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Freitag, 28. Februar 2014

Rezension ~ Artemis Fowl - Der Geheimcode

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Artemis Fowl - Der Geheimcode
Autor: Eoin Colfer
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: Mai 2009
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551358141
ISBN-13: 978-3551358141
Originaltitel: The Eternity Code
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Reihe: Artemis Fowl
Band: III


 

Über den Autor

Der irische Schrifftsteller Eoin Colfer wurde als Sohn eines Lehrers im südost-irischen Wexford geboren. Auch schon sein Vater war Schriftsteller, und hatte sich der Geschichte Irlands verschrieben. Eoin Colfer war Lehrer und unterrichtete mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien, bevor er sich das Schreiben zum Beruf machte. Seine bisherigen Bücher standen in Irland, Großbritannien, Russland und den USA an der Spitze der Bestsellerlisten. Für seinen Roman "Artemis Fowl – Der Geheimcode" erhielt er im Jahr 2004 den Deutschen Bücherpreis.


Inhaltsangabe/Klappentext

Ein letzter großer Coup das ist Artemis Fowls Ziel. Mit gestohlener Elfentechnologie hat er den C-Cube gebaut, ein Kommunikationsgerät, das jeden Computer überflüssig macht. Damit erpresst er den Industriellen Jon Spiro. Aber Spiro gelingt es, Artemis und seinen Leibwächter Butler zu überlisten und den C-Cube zu klauen. Butler wird dabei tödlich verletzt. Doch Artemis friert die Leiche seines Dieners kurzerhand ein und vertraut auf die magischen Fähigkeiten der Elfen. Denn um ihr Reich zu schützen, müssen sie Artemis nun helfen..


Rezension/Meinung 

Ich muss zugeben, dass ich doch irgendwie ein kleiner Fan von den Artemis Fowl Bänden bin. Vor allen Dingen liegt das mit an den Charakteren und einfach den extrem amüsanten Dialogen, die diese Bücher aufweisen. Und dann kommt ja auch noch dazu, dass die Handlungen der einzelnen Bände auch meist noch sehr actionreich und spannend sind.

In diesem Band fand ich es zwar irgendwie ziemlich schade, dass Butler nur so einen kurzen Auftritt hatte, denn er gehörte von Beginn an zu meinen Lieblingscharakteren, aber das wird eindeutig durch Mulch Diggums, der einfach nur genial ist mit seinen Zwergenfähigkeiten und auch Juliet Butlers erfrischend andere Art wett gemacht. Wobei man in diesem Band auch von dem einen oder anderen Charakter, zum Beispiel Artemis, eine ganz andere Seite kennenlernt, als es bisher der Fall war. Und auch die vielen technischen Erfindungen, sowohl der Elfen, als auch der wichtigste Teil der Handlung, Cube, den Artemis erfunden hat, sind einfach nur genial. Besonders, da mich der Cube und das was Artemis da so entwickelt hat, noch das ein oder andere Mal extrem überrascht hat und zu doch der ein oder anderen sehr unerwarteten Wendung geführt hat.

Und dadurch, dass natürlich nicht immer alles nach Plan verläuft und mancher Plan auch einfach nur so absurd ist, dass er einfach extrem lustig wird, macht das Buch beim Lesen auch einfach extrem Spaß und bleibt natürlich auch einfach durchweg spannend, da man nie so genau weiß, was Juliet jetzt bloß wieder einfällt. Gerade auch Juliet bereichert diesen Band ungemein, da man sie bisher eher nur als eher unwichtigeren Nebencharakter wahrgenommen hat und sie einfach einen neuen Aspekt in die Truppe hineinbringt, da man alle anderen ja eigentlich schon irgendwie kennt. Obwohl auch gerade das für mich seinen großen Reiz hat, weil man einfach manches schon ein bisschen erahnen kann, da man allen Charakteren schon so nahe ist.

Auf jeden Fall wieder ein extrem spannender Fowl, mit einem auch ein bisschen überraschenden Ende, bei dem so manche kleine Frage offen bleibt und bei dem man sich einfach die Frage stellen muss, wie das bloß weitergehen wird, denn das es das auf jeden Fall irgendwie muss, ist sofort klar. Ehrlich wieder ein typischer, richtig gelungener Fowl!


Fazit

Sonntag, 23. Februar 2014

Rezension ~ Artemis Fowl - Die Rache

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Artemis Fowl - Die Rache
Autor: Eoin Colfer
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: 20. November 2009
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355135815X
ISBN-13: 978-3551358158
Originaltitel: The Opal Deception
Genre: Fantasy / Jugendbuch
Reihe: Artemis Fowl
Band: IV

 

Über den Autor

Der irische Schrifftsteller Eoin Colfer wurde als Sohn eines Lehrers im südost-irischen Wexford geboren. Auch schon sein Vater war Schriftsteller, und hatte sich der Geschichte Irlands verschrieben. Eoin Colfer war Lehrer und unterrichtete mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien, bevor er sich das Schreiben zum Beruf machte. Seine bisherigen Bücher standen in Irland, Großbritannien, Russland und den USA an der Spitze der Bestsellerlisten. Für seinen Roman "Artemis Fowl – Der Geheimcode" erhielt er im Jahr 2004 den Deutschen Bücherpreis.



Inhaltsangabe/Klappentext

Artemis' nächster Coup soll sein größter werden. Denn nie zuvor gelang es jemandem in seinem Alter, das streng bewachte Gemälde "Der Elfendieb” zu stehlen. Doch er hat die Rechnung ohne seine alte Feindin Opal Koboi gemacht. Wie aus dem Nichts beginnt die Unterwelt-Wichtelin einen Rachefeldzug - ganz Erdland ist in Gefahr. Zu dumm, dass Artemis' Erinnerungen an Opal und die Unterwelt wie ausgelöscht sind. Als dann auch noch die Polizei-Elfe Holly des Mordes verdächtigt wird, ist es höchste Zeit, dass Artemis sein Gedächtnis zurückbekommt.


Rezension/Meinung

Da ich gerade im Artemis Fieber war, musste ich nach dem dritten Band auch sofort den vierten lesen, zumal ich ja echt neugierig war, wie es jetzt wohl mit Artemis und Butler nach den Geschehnissen im Vorgänger weitergeht, denn das Ende war ja doch schon relativ gemein, obwohl man natürlich wusste, dass es noch weitergehen muss.

Was diesen Band für mich extrem spannend gemacht hat, war die Tatsache, dass Artemis und Butler zu Beginn nichts mehr von den Geschehnissen aus den ersten Bänden wissen. Man weiß zwar als Leser, es wird eine Möglichkeit geben, die Erinnerungen zu wecken, aber wie lange wird es gehen und was wird Holly, die ja nun unter Mordverdacht steht, bloß anstellen, um such Hilfe zu holen. Allein der Auftakt zu diesem Buch war extrem spannend, weil diesmal ehrlich alles sehr verwirrend ist, für die anderen Charaktere, wie Foaly und die gesamte Untergrundpolizei, ausgenommen von Holly und man sich als Leser immer wieder fragt, wann die alle bloß auf den richtigen Schluss mit Opal Koboi kommen werden. Zudem ist in diesem Band der Spieß auch mal umgedreht, denn diesmal braucht der Untergrund Hilfe von Artemis und nicht wie sonst, dass Artemis ihnen Probleme macht, was dem Buch auch mal eine ganz andere Dimension gibt.

Zumal ich den Eindruck hatte, dass auch die Beziehungen zwischen den wichtigsten Charakteren, wie Holly, Mulch, Butler und Artemis sich in diesem Band noch ein ganzes Stück festigen. Besonders auch, wie Holly und Artemis miteinander nun umgehen und wie sich deren Bekanntschaft entwickelt und auch, wie sie beide sich jeweils entwickeln und entwickelt haben, kann man in diesem Band einfach super erkennen.

Und auch die Dialoge sind oft sehr amüsant und witzig, wenn ich auch den Eindruck hatte, dass dieser Band ein kleines bisschen ernster war, als seine Vorgänger. Auf jeden Fall aber hat er einfach wieder diesen genialen Schreibstil, durch den sich die Colfer-Bücher einfach auszeichnen und ich muss ehrlich sagen, dass ich ihn eine tolle Fortsetzung der Reihe finde und mich schon sehr auf die weiteren Bände freue.


Fazit

Samstag, 22. Februar 2014

Feenglanzchallenge 2.0 - Februar-Event - Part 2

Einen wunderschönen guten Morgen euch allen!

Wie schon letztes Wochenende, findet auch dieses Seit gestern wieder eine Lesewochenende bei Lillys Corner aufgrund ihrer Feenglanzchallenge statt. Und da ich dieses Wochenende doch ein wenig mehr Zeit zum Lesen haben werde, als es noch das letzte Mal der Fall war, kann ich euch heute morgen schon präsentieren, mit welchem Buch ich losgelegt habe.


Wie ihr seht handelt es sich um den dritten Band zur Reihe »Helden des Olymp« und ich habe diesmal nicht auf der ersten Seite des Buches losgelegt, sondern schon mitten drin. Nämlich auf Seite 321 von 582 mit folgendem Satz:

»Piper und Jason säuberten das untere Deck, das beim Monsterangriff in ein großes Chaos verwandelt worden war.«

Mit dem Beschreiben der Hauptfigur fällt es mir in diesem Buch extrem schwer, da ich eigentlich gleich mindestens 7 Hauptpersonen sehe :D 

Zum einen Percy, der auf jeden Fall sehr sympathisch, amüsant und selbstlos ist. Dann noch Leo, der ziemlich verrückt, sympathisch und aufgedreht ist. Piper, die sehr nachdenklich, besorgt und sympathisch ist in diesem Band. Annabeth, die sich diesmal durchaus verschlossen, besorgt, aber durchaus bestimmt zeigt. Hazel, die ruhig, besorgt und etwas rastlos scheint. Frank, der sich in diesem Band auf jeden Fall etwas eifersüchtig, amüsant und sympathisch präsentiert und Jason, der sympathisch, ernst und teilweise etwas eigenkritisch ist.

Dabei sind diese Einschätzungen auch echt schwer, weil es einfach so viele sind, so vieles eigentlich auf alle zutrifft etc.

Und ich kann auf jeden Fall sagen, das Buch entspricht vollkommen meinen Erwartungen, es lässt sich extrem flüssig lesen, ist spannend, die Charaktere in ihrem Zusammenspiel sind genial und es gibt so manch amüsante Stelle und Sprüche. Außerdem bin ich ehrlich neugierig, wie es vor allen Dingen im nachfolgenden Band der Reihe weitergehen wird.

