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Mittwoch, 9. November 2016

Rezension ~ Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers
Autor: Tanya Stewner
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Oetinger
Ersterscheinung: 17. Juli 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789147478
ISBN-13: 978-3789147470 
Empfohlenes Lesealter: 10 - 12
Genre: Kinder-/Jugendbuch / Fantasy
Reihe: Alea Aquarius
Band: I


Über die Autorin

Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Sie studierte Literaturübersetzen, Englisch und Literaturwissenschaften in Düsseldorf, Wuppertal und London und arbeitete mehrere Jahre als Übersetzerin und Lektorin. Inzwischen widmet sich Tanya Stewner ganz der Schriftstellerei. Mit ihrer Kinderbuchreihe „Liliane Susewind“ und den Abenteuern um die Elfe Hummelbi erzielte sie einen riesigen Erfolg. Für Lilianes erstes Abenteuer „Mit Elefanten spricht man nicht!“ wurde Tanya Stewner mit dem »Goldenen Bücherpiraten« als beste Nachwuchsautorin ausgezeichnet. Mehr Informationen zu der Autorin findet man unter www.tanyastewner.de
 

Inhaltsangabe/Klappentext

Meeresmagie, Abenteuer und eine wunderbare Freundschaft!

Alea fühlt den Sog des Meeres, seit sie denken kann, und doch fürchtet sie es. Denn wenn sie mit Wasser in Berührung käme, könnte es tödlich für sie enden. Das hat Aleas Mutter ihrer Pflegemutter gesagt, bevor sie verschwand. Eines Tages schließt Alea sich den Kindern von der Alpha Cru an, die auf einem Segelboot über die Meere schippern. Bei einem Sturm wird sie über Bord geschleudert. Und danach ist alles anders als vorher.

Erster Band der coolen Meermädchen-Serie von Bestsellerautorin Tanya Stewner (Liliane Susewind).



Rezension/Meinung

Allein schon das Cover dieses Kinder- und Jugendbuchs macht Lust auf mehr bzw. Meer, denn dass es sich in diesem Buch auch viel um die Thematik Wasser dreht, sieht man einfach auf den ersten Blick. Zudem ist die Haptik des Covers auch einfach nur toll. Dazu kommt, dass die Geschichte einfach schön ist, auch wenn man diesem ersten Band anmerkt, dass es halt ein erster Band einer längeren Reihe ist.

In vielen Punkten geht es in diesem Band erst einmal darum, dass man die einzelnen Charaktere kennenlernt, ihre kleinen Eigenheiten, wie unter anderm von Simon, das jüngste Mitglied der Crew, der sich Alea anschließt, dass er die Dinge gern verniedlicht, wie unter anderem "wunderbärchen" statt "wunderbar". Alea Aquarius selbst, als Protagonistin ist auch ein Charakter, den ich extrem sympathisch finde. Sie hat eine offene, ehrliche, wenn auch manchmal etwas schüchterne Art, die aber sehr angenehm ist und auch, wie sie sich zu Beginn Sorgen macht oder wie umsichtig sie mit ihrem Problem mit Wasser umgeht, ist wirklich schon beachtlich für ihr Alter. Ein wenig lustig finde ich es, dass es immer heißt, dass auf dem Schiff keine Erwachsenen sein, wobei Simons Bruder mit 18 durchaus schon als erwachsen gilt.

Allgemein ist es aber einfach eine super Mischung der Charaktere, so dass man das Buch sowohl als Junge, als auch Mädchen lesen kann, obwohl es vom Cover her eher nach einem Buch aussieht, dass für Mädchen ausgelegt ist.

Die Idee hinter der Meermädchengeschichte ist einfach richtig schön ausgesponnen und ich finde es auch toll, dass sie nicht unbedingt alle typischen Klischees bedient, die man bei einem Meerwesen dieser Art vielleicht erwarten würde, da man vorgeprägt ist. Und auch manch anderes Wesen, das sich die Autorin ausgedacht hat, ist einfach nur klasse und teilweise musste ich mir manches auch sehr niedlich vorstellen. Zudem fehlt es dem Buch, obwohl noch gar nicht so viel passiert, eindeutig nicht an Spannung und man lernt auch noch so einiges, denn ich wusste vor diesem Buch nicht was Kälteurtikaria ist, kannte den Begriff nicht einmal.

Alles in allem ein richtig toller Reihenauftakt und ich bin richtig gespannt, wie die Geschichte um Alea weitergehen wird.


Fazit


Ein richtig gelungener Reihenauftakt mit sehr sympathischen Charakteren und einer tollen Idee hinter der Geschichte.

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