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Dienstag, 30. Juni 2015

Rezension ~ Inselhochzeit

Allgemeine Inforamtionen zum Roman

 
Titel: Inselhochzeit
Autor: Sandra Lüpkes
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: rororo
Ersterscheinungsdatum: 30. Mai 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499270390
ISBN-13: 978-3499270390
Genre: Belletristik / Unterhaltungsroman
Vorgängerband: Das kleine Inselhotel


Über die Autorin

Sandra Lüpkes geboren 1971, aufgewachsen auf der Nordseeinsel Juist, lebt in Münster und Ostfriesland, wo sie als Autorin und Sängerin arbeitet. Ihre sympathische und tatkräftige Kommissarin Wencke Tydmers ermittelt bereits in sechs Kriminalromanen. „Typisch für Lüpkes sind sinnesgewaltige Beschreibungen, so plastisch, dass man gleich mitten im Geschehen ist“, urteilte die Westdeutsche Allgemeine über „Die Blütenfrau“. Und Caren Miosga urteilte „Sandra Lüpkes kann es – und sie kann es gut“ (Caren Miosga, Kulturjournal, NDR Fernsehen).


Inhaltsangabe/Klappentext

"Das kleine Inselhotel" wird zum Hochzeitshotel! Jannike hat es gewagt: Auf der kleinen Nordseeinsel konnte sie das heruntergekommene Leuchtturmwärterhaus in ein charmantes Hotel verwandeln. Genauer: in ein romantisches Hochzeitshotel! Ob Heiratsantrag beim Dünenpicknick oder Hochzeit im Watt Jannike macht alles möglich. Doch ihr eigenes Liebesleben liegt brach. Erst, als der attraktive Postbote Mattheusz auf die Insel zurückkehrt, schöpft sie neue Hoffnung. Läuten am Ende die Hochzeitsglocken der kleinen Inselkirche auch für Jannike? Humor, Herz und ganz viel Inselflair


Rezension/Meinung

Ein Sommerbuch, wie es im Buche steht, denn sobald man dieses Buch anfängt, bekommt man Lust auf eine der Nordseeinseln zu fahren und dort ein wenig Urlaub mit Strandkorb und Wattwandern zu verbringen, auch wenn man damit rechnen muss, dass die Inselbewohner ein wenig eigen sein könnten.

Allein die Idee von diesem kleinen Hotel am Leuchtturm finde ich richtig toll und ich kann mir einen solchen Ort auch super vorstellen, wobei ich schon gestehen muss, dass es mir bei den anfänglichen Beschreibungen dieses Hotel betreffend schwer fiel, mir wirklich vorzustellen, dass es doch so groß ist, dass man dort wirklich richtige Feiern mit Hochzeitsgesellschaften ausrichten kann, die dann auch noch aus der Hoteleigenen Küche bekocht werden. Aber scheinbar klingt das kleine Hotel dann doch kleiner, als es eigentlich ist. Vor allen Dingen sind aber allgemein schon die Beschreibungen, der Insel, der Landschaft etc. toll und auch, wie die Inselbewohner das Leben auf ihrer Insel zelebrieren, mit dem Strandhafer leben und ihn teils verfluchen, weil er die Aussicht nimmt, nie auf die Idee kämen, mit dem Auto über ihre Insel fahren zu wollen und das Watt lieben. Diese Punkte lassen schon Urlaubsfeeling aufkommen.

Dazu kommt dann noch, dass die Charaktere durchweg sehr sympathisch sind, bis auf vereinzelte Individuen, die es ja aber auch geben muss. Vor allen Dingen die gesamte Mannschaft des kleinen Hotels am Leuchtturm finde ich sehr sympathisch. Ganz besonders aber nicht unbedingt die Protagonistin Jannike, sondern doch noch eher ihren besten Freund und Mithotelinhaber Danni und seinen Lebensgefährten den Bürgermeister der Insel. Die beiden fand ich einfach irre nett beschrieben. Dazu kommen noch die vielen anderen Inselbewohner, wie der fiese Hotelier des größten und edelsten Hotels der Insel, der durchaus etwas zu viel Angst vor Konkurrenz hat oder auch Frachtschiff Ingo samt Familie, vor allem seine Mutter! Vor allem aber auch eine große Bereicherung für die Handlung waren für mich Frau Brunotte und ihre zwei Freundinnen, mit denen sie eigentlich ihre Scheidungsparty feiern will, aber doch neben der eigentlichen Haupthandlung noch eine sehr große Relevanz für dich Geschichte hat, zumal ich ihren armen Mann sehr sympathisch finde, der sich gar nicht scheiden lassen will.

