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Montag, 30. September 2013

Rezension ~ Der Verrat

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Der Verrat
Autor: Val McDermid
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Droemer
Ersterscheinung: 2. September 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426199696
ISBN-13: 978-3426199695
Originaltitel: The Vanishing Point
Genre: Thriller

 

Über die Autorin

© TimDuncan
Die gebürtige Schottin und Gold Dagger-Preisträgerin (1995 für "The Mermaids Singing"/"Das Lied der Sirenen") Val McDermid arbeitete nach ihrem Universitätsabschluss ab 1975 als Journalistin (u.a. für die Tageszeitung 'people' in Manchester). 1991 zog sie sich aus dem Journalistengeschäft zurück und betätigt sich seither hauptberuflich als Autorin. Sie war knapp 10 Jahre in der britischen Gewerkschaft aktiv, was sich in ihrem Krimi "Der Aufsteiger" widerspiegelt. Neben den erfolgreichen Krimis mit der lesbischen Heldin Lindsay Gordon erscheint inzwischen auch die zweite Erfolgsserie der Autorin mit Detektivin Kate Brannigan aus Manchester und eine dritte Reihe um den Profiler Tony Hill und DI Carol Jordan die auch die Vorlage zur Fernsehserie Hautnah – Die Methode Hill bildet. Die Autorin veröffentlichte auch Hörspiele und zwei Theaterstücke.



Inhaltsangabe/Klappentext

In Val McDermids neuem Roman "Der Verrat" muss die Schriftstellerin Stephanie Harker am Flughafen von Chicago hilflos mit ansehen, wie ihr fünfjähriger Adoptivsohn Jimmy von einem Unbekannten entführt wird. Als sie, außer sich vor Verzweiflung, aus der Sicherheitsschleuse ausbricht, wird sie für eine Attentäterin gehalten und von der Security überwältigt. Erst die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr. Doch da ist der Entführer mit dem kleinen Jungen schon längst verschwunden ...



Rezension/Meinung

Mein zweites Buch von Val McDermid, und ich muss gestehen, dass es eine gute Entscheidung war der Autorin noch eine zweite Chance zu geben, nachdem mir das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, einfach zu extrem auf die Homosexualität der Protagonistin fokussiert war, was mich irgendwann beim Lesen ehrlich irre gemacht hat, weil es für die Handlung nicht so relevant war, dass man es ständig erwähnen musste.

Von solchen Ausbrechern ist bei diesem Roman aber rein gar nichts zu merken. Er ist sogar eigentlich sehr interessant, wenn auch, in meinen Augen, nicht so spannend, dass ich ihn wirklich als Thriller sehen kann. Es gibt einfach über lange Zeiträume zu wenig psychologische oder ekelhafte Dinge, die mir dieses Buch wie einen Psychothriller oder normalen Thriller wirken lassen. Grundsätzlich hat es eher etwas von einem simplen Roman und in manchen Punkten etwas von einem Krimi, aber wirklich an Thriller erinnernde Elemente habe ich nur ganz zu Beginn ein wenig erkennen können, sowie wieder ganz zum Ende hin.

Dabei liegt einfach ein sehr großer Fokus auf den Charakteren. Vor allen Dingen auf Stephanie, der Protagonistin, ihrem ehemaligen Lebensgefährten Pete und auf der Mutter von dem entführten Jimmy, Scarlett. Und es ist ehrlich interessant, was man von der Vergangenheit dieser Charaktere erfährt. Wie sie zusammengekommen sind, was sie voneinander hielten, wie sich eine Freundschaft zwischen den doch sehr unterschiedlichen Frauen Scarlett und Stephanie auf einem Job heraus entwickelte und wie wenig Pete zum Beispiel davon hielt. Auch einfach die Sicht der Medien, wie sie auf die Menschen wirkt und wie man versuchten kann damit umzugehen und zu leben, ist einfach irre interessant. Dabei merkt man auch sehr, welche Stärken und Schwächen die Charaktere haben und beginnt sich immer mehr zu fragen, wieso wurde der kleine Junge bloß entführt und wer könnte dahinter stecken.

Da diese Frage jedoch fast die gesamte Zeit eher im Hintergrund schwebt, da man so viel von der Vergangenheit erfährt, hatte das Buch auf mich eher den Eindruck eines Dramas gemacht und wirkte weniger so, als würde er mir einen Thriller erzählen wollen, auch wenn man natürlich daran zu denken beginnt, wer es wohl gewesen sein könnte.

Die Auflösung am Ende hat mich ab einem gewissen Punkt nur noch in Teilen überrascht. Manches davon hatte ich mittlerweile vermutet, wenn auch nicht ganz so, wie es dann aufgeklärt wurde. Gewisse Dinge am Ende hätte ich so ganz eindeutig nicht erwartet und ich fand es auch fast schon noch ein wenig überzogen. Wobei es mir insgesamt ein dann etwas zu abruptes Ende war.

Allgemein war der Roman aber deutlich besser, als meine letzte Erfahrung mit der Autorin und für Freunde von einer Handlung, die eher einem Drama gleicht, die aber kriminalistische und Thrillerelemente aufweist, ist der Roman sicherlich sehr gut geeignet, wenn man sich mit dem Ende anfreunden kann!


Fazit

Lillys Feenglanzchallenge - Update Lesemarathon im September #4

Hallo!

So, da ich euch nicht täglich mit Updates langeweilen wollte ;o) Naja und ich auch einfach gar nicht die Zeit hatte, euch damit zu langweilen, kommt jetzt ein gesammelter Abschluss für den kleinen Lesemarathon zur Feengalnzchallenge, in dem ich euch noch meine erlesenen Seiten der letzten drei Marathontage vorstelle!



Donnerstag  
Seite: 251 - 320 = 70 Seiten

Freitag  
Seite: 321 - 459 = 139 Seiten


Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Ronin richtig gut fand. Das Buch hatte ich dann am Freitag nämlich noch beendet und auch, wenn ich überrascht war, wie brutal es manchmal wirkte, war es einfach auch sehr passend zu der Zeit etc. geschrieben. Von daher könnt ihr bei diesem Buch schon auf die Rezension gespannt sein!


Donnerstag
Seite: 41 - 112 = 72 Seiten
Freitag
Seite: 113 -182 = 70 Seiten
Samstag
Seite: 183 - 414 = 232 Seiten


Ja, bei diesem Buch ging es ja vor allen Dingen darum, dass ich das Buch noch während der Laufzeit der Challenge beende, weswegen ich dieses Wochenende natürlich so viel wie möglich aus diesem Buch gelesen habe und auch, wenn ich es nicht am Samstag noch beendet habe, hatte sein Stündlein dann am Sonnatg geschlagen. Die Rezension kommt daher auch sehr bald, da ich sie ja für die Challenge benötige ;o)


Donnerstag
Seite: 572 - 607 = 36 Seiten
Freitag
Seite: 608 - 621 = 14 Seiten
Samstag
Seite: 622 - 644 = 23 Seiten


Meine kleine Nemesis :D Langsam aber sicher komme ich dem Ende näher und dadurch, dass ich mich gestern bemüht habe und mir von der Haupthandlung nur noch knapp 100 Seiten fehlten nach Samstag, gehe ich davon aus, dass ich das Buch nach über einem Jahr heute endlich beenden werde!


Gesamte Seiten am Donnerstag: 178 Seiten
Gesamte Seiten am Freitag: 223 Seiten
Gesamte Seiten am Samstag: 255 Seiten

Gesamte Seiten beim Marathon: 1441 Seiten

Sonntag, 29. September 2013

Rezension ~ Das Labyrinth des Daidalos

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Das Labyrinth des Daidalos
Autor: Ursi Breidenbacher
Broschiert: 324 Seiten
Verlag: Iatros Verlag
Ersterscheinung: 18. Oktober 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3869634286
ISBN-13: 978-3869634289
Genre: Liebesroman

 

Über die Autorin

Ursi Breidenbach ist die jüngste von drei Schwestern. Sie wurde 1975 in der obersteirischen Kleinstadt Leoben in eine Apothekersfamilie geboren. Während ihrer Schulzeit liebte sie es, ihre Freunde zu kleinen Theatergruppen zu formieren, für die sie Stücke schrieb und bunte Abende am Dachboden ihres Elternhauses organisierte. Überhaupt dachte sie sich gern Geschichten aus, die sie handschriftlich in Kalenderbüchern festhielt oder auf Mutters Schreibmaschine tippte. Als Ursi 1993 das Gymnasium abgeschlossen hatte, studierte sie Kunstgeschichte an der Universität Wien, wobei sie sich immer besonders für psychologische Überlegungen zu den Künstlern sowie die beim Betrachter durch Kunst ausgelösten Gedanke und Gefühle interessierte. Die Studentenzeit war darüber hinaus von mehreren prägenden Aufenthalten in Großbritannien sowie Reisen nach Amerika, Ägypten, Israel, Belgien und Italien geprägt. 1999 schloss Ursi das Universitätsstudium mit ihrer Diplomarbeit über den Bildhauer "Heinrich Natter" ab - ein Jahr später einen zweijährigen Lehrgang für Kulturmanagement. Im selben Jahr (2000) heiratete Ursi den Münchner Software-Entwickler Achim Breidenbach. Nachdem sie zwei Jahre in Wien, München und Umgebung im Museums- und Ausstellungswesen tätig war (Schwerpunkt Ausstellungs- und Pressetexte sowie Kunstvermittlung), zog sie gemeinsam mit ihrem Mann in ihre Heimatstadt. Dort angekommen gründete sie in der Endresvilla die Galerie "Kunstraum-Leoben", die sie fünf Jahre mit viel Herzblut und gutem Erfolg betrieb. 2004 und 2007 kamen Ursis Söhne auf die Welt. Um sich der Familie besser widmen zu können, zog sie sich 2006 aus dem Ausstellungswesen zurück und arbeitete von zu Hause aus - meistens mit einem Baby oder Kleinkind auf dem Schoß - als Kunstjournalistin und Beraterin für Kulturmanagement und Eventorganisation. Im Sommer 2009 an einem Wochenende im oberösterreichischen Mühlviertel auf Besuch bei Verwandten begann Ursi mit ihrer Arbeit an "Das Labyrinth des Daidalos" mit der Absicht, ein Buch zu schreiben, das sie selbst gern lesen würde. Einige Monate später hielt sie die Rohfassung ihres ersten Romans in Händen. Seitdem hat das Schreiben Ursi nicht mehr losgelassen. „Das Labyrinth des Daidalos“ erschien im November 2011, „Im Zeichen der Vanitas“ im Oktober 2012. Band 3 ihrer obersteirischen Liebesgeschichten wir im Oktober 2013 erscheinen. Seit September 2012 ist sie auch Mitglied bei den DeLiAs (Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren/-innen).



