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Samstag, 29. November 2014

Rezension ~ Biest

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Biest
Autor: Jenk Saborowski
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch
Ersterscheinung: 27. Dezember 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492300936
ISBN-13: 978-3492300933
Genre: Thriller
Reihe: Solveigh Lang
Band: II


Über den Autor

Jenk Saborowski, geboren 1977 im Taunus, studierte Publizistik und Germanistik und zog nach New York. Er organisierte die erste interaktive Hundeschau der Welt, betextete unzählige Reklametafeln und arbeitete bei mehreren Medienunternehmen, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Heute lebt der Autor mit seiner Frau und seiner Tochter in München und Frankfurt. Schon in seiner Jugend begeistert er sich für neue Technologien und ist seit den frühen neunziger Jahren im Internet und dessen Vorläufern aktiv. Sein erster Thriller »Operation Blackmail« spielt im Informationszeitalter und an Schauplätzen, die er auf seinen vielen Recherche-Reisen persönlich besucht hat.



Inhaltsangabe/Klappentext

Der gefährlichste Computervirus der Welt gelangt in die Hände eines russischen Topterroristen, genannt »Das Biest«. Ein Anschlag, der bis gestern noch undenkbar schien, steht unmittelbar bevor - mitten im Herzen Europas. Agent Solveigh Lang von der europäischen Geheimpolizei ECSB verfolgt seine Spur - bis ihre Einheit selbst zur Zielscheibe wird ...




Rezenison/Meinung


Mit dem Anfang dieses Romans habe ich mich mal wieder ein wenig schwer getan. Von meinem Eindruck her, hat es nämlich doch durchaus ziemlich lange gedauert, bis ich wirklich in das Buch reingekommen und in der Geschichte angekommen war. Der Beginn war für mich nämlich eher noch ein wenig schleierhaft. Jedoch war dann, als ich endlich angekommen war, auch ein deutlich Anstieg in der Spannungskurve merkbar, durch den es dann doch voran ging.

Allgemein lässt sich der Roman wohl vor allen Dingen dadurch umschreiben, dass er eine Mischung aus Action- und Politthriller ist, der durchaus ein bisschen stärker mit typischen Klischees spielt und bei dem ich nicht gerade sagen kann, dass er auch nur im Entferntesten realitätsnah wirkt, sondern von dieser eher ähnlich weit weg, wie die meisten alten James Bond Filme. An vielen Stellen wirkt die Handlung bzw., was manche der Charaktere zu leisten im Stande sind, einfach extrem übertrieben, ebenso, wie die Existenz der Agententruppe der EU für die die Protagonistin Solveigh arbeitet. Vor allen Dingen wohl auch einfach wegen der vielen Klischees in dem Punkt, wer die Bösen sein müssen, hat es mich so an Bond erinnert.

Solveigh an sich ist für mich eine Protagonistin, die ich nicht sonderlich mochte, weil sie einfach so schwer zu fassen war. So wirklich verstanden habe ich sie an vielen Stellen nicht. Vor allem auch, was ihren Freund, einen Journalisten, anbelangt, der einfach durchweg so unsympathisch rüberkam, dass ich nicht wirklich verstehen konnte, was sie von dem will, zumal ihre Beziehung, so wie dargestellt, eh vollkommen komisch war. Jedoch fand ich den ihr an die Seite gestellten Partner, Eddie, sehr sympathisch und auch mal eine interessante Idee.

Die Handlung selbst versucht eigentlich ein noch recht aktuelles Thema zu verarbeiten, wirkt aber einfach durch viele der Klischees und andere Kleinigkeiten nicht ganz glaubhaft und an manchen Stellen kamen mir schon durchaus Fragen auf, weil sich die Dinge anfingen ein wenig zu widersprechen.

Trotzdem bietet das Buch gute Unterhaltung, auch wenn sie eher ein wenig abgehoben ist und mir einige Charaktere nicht gerade gefallen haben bzw. allein die vielen Klischees deutlich zu viel des guten waren, aber wer viel Action in einem Thriller mag und auch nicht so viel Wert darauf legt, dass wirklich alles logisch passt, der wird seinen Spaß mit diesem Buch haben.


Fazit

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