Dabei ist es einfach sehr schön gemacht, dass jedes Kapitel mit einer kleinen Zeichnung, einem Schnipsel, der Rezeptausschnitte, Einkaufszettel, etc. darstellen können verziert ist und einem immer ein bisschen eine Ahnung verleiht, worum es in diesem Kapitel gehen dürfte. Dazu kommen noch diverse kurze Liebesbriefe unter anderem mit Heiratsanträgen, bei denen man sehr lange miträtseln kann, von wem an wen diese bloß sind und mein vieles Krimis lesen hat mich da doch durchaus in die Lage versetzt, dass ich recht bald eine Idee hatte, wer hinter diesen Briefen stecken könnte, auch wenn es teils noch zwei Personen waren, die meinen Verdacht erregten.

Ein Buch, an dem man viel Spaß hat und das super zu Sommer und Urlaub passt!


Fazit


Sonntag, 28. Juni 2015

Rezension ~ Die geheimen Worte

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Die geheimen Worte
Autor: Rebecca Martin
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 9. März 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453357558
ISBN-13: 978-3453357556
Genre: Historischer Roman / Familiendrama




Über die Autorin

Rebecca Martin hat in Frankfurt am Main und Dublin Englisch und Deutsch studiert. Sie interessiert sich sehr für fremde Kulturen und reist dementsprechend auch gern. Im Dezember 2012 ist mit "Die verlorene Geschichte" ihr erster historischer Roman erschienen. Rebecca Martin lebt mit ihrer Familie im Nahetal.


Inhaltsangabe/Klappentext

Schuld und Verrat bestimmen das Schicksal nachfolgender Generationen Bad Kreuznach 1850: In der aufstrebenden Kurstadt verlieben sich die Schwestern Anne und Sophie in den englischen Gast James Bennett. Es ist für beide der Beginn einer heimlichen Leidenschaft: Anne ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, während die viel jüngere Sophie sich nicht traut, dem überaus charmanten jungen Mann ihre Gefühle zu offenbaren. Die Katastrophe ist unausweichlich, als James beide Schwestern zurückweist. Erst zwei Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah ...


Rezension/Meinung

Ein zu einem kleinen Teil historischer Roman, der den historischen Aspekt vor allen Dingen daher benötigt, damit die Wirkung, dessen was er erzählt auch in diesem Stil rüberkommen kann, jedoch auch ein vor allen durch Familientragödien, Irrungen und Wirrungen geprägter Roman, der von Gefühlen erzählt und dabei eine Zeit und Einstellungen aufleben lässt, die heute teils gewöhnliches auf eine gänzlich andere Art beleuchten.

Was mir allein schon sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, wie die beiden, eigentlich noch sehr nahen, aber doch auch schon wieder sehr unterschiedlichen Zeitperioden vor dem ersten Weltkrieg und nach diesem beschrieben werden. Allein so Kleinigkeiten, wie die Titel diverser Bücher die zu dieser Zeit aktuell waren und in welchem Alter man sie damals las, lassen diese Epochen einfach sehr schnell näher kommen. Ebenso, was damals als schicklich und unschicklich galt, wie sich gekleidet wurde und was man selbst damals noch als Freizeitvergnügen machen konnte, bebildern diese Zeit einfach sehr gut, lassen einen sehr schnell erkennen, wie das Leben damals wohl gewesen sein dürfte. Dabei finde ich es vor allem schon interessant, was sich in kurzer Zeit teils verändert hat, aber doch auch wieder noch in vielen Köpfen der Generation über geblieben ist, die vom Alter her schon noch etwas näher an der Kaiserzeit dran ist.

Leider muss ich aber auch gestehen, konnte ich mich nicht mit beiden Erzählsträngen gleicher Maßen anfreunden, da ich zwar beide Epochen und die Geschehnisse durchaus interessant fand, aber Marlenes Geschichte in den 1920er konnte mich nicht so erreichen, wie der Part um die beiden Schwestern Anne und Sophie. Das mag allein schon daran gelegen haben, dass ich Marlenes Motivation nicht richtig verstanden habe. In gewissen Aspekten schon, aber in manchem auch so gar nicht, ebenso, wie ich mit den Menschen, die sie neu kennenlernt nicht gut klar kam, weil ich auch diese nicht wirklich verstanden habe. Anne und Sophie, sowie auch James waren mir da deutlich näher. Obwohl ich Henrys Ambitionen auch nicht ganz klar sehen konnte, zumindest in Teilen nicht, aber da er nur ein Nebenschauplatz ist, denke ich, ist das auch nicht so schlimm. Mit vielem, was im Lauf der Geschichte so passiert, hatte ich in den Grundzügen irgendwie gerechnet, wenn auch nicht mit allem. Vor allem jedoch die Auflösung manches Rätsels war mir schon deutlich davor bekannt, auch wenn ich mich am Ende doch gefreut hätte, wenn etwas mehr Erklärung noch gefolgt wäre in gewissen Punkten. Dabei muss ich sagen, finde ich vor allem die Gefühle von Anne extrem gut beschrieben, wie sie, eigentlich Ehefrau und Mutter, erkennt, dass die Art von Leben, dass sie lebt, nicht alles beinhaltet, wie sie zunächst gedacht hätte und wie Gefühle einen aus der Bahn werfen können, was ich sehr gelungen empfinde.