Inhaltsangabe/Klappentext

Der begabte altgriechische Baumeister Daidalos über deinem Bett und ein trinkfester Weingott über meinem - das ist ungerecht! Gut, wie wäre es dann mit der Venus für dich?, schlug er vor, setzte sich neben sie und nahm ihre Hand.


Rezension/Meinung

Für mich bei diesem Buch ein wenig unpassend, wenn auch doch wieder passend, aber nur, wenn man die Geschichte dann auch liest, ist das Cover. Ich finde einfach, dass es nicht so wirklich gut gewählt ist für ein solches Buch, da es auf mich eher seltsam wirkt und mich auch gar nicht darauf vorbereitet, worum es in diesem Buch eigentlich gehen wird. Von daher ist das glatt ein bisschen schade, denn zwischen den Buchdeckeln befindet sich ehrlich eine sehr schöne Geschichte, bei der es schade wäre, wenn sie kaum jemanden auffällt, weil das Cover ein wenig abschreckend ist.

Es handelt sich, was man nämlich meiner Meinung nach dem Cover so gar nicht ansieht, um eine ehrlich sehr niedliche Romanze. Romy, die immer gedacht hat, dass sie mit ihrem Partner die beste Art von Partnerschaft überhaupt hat, zusammen leben und arbeiten, beide im künstlerischen Bereich, wird von ihm betrogen und flieht weit weg in die Steiermark. Dort angekommen, ist es einfach von der Autorin super dargestellt, wie verletzt Romy noch von der Männerwelt ist, aber auch wie sie langsam versucht aus dem Tief wieder ins Leben zu kommen und dabei sehr kämpferisch ist, aber auch ein wenig unsicher, besonders, da sie sich in einer vollkommen fremden Branche beim Job wiederfindet, da sie mehr oder weniger auf eine Eingebung gehört hat. Auf jeden Fall schließt man Romy einfach von Seite zu Seite mehr ins Herz, da sie einfach einen irre sympathischen Charakter und es definitiv nicht leicht hat, denn ihr Chef, bei dem man zwar ahnt, was noch kommen wird, macht es ihr ehrlich nicht leichter sich neu zu erfinden.

Wie eben schon erwähnt, der Plot von seiner groben Handlung ist natürlich vollkommen vorhersehbar, wie man es bei einem solchen Buch einfach erwartet, weil es immer so ist. Aber man würde so etwas ja nicht lesen, wenn man es so nicht gut finden würde. Und ich finde einfach, dass es hier auch richtig toll gemacht ist, der grantelige Jan, Romys Chef und sie ergeben einfach ein super Protagonistengespann und auch so manch anderer Charakter wurde mir durch seine Ecken, Kanten und netten Eigenschaften sehr sympathisch, wie auch Romys Abteilungsleiter, den ich sehr mochte. Das Schöne ist auch, es gibt trotzdem man weiß, wie es ganz am Ende aussehen wird, noch so viele kleine Wendungen, dass man immer mal wieder eine Überraschung erlebt und es trotzdem spannend ist.

Spaß macht das Lesen bei diesem Buch sowieso, da es einfach toll geschrieben ist und man schon nach wenigen Seiten vollkommen in der Geschichte drin ist und daher gar nicht mehr aufhören will zu lesen, bevor das Buch beendet ist, besonders, da es ein so lockeres und entspanntes Lesen ist, bei richtig tollen Charakteren und einem süßen Happy-End.


Fazit

Samstag, 28. September 2013

Rezension ~ Dampfnudelblues

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Dampfnudelblues
Autor: Rita Falk
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 1. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423213736
ISBN-13: 978-3423213738
Genre: Krimi
Reihe: Franz Eberhofer
Band: II

 

Über die Autorin

Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich 2010 mit ihrem ersten Provinzkrimi um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer, "Winterkartoffelknödel", in die Herzen der Leser geschrieben. Ihre Kindheit verbringt Rita Falk in Oberbayern, wo sie bei ihrer Großmutter aufwächst. Auch als Erwachsene ist sie ihrer Heimat treu geblieben und lebt heute mit ihrem Mann und drei Kindern in Landshut. Vor allem ihre Kindheitserfahrungen lassen die Geschichten um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer so authentisch wirken. Rita Falk gelingt es, Orte, Handlung und Protagonisten detailgetreu und mit einer gehörigen Portion Humor zum Leben zu erwecken. Dabei beweist sie natürlich gleichzeitig Sachkenntnis und Zuneigung zu ihrer Heimat.


Inhaltsangabe/Klappentext

Gerade läuft’s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: »Stirb, du Sau!« hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz …



Rezension/Meinung

Was die Franz Eberhofer-Romane von Rita Falk anbelangt, war ich seit dem ich die Leseprobe zum ersten Band gesehen hatte, irgendwie skeptisch, ob mir so was auch nur im Ansatz gefallen könnte.

Franz Eberhofer wirkte auf mich einfach so, als sei er nicht wirklich der Klügste und nicht so ganz dazu geeignet bei der Polizei zu arbeiten. Von daher kam mir das Ganze einfach so überzogen vor, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass ich mit diesem Roman etwas anfangen kann, denn zu affig ist einfach nicht meins. Trotzdem geriet mir dieser zweite Band der Reihe in die Hände und ich habe es dann doch einfach mal versucht, denn weglegen, hätte ich ihn ja immer noch gekonnt.

Auch nach dem Lesen dieses Buches, hat sich meine Meinung zu Franz Eberhofer nicht wirklich verändert, denn den besten und klügsten Polizisten gibt er eindeutig nicht ab, aber es ist eindeutig nicht so schlimm überzogen und affig, wie von mir zunächst befürchtet. Es ist zwar auch kein wirklich ernsthaftes Buch, sondern es ist vor allen Dingern sehr humoristisch und man bekommt von Seite zu Seite mehr den Eindruck, dass der Eberhofer seine Fälle nur durch eine gute Portion glücklicher Zufälle klären kann, da er sich eh viel mehr um alles andere zu kümmern scheint, als um seine Arbeit. Dadurch wirkt der Krimi, um den es sich ja eigentlich handeln soll, eher wie schmückendes Beiwerk, dass irgendwie ein Handlung um die Geschehnisse rund um Franz Eberhofer, seine Familie und alle bekannten, denn vor allen Dingen die ganzen Charaktere lernt man sehr gut kennen und auf ihnen und ihrem teilweise seltsamen Verhalten liegt scheinbar auch eher der Fokus der Autorin. Vor allen Dingen Franz Eberhofers gesamte Familie hat sehr amüsant und toll herausgearbeitete Ecken und Kanten, wodurch einem auch sofort klar wird: Das hier ist Provinz! Denn sie verhalten sich schon des Öfteren sehr nach den Klischees, die man solchen Gegenden gern zuschreibt.

Wirklich spannend ist der Roman daher nicht, aber wenn man etwas lockeres für Zwischendurch braucht, bei dem man nicht denken, sondern sich berieseln lassen will und bei dem man ab und an durchaus schmunzeln muss, durch manchen Spruch und die eigenwillige Art der Charaktere, dann ist das Buch durchaus sehr tauglich. Selbst meine Mundwinkel mussten sich, bei der halb-asiatischen Uschi, die bei Franz schnell zu Sushi wurde, durchaus nach oben ziehen.

Von daher nicht wirklich ein Krimi, schon etwas überzogen, aber doch deutlich besser, als von mir zunächst gedacht und als leichte Unterhaltungslektüre für Zwischendrin gut geeignet.


Fazit

Freitag, 27. September 2013

Rezension ~ Die Wildrose

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Die Wildrose
Autor: Jennifer Donnelly
Taschenbuch: 752 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch
Ersterscheinung: 2. Mai 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492300383
ISBN-13: 978-3492300384
Originaltitel: The Wild Rose
Genre: Historischer Roman
Reihe: Rosen-Trilogie
Band: III

 

Über die Autorin

Jennifer Donnelly ist deutsch-irischer Abstammung und wuchs im Bundesstaat New York auf. Dort studierte sie Englische Literatur und Geschichte an der Universität Rochester. Danach ging sie für mehrere Jahre nach London, wo ihr Debütroman „Die Teerose“ entstand. »Das Licht des Nordens« wurde vielfach preisgekrönt und zu einem der bestverkauften Jugendbücher Englands. Jennifer Donnelly lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in New York.



