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Freitag, 21. März 2014

Rezension ~ Schatzsuche

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Schatzsuche
Autor: Nora Miedler
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
Ersterscheinung: 10. Juni 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548611486
ISBN-13: 978-3548611488
Genre: Frauenroman / Humor
Vorgängerband: Aschenpummel

 

Über die Autorin

Nora Miedler, Jahrgang 1977, ist ausgebildete Schauspielerin, lebt in Wien und ist bereits erfolgreiche Krimiautorin. Grund genug, jetzt auch einmal etwas anderes zu schreiben, über Teddy Kis, eine rundum unperfekte Frau.


Inhaltsangabe/Klappentext

Teddy Kis hat es geschafft: die pummelige Schuhverkäuferin mit Problemmutter und Hang zum Fettnäpfchen hat den Mann ihrer Träume erobert. Jetzt könnte es ja endlich losgehen mit Liebe, Sex und Zärtlichkeit, doch erst mal passiert gar nichts und dann ganz viel: Aber kein Kissengeflüster, sondern eine Doppelhochzeit, und mittendrin Teddy! Klingt nach Mädchentraum, doch zwischen Hochzeitskleidern aus der Horroshow, härtester Brautkonkurrenz, einer liebestollen Hochzeitsplanerin und einem absurd schüchternen Bräutigam überkommt Teddy eher Mordlust als Romantik. Wird die Liebe dennoch siegen?


Rezension/Meinung

Das Cover verrät es ja schon, ich habe mich mal wieder an einen Frauenroman gewagt. Diesmal muss ich jedoch gestehen, habe ich eher ein Exemplar erwischt, mit dem ich so ziemlich gar nichts anfangen konnte, was vor allen Dingen damit zusammenhängt, dass mir das ganze Buch einfach viel zu übertrieben dargestellt ist.

Was man dem Buch einfach sofort anmerkt, ist die Tatsache, dass es eigentlich witzig sein soll, ein richtiges Buch zum Lachen eben, nur dass leider einfach zu sehr übertrieben wurde, so dass viele der Aktionen der Charaktere, ihr Verhalten, die Folgen etc. einfach nur lächerlich und einfach ein bisschen nach zu viel des Gutem wirken, was die ganze Geschichte, für mich, irgendwie einfach schlechter und schlechter werden ließ, da es sich auch eher im Lauf des Romans zu steigern, als zu bessern schien. Allein der Auftakt, des Romans, war extrem seltsam, wie sie sich dazu fertig macht ihren Freund zu verführen und ich ehrlich nur noch denken konnte: "Wie doof ist die eigentlich!".

Zudem kam bei mir noch dazu, dass ich den Vorgänger »Aschenpummel« nicht kannte und mich daher an vielen Stellen ehrlich fragen musste, warum ist sie so?,  warum sagt sie das so?, was beim Lesen doch ein wenig gestört hat. Ganz besonders stellte sich mir immer die Frage, warum sie ihren Freund eigentlich immer "der Pirat" nennt, was mir zum einen sehr auf die Nerven ging und mir zum anderen, bis mindestens zur Hälfte des Romans ein enormes Rätsel blieb. An sich ist es so, dass die ganzen Charaktere auch einfach nur seltsam sind, die Protagonistin Teddy, allen voran, aber auch alle anderen Charaktere sind einfach nur seltsam und ehrlich zugegeben, ich habe an so vielen Stellen nicht verstanden, was die eigentlich alle miteinander und voneinander wollen. Eigentlich streiten sich alle nur, stellen seltsame Dinge an oder hüpfen in Fettnäpfchen, die so groß sind, dass sie der Wassermenge auf unserem Planeten Konkurrenz machen und zudem auch noch so offensichtlich aufgestellt wurden, dass ich mich ehrlich gefragt habe, wie man da noch jemanden hineinlaufen lassen kann.

Für manchen oder auch viele mag genau dieses Übertreiben an allen Ecken und Ende genau das richtige sein, wenn er mal wieder richtig lachen möchte, weil genau das für ihn sehr reizvoll ist und solchen Lesern kann ich das Buch auch guten Gewissens empfehlen, denn wer Übertreibungen in Büchern toll findet, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen. Mir selbst war es einfach viel zu viel und ich war einfach nur noch genervt von den Charakteren und der gesamten Situation, denn ganz so schlimm, hätte ich es mir nach dem Klappentext eindeutig nicht vorgestellt.


Fazit

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