Seiten

Mittwoch, 1. April 2015

Rezension ~ Das Land der verlorenen Träume

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Das Land der verlorenen Träume
Autor: Caragh O'Brien
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Ersterscheinung: 20. Februar 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453267281
ISBN-13: 978-3453267282
Originaltitel: Prized
Genre: Jugendbuch / Dystopie
Reihe: Birthmarked
Band: II


Über die Autorin

Caragh O’Brien ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives Schreiben. Anschließend arbeitete sie als Lehrerin und veröffentliche mit "Die Stadt der verschwundenen Kinder" ihr erstes Jugendbuch, welches in den USA und Großbritannieren viel Aufsehen erregte. Es bildet zugleich den Auftakt der Birthmarked Reihe, die mit "Das Land der verlorenen Träume" und "Der Weg der gefallenen Stern" fortgesetzt wurde. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Conneticut.


Inhaltsangabe/Klappentext

Sei stark und mutig, Gaia! Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe …


Rezension/Meinung

Der zweite Band der Birthmarked-Trilogie und ich muss ehrlich zugeben, ich finde, dass die Geschichte immer schlechter wird, denn so wirklich gefallen hat mir dieser Band so gar nicht mehr richtig, wo ich den ersten noch, bis auf den sehr unpassenden deutschen Titel, doch recht gern mochte.

Unter anderem habe ich die ganze Geschichte nicht verstanden, warum die Menschen dort in den Randgebieten bleiben müssen, so richtig verständlich und logisch erscheinen mir die Erklärungen einfach nicht, was allein schon dazu führte, dass ich das gesamte Gebilde ein wenig wacklig fand. Dazu kommt, dass ich es nicht wirklich verstanden habe, wie die Strukturen, der Gesellschaft in diesem Bereich sich aufgebaut und entwickelt haben, da sie für mich nicht wirklich sinnvoll wirkten bzw. ich mich ehrlich gewundert habe, warum keiner etwas dagegen unternommen hat, denn so kompliziert wäre es sicher nicht gewesen, da es ja doch keine so große Gesellschaft ist und fair ist das Leben dort bei weitem nicht. Glatt weniger fair, als in der Stadt, aus der Gaia gerade erst geflohen ist. Insgesamt gibt es viele Beschreibungen zu dem Leben, was die Menschen dort führen und zunächst auch dazu, wie Gaia es empfindet und aufgenommen wird. Dabei muss ich gestehen, passiert teilweise so wenig Spannendes oder wirklich Interessantes passiert, dass ich es doch etwas langatmig und sich in die Länge ziehend empfand. Sehr schade eigentlich, denn den ersten Ansatz der Geschichte mochte ich sehr gern.

Ich kann Gaia auch in diesem Abschnitt der Geschichte des Öfteren nicht so ganz verstehen, was ein wenig schade ist, da ich sie im ersten Band auch noch sehr gern mochte, aber ihr Verhalten ändert sich doch sehr radikal und ich muss zugeben, für die Entwicklung, die sie durch den Lauf der Geschichte durchmachen soll, ist ihr Verhalten, wie auch das von Leon durchaus stimmig, auch wenn es mir nicht zugesagt hat. Besonders in zwiespältigen und schwierigen Entscheidungssituationen hat sie oft für mich seltsam reagiert. Allgemein ist es auch wieder so, dass ihre Gefühlslage sehr intensiv behandelt wird. Vor allem ihre Liebesbeziehung wird mir im Handlungsverlauf ein wenig zu sehr breitgetreten, nimmt etwas zu viel Raum ein, aber das ist bei Büchern dieser Art irgendwie sehr häufig der Fall.

Allgemein kein richtig schlechtes Buch, da man es sehr gut lesen kann, aber irgendwie finde ich die Fortsetzung nicht so gelungen, wie noch den ersten Band, finde sie einfach weniger glaubwürdig. Ob ich den letzten Teil noch irgendwann lesen werde, weiß ich nicht wirklich.


Fazit

Kommentare:

  1. Huhu,
    ich schieb den letzten Band auch schon lange vor mir her, im endeffekt fand ich den zweiten Band zwar nicht schlecht (aber Band 1 war deutlich besser), auch wenns lange gedauert hat bis ich so richtig rein kam, aber ich fand ihn auch so konmplett anders als noch Band 1. Ist blöd zu erklären aber da hat sich die Story echt ziemlich gewandelt. Bin trotzdem auf den Abschluss gespannt und hatte mir auch eigentlich vorgenommen die Reihe dieses Jahr noch zu beenden ^^

    LG und sehr schne Rezi ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke :) Ich weiß irgendwie gar nicht, ob ich den letzten Band noch lesen will, den zweiten fand ich irgendwie schon echt nicht mehr so gelungen, leider, den ersten mochte ich echt noch gern, aber wie die da in diesem Außenbezirk gelebt haben und wie sich die Handlung entwickelt hat, war einfach nicht mehr meins :/

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

      Löschen