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Freitag, 31. Januar 2014

Eine verrückte Zeit

Huhu ihr alle,

diesen Monat, bzw. eher so ca. seit Weihnachten war es ja doch etwas stiller auf meinem Blog, was auf keinen Fall daran lag, dass ich ihn vergessen hatte, sondern leider viel mehr daran, dass es viele andere Dinge gab, die mich leider zu sehr gefesselt haben.

Das leider in meinem vorigen Satz impliziert ja schon, dass die Gründe, die mich abgehalten haben, zum großen Teil nicht wirklich positiver, sondern eher negativer Natur waren. 

Aber ich will erstmal kurz mit ein paar der positiven Punkte anfangen. Zum einen war natürlich erstmal Weihnachten, was mich an sich schon durch die Feiertage ein wenig vom Posten abgehalten hat, ebenso, wie vorher noch das Geschenke vorbereiten etc. Genau dieses Geschenke vorbereiten betreffend hat mich nämlich auch noch eins meiner neueren Hobbys etwas aufgehalten, nämlich das Stricken. Vor einiger Zeit überkam es mich nämlich, dass ich das gern noch etwas mehr lernen wollte, als ich es noch aus Schulzeiten konnte und dann habe ich mir erstmal ein wenig Wolle (billige) gekauft, um zu üben. Naja und kurz vor Weihnachten war ich dann auch überzeugt, dass ich noch ein Geschenk fertig bekomme. So war es dann auch und eine Mütze für mich war auch noch drin :o)

Das grüne ist ein töltender Isländer ;o) Erkennt man auf dem Foto weniger gut, als wenn man die Mütze live sieht ^^

Dann kam erstmal Weihnachten und alles war noch vollkommen in Ordnung, außer dass ich natürlich während des Strickens nicht so viel lesen konnte und daher meine Statistik für den Dezember wohl nicht die allerbeste geworden wäre ;o)

Natürlich war ich an den freien Tagen auch viel bei den Pferden draußen und daher resultierte dann auch meine längere Abwesenheitsphase hier auf dem Blog daraus, denn als ich am zweiten Weihnachtstag an der Wiese ankam und Heiðar von der Wiese holte, stellten wir fest, dass er vorne durchaus sehr seltsam läuft. Beim Menschen würde man sagen, dass er humpelte, beim Pferd heißt es Lahmen.

Da nicht wirklich sicher war woher es kommt, habe ich dann erstmal abgewartet, da so etwas auch ab und an recht schnell wieder verschwindet, wenn sie sich zum Beispiel nur ein wenig vertreten haben. Trotzdem bin ich dann natürlich täglich zu ihm hin, um zu gucken, wie es läuft. Das Schlimmste war aber, dass es eindeutig nicht besser wurde, sondern eher immer schlimmer, so dass ich den Montag vor Silvester dann erstmal den Tierarzt da hatte. Nach dem Besuch des Tierarztes war klar, es war gut, dass ich ihn gerufen hatte, denn ganz sicher, was Heiðar denn nun fehlt, waren wir nicht, aber es wurde von ihm schon sehr gut eingegrenzt. Die Frage bestand dann nur noch, ist es eine Hufprellung, ein Hufabszess oder im schlimmsten Fall vielleicht doch eine Hufbeinfraktur. Letzteres schloss der Tierarzt aber Gott sei Dank eher aus, weil dafür sein lahmen nicht schlimm genug war.

Wir therapierten ihn also erstmal auf eine Hufprellung, die am wahrscheinlichsten schien und das Endergebnis sah wie folgt aus:

Links saß das Problem und daher gab es einen tollen stoßabsorbierenden Verband.
Mein Kleiner bekam also erstmal einen dicken Verband um den Huf, sowie Entzündungshemmer und Schmerzmittel, dass ich ihm auch noch einige Tage geben musste. Zudem durfte er sich nicht wirklich viel bewegen und wir mussten ihm ein kleines eigenes Abteil auf der Wiese abstecken, in dem er erstmal die nächsten Tage wohnen durfte.

