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Montag, 30. Mai 2016

Rezension ~ Half Bad - Das Dunkle in mir

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Half Bad - Das Dunkle in mir
Autor: Sally Green
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: cbj
Ersterscheinung: 31. März 2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357015842X
ISBN-13: 978-3570158425
Empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Originaltitel: Half Life Trilogy 1 - Half Bad
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Reihe: Half Life
Band: I


Über die Autorin

Sally Green lebt im Nordwesten Englands. 2010 hat sie zu schreiben begonnen und seitdem nicht mehr aufgehört. Früher hatte sie Hühner, sie kocht ziemlich gut Marmelade, es macht ihr nichts aus zu bügeln, sie liebt es in Wales spazieren zu gehen, selbst wenn es regnet. Und sie möchte wirklich weniger Kaffee trinken. 


Inhaltsangabe/Klappentext

Wenn das Böse in dir lauert, bist du dann dazu verdammt? Nathan wird gejagt. Seit seiner frühesten Kindheit wird er von der Regierung beobachtet, verfolgt, eingesperrt. Denn Nathan lebt in einer Welt, in der – mitten im modernen Alltagsleben – Hexen existieren. Weiße Hexen, die sich selbst für gut erachten und die Regierungsmacht in ihren Händen halten. Schwarze Hexen, die gefährlich und skrupellos sind und im Untergrund arbeiten. Und Nathan, der beides ist – denn seine Mutter war eine Weiße und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze aller Zeiten. Nathan ist ihm nie begegnet, aber von so einem Vater kann er nur Dunkles und Böses geerbt haben. Oder? Um an Marcus heranzukommen, stellt der Rat der Weißen eine tödliche Falle – mit Nathan als Köder. Bald wird Nathan von beiden Seiten gejagt und muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt: für die gute Seite in ihm – oder für die böse … 


Rezension/Meinung

Am Anfang dachte ich noch, was habe ich mir da bloß für ein seltsames Buch angeschafft, ob ich es wirklich schaffe dieses Buch bis zum Ende durch zu lesen. Denn ehrlich, der Anfang ist seltsam. Ich musste mich so arg an den Schreibstil gewöhnen, wusste zudem nicht, um was es bei dem Ganzen überhaupt gehen würde, was es mit den schwarzen und weißen Hexen und vor allen Dingen der komischen Szenerie mit dem Käfig und dem Band um den Arm eigentlich zu tun haben sollte. Ich war einfach nur verwirrt, irritiert und dann noch dieser irgendwie spezielle Schreibstil.

Jedoch muss ich gestehen, dass das Buch dann doch im Verlauf der Geschichte immer interessanter wird, man Nathan besser versteht, seine Probleme und er auch deutlich an Charakter gewinnt, auch wenn er für mich durchweg ein wenig undurchschaubar geblieben ist. Man beginnt aber ihn zu verstehen, sein Dilemma, denn grundsätzlich wirkt er eigentlich wie eine ziemlich nette Person, die es nur nie richtig zeigen kann, da fast alle von ihm erwarten, dass er eben nicht nett, sondern böse ist, da er zur Hälfte etwas von den "bösen" Hexen in sich trägt. Die Art, wie in diesem Buch Hexen und ihre Kräfte aufgearbeitet sind, finde ich dabei sehr spannend, was wohl auch daraus resultiert, dass ihre Kräfte so beschränkt wirken, wenn man bedenkt, dass jeder eigentlich nur eine Gabe hat, die er wirklich einsetzen kann.

Sehr spannend finde ich dabei, dass die weißen Hexen, die sich selbst als gute Wesen sehen, eigentlich das ziemlich genaue Gegenteil sind und ich gestehen muss, dass sie mir so gar nicht postiv vorgekommen sind in vielen Belangen. Es war eher so, dass sie häufig ziemlich bösartig sind und dieses verquere Selbstverständnis dieser Hexen ist schon exht sehr interessant. Vor allem, da sie sich immer im Recht sehen und man den Eindruck bekommt, dass sie davon ausgehen, dass sie mit jemandem wie Nathan machen können, was sie wollen.

Einziges richtiges Manko ist das Ende, denn ja, es handelt sich bei dem Buch um einen Mehrteiler und trotzdem ist es ein so plötzliches Ende, mit wirklich einem ziemlichen Cliffhanger, dass ich jetzt wissen will, wie es weitergeht, aber noch nicht richtig herausgefunden habe, ob es den zweiten Band denn auf deutsch schon gibt.


Fazit


Kommentare:

  1. Das Buch habe ich auch vor einigen Jahren gelesen, fand es damals sehr gut (ich liebe sehr spezielle Schreibstile ja sehr), aber ich habe die Reihe auch nicht weiterverfolgt.
    Schlicht vergessen :O

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    1. Ich fand hier auch, dass der eher spezielle Schreibstil, wenn man sich dann dran gewöhnt hatte und ein bisschen mehr verstanden hat, nicht mehr so seltsam war :D

      Bisher habe ich in Richtung des deutschen Markts noch nichts weiter wegen dieser Reihe gefunden...

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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