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Dienstag, 22. November 2016

Rezension ~ Arkadien erwacht

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Arkadien erwacht
Autor: Kai Meyer
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: 12. Oktober 2009
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551582017
ISBN-13: 978-3551582010
Empfohlenes Lesealter: 14 - 17 
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Reihe: Arkadien
Band: I


Über den Autor

Kai Meyer, 1969 in Lübeck geboren, ist als Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor tätig. Er gilt als ein Vertreter des magischen Realismus – in seinen Büchern verbinden sich historische Ereignisse und Personen mit Elementen aus dem Bereich der Sagen und Mythen. Nach seinem Abitur studierte er einige Semester Film, Theater und Philosophie, bevor er ein Volontariat bei einer Tageszeitung begann. Nach einigen Jahren als Journalist und Filmkritiker beschloss Meyer 1995, zukünftig als freier Autor tätig zu sein. Bereits 1993 hatte er mit „Der Kreuzworträtsel-Mörder“ seinen ersten Kriminalroman veröffentlicht, der auf einem Fall aus der ehemaligen DDR basierte. Ein Jahr später ließ er „Schweigenetz“ folgen. Mit „Geisterseher“, welches 1995 erschien, gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller. In den folgenden Jahren schrieb Meyer zahlreiche Romane, viele davon bilden ganze Serien. Beispiele hierfür sind etwa die „Doktor Faustus“-Triologie, „Die Nibelungen“, „Die Sieben Siegel“ sowie die Trilogien „Merle und die fließende Königin“, „Die Wellenläufer“, „Wolkenvolk“ und „Sturmkönige“. Zudem schrieb Kai Meyer Drehbücher und war als Co-Autor an der Kreation eines Fantasy-Rollenspiels beteiligt. Bis zum heutigen Tage hat Kai Meyer rund 50 Bücher veröffentlicht, welche in fast 30 Sprachen übersetzt wurden. Die weltweite Gesamtauflage seiner Bücher beträgt mehrere Millionen Exemplare. Im März 2012 erschien der dritte Band der Alchimistin-Saga, "Die Gebannte". Hintergrund: Einige Jahre nach "Die Alchimistin" und "Die Unsterbliche" beschlossen Kai Meyer und sein Verlag (Heyne), die beiden Bände neu aufzulegen. Dafür überarbeitete Kai Meyer die Werke und bekam dabei Lust auf einen dritten Band.


Inhaltsangabe/Klappentext

Schon bei ihrer Ankunft auf Sizilien fühlt sich Rosa wie in einem alten Film – der Chauffeur am Flughafen, der heruntergekommene Palazzo ihrer Tante und dann die Gerüchte um zwei Mafiaclans, die seit Generationen erbittert gegeneinander kämpfen: die Alcantaras und die Carnevares, Rosas und Alessandros Familien. Trotzdem trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz faszinieren und verunsichern sie gleichermaßen. Doch in ihm ruht ein unheimliches Erbe, das nicht menschlich ist.


Rezension/Meinung

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zunächst bei dieser Reihe doch ein wenig mehr Fantasy erwartet hatte, als bisher im Auftaktband zu spüren ist. Man konnte zwar schon erahnen, dass in diesem Bereich noch einiges auf einen zukommen könnte, jedoch war der Beginn dieses Bandes so ganz anders.

Allgemein ist es schon sehr auffällig, wie arg es sich alles um die Mafia bzw. das Leben in diesen italienischen Clans geht, bei denen man auch ohne das es gesagt wird, sofort spürt, dass es sich irgendwie um die Mafia handeln muss. Dabei wurde in meinen Augen von Beginn an sehr deutlich klar gemacht, wie groß der Unterschied zwischen den Carnevares und den Alcantaras ist. Unter anderem von der Macht, die sie haben, aber auch von ihrem Vermögen her.

Den Anfang selbst finde ich etwas langatmig, da gefühlt eine sehr lange Einführung in alles stattfindet und außer der Tatsache, dass Rosa nahe gelegt wird, dass sie nichts mit Alessandro zu tun haben sollte und einige Charaktere vorgestellt werden, passiert erstmal nicht sonderlich viel spannendes. Allgemein bin ich mir auch nicht so sonderlich schlüssig, ob mir der Aufbau der Beziehung zwischen Rosa und Alessandro wirklich gefällt. Nach und nach wird es dann um die beiden und alle anderen Charaktere deutlich spannender, auch um Rosas Schwester, deren Freundin etc. aber bis dahin ist es gefühlt ein recht langer Weg. Auch Rosa selbst verstehe ich in einigen Szenen nicht so recht, brauchte auch etwas, um mit ihr wirklich warm zu werden.

Richtig interessant wird das Buch eigentlich erst ab den Szenen auf der Insel, auf die Alessandro Rosa mitnimmt, denn ab diesem Punkt nimmt das Buch ein wenig an Fahrt auf und man fängt langsam an zu durchschauen, dass zum einen einige Dinge passieren, die sie doch sehr ominös sind und zum anderen, dass jetzt doch langsam das Geheimnis etwas zu Tage tritt, welches im Klappentext angesprochen wird und etwas Fantasy in die Reihe hinein bringt.
Letztendlich bin ich zwar schon neugierig, wie es weitergehen wird, hätte mir aber doch noch ein bisschen mehr von diesem ersten Band dieser Reihe versprochen, besonders, da ich in Erinnerung hatte, dass sie recht beliebt ist.


Fazit


Weniger Fantasy als erwartet und ein Auftakt, der zunächst etwas in Schwung kommen musste, letztendlich aber doch interessant ist und mich irgendwie neugierig auf den Rest der Reihe macht.


Kommentare:

  1. Liebe Themis

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Unter anderem wohl genau darum, weil nun mal nicht so viel Fantasy vorkommt und ich Mafiageschichten total spannend finde.

    Die weiteren Bände möchte ich aber auch unbedingt bald einmal lesen.

    Ganz liebe Grüsse dir
    Livia

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    1. Huhu,

      ich lese ja gern Fantasy, Mafia geht so, darf gern mit drin sein, aber brauche ich nicht unbedingt. Ich mag es eher, wenn der Mafiaanteil in solchen Geschichte irgendwie da ist, aber nicht der reine Hauptteil. Habe dieses Jahr aber irgendwie einige Bücher mit solchen Aspekten erwischt :D

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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