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Dienstag, 14. Januar 2014

Rezension ~ Tödliches Requiem

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Tödeliches Requiem
Autor: Paolo Roversi
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
Ersterscheinung: 15. Juli 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548610404
ISBN-13: 978-3548610405
Originaltitel: Niente baci alla francese
Genre: Krimi

 

Über den Autor

Paolo Roversi, geboren 1975 , ist Journalist und lebt in Mailand. Für seinen Kriminalroman Die linke Hand des Teufels  erhielt er den Premio Camaiore, einen renommierten Preis für Kriminalliteratur. Er gehört zu einer neuen Generation italienischer Kriminalautoren und wird von der Presse hoch gelobt. In Frankreich ist Milano Criminale für den Prix Polar nominiert.


Inhaltsangabe/Klappentext

Anfang Dezember: In der Mailänder Scala nähert sich das Konzert für die Bürgermeister von Paris und Mailand seinem Höhepunkt. Dann fällt der Strom aus. Als das Licht angeht, ist der Mailänder tot. Der umtriebige Journalist und Profi-Hacker Enrico Radeschi ist sofort an dem Fall dran und beginnt zu ermitteln: zwischen Mailand und Paris, zwischen politischen Fronten und immer unter größter Gefahr für sein eigenes Leben.



Rezension/Meinung

Auch wenn ich über das Buch schon ehrlich jede Meinung gelesen hatte, dachte ich einfach, dass ich es mal mit ihm versuche. Ich war zwar auch ein wenig skeptisch, was vor allen Dingen daran lag, dass ich bisher eher keine ganz so positiven Erfahrungen mit Büchern von italienischen Autoren gemacht hatte, deren Stil ist wohl einfach nicht so ganz der meine, aber man weiß ja nie.

Leider hat mich das Buch dann aber doch irgendwie enttäuscht. Ich kann nicht unbedingt genau benennen, was ich alles so grausig daran fand, aber vor allen Dingen auch der Kommissar war so gar nicht mein Fall. Ebenso wenig, wie der Hobby-Ermittler und eigentlich Journalist Radeschi, der dann auch noch den Roman extrem dominiert hat. Irgendwie schien mir die eigentliche Handlung ziemlich in den Hintergrund zu treten und dieser seltsame Mensch immer wichtiger zu werden. Zumal es dann auch noch so war, dass ich die Handlung, den Kriminalfall betreffend auch nicht wirklich realitätsnah fand, sondern eher ein wenig zu konstruiert, zu gestellt, so dass es alles begann immer falscher zu wirken, denn auch etwas irgendwie parodiehaftes konnte ich leider nicht erkennen.

Ich habe leider irgendwie das Gefühl, dass viel meiner Abneigung bei diesem Roman auch einfach aus seinem Schreibstil resultiert, mit dem ich nicht gänzlich warm werden konnte, ebenso wenig, wie mit den Charakteren, die mir trotz einer oftmals auch sehr intensiven Charakterisierung einfach nicht sympathisch werden konnten, die ich sogar eher gar nicht mochte. Das ganze gepaart mit der eher verworrenen und seltsamen Handlung, war einfach leider nicht mein Buch. Vielleicht ist es einfach wirklich so, dass ich mit dem italienischen Stil bei Romanen einfach nichts anfangen kann.

Von daher kann ich das Buch nicht wirklich empfehlen, aber wer auf eher seltsame Protagonisten steht und zudem auch noch Musik und italienische Autoren mag, der wird an diesem Buch vielleicht seine Freude haben.


Fazit

1 Kommentar:

  1. Liebe Themis

    Ich habe auch an der Feenglanzchallenge bei Lilly teilgenommen und war immer begeistert von deinen schnellen Fortschritten.
    Nun wollte ich unbedingt sehen, wer da so schnell liest und habe dabei deine tolle Seite gefunden. Ich bin gleich Leserin geworden und habe mich ein wenig bei dir umgesehen. Dabei habe ich bemerkt, dass du wohl ab und zu einmal Bücher aus dem Genre Liebesroman liest und ich möchte dich herzlich einladen, an meiner Liebesroman-Challenge teilzunehmen. Hier der Link dazu http://samtpfotenmitkrallen.blogspot.ch/2014/01/ankundigung-liebesroman-challenge.html

    Ich lasse dir ganz liebe Grüsse da und wünsche dir alles Gute
    Livia

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