Als nur noch 75 Seiten übrig waren, hätte ich die Spannung auf einer Skala von 1-10, wobei ich 10 mal als am spannendsten auffasse, locker bei 9 eingeordnet, denn ich wusste zwar, vollkommen mies wird es auf jeden Fall nicht ausgehen, die Reihe geht schließlich im Englischen noch weiter, aber wie es ausgehen wird, dass war mir natürlich nicht klar und da man mitten im Showdown war. Einfach klasse!

Achja und jetzt nach insgesamt 582 Seiten meine Meinung: Das Buch war so spannend wie erwartet. Bei manchen Dingen hätte ich am Anfang noch etwas ganz anderes erwartet, als es am Ende war, was ich aber nicht schlimm fand. Die Kombination aus den Charakteren ist auch einfach klasse, vor allen Dingen, da man sie jetzt zum ersten Mal alle zusammen erlebt. Und das Ende ist extrem gemein, vor allen Dingen, da es den nachfolgenden Band bisher nur auf Englisch gibt und das im Regal dann doch doof aussieht :D Auf jeden Fall ein Buch, das meine Erwartungen erfüllt hat und bei dem ich am liebsten sofort mit dem nächsten Band weitermachen würde!

Als nächstes nehme ich mir übrigens noch weiter dieses Buch vor, dass ich die letzten Tage schon unterwegs zur Arbeit mit hatte.


Das Buch lese ich ab Seite 274 von 446 weiter. Und die Seite beginnt mit folgendem Satz:

»Das staubige Pulver kitzelte.«

Da ich schon 100 Seiten des Buches durch habe, hier meine Einschätzung zur Protagonistin Magdalena:
  1. zwanghaft
  2. seltsam
  3. naiv
 Und die Hälfte des Buches ist ja auch irgendwie schon vorbei und ich kann auch zu meinen Erwartungen sagen, auch wenn ich nichts besonders erwartet hatte, erfüllt haben sie sich bisher nicht. Das Buch ist ehrlich gesagt nicht wirklich meins und von den 274 Seiten, die ich bisher gelesen hatte, hätte man locker die Hälfte oder noch ein bisschen mehr weglassen können und das Buch wäre besser gewesen, weil es so viele Längen gibt, in denen nicht wirklich etwas sinnvolles passiert und ich mir oft gedacht habe, warum macht die Protagonistin das jetzt alles und warum erzählt man mir davon, das hat mit der Ursprungshandlung doch nur noch null zu tun und alle Charaktere scheinen einen an der Waffel zu haben. Ehrlich, ein komisches Buch, aber ich neige ja dazu, auch solche Dinge zu Ende lesen zu wollen!

So und jetzt werde ich mich diesem seltsamen Werk noch ein bisschen widmen, damit ich euch am Ende sagen kann, wie ich es in Gänze fand ;o)

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Edit: So, hier meine nächsten Erkenntnisse zu "Magdalenas Garten". Als ich dann ca. 75 Seiten vor dem Ende war, war ich einfach nur noch glücklich, weil ich wusste, dass das Buch bald zu Ende sein würde, da ich einfach keine Lust mehr hatte. Es passierte so extrem viel unsinniges Zeug, Magdalena wurde mir nur immer unsympathischer und alle anderen Charaktere auch. Naja, von Spannung kann man daher nicht wirklich sprechen, eher nur von der Hoffnung bald durch zu sein.

Und jetzt, nachdem es endlich durch ist, kann ich nur sagen: Sehr extrem in die Länge gezogene Geschichte, die mir einfach keinen Spaß gemacht hat. Zudem sind die Charaktere alle mehr als seltsam und die Handlung wirkt extrem zusammengestückelt, weil so vieles einfach nicht notwendig gewesen wäre. Allgemein eine Geschichte bei der ich mich frage, wie man auf so eine seltsame Handlung kommen kann und ob die Autorin wirklich glaubt, dass solch konstruierte Zusammenhänge auftauchen können. Ehrlich so gar nicht meins und ich bin mehr als glücklich, dass ich endlich mit ihr durch bin. Von meinen Erwartungen, dass es eine lockere Geschichte wird, ist auf jeden Fall nichts mehr übrig, durch diesen sinnlosen Quatsch.

So, und da ich noch ein wenig Zeit habe heute, nehme ich mir noch folgendes Buch vor:

Foto klappt gerade leider nicht, weil der Laptop hier meine SD-Karte irgendwie nicht lesen kann -.-
 Dieses Buch beginne ich übrigens auf der ersten Seite von 341, die mit folgendem Satz beginnt:

»Ronda schaltete den Hauptstromschalter für ihre Wohnung aus und öffnete die Wohnungstür.«

Ein etwas merkwürdiger Satz, aber naja, wer weiß, was noch kommen wird! Ich werde jetzt auf jeden Fall erstmal lesen gehen! :o)

Edit 2: So, ich muss ja mal sagen, was dieser erste Satz, bzw. dieser Abschnitt mit dem Rest des Romans zu tun haben soll, kapiere ich noch nicht, aber vielleicht muss ich das Buch dafür auch erst ganz beendet haben. Jetzt habe ich Seite 100 überschritten und kann euch daher schonmal was zu den beiden Protagonisten sagen:

Antonia Ronda: taff, überhilfsbereit, hyperaktiv
André Bürkle: musikalisch, korrekt, verständnisvoll

Und da ich es bisher sogar schon bis Seite 170 geschafft habe, will ich euch auch gleich noch mitteilen, wie sehr das Buch bisher meine Erwartungen erfüllt.

Ehrlich gesagt, in gewissem Maß auf jeden Fall, denn der Krimi ist präsent und ich bin auch ehrlich neugierig, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Die Ermittlungen sind zwar noch etwas schwammig, aber das kommt vermutlich noch. Was mich etwas irritiert, es gibt immer wieder Passagen aus der Zeit des Römischen Reiches, was mich doch etwas irritiert, weil ich die in einem Krimi nun nicht wirklich erwartet hätte. Aber naja, mal gucken, was die noch zu sagen haben, erwartet hätte ich sie aber nie und nimmer!

So und jetzt lese ich noch ein wenig, auch wenn ich dieses Buch wohl nicht mehr ganz schaffen werde :D

Freitag, 21. Februar 2014

Rezension ~ Troll und Oliver

Allgemeine Informationen zum Buch

 
Titel: Troll und Oliver
Autor: Adam Strower
Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Langenscheidt
Ersterscheinung: 12. März 2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3468210280
ISBN-13: 978-3468210280
Genre: Kinderbuch / Bilderbuch



 

Über den Autor

Adam Stower hat bereits mehrere Preise für seine Kinderbücher gewonnen. Seine Bücher werden inspiriert von den Erinnerungen an die Zeit, als Adam Stowers Tochter noch klein war, und sind all denen gewidmet, die genau wie sie das Leben mit furchtlosem Optimismus angehen. Adam Stower lebt in Brighton, wo er Kinderbücher illustriert und schreibt.


Inhaltsangabe/Klappentext

Der arme Troll hat schrecklichen Hunger, doch dummerweise hat er sich ausgerechnet den ebenso mutigen wie schlauen Oliver als Mahlzeit auserkoren. Und dieser führt ihn ganz schön an der Nase herum, bis der Troll schließlich erschöpft, aber immer noch hungrig aufgibt ... scheinbar. Adam Stowers spannende und zugleich lustige Geschichte für Kinder ab 5 Jahren zeigt, dass auch Freundschaft durch den Magen geht ...
  • Liebevolle Illustrationen und eine Geschichte mit viel Witz und Charme garantieren Spaß und Unterhaltung und bieten zahlreiche Sprechanlässe mit Kindern 
  • Fröhliche und selbstbewusste Hauptfigur, die mit Mut und List das Abenteuer mit dem Troll meistert.


Rezension/Meinung

Bei diesem Kinderbuch merkt man einfach, dass es mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Vor allen Dingen in den Bildern, in denen man immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt und die einfach mit viel Liebe gezeichnet wurde. Besonders auch Troll gefällt mir dabei sehr, da er trotzdem er zunächst nicht ganz so nett scheint, nicht einen so arg bösen Eindruck macht.

Und neben den vielen schönen Bildern bietet das Buch noch einiges mehr zum Entdecken, denn schon allein das Cover ist dazu schon super geeignet, da es sich um eine Gucklochcover handelt, das zum einen allein von der Optik schon toll ist, gleichzeitig etwas haptisches zu bieten hat und ich wette auch Kinder sehr begeistern wird. Ebenso ist es im Buch auch nicht alles simpel auf einzelnen Seiten, sondern auch dort gab es eine kleine Überraschung die ich sehr schön gemacht fand.

Abgesehen davon, dass schon die Kinder, denen das Buch vorgelesen wird, schon viel damit erleben können, ist es auch so, dass das Buch mit kurzen, einfachen Sätzen mit leichten Worten geschrieben ist, so dass ich es mir auch sehr gut als Erstleselektüre vorstellen kann. Nur die kleinen Lieder, die Oliver singt, während er Troll austrickst, sind vielleicht für Erstleser ein wenig zu klein geschrieben, wenn auch sicherlich ein großer Spaß, wenn man sie mit seinen Kindern versucht nachzusingen.
Und ganz besonders auch die Moral der Geschichte ist toll gewählt, dass man manchmal an ungewohnter Stelle Freunde finden kann und das selbst, wenn es zunächst gänzlich anders wirkte.

Eine richtig tolle Idee ist zudem auch noch das Rezept für die Trollcupcakes am Ende des Buches, da diese sehr simpel zu sein scheinen, so dass man sicherlich sehr gut mit seinen Kindern backen kann und ich mir vorstellen kann, dass das Ergebnis Kinderaugen sehr groß werden lassen wird.

Ein süßes Kinderbuch, mit tollen Bildern, einer niedlichen Geschichte und einigen tollen Ideen, die das Leseerlebnis für die Zielgruppe noch spaßiger machen wird.


