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Montag, 9. März 2015

Rezension ~ Griessnockerlaffäre

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Griessnockerlaffäre
Autor: Rita Falk
Broschiert: 240 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 1. Oktober 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423249420
ISBN-13: 978-3423249423
Genre: Krimi / Humor



Über die Autorin

Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich 2010 mit ihrem ersten Provinzkrimi um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer, "Winterkartoffelknödel", in die Herzen der Leser geschrieben. Ihre Kindheit verbringt Rita Falk in Oberbayern, wo sie bei ihrer Großmutter aufwächst. Auch als Erwachsene ist sie ihrer Heimat treu geblieben und lebt heute mit ihrem Mann und drei Kindern in Landshut. Vor allem ihre Kindheitserfahrungen lassen die Geschichten um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer so authentisch wirken. Rita Falk gelingt es, Orte, Handlung und Protagonisten detailgetreu und mit einer gehörigen Portion Humor zum Leben zu erwecken. Dabei beweist sie natürlich gleichzeitig Sachkenntnis und Zuneigung zu ihrer Heimat. Die Reihe um Franz Eberhofer wurde inzwischen um "Dampfnudelblues", "Schweinskopf al dente" und "Sauerkrautkoma" erweitert sowie sogar für das Kino verfilmt! Auch ihr erster Roman ausserhalb der Reihe "Hannes" kam sehr gut bei den Lesern an und eroberte erneut die Spiegel Bestsellerliste.


Inhaltsangabe/Klappentext

»Die Beerdigung von der Oma ist an einem Donnerstag. Es ist nieselig und grau und wir stehen bis zu den Knöcheln im Friedhofs-Batz. Trotzdem ist beinah die ganze Gemeinde gekommen. Sie war halt auch äußerst beliebt, die Oma, das muss man schon sagen ...« Keine Angst. Es ist nicht die Eberhofer Oma! Aber in Niederkaltenkirchen ist auch so einiges los. Im Polizeihof Landshut wird ein toter Polizist gefunden. Der Letzte, der mit dem Barschl zu tun hatte, war der Franz. Nun war der Tote ausgerechnet sein direkter Vorgesetzter - und absoluter Erzfeind. Blöderweise handelt es sich bei der Mordwaffe auch noch um Franz' Hirschfänger. Sieht also nicht gut aus für den Eberhofer!


Rezension/Meinung

Zunächst muss ich ja zugeben, die Krimi-Reihe rund um Eberhofer hat mich zunächst doch etwas abgeschreckt, kam mir in Leseproben zu dieser Reihe der gute Franz doch immer ein wenig zurückgeblieben und nicht wie die hellste Kerze auf dem Kuchen vor. Zudem hatte ich ehrlich ernste Befürchtungen, dass mir diese Krimireihe ein wenig zu albern sein könnte. Es kam jedoch dazu, dass mir durch einen Zufall dieser Band der Reihe in die Hände fiel und ich dann einfach drauf los gelesen habe.

Überrascht war ich durchaus dadurch, dass dieses Buch zwar durchaus sehr humoristisch ist und das auf eine eher etwas speziellere Art und Weise, die man sicherlich einfach mögen muss oder nicht so ganz dahinter kommt, was da wirklich so amüsant sein soll, es ist aber so, es ist nicht albern. Schon einen Pluspunkt den dieses Buch daher recht schnell bei mir gemacht hat, hatte ich doch ganz andere Vorurteile.

Was den Franz Eberhofer selbst anbelangt, hat auch dieser mich positiv überrascht, denn ganz so extrem ungeeignet als Polizisten finde ich ihn nach diesem Buch nicht mehr, auch wenn ich ehrlich zugeben muss, wie der gescheiteste kam er mir aber irgendwie immer noch nicht vor. Dafür mag ich es, dass er das Kind seines Bruders immer Sushi nennt, aber liebevoll, zumal das einfach eine tolle Wortspielerei mit ihrem Namen Uschi und der teils asiatischen Abstammung durch ihre Mutter ist, was ja doch davon zeugt, dass der Eberhofer nicht ganz langsam im Denken sein kann.

Nur der Krimianteil in diesem Krimi, der ist eher etwas geringer, weil man deutlich mehr mit Franz Eberhofers Familie und vielen anderen Dingen, die ihn so beschäftigen, beschäftigt wird und der Fall eher so nebenher läuft. Nicht unbedingt schlimm, wenn man keinen extrem spannenden Krimi erwartet und sich einfach ein wenig amüsant und vielleicht etwas spezieller bayrisch unterhalten lassen will.

Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht, denn amüsant ist es, wenn auch kein richtiger Krimi, aber davon gibt es ja ausreichend und um mich von einem Buch unterhalten zu lassen, kann es ruhig auch ein solches Buch sein, man sollte es halt nur so erwarten und da ich eh wenig Erwartungen hatte, zumindest in die positive Richtung, war es vollkommen in Ordnung, sogar überraschend gut.


Fazit

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