Allgemein einfach eine ganz tolle Studie dieser Zeit, die spannend ist, mit kleinen Intrigen und anderen Problem aufwarten kann, einem viel über Gefühle, die Selbstfindung und vor allen Dingen auch, in welche Probleme und Sackgassen man sich damit eventuell auch hineinreiten kann, aufzeigt.


Fazit


Freitag, 26. Juni 2015

Rezension ~ Apfelblütenzauber

Allgemeine Informationen zum Roman

 
Titel: Apfelblütenzauber
Autor: Gabriella Engelmann
Verlag: Knaur TB
Ersterscheinung: 1. April 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426515776
ISBN-13: 978-3426515778
Genre: Belletristik / Frauenroman



 

Über die Autorin

Gabriella Engelmann wurde in München geboren und wuchs hier auch auf. Ihre Ausbildung als Buchhändlerin verschlug sie nach Hamburg. Sie arbeitete lange Zeit als Buchhändlerin und wählte dann aber den Schritt zum Verlagswesen. Sie wurde Verlagsleiterin des Kinderbuchverlages Edition Riesenrad. Hier war sie vor allem dafür zuständig, Promis wie Katja Riemann oder Nena zum Schreiben zu bewegen. Diese Arbeit war auch der Anlass für ihren Debütroman: "Die Promijägerin". Engelmann lebt immer noch in Hamburg und arbeitet als freie Schriftstellerin. Neben ihrer Tätigkeit als Kinderbuch- und Romanautorin entwickelt sie auch Stoffe fürs Fernsehen


Inhaltsangabe/Klappentext

Ein Meer von rosa-weißen Blüten, malerische Fachwerkhäuser und romantische Flusslandschaften nach sechs Jahren in Hamburg hat Leonie fast vergessen, wie schön das Alte Land ist. Da ihre Mitbewohnerinnen eigene Wege gehen und sie ihren Job verloren hat, muss sie sich neu orientieren und hofft, in der alten Heimat zur Ruhe zu kommen. Doch die will sich einfach nicht einstellen, da ihre Eltern Hilfe brauchen und, ganz unerwartet, ein Mann ihr Herz höher schlagen lässt. Ein Glück, dass sie sich auf ihre beiden Freundinnen Nina und Stella verlassen kann!


Rezension/Meinung

Das hier ist ehrlich ein Buch, das super zum Sommer und zu Urlaub passt und zudem in einer extrem schönen Ecke Deutschlands spielt, dem Alten Land. Zumindest habe ich das Gefühl, dass es dort allein von der Natur her richtig toll sein muss, denn die Beschreibungen im Buch sind so schön, dass man selbst irgendwie das Bedürfnis bekommt das Alte Land besuchen zu wollen und selbst einmal in den Genuss des Anblicks der Apfelblüte zu kommen oder seinen Sommer dort zu verbringen. Vor allen Dingen, wenn man wie ich ein kleiner Naturmensch ist und solche Gegenden deutlich ansprechender findet, als jede noch so hochgelobte Stadt.

Dazu kommt in diesem Roman noch, dass auch die Handlung einfach sehr harmonisch ist, man von allem ein wenig dabei hat, auch wenn es im Allgemeinen eher alltägliche Problemchen sind, die aber richtig toll beschrieben sind. Es findet einfach eine große Zeit der Veränderungen für die Charaktere statt und auch, wenn jeder Punkt für sich genommen nur eine Kleinigkeit wäre, sind alle zusammen genommen schon etwas deutlich Größeres. Familiengründungen, Umzüge, Neuentwicklungen im Arbeitsleben, die Suche nach dem richtigen Partner etc. Vor allen Dingen mag ich es einfach sehr, dass es zu jedem wichtigen Charakter ein wenig eigene Geschichte gibt, auch wenn es halt ‘nur’ die Eltern, Freunde etc. der Protagonistin sind, um die es dort geht, aber es passt einfach. Die Charaktere und auch die Handlung werden dadurch runder, da sich nichts nur rein auf einen Charakter fixiert.

Vor allen Dingen finde ich die Freundschaft zwischen Leonie, Nina und Stella finde ich richtig toll beschrieben, da sie ihre Höhen und Tiefen hat, aber die drei trotzdem zusammenhalten, auch wenn sie mal nicht gänzlich einer Meinung sind. Ebenso gibt es einige andere Charaktere, die ich sehr gern mochte und bei anderen hat es die Autorin gekonnt geschafft, dass sie mir als Leser ebenso unsympathisch wurden, wie sie es für Leonie waren. Bei anderen hingegen hatte ich schon gleich das Gefühl, dass Leonies Hoffnungen da etwas auf dem Holzweg sein könnten, auch wenn sie da noch nicht so ganz von überzeugt war.

Es ist ehrlich ein sehr warmherziges Buch, mit tollen Charakteren, einem tollen Handlungsort, nach dem es irgendwie Fernweh weckt, wenn man noch nie dort war, ihn einfach entdecken zu wollen und für den Sommer oder im Urlaub, wo man einfach mit einem Buch entspannen will, die perfekte Lektüre ist.


Fazit


Mittwoch, 24. Juni 2015

Rezension ~ Lotusblut

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Lotusblut
Autor: Judith Winter
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Ersterscheinung: 1. Februar 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423215690
ISBN-13: 978-3423215695
Genre: Thriller
Reihe: Em Capelli und Mai Zhou
Band: II


Über die Autorin

Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie in Berlin und Wien und arbeitete viele Jahre in einem renommierten wissenschaftlichen Institut, bevor sie sich selbständig machte. Nach Aufenthalten in Mailand und Paris lebt sie heute mit ihrer Familie in Konstanz.


Inhaltsangabe/Klappentext

Emilia Capelli und Mai Zhou werden an den Tatort eines mysteriösen Doppelmordes gerufen: Im elften Stock eines Frankfurter Luxushotels liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona. Beide wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet. Das etwa zehnjährige asiatische Mädchen, das sie bei sich hatten, ist seit der Bluttat spurlos verschwunden. Noch im Hotel läuft das völlig verstörte Kind Emilia in die Hände. Zurück im Präsidium scheint durch eine Zeugenbefragung endlich Licht ins Dunkel zu kommen. Doch ein unaufmerksamer Moment, und die kleine Kaylin verschwindet erneut …


Rezension/Meinung

Nachdem ich den ersten Band um die beiden Ermittlerinnen Mai Zhou und Emilia Capelli extrem gelungen fand, war ich nun natürlich auch sehr neugierig auf diesen zweiten Band, der allein schon durch den Klappentext eine interessante Story verspricht. Vor allem wohl auch, weil ich irgendwie gespannt war, wie es zwischen Em und Zhou weitergehen wird, da ihre Partnerschaft als Ermittlerteam im ersten Band noch keinen zu guten Start hatte, da beide doch sehr eigensinnige Persönlichkeiten sind.

Extrem interessant an diesem Band finde ich allein den Aspekt, dass ein kleines asiatisches Mädchen so stark daran beteiligt ist, da Zhou als Chinesin natürlich da eine Brücke bauen können sollte, da beide Chinesisch sprechen. Jedoch ist der Umgang mit Kaylin, die zudem immer wieder verschwindet und gesucht werden muss, nicht gerade einfach. Dabei finde ich es extrem gut dargestellt, wie anders dieses Kind, durch seine Erziehung und das, was sie in ihrem Leben bisher so alles erfahren hat, in ihrem Verhalten und Denken ist. Man merkt einen typisch asiatischen Einschlag und in gewisser Weise eine Vernunft und ein gutes Benehmen, was für mich zwar von der Sache her etwas sehr japanisches ist, aber es passt einfach. Gerade diese sehr unkindliche Art, macht es Em und Zhou aber ziemlich schwer, zum einen das Kind in der Großstadt, die es nicht kennt, zu finden und zum anderen, wenn sie denn mal in ihrer Nähe ist, mit ihr zu kommunizieren, denn sie handelt einfach extrem bedacht.

Dazu kommt dann noch, dass sich das BKA in den Fall der beiden einmischt und sie ziemlich viele Steine in den Weg gelegt bekommen, welche die Ermittlungen für den Leser durchaus eher spannender machen, auch wenn ich zugeben muss, den eigentlichen Fall vernachlässigen die beiden Ermittlerinnen doch ziemlich, auch wenn Kaylin irgendwie dazu gehört, erfährt man vom Mord zu Beginn eher ziemlich wenig und es konzentriert sich alles sehr auf Kaylin. Der Fall bleibt daher zwar spannend, aber zwischendrin habe ich mich auch schon gefragt, ob sie sich nun gar nicht mehr um ihren eigentlichen Fall kümmern wollen.

Es ist ebenfalls sehr interessant, was man zu Em und Zhou noch erfährt, wobei ich es auch super finde, dass die beiden sich in diesem Band etwas mehr annähern, da sie, wenn auch in gewissen Punkten unterschiedlich, wie ich finde, eigentlich ziemlich ähnlich sind. Vor allen Dingen aber auch die Aspekte um Ems Vergangenheit, von denen man doch so einiges erfahren hat, fand ich sehr gelungen. Ein bisschen schade ist nur, kenne man den ersten Band nicht, dann versteht man teils nicht so gut, warum Em und Zhou sich verhalten, wie sie es tun.

