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Freitag, 13. Februar 2015

Rezension ~ Aber bitte für immer

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Aber bitte für immer
Autor: Meg Cabot
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 16. Januar 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442375681
ISBN-13: 978-3442375684
Originaltitel: Every Boy's got one (03)
Genre: Liebesroman


Über die Autorin

Meg Cabot studierte Philologie an der Universität Indiana. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Illustratorin. Diesen Beruf legte sie aber schnell wieder ab, um sich mehr dem Schreiben widmen zu können. Noch heute illustriert sie ihre Bücher selbst. Am 01.04.1993 heiratete sie den Schriftsteller Benjamin D. Egnatz. Dieses Datum wählten die beiden, da sie der Meinung waren dass nur Scherzkekse heiraten. Für ihre Hochzeit floh das Paar nach Italien. Ihre Flucht ist Grundlage für das Buch "Every boy´s got on." Meggin Cabot, bekannt unter dem Autorennamen Meg Cabot, wurde durch ihre Prinzessin-Buchreihe, beginnend mit "Plötzlich Prinzessin" weltberühmt. Grund hierfür waren nicht zuletzt die Verfilmungen mit Schauspielerin Anne Hathaway in der Hauptrolle, die die Mia Thermopolis spielt. Plötzlich Prinzessin ist sehr autobiografisch. Auch Cabots Mutter war alleinerziehend und hatte eine Beziehung mit Megs Lehrer. Meg wollte als Kind immer, dass alle netter zu ihr sein müssen, da bald ihre echten Eltern kommen würden, der König und die Königin, um sie abzuholen. Mit "Eternity" startete Meg Cabot eine neue Buch-Reihe. 2012 erschien mit Band 2 "Endless" die Fortsetzung. Heute lebt die in Indiana geborene Autorin mit ihren zwei Katzen, über die sie sehr häufig bloggt, und ihrem Mann in Florida. In ihrer Freizeit lebt sie abwechselnd in einem Apartment in New York und in einer umgebauten Scheune in Indiana.


Inhaltsangabe/Klappentext

Vier Freunde und ein Hochzeitsfall … Jane Harris kann es kaum erwarten, das erste Mal nach Europa zu reisen. Und dann auch noch in geheimer Mission: als Trauzeugin für ihre beste Freundin Holly, die in Italien heimlich heiraten möchte. Schade nur, dass sie den Trauzeugen des Bräutigams, Reporter und Womanizer Cal Langdon, bereits am Flughafen trifft und erkennt: Es ist aufrichtige Abneigung auf den ersten Blick! Und sie haben eine Woche in einer toskanischen Villa vor sich! Doch dann müssen Jane und Cal alles tun, um die Hochzeit ihrer Freunde zu retten. Und lernen Amor und sich selbst von einer neuen Seite kennen …


Rezension/Meinung

Von außen sieht dieses Buch nach einem unscheinbaren, typischen Frauenroman aus, den ich auch irgendwie erwartet hätte. Jedoch wäre es eine gute Idee gewesen das Buch erst einmal aufzuklappen, denn es erwartet einen doch ein bisschen etwas anderes.

Dazu ist zu erwähnen, meine Überraschung beim Aufschlagen des Buches hat weniger etwas mit dessen Handlung zu schaffen, denn diese ist genau, wie erwartet, eine amüsante Liebesgeschichte, viel mehr lag es daran, dass mich kein typischer Fließtext erwartete. Statt des erwarteten Fließtextes bestand der Roman nämlich aus verschiedensten Formen der Notizen, Kommunikationen und ähnlichem. Tagebucheinträgen der Protagonistin Jane, PDA Einträge von Cal, Restaurantrechnungen, Speisekarten, Anträge, Tickets und Emails zwischen den einzelnen Charakteren. Es war durchaus interessant ein Buch mal auf eine solche Weise zu lesen, waren doch direkte Unterhaltungen nicht wirklich möglich, einzig, durch sehr kurze Emails, die ja dann aber doch wieder sichtbar getrennt waren, da man immer sehr gut erkennen konnte, um was für eine Art Kommunikation es sich grade handelt. Allgemein fand ich das aber auch sehr interessant gemacht, vor allen Dingen, da so auch ab und an Personen zu Wort kamen, die eigentlich in der Geschichte gar nicht vor Ort waren.

Von den Charakteren her, ist die Geschichte sehr klischeehaft, wie ich ehrlich zugeben muss, denn Jane glaubt an die wahre Liebe, ist ein wenig tollpatschig, eigentlich ganz niedlich und in vielen Dingen ziemlich naiv und erfüllt zudem noch das Klischee des typischen Amerikaners, der hier in Europa alles zu klein findet und sich wundert, dass die Schilder etc. in Italien nicht auf Englisch sind. Cal hingegen ist eher etwas ruppiger, aber eigentlich doch ganz nett und sieht natürlich super aus und ist ein Womenizer. Also allgemein Dinge, wie man sie in solchen Büchern einfach erwartet, wenn man vom Klischee ausgeht. Trotzdem ist das Buch irgendwie niedlich gemacht, auch wenn man irgendwie schon weiß, wie es ausgehen wird, aber vor allem durch den besonderen Aufbau dieses Romans ist es einfach irgendwie interessant und selbst eher platte Unterhaltungen wirken einfach anders, da sie ja nie direkt geführt werden. Zudem erfährt man sehr viel über die beiden wichtigsten Charaktere, da sie schließlich beide eine Art Tagebuch führen und man dadurch sehr direkt an ihren Gedanken teilhat.

Allgemein ein niedliches, typisches Frauenbuch, das von inhaltlichen mit wenig neuem aufwarten kann, das man nicht schon in anderen, ähnlichen Büchern entdecken durfte, aber durch seinen stilistischen Aufbau doch ein bisschen etwas Besonders bietet.


Fazit

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