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Dienstag, 25. November 2014

Rezension ~ Eine wundersame Weihnachtsreise

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Eine wundersame Weihnachtsreise
Autor: Corina Bomann
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Marion von Schröder
Ersterscheinung: 11. Oktober 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3547711916
ISBN-13: 978-3547711912
Genre: Belletristik / Gegenwartsliteratur



Über die Autorin

Corina Bomann wurde 1974 geboren. Schon seit ihrem 8. Lebensjahr verfasst sie Geschichten; ihr erster Roman entstand im Alter von 16. Nachdem 1999 ihre erste Kurzgeschichte beim Bastei-Verlag veröffentlicht wurde, erschienen 2001 ihre ersten phantastischen Romane "Schattengeist" und "Der Traum des Satyrs". 2008 wechselte sie ins historische Genre, es erschien ihr erster großer Roman "Die Spionin". Mit ihrem Roman "Die Schmetterlingsinsel" landete sie direkt einen Bestseller.


Inhaltsangabe/Klappentext

Eigentlich kann Anna Weihnachten nicht ausstehen. Doch in diesem Jahr setzt sie sich ihrem Bruder zuliebe in den Zug, um mit der Familie zu feiern. Was folgt, ist ein Roadtrip der verschneiten Art: Nichts geht mehr, Anna muss sich mit Schneepflug und per Anhalter durchschlagen, und überall läuft in Dauerschleife »Last Christmas«. Doch anstatt ihre Entscheidung zu bereuen und sich auf die sonnigen Bahamas zu träumen, nutzt Anna die Gelegenheit, über ihre Familie und sich selbst nachzudenken. Corina Bomann erzählt eine zauberhafte Geschichte, die die Magie des Weihnachtsabends auf wunderbare Weise einfängt.


Rezension/Meinung

Unabhängig vom Rest der Rezension, will ich vorweg schon einmal erwähnen, dass ich dieses Buch im Sommer gelesen habe, da es sich anders einfach durch die Umstände nicht passte und ich ehrlich überrascht war, dass es trotzdem irgendwie passte, auch wenn meine Umstände eher 30° entsprachen und nicht sehr weihnachtlich waren.

Wovon dieses Buch ganz eindeutig lebt, sind die Charaktere, sowohl die Protagonistin Anna hat eine enorm wichtige Rolle, als auch aber die vielen Menschen, die sie auf ihrem Weg zum Weihnachtsfest zu Hause trifft, bzw. auch die alte Dame, um die sie sich immer kümmert. Anna war für mich auf jeden Fall eine sehr interessant komponierte Persönlichkeit, da sie zum einen sehr stark von ihrem Charakter wirkte, so fest in ihrer Haltung war und doch einiges aushält. Gleichzeitig war sie aber auch manchmal wieder so naiv, dass es fast schon niedlich war, unter anderem zum Beispiel, dass sie einfach im Zug schläft, was ich mich wohl nie trauen würde, wenn ich nicht wüsste, dass es etwas mich weckt.

Und es macht einfach Spaß, zu lesen, wie Anna den unterschiedlichsten Menschen begegnet, auf ihrem Weg nach Hause und wer ihr so alles hilft, da ja wirklich das schlimmste zusammen kommt. Unter den Begegnungen waren dabei manche interessanter, aber durch eigentlich alle, transportierte die Autorin irgendwie Gefühle, die man eigentlich mit Weihnachten verbindet, wenn man nicht gerade an den Einkaufsstress denkt, den viele sich machen. Vor allem drei ältere Damen, denen Anna auf ihrer Reise noch begegnet, fand ich einfach nur toll. Allgemein hatten die älteren Damen etwas, denn Frau Hallmann, die Dame, für die Anna kleinere Dinge erledigt, hätte ich nur zu gern als Oma, so sympathisch kam sie mir vor.

Ein definitiv sehr gelungenes kleines Schmankerl, ist das häufige Auftreten des Songs “Last Christmas” und Annas Abneigung dagegen und wie das Lied an sich im Roman aufgegriffen wird, da es irgendwie der Meinung vieler entspricht, auch wenn diese das oftmals nicht zugeben würden.

Ein wirklich richtig toller Weihnachtsroman, der mit wenig Kitsch das Gefühl dieser Zeit einfach rüberbringt und dabei sogar noch so gut geschrieben ist, dass man ihn sogar mitten im Hochsommer noch lesen kann, ohne sich doof vorzukommen, auch wenn ich ihn eindeutig zur Adventszeit empfehlen würde.


Fazit

Kommentare:

  1. Ich fand all die Zufälle irgendwann etwas viel, aber insgesamt hat mir das Buch auch gut gefallen. Und für einen Weihnachtsroman gar nicht mal so kitschig, das fand ich auch positiv.

    LG, Julia

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    1. Ja, ein bisschen viel war es schon, aber ich denke immer, zu einer Weihnachtsgeschichte passt es ein wenig absurder irgendwie trotzdem noch :D

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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