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Dienstag, 18. November 2014

Rezension ~ Eine tödliche Story

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Eine tödliche Story
Autor: Matthias Zipfel
Taschenbuch: 220 Seiten (auch als eBook)
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Ersterscheinung: 4. März 2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1496150635
ISBN-13: 978-1496150639
Genre: Krimi


Über den Autor

Matthias Zipfel wurde 1959 in Itzehoe geboren. Nach seinem Fotografie-Studium in Köln und anschließendem Volontariat in einem süddeutschen Zeitschriftenverlag arbeitete er als leitender Redakteur bei einer Münchner Publikumszeitschrift. Seit 2010 lebt er als freier Autor abwechselnd in Norddeutschland und auf Teneriffa. Besuchen Sie den Autor auf seiner Website http://www.matthias-zipfel.de 


Inhaltsangabe/Klappentext

Am Deininger Weiher, einem idyllischen See im Münchner Süden, wird eine weibliche Leiche gefunden. Alles deutet auf einen Sexualmord hin. Doch was zunächst wie ein Routinefall erscheint, entpuppt sich schon bald als teuflisches Verbrechen von internationalem Ausmaß. Hauptkommissar Mark Trenkwalder und seine junge Kollegin Laura Sperling stoßen auf ein gut organisiertes Netz aus Frauenhandel, Zwangsprostitution und skrupellosen Killern. Es sind mächtige Kreise, die sie stören. Und Trenkwalder muss schon bald feststellen, dass seine Gegner nicht davor zurückschrecken, auch Hauptkommissare auf ihre Abschussliste zu setzen ...


Rezension/Meinung

Zu aller erst will ich ehrlich mal loben, dass mir dieser Krimi gezeigt hat, dass der Autor in diesem Bereich sehr vielseitig ist. Denn im Gegensatz zu seinem ersten Krimi, der extrem humorvoll war, schlägt er hier deutlich ernstere Seiten an und auch dies ist ihm einfach vortrefflich gelungen, denn der Roman ist von Beginn an einfach sehr fesselnd und die Spannung wird sehr lange aufrecht erhalten, ohne zwischendrin abzuflachen oder Längen zu entwickeln.

Und auch, wenn der Krimi eher ein kürzerer Vertreter seiner Art ist, weist er eine tolle Erzähldichte und Komplexität auf, bei der am Ende eigentlich keine Fragen offen bleiben und die Dinge sich alle logisch erklären und man nicht irgendwann an einem Punkt angelangt, wo man mehr oder weniger denkt, wie kommt es jetzt dazu etc. Und gleichzeitig wird die Spannung von den Informationen nicht erschlagen. Es passt einfach alles!

Dazu kommt, dass Trenkwalder und seine Kollegin Laura ein sehr stimmiges Ermittlerteam abgeben, im Zusammenspiel einfach sehr harmonisch und glaubhaft wirken. Zudem kommt man ihnen als Menschen nah genug, ohne dass ihr Privatleben den Krimi zu überschatten droht und fast wichtiger wirkt, als der eigentliche Fall. Sie wirken einfach glaubhaft und genau wie diese beiden, könnte ich mir auch reale Kommissare gut vorstellen.

Vor allem passen die beiden aber auch sehr gut zu der Ernsthaftigkeit des Falls, denn grundsätzlich sprüht der Krimi nur so von Realismus, sowohl, wie mit den prekären Aspekten des Falls, insbesondere von der politischen Seite her, vorgegangen wird, denn gerade das Politikum, gegen unter anderem bekanntere Menschen vorzugehen, ist immer sehr interessant. Ebenso, wie die Tatsache, dass es sich bei diesem Fall im Rotlichtmilieu um ein Thema handelt, das dauerhaft aktuell bleiben wird, das vor allem durch auch diverse Zeugen und deren Verhalten einfach extrem realistisch dargestellt wird, vor allen deren Angst und das hier sehr spannend verarbeitet wird.

Für alle Fans von guten Krimis und besondere denen, die es gern auch ein wenig realistischer haben, eine echte Empfehlung! 


Fazit

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