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Mittwoch, 25. März 2015

Rezension ~ Totenkünstler

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Totenkünstler
Autor: Chris Carter
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Ersterscheinung: 8. März 2013
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548285392
ISBN-13: 978-3548285399
Originaltitel: The Death Sculptor
Genre: Thriller
Reihe: Robert Hunter
Band: IV
 

Über den Autor

Der brasilianische Schriftsteller Chris Carter kommt 1965 als Sohn italienischer Einwanderer in Brasília zur Welt. Nach seinem Schulabschluss zieht Carter für ein Studium der forensischen Psychologie in die Vereinigten Staaten nach Michigan. Während seines Studiums übt er diverse Studentenjobs aus, ehe er nach seinem Studienabschluss als Kriminalpsychologe für die Staatsanwaltschaft tätig ist. Aus dieser Zeit stammt auch ein Gros seiner Inspirationen zu seinen späteren Werken. Ein Umzug nach L.A. bringt auch größere persönliche Veränderungen mit sich und Carter gibt seinen sicheren Job auf, um eine Gitarristenkarriere, unter anderem für Ricky Martin und Shania Twain, zu starten. Los Angeles stellt auch den Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter dar, die er, mittlerweile als Vollzeit-Autor, von London aus schreibt, wo ihn seine Musikerkarriere hinverschlagen hat. In seiner Reihe bisher erschienen sind "Der Kruzifix Killer", "Der Vollstrecker", "Der Knochenbrecher", "Totenkünstler" und "Der Totschläger".


Inhaltsangabe/Klappentext

Die Angst geht um beim Los Angeles Police Department. Wer von ihnen wird das nächste Opfer? Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren. Er versteht sich als Künstler. Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an. Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein.


Rezension/Meinung

Es ist schon der vierte Fall für die Ermittler Robert Hunter und Carlos Garcia. Ebenso, wie die ersten drei Fälle, ist auch dieser neue Band von Chris Carter wieder im selben Stil, also nichts für schwache Nerven.

Wie gewohnt ist die Handlung dieses Thrillers sehr spannend, man wird von ihr gefesselt und ist einfach neugierig, wie jemand nur solche Gräueltaten begehen kann, was für ein Motiv dahinter steht, welche Aussage er mit seiner “Kunst bezweckt, wer wohl der Täter sein mag und was er als nächstes tut, in diesem Fall vor allem auch, ob es einen Polizisten treffen wird, den man als Leser schon besser kennt. Dabei entwickelt die Geschichte, so wie man es aus den anderen Hunter-Thrillern schon gewöhnt ist, wieder eine sehr rasante Geschwindigkeit, die Ereignisse kommen teils Schlag auf Schlag. Und natürlich sind sie wieder sehr brutal, so dass das Buch durchaus nichts für Leser mit schwachen Nerven oder einem niedrigen Ekelfaktor sein dürfte, denn diverse Dinge werden doch sehr detailliert beschrieben und Carters Mörder sind immer sehr brutal und häufig auch noch sehr phantasievoll.

Gerade aber, da der Täter dieses Mal mit Rätseln arbeitet, wird der Fall noch auf eine besondere Weise spannend. Man kann selbst auch versuchen, ebenso wie Hunter und Garcia Motiv und Hintergründe zu ergründen und trotzdem ist das Ende definitiv nicht gänzlich vorherzusehen, auch wenn es sich alles sehr logisch aufklärt, was ich an den Fällen der beiden auch immer sehr schätze, dass man zumindest ein greifbares, logisch nachvollziehbares Motiv erhält.

Dabei macht es auch einfach wieder Spaß die Zusammenarbeit von Hunter und Garcia zu beobachten, die einfach ein richtig geniales Team und mir schon beim ersten Band ans Herz gewachsen sind. Zudem waren die beiden nie platte Figuren sondern entwickeln sich von Band zu Band ein wenig, vor allem auch in ihrer Beziehung zueinander, wie auch in ihrer Persönlichkeit. Jedoch enthält kein Band, US-typisch, zu viel Privates der Ermittler.

Einfach wieder ein sehr guter Thriller aus der Feder Carters, auch wenn ich zugeben muss, dass für mich bisher keiner der Folgebände an den ersten Teil rankommt, aber ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen, da ich sie jedem Thrillerfan nur empfehlen kann.


Fazit

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