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Samstag, 8. Februar 2014

Rezension ~ Multiplayer - Gefährliches Spiel (eBook)

Allgemeine Angaben zum eBook

 
Titel: Multiplayer - Gefährliches Spiel
Autor: Jannis Becker
Seiten: ca. 457 Seiten
Verlag: dotbooks Verlag
Ersterscheinung: 13. Januar 2014 
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-95520-467-9
Genre: Thriler
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Über den Autor

Jannis Becker ist das Pseudonym, unter dem der für historische Romane bekannte Autor Wolfgang Jaedtke seine Thriller und zeitgenössischen Geschichten veröffentlicht. Wolfgang Jaedtke wurde 1967 in Lüneburg geboren, studierte Historische Musikwissenschaft und promovierte mit einer Arbeit über Beethoven. Danach arbeitete er für ein Theater, bevor er sich als Schriftsteller selbstständig machte.
Bei dotbooks erschien bereits Wolfgang Jaedtkes historisches Epos „Die Tränen der Vila“ und sein Roman „MULTIPLAYER – Gefährliches Spiel“. Weitere Titel sind in Vorbereitung.

Zur Website von Jannis Becker

 

Inhaltsangabe/Klappentext

Ein fesselnder Roman über die beklemmende Frage: „Was passiert, wenn ein Spiel zur gefährlichen Falle wird?“

„Rache ist etwas Wunderbares, dachte Finja. Sie hatte einmal gelesen, dass Rache nur dann süß sei, wenn das Opfer den Rächer erkannte. Seit sie ‚Breath of Doom‘ spielte, teilte sie diese Ansicht nicht mehr. Es war viel schöner, sich im Stillen zu rächen, unerkannt und in fremder Gestalt.“
Ein Chef, der sie schlecht behandelt. Kollegen, die ihr die kalte Schulter zeigen. Ein Leben, das sie von Tag zu Tag mehr zu ersticken droht. Finja fühlt sich wie im freien Fall – bis sie das Online-Rollenspiel „Breath of Doom“ entdeckt. In der abenteuerlichen Fantasywelt wird aus der hilflosen jungen Frau die mächtige Zauberin Brianna. Hier kann sie es mit jedem Gegner aufnehmen und voller Selbstvertrauen von Sieg zu Sieg ziehen. Auch in Finjas wahrem Leben scheint sich auf einmal alles zum Guten zu wenden, als sie dem schüchternen Ben begegnet. Doch ist er wirklich der Mann, für den sie ihn hält? Und ist auch in der Online-Welt alles anders, als es auf den ersten Blick scheint?


Rezension/Meinung

Das Buch hatte mich eigentlich nur aufgrund seines Klappentextes neugierig gemacht. Vor allen Dingen auch, weil ich noch so gar nicht wirklich einschätzen konnte, wo genau die Rache und Gefahr, von der im Klappentext die Rede ist, im Roman wirklich stattfinden würde am Ende, mehr in der realen Welt oder doch im Spiel.

Dabei ist es wirklich gut gemacht, wie Finja immer mehr von dem eingenommen wird, was ihr das Spiel gibt und sie im echte Leben nicht hat, wie vor allen Dingen Erfolgserlebnissen. Und mir gefällt dabei auch sehr, wie der Autor es schafft dem Leser klar zu machen, was für ein Typ Mensch Finja ist, denn man merkt ihr schon deutlich an, was für ein eher unsicherer und schüchterner Typ sie eigentlich ist, der aber, wenn sie wüsste wie, gern viel mit anderen Menschen zu tun hätte, sich nur nicht dazu durchringen kann, wirklich andere neu kennenzulernen. Durch die gesamte Geschichte hinweg war mir Finja in manchen Szenen zwar ein wenig unsympathisch, aber vielleicht auch einfach, weil ich ihre Art der Naivität einfach nicht wirklich nachvollziehen konnte. Trotzdem sind ihre Gefühle einfach, zumindest in meinen Augen, ziemlich gut beschrieben und man versteht sie schon sehr gut. Und auch andere Charaktere fand ich durchaus interessant dargestellt, wobei es für mich selbst am interessantesten war, die Charaktere in der Onlinewelt ein wenig zu durchleuchten und selbst beim Lesen zu versuchen einzuschätzen, was für Menschen dort im realen Leben hinter stehen könnten.

Auch wenn mich die Geschichte an mancher Stelle ein bisschen verwirrt hat, da ich durch die Angeben, welcher Tag sei doch etwas durcheinandergekommen bin, denn irgendwie war erst der Samstag vorbei, dann im nächsten Abschnitt Sonntag und nur wenige Zeilen darauf wieder Samstag und ich mir nicht sicher, ob wirklich jetzt schon eine Woche vergangen oder der Autor ein wenig durcheinander gekommen war. Trotz aber einiger kleiner Punkte, die mich manchmal verwirrt haben, fand ich die Geschichte doch ziemlich gut, besonders, weil sie durch das Onlinerollenspiel einen sehr interessanten Charakter erhält.

Ich hatte dann zwar schon bald einen Verdacht, wie sie die Situationen auflösen würden und zu welchem Endergebnis das führt, trotzdem war ich mir bis zur endgültigen Auflösung nie ganz sicher und es hat ehrlich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, das eine Mischung aus Thriller und Fantasy ist, die auf jedem Fall einem Thriller-Fan, der es gerne ein bisschen mehr in Richtung Psychothriller hat, Spaß machen sollte.


Fazit

Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag »dot.books«, wie auch bei »Blogg dein Buch«
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Kommentare:

  1. Der Titel klingt für mich, als wäre er vom Thema her ähnlich verwurzelt wie "Erebos".
    Kennst du das? Das Buch hat mich so verstört und gleichzeitig so stark eingenommen, dass ich auch Tage später noch daran denken musste.

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    1. Japp, »Erebos« hatte ich auch gelesen, irgendwo müsste auch noch eine Rezenion davon hier auf dem Blog sein, aber den genauen Monat weiß ich nicht mehr :D
      Das Buch hier ist aber von der Ebene her ein wenig anders, auch wenn es auf den ersten Blick vom Klappentext her nach einer ähnlichen Richtung klingt. Es ist alles weniger fantasy-lastig, wie bei Erebos, das Spiel nimmt auch eine andere Art von Stellenwert ein, aber es ist auf jeden Fall nicht weniger interessant gemacht :o)

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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  2. Von der Beschreibung her hört sich gut an...
    Danke für die Rezension
    LG
    Estha

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