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Sonntag, 13. April 2014

Rezension ~ 43 Gründe, warum es aus ist

Allgemeine Informationen zum Buch

Titel: 43 Gründe, warum es aus ist
Autor: Daniel Handler
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co
Ersterscheinung: 29. Juli 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446243135
ISBN-13: 978-3446243132
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Why we broke up. Text by Daniel Handler, Art by Maira Kalman 
Genre: Jugendbuch

 

Über den Autor

Daniel Handler, 1970 in San Francisco geboren, ist ein erfolgreicher US-Schriftsteller und Drehbuchautor mit deutschen Wurzeln. Darüber hinaus ist er Musiker und war u. a. Mitglied der New Yorker Band Magnetic Fields. Unter dem Pseudonym Lemony Snicket veröffentlichte Handler 1999 A Series of Unfortunate Events (dt.: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse), eine 13-bändige Kinderbuchreihe über drei Waisenkinder, die von ihren Verwandten um ihre Erbschaft gebracht werden sollen. Die Serie verkaufte sich weltweit 65 Millionen Mal und wurde mit Jim Carrey, Jude Law und Meryl Streep als Darsteller verfilmt. In den USA sind außerdem die Romane The Basic Eight (1998) und Watch your Mouth (2000) erschienen, sowie die Kurzgeschichtensammlung Adverbs (2006). Für seinen ersten Jugendroman 43 Gründe, warum es aus ist wurde Handler 2012 mit dem Michael L. Printz Honor Award ausgezeichnet. Das von Maira Kalman illustrierte Buch erschien im Juli 2013 bei Hanser.


Inhaltsangabe/Klappentext

d ist der Star der Basketballmannschaft, Min eine sensible, künstlerisch angehauchte Filmnärrin, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Als sich beide auf einer Party begegnen, funkt es gewaltig. Doch beim näheren Kennenlernen zeigt sich, wie grundverschieden sie sind. Ihre Beziehung wird kurz, aber heftig - voller Überraschungen und Entdeckungen, voll Bemühen und Enttäuschung. Als es aus ist, schreibt Min einen glühenden, virtuosen Brief und gibt Ed all die Dinge zurück, die in ihrer Beziehung eine Rolle gespielt haben. Dieses einfühlsame Jugendbuch erzählt vom Erwachsenwerden, von Liebe und Trennung - anhand von 43 illustrierten Objekten, die am Ende zurückbleiben.


Rezension/Meinung

Eine Sache, die mir an diesem Buch einfach richtig gut gefallen hat, waren die ganzen Bilder, mit denen die Geschichte untermalt wird. Es macht einfach Spaß, sich diese sehr liebevoll gestalteten Bilder anzugucken und ich muss zugeben, dass sie auch ein ganzes Stück mehr Pepp in die Geschichte bringen, die mir nämlich nicht halb so gut gefallen hat, wie die Bilder.

Irgendwie bin ich leider mit den Charakteren so gar nicht warm geworden. Min ist für mich von Beginn an eine Person gewesen, die ich ein wenig seltsam fand und sie hat es bis zum Ende nicht geschafft, dass ich bei diesem Punkt zu einer anderen Meinung gekommen bin. Es war sogar eher so, dass sie mir von Grund zu Grund sich zu trennen, immer unsympathischer wurde mit ihrer Art und Einstellung. Sowohl ihre Einstellung gegenüber ihren Freunden, als auch ihr Verhalten den meisten Charakteren gegenüber war für mich einfach nur komisch.

Vor allen Dingen konnte ich nichts damit anfangen, wie Min die Welt gesehen hat und auch ihre Beziehung zu Ed kam mir sehr seltsam vor. Ganz besonders die Dinge, die sie so gemacht haben. Bei manchen war ich auch ehrlich durchaus verwirrt, wie man darauf kommen konnte. Dabei war auch Ed ein Charakter, den ich so gar nicht mochte und bei dem ich mir daher auch nur schwer vorstellen konnte, wie man sich bloß in so einen verlieben könnte, denn von seinem Verhalten auch Min gegenüber, war er einfach nur ein ziemlich mieser Kerl, selbst da, wo sie sich noch nicht trennen wollte.

Dazu kommt, dass die Art, wie die Geschichte geschrieben ist, d.h. wie Min ihre Worte wählt, mir oftmals auch einfach nicht so ganz gefallen hat, vor allem wohl auch, weil sie teilweise so seltsam altmodisch wirkte und dann wieder Dinge tat, die einfach nicht zusammen passten. Und vor allen Dingen war auch Eds Schwester ein ganz seltsamer Charakter.

Allgemein fand ich es einfach schade, dass manche Dinge, die irgendwie Angerissen wurden, kein richtiges Ende mehr fanden.

Ich weiß nicht, ob ich das Buch in einem jüngeren Alter besser gefunden hätte, aber ich denke nein, da Min einfach kein Charakter für mich ist und damit, ob man sie verstehen kann oder nicht, steht und fällt in meinen Augen die Handlung. Von daher kann ich dieses Buch nicht wirklich empfehlen und auch nicht davon abraten, denn man muss selber sehen, ob man Min und ihre Geschichte mag, aber allein durch die Bilder hat sich das Buch zumindest ein wenig gelohnt, denn die Idee solche einzubinden und deren Auftreten im Buch ist einfach nur super gemacht.


Fazit

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