Fazit


Donnerstag, 20. Februar 2014

Rezension ~ Wolke 7 - Das Kreativbuch zum Verlieben

Allgemeine Informationen zum Buch

 
Titel: Wolke 7 - Das Kreativbuch zum Verlieben
Autor: Luisa Celestino
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Planet Girl
Ersterscheinung: 14. Februar 2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522504038
ISBN-13: 978-3522504034
Genre: Do-it-yourself-Buch / Jugendbuch

 

Über die Autorin 

Luisa Celestino ist 32 Jahre alt und arbeitet in einer Frankfurter Werbeagentur. Da sie dort ihre überschäumende Kreativität aber keineswegs ausleben kann, betreibt sie in ihrer Freizeit den Blog „Happy
Serendipity“ - was sich kurz und knackig in „Der glückliche Zufall“ übersetzen lässt. Hier zeigt sie Fotos
von ihren schönsten Bastelergebnissen (aber auch mal von misslungenen) und bekommt darauf jede
Menge begeisterte Kommentare von ihrer treuen Fangemeinde. 2012 wählte die BRIGITTE „Happy Serendipity“ zu einem der kreativsten Blogs Deutschlands.

Inhaltsangabe/Klappentext

Du grübelst und zweifelst, im nächsten Moment schäumst du über und möchtest am liebsten schreien vor Glück. Willkommen auf Wolke 7! Dieses Kreativbuch lenkt dein Gefühlschaos in die richtigen Bahnen. Es steckt voller Tagebuchseiten, Psychotests, Tipps und Geschichten, Kritzelseiten, Do-it-Yourself-Ideen und Rezepte für die aufregendste Zeit des Lebens.


Rezension/Meinung

Das Kreativbuch zum Verlieben. In meinen Augen nicht ganz so kreativ, wie es sich durch seinen Namen zu präsentieren versucht, denn viele der Dinge in diesem Buch kamen mir eher seltsam als kreativ vor. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich einfach nicht wirklich in die Altersgruppe dieses Buches passe, vielleicht aber auch daran, dass ich viele der Dinge aus dem Buch schon als ich noch in der Altersgruppe war, nicht sonderlich toll fand.

Das Buch setzt sich aus verschiedenen kleinen Themengruppen zusammen, zu denen es die unterschiedlichsten Kapitel gibt. Zum einen die vermutlich allseits bekannten Test zu allen möglichen Themen mit drei Antwortmöglichkeiten, bei denen am Ende die Häufigkeit eines bestimmten zu den Antworten gehörigen Symbols gezählt wird und einem verrät, wie man selbst bei etwas gestrickt ist. Zum anderen Seiten zum Ausfüllen, wie der perfekte Tag mit dem Schwarm oder auch zum Ausmalen von diversen Bildern. Dazu kommen noch einige erklärende Seiten und andere, bei denen es um zum Thema Liebe passende Bastelideen geht.

Bei vielen dieser Seiten habe ich mich ehrlich nach dem Sinn gefragt. Vor allen Dingen bei denen zum Ausmalen, das wirkte für mich einfach vollkommen unsinnig, denn so etwas würde mir nicht mal im größten Liebestaumel sinnvoll erscheinen. Auch die vielen Seiten zum Ausfüllen schienen mir des Öfteren sehr seltsam, denn ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man in der angesprochenen Altersgruppe auf die Idee kommt, dass man über Wörter mit der Vorsilbe „Ver“ nachdenken möchte.

Die Bastelideen waren da schon durchaus sinnvoller und schöner, auch wenn manche vielleicht nicht so ganz dem Zeitgeist entsprechen, denn das Buch ist von seinem Stil eindeutig eher etwas für Mädchen, aber einige der Geschenkideen eindeutig auch, denn welcher Kerl möchte schon, besonders so im Alter um die 15 eine Backmischung bekommen?

Einzig die eher theoretischen Seiten fand ich in diesem Buch wirklich etwas lohnenswerter, weil die wenigstens etwas mit Substanz enthalten haben, auch wenn die Texte ab und an auch nicht so ganz mein Fall waren, weil sie einfach im Stil sehr schwankend waren. Teils sehr förmlich und an anderen Stellen wieder arg persönlich.

Ich kann mir auf jeden Fall nicht so ganz vorstellen, dass ich mich in einer Situation von Verliebtheit wirklich mit einem solchen Buch hätte auseinandersetzen wollen, aber es mag durchaus ein paar Mädchen geben, die es anspricht. Allgemein denke ich aber, dass die Mädchen noch sehr jung sein sollten und es eher die anspricht, bei denen es wirklich die erste, noch eher ziemlich kindliche Liebe sein wird, denn bei allen anderen ist das Buch von vielen seiner Themen einfach zu wenig erwachsen und zu kindlich in seiner Art. 


Fazit


Dienstag, 18. Februar 2014

Rezension ~ Doctor Boff - Weiberkranckheiten

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Doctor Boff - Weiberkranckheiten
Autor: Norbert Klugmann
Broschiert: 288 Seiten
Verlag: Sutton Verlag
Ersterscheinung: 1. August 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954000911
ISBN-13: 978-3954000913
Genre: Historischer Roman


 

Über den Autor

Norbert Klugmann wurde 1951 in Uelzen (Niedersachsen) geboren. Er studierte bis 1979 in Hamburg und arbeitete journalistisch für das ZEITmagazin und verschiedene Programmzeitschriften. Als Buchautor veröffentlicht er seit den achtziger Jahren Kriminalromane, historische Romane, Jugendromane, aber auch eine Biografie über Heinz Erhardt. Von den gemeinsam mit Peter Mathews geschriebenen Krimis wurden »Beule« und »Vorübergehend verstorben« für das Fernsehen verfilmt. Klugmanns Werkliste umfasst 70 Buchveröffentlichungen. Er lebt in Hamburg, ist geschieden und hat eine Tochter.


Inhaltsangabe/Klappentext

Halle 1732. Ein Rasender fällt über den allseits beliebten Stadtphysicus Tänzer her und prügelt wie ein Berserker auf ihn ein. Tänzer wird bewusstlos nach Hause getragen und ringt wochenlang mit dem Tod. Der Angreifer, Roderich Hoppe, ist rasch ergriffen und wartet im städtischen Kerker auf seine Strafe. Dass er Tänzer vorwirft, seine Frau falsch behandelt zu haben, wird ihm nichts nützen.
Doch wer soll sich nun um die Patientinnen des Stadtphysicus kümmern? Zum Glück weilt der weitgereiste Medicus Albrecht Boff gerade in der Stadt an der Saale und ist bereit, Tänzers Aufgaben eine Weile zu versehen. Rasch gelingt es ihm, die misstrauische Hallenser Damenwelt für sich einzunehmen, von der Hausmagd bis zur Fürstin. Dabei helfen ihm Stine, die altgediente Gehilfin des Stadtphysicus, und Hermine, die wunderschöne Hebamme, die zu jedem nett ist, außer zu Boff.
Allerdings sind Boffs Ansichten und Methoden ungewöhnlich. Er nimmt den eigenwilligen jungen Arzt Rohwedder auf, der sich ständig mit Leichen befasst. Und er hat auch keine Scheu, mit den traditionellen Heilern zusammenzuarbeiten. Im Gegensatz zu den Patientinnen beäugen Stadtregierung und Ärzteschaft das Treiben Boffs misstrauisch.
Als Tänzer nach Wochen völlig überraschend die Augen aufschlägt und Hoppe kurz darauf aus dem Gefängnis flieht, löst das einen Strudel städtischer Intrigen und Machtkämpfe aus, der Boff und seine Verbündeten zu verschlingen droht.


Rezension/Meinung

Was ich an diesem Buch wohl mit am seltsamsten und in gewissem Maße auch irritierend finde, ist einfach der Titel. Er passt zwar irgendwie zu dem Roman, da der Protagonist schließlich ein Arzt für Frauen ist und das auch innerhalb des Buches zwar ein wichtiges Thema ist, aber trotzdem finde ich ihn einfach eher unsympathisch und ich kann mir vorstellen, dass mancher das Buch aufgrund des Titels nicht unbedingt in die Hand nehmen würde.

Und das, obwohl die Geschichte eigentlich recht gut ist und sich weniger mit den Krankheiten an sich, als mit der medizinischen Versorgung der Stadt Halle, vor allen Dingen im Bereich auch des Arztes extra für Frauen und der Arztsituation im Allgemeinen beschäftigt. Wobei es durchaus in einigen Punkten auch ziemlich politisch wird. Allgemein ist der Roman eher in einem etwas nüchternen Stil gehalten und beschreibt einfach sehr viel, was nicht jedem gefallen wird, aber einem wird dadurch die Stadt Halle und auch die medizinische Situation diese Zeit näher gebracht. Man lernt einfach verdammt viel, wie Medizin damals von der Bevölkerung gesehen wird, wie auch, wie die Ärzte damals vorgegangen sind. Und dabei hat man immer im Hintergrund noch die Spannung, die rund um das Amt des Stadtphysikus vorhanden ist und vor allen Dingen auch die Frage, was mit Tänzer passieren wird, der im Koma liegt und wie es weitergehen wird, wenn der Stadtphysikus nicht mehr aufwachen wird.

Allgemein sind die Charaktere sehr schön und auch zur Zeit sehr passend beschrieben, wobei vor allen Dingen eher bei den Nebencharakteren so manche doch sehr interessante Person auftritt, die ich teils deutlich spannender und interessanter fand, als Boff selbst. Auch wenn er ein sehr angenehmer Protagonist war, auch wenn manchmal auch ein wenig desinteressiert an allem wirkt bzw. wenig mit involviert. Der mir jedoch sympathischste Charakter war Boffs Haushälterin und Kollegin als Hebamme, Hermine. Dieser sehr starke, resolute und doch auch ein wenig angepasste weibliche Charakter hat das Buch, welches doch aufgrund der Zeit, in der es spielt, relativ männlich besetzt war, ziemlich bereichert.

Auf jeden Fall mal ein ganz anderes historisches Buch, das mit bekannten Dingen spielt, der historischen Atmosphäre, Intrigen etc. aber durch seinen Stil einfach sehr anders ist. Um das Buch zu mögen, muss man sich erst an den etwas nüchternen Stil gewöhnen, hat man das aber einmal geschafft, dann ist das Buch sogar ehrlich ganz gut.


