Seiten

Montag, 15. Februar 2016

Rezension ~ Flieh in die dunkle Nacht

Allgemeine Informationen zum Roman


Titel: Flieh in die dunkle Nacht
Autor: Mary Higgins Clark
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Ersterscheinung: 12. Dezember 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453408950
ISBN-13: 978-3453408951
Originaltitel: The Shadow of Your Smile
Genre: Thriller


Über die Autorin

Mary Higgins Clark, 1927 in New York geboren, gehört zu den weltweit erfolgreichsten Thrillerautorinnen. Regelmäßig führt sie mit ihren Büchern internationale Bestsellerlisten an. Als Tochter irischer Einwanderer geboren, verlor sie bereits im Alter von zehn Jahren ihren Vater. Sie absolvierte die Highschool und arbeitete nach einer Ausbildung zur Sekretärin in einer Werbeagentur. Später wurde sie Stewardess bei einer amerikanischen Fluglinie. Nach ihrer Heirat 1949 begann sie mit dem Schreiben, war aber zunächst erfolglos. Erst 1956 wurde ihre erste Kurzgeschichte in einer Zeitschrift veröffentlicht. Bereits 1964 wurde Mary Higgins Clark Witwe und musste sich fortan allein um ihre fünf Kinder kümmern. Ihr erster Roman, der 1969 erschien, verkaufte sich nicht gut. Trotz allem gab sie das Schreiben nicht auf und fand 1975 einen Verlag für ihren neuen Roman „Wintersturm“. Das Buch wurde ein Bestseller und ihr Durchbruch als Schriftstellerin. Der Nachfolgeroman „Gnadenfrist“, der 1977 erschien, war noch erfolgreicher als „Wintersturm“ und bescherte der Autorin einen Verdienst von 1,5 Millionen Dollar. Seit diesem Zeitpunkt gehört Mary Higgins Clark zu den Stars ihres Genres und veröffentlichte bis zum heutigen Zeitpunkt über 25 Kriminalromane. Mary Higgins Clark besuchte zwischen 1974 und 1979 die Fordham University in New York und machte einen Abschluss in Philosophie. 1987 war sie Präsidentin der „Mysery Writers of America“ und wurde im Jahre 2000 mit deren „Grand Master Award“ für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Inzwischen exisiert auch ein anch ihr benannter Literaturpreis, der „Mary Higgins Clark Award“. 1996 heiratete sie im Alter von 69 Jahren John J. Conheeney. Ihre Tochter Carol Higgins Clark und auch ihre Schwiegertochter Mary Jane Clark sind ebenfalls Schriftstellerinnen.


Inhaltsangabe/Klappentext

Wähle das Schweigen – oder den Tod

Die 82-jährige Olivia Morrow steht vor einer schicksalhaften Entscheidung: Soll sie ihren Schwur brechen und das dunkle Geheimnis ihrer Cousine lüften? Sie könnte so ihrer Enkelin ein ganz neues Leben in Reichtum verschaffen. Oder aber, was sie nicht weiß: den Tod
bringen ...


Rezension/Meinung

Ich kannte den Namen "Mary Higgins Clark" schon länger als Thriller-Autorin, hatte aber bisher noch kein Buch von ihr gelesen. Von daher war dieses hier mein Debüt mit dieser Autorin und ich muss ehrlich sagen, das Buch war interessant, teils auch spannend, aber für einen Thriller doch recht gemäßigt, auch wenn es verwirrende Augenblicke gibt, Tote etc. aber trotzdem war es kein sehr enormer Thrill, den ich durch dieses Buch erlebt habe.

Dabei war ich selbst sehr überrascht, dass Olivia, die im Klappentext angesprochen wird und mir sofort sympathisch war, leider doch keine so große Rolle hat, wie ich zunächst vermutete. Eigentlich schade, aber so, wie sie in die Geschichte eingebaut wird, passt es auch einfach super. Ich bin allgemein ein wenig überrascht, wie viele verschiedene Perspektiven dieser Thriller aufweist und unter anderem auch, wie früh er mit manchen Dingen rausrückt, die ich gern etwas später erst gewusst hätte und durch ihre Enthüllung die Art der Spannung deutlich verlagern. Weg von der Frage, wer wirklich dahinter steckt, als viel mehr dem Motiv und vor allen Dingen der Tatsache, wie die Betroffenen es herausfinden werden, wer wirklich hinter den Dingen steckt, was ihnen alles passieren wird, weil sie vielleicht auch manchmal den falschen Leuten vertrauen etc.

Monica, die sich letztendlich als der eigentliche Hauptcharakter dieses Thrillers entpuppte, ist mir aber ebenso sympathisch wie Olivia, unter anderem auch, da sie bei vielen ihrer Ansichten, der Art, wie sie denkt, einfach so war, dass ich es nachempfinden kann. Auch, wenn sie manchmal ein wenig überreagiert, vor allen Dingen ihrem sehr netten Kollegen gegenüber, bei dem sie sich vielleicht einfach gleich hätte etwas mehr trauen sollen, denn da konnte ich sie häufig nicht ganz verstehen.

Auch wenn man einiges sehr früh weiß, bleibt der Thriller durch die vielen Perspektiven, Charaktere und Geschehnisse auf jeden Fall spannend und ich kann sagen, dass es sich durchaus gelohnt hat ihn zu lesen, auch wenn es sicher noch bessere Thriller gibt.


Fazit

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen