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Montag, 16. November 2015

Rezension ~ Die Gefährtin des Lichts

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Die Erbin der Welt
Autor: N.K. Jemisin
Broschiert: 446 Seiten
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 15. November 2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344226670X
ISBN-13: 978-3442266708
Originaltitel: The Earth and the Sky 02. The Broken Kingdoms
Genre: Fantasy
Reihe: Inheritance-Trilogie
Band: II


Über die Autorin

N.K. Jemisin wurde in Iowa geboren und wuchs in New York City auf. Außerdem lebte sie mehr als 10 Jahre in Massachusetts um daraufhin wieder nach New York zu ziehen. Sie besuchte von 1990-94 die Tulane University und machte dort ihren Bachelor in Psychologie. Sie schreibt schon seit sie 10 Jahre alt ist. Sie würde aber alles dafür tuen, dass ihre früheren Arbeiten niemals öffentlich gemacht werden.


Inhaltsangabe/Klappentext

Spannende All-Age-Fantasy mit einer ebenso mutigen wie sympathischen jungen Heldin Die junge Straßenkünstlerin Oree ist blind, doch es ist ihr gegeben, Magie zu sehen. Daher ist auch sie es, die in einer Seitenstraße Elysiums die Leiche einer Göttin entdeckt. Dabei sind Götter doch unsterblich! Bevor sie sich versieht, steckt Oree mitten in einer Verschwörung von schrecklichem Ausmaß – einem Komplott mit keinem geringeren Ziel, als die Gemeinschaft der Götter zu stürzen. Und ausgerechnet Oree ist der Schlüssel zum Erfolg der Verschwörer …


Rezension/Meinung

Nachdem mit der erste Band der Inheritance-Trilogie noch vollkommen seltsam vorkam und ich vieles darin nicht richtig greifen konnte, bin ich froh, dass sich der Stil mit diesem Band ein wenig verändert hat, auch wenn ich die Reihe immer noch nicht richtig gut finde.

Allgemein ist es so, dass sich dieser Band schon bedeutend leichter lesen lässt, man die Dinge um die Haupthandlung herum, was die Welt anbelangt schon deutlich besser verstehen kann, vor allem, wenn man den Vorgänger gelesen hat. Allgemein fehlt es in diesem Teil deutlich mehr an den ganzen politischen Verstrickungen, die für mich den ersten Band unter anderem so undurchsichtig gemacht haben, da allein schon diese Welt nicht wirklich verständlich für mich war. Auch Oree ist eine Protagonistin, mit der ich mich durchaus anfreunden konnte, auch wenn ich sie in so manchem Verhalten auch ein wenig seltsam finde. Vor allen Dingen ist es aber hier eher schon verwirrend, wie viele Götter bzw. Gottkinder, die aber eigentlich auch Götter sind, es plötzlich gibt, da man bei diesen einfach irgendwann auch ein wenig durcheinander kommt. Es sind einfach zu viele Charaktere. Erschwert wird das Auseinanderhalten auch dadurch noch ein wenig, dass man wieder direkt alles nur aus Orees Sicht erlebt, die aufgrund ihrer Erblindung einfach die Personen in ihrer Umgebung etc. nicht klar erkennen und somit auch nicht so gut beschreiben kann.

Irgendwie bleibt für mich aber die Handlung dieses Bandes sogar noch hinter der des ersten zurück, da gefühlt wenig passiert, auch wenn doch wieder etwas geschieht, was wohl vor allem auch daran liegt, dass die Motive und eigentlichen Ideen hinter allem was geschieht so banal für mich wirkten und so wenig wirklich direkt verfolgt, dass ich mir zwischendrin etwas verloren vorkam und mich wirklich wundern musste, wie der Aufbau dieser Geschichte zu diesem Inhalt kam. Jedoch und das kann ich nur nochmal erwähnen, es ließ sich alles deutlich leichter und flüssiger lesen.

Ebenso wie beim ersten Band, muss ich jedoch auch bei diesem sagen, dass ich die romantischeren bzw. auch teils eher körperlichen Szenen irgendwie wieder nicht ganz so stimmig in dieser Geschichte fand, auch wenn es schon deutlich besser war, als noch im ersten Teil. Ich frage mich nun ehrlich, ob der dritte Band sich gegenüber seinen Vorgängern noch so weit zu steigern schafft, dass man ihn vielleicht wirklich als gut bezeichnen kann.


Fazit


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