Fazit

Montag, 17. Februar 2014

Rezension ~ Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Michael Green
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG;
Ersterscheinung: 30. Juli 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446240098
ISBN-13: 978-3446240094
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Originaltitel: The fault in our stars
Genre: Gegenwartsliteratur / Jugendbuch

 

Über den Autor

John Michael Green wurde am 24. August 1977 in Indianapolis, Indiana geboren. Bekannt wurde er durch den Videoblog, den er zusammen mit seinem Bruder Hank Green betreibt. Mittlerweile zählt es zu den 100 meistgesehenen auf YouTube. Green wuchs in Orlando, Florida auf, besuchte die Indian Springs Schools in Birmingham, Alabama und studierte anschließend Englisch und Vergleichende Religionswissenschaften am Kenyon College Ohio. Sein erstes Berufsziel war Pastor, welches er nach nach einschneidenden Erfahrungen als Kaplan in einem Kinderkrankenhaus verwarf. Sein Debütroman »Eine wie Alaska« wurde international ausgezeichnet, u.a. mit dem »Michael L. Printz Award« für besonderes Verdienste um die Jugendliteratur. Die deutsche Ausgabe war 2008 gleich zweimal für den »Jugendliteraturpreis« nominiert. Im Juli 2012 erscheint sein aktueller Roman auf dem deutschsprachigen Buchmarkt unter dem Titel "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".


Inhaltsangabe/Klappentext

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.



Rezension/Meinung 

Ich bin eigentlich niemand, der gern Bücher über Krankheitsgeschichten liest. Das ist das nicht mag, hängt weniger davon ab, dass ich Probleme damit habe, über Krankheiten zu lesen, sondern viel mehr damit, dass ich einfach die Handlungen und die Art, wie die Krankheiten behandelt werden nicht so gern mag. Genau aus diesem Grund hat mich dieses Buch hier neugierig gemacht, denn gleich der erste Satz des Buches, als auch des Klappentextes, behauptet, dass es kein Krebsbuch sei, doch kann das so stimmen?

Die Geschichte dieses Buches hier, ist auf jeden Fall sehr anders. Sie ist aber auch auf jeden Fall irgendwie spannend, traurig und auch so allgemein, einfach emotional. Wie die einzelnen Charaktere mit ihrem Schicksal leben, wie sie dagegen kämpfen oder sich auch damit abfinden, dass es wohl einfach so ist, wie es ist und man einfach nichts mehr ändern kann, ist einfach interessant, besonders, da die beiden Protagonisten so anders sind, als man es sich bei zwei mehr oder weniger kranken Jugendlichen erwarten würde.

Wohl aber eigentlich mit das spannendste an dem Buch sind die Themen, die Gus und Hazel miteinander diskutieren und was die beiden zusammen machen, wie sie miteinander umgehen und was daraus alles entsteht. Dabei muss ich ehrlich gestehen, ist mir Gus so einige Male extrem damit auf die Nerven gegangen, dass er immer den ganzen Namen von Hazel erwähnt hat, denn außer ihm hat keiner ständig Hazel Grace gesagt und irgendwie ging er mir damit glatt auf die Nerven, auch wenn das vermutlich den meisten nicht so geht, aber ich mochte Gus nur bedingt, da ich sein Art einfach seltsam fand.

Trotzdem passen diese beiden Charaktere einfach super zusammen und harmonisieren auf eine ganz verrückte Art, so dass es einfach emotional wirkt, besonders, da man nie weiß, wie lange vor allen Dingen Hazel noch leben wird, wie die Geschichte dieser beiden jungen Menschen weiter verlaufen wird, die auf mich so unterschiedlich und doch auch wieder sehr ähnlich wirkten. Wirklich in dem Sinne tief berührt, hat mich jedoch die Geschichte um die beiden nicht, was vielleicht auch sehr daran lag, dass ich Gus einfach komisch fand und Hazel von ihrer Art auch sehr eigen ist.

Am Ende war ich überrascht, welche Wendung das Buch dann doch noch genommen hat, denn mit dieser hätte ich nie gerechnet. In diesem Aspekt kann ich das Buch nur loben, denn das hat es perfekt gemacht. Dass es kein Krebsbuch ist, gut, darüber kann man streiten, denn irgendwie ist das Thema doch wieder so präsent, dass man es nicht ausblenden kann. Das es ein geniales Buch ist, kann ich nicht sagen. Ich fand es ganz gut, aber Gus hat mich doch zu sehr genervt, als das ich es als genial empfinden könnte. Es ist gut und um es wirklich selbst beurteilen zu können, für sich, denn es wirkt sicherlich auf jeden ein bisschen anders, sollte man es einfach lesen, denn ohne das getan zu haben, kann man nie wissen, ob man das Buch mögen könnte oder so gar nicht.


Fazit

Sonntag, 16. Februar 2014

Feenglanzchallenge 2.0 - Februar-Event

Hallo alle zusammen!

Der Post heute kommt ein wenig spät, aber ich wurde mal wieder ein wenig von den Ponys auf Trab gehalten, da mein Dicker mit seiner Hufgeschichte leider doch noch nicht ganz so durch ist, wie ich gehofft hatte, denn durch die ganze Sache ist es wohl leider so gewesen, dass er irgendwie ein Löchlein in die Hufsohle bekommen hat und jetzt mein Schmied festgestellt hat, dass es darunter angefangen hat etwas zu gammeln, weil Keime eingedrungen sind. Also heißt es wieder vermehrt pflegen und immer gut desinfizieren und da habe ich auch etwas neues gelernt, die Wunderwaffe in solchen Fällen ist: Mundspüllösung! :D

Naja, aber jetzt erstmal zu meinem eigentlichen Anliegen, denn ich mache mal wieder bei der Feenglanzchallenge mit, die mir letztes Jahr schon viel Freude bereitet hat und wunderbarer Weise in eine weitere Runde gegangen ist. 

Wie ihr vielleicht noch aus dem letzten Jahr wisst, ist es bei dieser Challenge auch immer so gewesen, dass es in jedem Monat noch eine kleine Zusatzaufgabe gab, bei der man sich noch ein paar Punkte holen konnte! In diesem Monat sind es zwei Lesewochenenden. Zum einen dieses Wochenende und zum anderen dann das nächste. An beiden soll man einen kleinen Lesemarathon einlegen und zudem noch Fragen beantworten, durch welche man noch weitere Punkte sammeln kann.

Da ich dieses Wochenende nicht so viel Zeit hatte, bin ich erst heute morgen eingestiegen, will dann aber gleich mal kurz das Buch vorstellen, dass mich heute ein paar Minuten das Tages begleitet hat!


Ich habe das Buch übrigens vom Anfang an begonnen und um die erste Aufgabe des Events zu erfüllen, der erste Satz meiner Lektüre lautet:

»Sie blickte auf die Uhr.«

 Zudem sollte man nach 100 Seiten noch in drei Worten die Hauptperson charakterisieren. Ich muss ehrlich zugeben, dass es mir hier ein wenig schwer fällt, da ich zwar denke, dass die Protagonistin wohl die Kommissarin sein soll, aber bisher war einfach vieles anders so viel wichtiger, dass sie eher etwas an mir vorbeigegangen ist. Jedoch, um meinen ersten Eindruck von ihr zu zeigen:

  1. backfreudig
  2. mollig
  3. eigenartig 
Das mag jetzt etwas komisch klingen, aber das sind so die Dinge, die mir zu ihr als erstes einfallen :D
Ich bin jetzt übrigens auf Seite 140 von 410, werde das Buch also sicher heute nicht mehr beenden, aber ein paar Seiten schaffe ich vielleicht noch!

Euch allen noch einen schönen Abend und dann eine gute Nacht ;o)

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Edit: Die liebe Technik hier in der Firma :D Ich habe gestern vorm Einschlafen noch ein paar Seiten geschafft, nämlich bis Seite 212, so dass ich sogar noch über die Hälfte gekommen bin!

Daher hier noch kurz meine bisherige Einschätzung und wie sich diese mit meiner Erwartung deckt:

Ehrlich gesagt hätte ich den Krimi von seiner Struktur her ein wenig anders erwartet, was aber vor allen Dingen daran liegt, dass ich Franza noch immer ein wenig seltsam finde. Ansonsten aber ist er schon richtig spannend, ich bin mächtig neugierig, was hinter allem steckt und ich finde es auch ehrlich richtig gut, dass er nicht so blutig ist, auch wenn ich das zunächst eher etwas anders erwartet hätte :D

Freitag, 14. Februar 2014

Rezension ~ Stimmen in der Nacht

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Stimmen in der Nacht
Autor: Laura Brodie
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 1. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423249129
ISBN-13: 978-3423249126
Originaltitel: All The Truth
Genre: Krimi

 

Über die Autorin

© Fran Fevrier
Laura Brodie wurde in Columbus, Ohio mit dem bürgerlichen Namen Laura Ann Fairchild geboren. Sie studierte Englisch in Havard. Mittlerweile lehrt sie an der "Washingtion and Lee University" als Professorin für Englisch. Ihr Debütroman "Ich weiß du bist hier" wurde Bestseller in Deutschland und mit dem Faulkner Society Best Novel-in-Progress geehrt. Brodie lebt mit Mann und ihren drei Töchtern in Lexington, Virgina.


Inhaltsangabe/Klappentext

Eine harmlose Studentenparty in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen. Zehn Jahre später kommen die Erlebnisse von damals wieder hoch: Maggie, inzwischen fünfzehn, wird von alten Albträumen gequält, hat Probleme in der Schule, schwänzt den Unterricht. Sie selbst weiß nur, dass ihr ihre neue Mathelehrerin, die ihr nie ins Gesicht sieht, unheimlich ist. Warum löst Grace, die Lehrerin, die altbekannten Ängste in Maggie aus, die längst überwunden schienen? Und was ist vor zehn Jahren wirklich geschehen?



Rezension/Meinung

Was mich bei diesem Buch sehr irritiert hat, war zunächst, dass das Buch von seinem Klappentext her ein wenig wie ein Krimi, Thriller oder ähnliches wirkte, aber dann beim Lesen sich eindeutig als etwas ganz anderes entpuppte. Besonders ungünstig war das für mich, da auch der Prolog, den ich gelesen hatte, eher einen Krimi oder ähnliches hatte vermuten lassen. Ich bin also schon durchaus wohl mit etwas falschen Erwartungen an dieses Buch herangetreten, was sie wohl auch ein bisschen in meiner Meinung niederschlagen wird.

Am meisten vermisst habe ich das ganze Buch hindurch einfach Spannung. Am Anfang war es noch die Spannung eines Krimis oder ähnlichem, die ich nach dem Prolog vollkommen vermisst habe, als es dann aber an die weiteren Teile des Buches ging, fiel mir auf, dass auch abseits dieser doch eher stark ausgeprägten Spannung, die ich vermutet hätte und die der Prolog noch aufwies, auch an jedweder anderer Spannung fehlte. Alles glich eher ein wenig einem Bericht oder auch Erinnerungen an vergangenes, die zwar teils mit Emotionen beladen waren, aber einfach kein großes Spannungspotential hatten.