Was mich einzig etwas gestört hat, war das Ende, welches dann doch etwas plötzlich und abgehackt war für mein Empfinden. Ich hatte teile der Lösung zwar schon deutlich vor Em und Zhou raus und fast schon die gesamte Auflösung einige Seiten bevor die beiden auch nur im Ansatz zur Lösung gekommen sind, aber trotzdem tappten sie mir zuvor so lange im Dunklen, dass es dann doch alles plötzlich sehr schnell ging.

Allgemein aber eine sehr gelungene Fortsetzung, vor allen Dingen durch Kaylin, die ich jedem Thrillerfan, der es nicht unbedingt allzu schockierend und blutig benötigt, nur empfehlen kann.


Fazit


Dienstag, 23. Juni 2015

Zwölftes gemütliches Lese-Miteinander

Huhu alle zusammen,

heute mache ich wieder beim gemütlichen Lese-Miteinander von Eponine mit. Auch wenn ich mal wieder etwas verspätet einsteige, da es schon um 19:00 angefangen hat. Aber ich musste mich zunächst noch um meine Pferdchen und dann meinen leeren Magen kümmern, aber spätestens in 15 Minuten bin ich dann voll dabei :D

1. Was liest du heute und auf welcher Seite beginnst du? (noch nicht zu viel über die Bücher verraten bitte)

Ich bin mir noch nicht sicher, entweder beginne ich mit dem ersten Band von "Game of Thrones", da ich mir diese von einem guten Freund geliehen habe, oder ich lese "Mit Rosen bedacht" weiter, da bin ich auf Seite 59.

2. Wo liest du heute und wie sieht dein Leseplatz aus?

Wenn ich denn mit Essen fertig bin, werde ich es mir in meinem Lesesessel oder auf der Couch gemütlich machen, wo genau, bin ich noch nicht ganz sicher ^^


3. Hast du dir für heute ein Leseziel gesetzt?

Öhm, nööö, Spaß haben :D

Edit 20:30

1. Warum passen deine gewählten Bücher deiner Meinung nach zum heutigen Motto?

Ganz ehrlich?! Ich hatte das Motto übersehen und habe meine Bücher einfach danach gewählt, dass ich eh gerade bei diesen am Lesen bin, bzw. sie bald anfangen wollte. Von daher, ja wie kann ich mir da jetzt was zurecht schreiben...

Also, naja, was für eine Leben, in so einer erdachten Fantasy-Welt, könnte man da wohl sagen, wobei das Buch ja auch das Leben vieler in dieser Welt stark beeinflusst, wenn ich bedenke, wie viele wie irre hinter dieser Fernsehserie zu den Büchern hinterher sind *hihi*

Bei meinem anderen Buch, da geht es unter anderem darum, dass der Lebensgefährte der Protagonistin, den sie eigentlich bald heiraten wollte, nach einem Unfall im Koma liegt und sie wird wohl, soweit bin ich noch nicht, noch so einiges Besonders zu seinem Leben herausfinden, was auch nicht ganz ungefährlich ist.. da passt das Motto als Frage: "Was für ein Leben hat er bisher eigentlich geführt?" ;o) Ich bin auf jeden Fall neugierig, auch wenn ich mir das Buch spannender, also mehr in Richtung eines Thrillers vorgestellt hätte, als es bisher scheint. 

2. Was gefällt dir an deiner bisherigen Lektüre und warum?

Ich habe bisher nur an dem Buch "Mit Rosen bedacht" weitergelesen und gefallen tut mir eindeutig, dass es sich um ein interessantes Thema handelt, bei den Charakteren bin ich mir irgendwie noch nicht so ganz sicher, was ich von ihnen halten soll und ich muss auch ehrlich zugeben, ich hätte es mir doch ein kleines bisschen spannender vorgestellt, als es sich bisher entpuppt hat, aber vielleicht ändert sich das ja noch es liegen ja durchaus noch einige Seiten vor mir.
 