Inhaltsangabe/Klappentext

Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt …



Rezension/Meinung

Oftmals sind es bei mir die sehr dicken Romane oder auch die aus einer Reihe, bei denen mir eine Rezension immer sehr schwer fällt, da ich immer gern meine Meinung sagen möchte, aber das natürlich, ohne aus Versehen zu viel aus dem Buch zu verraten. Und das ist dann doch leider öfter ein Widerspruch, als ich es gern hätte.

Auch bei diesem Roman sieht es wieder so aus, dass es schwer ist, viel über ihn zu verraten, ohne zu tief in die Geschichte einzutauchen, auch wenn ich in diesem Fall, dass es sich sogar um den dritten Teil einer Trilogie handelt, keine Probleme damit haben werde etwas aus den ersten Teil zu verraten, denn ich kenne sie nicht. Ein positiver Punkt ist also schon gefunden, ich finde es klasse, dass man diese Trilogie sehr gut auch als Einzelbände lesen kann, auch wenn man vielleicht noch mehr Freude haben könnte, wenn man sie als Trilogie liest, aber man versteht das ganze Buch so einfach schon sehr gut, so dass man die Vorgänger wenigstens nicht noch für das Verständnis benötigt.

Zudem sind die Charaktere alle sehr gut ausgearbeitet, auch wenn ich zugeben muss, dass es relativ viele sind, die auf einen einströmen und bei denen man sich sicherlich mit Kenntnis der ersten Bände noch etwas besser zurecht gefunden hätte, da es einfach so verdammt viele Personen waren und ich wette, dass man einige von ihnen aus den anderen Büchern dann schon gekannt hätte und es einfach etwas leichter gewesen wäre, sich alles zu merken.
Bei den Charakteren muss ich zugeben, war mir Willa selbst nicht sonderlich sympathisch, da ich sie von ihrer Art her nicht mochte, denn trotz ihrer ehr tragischen (Liebes-)Geschichte, war sie mir einfach zu unwirsch und eigensinnig. Ich hatte bei ihr oft das Gefühl, dass sie nur wenig Rücksicht auf andere nimmt und nehmen würde, wenn sie ansonsten etwas Positives für sich rausschlagen könnte.

Ansonsten aber ist die Geschichte richtig gut, man fühlt mit einigen der Charaktere sehr mit und auch die Handlung ist gut gewählt, mit einigen Intrigen, Wendungen und immer noch ein bisschen der Fragen, wann wohl rauskommt, wer dahinter steckt, was man als Leser vielleicht glatt ein bisschen zu früh weiß. Ich bin da vielleicht ein bisschen zu sehr durch Krimis geprägt und finde es immer besser, wenn man den Bösen nicht gleich zuordnen kann. Trotzdem hat es hier auch einen spannenden Effekt, dass man im Gegensatz zu den Charakteren in der Handlung als einziger weiß, wer alle Fäden in der Hand hält.

Ein interessantes und spannendes Buch, dass aber doch auch schon recht umfangreich ist und doch auch sehr vielschichtig dadurch wird, dass ich gar nicht auf alles eingehen kann, dass ich aber jedem, der spannende, historische Bücher mag, nur empfehlen kann.


Fazit

Donnerstag, 26. September 2013

Rezension ~ Am Ufer der Träume

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Am Ufer der Träume
Autor: Thomas Jeier
Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
Verlag: Ueberreuter
Ersterscheinung: 7. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3800056887
ISBN-13: 978-3800056880
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Genre: Jugendbuch

 

Über den Autor

Thomas Jeier wuchs in Frankfurt am Main auf und lebt heute bei München und »on the road« in den USA und Kanada. Nach dem Gymnasium absolvierte er eine Buchhändlerlehre. Er arbeitete für eine Jugendzeitschrift und machte sich dann als freier Schriftsteller selbständig. Seitdem hat er über hundert Sachbücher, Romane und Jugendbücher veröffentlicht. Für sein Sachbuch »Der große Goldrausch von Alaska« erhielt er den »Friedrich-Gerstäcker-Preis« der Stadt Braunschweig für das beste Abenteuerbuch des Jahres, für sein Reisebuch »Abenteuerreisen in Texas« wurde er von der texanischen Regierung ausgezeichnet. Die Gesellschaft zum Studium des Western der Uni Münster zeichnete ihn mit dem Elmer-Kelton-Preis für sein Gesamtwerk aus. Seine Bücher wurden nach England, Frankreich, Spanien, Italien, Holland, Belgien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Jugoslawien, Ungarn, Tschechien, Kroatien, China und Korea verkauft. Als erstem deutschen Autor gelang es ihm, zwei Romane über den amerikanischen Westen in den USA zu platzieren. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Im amerikanischen Fernsehen wurde er als »einer der besten Amerika-Kenner der Alten Welt« vorgestellt.


Inhaltsangabe/Klappentext

Irland 1846: Auf der Flucht vor einem grausamen Hungertod folgt Molly Campbell ihrer großen Liebe nach Amerika. Bei der Ankunft in New York ist Bryan spurlos verschwunden und ihre Mutter tot. Jetzt hat Molly nur noch ihre Schwester und den Traum, Bryan wiederzutreffen und mit ihm in den fernen Westen zu ziehen. Ein unerfüllbarer Traum, wie es scheint ...
Doch Molly bleibt stark und kommt der Erfüllung ihrer Wünsche immer näher.


Rezension/Meinung

Ein so historisch geprägtes Jugendbuch, was auch sehr ehrlich geschrieben ist, war mir bisher neu, zumindest, wenn es nicht vom zweiten Weltkrieg handelt. Von daher war es mal ein interessantes Erlebnis gerade aus dieser europäischen Region und Zeit einen Roman zu lesen, der für Jugendliche ist, aber sich so ernst mit diesem Thema beschäftigt.

Was ich ein wenig überraschend fand, nachdem ich den Klappentext kannte, war die Tatsache, dass der Roman so viele Seiten noch auf die Handlung in Irland verwendet, denn ich hätte ehrlich vermutet, dass man viel früher in Amerika ankommt und nicht erst, nachdem man die Hälfte des Romans bewältigt hat. Trotzdem schildert das Buch sehr emotional, aber vor allen Dingen wohl auch sehr realitätsnah, wie das Leben damals war, wenn man nichts mehr hatte, wie es Mollys Familie ergeht, die nach dem Tod des Vaters den Hof verliert, da sie die Pacht nicht mehr bezahlen können. Es wird in diesem Buch einfach sehr präzise und direkt geschildert, wie schlimm das Leben damals sein konnte, wie hart, aber auch, wie schön es einfach ist, wenn eine Familie zusammenhält, denn die Emotionen zwischen den Familienmitglieder sind einfach sehr schön herausgestellt, sowie ich es auch beeindruckend finde, wie die beiden Töchter um ihr Überleben und das der Mutter kämpfen, auch wenn sie beide ganz unterschiedliche Arten nutzen.

Dabei finde ich es sehr interessant, wie unterschiedlich die Schwestern sind, Molly, die eher deutlich robustere und ihre sehr mädchenhafte Schwester, die eher mit ihrer Weiblichkeit punktet und diese auch zu nutzen weiß, was aber auf eine sehr angenehme Art in diesem Jugendbuch angesprochen wird. Nicht extrem direkt, aber so, dass man weiß, was sie wohl tut. Dabei finde ich es auch toll, wie gute einfach die wichtigsten Charaktere ausgearbeitet sind und wie man ihren schweren Kampf verfolgt.

Richtig spannend wird es dann, als Molly in Amerika ankommt und sich dort durchschlagen muss, denn an dieser Stelle nimmt der Roman auch noch ein wenig an Fahrt auf, da er zumindest mir, in dem Teil in Irland noch sehr ruhig vorkam vom Handlungstempo. Fast sogar manchmal ein wenig zu langsam.

Und natürlich spielt auch noch die Liebe eine Rolle und ich muss ehrlich sagen, dass ich die Art, wie die Liebesgeschichte in Mollys Geschichte verwoben ist, sehr schön gemacht finde, auch wenn man manches Mal schon denken muss, dass es vielleicht doch ein paar Zufälle und glückliche Fügungen zu viel sind, die am Ende immer alles wieder zum Guten wenden. Trotzdem ist es ein sehr gelungenes Jugendbuch, dass die Zeit damals einfach sehr treffend einfängt und beschreibt.


Fazit

Lillys Feenglanzchallenge - Update Lesemarathon im September #3

Jetzt bin ich schon beim dritten Update zum Marathon angekommen und muss ehrlich gestehen, dass ich zwar recht gut auch zum Lesen komme, aber trotzdem ist es weniger als zu manch anderem Zeitpunkt. Schlimm ist das natürlich nicht, aber mir fällt schon auf, dass ich aktuell einfach noch versuche so viel Zeit draußen an der Wiese zu verbringen, auch wenn ich verdammt viele sehr ansprechende Bücher bei mir liegen habe, bei denen es mir ehrlich schwer fällt, mich zu entscheiden, mit welchem der Bücher ich jetzt wirklich als nächstes anfangen will, weil mich einfach alle sehr reizen.

Irgendwie schon ehrlich ein Wohlstandproblem :D Obwohl ich damit gestern Gott sei Dank nicht so sehr zu kämpfen hatte, da endlich mein Buch für die lovelybooks-Lesechallenge angekommen ist und ich natürlich sofort damit angefangen habe, nachdem ich »Totenkünstler« beendet hatte. 


