

Würdest du gerne mal eine Zeit lang oder für immer woanders leben?
    Was ist dein Lieblingsbuch?
     
    Wie weiter oben schon zu den fünf Büchern, die ich mir kaufen würde, schwer zu sagen, da gibt es einfach viel zu viele, aber »Der Herr der Ringe« liebe ich auf jeden Fall, gerade, weil es so anders ist, was ja auch viele eher langweilig finden...
     
    Was war dein letzter Film im Kino?
     
    Mein letzter Film im Kino war »Ostwind« :o)
     
    Was sagen Bilder für dich selber aus?
     
    Was für Bilder genau, gemalte oder Fotos??? Naja, also Fotos können alles mögliche aussagen in meinen Augen, je nachdem, was für ein Moment eingefangen wurde. Ebenso, wie gemalte Bilder, auch wenn ich da selbst eher ein wenig auf der abstrakteren Schiene bin, bei denen ich nicht wirklich interpretieren würde, was man mir sagen will, sondern eher nur eine Stimmung herauserkennen kann.
     
    Wie würden dich deine Freunde beschreiben?
     
    Puuuh, wohl als eher ruhig, sehr zielgerichtet und das ich so wirke, als wüsste ich immer was ich gerade tue, auch wenn ich selbst weiß, dass es gerade extrem planlos ist. Ebenso auch teilweise aber als etwas quietschig und quirlig und manchmal wohl auch ein bisschen besserwisserisch, auch wenn sie alle wissen, dass ich das nicht böse meine, sondern einfach nicht anders kann :D
     
    Hast du einen Großen Traum?
     
    Eigentlich wären es zwei :D Einmal auf jeden Fall Island sehen und dort die Kultur, vor allen Dingen rund um die Pferde direkt dort vor Ort kennenlernen und zum anderen würde ich verdammt gern meinen einen kleinen Isi-Hof haben. Also ein Traum, der recht leicht zu erfüllen ist und ein anderer, bei dem es durchaus schwerer werden dürfte....
     
    Kannst du singen?
     
    Jeder kann singen, es ist nur die Frage, wie gut :D Also ich glaube, es liegt noch im guten Mittelmaß, aber wenn ich mir da die Schwester meiner einen Freundin angucke, die jetzt Gesang und Theater studiert und seit Jahren Gesangsunterricht nimmt....nein, so singen wie sie, kann ich nicht :D
     
    Welche Berühmte Persönlichkeit würdest du gerne mal treffen?
     
    Jean Francois Pignon! Und ich wette, da gibt es jetzt bei fast allen hier fragende Gesichter, wenn auch nicht ganz bei allen, nicht wahr Tash ;o). Aber je mehr ich von diesem Mann und seiner Arbeit mit Pferden lese, desto lieber würde ich es gern mal real miterleben :o)
     
    Würdest du, wenn es Zeitreisen gäbe eher in die Zukunft oder in die Vergangenheit reisen?
     
    Wenn, dann eher in die Vergangenheit, die Zukunft stelle ich mir einfach zu stark technisiert vor und ich liebe die Natur einfach zu sehr, als das ich mir angucken wollen würde, wie sie immer mehr kaputt gemacht wurde.
     
    Was ist deine Lieblingsserie?
     
    Also, ich gucke ja eher sehr selten Fernsehen, aber wenn dann »True Blood«.
     
    Wer ist oder war dein Held?
     
     Mein größter Held ist Heiðar :D :D :D

Freitag, 26. Juli 2013

Rezension ~ Männerschlussverkauf

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Männerschlussverkauf
Autor: Natascha Sagorski
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 18. Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442379903
ISBN-13: 978-3442379903
Genre: Chick-lit

 

Über die Autorin

Natascha Sagorski ist 27 Jahre alt, Münchnerin und Fernseh­kolumnistin bei ProSieben. Neben den News aus Hollywood beschäftigt sich die Autorin gern auch mit alltäglichen zwischenmenschlichen Episoden, die sie nicht minder spannend findet.


Inhaltsangabe/Klappentext

Männer sind wie Schuhe. Viele sehen gut aus, passen aber trotzdem nicht!

Flitterwochen und süße Cocktails am Strand, und sie lebten glücklich bis in alle Ewigkeit. Das ist Annas Zukunft. Bis sie ihren Ex-Fast-Ehemann mit einer anderen erwischt. Kurzerhand entwirft ihre Freundin Leonie einen Alternativlebensplan für sie: Jura und Provinz Ade, Anna wird Boulevardjournalistin in München – und aus dem modeverirrten Aschenputtel eine Fashionqueen. Alles perfekt, würde Anna nur nicht in ihren zu großen Jimmy-Choo-Highheels von einem Fettnäpfchen ins andere stolpern – und in die Arme des Redaktionsschwarms Tom.



Rezension/Meinung

Ein ehrlich vollkommen typisches Chick-lit, würde ich, soweit ich dieses Genre bisher kenne bzw. verstanden habe, welche Bücher in diesen Bereich zählen dürften.

Er spielt in der Stadt, Shopping wird groß geschrieben, der neue, schwule beste Kumpel fehlt auch nicht, Nachts wird Party gemacht und tagsüber in einem Job gearbeitet, in dem man der High Society, den Celebrities und dem Glamour nahe kommt. Das alles natürlich, weil man aus dem alten Leben, wegen einer ehemaligen Beziehung, die in die Brüche gegangen ist, wobei die Schuld natürlich bei ihm lag, geflohen ist und als emanzipierte Frau jetzt das Leben versucht zu genießen. Männer, die nicht schwul, aber sexy sind, tauchen dabei natürlich auch zu genüge auf, so dass der alten Beziehung nicht zwingend nachgeweint werden muss.

Was dadurch natürlich sofort klar ward: Es handelt sich um lockere und leichte Unterhaltung, bei der weniger Nachdenken, als Berieseln lassen, gefragt ist.

Dieses Buch macht auf jeden Fall aus, dass es vor Übertreibungen nur so strotzt. nicht nur, dass die Protagonistin Anna in jedes Fettnäpfchen tritt, sie sind meist auch noch gigantisch, haben mächtige Auswirkungen und trotzdem läuft für Anna alles genial gut, zumindest meist!

Ansonsten sind die Charaktere alle aber auf jeden Fall sehr sympathisch, zumindest die, die sympathisch sein sollen, auch wenn ich mich ehrlich gefragt habe, wie die Truppe es schafft mit so viel Alkohol, der doch sehr häufig und in großen mengen konsumiert wird und so wenig Schlaf, wie die ihn bekommen, zu leben. Ich hätte das keine drei Tage ausgehalten und wäre entweder über der Toilette oder irgendwo aufgrund von Schlafmangel zusammengebrochen.

Zudem habe ich mich oft gefragt, wo die Truppe eigentlich das ganze Geld hernimmt, um sich die ganzen Shoppingexzesse und das Feiern zu leisten, aber, wie schon erwähnt, der Roman lebt von seinen Übertreibungen und das wird an dieser Stelle auch wieder mehr als deutlich.

Auf jeden Fall aber auch ein niedlicher und verrückter Roman mit einer sehr süßen Liebesgeschichte, wie sollte es auch anders sein, den man einfach nicht zu ernst und realistisch nehmen darf, denn dann macht er ehrlich viel Spaß beim Lesen.


Fazit

Mittwoch, 24. Juli 2013

Rezension ~ Pink Clover Club

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Pink Clover Club
Autor: Richard R. Roesch
Broschiert: 215 Seiten
Verlag: Sutton Verlag
Ersterscheinung: 1. April 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954001608
ISBN-13: 978-3954001606
Genre: Krimi
Reihe: Pawel Höchst - Krimi
Band: II

 

Über den Autor

Richard R. Roesch, mit bürgerlichem Namen Volker H. Altwasser, ist in Greifswald geboren. Mittlerweile lebt und schreibt er in Rostock. 2009 erreichte der Schriftsteller die Endrunde beim Alfred-Döblin-Preis, 2010 war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert, 2011 wurde er mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.


