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Sonntag, 9. März 2014

Rezension ~ Magdalenas Garten

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Magdalenas Garten
Autor: Stefanie Gerstenberger
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 9. Januar 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345335429X
ISBN-13: 978-3453354296
Genre: Gegenwartsliteratur


 

Über die Autorin

Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman "Das Limonenhaus" wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von "Magdalenas Garten" und "Oleanderregen", die beide für den DeLiA-Preis nominiert wurden. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Köln. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Eine unvollendete Liebe, ein Geheimnis, das den Tod überdauert, eine Tochter auf der Suche nach Wahrheit

Nach dem frühen Tod ihrer Mutter wuchs Magdalena bei den Großeltern auf, die ihre Fragen nach dem unbekannten Vater nie beantworten konnten. Warum kehrte ihre Mutter dreißig Jahre zuvor allein von Elba zurück? Und wer ist dieser Mann, der seine Tochter nie kennenlernen wollte? Bei ihrem Versuch, das Geheimnis der unvollendeten Liebe ihrer Eltern zu entschlüsseln, lernt Magdalena Nina und Matteo kennen. Ohne zu ahnen, wie einschneidend diese Begegnung für sie sein wird, hofft Magdalena, mithilfe der beiden ihren Vater schnell zu finden. Doch es soll eine schmerzhafte Suche mit überraschendem Ausgang werden — eine Suche, die ihren Anfang nimmt inmitten eines alten Zitronengartens auf Elba …


Rezension/Meinung

Im Fall dieser Geschichte ist es wirklich so, dass meine Erwartungen und die Realität meilenweit auseinander klafften.

Versprach mir das Buch von seinem sehr sonnigen, sommerlichen, südländischen Cover und dem Klappentext noch eine amüsante, lockere Geschichte, die Lust auf Urlaub, Strand und Sonne macht, kam die Geschichte selbst ganz schnell davon ab.

Allein Magdalena ist ein Charakter mit dem ich mich gar nicht anfreunden konnte, weil sie so viele Spleens hat, gleichzeitig auf eine so dämliche Art naiv ist und einfach so viele Dinge tut, die mir einfach unsympathisch und unverständlich waren, dass ich nicht wirklich mit ihr warm werden konnte und wenn, dann eigentlich eher auf einer negativen Ebene. Mit den Nebencharakteren ging es mir genau so, wenn nicht noch schlimmer, weil sie ebenfalls einfach verrückt waren, aber wieder auf so eine seltsame und unverständliche und somit unsympathische Art. Allen voran Nina, die mir mit ihrer aufgedrehten, launischen Art einfach auf die Nerven fiel. Zudem wirkte alles so unsinnig und zusammengestückelt. Ebenso wie alle Lebensformen in dieser Geschichte. Keiner schien irgendwie auch nur im Ansatz ein bisschen normal zu sein, in seinem Häuschen oder seiner Wohnung zu leben und ganz normal arbeiten zu gehen, ohne, dass irgendwo noch was Seltsames vorkommt in seinem Leben.

Dazu kam dann noch, dass der rote Faden des Buch immer mal wieder für 100 Seiten oder mehr gekappt wurde und irgendwelche Dinge passierten, welche die Geschichte nicht voran brachten, sondern eher zu einem Stillstand führten. Dabei waren diese Handlungen auch noch vollkommen sinnbefreit, was mir den Lesespaß dann immer mehr verdarb und auch dazu führte, dass ich mir einfach nur wünschte, dass es endlich vorbei ist, denn das Buch wurde immer langatmiger.

Was dabei zumindest nicht aufkam, war der Wunsch nach Sonne und Urlaub, denn abgeschreckt von den ganzen verrückten Menschen in diesem Buch und der unerklärbaren Handlungen und nicht vorhandenen Zusammenhänge in der Geschichte, fiel dieser Aspekt ziemlich hinten runter, wurde überdeckt und führte daher dazu, dass schon ein zweiter Punkt meiner Erwartungen unerfüllt blieb.

Ein Buch, dass Sommer, Sonne und maritime Urlaubsgefühle verspricht und dabei vollkommen von allem abschweift, locker nur die Hälfte der Seiten hätte haben können und damit trotzdem die Geschichte locker hätte erzählen können und das mit einem deutlichen roten Faden ohne Stellen, an denen man diesen nicht wiederfindet.

Mein Buch war es so gar nicht, von daher kann ich es auch nur denen empfehlen, die auf vollkommen seltsame Typen und einen Stil bei Romanen stehen, der alles andere als sinnvoll ist, sondern viel mehr unerklärbare Handlungen bringt, die aber am Ende meist keinen großen weiteren Sinn hatten. 


Fazit

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