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Dienstag, 3. Februar 2015

Rezension ~ Mörderische Weihnachten

Allgemeine Informationen zum Buch


Titel: Mörderische Weihnachten
Herausgeber: Liza Marklund 
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
Ersterscheinung: 13. Oktober 2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548610153
ISBN-13: 978-3548610153
Genre: Kurzgeschichten / Krimi



Über die Herausgeberin

Eva Elisabeth „Liza“ Marklund, geboren am 9. September 1962 in dem Dorf Pålmark, ist eine schwedische Journalistin und Schriftstellerin. Sie ist die Gründerin des Verlages Piratförlaget und bekannt für Kriminalromane. Liza Marklund wächst in Nordschweden auf. Bereits als Kind denkt sie sich Geschichten aus. Die Heldin ihrer eigenen Erzählungen heißt dabei immer Annika. Nach der Schule entschließt sie sich Schweden für eine Weile zu verlassen, um in der Welt umherzureisen. Sie lebt einige Zeit in den USA, Russland, Großbritannien und Israel. In letzter Station schlägt sie sich mit dem Verpacken von Oliven durch. Nach ihrer Rückkehr besucht sie eine Journalistenschule und arbeitet danach als Reporterin, Nachrichtenchefin und Chefredakteurin bei verschiednen Zeitungen und Fernsehsendern. Liza Marklund entschließt sich neben ihrer journalistischen Tätigkeit einen Roman zu schreiben. Sie möchte ihre Figur Annika in einem Krimi verwirklichen. "Olympisches Feuer“ wird das erste Abenteuer der Annika Bengtzon. Die schwedischen Buchhändler und Verleger lehnen den Roman zunächst ab, so dass Liza Marklund gemeinsam mit einem Freund 4.000 Exemplare des Buches drucken lässt, um es über Tankstellen selbst zu vertreiben. Das Buch wird ein unerwarteter Erfolg, sie erhält dafür 1998 den „schwedischen Krimipreis“ für das beste Erstlingswerk und „Poloni-Preis“. Mittlerweile sind über eine halbe Millionen Exemplare gedruckt worden. 1999 gründet sie mit dem Autor Jan Guillou und der Verlegerin Ann-Marie Skarp den Piratförlaget, weil sie mit den Vertragsbedingungen in den schwedischen Großverlagen nicht einverstanden ist. Heute lebt Liza Marklund mit ihrem Mann und ihren drei Kindern abwechselnd in einem Loft über der Altstadt Stockholms und dem spanischen Marbella. Sie ist nach wie vor auch als Journalistin tätig und engagiert sich als Unicef-Botschafterin. An der Mia Eriksson Duko Reihe wurde starke kritik geübt. Sie wurde als wahre Geschichte vermarketet. Die Journalistin "Monica Antonsson" will aber herausgefunden haben, dass sie tatsächlich nur auf einer wahren Geschichte basiere. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Alle Jahre wieder muss es gelingen: das Weihnachtsfest. Doch dann fängt der Baum Feuer, bleiben die Verwandten einen Tag zu lang und schon ist der Friede dahin. Plötzlich lebt es sich gefährlich in den langen dunklen Nächten Skandinaviens. Davon erzählen Liza Marklund und andere erstklassige Krimiautoren aus dem hohen Norden. Spannung pur für die Adventszeit!


Rezension/Meinung

Bei diesem Buch handelt es sich mal wieder um eine Sammlung von Krimikurzgeschichten, wie ich ja schon des Öfteren welche gelesen habe. Manche der Geschichten sind eher von bekannteren Autoren, von anderen Autoren in diesem Buch habe ich zuvor aber noch nie etwas gehört.

Ebenso, wie bei allen anderen dieser Kurzgeschichtensammlungen, die ich bisher gelesen habe, ist es auch bei »Mörderische Weihnachten« so, dass die Qualität der Geschichten deutlich voneinander abweicht. Interessant war in diesem Zusammenhang vor allen Dingen, dass ich nicht zwingend die Geschichten besser fand, die von den mir bekannten Autoren stammten, sondern es sogar eher in die Richtung tendierte, dass die Geschichten, der mir unbekannten Autoren besser waren, als die der anderen.

Den Krimi konnte man hier bei jeder Geschichte sehr deutlich erkennen, was mich aber doch ein kleines bisschen gestört hat, ist die Tatsache, dass ich weihnachtliche bzw. zumindest winterliche Kriminalgeschichten erwartet hatte. Leider war es aber bei einigen so, dass ich in diesen Geschichten weder einen weihnachtlichen, noch einen wirklich winterlichen Aspekt erkennen konnte und sie daher nicht so wirklich in diese Sammlung passen wollten.

Alles in allem eine Kurzgeschichtensammlung, die man durchaus lesen kann, die kurzweilig ist, aber mir selbst keine Kurzgeschichte geboten hat, die mir wirklich im Gedächtnis bleiben wird oder die ich besonders gut fand. Wenn man also ein paar Krimis lesen möchte, die nicht ganz so ausschweifend sind und man eh gerne mal eine Kurzgeschichte liest, sicherlich etwas für einen, aber nichts besonders.


Fazit

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