Inhaltsangabe/Klappentext

Die Entlarvung eines bundesweit gesuchten Frauenmörders hat Pawel Höchst, dem Rostocker Privatdetektiv mit russischen Wurzeln, viel Ruhm beschert – doch leider keine Aufträge. Deshalb zögert der bärbeißige Ex-Seemann auch keine Sekunde, als ihn die Rostocker Kripo gegen ein Erfolgshonorar als Berater engagieren will. Eine Dame aus der besten Schweriner Gesellschaft ist in einem Rostocker Luxushotel ermordet aufgefunden worden – eine Dame, die bestens mit Politik und Wirtschaft in der Landeshauptstadt vernetzt war und womöglich auch mit der Schweriner Polizei. Deshalb soll Pawel erst einmal ganz diskret die Hintergründe untersuchen, nicht dass da am Ende ein Skandal droht. Klingt logisch. Klingt das wirklich logisch? Und wieso stößt Pawel dauernd auf einen Schweriner Privatschnüffler, der das Opfer angeblich schon seit Wochen überwacht? Ohne die Hilfe von Polizeianwärter Kevin kommt Pawel nicht voran, weder am Schweriner See noch am Warnowufer.


Rezension/Meinung

Hier gleich mal mein Fazit schon zum Anfang: Ein irgendwie etwas seltsamer Krimi, was für mich vor allen Dingen an dem Ermittler lag.

Eigentlich lese ich nicht nur gern Krimis im Allgemeinen und solche, bei denen die Polizei ermittelt, sondern gerade die mit Privatermittlern mag ich einfach verdammt gern. In diesem Fall war es aber so, dass mir Pawel Höchst doch irgendwie ein bisschen zu unsympathisch war. Vor allen Dingen, da bei ihm so extrem Klischees bedient wurden, wie der viele Alkohol, den die Russen dem Klischee nach zu sich nehmen würden. Und nicht nur das, auch seine Beziehungen und sein Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen waren einfach nur extrem seltsam.
Einzig sein Kumpel Kevin, der schwul und Polizeianwärter ist und wegen der Vorkommnissen aus dem mir unbekannten ersten Band strafversetzt wurde, wirkt auch nur ein kleines bisschen sympathischer, obwohl mich da auch sehr teilweise der Umgang anderer Charakter mit Kevin sehr irritiert hat, das es so stark überzogen und klischeebehaftet dargestellt war. Der einzige Charakter in diesem Roman, der irgendwie sympathisch wirkte und ihn auch deutlich aufgelockert hat, war ein Hund, was vielleicht dann doch schon sehr viel über die Qualität der Charakterdarstellung aussagt.

Allgemein hat der Roman eine, ich will mal sagen, eher etwas männliche Atmosphäre, bei der Kevin durch seine Homosexualität an extrem vielen Stellen ziemlich schlecht bei wegkommt, was mir auch einfach nicht wirklich gefallen und manches Mal sogar richtig gestört hat.

Dabei war es dann leider auch noch so, dass der Fall zwar irgendwie logisch, aber auch sehr seltsam war und in manchen Situationen wirkte das Geschehen einfach absolut unglaubhaft und man musste sich doch ein wenig wundern, wie man auf eine solche extrem konstruiert wirkende Idee für Tat, Motiv und Handlung kommen konnte. Und gleichzeitig war der Fall auch fast schon ein bisschen zu leicht zu lösen, in meinen Augen, und vor allem die Seiten nach der Fallauflösung hätten besser fehlen sollen, weil die mich zum einen total verwirrt haben und zum anderen auch ehrlich sehr unnötig wirkten, zumal sich mir deren Logik bis heute nicht ganz erschlossen hat. Deren Endergebnis sind nämlich, komische Szenen, seltsames Verhalten der Charaktere, dass das vorher aus dem Roman noch deutlich übersteigt und ein Haufen neuer und total ungeklärter Fragen.

Also ein Krimi mit einem an sich zwar logischen, aber vollkommen konstruiert wirkenden Fall, der aber in so vielen Belangen extrem seltsam war, dass ich damit einfach nicht warm geworden bin, aber wer weiß, manchem wird er sogar vielleicht gefallen, obwohl ich da wenn, eher auf Männer tippe.


Fazit

Donnerstag, 18. Juli 2013

Rezension ~ Im Netz der Angst

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Im Netz der Angst
Autor: Eileen Carr
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Egmont LYX
Ersterscheinung: 11. April 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802590988
ISBN-13: 978-3802590986
Originaltitel: Hold back the Dark
Genre: Krimi/Thriller

 

Über die Autorin

Eileen Carr lebt in Davis, Kalifornien. Sie arbeitet im Büro eines Privatermittlers. Mit Im Netz der Angst gibt sie ihr Debüt als Thriller-Autorin.


Inhaltsangabe/Klappentext

Psychologin Aimee Gannon erhält einen nächtlichen Anruf von der Polizei: Eine ihrer Patientinnen, die rebellische siebzehnjährige Taylor, wird verdächtigt, ihre Eltern ermordet zu haben. Aimee glaubt nicht an Taylors Schuld. Zusammen mit Detective Josh Wolf will sie die Wahrheit herausfinden. Aber je näher Josh der Wahrheit kommt, umso größer wird die Gefahr für Aimee



Rezension/Meinung

Sehr wichtig bei dieser Geschichte ist, in meinen Augen, zu erwähnen, dass dieser Roman, der auf dem Cover als Thriller bezeichnet wird, dann doch eher in Richtung Krimi geht, als das man ihn als Thriller bezeichnen könnte.

Es ist einfach so, dass man keine großartigen Gruselmomente hat, in die Richtung, dass irgendwelche psychischen Aspekte auf den Leser einwirken und auch gibt es keine so bestialischen Morde oder auch einen so vollkommen irren Täter, dass ich da irgendwie einen Thriller in diesem Roman sehen konnte.

Viel mehr geht es einfach um die Ermittlungsarbeit den Mord betreffend, Zeugenbefragungen, Vernehmungen von Verdächtigen, das Beleuchten der Hintergründe der Familie und der Firma des ermordeten Vaters, sowie vor allen Dingen auch die Hintergründe um Taylors Psychose, die irgendwie so wirkt, als könne sie im Zusammenhang mit dem Mord stehen und somit als erster Ermittlungsansatz herhalten muss, um entweder sie als Täter zu überführen oder zumindest dazu zu führen, dass Taylor wenn sie wieder ansprechbar ist, einen wichtigen Hinweis zur Tat liefern kann.

Was ich etwas schade finde, ist, dass man einfach durch so manchen kleinen Hinweis, durch Gespräche und auch die Gedanken des Täters sehr schnell weiß, um wen es sich handelt, was Taylors Psychose ausgelöst hat, vor allen Dingen ganz am Anfang und wie das alles mit dem Mord zusammen hängt. Es fehlen einem schnell nur noch so wenige, kleine Puzzelteile, dass man nicht mehr wirklich mitfiebert und man in so ein, zwei Punkten auch echt verwundert sein muss, dass die Ermittler da noch nicht drauf gekommen sind, weil diese Hinweise einfach so enorm deutlich waren, dass man als Leser den Eindruck bekommt, die sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Bei den Protagonisten fand ich es ehrlich etwas übertrieben, was als Nebenhandlung noch für ein Rummel um Aimee und ihre Vergangenheit gemacht wurde, da ich es in diesem Fall irgendwie eher ablenkend von der Haupthandlung, denn  als Ergänzung fand. Und das, obwohl es recht gut in die Geschichte integriert wurde. Jedoch mochte ich die beiden Protagonisten einfach irgendwie. Aimee durch ihre stoische und ruhige Art und Josh durch seine zwar etwas brummige, aber irgendwie trotzdem irgendwie sympathische Art, waren einfach ein tolles Team beim Lesen.

