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Donnerstag, 12. Februar 2015

Rezension ~ Der Frauenjäger

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Der Frauenjäger
Autor: Petra Hammesfahr 
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Wunderlich
Ersterscheinung: 24. Februar 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3805250142
ISBN-13: 978-3805250146
Genre: Thriller



Über die Autorin

Petra Hammesfahr, geboren am 10. Mai 1951 in Titz, Kreis Düren ist eine der erfolgreichsten deutsche Krimi- und Drehbuch-Autorinnen. Die gelernte Einzelhandelskauffrau fängt bereits im jungen Alter von 17 Jahren mit dem Schreiben an. Sie kann über einen langen Zeitraum keinen Verlag finden, der sich bereit erklärt, ihre Geschichten zu veröffentlichen. Sie erhält dabei über 159 Ablehnungen, bis endlich das Männermagazin Playboy im Juni 1989 eine ihrer Kurzgeschichte abdruckt. 1991 erscheint Hammesfahrs erster Thriller-Roman. Seither gehört sie zu den erfolgreichsten deutschen Krimi-Autoren und hat an die 34 Bücher verfasst. Mitte der Neunziger beginnt sie auch Drehbücher für das Fernsehen zu verfassen. Sie schreibt zwei Episoden für die Kriminalserie „Der Fahnder“, das Drehbuch zur Verfilmung ihres eigenen Romans „Der stille Herr Genardy“ und den Film- und Buchstoff zu „Heiss und kalt“. Für ihren Roman „Der gläserne Himmel“ erhält sie den „Rheinischen Literaturpreis“. Ihren Romane „Die Sünderin“ und „Der Puppengräber“ erobern auf Anhieb die Bestsellerlisten. Petra Hammesfahr ist in zweiter Ehe verheiratet und hat drei Kinder. Sie wohnt mit ihrer Familie in einem Reihenhaus in Kerpen im Rhein-Erft-Kreis.


Inhaltsangabe/Klappentext

Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen. Auch Marlene muss nicht arbeiten. Ihr Mann ist erfolgreicher Unternehmensberater, sie hat zwei wohlgeratene Kinder, ein Haus – kurz: alles, was man braucht. Nur das Gefühl, gebraucht zu werden, fehlt ihr oft. Nur zu gerne hilft sie daher ihrem alten Freund aus der Klemme. Kurz darauf erwacht Marlene in totaler Finsternis ...


Rezension/Meinung

Petra Hammesfahr ist eine doch eher bekannte Autorin, auch wenn dies das erste Buch von ihr ist, das ich gelesen habe. So richtig sicher, ob ich mir ihrem Stil wirklich warm geworden bin, bin ich mir aber irgendwie nicht. Es lag vielleicht daran, dass sie manches Mal Anreden für mich seltsam benutze, die Aufteilung des Buches mich manchmal nicht so ansprach, aber eher weniger daran, was wirklich in der Handlung enthalten war, denn diese war durchaus nicht schlecht.

Ich finde es vor allen Dingen sehr seltsam, dass immer dann, wenn über die Kinder der 4 Freundinnen, welche auch noch 4 Freunde geheiratet haben, gesprochen wird, der Nachname an ihren Vornamen gehängt wird, da heißt es oft nicht einfach Julia, sondern Julia Jäger, was ich einfach beim Lesen seltsam fand. Einzig nämlich Marlenes Kinder, vielleicht weil es sich bei Marlene um die Protagonistin handelt, wurden immer nur mit ihrem Vornamen genannt. Dieses Vorgehen hat des Öfteren meinen Lesefluss ein wenig gestört. Ansonsten fand ich es auch etwas eigenartig, wie die Aufteilung der Abschnitte gedacht war, gibt es, irgendwie noch teilweise Kapitel über den Einzelnen Abschnitten, die mir aber zunächst gar nicht richtig aufgefallen sind. Erst in den letzten Abschnitten wurde mir das wirklich bewusster.

Die Charaktere in diesem Buch finde ich teilweise sehr seltsam, vor allen Dingen Marlenes Freundinnen Ulla und Karola wären beides Menschen, die so, wie sie in dem Buch dargestellt wurden, zu denen gehören, die ich nicht kennenlernen wollen würde. Vor allen Dingen Karola, die mir eine notorische Lügnerin und extrem auf sich bezogen wirkt, mochte ich nicht wirklich und auch Ulla, obwohl sie eher eine kleinere Rolle spielte, konnte mir nicht sympathisch werden. Bei Marlene ist es so, dass ich ihre Gefühle, Ansichten und ähnliches in einigen Punkten sehr gut verstehen konnte, aber oftmals waren ihre Reaktionen auch ehrlich unverständlich, da will sie mehr als Hausfrau sein, weil sie sich gebraucht fühlen will, aber ein Ehrenamt geht gar nicht. Ebenso, wie sie teilweise bei ihren Meinungen vom Höckchen aufs Stöckchen kommt, fand ich eher etwas seltsam.

Jedoch gelingt es der Autorin auf jeden Fall es spannend zu machen, weniger in dem Bereich herauszufinden, wer der Täter ist, denn das gelang mir irgendwie wieder ein wenig zu leicht, sondern viel mehr in die Richtung, ob es Marlene schaffen wird, der Dunkelheit zu entkommen und vor allen Dingen, wie sie dies bewerkstelligen könnte und ebenso, wie sie in diese missliche Lage genau geraten ist. Vor allen Dingen ist es einfach auch spannend, wie doch die Atmosphäre in der Umgebung, wo sie gefangen gehalten wird, beschrieben ist.

Allgemein kein schlechter Krimi bzw. Thriller, bei dem es nur leider einfach so ist, dass ich mit manchen Aspekten im Stil der Autorin nicht ganz warm werden konnte, mir manchmal die Charaktere in ihren Haltungen und Handlungen etwas unsympathisch waren und be dem es für mich leider zu leicht zu erkennen war, wer der Täter ist.


Fazit

Kommentare:

  1. Ich hab das Buch auch gelesen und fand es ziemlich spannend!

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    1. :o) Obwohl ich es, zumindest so mein Eindruck, eine interessante Art der Spannung fand, da ich wirklich eher neugierig war, wie sie es schafft, weniger ob, auch wenn das ob zwar auch spannend war :D

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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