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Donnerstag, 13. März 2014

Rezension ~ Der Schatten meines Bruders

Allgemeine Informationen zum Buch

Titel: Der Schatten meines Bruders
Autor: Tom Avery
Gebundene Ausgabe: 149 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg
Ersterscheinung: 3. Februar 2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407820496
ISBN-13: 978-3407820495
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: My Brother's Shadow 
Genre: Jugendbuch

 

Über den Autor

Tom Avery wurde in eine große Londoner Familie hineingeboren. Später arbeitete er als Lehrer in London und Birmingham und parallel als Autor. 2010 erschien sein erstes Buch, das gleich den "Diverse Voices Children's Book Awar" gewann. Mit seiner Familie lebt er in London.


Inhaltsangabe/Klappentext

Nach dem Tod ihres Bruders steht Kaias Welt still. Was kommt nach dem Nichts? Eine zutiefst berührende Geschichte über das Weiterleben, wenn plötzlich nichts mehr ist, wie es war. Kaias Bruder ist tot. Nichts mehr wie vorher. Nicht für Kaia und nicht für ihre Mutter, die in ihrer Trauer die Tochter aus den Augen verliert. Nur einer dringt noch zu Kaia durch: der wilde, stumme Junge, der neu an der Schule ist. Wo kommt der Junge her? Gibt es ihn wirklich? Langsam, sehr langsam fasst Kaia wieder Vertrauen zu ihren Freundinnen, die sie davon überzeugen, dass echte Freundschaften auch tiefe Krisen überwinden.


Rezension/Meinung

Wenn ich nach einem Buch suchen würde, das ich als Schullektüre empfehlen sollte, dieses Buch würde auf jeden Fall in die engere Auswahl kommen.

Irgendwie kann ich mich noch nicht wirklich entscheiden, ob ich das Buch gut finde oder nicht so wirklich, weil ich es vom Thema, dieser Traurigkeit und Verlorenheit dieses Mädchens aufgrund des Todes ihres Bruders und wie stark sie darin involviert war, sehr interessant und auch irgendwie wichtig finde, es aber gleichzeitig von manchen Punkten her auch sehr seltsam ist. Ich habe beim Lesen selbst oft den Eindruck gehabt, dass der Junge, den sie die ganze Zeit sieht, irgendwie viel metaphorische Bedeutung hat, die ich oftmals nicht so ganz verstanden habe. Dadurch kann man in dem Buch aber natürlich auch viel deuten und über vieles Diskutieren. Auch, weil die anderen Schüler sich teilweise sehr unfair ihr gegenüber benehmen und sie in ihrem Zustand auch Probleme hat, diejenigen an sich heran zu lassen, die es mit ihr positiv meinen.

Sehr gelungen dabei fand ich auch, dass die Erzählerin während des Verlaufs auf kleine Regeln für sich und das Leben kommt, die jedes Kapitel irgendwie abschließen und auch oft sehr interessante Erkenntnisse sind. Gleichzeitig war es aber auch so, dass ich es an vielen Stellen einfach nicht so angenehm fand, wie das Buch geschrieben war und wie sich die Handlung bewegt hat.

Trotzdem ist es auf jeden Fall ein sehr lehrreiches Buch, das zwar eine traurige Geschichte erzählt, bei der viele Menschen mit hineingerissen werden und auch einiges Unschönes passiert, aber ebenso auch einige sehr positiver Dinge, die auch viel Mut machen können.

Als Schullektüre in meinen Augen auf jeden Fall ein richtig gutes Buch, einfach so als Jugendbuch aber vielleicht nur bedingt geeignet, weil man es eigentlich wirklich stärker reflektieren sollte.


Fazit

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