Man muss das Buch also wirklich als Krimi sehen, denn dann ist es, abgesehen davon, dass es, für mich, ein zu leicht zu lösender Fall war, ein echt gutes Buch, bei dem es Spaß macht, es zu lesen und die Geschichte mitzuverfolgen, denn allein schon der sehr angenehme Schreibstil lässt einen, auch wenn die Spannung vielleicht gerade ein wenig mau ist, dennoch recht schnell durch die Seiten fliegen.


Fazit

Dienstag, 16. Juli 2013

Rezension ~ Lisa geht zum Teufel

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Lisa geht zum Teufel
Autor: Tessa Hannig
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
Ersterscheinung: 12. April 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548611508
ISBN-13: 978-3548611501
Genre: Gegenwartsliteratur


 

Über die Autorin

Tessa Hennig wurde 1963 geboren. Sie ist seit vielen Jahren Drehbuchschreiberin (unter anderem für die große Prime-Time-Frauenunterhaltung) und freie Journalistin. Erst Jahre später entdeckte sie auch das Medium Roman für sich. Ihr Debütroman „Mutti steigt aus“ wurde sogleich ein großer Erfolg. Hennig wohnt und arbeitet in München


Inhaltsangabe/Klappentext

Lisa macht seit Jahren Urlaub in Marbella. Nur dieses Mal ist alles anders: Ihr Stiefsohn macht ihr das Wohnrecht in der Villa ihre Exmannes streitig. Als sie sich weigert auszuziehen, quartiert er den obdachlosen Rafael und die ehemalige Prostituierte Delia dort ein.
Stampfende Flamencoschritte mitten in der Nacht und ein Heer streunender Katzen sollen Lisa das Leben zur Hölle machen. Ein häuslicher Kleinkrieg entbrennt, bei dem deutscher Perfektionismus auf spanische Lockerheit trifft. Doch dann stellt Lisa überrascht fest, dass aus Feinden Freunde werden können. Und wer solche Freunde hat, kann es sogar mit einem Teufel von Exmann aufnehmen.



Rezension/Meinung

Ein verdammt tolles Buch für den Sommer und den Urlaub. Es ist einfach so, dass sowohl der Ort, an dem die Handlung spielt, sowie auch der Schreibstil und Handlung selbst, ein gewisses Gefühl von Sommerurlaub heraufbeschwören.

Die spanische Sommerstimmung macht auf jeden Fall schon mal eine richtig tolle Atmosphäre aus, die einen selbst bei Regen in sommerliche Stimmung versetzt, und das auch noch zusammen mit den doch sehr skurrilen Aktionen von Rafael und Delia, um Lisa aus dem Haus zu bekommen, ist einfach klasse. Ich musste einige Male richtig Lachen oder auch Schmunzeln bei den Aktionen der beiden, denn was sie sich einfallen lassen, um Lisa aus dem Haus zu ekeln, ist schon sehr einfallsreich. Und ich war ehrlich erstaunt, wie locker der Charakter der Lisa, die man eindeutig nicht sofort so einschätzt, damit umgeht, denn eins kann ich sagen, hätte das einer mit mir gemacht, ich glaub ich wäre an die Decke gegangen bei so manchem Versuch und das nicht zu knapp!

Aber irgendwie ist es dabei auch so, dass mir alle drei immer sympathischer wurden, denn bei Delia ist klar erkennbar, dass hinter ihrer schroffen und eher burschikosen Art, eigentlich ein gutes Herz versteckt ist, auch wenn das wohl sehr gut und auch bei Rafael, mit seiner eher ruhigen und schüchternen Art, ist es auch nicht viel anders. Und Lisa als Protagonistin und ihre verdammt doofe Situation schließt man durch ihre irgendwie sympathisch wirkende Art sofort ins Herz.

Und allein wer hier so alles auf welche Art und Weise gegen wen spielt und welche Leute ausnutzt für seine Zwecke und Ziele, ist einfach sehr amüsant. Trotzdem ist es auch so, dass der Roman auch ab und an ein paar ernstere Töne anschlägt, wodurch der Roman noch eine weitere tolle Ebene neben dem Humor bekommt, die vor allem auch dafür sorgt, dass der Roman nicht durch zu viel Witz und Schalk ins leicht lächerliche driftet, sondern eher einfach angenehm zu lesen und locker von der Stimmung ist, aber nicht affig.

Einfach ein super Roman für den Sommer, den Urlaub und laue Sommernächte, mit dem man Spaß haben kann und der eine lockere und leichte Unterhaltung bietet, in einer ganz tollen Atmosphäre. 


Fazit


Sonntag, 14. Juli 2013

Rezension ~ Tu dir weh

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Tu dir weh
Autor: Ilaria Palomba
Gebundene Ausgabe: 314 Seiten
Verlag: Blumenbar
Ersterscheinung: 6. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3351050011
ISBN-13: 978-3351050016
Originaltitel: Fatti male 
Genre: Gegenwartsliteratur

 

Über die Autorin

Ilaria Palomba, 1987 in Bari geboren. Studierte Philosophie in Bari und literarisches Schreiben in Rom. Ihr Gedichtband I buchi neri divorano le stelle wurde mehrfach ausgezeichnet. Tu dir weh ist ihr Romandebüt.


Inhaltsangabe/Klappentext

Ohne Narben wirst du nicht alt Du warst nie das Nesthäkchen, deine Freunde sind Langweiler und dieses ganz normale Leben bestärkt nur deinen Wunsch abzuhauen? Du hast Lust auf mehr, auf immer mehr Leben? Dann lies dieses Buch und folge Stellas Weg. Er führt bis an die Grenzen und vielleicht darüber hinaus. Aber Vorsicht: Du könntest dir weh tun. Die hübsche, neunzehnjährige Philosophiestudentin Stella lernt auf einer Party einen Mann mit verführerischer Stimme kennen: Marco. Kurz darauf machen sie es im Auto. Das erste Mal ist wie ein Rausch. Doch der Drang, es so noch einmal zu erleben, führt Stella in eine folgenschwere Abhängigkeit. Das Berührende ist: Stella spürt von Anfang an, was Marco mit ihr vorhat, doch kann sie sich noch befreien, bevor es zu spät ist …
Eine bitter-süße Abrechnung mit der Macht der Männer und der Sehnsucht nach immer mehr Leben.


Rezension/Meinung

Dieses Buch war für mich ein echtes Erlebnis, auch wenn allgemein eher auf einer negativen Ebene, da es so viele Stellen in diesem Buch gab, die für mich so extrem heftig und teilweise ekelhaft waren, dass ich nah dran war nicht weiter lesen zu wollen und mich dann extrem beeilt habe das Buch durch zu bekommen, damit es möglichst schnell hinter mir liegt.

Ich selbst habe keinerlei Erfahrungen mit Drogen, aber irgendwie kann ich mir nur zu gut vorstellen, dass es zu einem ähnliches Szenario, wie dem in diesem Buch, führen kann, wenn man so stark in den Drogensumpf abrutscht, wie Stella. Was mich dabei nur sehr gestört hat, waren die Anmerkungen im Text, wie anders Stella vorher war, aber dieses anders sein, nie näher erläutert wurde, man es sich daher einfach nicht vorstellen konnte, zumal alle ihre langjährigen Freunde scheinbar selbst schon ewig Drogen nehmen und das so selbstverständlich, dass man sich einfach nicht vorstellen kann, dass Stella mal so anders gewesen sein könnte.