Seiten: 379 - 443 = 64 Seiten

Das Buch musste ich gestern einfach noch durchlesen, bevor ich mit »Der Verrat« starten konnte. Und ich würde mal sagen, das Wanderbuch hat sich ehrlich gelohnt, denn ich mochte den Band ebenso gern, wie die anderen Chris Carter Bücher :o)






Seite: 161 - 250 = 90 Seiten

Von dem Buch hier bin ich ehrlich auch sehr angetan. Japan mag ich ja schon lange sehr gern und ich finde die Samurai einfach faszinierend. Dazu kommt, dass der Autor die Atmosphäre dieser Kultur und Zeit einfach super einfängt und die Geschichte bisher spannend ist, auch wenn ich neugierig bin, auf was es am Ende hinauslaufen wird, da es ja eine Reihe zu sein scheint.




Seite: 1 - 40 = 40 Seiten

Nach meinem letzten Buch der Autorin, war ich nicht ganz sicher, ob ich ein weiteres lesen will, weil mir doch einiges nicht sonderlich gefallen hat. Bisher macht dieses Buch aber einen durchaus besseren Eindruck und fängt schon sehr spannend an, wodurch ich es auch hoffentlich schnell durchhabe, schließlich ist der Challengemonat für die lovelybooks-Lesechallenge bald vorbei ;o)




Seite: 552 - 571 = 20 Seiten

Man mag es kaum glauben, aber ich habe gestern Abend noch ganze 20 Seiten von dem Buch geschafft, bevor ich wieder, wegen zufallender Augen, abbrechen musste :D
Die meisten würden mir wohl raten, dass ich es abbrechen sollte, weil es ehrlich so seltsam ist, aber naja, so kurz vor dem Ende halte ich einfach noch ein bisschen durch!



Gesamte Seiten am Mittwoch: 214 Seiten
Gesamte Seiten beim Marathon:  785 Seiten


Aktuell scheine ich wirklich bei einer ungefähren Seitenzahl von etwas über 200 pro Tag zu liegen. Auf jeden Fall kein schlechtes Ergebnis, auch wenn ich momentan durch meinen bunten Büchermix doch etwas langsamer lese :D Ich sollte mich, um hier andere Ergebnisse zu erzielen, mal auf höchstens 3 Bücher pro Tag festlegen ;o)

Mittwoch, 25. September 2013

Neuzugänge September #2

Ja, heute gibt es mal ausnahmsweise gleich zwei Posts :D Zum einen denke ich mal, dass diese Update-Posts zum Lesemarathon nur anteilig spannend sind, nämlich für diejenigen, die sich für so etwas interessieren und zum anderen ist es auch einfach so, dass ich darin jetzt doch schon so viel von meinen Neuzugänge spreche, dass ich sie auch mal vorstellen sollte!

Von daher hier jetzt erstmal die Vorstellung meiner Neuzugänge, die fast alle am Wochenende bei mir eingetroffen sind, wodurch ich bisher auch noch einfach keine Zeit hatte, sie euch vorzustellen!

Anfangen will ich dann erstmal mit den Neuzugängen, die ihr schon in meinen Update-Posts gesehen habt, da bei denen ja auch irgendwie klar ist, dass ich diese schon angefangen habe!

Inhaltsangabe
Landshut, 1922: Ein blutiger Doppelmord erschüttert ganz Süddeutschland. Als die ledige Clara Ganslmeier und ihre alte Mutter grausam ermordet in ihrer Wohnung gefunden werden, gerät die kleine bayerische Stadt in Aufruhr. Der Hauptverdächtige ist Hubert Täuscher, Sohn eines reichen Bürstenfabrikanten, das schwarze Schaf der Familie und Verlobter von Clara. Als er in den Gerichtssaal geführt wird, wo ihm wegen kaltblütigen Doppelmordes der Prozess gemacht werden soll, ist die Menge kaum noch zu halten. Aber Hubert Täuscher lässt sich nicht beirren - obwohl alle Indizien auf ihn verweisen, schweigt er beharrlich zu den Vorwürfen, beteuert bloß seine Unschuld. Ist er ein abgebrühter Mörder oder das Opfer eines Justizirrtums? Fürchtet er eine Rache, die schlimmer ist als das Todesurteil? Andrea Maria Schenkel erzählt hochspannend und psychologisch meisterhaft von einem Verbrechen, von Opfern und von Tätern - und von den Mechanismen des Verrats.


Wer die Marathon-Updates verfolgt hat, wir gesehen haben, dass ich diesen Neuzugang schon beendet habe. Irgendwie bin ich bei dem Buch ein bisschen gespaltener Meinung, da ich viele für mich positive Aspekte, aber auch ein paar negative gefunden habe. Was ich aber genau denke, wird man hier bald in einer Rezension lesen können ;o)

Inhaltsangabe
Die Angst geht um beim Los Angeles Police Department. Wer von ihnen wird das nächste Opfer? Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren. Er versteht sich als Künstler. Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an. Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein.


Das Buch ist ehrlich einfach nur wieder spannend! Und ich muss auch sagen, dass ich mich sehr gefreut hatte, als ich das Wanderbuchpäckchen in der Hand hatte. Deswegen musste das Buch auch einfach sofort angefangen werden und natürlich auch, weil ich gern wollte, dass es schnell weiterwandern kann :o)

Inhaltsangabe
Gerade erst hat Dierk Gewesen die Welt vor dem Untergang bewahrt, da kündigt sich neues Unheil an: Eine Wasserstoff- Blondine verdreht dem Hansestadt-Supercop den Kopf und teleportiert ihn in eine furchtbare Welt, in der die Typen Vokuhila tragen und die Mädels Schulterpolster-Sakkos. Noch dazu arbeitet Gewesens Mama in der Kirche, und seine Ex ist zur Nonne mutiert. Ein Albtraum ist Wirklichkeit geworden: Dierk Gewesen ist in den 80ern gestrandet!


Dieses Buch ist sogar erst am Montag angekommen, ich habe es aber schon für ein paar Seiten in der Hand gehabt, da ich das Päckchen dabei hatte, als ich dann gerade »Täuscher« beendete. Bisher, muss ich zugeben, weiß ich noch nicht so recht, was ich wohl am Ende von dem Buch halten werde, denn es ist doch so ziemlich anders. Aber ob gut oder schlecht anders, weiß ich noch nicht!

Inhaltsangabe
After an epic and interrupted journey all the way from the snows of South Dakota, Jack Reacher has finally made it to Virginia. His destination: a sturdy stone building a short bus ride from Washington D.C., the headquarters of his old unit, the 110th MP. It was the closest thing to a home he ever had. Why? He wants to meet the new commanding officer, Major Susan Turner. He liked her voice on the phone. But the officer sitting behind Reacher's old desk isn't a woman. Why is Susan Turner not there? What Reacher doesn't expect is what comes next. He himself is in big trouble, accused of a sixteen-year-old homicide. And he certainly doesn't expect to hear these words: ‘You're back in the army, Major. And your ass is mine.' Will he be sorry he went back? Or – will someone else?  


Ja, wie man am Klappentext sehen kann, das Buch hier ist auf Englisch! Ich bin schon ehrlich gespannt, wie leicht oder schwer es mir letztendlich Fall wird, mich in die Geschichte hinein zu finden, weil es ja doch schon ein recht hoher Band der Reihe um Jack Reacher ist. Mit dem Englischen tue ich mich auf jeden Fall schon mal nicht schwer ;o)

Ein paar der kürzeren bzw. sehr kurzen meiner Neuzugänge, habe ich sogar schon ganz beendet. Zwei davon waren Kinder- bzw. Jugendbücher und eins war eine Kurzgeschichtensammlung, die man mal so nebenbei lesen konnte.

Inhaltsangabe
Schule ist gar nicht so schlecht, findet Ludwig. Vorbei die Zeiten, als er ein pupswinziger Schulanfänger war! Damit es nicht langweilig wird, bringt Ludwig so einiges ins Rollen: Er findet eine Froschfrau für Luis, startet ein Pausenbrot-Tauschgeschäft und beweist mehr als einmal, dass man auf ihn zählen kann. Da kann es schon passieren, dass Ludwig alles ein bisschen zu viel wird. Aber mit Oma Lottis »Paxern« ist auch dieses Problem schnell gelöst ...


Zunächst erstmal das Kinderbuch. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich es zum einen ganz gut und zum anderen ganz schlecht fand! Weil ehrlich, sollte man einem Kind ein Buch geben, wo Wörter absichtlich falsch geschrieben sind, wie Ähliän? Aber dazu dann mehr in meiner Rezension!

Inhaltsangabe
Anna und Jan verbindet eine tiefe Freundschaft. Doch dann verliebt sich Anna in Jan, und der zieht auch noch ganz weit weg. Zum Glück gibt es Großmutter Anna, die nicht nur genauso heißt, sondern auch genau weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem plötzlich etwas fehlt. Als endlich der ersehnte Brief von Jan eintrifft, ist Oma Anna die Erste, die davon erfährt. Und Enkelin Anna ist die Einzige, mit der ihre Großmutter über Henri spricht, den mysteriösen Unbekannten, dem sie die ganze Zeit Briefe schreibt, die sie aber nie abschickt. Kann es Zufall sein, dass Jan und Henri beide in Amsterdam wohnen? Ein wunderschönes Jugendbuch, das von der Liebe und dem Erwachsenwerden erzählt.


