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Montag, 25. April 2016

Rezension ~ 18 - Zahlen des Todes

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: 18 - Zahlen des Todes
Autor: Mia Winter
Genre: Krimi
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Egmont LYX
Ersterscheinung: 7. April 2016
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802599373
ISBN-13: 978-3802599378
Reihe: Zahlen des Todes
Band: I


Über die Autorin

Mia Winter ist das Pseudonym der deutschen Krimiautorin Stefanie Koch. Sie wurde 1966 in Wuppertal geboren. Da sie nach einem Studium in Frankreich auch lange dort gelebt hat, sind viele ihrer Charaktere französischstämmig. Ihr Krimi "Janusmond", den sie erstmals unter ihrem Pseudonym veröffentlichte, spielt sogar in Frankreich. Heute lebt sie in Düsseldorf.


Inhaltsangabe/Klappentext

Kann Vergeltung Erlösung sein? Wo beginnt Gerechtigkeit und wo hört Rache auf?

Flirrende Augusthitze quält Düsseldorf seit Wochen. Da wird ein Toter in einem Rosengarten entdeckt – grotesk in Szene gesetzt. Einen Tag später findet die Kölner Polizei eine ähnlich inszenierte Leiche in ihrer Marina. Das Spezialisten-Team vom LKA um Leana Meister ist mit hochmoderner Ermittlungstechnik ausgestattet und erstellt ein Profil: Die Mörderin agiert kühl, schnell und geplant. Weitere Morde vollstreckt sie in aller Öffentlichkeit mit solch ruhiger Gelassenheit, dass Leana Meister ahnt: Diese Frau hat nichts mehr zu verlieren. Es folgt der Wettkampf zweier hochintelligenter Frauen, denen das Leben alles abverlangt und die versuchen, ihr Glück und ihren Frieden zu finden. Die Zahl 18 ist der Schlüssel zu beider Leben…


Rezension/Meinung

Wieder ein Thriller bzw. Krimi mit einer doch eher sehr speziellen Protagonistin, denn auch wenn Leana nicht so psychisch kaputt wirkt, wie es doch einige ihrer Kollegen aus anderen Büchern sind, hat auch sie schon ein sehr kräftiges Päckchen zu tragen. Vor allem auch, da sie einige wenige Szenen hat, in denen ihr Verhalten leicht ins spirituelle abdriftet, was ich eher etwas befremdlich fand, da es zum restlichen Krimi nicht wirklich passen wollte. Da musste ich ihrer Kollegin Natalia deutlich zustimmen, das diese Art von ihr sehr seltsam wirkte, denn so ging es mir als Leser auch.

Davon abgesehen muss ich sagen, ist der Krimi sehr spannend, da die Mordfälle extrem interessant sind, ebenso, wie schnell sie aufeinander folgen. Dabei tappt man noch eine ganze Zeit im Dunklen, was das Motiv des Täters sein dürfte. Allgemein ist der Fall zunächst sehr undurchsichtig, wodurch er sehr spannend wird.

Auch einen Faktor, der diesen Krimi besonders macht, ist die Einheit, die ermittelt, handelt es sich um eine spezielle Truppe, die darauf ausgelegt ist, Menschen mit großen Stärken und viel Wissen zu versammeln. Die Gruppe selbst bezeichnet sich als "Kompetenzcenter". Allgemein eine sehr interessante Idee, aber doch auch eine, die manchmal dazu führte, dass es für mich ein bisschen unglaubwürdiger wurde, da einfach alle Charaktere ein so enormes Wissen zu besitzen schienen in ihrem Bereich und Technik zur Verfügung hatten, die wohl teilweise eher in Richtung Science-Fiction geht, fand ich dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Obwohl ich Charaktere, wie die sehr flippige, technikversierte Tanni, die vor allen Dingen durch ihrem Einsatz in der IT die Ermittlungen unterstützt, sehr gern mag und sie sich auch schnell zu meinem Liebling mauserte.

Bei den beiden wichtigsten Ermitterinnen Natalia und Leana geht es mir jedoch so, dass sie mir beide nur bedingt sympathisch waren und ich vor allen Dingen das Kompetenzgerangel zwischen den beiden Frauen als sehr nervig empfand.

Alles in allem auf jeden Fall ein spannender Krimi, der vielleicht manchmal ein bisschen zu sehr in Richtung CSI, CIS etc. tendiert, von den Möglichkeiten, welche den Ermittlern zur Verfügung stehen, der aber ansonsten sehr gut gemacht ist. Vor allem, da das Motiv und das Vorgehen des Täters sehr stimmig sind. 


Fazit


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