Zudem muss ich zugeben, ist mir ihre Abhängigkeit in Bezug auf Marco noch unverständlicher, als ihre Drogensucht. Allein schon durch die ganze Beziehung der beiden zueinander und sein Verhalten vom Beginn ihrer Bekanntschaft an, kann ich Stella so gar nicht verstehen, besonders was sie da bloß an diesem Kerl anziehen soll. Und was ganz sicher ist, wer »Shades of Gray« schlimm findet, von seinem sexuellen Part her, hat dieses Buch hier definitiv noch nicht gelesen und ich kann auch ganz klar sagen, er sollte es auch nicht machen, denn so abstoßend, wie der gesamte sexuelle Part hier beschrieben wird, ist es besser, es nicht unbedingt zu kennen. Denn vor allem waren es diese widerlichen sexuellen Szenen, die das Buch für mich so grausam und ekelhaft gemacht haben, da man sich einfach ekeln und fremdschämen musste. Zumal es halt auch alles keinen Sinn zu haben schien und Stellas Verhalten vollkommen bekloppt war.

Man merkt jedoch auch an dem Roman sehr, wie sich Italien doch auch von Deutschland unterscheidet, sowohl vom Verhalten der Eltern her, die meinen ihre 21.jährige, bisher ja scheinbar vollkommen liebe und nette Tochter, noch kontrollieren zu müssen, als auch von den jüngeren her, bei denen ich oft dachte, dass die von ihrer Art her, nie im Leben volljährig sein dürften. Stella hätte ich nämlich höchstens auf 15 geschätzt, so wie sie sich benommen hat. Wobei sie mir halt auch durch das gesamte Buch ein großes Rätsel geblieben ist und ich mit ihr nicht mal wirklich Mitleid haben konnte, trotz den Dingen, die ihr so passieren.

Einfach ein Roman, der in meinen Augen einfach vollkommen grausam, unverständlich und ekelhaft ist, der mir keinerlei Spaß beim Lesen gemacht hat, aber irgendwie doch noch ein paar Pluspunkte bekommt, weil ich mir leider doch vorstellen kann, dass das die Realität von Drogensüchtigen sogar manchmal treffen könnte, auch wenn vieles doch sehr absurd beschrieben wirkte, vielleicht aber nur, weil einem ständig erzählt wurde, wie anders die Charakter mal, vor nicht allzu langer Zeit gewesen sein sollten, was man einfach nicht glauben kann, denn alle sind sie einfach nur ekelhaft und abstoßend.


Fazit

Samstag, 13. Juli 2013

Rezension ~ Inferno

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Inferno
Autor: Dan Brown
Gebundene Ausgabe: 688 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover)
Ersterscheinung: 14. Mai 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785724802
ISBN-13: 978-3785724804
Originaltitel: Inferno
Genre: Thriller
Reihe: Robert Langdon
Band: IV
KAUFEN!?

 

Über den Autor

© Dan Courter
Dan Brown wurde 1964 in New Hampshire, USA als Sohn eines Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikerin geboren. Später sagte er einmal, dieses Umfeld, in dem Wissenschaft und Religion keine Gegensätze darstellten, sei der Schlüssel zu seinem Erfolg gewesen. Er studierte Englisch, Spanisch und Kunstgeschichte, unter anderem in Sevilla. Nach Abschluss seines Studiums versuchte er, in der Musikszene Fuß zu fassen, und war als Liedermacher und Sänger aktiv. Seinen Lebensunterhalt bestritt er zu dieser Zeit als Lehrer für Englisch und Spanisch. Der Erfolg in der Musikszene blieb jedoch aus, so dass er sich neu orientierte und zu schreiben begann. Nach wie vor hauptberuflich als Lehrer tätig, veröffentlichte er 1995 in einer kleinen Auflage das humorvolle „187 Men to Avoid: A Survival Guide for the Romantically Frustrated Woman“ - mit mäßigem Erfolg. 1998 schrieb Brown seinen ersten Thriller „Digital Fortress“ (deutscher Titel: „Diabolus“), in dessen Handlung er Themen wie Sicherheit im Internet und die Verletzung der Privatsphäre der Bürger durch Geheimdienste aufgreift. „Diabolus“ wurde 1998 in den USA veröffentlicht. Später wurde bekannt, dass der amerikanische Geheimdienst NSA Brown aufgrund des Inhalts des Buches beobachtet und sogar in die NSA-Zentrale vorlud. Kurze Zeit nach „Diabolus“ veröffentlichte Brown - allerdings unter dem Namen seiner Frau – ein weiteres humoristisches Werk in kleiner Auflage: „The Bald Book“. Im Jahr 2000 veröffentlichte er mit „Angels and Demons“ (deutscher Titel: „Illuminati“) seinen zweiten Roman, 2001 erschien dann "Meteor". Die Verkaufszahlen seiner drei Romane hielten sich aber nach wie vor in Grenzen, so dass Brown seine bisherigen Werke kritisch hinterfragte und sein umfangreiches Archiv nach noch nicht verwendetem Material durchsuchte. Dabei erinnerte er sich schließlich an eine Bemerkung seines Professors aus Sevilla, Leonardo Da Vinci habe möglicherweise geheime Hinweise in seinen Werken verborgen. Diese Grundidee verwendet Brown für seinen Roman „The Da Vinci Code“, der 2003 mit einer Auflage von 230.000 Exemplaren erschien und wenige Tage nach Veröffentlichung die Hardcover-Bestsellerliste der New York Times anführte. Das Buch war ein solcher Verkaufsschlager, dass es zwei Jahre lang ununterbrochen in dieser Liste geführt wurde. Der Thriller löste weltweit kontrovers geführte Diskussionen aus, da sein brisanter Inhalt insbesondere die katholische Kirche verstimmte. Dem Erfolg des Buches, dass in Deutschland unter dem Titel „Sakrileg“ 2004 erschien, tat dies keinen Abbruch: Es wurde in Dutzende Sprachen übersetzt und weltweit über 50 Millionen Mal verkauft. Im Oktober 2009 erschien der langersehnte dritte Roman um den Symbolforscher Robert Langdon, der Millionen Fans weltweit als Hauptfigur aus „Illuminati“ und „Sakrileg“ bestens bekannt ist. Der Roman trägt den Titel "Das verlorene Symbol". Im Mai 2013 erschien sein neuester Roman, in dem auch Robert Langdon wieder ermitteln wird. Das neue Buch hatte einen weltweiten gleichzeitigen Erscheinungstermin und trägt im amerikanischen Original den Titel "Inferno".



Inhaltsangabe/Klappentext

Robert Langdon, der Symbolforscher aus Harvard, wird in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes "Göttlicher Komödie". Je intensiver Robert Langdon die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt, umso deutlicher zeichnet sich ab, welche furchterregende Bedrohung Dantes Werk für die Gegenwart und Zukunft bereithält.

Mit "Inferno" setzt Dan Brown eine Erfolgsgeschichte fort, die alle Rekorde bricht. "Sakrileg", der zweite Roman um Robert Langdon, ist mit weltweit 81 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Bestseller aller Zeiten für erwachsene Leser.



Rezension/Meinung

Bisher kannte ich von Dan Brown nur seine älteren Werke, denn sein letzter Roman vor diesem hier »The Lost Symbol« steht noch ungelesen im Regal, da ich bisher noch nicht dazu kam ihn zu lesen. Trotzdem war ich schon sehr auf Inferno gespannt, waren ja die Romane um Robert Langdon, die ich bisher kannte, richtig gut!