Und nun auf vom Kinder- zum Jugendbuch! Auch hier gab es einiges, was ehrlich sehr schön war und wieder anderes, das ich seltsam, bis schlecht fand. Aber Ansonsten ist »Anna und Anna« (Auf dem Cover kann man den Titel etwas schlecht lesen) eigentlich ein recht schönes Buch.

Inhaltsangabe
Lieben Sie alte Traktoren? Haben Sie Erfahrungen mit verrotteten Booten? Probleme mit schlaflosen Kleinkindern? Oder mit ungerechtfertigten Strafzetteln?
René Freund kann Ihnen dabei zwar auch nicht weiterhelfen und einfache Generallösungen aus dem Ärmel schütteln. Dafür vermag er es aber, die Banalität des täglichen Lebens mit scharfer Beobachtungsgabe und lockerem Sprachwitz in höchst unterhaltsamer Form in Worte zu verpacken.Ob er nun über die brisante Frage der Inländerintegration sinniert, seine persönlichen Resultate auf dem Gebiet der Namensforschung preisgibt, durch detaillierte Aufzählung seiner beunruhigenden körperlichen Symptome der lächerlichen Unterstellung, er sei ein Hypochonder, Paroli bietet oder sich an das Tabuthema der Auto-Erotik heranwagt: Mit seinen Realsatiren offeriert René Freund amüsante Leseeinsichten, die die Welt so zeigen, wie sie wirklich ist. Dabei gewährt er Einblick in sein Leben als Vater, in seinen Berufsalltag als Autor und in seine Gedanken zu den verschiedensten Phänomenen, die er in nächster Umgebung beobachtet. All das aus der Perspektive eines Pendlers zwischen zwei kontrastierenden Welten: dem täglichen Wahnsinn der Großstadt und der scheinbaren Idylle des Landlebens.


Wie man schon am Klappentext erkennen kann, das Buch behandelt viele Themen. Für Zwischendurch, länger kann man sich damit eher nicht aufhalten, ist es aber auf jeden Fall ganz interessant. Aber, wie auch bei den anderen beiden Büchern, mehr dazu dann in der Rezension!

Und jetzt noch meine paar Neuzugänge, zu denen ich bisher noch nicht gekommen bin ;o)

Inhaltsangabe
Das Schicksal Nimmernies entscheidet sich

Ash, der Winterprinz, hat für seine Liebe zu Meghan bereits alles riskiert. Seine eigene Mutter, die eisige Königin Mab, stellte sich ihm in den Weg, aus Nimmernie wurde er verstoßen, und sein einstiger bester Freund Puck wurde zu seinem Rivalen. Eigentlich müssten nun endlich bessere Zeiten anbrechen, denn die Eisernen Feen sind geschlagen und Meghan wurde zur rechtmäßigen Königin ihres Reiches gekrönt – eines Reiches, in dem Ash nur dann überleben kann, wenn er das Einzige, das ihm von Mabs Erbe noch geblieben ist, preisgibt: seine Unsterblichkeit. Und so steht für Meghan und Ash ein weiteres Mal alles auf dem Spiel, und in seiner dunkelsten Stunde muss der Winterprinz eine Entscheidung fällen, die ihm Meghan nicht abnehmen kann: ob ihre Liebe stark genug sein wird, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen …


Dieses Buch ist auch als Wanderbuch bei mir eingetroffen, ebenso, wie die anderen drei Bände der Reihe. Ich bin schon irgendwie neugierig, wie es weitergeht, auch wenn ich nach diesem Band dann auf jeden Fall die Reihe für mich beenden werde, denn das Jahr ist dann ja durch. ;o)

Inhaltsangabe
Eine mörderische Jagd nach dem größten Geheimnis der Antike. Ein alter, weiser Künstler im Hindukusch, grausam ermordet. Eine schöne Archäologin, niedergestochen in Alexandria. Ein Berliner Nachtwächter mit durchgeschnittener Kehle. Die Spuren führen zu einem sagenumwobenen Grab in der Sahara, seit Jahrhunderten bewacht von Skorpionen, dessen Geheimnis so kostbar ist, dass Menschenleben wenig zählen ... John Finch, der nicht mehr ganz junge, dafür umso tollkühnere Pilot, erhält einen fast unmöglichen Auftrag: Er soll den Polizeichef einer pakistanischen Kleinstadt ausfliegen, der hinter dem Mord an dem alten Mann westliche Geheimdienste vermutet und so plötzlich zum Gejagten wird. Für Finch ist kein Auftrag zu gefährlich - doch in Europa angekommen, beginnt für Finch und seine Verbündeten ein Wettlauf um ihr Leben. Sie haben in ein Wespennest gestochen: Ihre Gegner sind nichts weniger als dem unbekannten Grab Alexanders des Großen und einem verschwundenen Geheimdienstarchiv auf der Spur. Eine atemlose Jagd rund um den Globus und quer durch die Zeiten beginnt ...


Das Buch macht mich ja auch schon richtig neugierig! Und sobald ich dafür Zeit habe, werde ich es auf jeden Fall anfangen. Zumal ich es auch in einer Leserunde lesen will. Von daher muss ich es auch einach anfangen, obwohl ich mich hier schon freue, dass da ein bisschen Zwang dahinter steht :D Und für die »Dicke Dinger - Challenge« ist das Buch auch einfach wie geschaffen :D

Inhaltsangabe
Tatort Frankfurt am Main. Auf einer Autobahnbrücke bietet sich Kommissarin Julia Durant ein entsetzlicher Anblick: ein verbranntes Motorrad, darauf die Überreste eines versengten Körpers. Das Opfer eines Bandenkrieges im Biker-Milieu? Die Ermittler stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Höchste Zeit, den Kollegen Brandt aus dem benachbarten Revier zu Rate zu ziehen.


Den ersten Julia Durant Krimi, den ich jetzt vor kurzem gelesen habe, fand ich gut. Und das war auch schon einer, der von Daniel Holbe geschrieben wurde und nicht mehr von Andreas Fanz. Ich bin ehrlich mal gespannt, ob sie seinen Namen dann immer weiter auf dem Cover stehen lassen werden, einen Vergleich zu den Teilen der Reihe, die von Franz geschrieben wurden, habe ich zwar nicht, aber ich freue mich schon und bin gespannt, was ich zu meinem zweiten Julia Durant Krimi sagen werde!

Inhaltsangabe
Schloss Gottorf bei Schleswig, 1640: Die junge Sophie kommt an den Hof des Herzogs,§um das Gartenhandwerk zu erlernen - ebenso wie der junge Perser Farid, ein Souvenir der letzten fürstlichen Orient-Expedition. Sophie und Farid finden zueinander, doch die Wirrnisse der Zeit gefährden ihr Glück. Denn beider Schicksal verknüpft sich immer enger mit den tollkühnen Plänen des Fürsten, in seinen Gärten das achte Weltwunder zu erbauen. Immer wieder nimmt Sophies Leben dramatische Wendungen, bis sie schließlich erkennt: Für die Liebe ist kein Weg zu weit.


Und zu guter Letzt, noch ein weiteres dickes Ding. Diesmal aber ein Historisches, auf das ich aber auch schon sehr neugierig bin. Denn irgendwie brauche ich auch immer ein wenig Abwechslung beim Lesen und da ist natürlich diese bunte Mischung einfach klasse!

Wie man sehen kann, waren es dann doch wieder ganz schön viele Neuzugänge :D Aber irgendwie kamen sie auch alle ziemlich gebündelt seit Donnerstag bei mir an, obwohl ich auf manche doch schon relativ lange gewartet hatte. Ich mache dafür ja aktuell ein wenig die Post verantwortlich, auch wenn ich nicht wirklich weiß, was die da treiben, dass die Bücher oft so lange brauchen!

Lillys Feenglanzchallenge - Update Lesemarathon im September #2

Guten Morgen!

Wie versprochen, kommt hier mein tägliches Update zum Lesemarathon zur Feenglanzchallenge.

Diesmal habe ich auch nicht ganz so durcheinander gelesen, wie gestern, was wohl viel daran lag, dass ich einfach den »Totenkünstler« doch zu spannend fand, um zwischendrin noch ein anderes Buch zur Hand zu nehmen und ich außerdem auch noch, nicht ganz so viel gelesen habe, auch wenn es wohl für einen normalen Wochentag, für die meisten sogar ziemlich viel gewesen wäre :D



Seite: 1 - 13 = 13 Seiten

Dieses Buch habe ich gestern dann beim Frühstück angefangen, denn während ich meinen Tee morgens trinke, lese ich immer gern schon ein paar Seiten. Viel kommt dabei natürlich nicht unbedingt zu stande, da ich ja dann auch immer bald schon los muss. Aber der Anfang ist schon gar nicht mal uninteressant gewesen und ich bin schon gespannt, wie es weiter geht, denn das Buch ist auch nicht gerade dünn, besonders, wenn man bedenkt, dass es auf Englisch ist.



Seite: 166 - 379 = 214 Seiten


Wie gesagt, das Buch ist spannend :D Also bin ich schon bei meinen Bahnfahrten ein ganzes Stück weit gekommen und ich habe es dann auch noch weitergelesen, als ich nach dem Reiten wieder zu Hause war. Ganz geschafft habe ich das Buch gestern dann aber doch nicht mehr, weil ich dann noch auf meine Einschlaflektüre gewechselt habe!