3. Wem würdest du dein momentanes Buch empfehlen?

Puuuh, schwer zu sagen, aber wohl eher jemandem, der gern Bücher mit leicht rätselhaftem Inhalt liest, die aber nicht blutig sind, also dem typischen Thriller / Krimi entsprechen, auf mich wirkt es bisher ein wenig anspruchsvoller sein wollend, aber ob das so bleibt, ich weiß es nicht. Aktuell fällt es mir ehrlich schwer da wirklich jemanden zu finden, dem ich es direkt aus dem Stehgreif empfehlen würde.
Bei meinem anderen Buch denke ich, ohne es angefangen zu haben, jedem, der High Fantasy mag :D :D  

Edit 21:30

1. Verrate uns eine oder mehrere Eigenschaft/en von dir, die du sehr gerne an dir magst.

Grundsätzlich bin ich ein sehr herzlicher Mensch und lache verdammt gern, bekomme auch häufig andere gut zum Lachen, teils auch vollkommen unbewusst, da ich mich nicht so gern in den Mittelpunkt dränge. Ansonsten bin ich ganz froh, dass ich sehr gut auch allein mit mir oder meinen Tieren klar komme und nicht ständig Mensch um mich herum benötige, um mich bestätigt zu fühlen, denn das kann für andere auch sehr anstrengend enden :D

2. Verrate uns eine oder mehrere Eigenschaft/en von dir, die du weniger gerne an dir magst.

Was ich wirklich nicht so gern an mir mag, ich bin relativ impulsiv und es kann daher auch schonmal vorkommen, dass ich mich schnell aufrege oder Dinge nicht so gelassen nehmen kann, wie ich gern würde. Meine Pferde helfen mir da zwar durchaus etwas ruhiger zu werden, aber vollkommen kann ich es nicht ablegen. Das doofe dabei, ich komme daher wohl bei manchen Leuten, wenn ich mit ihnen spreche anders rüber, als ich es selbst merke, weil man mir Gedanken und Gefühle sehr schnell an der Körpersprache etc. ablesen kann, wo ich das selbst gar nicht so nach außen tragen will...

3. Stelle mindestens fünf anderen Teilnehmerinnen eine Frage und zwar nicht als Kommentar, sondern in deinem heutigen Post. So müssen sich alle Beteiligten die Fragen zusammen suchen und einige Besuche abstatten :-) Diese Frage wird beim nächsten Update für alle sichtbar beantwortet.

Huuu, das ist gar nicht so leicht, mal gucken, wen ich da jetzt mal was fragen will ^^

Eponine: Meine Frage an dich hängt wohl mit deinem Wohnort zusammen. Du kommst ja aus der Schweiz und ich liebe Island :D Bei euch in den "coop"-Fillialen soll es Skyr geben, so ein spezieller islädnischer Joghurt, hast du den da schonmal gesichtet, wenn vllt auch unbewusst? :D :D (Hat jetzt nichts mit Büchern zu tun, musste ich aber mal loswerden ^^)

Steffi: Bei deinem aktuellen Stand im Buch, eher die "Hummel" oder der "Schmertterling" welches der beiden findest du besser? (auch wenn mir die Entscheidung schwer fallen würde, kenne auch schon beide Bücher)

Tanja: Da du es ja bei deinem Buch toll findest, dass die Autorin sich für ihre Bücher auch immer mal wieder andere Länder sucht, welches Land würdest du gern einmal bereisen? (gern auch ein etwas ungewöhnliches :D )

Martina: Beim Wetter, eher Winter oder Sommer, welche Jahreszeit magst du persönlich lieber? Oder doch Herbst bzw. Fürhjahr? (vor allem aufs Lesen bezogen)

Mikki: Mal zum Abschluss noch was einfaches, *hihi* ich wüsste gern dein Lieblingstier, ob du gern ein Haustier hättest und wenn welches und dann gern noch, welches Tier du nicht wirklich magst (bitte ohne Insekten) ?

Edit 22:30

1. Beantworte nun die Fragen, die dir von den anderen Teilnehmerinnen gestellt wurden.
 
Frage von Eponine: Gibt es bestimmte Sportarten, die du neben dem Reiten regelmässig betreibst, oder bist du einfach grundsätzlich sehr sportlich?

Japp, gibt es :D Sogar mehrere ^^. Also ich mache regelmäßig Yoga, das tut dem Körper einfach an sich gut, man wird beweglicher, hat ein ganz anders Körpergefühl und es entspannt auch sehr. Zudem hilft es einem beim Reiten durchaus auch. Zudem Jogge ich noch regelmäßig, wobei ich im Winter eher im Studio und da auf dem Laufband bin. Im Sommer gehe ich dann auch noch sehr gern Inline-Skaten. Früher habe ich sehr lange TaeKwondo betrieben, aber der Verein hatte sich leider von der Zusammensetzung so geändert, dass es mir nicht mehr zugesagt hat, ich war eher der Techniker, weniger der prügelnde Kämpfer ^^

Frage von Ascari: Nachdem ich heute zum ersten Mal bei dir vorbeischaue: Seit wann reitest du und was für ein Pferd hast du? Ich bin früher auch mal Reiten gegangen, ist aber schon lang her :)

Seit wann ich genau reite, kann ich dir gar nicht sagen, aber seit 2011 habe ich mein erstes eigens Pferd, einen Isländer, meinen Heiðar :o)


Und dann kam etwas später meine kleine Maus Fylgja dazu, ebenfalls Isländer ^^ Die haben es mir einfach angetan und es gibt so einen schönen Spruch, dass Isländer sich selbst dann vermehren, wenn es Wallache sind ;o)


Frage von Steffi: So ein toller Blog. Woher kommst du?

