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Dienstag, 2. Dezember 2014

Rezension ~ Fuck you, Kita!

Allgemeine Informationen zum Buch

 
Titel: Fuck you, Kita!
Autor: Anna & Daniel Wiedemann
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Ersterscheinung: 9. August 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548375065
ISBN-13: 978-3548375069
Genre: Belletristik / Humor / Sachbuch



Über die Autoren

Anna Wiedemann kennt sich als Lehrerin eigentlich mit pädagogischen Herausforderungen aus. Doch keine Schule der Welt konnte sie auf die Suche nach einem Kita-Platz vorbereiten. Daniel Wiedemann arbeitet neben seiner ungelernten Tätigkeit als Vater in einem Filmunternehmen. Das hilft zwar nicht bei Auseinandersetzungen mit Erziehern oder Eltern, aber verschafft kleine Fluchten aus dem täglichen Wahnsinn. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Klar, es läuft nicht so optimal mit der Betreuung von Kleinkindern in Deutschland. Davon hatten Daniel und Anna Wiedemann schon mal gehört. Doch das wahre Leben ist krasser als jede Horrorgeschichte. Als sie endlich einen der heißbegehrten Plätze ergattern, beginnt der Kita-Spaß erst richtig: Eltern fordern vegane Ernährung und Tai Chi. Ausgebrannte Erzieher pflegen preußische Erziehungsmethoden. Scharlach und Läuse legen Familien über Wochen lahm. Und wer kann schon bei endlosen Diskussionen auf Kinderstühlen Haltung wahren? Der alltägliche Kita-Wahnsinn - authentisch und ganz schön lustig.


Rezension/Meinung

Bei diesem doch eher provokanten Titel habe ich doch durchaus ein wenig mehr Provokantes in Hinblick auf Kitas erwartet, als am Ende durch das Buch auf mich zugekommen ist.

Ich kann nicht behaupten, dass ich das Buch schlecht fand oder ähnliches, denn die gesamte Geschichte um Gustav und seine Eltern, wie sie anfangen nach einem Kitaplatz für ihren Sohn zu suchen und was ihnen allein dabei schon alles wiederfährt, ist durchaus sehr amüsant. Es gibt also eindeutig die ein oder andere Stelle an der man Schmunzeln muss und das auch noch, als dann endlich ein Platz für Gustav gefunden ist und es darum geht, was man alles mitmachen muss, wenn man es denn endlich bis dahin geschafft hat.

Allgemein ist es natürlich so, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt und hier alles aus der Sicht der Eltern geschildert ist und würde mancher Erzieher aus einer Kita ein Buch schreiben, wäre das sicher ebenso amüsant, es würden nur die Eltern deutlich schlechter wegkommen und nicht zwingend die Erzieher. In diesem Buch sind es zwar grob irgendwie alle möglichen Parteien, zu denen auch mal eine amüsante Stelle kommt, sowohl Eltern, als auch Kinder, als auch Erzieher, aber man merkt schon, aus welcher Sicht das Buch geschrieben wurde.

Es ist eindeutig zwar nicht so, dass man wirklich etwas Neues lernt, denn die meisten Dinge sollten jedem, der auch nur mal im Ansatz über dieses Thema nachgedacht hat, in einem ähnlichen Umfang und einer ähnlichen Art bekannt sein, jedoch liest sich das Buch einfach gut und ist für Zwischendurch, wenn man etwas leicht amüsantes Lesen möchte einfach sehr gut geeignet. Eigentlich ist es wieder eins dieser Bücher, die ich gerne als Toilettenlektüre bezeichne. Angenehm kurze Kapitel für die man nicht lange braucht, es ist nicht so, dass es schadet, wenn zwischen den einzelnen Abschnitten mal eine längere Lesepause eingelegt wird und extrem konzentrieren muss man sich bei diesem Buch auch nicht.

Allgemein einfach etwas für Zwischendurch!  


Fazit

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