Ich war natürlich froh, dass wir erstmal gegen seine Schmerzen vorgehen konnten, aber auch ehrlich ein bisschen besorgt wegen der Böllerei an Silvester und wie er das dann findet, dass er so allein in diesem kleinen Abteil verweilen muss. Aber naja, jetzt im Nachhinein kann ich sagen, er ist eindeutig der Größte, denn es hat ihn vollkommen kalt gelassen und er hat diese Silvesternacht wieder super überstanden! :o)

Aber trotzdem war ich dann die folgenden Tage sehr häufig an der Wiese, um zu gucken, wie es meinem Süßen geht und kam folglich weder viel zum Lesen, noch zum Bloggen. Ich denke aber, dass ihr verstehen werdet, dass er mir da doch noch etwas wichtiger ist ;o)

Und als ob das nicht genug wäre, als es ihm langsam wieder besser ging, der Verband ab war und ich nicht mehr jeden Tag sein Mittelchen verabreichen musste, da passiert es doch glatt wieder, dass ich an der Wiese ankomme und es stimmt etwas nicht.

Unser jüngster, Fengari, benahm sich nämlich äußerst seltsam, ständig schmiss er sich auf den Boden, wälzte sich aber nicht, wie es bei einer Kolik üblich wäre, sondern fraß im Liegen oder stand fast sofort wieder auf. Und das ging die ganze Zeit so, dass seine Besitzerin und ich dann doch gemeinsam beschlossen, ohne Tierarzt gehen wir hier heute Abend nicht mehr weg. Es war aber schon 16:30 und es war klar, aber 17:20 spätestens, stehen wir im Finsteren.

Da die Tierärztin aber doch einen etwas längeren Weg hatte, war sie dann gegen 17:05/17:10 erst da, aber besser als nichts, denn wir hatten schon ziemlich sorgen um den Kleinen. Nach ersten Untersuchungen, die Fengari gar nicht so lustig fand, aber mal ehrlich, wer hätte schon gern eine Hand im Po, lag die Vermutung dann sehr nahe, dass er vermutlich doch eine Art Kolik hat, die sich aber sehr sonderbar äußert, als musste wir dann dagegen vorgehen, unter anderem sollte es eine Spritze geben. Problematisch daran, es war mittlerweile stockdunkel, einzig das Licht vom Auto hat uns die Angelegenheit ein wenig erhellt und zum anderen musste die Spritze in die Vene und die am Hals zu finden unter dem ganzen Winterfell war bei ihm so schwer, dass dann auch noch rasiert werden musste.

Letztendlich haben wir für die gesamte Aktion, nachdem die Ärztin da war noch locker 1 Stunde benötigt, in der ich mit dem kleinen Kerl auch noch viel herrumgelaufen bin, denn das er Bewegung hatte, war wichtig und trotzdem fühlte ich mich ein wenig so, als ob ich gänzlich eingefroren wäre.

Wie man also merkt, bei uns an der Wiese ging es die letzte Zeit hoch her, wenn auch eher im negativen Sinn, denn erst hatten wir Husten, dann einen lahmen Heiðar und schon wieder Husten, einen bauchkranken Fengari und als wäre das nicht ausreichend wäre, mussten Vinnis letzten Schneidezähne auch noch gezogen werden. Dem guten Vinni geht es aber super und er futtert wie ein Scheunendrescher :D

Ich will aber mal hoffen, dass es jetzt wieder bergauf geht und ich wieder etwas mehr Zeit mit bloggen verbringen kann :o) dann ein paar Bücher habe ich abends dann ja trotzdem noch gelesen ;o) und wenn es euch interessieren würde, kann ich euch auch noch zeigen, was ich so gestrickt habe, denn aktuell versuche ich mich gerade an einem Islandpulli aus echter isländischer Wolle :o)

Ganz liebe Grüße und diesmal wieder mit einer Monatsstatistik, verabschiede ich mich bis morgen!

Themis ^.^v

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