Davon abgesehen war ich auch ehrlich über die Perspektivenwechsel in dem Buch sehr überrascht, da ich nicht damit gerechnet hätte, dass es nicht nur in drei Teile unterteilt sind, sondern diese auch von drei unterschiedlichen Personen erzählt werden, die an dem Vorfall aus dem Prolog beteiligt waren. So erhält man zwar nach und nach immer mehr Wissen darüber, was damals genau geschehen ist, erfährt auch Dinge, die man so definitiv nach dem Prolog nicht erwartet hätte, was durchaus auch interessant war, denn ich hatte eigentlich nach dem Lesen des Prologs einen ganz anderen Verlauf der Geschehnisse erwartet und trotzdem fehlte mir an dem Buch einfach etwas.

Die Charaktere kamen mir auch nicht wirklich nahe, weder emotional, noch auf eine andere Art, was unter anderem auch daran gelegen haben wird, dass alles sehr trocken erzählt wurde, zwar irgendwie zusammenhing, aber auch durch die Perspektivenwechsel seltsam unterbrochen wirkte. Einige Handlungen der Charaktere aus der Vergangenheit konnte ich auch einfach so gar nicht nachvollziehen, da sie für mich keinerlei Sinn ergaben. Allgemein war ich wohl einfach zu überrascht, was für einen Verlauf dieses Buch nahm, den ich so nicht erwartet hätte und der sich für mich auch noch seltsam anfühlte. Was er aber irgendwie auch aufwies, war eine überraschende Tiefgängigkeit bei manchen Motiven der Erzählenden in ihren Taten, auch wenn ich oft trotz der gut erläuterten und einfach auch auf ihre Art logisch wirkenden Motive oft die Frage im Hinterkopf hatte, warum?

Allgemein einfach so ganz anders, als erwartet, nicht unbedingt schlecht, aber man sollte sich in keine Fall auf große Spannung einstellen, wann man das Buch zur Hand nimmt, sondern wenn, dann auf die ein oder andere eher unerwartete Wendung. Mich konnte es aber leider nicht wirklich fesseln.


Fazit

Montag, 10. Februar 2014

Rezension ~ Ricky Ricardo, mein Handy und ich

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Ricky Ricardo, mein Handy und ich
Autor: Micol Ostow
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Ueberreuter
Ersterscheinung: 7. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3800057271
ISBN-13: 978-3800057276
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: What would my cell phone do?
Genre: Jugendbuch

 

Über die Autorin

Micol Ostow ist zur Hälfte Purto Ricanerin, zur Hälfte Jüdin, zur Hälfte Schriftstellerin, zur Hälfte Leserin und ? besonders wenn ein Abgabetermin naht ? nur halb wach. Micol hat als Jugendbuchlektorin gearbeitet, als sie beschloss, ihre eigenen Bücher zu schreiben; seither hat sie über 40 Bücher für Leser/innen jeden Alters verfasst. Sie lebt mit ihrem Ehemann Noah Harlan ? einem Emmy-prämierten Filmemacher ? und einer ziemlich zimperlichen Französischen Bulldogge namens Bridget Jones in New York City.


Inhaltsangabe/Klappentext

Aggie, 16, pummelig, ungeschickt, durchschnittliches Aussehen, aber mit umso mehr Selbstironie und Witz ausgestattet, findet die Idee ihres Vaters, nach Alaska zu ziehen, gelinde gesagt, bescheuert. Aber da sogar ihre sonst so schrille Mutter eingewilligt hat, gibt es nun kein Zurück mehr. In dem attraktiven und witzigen Duncan findet Aggie schon am ersten Tag einen besten Freund. Das kann nur noch von dem Schwarm der Schule getoppt werden, bei dem es natürlich nicht lange dauert, bis er auftaucht. Und in den sich Aggie prompt verknallt. Die beiden laufen sich immer öfter über den Weg. Das verunsichert Aggie. Und ausgerechnet jetzt ist ihr Handy verschwunden ihr Halt, ihr Anker, ihre Verbindung nach Miami und zu ihrer besten Freundin Chloé.


Rezension/Meinung

Nachdem ich hier den Klappentext gelesen hatte, hatte ich mich irgendwie auf ein ganz anderes Buch eingestellt, als mich letztendlich erwartet hätte. Vielleicht hätte ich statt dem Klappentext des deutschen Buches, einfach mal den Titel des englischen Originals herausfinden sollen, denn der trifft das Buch schon deutlich eher, als es irgendetwas am Deutschen jemals schaffen würde.

Im Englischen heißt das Buch "What would my cell phone do?", was eigentlich den Kern des Romans trifft, denn Aggie verliert ihr Handy und mittels eines GPS-Tracking-Systems im Internet verfolgt sie immer mal wieder, wo ihr Handy aktuell ist. Das Thema, wie lebe ich ohne Handy bzw. was ändert sich dadurch für Aggie, kommt eigentlich gar nicht zum Tragen. Durch den Klappentext hätte ich ein wenig etwas in diese Richtung erwartet, war aber halt einfach nicht so. Zudem ist es so, dass Aggie für mich ein nicht gerade ausgereifter Charakter ist. Irgendwie bleibt sie die gesamte Geschichte hindurch einfach sehr oberflächlich und ich verstehe viele ihrer Handlungen so gar nicht. Und was übrigen Ricky Ricardo, der Hund der Familie, groß mit der Geschichte zu tun haben soll, außer das er da ist, habe ich auch nicht verstanden.

Allgemein ist die Geschichte einfach relativ oberflächlich gehalten und weißt eigentlich keinerlei Tiefgang auf. Zumal mir sowohl Aggie, als auch der Rest der Familie sehr seltsam vorgekommen ist. Allen voran die seltsame Mutter, die sie hat, die einfach nur überdreht und komisch wirkt, die ich aber in ihrer Art, außer, dass sie mich genervt hat, auch nicht wirklich verstanden habe. Allgemein ist es wohl einfach wirklich so, dass der Roman allein dazu gedacht ist, ein wenig seicht zu unterhalten. Bei mir hat er das nicht wirklich geschafft, weil mir einfach ein bisschen wirkliche Handlung fehlte, abgesehen von der Tatsache, dass Aggie versucht sich einzuleben und eventuell noch das Interesse eines Jungen zu wecken. Zumal das alles auch auf mich nur so halbgar wirkte. Irgendwie war es wohl entweder nicht meine Geschichte, vom Inhalt her oder wirklich auch einfach so gar nicht mein Buch.

Ich war auf jeden Fall nicht traurig darum, als ich das Buch endlich beendet hatte, denn mein Fall war es so gar nicht, etwas zu überdreht, kaum Handlung, sehr flache Charaktere und ein Titel, der einfach nicht passen wollte. Vielleicht mag das Buch ja jüngeren noch eher zusagen, aber wirklich empfehlen, kann ich es nicht.


Fazit

Sonntag, 9. Februar 2014

Rezension ~ Die Schattensurfer

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Die Schattensurfer
Autor: Hubert Wiest
Taschenbuch: 460 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Ersterscheinung: 24. Oktober 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1493556177
ISBN-13: 978-1493556175
Genre: Jugendbuch

 

Über den Autor

Hubert Wiest, geboren 1964, erfindet und schreibt Geschichten für Kinder und Teenager. Zusammen mit Nina von Stebut produziert er Hörbücher und den Podcast Radio Lomoco. Nach der Ausbildung zum Werbekaufmann, dem Besuch der Bayerischen Akademie der Werbung und einigen Semestern BWL-Studium gründete Hubert Wiest in den neunziger Jahren die Internetagentur FREIRAUM Multimedia. Er führte sie durch die stürmische New-Economy der Jahrtausendwende. Später arbeitete er als Marketing- und Vertriebsleiter für internationale Unternehmen. Nach drei Jahren in Hong Kong lebt er seit 2011 mit Nina von Stebut, drei Kindern, sowie den Hunden Pepsi und Cola in Sydney. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Die Schattensurfer – ein Jugendroman über Geheimnisse in einer vernetzten Welt.

Die vierzehnjährige Sansibar lebt in einer Welt, in der alle alles miteinander teilen. Auch ihre Gedanken. Diese werden im großen Netzwerk RUHL erfasst und gespeichert. Mit fünfzehn wird jeder in die Gemeinschaft RUHL aufgenommen und stellt seine Gedanken, Träume und Wünsche der Allgemeinheit zur Verfügung. Sansibar kann es kaum erwarten dazu zu gehören. So wie ihre beste Freundin. Sansibar lernt wie besessen für die Aufnahmeprüfung. Sie ist bereit, all ihre Gedanken und Erinnerungen mit dem mächtigen Netzwerk zu teilen. Nur eine nicht, ihre wichtigste: die letzten Momente mit ihrer verschwundenen Mutter …

Computergenie Luan ist fünfzehn und hat nur ein Ziel: Programmierer zu werden. Doch mit einem dummen Diebstahl ruiniert er seine ganze Zukunft und muss fliehen. Als sich Sansibars und Luans Wege kreuzen, behauptet Luan Sansibar von früher zu kennen. Und obwohl sie sich daran nicht erinnern kann, beschließt sie Luan zu helfen. Vielleicht auch, weil seine tintenblauen Augen so unergründlich sind? Die Zeit drängt, plötzlich geht es um Leben und Tod. Luan ist überzeugt, dass Sansibar ihn verraten hat und ist kurz davor aufzugeben - da macht Kalawesi, der Besitzer eines Vergnügunsparks, Luan ein unglaubliches Angebot… 

Rezension/Meinung

Bei diesem Jugendbuch finde ich es richtig gut gelungen, wie die Ansätzen einer Dystopie, die aber an sich nicht eins der wichtigsten Fragmente der Geschichte ist, sich mit kleinen technischen Spielereien und Entwicklungen auseinandersetzt, dabei eine sehr interessante Form der Gesellschaft zeichnet, und das alles einfach mit einer sehr schönen Geschichte verbindet.

Allein die Tatsache, dass sich die Gesellschaft darauf aufbaut, dass sie alle ihre Gedanken an einen Zentralcomputer, RUHL, abgeben, welcher auch ihr Leben verbessert mit den Entwicklungen zu denen er aufgrund der Gedanken fähig ist. Dadurch sind die Menschen natürlich der Möglichkeit beraubt Geheimnisse zu haben. Jedoch wirkt die Art zu leben sehr komfortabel, denn die technischen Möglichkeiten sind so weit, dass ihnen sehr viel abgenommen wird und es macht ehrlich auch Spaß zu entdecken, was es alles geben soll, vor allen Dingen an Vergnügungsmöglichkeiten und auch, was sie über unsere Zeit denken, wie es zum Bespiel als sehr schlimm empfunden wird, dass man sich bei einem belegten Sandwich nicht vollständig aussuchen kann, was alles drauf ist, sondern diese meist standardisiert sind.