Jedoch muss ich gestehen, dass mich dieser vierte Teil dann doch ein wenig enttäuscht hat. Ich kann zwar nicht sagen, ob die Qualität der Romane schon mit Band drei ein wenig abgenommen hatte, aber über diesen hier war ich dann doch ein bisschen verwundert.
Allein schon der Einstieg ist in meinen Augen sehr gewöhnungsbedürftig, da man irgendwie eher mitten in eine Handlung reingeworfen wurde, sich Robert Langdon im Krankenhaus befindet und sich mir nur die Frage stelle: »Was habe ich denn nun verpasst, weil ich Band drei nicht kenne? Oder hat das gar keinen Zusammenhang?«. Ob es damit nun überhaupt einen hatte oder definitiv doch so gar nicht, werde ich wohl spätestens herausfinden, wenn ich dann Band drei endlich mal lesen werde. Auf jeden Fall war der Einstieg nicht so ganz nach meinem Geschmack, hat er mich doch ein wenig verwirrt und irritier, da ich es so auch bisher von den Robert Langdon-Romanen nicht gewöhnt war.

Was mich jedoch noch deutlich stärker gestört hat, war einfach, dass mir diese Geschichte ein wenig vom Thema abgekommen vorkam. Irgendwie muss mich entweder meine Erinnerung an die anderen Bände vollkommen trügen oder es war einfach so, dass die Symbolik und das Rätseln einfach viel mehr Raum in den anderen Teilen eingenommen hat, als es in diesem Band, von meinem Gefühl her, der Fall war. Irgendwie fehlte mir das doch ein wenig und es wirkte alles viel flacher auf mich in diesem Roman, als ich es bei den anderen immer vom Gefühl her hatte. Zudem war die Thematik dieses Bandes wohl auch, abgesehen von der »Göttlichen Komödie« auch ein ganzes Stück moderner und lag weniger stark wirklich in alten Dingen fokussiert, was den Roman auch in diesem Punkt einfach abgehoben hat von den Vorgängern und in meinen Augen nicht wirklich ganz zu Robert Langdon passen wollte.

Ansonsten aber, war es wie immer ein sehr unterhaltsamer Roman, der auf jeden Fall sehr spannend war, ein paar, nicht immer ganz vorherzusehende Wendungen für einen bereithielt und zudem natürlich in typischer Robert Langdon Manier noch ein paar, wenn auch gefühlt wenig, Rätsel für einen bereithielt und ziemlich hochgradige Probleme bereithielt, wenn diese nicht gelöst würden. Und auch Dantes »Göttliche Komödie« kam ein sehr interessanter Aspekt hinzu, besonders, da sie mir bisher, muss ich gestehen, vollkommen unbekannt war, irgendwie.

Neben Langdon, der mir ebenso sympathisch war, wie immer tauchten natürlich auch noch ein paar weiter interessante Charaktere auf, die in diesem Roman jedoch für mich alle sehr undurchsichtig wirkten und bei denen ich bei keinem wirklich behaupten könnte, dass er mir sympathisch geworden wäre, ich fand sie eher alle sehr verschlossen und schwer einzuschätzen, durch die Bank weg. Auch wenn ich vor allen Dingen Sienna Brooks eine sehr interessante Rolle fand, die mir noch am sympathischsten von allen, abgesehen von Langdon wurde.

Allerdings ist es halt eher nur ein spannender und auch nicht wenig actionreicher Thriller, der sich zwar super weglesen lässt und auch ehrlich Spaß macht, der aber hingegen der anderen Langdon Bände, die ich bisher kenne, nichts wirklich besonders mehr ist und sich eher wenig abheben kann von der Masse. Dennoch ein Buch, dass man super lesen kann, auch wenn der Hype um es, wohl ein bisschen zu groß war, besonders, da ich mal gespannt bin, wie und ob es mit Robert Langdon nach diesem Band wohl weitergehen wird.


Fazit


Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim »Lübbe-Verlag«, wie auch bei »Blogg dein Buch«
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Freitag, 12. Juli 2013

Rezension ~ Der Leuchtturmwärter

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Der Leuchtturmwärter
Autor: Camilla Läckberg
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: List Hardcover
Esrterscheinung: 4. Januar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3471350802
ISBN-13: 978-3471350805
Originaltitel: Fyrvaktaren
Genre: Krimi
Reihe: Falck-Hedberg-Krimi
Band: VII

 
 

Über die Autorin

Die schwedische Krimi-Autorin Camilla Läckberg wurde am 30.08.1974 in Fjällbacka geboren. Ihr kleiner Heimatort ist ein Hafenstädtchen an der schwedischen Westküste und dient auch als Schauplatz ihrer Bücher. Ihre Kriminalromane erscheinen in über dreißig Ländern. Im Mittelpunkt ihrer Romane stehen die Schriftstellerin Erica Falck und der Polizist Patrik Hedström. Ihr Debütroman "Die Eisprinzessin schläft" aus dem Jahr 2002 sowie die Bände zwei bis vier wurden mittlerweile verfilmt. Im Januar 2013 erscheint mit "Der Leuchtturmwärter" bereits der 7. Band der "Falck-Hedström-Krimis" in deutscher Sprache. Die studierte Betriebswirtin Camilla Läckberg ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie lebt mit ihrer Familie in Stockholm



Inhaltsangabe/Klappentext

Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Freundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist.
Annie zieht in den Leuchtturm auf der kleinen Insel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem seit Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückgekehrt ist. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik beginnt zu ermitteln.



Rezension/Meinung

Was diesen Teil der Krimireihe von Camilla Läckberg schon sehr spannend gemacht hat, war der Einstieg in den Roman, da man durch den Vorgängerband schon an einem ziemlichen Cliffhanger zurückgelassen wurde und man einfach damals nicht wusste, was ist mit den Charakteren genau passiert, wie geht es bloß weiter. Genau mit diesem Hintergrundwissen einzusteigen, war daher einfach schon sehr gelungen.

Grundsätzlich ist das eh etwas, was ich an den skandinavischen Krimis immer wieder faszinierend finde, wie viel Wert eigentlich auf die Charaktere gelegt wird, dass so sehr auf sie eingegangen wird und das nicht nur ihre Rolle als z.B. Ermittler betreffend, sondern vor allen Dingen auch auf ihr Privatleben bezogen. Man kommt den Charakteren dadurch einfach so viel näher und ich finde es einfach toll, dass man dadurch so viele Facetten der Charaktere kennenlernt und sie einfach auch realer, menschlicher und viel greifbarer wirken, als Charaktere, die nur platt aus dem Blickwinkel ihrer Rolle betrachtet werden. Und auch, wenn dieser Band durch den starken Fokus auf das Privatleben der schon bekannten Reihenprotagonisten, ein wenig babylastiger ist, passt es einfach zu dieser Reihe total gut und ist auch etwas, dass ich bei Camilla Läckberg sehr toll und gelungen finde.

Abgesehen davon gab es natürlich noch den Kriminalfall und die historischen Ereignisse, die sich vor langer Zeit am titelgebenden Leuchtturm ereignet haben, auf die immer wieder eingegangen wird. Wobei ich es sehr schön finde, dass die Haupthandlung immer mal wieder durch die Rücksprünge in der Zeit unterbrochen wird und man so parallel ein wenig an beiden Punkten rätseln und für sich selbst ermitteln kann. Bei beidem, muss ich jedoch gestehen, hatte ich schon recht früh einen verdacht, wo jeweils der Hase im Pfeffer liegt, wobei ich bei dem historischen Part sehr sicher und felsenfest davon überzeugt war, dass ich weiß, was passiert ist. Im aktuellen Fall war es eher so eine hintergründige Ahnung, die sich einem sehr angenehm bemächtigt hat, da es immer wieder Verdachtsmomente in eine bestimmte Richtung gibt, die mich einfach nicht mehr los ließen, auch wenn ich mir nie ganz sicher war bis zum Ende hin.