Seite: 543 - 551 = 8 Seiten

Ja, gestern Abend hat mich das Buch einfach enorm eingeschläfert! Irgendwie muss ich doch kaputter gewesen sein, als ich zunächst gedacht hätte, denn mir fielen beim Versuch das Buch zu lesen ständig die Augen zu, so dass ich relativ schnell aufgegeben und das Licht aus gemacht habe :D
Aber mal gucken, mit viel Glück schaffe ich das Buch diesen Monat noch! ;o)



Gesamte Seiten am Dienstag: 235 Seiten
Gesamte Seiten beim Marathon:  571 Seiten

Ich hatte zwar am gestern Morgen noch vermutet, dass ich vielleicht auch noch ein paar mehr Seiten schaffen könnte, als am Montag, womit ich sichtbar daneben lag, was wohl aber dann doch auch sehr stark daran lag, dass ich doch wieder länger an der Wiese geblieben bin, als ursprünglich geplant! Leider merkt man nur langsam auch schon wieder, dass es immer früher dunkel wird :o(

Dienstag, 24. September 2013

Lillys Feenglanzchallenge - Update Lesemarathon im September #1

Guten Morgen!

Da ich gestern wieder Zeit zum Lesen hatte, komme ich mit diesem Update auch auf eine durchaus viel bessere Zahl an Seiten, als ich es geschafft hätte, wenn mein Lehrgang immer noch wäre :D

Ich glaube zwar, dass ihr gleich alle ein wenig Schmunzeln werdet, weil ich teilweise sehr durcheinander gelesen habe, bzw. sehr viele Bücher heute in der Hand hatte, aber es gibt eigentlich immer einen Grund dafür.


Seite: 176 -238 = 64 Seiten

Dieses Buch habe ich gestern dann damit auch beendet und ich bin mir noch gar nicht so sicher, wie ich es jetzt im Nachhinein ganz genau finde, aber meine Rezension dazu schreibe ich möglichst bald ;o)







Seite: 1 - 165 = 165 Seiten

Dieses Buch lese ich aktuell noch auf dem Weg von und zur Arbeit. Jedoch wohl auch nicht mehr so lange, denn es hat nur um die 440 Seiten und wenn ich schon an einem Tag so viele geschafft habe, wird es wohl nicht mehr lange halten :D Aber es ist auch ehrlich wieder richtig spannend, wie bisher alle Bücher von Chris Carter.





Seite: 1 - 23 = 23 Seiten

Man könnte sich jetzt fragen, wie ich auf die Idee gekommen bin, dieses Buch auch noch anzufangen, aber des Rätsels Lösung ist simpel. Ich war nicht zu Hause und hatte dieses Buch dabei, weil ich es noch aus der Post gefischt hatte, ebenso, wie »Täuscher«. Da der dann aber beendet war, habe ich dann einfach erstmal schon ein wenig mit diesem Buch angefangen.




Seiten: 153 - 160 = 8 Seiten

Hier wirkt die Anzahl gelesener Seiten wohl am seltsamsten, denn warum zum Teufel habe ich wohl nur so wenig gelesen. Die Erklärung ist simpel :D Ich hatte das Buch zu einer Leserunde bekommen, bzw. ich sollte es dafür bekommen. Aber es kam erst nach ca. 4-5 Wochen an. Jetzt ist die Leserunde natürlich eigentlich vorbei, wo ich einsteigen könnte, trotzdem versuche ich noch was zu den Abschnitten zu schreiben und es fehlten noch genau diese 8 Seiten an dem Abschnitt ;o)



Seite: 532 - 543 = 12 Seiten

Im Gegensatz zu »Ronin«, erklären sich hier die wenigen Seiten noch leichter. Zum einen, das Buch ist einschläfernd, das glaubt man kaum. Zum anderen, ich lese es im Bett, damit ich es überhaupt irgendwann durch bekomme und mehr als 30 Seiten pro Tage schaffe ich da eh nie, weil mir dann die Augen zufallen würden :D :D Von daher ist 12 schon ganz in Ordnung, hauptsache, ich komme irgendwie voran. Aber, da ich keine Ambitionen habe, auch noch den Anhang zu lesen, noch ca. 200 Seiten, dann ist das Buch endlich vorbei!


Gesamte Seiten am Montag: 272 Seiten
Gesamte Seiten beim Marathon:  336 Seiten


Allgemein bin ich schon doch damit zufrieden, dass ich an einem Arbeitstag relativ viele Seiten gelesen habe, zwar sehr bunt gemischt, aber was solls :D

Mal gucken, ob ich das heute, wo ich nachdem ich bei den Pferden war, nur noch lesen wollte, sogar noch überbieten werde!

Montag, 23. September 2013

Lesemarathon im September zu Lillys Feenglanz-Challenge


Wie ihr ja, solltet ihr mal auf meine Challenge-Seite geguckt haben, schon wisst, mache ich ja bei Lillys Feenglanz-Challenge mit. Dort gibt es auch jeden Monat immer ein kleines Event, bei dem man Sonderpunkte für die Challenge sammeln kann. 

In diesem Monat handelt es sich bei dem Event wieder um einen Lesemarathon, der schon am Samstag um 21:00 angefangen hat und bis nächsten Samstag laufen wird.

Ich habe meine Seiten seit Samstag auch schon gezählt, obwohl ich nicht wirklich auf eine große Anzahl kommen werde für dieses Wochenende, da ich mit Heiðar auf einem Lehrgang war und dadurch zum einen den ganzen Tag von morgens 9:00 bis abends gegen 21:00 Uhr beschäftigt war und mir danach eigentlich meine Badewann zum Lösen der Muskeln und dann mein Bett das liebste waren :D

Vor allen Dingen am Freitag und Samstag bin ich ziemlich tot ins Bett gekippt! ^^

Aber hier erstmal noch meine Leseergebnisse von Samstag und Sonntag!

Samstag
  • Täuscher ~ Andrea Maria Schenkel 
    • 133 - 165 =  33 Seiten
  • Das Mysterium der Zeit ~ Monaldi & Sorti  
    • 511 - 523 = 13 Seiten
Gesamt Samstag: 46 Seiten
Gesamt Marathon: 46 Seiten

Sonntag
  • Täuscher ~ Andrea Maria Schenkel 
    • 166 - 175 =  10 Seiten
  • Das Mysterium der Zeit ~ Monaldi & Sorti 
    • 524 - 531 = 8 Seiten
 Gesamt Sonntag: 18 Seiten
Gesamt Marathon: 64 Seiten 

Ich glaube es fällt daran schon auf, dieses Wochenende hatte ich zum einen keine Zeit zum lesen und auch nicht mehr wirklich die Kraft abends noch lange die Augen offen zu halten :D

Aber ab heute werde ich dann wohl wieder ein paar mehr Seiten bei dem Marathon schaffen, denn schließlich ist mein Reitkurs erstmal vorbei und zumindest heute wird Heiðar auch erstmal einen Tag Pause bekommen, da er die letzten Tage ehrlich gut etwas geleistet hat und das auch sehr lieb und brav. Ich war richtig stolz auf ihn ^^

 Meine weiteren Ergebnisse bei diesem Lesemarathon gibt es dann übrigens täglich in einem neuen Post, immer dann am nächsten Morgen für den Vortag! :o)


Sonntag, 22. September 2013

Rezension ~ Der Sumpf

Allgemeine Informationen zum Hörbuch

Titel: Der Sumpf
Autor: John Katzenbach
Verlag: Argon Verlag
Ersterscheinung: 25. Juli 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839812232
ISBN-13: 978-3839812235
Originaltitel: Just Cause
Laufzeit: 7 Stunden, 20 Minuten
Genre: (Psycho)Thriller


 