Danke :o) Ich komme aus der Region Hannover, also niedersächsische Tiefebene *hihi* Berge muss man hier wirklich verzweifelt suchen, wir haben hier vllt. mal einen Mini-Hügel ^^ Aber ich mag die Gegend!

Frage von Julia: bei dir habe ich gesehen, dass du deinen SuB als zu hoch empfindest. Unternimmst du etwas um deinen SuB abzubauen, falls ja: Bist du erfolgreich?

Lesen, lesen, lesen ;o) und ich versuche es ein wenig einzudämmen, was neu dazu kommt, weil ich merke auch so immer, ein großer SuB hilft einem vor allen Dingen dann nicht, wenn man sich ein neues Buch raussuchen will. Man denkt zwar immer, eine große Auswahl, da findet man schon was, aber wenn die Auswahl zu groß wird, dann bekommt man auch Probleme *hihi* Aber ich kaufe auf jeden Fall keine Bücher aktuell. Klappt sogar ganz gut ^^ Ich leihe mir nur zu viele von Freunden :D

Frage von Tine: Game of Thrones gefällt irgendwie "jedem" und "jeder" liest es. Mich spricht es irgendwie gar nicht an... Ok, ich weiß auch nicht soooo genau, um was  es geht, aber historisches und Kämpfe sind irgendwie nichts für mich. Würdest du mir es empfehlen? Bzw. welche Voraussetzungen muss jemand erfüllen, damit du es ihm empfiehlst? (Ich meine sowas in der Art wie: Wem xy gefällt, gefällt vlt auch Game of Thrones).

Das ist eine fiese Frage :D Ich kenne doch die Serie noch gar nicht und vom Buch jetzt...ähm...29 Seiten. Also von dem was ich jetzt bisher gelesen habe, man muss wohl wirklich High Fantasy mögen, also "Herr der Ringe", "Eragon", d.h. alles was in einer vollkommen selbsterdachten, sehr ausgeklügelten Welt spielt, die auf jeden Fall auch Wesen in sich leben hat, die wir hier nicht kennen, sondern zu typischen oder neu erdachten Sagengestalten gehören. So mein erster Eindruck. Also jemand, der Fantasy a la Stephenie Meyer oder so mag, der ist vom Thema her z.B. eher etwas weit weg und da würde ich nicht gleich sagen, dass ihm ein solches Buch hier gefällt, weil es doch eine ganz andere Ebene hat mit der eigenen Welt etc.

 2. Berichte uns von einem Ereignis, dass dein Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestell hat.

Eindeutig die Entscheidung meinen Heiðar zu kaufen. Er ist ja kein ganz normales Pferd, sondern er hat Sommerekzem und was damit verbunden ist, das war mir, ehrlich gesagt, beim Kauf nicht klar, aber ich hätte ihn wohl so oder so mitgenommen. Nun ist es halt wirklich so, dass ich von April bis November wirklich jeden Tag zu ihm muss, um seine Ekzemdecke zu kontrollieren, ihn einzucremen etc. was gerade anliegt, damit es ihm halbwegs gut geht. Und dann im Winter, fällt es mir irre schwer, nicht jeden Tag hinzufahren und ich bin echt etwas hibbelig. Hätte ich mir früher nicht vorstellen können :D

3. Wie sehr lässt du dein persönliches Umfeld an deinem "Bücherleben" teilhaben, empfiehlst du deinen Freunden und Verwandten Bücher weiter, gehst du mit ihnen zusammen Bücher einkaufen, diskutierst du mit ihnen über Bücher, und vor allem: wissen sie, wie süchtig du wirklich bist? :-)

Meine Mutter und meine Tante, sowie einige Freunde lesen ebenfalls sehr sehr gern und viel. Von daher werden da auch ab und an Bücher ausgetauscht etc. Und wir reden auch sehr viel über die Bücher miteinander. Von daher, ja bei mir ist durchaus allen bekannt, dass ich sehr viel lese. Meine Kollegen ziehen mich schon immer auf, wenn ich mal mehrere Tage mit dem gleichen Buch in die Firma komme, weil ich es nur in der Bahn lese und dann doch mal 2-3 Tage brauche und es nicht sofort durch habe, dass ich langsam geworden sei.