Dazu kommt, dass Luans und Sansibars Geschichte einfach spannend ist, denn man ahnt zwar als Leser worauf sie hinauslaufen wird, kann aber nie so ganz einschätzen, wem man wirklich vertrauen kann, wer eher zu den Bösen gehört und wie es daher wohl weitergehen wird. Dabei ist es zunächst spannend, wie Sansibar doch durch die Regeln und Lehren RUHLs geprägt ist und nie auf die Idee käme das System in Frage zu stellen, doch anfängt zu reflektieren. Und auch Luans Geschick im Bereich der Computer und Programmierung ist einfach nur klasse dargestellt, wobei ich da auch sagen muss, dass ich es sehr gut gelöst finde, wie viel fachliches und technisches Wissen der Autor vermittelt, da es genug ist, um die Geschichte sehr gut zu verstehen und nicht zu viel, dass es einen schon nerven könnte, wenn es einen nicht so sehr interessiert. Und auch viele der anderen Charakter sind einfach nur interessant, wobei ich es auch sehr spannend finde, wie die Rebellion gegen RUHL aussieht, da es mal eine ganz andere Form ist, als man es aus den meisten Romanen kennt.

Allgemein ist es einfach ein klasse Jugendbuch, dass viele geniale Ideen hat, zudem mit sehr sympathischen Charakteren punkten kann, eine spannende Geschichte erzählt, bei der auch das Ende sehr stimmig ist und die nur an wenigen Stellen ein paar Punkte aufweist, die mir nicht ganz so gelungen vorkamen, weil manches vielleicht ein wenig detaillierter hätte sein können, kleinere Fragen offen bleiben. Es ist aber auch nicht so, dass diese Punkte die Geschichte wirklich in ihrem Fluss stören, sondern eher so sind, dass ich einfach gern mehr gewusst hätte. Sicherlich wird diese Geschichte eher nur Jugendlichen oder Erwachsenen gefallen, die es nicht immer alles vollkommen realitätsnah erwarten und etwas abgedrehtere Ideen nicht so mögen, aber mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und das Lesen hat einfach Spaß gemacht.

Für alle, die Geschichten in Richtung, "Equilibrium", "Matrix" oder auch "Tron" mögen, kann ich mir schon vorstellen, kann dieses Jugendbuch sehr gut gefallen, denn an diese Geschichten musst ich immer mal wieder dezent denken, während ich am Lesen war. 


Fazit

Samstag, 8. Februar 2014

Rezension ~ Multiplayer - Gefährliches Spiel (eBook)

Allgemeine Angaben zum eBook

 
Titel: Multiplayer - Gefährliches Spiel
Autor: Jannis Becker
Seiten: ca. 457 Seiten
Verlag: dotbooks Verlag
Ersterscheinung: 13. Januar 2014 
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-95520-467-9
Genre: Thriler
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Über den Autor

Jannis Becker ist das Pseudonym, unter dem der für historische Romane bekannte Autor Wolfgang Jaedtke seine Thriller und zeitgenössischen Geschichten veröffentlicht. Wolfgang Jaedtke wurde 1967 in Lüneburg geboren, studierte Historische Musikwissenschaft und promovierte mit einer Arbeit über Beethoven. Danach arbeitete er für ein Theater, bevor er sich als Schriftsteller selbstständig machte.
Bei dotbooks erschien bereits Wolfgang Jaedtkes historisches Epos „Die Tränen der Vila“ und sein Roman „MULTIPLAYER – Gefährliches Spiel“. Weitere Titel sind in Vorbereitung.

Zur Website von Jannis Becker

 

Inhaltsangabe/Klappentext

Ein fesselnder Roman über die beklemmende Frage: „Was passiert, wenn ein Spiel zur gefährlichen Falle wird?“

„Rache ist etwas Wunderbares, dachte Finja. Sie hatte einmal gelesen, dass Rache nur dann süß sei, wenn das Opfer den Rächer erkannte. Seit sie ‚Breath of Doom‘ spielte, teilte sie diese Ansicht nicht mehr. Es war viel schöner, sich im Stillen zu rächen, unerkannt und in fremder Gestalt.“
Ein Chef, der sie schlecht behandelt. Kollegen, die ihr die kalte Schulter zeigen. Ein Leben, das sie von Tag zu Tag mehr zu ersticken droht. Finja fühlt sich wie im freien Fall – bis sie das Online-Rollenspiel „Breath of Doom“ entdeckt. In der abenteuerlichen Fantasywelt wird aus der hilflosen jungen Frau die mächtige Zauberin Brianna. Hier kann sie es mit jedem Gegner aufnehmen und voller Selbstvertrauen von Sieg zu Sieg ziehen. Auch in Finjas wahrem Leben scheint sich auf einmal alles zum Guten zu wenden, als sie dem schüchternen Ben begegnet. Doch ist er wirklich der Mann, für den sie ihn hält? Und ist auch in der Online-Welt alles anders, als es auf den ersten Blick scheint?


Rezension/Meinung

Das Buch hatte mich eigentlich nur aufgrund seines Klappentextes neugierig gemacht. Vor allen Dingen auch, weil ich noch so gar nicht wirklich einschätzen konnte, wo genau die Rache und Gefahr, von der im Klappentext die Rede ist, im Roman wirklich stattfinden würde am Ende, mehr in der realen Welt oder doch im Spiel.

Dabei ist es wirklich gut gemacht, wie Finja immer mehr von dem eingenommen wird, was ihr das Spiel gibt und sie im echte Leben nicht hat, wie vor allen Dingen Erfolgserlebnissen. Und mir gefällt dabei auch sehr, wie der Autor es schafft dem Leser klar zu machen, was für ein Typ Mensch Finja ist, denn man merkt ihr schon deutlich an, was für ein eher unsicherer und schüchterner Typ sie eigentlich ist, der aber, wenn sie wüsste wie, gern viel mit anderen Menschen zu tun hätte, sich nur nicht dazu durchringen kann, wirklich andere neu kennenzulernen. Durch die gesamte Geschichte hinweg war mir Finja in manchen Szenen zwar ein wenig unsympathisch, aber vielleicht auch einfach, weil ich ihre Art der Naivität einfach nicht wirklich nachvollziehen konnte. Trotzdem sind ihre Gefühle einfach, zumindest in meinen Augen, ziemlich gut beschrieben und man versteht sie schon sehr gut. Und auch andere Charaktere fand ich durchaus interessant dargestellt, wobei es für mich selbst am interessantesten war, die Charaktere in der Onlinewelt ein wenig zu durchleuchten und selbst beim Lesen zu versuchen einzuschätzen, was für Menschen dort im realen Leben hinter stehen könnten.

Auch wenn mich die Geschichte an mancher Stelle ein bisschen verwirrt hat, da ich durch die Angeben, welcher Tag sei doch etwas durcheinandergekommen bin, denn irgendwie war erst der Samstag vorbei, dann im nächsten Abschnitt Sonntag und nur wenige Zeilen darauf wieder Samstag und ich mir nicht sicher, ob wirklich jetzt schon eine Woche vergangen oder der Autor ein wenig durcheinander gekommen war. Trotz aber einiger kleiner Punkte, die mich manchmal verwirrt haben, fand ich die Geschichte doch ziemlich gut, besonders, weil sie durch das Onlinerollenspiel einen sehr interessanten Charakter erhält.

Ich hatte dann zwar schon bald einen Verdacht, wie sie die Situationen auflösen würden und zu welchem Endergebnis das führt, trotzdem war ich mir bis zur endgültigen Auflösung nie ganz sicher und es hat ehrlich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, das eine Mischung aus Thriller und Fantasy ist, die auf jedem Fall einem Thriller-Fan, der es gerne ein bisschen mehr in Richtung Psychothriller hat, Spaß machen sollte.


Fazit

Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag »dot.books«, wie auch bei »Blogg dein Buch«
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Freitag, 7. Februar 2014

Rezension ~ Schatten des Baums

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Schatten des Baums
Autor: Piers Anthony
Broschiert: 373 Seiten
Verlag: Edition Phantasia
Ersterscheinung: 28. Februar 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3937897488
ISBN-13: 978-3937897486
Originaltitel: Shade of the Tree
Genre: Mystery

 

Über den Autor

PIERS ANTHONY wurde 1934 geboren und zählt seit fast vierzig Jahren zu den Bestsellerlieferanten der amerikanischen Science Fiction und Fantasy. Berühmt wurde neben seinen frühen SF-Romanen Chthon (1967) und Macroscope (1969) besonders der umfangreiche Fantasy-Zyklus um das magische Land Xanth. Dass Piers Anthony auch unheimliche Romane geschrieben hat, ist weniger bekannt, dennoch darf man sie zum Besten zählen, das die moderne Horror-Literatur hervorgebracht hat.


Inhaltsangabe/Klappentext

Als Joshua Pinson von seinem etwas wunderlichen Onkel Elijah dessen Anwesen tief im Herzen der Wälder von Florida erbt, glaubt er, dass sich sein Glück endlich gewendet hat. Nachdem seine Frau brutal ermordet wurde, lebt er mit den beiden gemeinsamen Kindern als alleinerziehender Vater in New York, doch die Stadt birgt zu viele Erinnerungen, und so beschließt Joshua, noch einmal ganz von vorn anzufangen und ins sonnige Kalifornien zu ziehen – in eine Umgebung, die für die Kinder wesentlich besser ist. Doch kaum haben die drei das abgelegene, einsame Haus bezogen, nehmen seltsame Ereignisse ihren Lauf. In einer zunehmend düsteren Atmosphäre muss Joshua erkennen, dass das Anwesen , das er geerbt hat, längst nicht die ersehnte Idylle ist ... es spukt in dem Haus, und die Ereignisse spitzen sich zu.


Rezension/Meinung

Was bei diesem Buch so gar nicht passen will, ist die Einsortierung beim Genre. Es soll sich bei diesem Buch nämlich um einen Horro-Roman handeln, jedoch muss ich ehrlich sagen, gab es keine Stelle an der ich mich in der Form hätte gruseln müssen, wie ich es bei einem Werk aus dem Bereich Horror erwartet hätte.