Über den Autor

John Katzenbach wurde am 23.06.1950 in Princeton, New Jersey, geboren. Bereits als Kind hegte Katzenbach den Wunsch, einmal Schriftsteller zu werden. Lesen und Sport treiben waren in der Jugend seine liebsten Hobbys. Seine Mutter war Psychoanalytikerin. Dadurch kam er schon früh in Kontakt mit den Praktiken der Psychoanalyse. Dieses Wissen sollte ihm später beim Verfassen seiner Psychothriller nützlich sein. Johns Vater war der ehemalige US-Justizminister Nicholas deBelleville Katzenbach. Während seiner Schulzeit fiel er wiederholt durch rebellisches Verhalten auf und wurde sogar vorübergehend suspendiert. Den Schulabschluss schaffte er nur knapp. Nach der High School ging Katzenbach ans Bard College, wo er viel von Menschen wie Robert Rockman, Peter Sourian und Justus Rosenberg über das Schreiben lernen konnte. John Katzenbach schlug sich zunächst für drei Jahre als unterbezahlter Reporter bei den „Trenton Times“ in Trenton, New Jersey, durch. Dort beschäftigte er sich zum ersten Mal näher mit Kriminalität und dem Justizsystem. Nach einem Streit mit dem Redakteur, der offenkundig an Katzenbachs Fähigkeit zu schreiben zweifelte, wurde er gefeuert. In der Folge ging er nach Miami zu den „Miami News“, wo er als Gerichtsreporter das kriminelle Geschehen der Stadt aufzudecken versuchte. Er lernte dort viel über Morde und Gerichtsprozesse. Diese Erfahrungen flossen 1982 in seinen ersten Roman „Das mörderische Paradies“ (engl. Titel: „In the Heat of the Summer“) ein. 1984 erschien sein einziges nicht fiktives Buch „First Born: The Death of Arnold Zeleznik, Age Nine“, das von einem echten Mordfall berichtet. Das Werk ist nie auf Deutsch erschienen. 1987 beendete Katzenbach seine Reporter-Karriere, nachdem er den Thriller „Das Auge“ (engl. Titel: „The Traveler“; Titel der Neuauflage von 2007: „Der Fotograf“) publizierte. Die sorgfältige Recherche von Tatorten gepaart mit einer gründlichen psychologischen Analyse der Tätermotive stellt ein besonderes Merkmal seiner Werke dar. So handelt „Der Patient“ (engl. Titel: „The Analyst“) von einem anonymen Briefschreiber, der systematisch Psychoterror gegen einen Arzt anwendet. Der Thriller die „Anstallt“ (engl. Titel: „The Madman's Tale“) erzählt von den traumatischen Erinnerungen eines ehemaligen Patienten einer psychiatrischen Klinik, der dort Zeuge eines Serienmordes gewesen war. Katzenbachs Roman „Das Opfer“ (engl. Titel: „The Wrong Man“) behandelt das Thema Stalking. Der Autor schildert hier eine besondere Form psychischer Gewalt, die direkt die Seele und den Verstand des Betroffenen angreift. Dabei beschreibt er gekonnt, wie sich scheinbar einfache Menschen in Ausnahmesituationen verhalten können und so in eine Spirale der Gewalt geraten. Weitere Werke von Katzenbach, die auf Deutsch übersetzt wurden, sind neben den oben genannten Büchern „Die Rache“ (engl. Titel: „Day Of Reckoning“), „Der Sumpf“ (engl. Titel: „Just Cause“) „Das Tribunal“ (engl. Titel: „Hart's War“), und „Das Rätsel“ (engl. Titel: „State Of Mind“). 2012 erscheint sein aktueller Thriller in deutscher Sprache unter dem Titel „Wolf". Katzenbachs Bücher erlangten schnell die Aufmerksamkeit der Hollywoodproduzenten. So wurden „Das Tribunal“, „Der Sumpf“ und das „mörderische Paradies“ unter anderem verfilmt. Die Drehbücher zu den filmischen Adaptionen von „Der Patient“ und „Die Anstalt“ schrieb der Autor allerdings selbst, da er mit den Ideen der Filmemacher nicht immer einverstanden war und die psychologische Tiefe seiner Werke auf die Leinwand herüberretten wollte. Heute lebt John Katzenbach zusammen mit seiner Ehefrau, der Journalistik-Professorin und Pulitzer-Preisträgerin Madeleine Blais, in Amherst, Massachusetts. Sie haben zwei gemeinsame und mittlerweile erwachsene Kinder, Nick und Justin. Katzenbach begeistert sich für Sport, vor allem für Baseball. Er läuft jeden Tag Fünf Meilen. Darüber hinaus liebt er das Fliegenfischen und interessiert er sich auch für Politik und für Hunde, insbesondere seinen Pudel.


Inhaltsangabe/Klappentext

Matt Cowart, Reporter aus Miami, bekommt Post aus der Todeszelle. Der Fall des College-Studenten Robert Earl Ferguson scheint ein schreiendes Unrecht zu sein: Der junge Schwarze wurde für den Mord an einem elfjährigen weißen Mädchen verurteilt, doch offenbar ist er Rassismus und Korruption innerhalb der Polizei zum Opfer gefallen. Seine Nachforschungen überzeugen Matt von Roberts Unschuld. Seine flammenden Artikel über den Fall Ferguson bringen ihm sogar den Pulitzer-Preis ein, er wird als Bürgerrechtler gefeiert – und bemerkt zu spät, dass er in einem gefährlichen Sumpf aus Hass und Niedertracht zu versinken droht ...


Rezension/Meinung

Was eindeutig bei diesem Werk erwähnt werden musst, ist die Tatsache, dass es sich um das Hörbuch zu einem Roman von Katzenbach handelt, der schon vor sehr langer Zeit erschienen ist. »Der Sumpf« ist nämlich die Übersetzung von einem 1992 erschienen Werk Katzenbachs, was man dem Inhalt des Romans an manchen Stellen schon durchaus auch anmerkt.

Mir fiel beim Hören nämlich schon sehr schnell auf, dass das Vorgehen, sowohl beim Ermitteln, als auch beim Recherchieren einfach sehr altmodisch wirkte. Von Computern war direkt nicht wirklich etwas zu hören, was mir aufgefallen wäre, die Interviews werden mit Tonbandaufnahmen gemacht, die danach von Stenotypisten auf Papier gebracht werden und zudem ist es auch noch so, dass mit alten, damals üblichen Kassetten gearbeitet und nicht auf digitalen Medien gespeichert wird. Zudem merkt man es noch stärker beim Vorgehen bei den Ermittelungen, denn irgendetwas in Richtung DNA-Abgleich etc. kam in dem ganzen Hörbuch nicht ein einziges Mal vor.

Wenn man sich aber darauf einstellen kann, dass viele Dinge eindeutig aus einer Zeit stammen, die lange her ist, und man das einfach in dem Sinn überseiht, dann ist die Geschichte richtig gut. Ein Mann, der im Todestrakt sitzt, für eine Tat, bei der er selbst sagt, dass er sie nicht begangen hat, zwei Polizisten, die das Geständnis mutmaßlich aus ihm herausprügelten, ein weiterer Mörder aus dem Todestrakt, der sich in die Geschichte einmischt und dann dazu noch ein Journalist, der irgendwie in diesen Fall hineingerät. Und es macht einfach Spaß, zu verfolgen, wie Cowart durch die Informationen, die er von unterschiedlichsten Stellen erhält, von einer Vermutung zur anderen kommt, sich zunächst alles verdichtet, dass Bobby Earl wirklich zu unrecht im Todestrakt sitzt und dann, die Geschehnisse, die dann folgen, die auf alles ein neues Licht werfen und wie einfach psychologisch mit dem Leser gespielt wird. Ist Bobby Earl nun unschuldig oder hat er es geschafft, obwohl schuldig aus dem Todestrakt heraus zu kommen?

Allein die ganzen Verstickungen, Wendungen etc. machen allein die Geschichte zu einem richtig guten Werk, auch wenn man bedenken muss, dass es so wohl nur damals abgelaufen wäre, da technisch viel weniger möglich war, aber des 100% beweisen von Schuld und Unschuld ist ja ein immer aktuelles Thema.

Zudem hat mir der Sprecher auch recht gut gefallen, auch wenn ich schon andere hatte, bei denen ich die Stimme noch ein wenig angenehmer fand. Trotzdem schafft Uve Teschner es, einen sehr schnell mittels seiner Stimme gefangen zu nehmen, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann und auch weder das Gefühl bekommt, dass man eingeschläfert wird, noch, dass seine Stimme so unerträglich ist, dass man ihm irgendwie nur schwer zuhören könne. Außerdem schafft er es auch, der Atmosphäre des Romans sehr gerecht zu werden, sowie die Charaktere ein wenig voneinander abzugrenzen, so dass immer schnell klar ist, wer gerade spricht, ohne, dass es lächerlich wird.

Ein Hörbuch, das ehrlich sehr gut ist, man muss halt nur bedenken, die Geschichte ist schon ein paar Jahre alt und nicht erst vor kurzem entstanden!



Fazit

Samstag, 21. September 2013

Rezension ~ Ambra

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Ambra
Autor: Sabrina Janesch
Gebundene Ausgabe: 372 Seiten
Verlag: Aufbau Verlag
Ersterscheinung: 20. August 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3351035004
ISBN-13: 978-3351035006
Genre: Roman


 

Über die Autorin

Sabrina Janesch studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim sowie Polonistik in Krakau. Sie ist u. a. Gewinnerin des O-Ton-Literaturwettbewerbes des NDR, Stipendiatin des Schriftstellerhauses Stuttgart und des LCB. Als erste Stadtschreiberin von Danzig erntete sie viel Medienaufmerksamkeit. Für „Katzenberge“ wurde sie mit dem Mara-Cassens-Preis für das beste Romandebüt des Jahres, dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. 2011 war sie Stipendiatin im Ledig House/New York.



Inhaltsangabe/Klappentext

Als ihr Vater stirbt, erbt Kinga eine Wohnung in einer fernen Stadt am Meer. Und einen Bernstein, in dem eine Spinne gefangen ist. Kein totes Insekt ist das, sondern eine leibhaftige Zeugin einer ungewöhnlichen Familiengeschichte. – Nach ihrem vielfach ausgezeichneten Debüt „Katzenberge“ schreibt Sabrina Janesch die Chronik einer deutsch-polnischen Familie, die vom stetigen Wandel und einer dunklen Gabe geprägt ist. Fünf Jahrzehnte nach der „Blechtrommel“ porträtiert sie eine Stadt, in die die rätselhafte Geschichte der Myszas eingeschlossen ist wie in einen Bernstein. "Denn in dieser Stadt hat jeder ein Geheimnis und jeder ein Schweigen, das er darüber legt." Es ist Herbst, als Kinga Mischa in der fernen Stadt am Meer eintrifft. Der Wind rast durch die Backsteinfluchten und kündet von einem turbulenten Jahr. Nur ein Bernstein, in dem eine Spinne gefangen ist, erinnert die junge Frau an ihren verstorbenen Vater. Noch ahnt sie nur, dass der Träger des Steins nicht bloß das Schmuckstück, sondern auch eine seherische Gabe geerbt hat: eine faszinierende wie dunkle Fähigkeit, die für Kinga zunehmend zur Qual wird. In der Stadt trifft sie auf ihre polnische Verwandtschaft. Die Familie Mysza arrangiert sich trotz aller Konflikte mit ihrem Zuwachs, bis plötzlich zwei Menschen verschwinden, die Kinga sehr nahe standen: die schöne Renia und der kriegsmüde Bartosz. Plötzlich steht Kinga im Verdacht, ihre Kräfte auf grausame Art angewandt zu haben. – Eine zauberhafte Geschichte, die von einer Spinne, einem Stadtschreiber und einer jungen Deutschpolin widerstreitend erzählt wird – mit viel Poesie, Raffinesse und Wärme. Ein Roman über die seelischen Verletzungen einer Familie, die mit der schmerzvollen Geschichte einer ungewöhnlichen Stadt korrespondieren.