Last Edit (23:05): So Leute :D Ich gehe dann auch langsam mal ins Bett, das ruft mich gerade ganz laut und eindringlich zu sich. Mein Buch kommt zwar noch mit, aber den Laptop mache ich jetzt aus ^^ Eure Antworten auf die ganzen tollen Fragen lese ich mir dann morgen durch :o)
 

Liebe Grüße,
Themis ^.^v

Montag, 22. Juni 2015

Rezension ~ Mittenrein ins Leben

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Mittenrein ins Leben
Autor: Maria Linke
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Ersterscheinung: 8. April 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548284906
ISBN-13: 978-3548284903
Genre: Belletristik / Frauenroman



Über die Autorin

Maria Linke ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Übersetzerin und Redakteurin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln und fastet selbst gerne mal.


Inhaltsangabe/Klappentext

Zwei Frauen, zwei Schicksale, eine gute Idee
Wenn man den Exmann zum Boss bekommt, ist man ganz schnell den Job los. Das muss Hildegard, Ende 40, am eigenen Leib erfahren. Die Sekretärin zieht kurzentschlossen aus der beschaulichen Eifel nach Köln und macht sich dort als Putzfrau selbständig. Dabei lernt sie nicht nur einige schräge, seltsame und nette Leute kennen, sondern auch Antonia. Die schwerkranke 39-Jährige ist an ihre Wohnung gefesselt, hat aber einen großen Wunsch: Sie will wieder mitten rein ins Leben. Hildegard, schon immer eine leidenschaftliche Köchin, hat eine Idee: Sie und Antonia gründen einen Supperclub – und holen so das Leben in Antonias Esszimmer …
 
 

Rezension/Meinung

Ein niedliches Buch, das wirklich ganz angenehm zu lesen ist, bei dem man aber leider nicht zu sehr auf den Klappentext bauen darf, da dieser mich doch etwas ganz anders hat erwarten lassen, als ich vom Buch am Ende erhalten habe.

Aufgrund des Klappentextes hätte ich nämlich wirklich erwartet, dass es zu einem sehr großen Anteil des Romans um den Supper Club gehen würde und um die Bekanntschaft von Hilde und Antonia, dabei kommt dieser Aspekt erst relativ spät im Roman zum Tragen und andere Dinge scheinen zunächst viel mehr Relevanz zu haben, was ich etwas Schade empfand. Vor allen Dingen, da die Autorin teils dazu neigt, dass sie manche Abschnitte sehr schnell herunterbetet, viel Zeit scheinbar zwischen kurzen Passagen vergeht und ich das alles ein bisschen gehetzt empfand, weil sich teils einfach nur wenig Zeit genommen wurde. Für die Handlung selbst fand ich diesen Aspekt daher durchaus etwas störend, denn über 100-150 Seiten ca. vergeht die Zeit extrem schnell und danach wird es urplötzlich langsamer, was ich irgendwie eigenartig fand.

Der positive Aspekt an diesem Buch sind daher eher die Charaktere, denn was für Typen von Menschen Hilde bei ihrer Arbeit als private Putzkraft so alles kennenlernt, ist schon ehrlich sehr interessant. Vom halben Messie, über die totale Chaos-Familie, hin zu einer Person, die mindestens genau so viel raucht, wie die Raupe aus Alice im Wunderland, aber auch einigen Charakteren, die einem richtig ans Herz wachsen, wie die Alte Oma Schmitz, die einfach nur zu niedlich ist und die man nur gern haben muss. Vor allen Dingen, da man sie irgendwie verstehen kann, so irrational, wie ihre Wünsche teilweise sind, da ein Leben allein im Alter von über 90 wirklich nicht mehr so leicht umzusetzen ist. Sehr amüsant fand ich auch die vielen Blinddates von Hildes Freundin Regina, die ziemlich verzweifelt im Internet auf der Suche nach einem Mann ist und dabei auch an einige schräge Vögel gerät oder Günther und seine Hündin Elli, die als Dogge eigentlich kein typischer Großstadthund ist, da sie auch schon fast als kleines Pony durchgehen könnte, sowie Hildes Tante Röschen und ihr Mann Alfons. Allgemein sind die Charaktere einfach alle sehr gelungen und genau diese machen auch einfach den Charme des Buches aus.

Wäre also nicht dieser für mich etwas seltsame Aufbau des Buches zu Beginn und einfach eine etwas andere Erwartung, mit der ich an die Lektüre gegangen bin, hätte ich das Buch als richtig gut bewerten können, so ist es einfach so, dass es sich toll lesen lässt und die Charaktere klasse sind, man entspannen kann bei diesem Buch, sich locker unterhalten lassen, aber einfach so ein bisschen die Handlung hätte noch flüssiger sein dürfen.

Alles in allem aber ein Buch, dass ich empfehlen kann, wenn man Bücher mit vielen, bunt gemischten, teils niedlichen, nervenden, lustigen und schrägen Charakteren einfach gern liest. 


Fazit