Es war sogar eher einfach nur so, dass ich die wohl »Horror« hervorrufenden Szenen oftmals spannend und interessant fand, manchmal aber auch einfach nur mitgelesen habe, ohne sie großartig intensiver wahrzunehmen. Allgemein würde ich das Buch wohl eher im Bereich Mysterie ansiedeln, denn es gibt schon einige eher seltsame Elemente, bei denen man sich wirklich anfängt die Frage zu stellen, was da bloß dahinter steckt, etwas eher Übersinnliches oder doch einfach nur der überdrehte Geist des wahrnehmenden. Dabei fand ich es vom Autor sehr interessant gelöst, dass er beim Wechseln der Erzählperspektive nicht nur zwischen den Menschen wechselt, sondern auch ab und an kleine Passagen aus der Sicht der Haustiere schildert, was das Ganze in dem Fall spannender gemacht hat, da auch die Tiere etwas seltsames wahrzunehmen schienen.

Allgemein hat der Roman bei den Charakteren und der Handlung keine sonderlich große Tiefe, aber das erwarte ich bei dem Genre auch nicht unbedingt, sondern viel mehr, dass er mich unterhält. Wobei die in den Charakteren fehlende Tiefe auf jeden Fall im Bezug auf die Natur, den titelgebenden Baum und diverse Einflüsse auf die Natur doch deutlich mehr hervortritt, wenn auch noch störend. Besonders, da man auch wirklich sehr lange nicht wirklich genau sagen kann, worum es eigentlich wirklich geht, was die Spannung angenehm konstant hält. Allgemein mochte ich das einfach sehr gern, dass es so vieles gab, was einfach nicht wirklich leicht zu erklären war.

Nur beim Ende, muss ich ehrlich gestehen, war es einfach so, dass ich es doch ein wenig überladen, vielleicht auch einfach fast schon ein kleines bisschen auch kitschig fand, wodurch mir der Abschluss einfach nicht richtig gefallen wollte. Zudem musste ich mich auch ehrlich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, der irgendwie anders war, ein bisschen seltsam für meinen Geschmack, auch wenn ich nicht genau sagen kann, warum ich ihn so empfand.

Ein ganz ordentliches Mysteriebuch, das aber in meinen Augen so ganz und gar kein Horror ist und vielleicht ein bisschen viel versucht den Umweltaktivismus mit einzubauen, wodurch es besonders zum Ende hin, in meinen Augen, etwas seltsam wurde.


Fazit


Donnerstag, 6. Februar 2014

Rezension ~ Tatort Oslo - Nichts bleibt verborgen!

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Tatort Oslo ~ Nichts bleibt verborgen
Autor: Knut Krüger
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: cbj
Ersterscheinung: 28. Mai 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570156761
ISBN-13: 978-3570156766
Empfohlenes Alter: Ab 11 Jahren
Genre: Jugendbuch / Krimi
Reihe: Tatort Oslo
Band: II



Über den Autor

Knut Krügers Begeisterung für Skandinavien führte ihn schon früh nach Oslo, wo er einige Zeit lebte. Mittlerweile frönt er seiner Begeisterung für den Hohen Norden bei dem Übersetzen skandinavischer Literatur, dem hemmungslosen Verzehr norwegischer Schalentiere und seit Neuestem dem Schreiben seiner Oslo-Krimis um Kommissar Ohlsen.


Inhaltsangabe/Klappentext

Skandinavien-Krimis sind Kult jetzt auch für Kids§Brandstiftung mit Todesfolge! Zuerst mag niemand glauben, dass der Brand in einem kleinen Nebengebäude von Alexanders Schule absichtlich gelegt wurde. Zumal ein Obdachloser, der sich dort versteckt hatte, dabei zu Tode kam. Aber als Kommissar Ohlsen und sein Team die Ermittlungen aufnehmen, wird rasch klar, dass hier jemand seine Finger im Spiel hatte. Aber sollte es wirklich der verwöhnte Magnus aus der Oberstufe gewesen sein, der immer mal wieder beim Zündeln erwischt wurde? Als sich das Ohlsen- Team in seinen zweiten Fall stürzt, ahnen sie nicht, dass sich Alexander damit in größte Gefahr begibt ...


Rezension/Meinung

Seit neustem gibt es Skandinavienkrimis jetzt auch für die jüngere Generation und mit diesem Buch ist schon der zweite Band der Serie »Tatort Oslo« erschienen. Ich muss ehrlich zugeben, dass es sicherlich für den Leser noch einfach ist, wenn er den ersten Band der Reihe auch gelesen hat, da man dann die Hauptcharaktere einfach schon deutlich besser kennt, weiß, wieso die Familie von Franziska nach Norwegen gezogen ist und in welcher Beziehung die Charaktere alle genau zueinander stehen.

Trotzdem schafft man es aber auch leicht, ohne die Vorkenntnisse in den Roman einzusteigen. Wobei mir hier vor allen Dingen auch gefällt, dass der Roman sowohl für Jungen, als auch Mädchen eine Identifikationsfigur unter den Protagonisten bietet, da Alexander und Franziska ähnlich groß angelegte Parts haben, bei denen die Wichtigkeiten in den einzelnen Bänden vermutlich immer mal von einem zum anderen etwas schwank, was aber einfach toll ist, da das Buch somit einfach für alle etwas ist. Außerdem sind die Charaktere auch einfach schön aufgebaut, soweit man sie kennenlernen konnte und passen von ihrem Verhalten, ihrer Art und allem super in die Altersgruppe. Auch, dass sie technische Geräte nutzen, finde ich an sich sehr schön gemacht, da es heutzutage einfach zum Alltag der Jugendlichen und Kinder dazu gehört.

Und dazu kommt dann auch noch, dass der Fall aus diesem Band einfach super gemacht ist, da es einige Verdächtige gibt, dann hat man sowohl Szenen, die von Alexanders Vater erzählt werden, der selbst bei der Polizei ist und ermittelt, wie auch manche eigene Vermutung unter den Kindern, die es auch nicht wirklich bleiben lassen können, in dem Fall selbst ein wenig nachzuforschen. Wobei man als Leser schön miträtseln kann, wer der Täter sein könnte, besonders, da es doch mehrere Verdächtige gibt und auch immer mal wieder kleinere Hinweise, die man beim genauen Lesen selbst super verwenden kann, um noch vor den Charakteren im Roman auf den richtigen Täter zu kommen.

Zudem ist alles sehr schön logisch aufgebaut und durchaus auch nicht zu langweilig, aber auch nicht zu brutal dargestellt, so dass der Roman einfach klasse für die Altersgruppe ist, an den er sich richtet und selbst mir, die ich da doch deutlich drüber liege, hat er verdammt viel Spaß gemacht. Ein Krimi für Kinder und junge Jugendliche, den ich nur empfehlen kann.  


Fazit

Dienstag, 4. Februar 2014

Rezension ~ Zwölf Wasser - Zu den Anfängen

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Zwölf Wasser ~ Zu den Anfängen
Autor: E.L. Greiff
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 1. August 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423249145
ISBN-13: 978-3423249140
Genre: Fantasy
Reihe: Zwölf Wasser
Band: I

 

Über den Autor

E.L. Greiff, 1966 in Kapstadt geboren, lebt heute in den Niederlanden. Dem Studium der Theaterwissenchaften und Germanistik folgten zahlreiche freie Regiearbeiten. Neben der Autorentätigkeit arbeitet Greiff als freie Texterin für Agenturen und Unternehmen und verfasst z.B. Essays, Kommunikationskonzepte und Reden für Führungskräfte. Die Fantasy-Trilogie >Zwölf Wasser< ist ein Romandebüt. Buch Eins >Zu den Anfängen< ist im Herbst 2012 bei dtv erschienen; Buch Zwei >In die Abgründe< ist seit Oktober 2013 im Handel. Mit dem dritten Band >Nach den Fluten<, wird >Zwölf Wasser< im Herbst 2014 abgeschlossen sein

Inhaltsangabe/Klappentext

Wasserstände sinken, Quellen versiegen. Noch ist die Bedrohung des Kontinents kaum spürbar, die Völker leben in Frieden. Aber die dunklen Vorzeichen einer Katastrophe, weit grausamer als eine weltweite Dürre, häufen sich. Denn die Quellen spenden mehr als nur Wasser ...
Die Undae, eine Gemeinschaft von Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, brechen ihr jahrhundertelanges Schweigen und warnen die Menschen. Drei von ihnen machen sich auf den langen Weg zu den zwölf Quellen mit dem Ziel, die Katastrophe vom Kontinent abzuwenden. Sie gehen nicht allein. Ein Schwertkämpfer, der sich gegen seine Bestimmung wehrt, ein junger Hirte auf der Suche nach Rache und sein Falke begleiten sie. Aber wie soll man eine ganze Welt retten, wenn es unmöglich scheint, sich selbst zu retten?



Rezension/Meinung

Dieser Auftakt einer Trilogie gehört eindeutig zu den Büchern, die mir mit am schwersten Fallen beim Bewerten. Zum einen merkt man dem Buch einfach an, wie viele Gedanken sich der Autor um seine Charaktere und vor allen Dingen auch seine Welt gemacht hat. Alles wirkt einfach extrem gut durchdacht, oftmals bis ins kleinste Detail und oftmals wird es einem auch so direkt nahe gebracht, was teilweise doch etwas langatmig wird.

Zudem ist es auch noch so, dass der Autor eher eine sehr gewöhnungsbedürftige Art wählt, die Leser an seine Geschichte heranzuführen, da er zunächst nur von einem der beiden Protagonisten berichtet und genau dann, wenn man das Gefühl hat, sich langsam in diese Welt einzufinden, einem Babu langsam sogar ans Herz wächst, genau in diesem Augenblick gibt es einem ziemlich harten Riss in der Geschichte und man springt zu dem nächsten Protagonisten und hört über etliche Seiten nichts mehr von Babu, sondern erlebt nur noch die Geschichte von Felt. Und ich wette, dass gerade dieser Bruch von vielen eher als unangenehm empfunden wird, denn es ist schon schwer, sich in diese detaillierte Welt einzuleben und grade dieser enorme Sprung hat mir selbst gar nicht gefallen.