Rezension/Meinung

Selten fand ich ein Buch durch und durch so komisch, wie es mir mit diesem Werk hier ging. Und es lag nicht daran, dass in der wörtlichen Rede vollkommen auf Kennzeichnung verzichtet wurde oder daran, dass der Roman grundsätzlich so geschrieben war, dass man keine Chance gehabt hätte, ihn sehr flüssig zu lesen. Es lag vor allen Dingen daran, dass für mich einfach gar nichts in diesem Roman so richtig zusammenpassen wollte.

Allein schon die Zeit, zu der dieser Roman spielen würde, hat mich vollkommen verwirrt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass der Roman allerhöchstens irgendwie um 1900 spielen dürfte, denn die Beschreibungen der Städte, Häuser, Wohnungen, der Menschen und wie sie ihr Leben lebte, wirkte einfach so extrem historisch und passte für mich nicht auch nur mit dem kleinsten Funken in die Jetztzeit. Trotzdem sollte der Roman aber in dieser spielen, denn ganz selten kam plötzlich mal etwas vor, dass einfach in eine Zeit bis 1900 nicht passen konnte und dann kam ich beim Lesen nur noch mehr aus dem Fluss.

Zudem springt das Buch auch sehr seltsam in der Handlung herum, so dass man irgendwie verschiedene Zeiten hat, in dem einen Abschnitt schon etwas passiert ist, was in dem anderen noch viel später erst passieren wird und irgendwann bin ich dann vollkommen verwirrt gewesen. Zumal ich auch nicht immer ganz verstanden habe, wo man mit welchem der einzelnen Zeitabschnitte wirklich genau ist. Wobei es dann nur noch komischer wurde, da von den drei unterschiedlichen Perspektiven eine irgendwie ganz unabhängig war und die schon sehr lange vergangene Vergangenheit betrachtete und ich irgendwie nicht klar sagen konnte, was mir das alles, also diese drei Perspektiven, zeigen sollte.

Am spannendsten war für mich dabei eigentlich nur der eine Strang in der Vergangenheit, da dieser eine Art roten Faden zu haben schien und wenigstens von der Atmosphäre passte, alles andere in der Geschichte machte für mich keinen Sinn, war langweilig, durcheinander und einfach nur verwirrend. Ich konnte auch keinen der Charaktere so richtig greifen, verstehen und habe mich in so gut wie jeder Situation gefragt, was die Menschen bloß für komische Anwandlungen und Probleme haben und was mir die Autorin mit der Geschichte nur sagen wollte.

Ein Buch das mich einfach nur verwirrt hat, in dem ich keinen Sinn gesehen habe, bei dem ich mir immer noch nicht sicher bin, ob das jetzt leicht phantastisch angehaucht sein sollte oder nicht und das einfach so gar nicht meins war. Es wird sicher Menschen geben, die das Buch besser finden als ich und die es vielleicht sogar verstehen, aber ich fand es nun einmal so gar nicht poetisch, sondern einfach nur grausig durcheinander und atmosphärisch vollkommen unpassend.


Fazit

Freitag, 20. September 2013

Rezension ~ Judasbrut

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Judasbrut
Autor: Sabine Fink
Broschiert: 314 Seiten
Verlag: Gmeiner
Ersterscheinung: 4. Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839213835
ISBN-13: 978-3839213834
Genre: Krimi


 

Über die Autorin

Sabine Fink, geboren 1969 in Dortmund, lebte in Köln, Braunschweig und Hongkong. Die gelernte Informatikerin war in der Erwachsenenbildung tätig. Heute unterrichtet sie Kinder und arbeitet als freie Autorin und Lektorin in Mittelfranken. Sie ist Mitglied der „Mörderischen Schwestern“ und des „Syndikats“. Mit „Kainszeichen“ gibt sie ihr Debüt als Romanautorin. Der nächste Frankenkrimi mit der Erlanger Kommissarin Maria Ammon erscheint im Januar 2013 unter dem Titel "Judasbrut" ebenfalls im Gmeiner-Verlag. I m April 2012 erschien in der Anthologie "Tatort Franken 3" vom ars vivendi Verlag eine kriminelle Kurzgeschichte.
 Die beiden "Cash only" Bücher sind nicht von ihr, sondern von einer gleichnamigen Autorin!!



Inhaltsangabe/Klappentext

Was haben eine tote Obdachlose in Nürnberg, eine eifersüchtige Ehefrau in Erlangen und ein dubioser Fremder in der Fränkischen Schweiz gemeinsam? Nichts, glaubt die Erlanger Kommissarin Maria Ammon. Nachdem aber eine weitere Leiche gefunden wird, dämmern ihr Zusammenhänge, die nicht nur ihre beste Freundin Nina, sondern auch die Besucher der Erlanger Bergkirchweih in Gefahr bringen. Der Feind deines Feindes ist dein Freund doch wer ist wer in diesem makabren Spiel aus Liebe, Wissenschaft und Idealismus?


Rezension/Meinung

Es gibt immer mal wieder Bücher, bei denen ich so einiges sehr gelungen fand und wieder anderes ganz grausam. Auch dieses Buch zählt genau in diese Kategorie, da es eindeutig ein paar sehr gute Punkte gab und dann wieder andere, die ich ganz und gar komisch fand.

Was ich zum Beispiel an diesem Roman ganz seltsam fand, war der Anfang, wie auch der Charakter, der einem an dieser Stelle vorgestellt wird. Nina war für mich eine Person, deren Handlungen ich den gesamten Roman über nicht verstanden habe. Ganz besonders auch am Anfang, wo sie mit einem wildfremden Mann, im Wald mitgeht, der auch noch vollkommen verwildert ist und sie anstatt auf einen Weg zurückzuführen, in die Richtung irgendeiner abgelegenen Waldhütte bringt. Warum man so etwas macht, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich musste die ganze Zeit daran denken, wie dumm diese Person sich verhält. Und auch im weiteren Verlauf des Romans ist mir Nina eher immer unsympathischer geworden von ihrem Verhalten her, als sympathischer. Sie lügt mir einfach zu viel und ist allgemein oft vom Verhalten zu unlogisch gestrickt und manchmal habe ich das Gefühl, dass sie so sein musste, damit die Handlung passt.
Zumal mich auch am Anfang ein bisschen gestört hat, dass man etwas länger brauchte, bis man endlich eine Chance hatte zu durchschauen, wie die Charaktere eigentlich so zusammengehören, wer wen woher kennt etc. In die Richtung war der Roman nämlich doch erst sehr schleierhaft.

Ansonsten ist die Handlung aber durchaus sehr spannend und zunächst werden einfach viele Fragen aufgeworfen und vor allen Dingen kommen auch schon viele Dinge hoch, wo man sehr schnell auf den Gedanken kommt, dass da irgendetwas nicht stimm, dass viel mehr dahinter stecken wird und es wird einfach spannend und interessant, so dass man anfängt mitzurätseln, wie die Dinge wohl liegen könnte, was vielleicht womit etwas zu tun hat, so dass man nach und nach immer tiefer in den Fall eintaucht. Und genau das ist meiner Meinung nach einer der gelungensten Punkte, zumal Marie, die Kommissarin, sowie auch ihre Kollegin, mir auch sehr sympathisch sind.

Auf jeden Fall wird der Fall immer spannender und es tritt noch die ein oder andere überraschende Wendung auf, auch wenn man immer mal wieder auch Stellen hat, bei denen man sich sagen kann: »Ich hab’s doch gewusst!«, was ich sehr gut gemacht finde, weil man gleichzeitig etwas rausbekommt und dann wieder merkt, dass da noch viel mehr ist. Obwohl ich auch dabei mich manchmal wundern musste, wo die Polizisten so alles über die Interna des Falls sprechen, so dass es eigentlich jeder x-beliebige Mensch mitbekommen könnte, was für mich einfach extrem unwahrscheinlich und realitätsfremd wirkte, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man so etwas einfach so in aller Öffentlichkeit besprechen würde, wie es die Kommissare hier oftmals machen.

Trotzdem ist es ein vor allem zum Ende hin relativ temporeicher Krimi, der auch durch seine Thematik sehr spannend ist und einem vor allen Dingen auch noch so einiges im Themenbereich der Biologie beibringen kann, was extrem spannend ist und wo ich bisher auch noch nicht so viel wusste. Insgesamt aber hat diese, nicht vollkommen unaktuelle Thema, den Krimi auch sehr aufgewertet, auch wenn ich das Ende dann doch vielleicht ein bisschen zu viel des Guten fand, zumindest was die Fallauflösung anbelangt.

Alles in allem aber ein Krimi, den man gut lesen kann, der seine guten Seiten hat, aber mich auch in manchem gestört hat, auf das ich aber leider nicht so tief hier eingehen kann, da ich sonst die Handlung preisgeben müsste, was ich nicht will.


Fazit