An sich handelt es sich einfach um einen Kriminalfall, wie ich ihn sehr gern mag, da er von der Ermittlungsarbeit her sehr realistisch wirkte und man auch wieder sehen konnte, was für eine Sysiphusarbeit das ganze in der Realität sicher ist. Und auch die vielen Wendungen, die die Ermittlungen im weiteren Verlauf nehmen, sind einfach interessant und spannend und machen beim Lesen tierisch Spaß und halten die Spannung oben.

Unterschwellig liegt dabei immer eine leicht düstere und mysteriöse Atmosphäre über der ganzen Geschichte, die das ganze einfach noch fesselnder macht und einen einfach weiterlesen lässt und das Unterbrechen des Romans auch als etwas schwieriger gestaltet.

Für Fans von skandinavischen Krimis und allen, die realistische Polizeiarbeit mögen, nur zu empfehlen und für Leser der Reihe sowieso. Sollte man jedoch bei einem Krimi eher sehr viel Aktion erwarten, rate ich von diesem Roman eher ab! 


Fazit

Donnerstag, 11. Juli 2013

Rezension ~ Gallagher Girls - Spione küsst man nicht

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Gallagher Girls - Spione küsst man nicht
Autor: Ally Carter
Broschiert: 300 Seiten
Verlag: Planet Girl
Ersterscheinung: 20. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522503317
ISBN-13: 978-3522503310
Originaltitel: Gallagher Girls - I'd Tell You I Love You, But Then I'd Have to Kill You
Empfohlenes Alter: 12 - 15
Genre: Jugendbuch
Reihe: Gallagher Girls
Band: I


 

Über die Autorin

© Shevaun Williams
Ally Carter ist ein Pseudonym von Sarah Leigh Fogleman, um sie von ihren bisherigen Arbeiten zu unterscheiden zu können. Ihren Nachnamen »Carter« wählte sie so, dass ihre Bücher in der Nähe zu ihrer Kollegin der Erwachsenenliteratur, Jennifer Crusie, zu finden sind. Sarah Leigh Fogleman wurde am 1. Januar 1974 als Tochter eine Lehrerin und eines Farmers in Oklahoma, USA geboren und aufgewachsen. Sie studierte Agrarwirtschaft an der Oklahoma State University und an der Cornell University und war auch einige Jahre in diesem Bereich tätig, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Ihr Debüt »Cheating at Solitaire« veröffentlichte sie 2005, den mittlerweile dritten Teil dazu »Learning to Play Gin« brachte sie 2006 heraus. Parallel dazu veröffentlichte Carter eine weitere Serie, rund um die »Gallagher Girls« mit dem nunmehr dritten Tei »Don’t Judge a Girl by Her Cover« der Anfang diesen Jahres in Großbritannien veröffentlicht wurde. In Deutschland ist bisher nur »Meisterklasse« beim Fischer Jugendbuch erschienen. Sie lebt und arbeitet in Oklahoma, USA.

Inhaltsangabe/Klappentext

Die Gallagher Akademie für hochbegabte junge Mädchen ist alles andere als eine gewöhnliche Mädchenschule, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint. Denn hier werden die Top-Agentinnen von morgen ausgebildet! Doch was passiert, wenn sich ein Gallagher Girl in einen ganz normalen Jungen verliebt? Cameron Cammie Morgan beherrscht zwar 14 Sprachen, kann sich wie ein Chamäleon tarnen und CIA-Codes knacken, aber die Gallagher Akademie hat sie nicht auf das erste Herzklopfen vorbereitet. Als sie Josh trifft, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Klar ist sie in der Lage, sein Handy abzuhören, aber kann so überhaupt eine Beziehung funktionieren? Ihr Freund darf niemals die Wahrheit über Cammies Schule, ihre Familie von Top-Agenten und ihr wirkliches Leben erfahren ...


Rezension/Meinung

Was man dem Buch ganz eindeutig ansieht, ist die Tatsache, dass es sich hier um ein Buch rein für zu Mädchen handeln scheint und genau so ist es auch.

Trotz seiner leichten Verschiebungen hin zum Thema Spionage, was ja doch durch Bücher und Filme eher etwas männlich geartet ist, beschäftigt sich der Roman ansonsten nur mit den typischen Mädchenthemen. Ich für meinen Teil, muss gestehen, dass ich den Spionageanteil in dem Roman aber irgendwie ein kleines bisschen seltsam fand, da es mir alles zu aufgesetzt vorkam. Besonders auch, dass einfach jede geniale Erfindung der Menschheitsgeschichte etc. von einer der Spioninnen der Akademie stammen sollte, war mir einfach zu viel des Guten, da es dadurch einfach zu übertrieben wurde. Ich wage zwar mal zu vermuten, dass dies die Zielgruppe des Romans weniger störend empfindet, aber meins war das so gar nicht.

Außerdem waren mir die Charaktere, auch wenn sie sich durch eine tolle Freundschaft miteinander auszeichneten, einfach zu wenig menschlich, real wirkend und einfach zu wenig liebevoll beschrieben, als das sie oftmals eher notwendigerweise vorhanden wirkten. Man wusste zwar so grob Dinge, die sie ausmachen sollten, aber oft kam das nicht so wirklich durch beim Verhalten der Charakter und verbunden mit den für mich sehr undurchsichtigen und vollkommen unlogisch wirkenden Spionageunterrichtsstunden und ihren Lehrern, die ich weder in Inhalt, noch Verhalten irgendwie verstanden habe, war das Buch von diesem Aspekt her einfach so gar nicht mein Ding. Es hatte zwar eine gute Idee hinter sich, aber die Umsetzung war mir einfach zu wuselig, unverständlich und einfach unlogisch, dass sie einfach viele Male nicht verständlich für mich war.

Trotzdem waren die Gefühle von Cammie Josh gegenüber und umgekehrt ehrlich sehr niedlich beschrieben. Vor allen Dingen ihre Unsicherheit, auch wenn es selbst bei diesen Beschreibungen und Szenen manchmal etwas zu seltsam wurde, was leider auch durch die Spionagethematik und ihre Umsetzung bedingt wurde.

Zwar ein ganz niedliches Buch für Mädchen, das in meinen Augen mit der Spionagethematik auf der einen Seite, einfach zu sehr übertreibt und man von alltäglichem Leben einfach kaum noch etwas spürt und es auf der anderen Seite leider auch nicht schafft, das Schulische rund um die Spionage so aufzubauen, dass es wirklich verständlich wird, aber ansonsten einfach typische Mädchenthemen anspricht und das mal auf eine etwas andere Weise, als die meisten Mädchenromane. Von daher gibt es von mir definitiv keine direkte Leseempfehlung, aber auch keine zum Nicht-Lesen, weil ich schon glaube, dass es hier einfach sehr auf den eigenen Geschmack ankommt.


Fazit

Mittwoch, 10. Juli 2013

Rezension ~ Silber - Das erste Buch der Träume

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Silber - Das erste Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: FISCHER FJB
Ersterscheinung: 8. Juni 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841421059
ISBN-13: 978-3841421050
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Genre: Jugendfantasy
Reihe:  Silber-Trilogie
Band: I

 

Über die Autorin

Kerstin Gier wurde 1966 in der Nähe von Bergisch Gladbach geboren. Bereits als Kind wollte sie Schriftstellerin werden. Sie studierte Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, wechselte dann allerdings zu den Fächern Betriebspädagogik und Kommunikationspychologie, worin sie auch ihren Abschluss machte. Nach dem Studium arbeitete sie unter anderem als Sekretärin und gab Kurse am Familienbildungswerk. 1995 begann sie schließlich mit dem Schreiben und veröffentlichte 1996 ihren Debütroman "Männer und andere Katastrophen". Er wurde später mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. Es folgten zahlreiche weitere (Frauen-)Romane, aber auch Fantasy- und Jungendbücher. Besonders bekannt ist die Edelstein-Trilogie Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün. Auch die "Mütter-Mafia" war ein großer Erfolg bei den Leserinnen. Mit ihrem Roman "Das unmoralische Sonderangebot" gewann sie 2005 die "DeLiA" für den besten deutschsprachigen Liebesroman. Seit 2007 ist sie zudem Jurymitglied bei "DeLiA", der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autoren und -Autorinnen. Kerstin Gier veröffentlichte ebenfalls Werke unter den Pseudonymen Sophie Bérard und Jule Brand.