Ansonsten ist es aber so, dass es sich eher um ein sehr nah an den klassischen Werken der Fantasy angesiedeltes Werk handelt, dass eindeutig einen großen Tiefgang hat, dafür aber zumindest in diesem Band noch ein bisschen mit Aktionszenen geizt, was auch ein bisschen dafür sorgt, dass es über längere Perioden des Romans einfach an Spannung mangelt und man manchmal das gefühl bekommt, dass die Geschichte sich ein wenig zieht. Jedoch merkt man auch einfach, wie viele Gedanken sich wirklich um die Welt und ihre Völker gemacht wurde, was mir extrem gut gefallen hat, denn ich liebe es einfach, wenn eine Fantasy-Welt glaubhaft wird und das kann man dieser Welt hier eindeutig nicht absprechen.

Ich muss auch gestehen, dass mit der Part mit Babu noch deutlich besser gefallen hat, als der mit Undae und Felt, obwohl mir beide Protagonisten, ebenso wie die Welt, sehr durchdacht vorkamen und auch durchweg nicht unsympathisch waren. Jedoch hatte ich bei dem Part mit Babu noch eher das Gefühl von Emotionen im Text, die mir trotz der Tiefgängigkeit der Geschichte oftmals nicht so präsent vorgekommen sind.

Auf jeden Fall ist es, allein durch den Stil wohl eine Fantasy-Trilogie, die vielen gar nicht zusagen wird, da sie zu detailliert und manchmal auch etwas zu emotionslos und daher langatmig ist. Ich selbst mochte sie aber irgendwie und gleichzeitig auch wieder nicht. Für die nächsten Teile hoffe ich daher einfach, dass auch noch ein bisschen mehr Spannung in die Bücher Einzug erhält, denn die bestdurchdachteste Geschichte ist nicht gut, wenn sie einen nicht auch irgendwie gefangen hält.


Fazit

Montag, 3. Februar 2014

Rezension ~ Der Nachtzirkus

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Der Nachtzirkus
Autor: Erin Morgenstern
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Ullstein
Ertsterscheinung: 15. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3550088744
ISBN-13: 978-3550088742
Originaltitel: The Night Circus
Genre: Fantasy


 

Über die Autorin

© Kelly Davidson
Erin Morgenstern kommt in Marshfield im US-Bundesstaat Massuchesetts zur Welt, wo sie auch ihre Kindheit verbringt. Bereits in jungen Jahren begeistert sich die Nachwuchs-Autorin und Malerin für Literatur und liest im Alter von zwölf Jahren Stephen King, der genau wie Joanne K. Rowling ihren eigenen literarischen Stil prägt. Nach ihrem Highschool-Abschluss studiert Erin Morgenstern am Smith College in Northhampton Kunst und Theater. 2009 nimmt sie Kontakt zu Literaturagenturen auf, die sich begeistert von ihren fantastischen märchenhaften Werken zeigen und so erschien im September 2011 ihr Debüt "The Night Circus". Anfang 2012 erschien "Der Nachtzirkus" in Deutschland. Noch vor der Veröffentlichung zeigten sich Kritiker begeistert von Erin Morgenstern. Gemeinsam mit ihrem Ehemann sowie zwei Katzen lebt Erin Morgenstern in Salem, Massuchusetts.


Inhaltsangabe/Klappentext

Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves – Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt. Sie bereiten ihre Kinder darauf vor, zu vollenden, was sie selber nie geschafft haben: den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Doch als Celia und Marco einander schließlich begegnen, geschieht, was nicht vorgesehen war: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Von ihren Vätern unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen sie verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.



Rezension/Meinung

Mit »Der Nachtzirkus« hatte ich wieder eins dieser Bücher in der Hand, die mir so schwer fallen beim Bewerten, bei der Findung einer eigenen Erkenntnis, wie ich den Roman wirklich fand, denn er hatte so viel Schönes, aber auch so verdammt viel, was mir auch nicht so zugesagt hat, dass sich das beim Nachdenken, wie das Buch den jetzt insgesamt abschneidet, einen ziemlichen Kampf ausführt.

Allein die Beschreibungen des Nachtzirkus sind einfach wunderbar und allen voran die Einleitung, mit der man in das Buch und den Zirkus geführt wird, ist einfach extrem genial gemacht. Und auch alle weiteren Beschreibungen der Attraktionen des Zirkus, seine Schausteller und alles, was einfach zu diesem Zirkus gehört, sind so traumhaft, so phantastisch und wundervoll. Allein diese Parts des Buches, in denen der Zirkus näher beschrieben wurde, haben mir jedes Mal so erstaunlich gut gefallen, dass diese Geschichte einen einfach zum Träumen anregt.

Jedoch hatte sie ja auch noch eine Handlung und die fand ich in vielen Punkten eher seltsam. Man bekommt teilweise einfach so wenig Informationen, dann scheint es oftmals nicht richtig voran zu gehen, es rücken plötzlich Charaktere in den Fokus, bei denen man sich fragt, woher sie kommen und was an ihnen denn so wichtig sein soll, weil es doch um den Wettkampf zwischen Celia und Marco gehen soll, den ich, muss ich zugeben, auch in dieser Form einfach nicht wirklich verstanden habe. Zum Ende hin wurde dann zwar alles ein bisschen klarer, aber es ist auch nicht so, dass nicht noch Fragen offen geblieben sind.

Allgemein war es eh so, dass ich mich mit vermeintlichen Nebencharakteren viel mehr anfreunden konnte, als mit den eigentlichen Protagonisten, die mir oft deutlich fremder vorkamen. Jedoch hält das Buch auch wieder eine gewisse Spannung, weil man sich einfach fragen muss, worauf das Ganze bloß hinauslaufen soll, da man so im Regen stehen gelassen wird mit näheren Informationen und man muss auch einfach weiterlesen, weil der Zirkus so toll beschrieben wird.

Und irgendwann kommt dann das Ende, das zum Buch sehr gut passt, es ist traumhaft, es erklärt sogar ein wenig und doch schien mir auch dort wieder ein bisschen was zu fehlen. Nach dem Lesen hatte ich dann einfach nur so ein eigenartiges Gefühl, da das Buch oftmals vom Stil so traumhaft schön war und manchmal so seltsam und ich einfach nicht wirklich wusste, ob ich nun traurig sein sollte, dass es vorbei ist oder froh, dass ich es überstanden hatte.

Ich glaube einfach, dass man dieses Buch wirklich selbst lesen sollte, denn zum Träumen taugt es auf jeden Fall, ob man den Rest der Geschichte mögen kann, muss wohl jeder für sich entscheiden.


Fazit

Sonntag, 2. Februar 2014

Januar 2014 in Zahlen

Naja, jetzt habe ich es mit der Statistik doch nicht mehr ganz am ersten Februar geschafft, aber naja, nur einen Tag zu spät liege ich ja noch ganz gut in der Zeit ;o)

Wie ihr schon aus einem meiner letzten Posts wisst, hatte ich diesen Monat und auch den Dezember doch ziemlich viel anderes um die Ohren, so dass ich nicht ganz so arg viel zum Lesen gekommen bin, was zwar etwas schade ist, aber nicht wirklich schlimm. 

Aber genug der Vorrede, hier jetzt erstmal meine Statistik des Monats Januar!

Gelesene Bücher: 14

davon
 Wanderbücher: 0
  eigene Bücher: 14
  1. Die Kälte in dir (443 Seiten) ~ Oliver Kern (RE)
  2. Der Tod kann warten (364 Seiten) ~ Roland Krause
  3. Todesengel (541 Seiten) ~ Andreas Eschbach
  4. 43 Gründe, warum es aus ist (362 Seiten) ~ Daniel Handler/Maira Kalman
  5. Julias Geheimnis (541 Seiten) ~ Juliet Hall
  6. Mörderische Weihnachten (248 Seiten) ~ Hrsg. Liz Marklund
  7. Ein letzter Job (397 Seiten) ~ Adrian McKinty
  8. Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott (576 Seiten) ~ Rick Riordan
  9. Mitternachtssonne am Fjord (394 Seiten) ~ Elfie Ligensa
  10. Fuck you, Kita (219 Seiten) ~ Anna & Daniel Wiedemann
  11. Charlotte und die Geister von Darkling (337 Seiten) ~Michael Boccacino
  12. Siebenschön (432 Seiten) ~ Judith Winter
  13. Helden des Olymp - Der Sohn des Neptun (534 Seiten) ~ Rick Riordan
  14. Wo die Nelkenbäume blühen (359 Seiten) ~ Danielle Stevens (RE)





 

 Gehörte Bücher: 0

  

Gelesene Mangas: 0

 

Gelesene Seiten: 5.747

davon 
Wanderbücher: 0
Mangas: 0
 eigene Bücher: 5.747

Flop des Monats

 Dieses Buch war zu 100% das schlechteste Buch diesen Monat. Das lag vor allen Dingen daran, dass ich es auch ehrlich mal so gar nicht wirklich verstanden habe. Es war im allgemeinen einfach so wirr geschrieben, dass ich mich oftmals fragen musste, was der Autor mir eigentlich sagen will und worum diese Geschichte wirklich gehen soll. Zudem wird an keiner Stelle irgendwie mal wirklich was erläutert, sondern es tauchen nur immer mehr seltsame Dinge auf, es passieren komische Dinge, teilweise welche, die nicht im Ansatz zur Geschichte passen wollen und ganz am Ende, weiß man dann auch nicht wirklich mehr, die Hälfte aller Fragen wurde nie beantwortet und man muss sich wundern, was man da eigentlich Seltsames gelesen hat!

Tops des Monats

An dieser Stelle bekommt ihr jetzt keine Bilder von mir, das es einfach ein paar zu viele würden :D Denn sowohl die beiden Bücher von Rick Riordan, als auch »Siebenschön«, »Todesengel« und »Die Kälte in dir« waren einfach ziemlich gut und ich wüste nicht, wie ich mich zwischen diesen Titel entscheiden sollte ^^


Wie ihr sehen könnt, vollkommen schlecht war mein Monat nicht, aber auch nicht so super, wie ich es so manches Mal schon hatte :D Aber naja, wie schon erwähnt, es kommen sicherlich wieder Tage, an denen ich etwas mehr lesen kann und so bin ich mit dem Ganzen auch eigentlich schon ziemlich zufrieden :o)

Falls mancher sich jetzt wundert, dass ich meine Neuzugänge diesmal nicht mit in der Statistik habe, das liegt daran, dass ich so viel um die Ohren hatte, dass ich es schlicht vergessen habe, sie mir wirklich zu notieren und es daher wohl eher ein kleines Kuddelmuddel geben würde, wenn ich jetzt noch den Versuch wagte, sie irgendwie zu zählen oder ähnliches :D

Von daher, euch allen noch einen schönen Tag!
Themis ^.^v