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Dienstag, 17. November 2015

Rezension ~ Schneewittchen muss sterben

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Schneewittchen muss sterben
Autor: Nele Neuhaus
Taschenbuch: 537 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
Ersterscheinung: 11. Juni 2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548609821
ISBN-13: 978-3548609829
Genre: Krimi
Reihe: Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein
Band: IV


Über die Autorin

Nele Neuhaus schreibt seit ihrer Kindheit und wollte auch schon immer Schriftstellerin werden. Schon als Kind hatte sie eine tiefe Verbundenheit zu Pferden, sogar ihr Fahrrad wurde durch ein Seil einfach zum Pferd umfunktioniert. Sie lernte dann auch reiten, traute sich jedoch nie ans Springreiten heran. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und studierte Jura, Geschichte und Germanistik. Seit sie ihren Erstlingsroman und die ersten beiden Krimis mit den Ermittlern Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff im Selbstverlag veröffentlichte, wuchs ihre Fangemeinde rasant. Ihr viertes Buch "Tiefe Wunden" erschien im Ullstein-Verlag, mit "Schneewittchen muss sterben" gelang Nele Neuhaus 2010 der Durchbruch. Mittlerweile umfasst die Taunuskrimireihe sieben Bände, im Juni 2014 veröffentlichte die Autorin unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg ihren ersten belletristischen Roman mit dem Titel "Sommer der Wahrheit". Bei Thienemann-Esslinger erscheinen ihre beiden Jugendbuchreihen "Charlottes Traumpferd" und "Elena - Ein Leben für Pferde", in denen die Autorin ihre beiden Leidenschaften Schreiben und Pferde kombiniert. Fünf der Taunuskrimis wurden bereits für das ZDF verfilmt, die Hauptrollen spielen Tim Bergmann und Felicitas Woll. Die Krimis von Nele Neuhaus erscheinen mittlerweile in 27 Sprachen. Die Autorin lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihrem Hund im Vordertaunus.


Inhaltsangabe/Klappentext

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd… 


Rezension/Meinung

Nachdem ich zunächst den fünften Band der Reihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein gelesen hatte, wollte ich nach und nach auch die Vorgänger lesen, um die gesamte Reihe von Grund auf zu verstehen. So kam es auch, dass ich die Verfilmung dieses Teils im Fernsehen gesehen hatte, bevor ich zum Buch kam. Ein wenig abweichend war diese schon, aber Gott sei Dank auch schon ein paar Tage her, bevor ich zum Buch kam, ansonsten hätte ich trotz der filmischen Freiheit schon zu viel gewusst.

Allgemein macht es wieder sehr viel Spaß zusammen mit Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff zu ermitteln, vor allen Dingen auch, da nicht nur Pia sehr im Mittelpunkt der privaten Themen steht, sondern in diesem Fall vor allen Dingen auch Oliver von Bodenstein. Denn auch gerade diesen Aspekt finde ich in diesem Teil der Reihe sehr interessant. Einfach, da man ihn auch immer noch mehr zu verstehen beginnt.

Vom Fall selbst her, muss ich gestehen, finde ich diesen Band bisher einen der besten der Reihe, da ich den Aspekt, wer verdächtigt wird einfach extrem spannend gelöst finde. Ein für ähnliche Taten ehemals verurteilter, der jetzt aus dem Gefängnis zurückkehrt, obwohl ihn scheinbar eigentlich keiner im Dorf zurück haben will und der dann auch noch, vor allem für den Leser, eigentlich so nett wirkt, dass man es ihm eigentlich weder zutraut, dass er die Tat vor Jahren begangen hat, für die er verurteilt wurde, noch, dass er dieses Mal an der Tat beteiligt sein kann. Trotzdem stellt sich der gesamte Ort so auf, dass nur er als Täter in Frage käme. Gerade die Hexenjagd gegen den vermeintlichen Täter, gegen den es aber eigentlich keine Beweise bisher gibt, außer der bekannten Verurteilung, die ihn in den Fokus rücken könnte, machen diesen Band besonders interessant. Das alles in Kombination damit, dass damals schon nicht alle Leichen gefunden wurden und auch diesmal noch ein Mädchen verschwindet, es einige auch eher sehr seltsame oder suspekte Dorfbewohner gibt, machen den Fall irre spannend.

Dazu wird alles noch sehr angenehm um die privaten Probleme bzw. Situationen der beiden Ermittler ergänzt, an die man sich im Lauf von einigen Teilen jetzt schon gewöhnen konnte, zu denen es aber doch auch immer noch etwas Neues zu entdecken gibt.

Ein richtig guter Krimi und für mich bisher, neben dem dritten Teil einer der besten Bände dieser Reihe!


Fazit


Kommentare:

  1. Hi ;)
    An die Bücher von Nele Neuhaus komme ich irgendwie nicht ran, beziehungsweise ich komme eher nicht so gut in die Geschichte rein. Bei dem habe ich es auch versucht, da ich auch im Taunus lebe, aber es ging nicht. ;)

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Ich lese die echt ganz gern :D Schon echt interessant, wie unterschiedlich Bücher bei den Menschen ankommen. Finde ich immer wieder faszinierend :o)

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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