Inhaltsangabe/Klappentext

Endlich Der erste Band der neuen Jugendbuchreihe von Kerstin Gier: Silber Das erste Buch der Träume - Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil

Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen



Rezension/Meinung

Mein erstes Buch von Kerstin Gier und ich muss zugeben, dass ich nach den Leseproben anderer Bücher von ihr, doch positiv überrascht war. Ich selbst hatte mich vorher nie von dem Hype um die Edelstein-Trilogie anstecken lassen, so dass ich dieses Buch auch relativ unbefangen bewerten konnte, ohne es immer im Kopf mit der doch sehr hoch gelobten Reihe zu vergleichen, ob nun bewusst oder unbewusst.

Was auf jeden Fall sofort auffällt, ist die Tatsache, dass man bei »Silber« einfach sofort das Gefühl hat, dass die Charaktere sehr natürlich rüberkommen und sich mit ihnen sehr viel Mühe gegeben wurde. Besonders natürlich bei Liv, aber auch die anderen Charaktere sind einfach sehr einzigartig, haben alle ihre kleinen Macken, Schwächen und Stärken und vor allen Dingen ihre kleine Schwester Mia stach für mich, neben ihrem Au Pair Lottie besonders hervor. Allein Mias ganz besondere Art, die total sympathisch, aber auf eine richtig kluge Weise frech ist, hat sie mir einfach irre sympathisch gemacht, besonders auch noch mit ihrer Vorliebe für Krimis a la Sherlock Holmes. Und auch Liv ist mir über das Buch sehr sympathisch geworden mit ihrer Vorliebe für Rätsel, auch wenn sie ab und an fast noch ein bisschen naiver wirkte, als ihre kleine Schwester. Und wie schon erwähnt, ich finde Lottie das deutsche Au Pair einfach zu genial, wie auch den Hund der Familie.

Und auch die Handlung der ganzen Geschichte ist interessant und spannend. Wie die Familien von Liv und dem neuen Freund der Mutter zusammen kommen, wobei ich Florence, Graysons Zwillingsschwester, einfach genial beschrieben finde von ihren Reaktionen her. Bei den ganzen Jungs ist es ein wenig seltsam mitunter, da sie mir irgendwie etwas abgehoben vorkamen, was aber auch teilweise an einer etwas versnobten Art lag, die irgendwie alle von ihnen hatte, selbst die, die doch etwas netter wirkten, aber man merkte einfach sofort, dass mit denen etwas nicht stimmen konnte. Wo ich übrigens gerade bei versnobt bin, teilweise waren die Namen in diesem Buch echt der Brüller und einfach nur zum Schmunzeln oder lauthals Lachen, auch wenn sie super zu kleinen Snobs passten.

Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich die Traumszenen, die den Fantasyteil des Romans ausmachten, zwar wunderschön beschrieben fand, in den meisten Fällen und es auch einfach Spaß machte sie zu lesen, besonders dann, wenn sie einfach so richtig traumhaft verrückt waren und man einfach schmunzeln musste, weil es so verrückt war oder auch Livs Sprüche das ganze angenehm aufgeheitert haben. jedoch habe ich es noch nicht so ganz verstanden, was hinter dieser Traumgeschichte etc. stecken soll, d.h. der Fantasyteil des Romans, wenn auch an sich toll erzählt, ist bei mir im Kopf noch nicht so ganz logisch und verständlich, wie der reale Teil, der mir wirklich richtig gut gefallen hat.

Von daher bin ich einfach mal gespannt, was mit dem nächsten Band kommen wird und hoffe einfach mal, dass der Fantasyanteil da dann noch besser verständlich wird und man dann außer den tollen Figuren und der an sich sehr schönen Beschreibung der Träume und im realen schönen Handlung, auch das noch besser wird und ich mich nicht länger fragen muss, wozu so etwas überhaupt in das Buch eingebaut wurde, wäre es auch gut ohne ausgekommen, eigentlich.


Fazit

Dienstag, 9. Juli 2013

Neuzugänge Juli #1

Hallo alle zusammen :o)

da ich mal wieder ein paar Neuzugänge zusammen habe, wollte ich die euch auch gleich mal vorstellen, bevor es entweder so viele werden, dass der Post endlos wird oder der Monat auch schon fast wieder vorbei ist, bevor ich sie euch zeige!

Ein paar von den Büchern habe ich auch schon wieder durchgelesen, was natürlich, wie immer zum einen daran lag, dass es ein Rezensionsexemplar war oder auch wirklich einfach, weil man ein ca. 150 Seiten Kinderbuch einfach verdammt schnell durchlesen kann :D

Und wo ich gerade von dem Kinderbuch spreche, will ich es euch auch gleich zeigen!

Inhaltsangabe
Ein packendes Abenteuer spannend, schräg und witzig.Zack verdient sein Taschengeld mit Hundesitten. Nur einmal kurz nicht aufgepasst – schon ist Pudeldame Raissa verschwunden! Auf der Suche nach dem teuren Tier geraten Zack und sein Freund Oskar unversehens in Bedrängnis. Ein dubioses Kinderheim, zwei verrückte Wissenschaftler, mutierte Killer-Aale und ein ganz und gar unappetitliches Dosengericht spielen dabei die Hauptrolle. Zum Glück machen sich Zacks unerschrockene Schwester Charly und ihre Freundin Elektra auf, den Jungs aus der Patsche zu helfen. Warum heimtückische Schlümpfe zu meiden sind und wie eine Verfolgungsjagd in der Elbe endet, erzählt dieser rasante Krimi voll schrägem Witz und überraschender Wendungen!


Manchem sollte das Buch bekannt vorkommen, da ich auch die Rezension schon veröffentlicht habe und ich kann euch eins sagen, ja es ist sehr verrückt dieses Buch, aber vielleicht ist das auch eine Möglichkeit junge Leute mehr zum Lesen zu bringen, da man auf jeden Fall gut dabei Lachen kann :D

Und wo ich grad bei den Büchern für jüngere Leser war, steigere ich das Adressatenalter jetzt mal langsam auf Jugendbücher ;o)

 Inhaltsangabe
Endlich Der erste Band der neuen Jugendbuchreihe von Kerstin Gier: Silber Das erste Buch der Träume - Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. 
Wirklich unheimlich noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen


Ein Buch, bei dem ich den Eindruck hatte, dass es verdammt viele aus der Bloggerwelt verdammt gern haben wollten,  auch wenn ich es eher durch einen Zufall bekommen habe und gar nicht so scharf drauf war, wie gefühlt viele, viele andere. Ich habe es übrigens auch schon durchgelesen und meine Rezension wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, spätestens wohl morgen oder übermorgen, schließlich wollte ich ja wieder etwas regelmäßiger posten ;o)

Und da ich mit meinen Kinder- und Jugendbuch Neuzugängen jetzt durch bin, werde ich mal wieder zu einem meiner Lieblingsgenres kommen: dem Krimi!
Auch diesen Neuzugang werden hier auf dem Blog schon welche von euch gesichtet haben, da ich ihn durch die Zugehörigkeit zur Lesechallenge und meine eigene Neugier, ebenfalls schon durchgelesen habe!

