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Mittwoch, 12. März 2014

Rezension ~ Todesengel

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Todesengel
Autor: Andreas Eschbach
Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover)
Ersterscheinung: 20. September 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785724810
ISBN-13: 978-3785724811
Genre: Krimi / Thriller

 

Über den Autor

Andreas Eschbach wurde am 15. September 1959 in Ulm geboren. Er studierte in Stuttgat Luft- und Raumfahrttechnik, schloss aber nie ab. Stattdessen arbeitete er als Softwareentwickler und Unternehmer, bevor er sich aufgrund seines Erfolgs als Schrifsteller voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren konnte. Sein Debütroman veröffentlichte er 1995 mit »Die Haarteppichknüpfer« – ebenso wie die darauf folgenden Werke ist er dem Science-Fiction-Genre zuzuordnen. Mit dem 1997 veröffentlichten »Jesus Video« gelang ihm erstmals ein echter Bestseller, der sich gleichzeitig von der Phantastik entfernt und eher dem Thriller-Genre zuzuordnen ist - der Roman wurde bereits von einer deutschen Produktion verfilmt. Mit dem 2007 erschienenen Roman »Ausgebrannt« wendet sich Eschbach wieder der Science Fiction zu und beschreibt eine Zukunft nach dem Überschreiten des globalen Ölfördermaximums und damit einer Welt ohne billiges Öl. Außerdem schuf er mit »Das Marsprojekt« eine Pentalogie für Jugendliche, die bei Arena erschien. Ebenfalls als Jugendroman angelegt, erschien 2010 »Black Out« sowie dessen Nachfolger »Hide Out« im Novemer 2011. Im gleichen Jahr veröffentlichte Eschbach seinen nächsten Erwachsenenroman »Herr aller Dinge«. Im Herbst 2013 erscheint im Verlag Bastei Lübbe der Thriller "Todesengel". Andreas Eschbach ist außerdem mehrfacher Träger des »Deutschen-Science-Fiction-Preises«, des »Kurd-Laßwitz-Preises«, sowie des »Deutschen-Phantastik-Preises«. Er gewann darüber hinaus noch den »Prix Bob Morane« in Belgien und den »Grand Prix de l’Imaginaire« in Frankreich. Seit September 2003 lebt Eschbach mit seiner Frau Marie in der Bretagne, Frankreich


Inhaltsangabe/Klappentext

Erich Sassbeck ist zur falschen Zeit am falschen Ort und gerät in eine brutale Schlägerei. Doch am Ende ist er es, der überlebt, während seine Angreifer tot sind - erschossen von fremder Hand. Ein Unbekannter streift durch die Stadt und beschützt Unschuldige.


Rezension/Meinung

Mit »Todesengel« habe ich meinen ersten Roman von Andreas Eschbach gelesen und musste dabei feststellen, dass mir zumindest dieser Roman das Autors sehr gut gefällt.

Was mir vor allen Dingen bei diesem Krimi einfach sehr gut gefallen hat, waren die vielen Positionen, aus denen man den Kriminalfall betrachten konnte. Zum einen einfach durch den Protagonisten, der auch noch in gewissem Maß die Medien repräsentiert hat, dann durch die Sichtweise des für mich zweiten Protagonisten, der die Sicht der Polizei repräsentieren durfte und zudem auch noch aus der Perspektive des Täters selbst, die aber immer ein wenig verschwommen blieb. Dabei waren allein die Charaktere, die aufgetaucht sind, schon einfach sehr interessant, vor allen Dingen gefielen mir Ingo Praise, der Journalist, und Justus Ambick, der Kommissar, sehr gut, besonders, da sie beide sehr individuelle Meinungen vertreten haben und sich nicht vollkommen in eine der typischen Schubladen pressen lassen.

Davon abgesehen, handelt es sich hier um den ersten Roman des Autors, bei dem ich schon bei der Leseprobe dachte, dass er mir wirklich gefallen könnte und ich finde es einfach genial, welches Thema er in diesem Buch aufgreift und wie, denn es gibt wenig Autoren, die es wohl so gekonnt geschafft hätten das Thema der sinnlosen Gewalt und Zivilcourage so gekonnt darzustellen, dass es nicht zu sehr in eine Richtung kippt. Denn ich denke, keiner könnte sinnlose Gewalt jemals gutheißen, aber trotzdem ist es nicht in Ordnung, die Täter einfach auch mit Gewalt zu bekämpfen und gerade dieser Zwiespalt, den man selbst einfach in einer solchen Situation empfindet, macht den Krimi so spannend.

Dazu kommt dann noch, dass gerade auch die Wirkung der Medien bei solchen schwierigen Themen mit einbezogen wird, wie durch diese und wie sie die Dinge darstellen, unterschiedliche Steine ins Rollen kommen und welche Auswirkungen die Berichterstattung hat, ganz besonders auch dann, wenn sie durch jemanden stattfindet, der durch seine Erfahrungen parteiisch ist.

Allgemein ein sehr aktuelles und interessantes Thema, dass ich auf eine angenehme und spannende Weise verarbeitet finde und bei dem ich nur sagen kann, dass der Autor hiermit einen sehr guten Roman geschaffen hat, der mich sowohl von der Themenauswahl, der Geschichte, als auch der Spannung überzeugen konnte, auch wenn es ein paar Kleinigkeiten gab, die ich mir anders gewünscht hätte, aber so wie er ist, besonders durch das Ende, hat der Roman eine eindeutige Aussage, die ich so sehr gelungen finde.


Fazit


Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim »Lübbe-Verlag«, wie auch bei »Blogg dein Buch«
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Kommentare:

  1. Mir gfeile das Buch auch sehr, sehr gut und fand die Problematik, die der Autor aufgegriffen hat, einfach toll ausgearbeitet. Es war auch mein erstes Buch des Autors, weiß abe rnicht, ob ich auch andere lesen soll, da diese teilweise eher in den Fantasybereich gehen, was nicht so meines ist.
    LG Martina

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    1. Ja teilweise in diesen Bereich oder arg ins extrem Politische, was eher nicht so meins war. Zumindest wirkten sie von den Leseproben so.
      Von daher war ich bei diesem auch arg beeindruckt, weil ich ihn so gut gar nicht erwartet hätte :D

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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