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Dienstag, 28. Januar 2014

Rezension ~ Die Hüterin des Schattenbergs

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Die Hüterin des Schattenbergs
Autor: Monika Felten
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: cbj
Ersterscheinung: 12. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570139999
ISBN-13: 978-3570139998
Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Genre: Fantasy 


Über die Autorin

(c) Torsten Eichholz
Monika Felten erlernt nach Abschluss der Mittleren Reife und einem Jahr an einer Hauswirtschaftsschule in Kiel den Beruf der Technischen Zeichnerin, den sie bis zur Geburt ihres ersten Sohnes 1992 ausübt. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die klassischen Konstruktionszeichnungen, aber auch Perspektivzeichnungen, für Dokumentationsunterlagen am Zeichenbrett oder mit der CAD-Anlage. Eine Restrukturierungsmaßname der Firma im Jahre 1994 führt noch während des dreijährigen Erziehungsurlaubs zum Verlust des Arbeitsplatzes. Monika Felten schreibt schon in der vierten und fünften Klasse Geschichten über "Elfen", die sie mit Oblaten bebildert, gibt das Schreiben und den Wunsch, Schriftsteller zu werden, aber in der 7. Klasse schweren Herzens auf, da man ihr fälschlich erzählt, dass ein Studium in Germanistik oder Journalismus notwendig sei, um diesen Beruf zu ergreifen. Monika Felten liest seit dem 15. Lebensjahr leidenschaftlich Fantasy und beginnt 1998, zwei Jahre nach der Geburt des zweiten Sohnes ihr erstes Buch "Elfenfeuer" zu schreiben. Ein Buch, das alles enthalten soll, was das Fantasy-Genre für sie so lesens- und liebenswert macht. Innerhalb eines Jahres entstehen autodidaktisch die ersten 100 Seiten des Romans. 17 Verlage erhalten eine Leseprobe. Nach nur sechs Wochen meldet der Stuttgarter Weitbrecht-Verlag Interesse an. Es folgen 18 Monate des Schreibens, in denen "Elfenfeuer" in Zusammenarbeit mit dem Lektor des Weitbrecht Verlags Gestalt annimmt. Im Januar 2001 erscheint "Elfenfeuer" als erster Roman "bei Weitbrecht, Stuttgart, der 2002 den "Deutschen Phantastik Preis" als "Bester Deutscher Roman 2002" erhält. 2002 erscheint mit "Die Macht des Elfenfeuers", die Fortsetzung diesmal jedoch im Münchener Piper Verlag, der das Fantasyprogramm von Weitbrecht mittlerweile übernommen hat. Auch "Die Macht des Elfenfeuers" wird 2003 als "Bester Roman National 2003" mit dem "Deutschen Phantastik Preis" ausgezeichnet. Im April 2004 kommt mit "Die Hüterin des Elfenfeuers" der dritte und letzte Teil der "Saga von Thale" unter dem Dach des Piper Verlags in den Handel. Von Oktober 2004 bis Oktober 2006 erscheinen mit „Die Nebelsängerin“, „Die Feuerpriesterin“ und „Die Schattenweberin“ im Piper Verlag drei weitere Hardcover in der Trilogie um „Das Erbe der Runen“ Nach Abschluss der Trilogie können sich die Fans bis 2009 in jedem Herbst auf ein neues Werk der Autorin unter dem Dach des Piper Verlags freuen. 2007 erscheint ihr erster eigenständiger Roman als günstige Trade-Paperback Ausgabe. Im Sommer 2002 erscheint bei Ensslin im Arena Verlag, Würzburg, unter dem Titel "Die Suche nach Shadow" der erst Teil der Jugendbuchserie "Geheimnisvolle Reiterin", eine Mischung aus klassischem Pferdebuch und Fantasyelementen, die bei den jungen Lesern so gut ankommt, dass bis zum Frühjahr 2006 noch vier weitere Bände erscheinen. Im Sommer 2006 wechselte die Autorin zum Stuttgarter Thienemann Verlag. In 2007 erschienen dort die ersten beiden Bände einer Neuen Pferde-Fantasy Buchreihe unter dem Titel „Ascalon, das magische Pferd“ erscheinen. Weitere Bände sind in Vorbereitung.



Inhaltsangabe/Klappentext

High-Fantasy vom Feinsten von der Fantasy-Queen Deutschlands§Die junge Eleve Jemina ist die letzte, lebende Hüterin des Schattenbergs nur sie allein kann das Land vor dem drohenden Untergang bewahren. Denn ohne die Magie der Hüter werden sich die Schatten des Berges schon bald befreien und Unheil und Verderben über die Menschen bringen. Jemina hat nur eine Chance, um das zu verhindern: Sie muss den gefahrvollen Weg ins Reich der Toten auf sich nehmen, um das Wissen der verstorbenen Hüter zu erlangen. Mithilfe des ebenso anziehenden wie geheimnisvollen Eleven Rik nimmt Jemina die Herausforderung an.§Doch dann erfährt sie von der wahren Bedeutung des Schattenbergs und steht vor einer folgenschweren Entscheidung


Rezension/Meinung

Was ich einfach wunderhübsch bei diesem Buch finde, ist das Cover, deswegen muss ich es auch einfach in der Rezension erwähnen, weil ich es zum einen als Bild einfach toll finde und zum anderen, weil es auch einfach nur richtig gut zu dem Beginn des Buches auch passen will.

Ansonsten muss ich sagen, habe ich schon deutlich bessere Geschichten der Autorin gelesen. Die Idee hinter der Geschichte fand ich zwar richtig gut und das Buch war auch an sich wieder gut geschrieben, nur wirkte es einfach viel oberflächlicher, als ich es ansonsten von der Autorin gewohnt war. Die Charaktere wirkten mir oftmals nicht so richtig durchdacht und es konnten mir auch weder Jemina noch Rick wirklich sympathisch werden. Zumal ich mich auch manchmal bei der Handlung ehrlich fragen musste, was das jetzt soll, was sie da machen bzw. warum so vieles so einfach läuft. Oft hatte ich einfach das Gefühl, dass sich die Probleme in Luft aufzulösen schienen oder wenn sie mal etwas größer waren, fast schon zu einfach zu bewältigen waren.

Dabei fehlte mir einfach etwas, das ich sonst bei den Büchern von Monika Felten immer hatte, nämlich das Gefühl, dass die Welt und die Charaktere wirklich gut durchdacht waren und es dazu auch noch eine spannende Handlung gab. Die Handlung an sich war in Ordnung, wenn auch halt einfach oft zu konsequenzlos und auch ab und an etwas undurchdacht. Ebenso kamen mir die Charaktere und die Welt leider auch vor, oberflächlich vollkommen in Ordnung, aber wirklich mehr war da einfach nicht. Zumal Jemina in meinen Augen auch oft sehr seltsam gehandelt hat, so dass es für mich nicht immer ganz zusammenpassen wollte.

Es war zwar also ganz schön zu lesen, aber irgendwie fehlte einfach etwas, um die Geschichte wirklich gut zu machen, obwohl die Idee richtig gut klang, aber wenigstens schaut das Buch im Regal klasse aus!


Fazit

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