Inhaltsangabe
"Mach s noch mal, Kieffer!" Radio Bremen
Ein Glas Wein, Rieslingspastete und danach ein Stück Quetschetaart mit Sahne auf der Luxemburger Sommerkirmes lassen es sich der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer und seine Freundin, die Gastrokritikerin Valerie Gabin, richtig gut gehen. Doch in einem Bierzelt drückt ihm ein Fremder plötzlich eine Magnetkarte in die Hand und verschwindet. Am nächsten Morgen wird der Mann unter der Roten Brücke tot aufgefunden. Warum hat er Kieffer diese Karte gegeben? Was hat es mit den Computercodes darauf auf sich? Und warum sind plötzlich so viele Leute hinter ihm her? Der Luxemburger Koch steht plötzlich im Zentrum einer Verschwörung und erkennt, dass seine Freundin in höchster Gefahr schwebt.
"Tom Hillenbrand lässt ruhmsüchtige Fernsehköche auftreten, Foodhunter, Nahrungs- mittelindustrielle, gemütliche Feinschmecker. Spannend, unterhaltsam und, fürchten wir, gar nicht so unrealistisch." Der Feinschmecker über "Teufelsfrucht"


Ich habe die Romane von Tom Hillenbrand bisher immer geliebt, daher war ich einfach enorm neugierig auf den neuen Kieffer und zudem gehörte das Buch auch noch zur diesmonatigen Lesechallenge bei lovelybooks, was das Ganze noch besser gemacht hat! Also richtig super und mit ca. 300 Seiten auch nicht zu dick, um es für so eine Challenge zu lesen. Meine Meinung zu dem Buch selbst, könnt ihr ja schon in der Rezension von gestern nachlesen ;o)

Da ich jetzt die Neuzugänge, die schon durchgelesen sind, alle vorgestellt habe, will ich gleich mal zu denen übergehen, die ich schon angefangen habe, denn irgendwie bin ich momentan immer sehr flott mit dem Neuzugänge lesen :D da bleibt der SuB dann zwar ein wenig liegen, aber wenigstens wird er nicht allzu schlimm größer ;o)

Inhaltsangabe
Robert Langdon, der Symbolforscher aus Harvard, wird in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes "Göttlicher Komödie". Je intensiver Robert Langdon die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt, umso deutlicher zeichnet sich ab, welche furchterregende Bedrohung Dantes Werk für die Gegenwart und Zukunft bereithält. Mit "Inferno" setzt Dan Brown eine Erfolgsgeschichte fort, die alle Rekorde bricht. "Sakrileg", der zweite Roman um Robert Langdon, ist mit weltweit 81 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Bestseller aller Zeiten für erwachsene Leser.


Ja, wieder so ein Buch, das gleich beim Erscheinen in vieler Munde war und das ich durch BloggDeinBuch bekommen habe, denn neugierig war ich ja schon irgendwie auf den neuen Brown, auch wenn ich "The Lost Symbol" immer noch bei mir ungelesen liegen habe :D. Bisher muss ich sagen, das Buch ist ok, aber nichts besonders irgendwie, also zumindest, wenn ich es mit »Illuminati« oder »Sakrileg« vergleiche, kamen die mir damals noch interessanter vor, aber vielleicht wirds ja noch...

Und weil es bisher noch nicht dabei war, noch etwas historisches, dass ich zum Rezensieren bekommen habe und mich momentan immer auf meinen Bahnfahrten begleitet.

Inhaltsangabe
Angiola Calori war die erste von nur einer Handvoll Frauen, der Casanova einen Heiratsantrag machte, doch sie wollte noch lieber die Bühnen Europas beherrschen. Zwei begnadete Verführer prallen aufeinander, und was lange wie ein Krieg wirkt, wird die Liebe ihres Lebens, die beiden ermöglicht, ihre so unterschiedlichen Ziele zu erreichen.


Bisher muss ich sagen, ehrlich interessant und es liest sich für einen historischen Roman überraschend schnell und leicht. Hat man, finde ich, bei diesem Genre eher etwas seltener, aber es macht echt Spaß und ich bin schon sehr gespannt, wie das Buch wohl ausgehen wird!

 Und jetzt kommen auch noch drei Neuzugänge, die ich noch nicht angefangen habe, wobei einer schon ein etwas älteres Buch ist, aber es viel mir einfach bei den Mängelexemplaren so ins Auge.

Inhaltsangabe
Ein nackter Mann mit blutenden Wundmalen. Ein silbernes Kruzifix, dessen Jesusfigur verschwunden ist. Bizarre Todesfälle in einem irischen Dorf. Ist der Messias in die Welt zurückgekehrt? Hat das Jüngste Gericht bereits begonnen? Der vatikanische Sonderermittler Hester McAteer soll das Wunder aufklären, ehe es die römische Kirche spaltet – und unsere Geschichte neu geschrieben werden muss. Ein trügerisches Spiel um Glauben, Macht und Tod.


Ich hatte schon so einiges positives von diesem Autor gehört und da das Buch einfach interessant klang und nicht so teuer war, musste ich es einfach mitnehmen :D

 Inhaltsangabe
Ein Todesfall aus der Wiener Society sorgt für Schlagzeilen – der dritte Fall für die Journalistin Sarah Pauli.

Die junge Journalistin Sarah Pauli hat es geschafft: Ihre Kolumne über Aberglauben beim „Wiener Boten“ hat eine treue Leserschaft. Dass den Leuten manchmal die Fantasie durchgeht, ist für Sarah nichts Neues, daher nimmt sie es auch nicht besonders ernst, als eine aufgebrachte Anruferin behauptet, die todbringende „schwarze Frau“ ginge im Blutgassenviertel hinter dem Stephansdom um. Doch schon am nächsten Tag sorgt der Tod eines angesehenen Unternehmers für Schlagzeilen – und gefunden wurde die Leiche in einer Wohnung in der Blutgasse …


Das Buch werde ich auch so schnell wie möglich anfangen zu lesen, weil es zum einen einfach extrem interessant klingt und ich zum anderen auch einfach mich schon auf die Leserunde freue, da von der Autorin auch eine ganz liebe Signatur im Roman ist :o) Naja und Krimis mag ich ja eh immer ;o)

Und mein letzter Neuzugang hat mich doch sehr überrascht, weil den mein Vater gewonnen und mir geschenkt hat ^^

Inhaltsangabe
Montevideo 1843. Der Frankfurter Bankierssohn Albert Gothmann verliebt sich Hals über Kopf in die lebenslustige Rosa, Tochter einer der ältesten spanischen Familien Uruguays. Doch ihre Liebe zwingt sie zum Verzicht auf ihre Heimat, ein Schicksal, das fortan alle Nachfahrinnen ihrer Familie teilen. Sind die Frauen stark genug, um für ihre Leidenschaft zu kämpfen?


Von diesem Roman habe ich jetzt durch die Challenge bei lovelybooks im letzten Monat so einige Meinungen gelesen. Mancher hat ihn mit 5 Sternen bewertet und andere waren eher der Meinung, dass der Roman langweilig und immer wieder das gleiche sei. Was mich natürlich dazu bringt, schon gespannt zu sein, was ich am Ende davon sagen werde ^^

Und das waren sie auch schon wieder, meine bisherigen Neuzugänge, von denen viele jetzt ja schon nicht mehr wirklich neu sind, da gelesen :D

Übrigens fällt mir da noch etwas ein, ich hatte ja oben angemerkt, dass die Rezension zu »Silber« auf jeden Fall sehr bald kommen wird. Wie findet ihr das eigentlich besser, wenn ein Blog am Tag immer nur höchstens einen Post veröffentlicht oder wenn es auch mal ein paar mehr sind?

Liebe Grüße,
Themis ^.^v